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11.02.2025 15:31:13 |
Das verstehe ich. Reparieren geht in Deutschland nicht. Nur in Selbsthilfewerkstätten, wo es keine Ansprüche zur Gewährleistung gibt. Wenn der Preis für das Ersatzgerät passt und nicht auch maßlos überzogen ist, wechselt man das Teil eben selbst. Wer das nicht kann, hat eben die A- Karte. Das Video war auch kein Ansporn für deutsche Handwerker, ich fand es nur lustig, was Alles so gemacht wird. Unmögliches wird einfach getan. Arbeits- und Umweltschutz: Null.
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11.02.2025 15:47:16 |
Wenn du Arbeiter bezahlen willst, egal ob das was sie machen Erfolg hat, wenn du der Arbeiter sein willst der komplett ohne Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit arbeitet, weil schon eine simple Schutzbrille mehr kostet als der Ersatz vom erblindeten Arbeiter und wenn du in einer Region ohne Umweltschutz leben willst, dann wandere doch einfach aus nach Indien...
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11.02.2025 15:48:40 |
Zitat von gnika7  Wärmebedarf 20000kWh, JAZ=4,8. Jahreskosten mit Gas aktuell 2400€ + Schorni Jasheskosten mit WP aktuell 1040€ Jahresersparnis ca. 1400€, Tendenz steigend. Mit 30+% PV-Deckung sind die Kosten mit WP entsprechend niedriger.
Aktuell zahle ich für[...] Ich rechne es mal für unsere PLZ mit deinen Werten: - 20000kWh, Gas: Kosten = 2162,40€/Jahr ( Angebot Eon Gas) - (20000kWh / 4,8 = ) 4167kWh, Strom: Kosten = 1193,62€ (Angebot Eon Ökostrom) Keine Frage, guter Deal. Aber warte mal ab, wie es weitergeht. Der Gaspreis ist die letzten Wochen krass gestiegen, bestehende Tarife laufen noch mit 6-8 Cent statt 11-12 Cent wie aktuell. Auch der Börsenstrompreis ist mit gestiegen, die Leute mit dynamischen Tarifen könnten ein Lied davon singen. Die Strompreise bei Festtarifen steigen momentan auch wieder. Wenn die Gasheizung verreckt, braucht man sowieso eine neue. Hier kann man auch gleich eine LWWP nehmen, wenn das Angebot soweit passt. Aber eine funktionierende 7-8 Jahre alte Gasheizung weg schmeißen und eine LWWP einbauen, das wird sich wirtschaftlich kaum rechnen. Außerdem zweifle ich ganz stark an deiner JAZ von 4,8. Jetzt mal ohne dir Vorwürfe zu machen. Außer du hast eine SWWP oder wohnst irgendwo in NRW mit -9 NAT. Grüße
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11.02.2025 15:54:45 |
Auf den Vorschlag des Auswanderns habe ich gewartet. Wohin soll ich auswandern? Nach Indien, Afrika, Polen, Italien? Ich schwanke noch. Oder könnte sich in Deutschland etwas ändern? Dann müßte Niemand mehr auswandern.
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11.02.2025 16:40:15 |
Manche schaffen eine 4,8 andere rechnen sich das etwas schön, oder vertrauen auf die internen Anzeigen. Mit FHB und niedriger VLT so um 30° bei NAT ist das vermutlich auch auf's Jahr gesehen zu schaffen. Das sich für jeden und unter allen Umständen loht, der Wechsel auf LW-WP, hat glaube ich, hier auch noch keiner behauptet. Das ist halt sehr individuell von der eigenen Situation abhängig. Wer tatsächlich noch 60° VLT benötigt, sollte die Zeit nutzen, solange die alte Heizung noch läuft und erstmal die Hydraulik zu verstehen und einen thermischen Abgleich zu versuchen und die Heizkurve zu senken. Bei mir hat's halt gepasst, die Hydraulik hatte ich schon zu Beginn der Gaskrise thermisch abgeglichen und schon im ersten Jahr den Gasverbrauch von 11500kWh auf 9600kWh gesenkt, im zweiten Jahr ist fast extakt der gleich Verbrauch rausgekommen. Das EFH Baujahr 2001 mit ca. 160m², hat auch nur Heizkörper. Bei 0° ca. 35VLT fällig ohne Änderungen. Für mich läuft das effizient genug. Die alte Gasbrennwerttherme war 23 Jahre alt und eh fertig. Kosten war dank Förderung nicht höher als der Einbau einer neuen Gastherme, zumal WW-Speicher und Abgassystem ebenfalls fertig waren. Klar habe ich etwas traurig auf die echte AZ (Bilanzraum 3 mit allen Verbrauchern) geschaut, der im Dezember und Januar zwischen 3,65 und 3,55 lag und man damit nicht pralen kann. Aber das ist trotzdem von den Energiekosten preiswerter als mit Gas
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11.02.2025 16:43:49 |
3,55 / 3,65 real ist doch gut.
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11.02.2025 16:52:20 |
Ja, das sind so die Arbeitszahlen, die man bei einem Normalhaushalt mit einer LWWP übers Jahr erreicht. Alles über 4 ist sehr gut.
Außerdem frage ich mich, wie groß dafür ein Haus sein muss. Bei 20000kWh/Jahr dürften es an die 280-300qm Wohnfläche sein, wenn das Haus halbwegs modern ist. Andernfalls würde es mit einer realen AZ von 4,8 nicht klappen.
