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14.10.2023 19:29:59 |
Vielen Dank für deine Antwort. Für mich(altersbedingt) ist das alles viel zu technisch und müsste mich halbwegs auf den FB verlassen. Hatte einen FB eingeladen, habe aber sehr schnell mitbekommen ,dass da noch kein Wissen vorhanden ist. Ohne einen vernünftigen FB/Planer ist die Angst vor zu hohen Strompreisen sehr groß. Ich kann nur vergleichbare Gebäude mit deren Verbräuchen im Internet vergleichen um zu sehen ob die Stromkosten mit einer WP verträglich sind. Gruß Bruno
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29.08.2024 00:21:28 |
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30.08.2024 13:51:37 |
Hallo zusammen, ich wollte für alle interessierten Forums-Mitglieder ein updaten zu unseren Erfahrungen mit unserer Wärmepumpenanlage i unserem Altbau geben. Nach der ersten Heizperiode (22/23, darüber hatte ich weiter oben berichtet) haben wir folgende Optimierungen durchgeführt: - Installation von Heizkörper-Verstärkern Wir haben unter jeden Heizkörper in den zentralen beheizten Räumen jeweils einen Heizkörper-Verstärker zunächst mit 60% Abdeckung installiert, insgesamt 5 Stück. Die Heizkörper wurden ja im Rahmen der Auslegung und Installation der ganzen Wärmepumpenanlage von alten Rippenheizkörpern auf Niedertemperatur-Heizkörper Typ 33 erneuert, allerdings in der ersten Heizperiode 22/23) noch ohne Heizkörperverstärker betrieben. Die Heizkörperverstärker wurden nun zu Beginn der vergangenen Heizperiode installiert bzw. aufgesteckt. Dabei haben wir folgende Einstellungen vorgenommen: - Einschaltpunkt der Lüfter = ab 28 Grad Heizkörper- Temperatur- Einstellung des Netzteils auf 7,5V (das ist die unterste der 3 Stufen 7,5 V, 9V und 12V), damit Laufen die Lüfter auf ca. 50% Leistung, d.h. mit ca. 6-8 Watt pro Verstärker-Einheit. Die Ergebnisse sind für uns beeindruckend: Wir konnten die Vorlauf-Temperatur auf 40°C begrenzen. Dazu habe ich die Anlage im Dezember und Januar zunächst fast durchgehend mit einer festen Vorlauftemperatur eingestellt und diese dann in Abhängigkeit der Witterung und Außentemperatur schrittweise von Hand angepasst. Damit wollte ich herausfinden, wie hoch die Vorlauftemperatur an den kältesten Tagen eingestellt sein muss. Dies war anfang Januar mit -7 Grad und dafür brauchten wir eine Vorlauftemperatur von 40 Grad (für Raumtemperatur 21 Grad). Danach habe ich die Vorlauftemperatur in der Steuerung auf 40 Grad begrenzt und die Anlage dann wieder auf den automatischen Betrieb nach Heizkurve umgestellt. Auch aufgrund dieser Begrenzung der Vorlauftemperatur erreichen wir für die vergangene Heizperiode eine JAZ von 3,9. Selbst an den kältesten Tagen erreichten wir bei deutlich unter null Grad imer noch AZ von mindestens 2,9. Des weiteren ist die Temperatur-Verteilung durch die Lüfter viel gleichmäßiger als ohne. Vor der Installation der Heizkörper-Verstärker hatten wir immer den Effekt, dass unterhalb der Zimmerdecken die Wärme angestaut war (Wärmeglocke), während es in der Mitte und am Boden der Räume deutlich kühler war. Durch die Lüfter herrscht praktisch überall die gleiche Temperatur, was das Wärmeempfinden deutlich angenehmer macht. Zusammengefasst bei uns also folgender Stand Winterperiode 23/24 - EFH freistehend - Altbau, Bj 1961, Standort: Nordeifel - keine Wärmedämmung, keine Fußbodenheizung - energetischer Zustand = 1961 (Gebäude), 1982 (nur Fenster) - Wohnfäche 130 m2 - NAT = -9,9 °C - Heizlast gemäß Heizlastberechnung = 10,66 kW - Auslegung des Heizsystems auf 45/55 °C - Austausch aller Heizkörper auf Niedertemperatur-Heizkörper Typ 33 - hydraulischer Abgleich bei Inbetriebsetzung der Anlage - Weishaupt Biblock