| | Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
11.10.2024 17:13:31 |
Hallo, ich hoffe das ich hier im richtigem Froum unterwegs bin. Ich bin gerade am überlegen die Heizanlage unseres vor ein paar Jahren gekauften Hauses zu überdenken und ggf umzubauen. Aktuell wird über Öl geheizt (ca. 4000L Jahresverbrauch) WW wird im Sommer mittels Solar erzeugt. 220qm Wohnfläche und eine Wohnung (Dachgeschoss) vermietet. Bis 2017 war zusätzlich zum Öler ein Scheitholzkessel verbaut, war wohl undicht und wurde ausgebaut. Der Rest wie Leitungen Mischer usw wären noch vorhanden aber auch schon 30Jahre alt. 2012 wurde ein 750L Pufferspeicher nachgerüstet. Jetzt hätte ich damit spekuliert die Solarthermie auch zur Heizungsunterstützung zu verwenden und wieder einen Scheitholzkessel einzubauen, da wir selbst einen Wald haben. Ich möchte aber keine reine Holzheizung haben und diese eher zur Unterstützung des Öler verwenden. Da wir öfter übers Wochenende oder auch mal eine Woche bei den Schwiegereltern sind möchte ich den Öler nicht rauswerfen, da ja eine Wohnung vermietet ist und ich meiner Mieterin (ältere Dame ) nicht damit belasten möchte / kann nachzuheizen. Das Problem besteht nur gerade darin wie viel sinn es macht, gerade mit dem kleinen Pufferspeicher. Aktuell ist leider nicht mehr Platz für einen größeren. Wenn es eine Möglichkeit gibt das umzusetzten welche Öfen würden da den passen? Zu groß sollten sie ja nicht sein. MfG
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11.10.2024 18:38:11 |
Solarunterstützung ist eher schwach, vielleicht zum Selberbauen wenn irgendwo Kollektoren verschrottet werden. Kleine Scheitholzkessel gibt es in allen Preisklassen. Die mögliche Größe ist schon von dem Alten (und Puffer) vorgegeben. Vor dem endgültigen Kauf besser noch den Schornsteinfeger ins Boot holen. Der Puffer reicht für max zwei Tage. Ein weiterer Puffer muß nicht zwingend im selben Raum stehen. Ist im Leitungsverlauf nirgendwo Platz? Wenn die Dame schon älter ist weis sie wie man einen Ofen bestückt und Bewegung ist gesund. Solange sie das Holz nicht spalten muß ;-)
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
11.10.2024 19:22:40 |
Solar ist schon vorhanden 6 Kollektoren das wäre nur noch die Einbindung in den Pufferspeicher über Umschaltventil und Plattenwärmetauscher. Das da wenn ich es brauche eig nicht viel kommt ist mir leider auch bewusst, aber gerade jetzt kommt noch einiges und nur für Warmwasser ist es zu viel (wurde mir damals so groß verkauft, die hälfte hätte auch gereicht) lieber nutzen als nicht ;) Schorni habe ich letzte Woche mal gefragt da dieser zum Messen der Ölheizung da war, daher kam mir die Idee. Vom Kamin her usw gibt es kein problem und von seiner Seite aus grünes Licht. Die infos die ich vom alten Ofen hatte habe ich von ihm bekommen, seiner aussage nach ein alter Sieger und wohl undicht oder Durchgerostet gewesen. Mehr konnte er mir leider auch nicht sagen. Pufferspeicher Steht sowiso schon in einem anderem Raum gleich neben dem Tankraum. Daher habe ich mir ggf auch schon gedacht das man wenn das alles gut läuft einen Öltank (3x 2000L) rausnimmt und dort ggf den Speicher erweitert. Neee die Dame kann ich doch nicht auch noch zum zum zündeln anstiften ;) ist zwar noch relativ rüstig aber sie zahlt ihre Miete und Nebenkosten da soll sie sich nicht auch noch darum kümmern müsse das es überhaupt warm wird ;)
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| | Zeit:
11.10.2024 19:32:09 |
Mit einem Holz(vergaser) kessel samt Pufferspeicher in bivalenter Betriebsführung (vorausgesetzt die Regelung kann das) ist es so dass wenn mehr oder weniger regelmäßig der Kessel samt Puffer beheizt wird erst die darin befindliche Wärme ( Energie) an das System abgegeben wird und wenn dessen Temperatur nicht mehr reicht dann der Öli angeworfen wird! Dazu müsste man allerdings die verbaute Hydraulik kennen und wissen ob die Regelung das kann, für eine UVR1611 oder 16x2 ist das ein Kinderspiel!