WBB12-A-RMD-AI, Baujahr 2022 - vorher Ölheizung, Ölverbrauch = ca. 2200 l/a -Stromverbrauch Heizperiode 23/24 = 5102 kWh elektrisch - Wärmeerzeugung Heizperiode 23/24 = 20058 kWh thermisch - Heizstrom ca. 18 ct/kWh (separater Stromzähler) - AZ Heizperiode 23/24 = 3,93 - Temperaturspreizung Vorlauf-Rücklauf = ca. 5 Grad - Begrenzung Vorlauftemperatur = max. 40 Grad - Taktung = im Winter Null, in der Übergangszeit max. 8 pro Tag - Raumsolltemperatur = 21 Grad (außer Bad 24 Grad) - Raumisttemperatur = 21 Grad (außer Schlafzimmer, dort bewusst kühler, d.h. 16 Grad) Ich berichte deshalb darüber, da ich die Ergebnisse für einen freistehenden Altbau von 1961 ohne Dämmung und ohne Fußbodenheizung für recht positiv halte. Dabei sind die Heizkörperverstärker nochmal eine Steigerung gegenüber den ohne schon recht guten Ergebnissen ohne die Verstärker vorher. Vor dem Hochwasser-Ereignis 2021, das uns zur Wärmepumpe geführt hat, hätte ich solche Ergebnisse jedenfalls nicht für realistisch gehalten. Für die nächste Heizperiode plane ich aktuell, die noch nicht durch die Verstärker bedeckten 30% der Heizkörper-Flächen durch zusätzliche Verstärker zu bedecken. Außerdem habe ich die Einstellung der Umwälzpumpe an die reale Temperaturspreizung angepasst. Außerdem soll die Anlage von anfang an nach der Heizkennlinie fahren. Damit plane ich, eine JAZ von 4 zu erreichen. Viele Grüße ais Aachen und der Nordeifel Boris
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30.08.2024 14:27:28 |
Um wieviel konntest du die VT senken?
Grüße aus der Nordeifel von der Erft
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30.08.2024 14:43:57 |
Zitat von A Min  Um wieviel konntest du die VT senken?
Grüße aus der Nordeifel von der Erft In der ersten Heizperiode betrug die höchst Vorlaufemperatur, die gefahren wurde, 54°C
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30.08.2024 15:06:43 |
Das heißt aber doch jetzt nicht, dass du bei gleicher Außentemperatur, z.B. -7 Grad, die VT von 54 auf 40 drücken konntest, oder?
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30.08.2024 16:15:20 |
Zitat von A Min  Das heißt aber doch jetzt nicht, dass du bei gleicher Außentemperatur, z.B. -7 Grad, die VT von 54 auf 40 drücken konntest, oder? Doch, genau das ist so. Ich bin selbst überrascht, wie gut die Verstärker wirken. Aber das Unternehmen, bei dem ich die Verstärker gekauft habe, hat mir das aber durchaus vorhergesagt. Natürlich auch deshalb, weil wir tiefe Niedertemperatur-Heizkörper installiert haben (Typ33, d.h. 15cm tief). Die Heizkörper-Verstärker erhöhen die Strömung der Luft, die durch die Heizkörper strömt. Und durch die höhere Strömung wird die Konvektion des Heizkörpers (Wärmeabgabe des Heizkörpersin dem Raum) bei gleicher Vorlauftemperatur ebenfalls erhöht. Dadurch wird sozusagen mehr Wärme aus dem gleichen Heizwasser (d.h. bei gleicher Vorlauftemperatur) geholt als ohne Lüfter bei dann geringerer Konvektion. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass mit Heizkörper-Verstärkern die gleiche Heizleistung bei geringerer Temperatur des Heizwassers, also geringerer Vorlauftemperatur erzielt werden kann als ohne Lüfter. Die benltigte Wärmemenge bleibt natürlich gleich, aber man kann ihn mit niedrigeren Vorlauftemperaturen erreichen. Und genau das (bei uns 14 Grad) führt besonders bei Wärmepumpenanlagen zu geringerem Energieeinsatz, also Strom. Des weiteren erfolgt durch die Lüfter eine deutlich bessere Wärmeverteilung im Raum als nur durch die Heizkörper. Auch das führt zu einer effektiveren Nutzung der Raumwärme und dadurch zu geringeren Heizkosten.
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30.08.2024 18:00:20 |
Welche Teile hast du denn da verbaut ?
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30.08.2024 19:02:10 |
Zitat von Gueho  Welche Teile hast du denn da verbaut ? Ich habe die Heizkörper-Verstärker von Ekospal genommen. Es gibt aber auch andere Fabrikate, die meiner Meinung nach gleich gut sind. Ich habe deshalb Ekospal gewählt, weil die Beratung gut war und weil diese Firma eine Serie anbietet (HK), bei der die Heizkörper-Verstärker über einen Schalter auf Kühlung umgeschaltet werden können. Dann unterstützen die Verstärker die Kühlung eines Hauses, wenn eine Wärmepumpenanlage im Sommer im umgekehrten Betrieb zur Kühlung betrieben wird. Unsere Wärmepumpenanlage ist zwar dazu ausgelegt, deshalb habe ich auch die genannten Verstärker ausgewählt, aber ich habe das noch nicht ausprobiert.
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30.08.2024 20:38:43 |
Mal rechnen: WP: - Invest 47.000€ x 50% Förderung (gabs bei der BAFA keine Obergrenze?) sind 23.500€ minus 2000€ Stadtförderung = 21.500€ - Nachrüstung Lüfter: xxx?€ ( Eigenleistung, müsste fairerweise durch Kosten des HB ersetzt werden) - Betrieb: 5102 kWhel @ 0,18 Cent/kWh (heißt " Heizperiode" auch incl. WW, also analog den 2200l Öl?) = 918€/a (die 18 Cent sind sagenhaft günstig, wo gibts die?) ----------------------------------------------------------------------------------------------------- Summe (hochskaliert auf 10a): 30.680€ plus die xxx€ oben Öl durch Öl ersetzt:- Invest (schwierig...ich würde konservativ 15k€ ansetzen, im Bekanntenkreis auch deutlich drunter): 15.000€ - Betrieb: bei ehemals 2200 L/a (war das schon Brennwert?) und aktuell 93 Cent/L sind das 2046€/a. ---------------------------------------------------------------------------------------------------- Summe (hochskaliert auf 10a): 35.460€Ja, der Ölpreis wird allein durch die CO2-Bepreisung teurer, beim Strompreis weiß aber auch keiner wo die Reise hingeht und die Schwankungen der letzten Jahre hoch. Mit aktuellem Strompreis (der liegt bei 30...31 Cent/kWh bei uns) und aktueller Förderung sähe die Rechnung bei WP jedoch wie folgt aus: - Invest 47.000€. Davon 30.000€ x 55% Förderung sind 30.500€ minus 2000€ Stadtförderung = 28.500€ - Nachrüstung Lüfter: xxx?€ (Eigenleistung, müsste fairerweise durch Kosten des HB ersetzt werden) - Betrieb: 5102 kWhel @ 0,3 Cent/kWh (heißt "Heizperiode" auch incl. WW, also analog den 2200l Öl im Jahr?) = 1531€/a ----------------------------------------------------------------------------------------------------- Summe (hochskaliert auf 10a): 43.810€ plus die xxx€ oben Das wären 8.350€ Mehrkosten der WP und einige Fragen oben sind offen - ich hoffe ich habe mich nicht verrechnet.
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30.08.2024 20:59:07 |
Also wir sind mit unter 30 T€ Invest für unsere ähnliche WP hin gekommen und haben schon ohne Verstärker JAZ 4.2 😬
Aber > 10 Grad VLT Absenkung ist schon nicht schlecht.
Wieviel haben die Verstärker denn gekostet und wieviel verbrauchen sie?
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
30.08.2024 21:18:12 |
Zitat von dreamy1  - Invest 47.000€. Davon 30.000€ x 55% Förderung sind 30.500€ minus 2000€ Stadtförderung = 28.500€ Der 30-k€-Deckel liegt auf der Ausgabenseite? Das hieße ja, dass die – insbesondere für Altbauten interessante – Erdwärmetechnik nur noch in vernachlässigbarer Höhe gefördert würde. Da bin ich ja gerade nochmal davongekommen mit dem vorherigen 60-k€-Deckel. Was denkt sich der Herr Habeck dabei?
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30.08.2024 21:27:53 |
Also zumindest bei unserer LWWP und KfW war bei 30.000€ *vor* Förderung Schluss und das ist meines Wissens nach noch gültig, also maximal 16.500€ Förderung bei 55% mit R290.