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
11.10.2024 19:48:04 |
Ja so hab ich mir das gedacht das erst der puffer gelehrt wird und dann der Öler einspringt, qber ohne den Puffer dann unnötig aufzuheizen. Die Regelung vom Ölkessel ist eine RMC10 mit RC35 . Die Hydraulik müsste sowiso komplett angepasst werden, da ja wie gesagt der alte Holzofen nichtmehr da ist. Außer dessen Verrohrung ( ist abgestopft) und dem alten Mischer ist eig nichts weiter vorhanden. Der Puffer Selbst ist zwar gefüllt und noch im System aber erfüllt keinen Zweck mehr. Es ist nur ein Heizkreis vorhanden an dem die Radiatoren (3Stockwerke), Fußbodenheizung (nur EG) mit Festwertregler und die Speicherladepumpe hängen. Ich hoffe das passt so 😅
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11.10.2024 20:13:35 |
Also mit dem vorhandenen Regler kriegst das keinesfalls hin, am besten Du schaust dich nach einer UVR1611 oder 16x2 um, erstere gibt es bei Willhaben schon oft um etwa 100 bis 150,-€ gebraucht. Diese Regler sind sehr robust und langlebig und können alles und noch mehr als Du je benötigst, damit kannst Du auch die FBH welche ja derzeit mit Festwertregelung ausgestattet ist automatisieren (Festwertrwegelung ist Stand von letztem jahrhundert)! Alle Werte werden mit Klartextbezeichnung angezeigt und die einzelnen Ausgänge sind auf einen Blick mit ihrem Status sichtbar und jederzeit auch auf Handbetrieb schaltbar, die Fühler sind preiswert (ab 16,-€/Stk) und ein bzw mehrere Raumfühler (pro Regelkreis 1 Stk) sind aufschaltbar und mit einem variablen Raumeinfluss einstellbar. Der Regler hat 16 Fühlereingänge und 11 (13) Schaltausgänge welche beliebig zugeordnet werden können! Ich bin KEIN Mitarbeiter oder Vertriebler der Fa Technische Alternative, betreibe aber seit fast 20 jahren eine sehr umfangreiche Solar und Heizungsanlage mit diesen Produkten und bin sehr zufrieden damit!
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
11.10.2024 20:38:43 |
Alles klar dann werde ich mich nach so einer umsehen, werd mich jetzt mal einlesen was die alles so kann. Interesannt wäre ja gerade nur HV Öler und ggf die beiden Solaranlagen und wer weiß was man da mit der zeit noch alles "machen/spielen" kann
Ja der Festwertregler ist nicht ganz uptodate ;) aber ich habe ihn erst vor 3 Jahren nochmal instand gesetzt. Aber wenn ich dann schon umbaue wäre es dann das kleinste problem ihn mit zu tauschen.
Wie sieht es den dann Mit der Ofengröße aus? Ich dachte, auch wegen des kleinen Speichers , an 15kw ? Den puffer könnte ich wenns später mal ist auf max1500- 2000L erhöhen geschätzt.
Auch spielt die Baugröße eine Rolle, hab bei einem Bekanten den Fröhling FHG 3000 oder so ähnlich gesehen, der war riesig im Vergleich zu den alten Holzkesseln (nicht HV)
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| | Zeit:
11.10.2024 20:49:51 |
Holzkessel, ist eine Frage was man vorhat und welche Ansprüche man stellt, es gibt preislich sehr vernünftige gute HV Kessel und stark überteuerte Marken jeder muß sich das selbst ausmachen! Ich besitze einen Attack slx Profi und bin mit dem Preis / Leistungsverhältnis sehr zufrieden, sehr guter Wirkungsgrad und sehr niedrige Abgastemperatur mit sehr guten Abbrandeigenschaften und 50 cm Holzscheiten. Wenn Du verraten würdest wo Du zu Hause bist wäre es vielleicht einfacher gezielte Vorschläge zu machen!
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11.10.2024 20:59:05 |
Eine kurze Zwischenfrage, da wir einen Öl/Festbrennstoff kessel haben: Wie sieht es mit den Vorgaben für Feinstaubfilter aus, ist der im Kessel integriert ?