Wer sich das ausdenkt und wieso...keine Ahnung. Wir haben geschaut, dass wir ziemlich exakt die Grenze ausgeschöpft haben und keinen € drüber liegen. Wenn das deutlich drüber gelegen wären, hätte wir niemals umgebaut weil das auch schon so ökonomisch grenzwertig wird, darüber irgendwann auch sinnbefreit. Zum Geldverbrennen mache ich lieber Urlaub oder kauf mir was Schönes, das macht dann wenigstens Spaß.
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30.08.2024 21:32:48 |
Der Grund ist doch offensichtlich, man muss das Geld zusammen halten. Und 16500€ Förderung sind schon extrem großzügig, zumal es keine armen Menschen sind.
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30.08.2024 21:35:34 |
Lustig... Die einen regen sich auf, dass es die Förderung überhaupt gibt, da dadurch die Preise steigen. Die anderen regen sich auf, dass diese gekappt ist um zu verhindern, dass es mit dem Anheben der Preise übertrieben wird. Das deutet dann meistens darauf hin, dass niemand übervorteilt wurde....
Ich rege mich darüber auf, dass die Förderung heute viel höher ist, als ich damals bekommen habe. Warum sollten die Leute heute auch mehr Förderung bekommen als ich damals? Was denken die Politiker nur...
So hat jeder etwas worüber er sich bei der Förderung aufregen kann. Ist doch schön, hat man gleich ein Gesprächsthema.
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
30.08.2024 21:42:44 |
Stimmt schon. Durch die Förderung sind die Preise gestiegen. Aber wenn die Förderung jetzt von max. 60 k€ auf 30 k€ gekappt wurde, glaube ich kaum, dass die Erdbohrer ihre Preise auf das Vorförderungsniveau senken. Erdwärme könnte ich aktuell nicht mehr einsetzen.
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30.08.2024 22:37:04 |
Wenn die Geldmenge begrenzt ist, dann muss man bei Förderung schauen, wo dieses den besten Kosten/Nutzen hat. Und das ist nicht im Neubau und nicht bei Sole-WPs zu suchen. Wenn man mit dem gleichen Geld zwei LWPs statt einer SWP fördern kann, dann ist wohl offensichtlich wie man sich entscheidet.
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30.08.2024 22:56:00 |
Zitat von dreamy1  Mal rechnen: WP: - Invest 47.000€ x 50% Förderung (gabs bei der BAFA keine Obergrenze?) sind 23.500€ minus 2000€ Stadtförderung = 21.500€ - Nachrüstung Lüfter: xxx?€ ( Eigenleistung, müsste fairerweise durch Kosten des HB ersetzt werden) - Betrieb: 5102 kWhel @[...] Hallo dreamy1, Deine Rechnung ist richtig, sehr nahe an der Wahrheit. Ergänzende Informationen: 1. Unser 5000l-Öltank war noch die originale Schweißkonstruktion aus Stahl von 1970 und war durch das Hochwasser-Ereignis zwar zum Glück nicht ausgelaufen, aber so beschädigt, dass er auch hätte erneut werden müssen. Wir hatten vorher eine 26-Jahre-alte Ölheizung von Weishaupt, 20 kW. Eine neue Heizung mit gleicher Leistung und mit Öltank wurde uns seinerzeit für 19.980 EU angeboten. 2. Die Förderung der Bafa war damals 45% für den Austausch einer Ölheizung ab 20 Jahre sowie 5% Bonus, wenn vorher ein individueller Altbausanierungsfahrplan erstellt wurde. Damit sind wir nach Abzug aller Förderungen nur minimal teuer zur Ölheizung gewesen. 4. Den Heizstrom beziehen wir von Eon. Dazu braucht man aber einen separaten Stromzähler für die Wärmepumpenanlage. 5. Die insgesamt 5 Heizkörper-Verstärker unterschiedlicher Größe haben insgesamt 900,- Euro gekostet. Das sind aber die teuersten von Ekospal, da sie auch den Kühlbetrieb einer Wärmepumpenanlage unterstützen können. Wenn Sie nur die Heizung unterstützen sollen, dann sind Sie preiswerter.
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30.08.2024 23:03:29 |
Zitat von totto  Also wir sind mit unter 30 T€ Invest für unsere ähnliche WP hin gekommen und haben schon ohne Verstärker JAZ 4.2 😬
Aber > 10 Grad VLT Absenkung ist schon nicht schlecht.