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11.10.2024 21:12:15 |
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
11.10.2024 21:49:28 |
Jawohl
Wohnort wäre Bayern Oberpfalz
Ich werde mich mal umsehen was ich so alles Finde was bei mir auch Bautechnisch hin passt.
Wie sind den eigentlich die Atmos Kessel? Die habe ich jetzt schon öfter gesehen
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11.10.2024 22:01:11 |
Vergiss die ATMOS Kessel, die waren vor 25 Jahren die ersten preiswerten HV Kessel, aber sowohl die Bedienung ist grottenschlecht und auch der Wirkungsgrad ist hundsmiserabel (viel zu kleine Wärmetauscherflächen dadurch Abgastemperatur bei Nennleistung von etwa 280 bis 300°C. Ebenso hoher Verschleiß der Düsensteine und schlechte Schweißqualität, durchschnittliche Lebensdauer 10 Jahre! Und preiswert sind sie auch nicht mehr!
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| | Zeit:
11.10.2024 22:08:32 |
Für eure Regelung gibt es von Buderus ein passendes Umschaltmodul, ist einfach in die vorhandene Anlage zu integrieren. Für den Heizkreis muss es einen Mischer geben, ist ja eventuell schon vorhanden. Für dessen Ansteuerung gibt es das Modul MM10 auch von Buderus, dann habt Ihr regeltechnisch alles in einer Hand. Zumal wenn der Kessel den SAFe als Feuerungsautomaten habt werdet Ihr mit der UVR nichts.
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11.10.2024 22:10:14 |
Das Umschaltmodul heißt UM10, hier ein Ausschnitt aus dem Katalog. "Das Umschaltmodul Logamatic UM10 ermöglicht jedem Hausbesitzer, einen "erneuerbaren" Wärmeerzeuger zusätzlich zur Gas-/Ölheizung zu nutzen. UM10 schaltet den Gas-/Ölkessel automatisch ab, sobald der 2. Wärmeerzeuger – z.B. ein Festbrennstoffkessel für Holz oder Pellets – arbeitet. So hat die erneuerbare Energie immer Vorrang".
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
11.10.2024 23:34:04 |
Dann werd ich mich mal umsehen undal messen was ich unterbringen kann. Hat ja noch Zeit. Ja den Safe habe ich . Der Mischer den ich habe ist ein Manueller also ein Modul ist bei mir kein vorhanden. Wie gesagt das ist alles 30 Jahr oder evtl älte da das Haus Bj 1985 ist. Der Ölofen wurde 2005 getauscht. Preislich wären die beiden Module oder die UVR ja auch ziemlich identisch. Aber ich stelle mir das grade so vor die erneuerbaren Energien also Solar und Holz landen den Speicher, zuerst wird die Energie im Speicher verbraucht, sollte dann nicht über erneuerbare Energien nachgeladen werden soll der Ölkessel einspringen egal ob Heizung oder WW soll aber nicht den Speicher laden. Im Sommer wird zu 95% WW über Solar gemacht und wenn den rest der Ölkessel macht ist auch kein Problem das kann man verschmerzen. Oder habe ich hier einen Denkfehler drin?
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12.10.2024 09:21:33 |
Zitat von Mikei123  egal ob Heizung oder WW soll aber nicht den Speicher laden Ist das wirklich so sinnvoll? Gerade im Sommer können die 6 Platten den Puffer mit füllen so dass der einspringen kann wenn eine Woche Regenwetter ist. Wenn niemand heizen kann ist es auch nicht schlecht wenn der Öler der Speicher füllt, dann hat er eine satte Pause und springt nicht fünfmal die Stunde an um ein paar Grad nach zu legen.
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
14.10.2024 11:51:54 |
Also alle drei Energiequellen Holz Solar und Öler heizen auf den Puffer . Ich dachte immer das das eig keinen Sinn macht mit dem Ölkessel den puffer zu laden. Muss ich mal nach einem passenden Schema suchen oder dann ggf selbst zeichnen. Wie sieht es den dann mit der Steuerung der ganzen Anlage aus? Mischermodul ist klar, da der Puffer ja auf 90°C geheitzt wird. Brauche ich dann noch das das UM10 bzw zwecks Pufferateuerung dann eher das Solarmodul?
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