Wieviel haben die Verstärker denn gekostet und wieviel verbrauchen sie? Die 5 Heizkörper-Verstärker unterschiedlicher Größe haben ca. 900,- Euro gekostet. Sie sind in 3 Stufen auf 12V, 9V oder 7.5V einstellbar. Die Nennleistung bei 12V beträgt je Verstärker ca. 10 W. Bei 7,5V laufen sie mit ca. 50% Leistung, dann sind sie aber auch nicht hörbar. Bei 9V hört man sie etwas. Bei 12V hört man schon deutlicher. Wobei in der Küche jedes Gerät lauter ist. Wir haben Sie auf 7.5V eingestellt.
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30.08.2024 23:07:11 |
Zitat von totto  Also wir sind mit unter 30 T€ Invest für unsere ähnliche WP hin gekommen und haben schon ohne Verstärker JAZ 4.2 😬
Aber > 10 Grad VLT Absenkung ist schon nicht schlecht.
Wieviel haben die Verstärker denn gekostet und wieviel verbrauchen sie? JAZ ohne Verstärker ist sehr gut. Könnten Sie rin paar mehr Angaben zu Ihrer Anlage machen?
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31.08.2024 09:49:41 |
Zitat von BorisC  Zitat von A Min  [...] Doch, genau das ist so. Ich bin selbst überrascht, wie gut die Verstärker wirken. Aber das Unternehmen, bei dem ich die Verstärker gekauft habe, hat mir das aber durchaus vorhergesagt. Natürlich auch deshalb, weil wir tiefe Niedertemperatur-Heizkörper installiert haben (Typ33,[...] Ich frage mich gerade, ob der Effekt auch so groß ist, wenn man bei 43 Grad bei NAT startet (oder sogar etwas weniger, weil ich den kritischsten Heizkörper noch durch einen 33er ersetze). Vermutlich schafft man da dann keine 10 Grad weniger. Das wäre aber bei mir nötig, um auf das FBH Niveau runter zu kommen. Muss wohl in Danbasic nochmal was rumrechnen.
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31.08.2024 10:29:14 |
Zitat von A Min  Zitat von BorisC  [...] Ich frage mich gerade, ob der Effekt auch so groß ist, wenn man bei 43 Grad bei NAT startet [...] Warum nicht? Das Ganze verhält sich doch ziemlich linear. Nach unten ist es natürlich durch die Heizlast gekappt. Du kannst nicht mit 33°C VLT die gleiche Leistung (bei unverändertem Volumenstrom) bereitstellen wie mit 37°C. Und wenn die Heizlast eine Leistung mit 37°C braucht, dann brauchst du es halt. Das heißt, wenn du deinen maximalen Volumenstrom und die Heizlast kennst, dann kannst du auch die minimal benötigte VLT bei gegebener Spreizung bestimmen. Wenn du Pech hast, dann ist die dann bei 39°C und du wirst mir Verstärkern dann auch nicht mehr herausholen ohne die Innentemperatur zu senken.
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31.08.2024 11:53:33 |
Ich kenne leider nur den maximalen Volumenstrom für alle Räume in Summe, aber nicht für jeden einzelnen. Mit welcher Spreizung rechnet man bei Heizkörpern üblicherweise?
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31.08.2024 12:08:24 |
Im Wesentlichen wird die VLT durch den kritischen Raum bestimmt. Üblicherweise das Bad. Die Spreizung für deine WP kannst du doch bereits jetzt ablesen. Bin jetzt kein Experte, aber die (optimale) Spreizung hängt AFAIK von dem Gleit des verwendeten Kältemittels ab. Ob der optimale Wert erreicht werden kann, hängt natürlich von dem maximal möglichen Volumenstrom, den Heizflächen und der Heizlast ab.
Aber zur Abschätzung kannst du sicherlich die aktuelle Spreizung verwenden. Wenn du den Volumenstrom noch erhöhen kannst, dann kannst du die Spreizung vielleicht noch verkleinern. Ob das dann effizienter ist, ist schwierig zu sagen.
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| | Zeit:
31.08.2024 16:29:31 |
Bei mir ist es nicht das Bad, der Heizkörper ist groß genug und Rücklauf geht noch durch den Boden. 43 Grad bei NAT sollten möglich sein, evtl. noch wenige Grad weniger, wenn der kritische Heizkörper vergrößert wurde. Abgleich mit geräuscharmem Maximaldurchfluss ist auch schon realisiert. Und dann muss ich mal nach der Spreizung in den Messreihen suchen. Es wird eine R290 WP, WLW186i-7 von Buderus.
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