Grüße
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
11.02.2025 16:59:05 |
Zitat von Fertig  Außerdem zweifle ich ganz stark an deiner JAZ von 4,8. Jetzt mal ohne dir Vorwürfe zu machen. Außer du hast eine SWWP oder wohnst irgendwo in NRW mit -9 NAT. Ich bin mit Sole auf 6,1 gekommen (WP-Wert und externe Zähler), also durchaus möglich mit Luft. NAT von -10,x °C wurde diesmal deutlich verfehlt. Wären aber auch nur ein paar Tage vom Ganzen.
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11.02.2025 17:15:45 |
Moin,
ich wohne in NRW NAT -9 komme auf Jaz 4,3 Haus von 1981 Fbhz aber große Verlegeabstände VLT bei NAT leider 38° sonst klappt es nicht mit der Wärme im Haus.
Gruß Frank
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11.02.2025 17:16:07 |
Zitat von Fertig  Zitat von gnika7  [...] Ich rechne es mal für unsere PLZ mit deinen Werten: - 20000kWh, Gas: Kosten = 2162,40€/Jahr ( Angebot Eon Gas) - (20000kWh / 4,8 = ) 4167kWh, Strom: Kosten = 1193,62€ (Angebot Eon Ökostrom)[...] In welchem Traum bekommt man eine Gastherme mit NG=100%? Zitat von Fertig  Außerdem zweifle ich ganz stark an deiner JAZ von 4,8. Jetzt mal ohne dir Vorwürfe zu machen. Außer du hast eine SWWP oder wohnst irgendwo in NRW mit -9 NAT.
Kannst gerne zweifeln, ändert aber an der Realität hier nichts. Wert ist für Bilanzraum 2 (um mit Gas zu vergleichen) und NAT=-14°C . Im Bilanzraum 3 bin ich etwas über 4,5. Der Wert könnte sogar höher sein, wenn ich nicht bei PV-Überschuss Übertemperatur fahren würde.
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11.02.2025 17:30:51 |
Ich habe 18.000kWh Gas durch 3500kWh Strom ersetzt bei JAZ4. Total weltfremd zu denken eine Brennwerttherme hätte 100% Wirkungsgrad. Gas war bei mir eine relativ moderne Vaillant Aurocompact - also schon was gutes - und trotzdem so schlecht in der Realität. Fakten und Meßwerte basierend auf geeichten Zählern.
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11.02.2025 18:15:23 |
Zitat von DF1AS  Zitat von Fertig  [...] Ich bin mit Sole auf 6,1 gekommen (WP-Wert und externe Zähler), also durchaus möglich mit Luft. NAT von -10,x °C wurde diesmal deutlich verfehlt. Wären aber auch nur ein paar Tage vom Ganzen. Ich bin mit meiner SWWP bei AZ 7,6 mit geeichten Zählern. Könnt ihr mir glauben oder nicht. Grüße
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
11.02.2025 18:38:22 |
Mich würde interessieren, was real (!) an Verlusten an der alten Öl- oder Gasheizung entstanden sind, wenn man: - diese schon vor der WP hydraulisch und thermisch abgeglichen hätte - diese schon vor der WP ohne ERR betrieben hätte - diese schon vor der WP mit optimierten VL- Temperaturen betrieben hätte - diese schon vor der WP mit den späteren WW-Temperaturen der WP betrieben hätte - diese schon vor der WP ohne Legionellenprogramm gefahren hätte - ... - und man dann auch im richtigen Bilanzraum mit geeichten Zählern unterwegs ist...also nicht die bei manchen WP völlig falsch angezeigte AZ verwendet um da irgendwas abzuleiten! Da werden mitunter Äpfel mit Birnen verglichen. Und für die WP ist auf einmal unendlich Zeit da um diese zu optimieren (Takten, thermischer Abgleich etc.), die für die alte Heizung komischerweise nie da war.... Ich hatte meine "alte" Ölheizung (aber schon Brennwert, dafür mit 22kW um Faktor 5 zu groß und ständig am Takten) mitsamt Hydraulik dahinter schon vor der WP gut optimiert und deren Primärenergieverbrauch deckt sich gut mit den heute aus JAZ und externem Stromzähler ermitteltem Stromverbrauch. Nennenswerte Verluste sind jedenfalls nicht zu erkennen. Bei einem uralten Öl- oder Gasbrenner kann ich höhere Verluste ja nachvollziehen, aber wenn eine halbwegs moderne fossile Heizung 30% oder mehr Verluste hatte, dann liegt es vielleicht auch an den obigen Punkten...
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11.02.2025 18:51:13 |
Ich werde am Ende dieser Heizsaison hoffentlich WMZ und Stromzähler ablesen können. Hat letztes mal krankheitsbedingt nicht geklappt. Und ich hatte auch das Jahr echt andere Sorgen. Aber ich kann diesmal dann hoffentlich 2 Jahre ablesen und den COP ausrechnen. Der interne Zähler behauptete das ich 2200kWh für das erste Jahr gebraucht habe. Vorher optimiert 10700kWh Gas.
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11.02.2025 18:59:49 |
Zitat von Technikbegeisteter  Mich würde interessieren, was real (!) an Verlusten an der alten Öl- oder Gasheizung entstanden sind, wenn man: - diese schon vor der WP hydraulisch und thermisch abgeglichen hätte - diese schon vor der WP ohne ERR betrieben hätte - diese schon vor der WP mit optimierten[...] Das werde ich Ende Mai berichten können, dann ist das erste komplette Jahr rum. Meine Gasbrennwerttherme wurde bereits schon vorher 2 Jahre so beschrieben. Aber so grottenschlecht wird der Jahresnutzungsgrad gar nicht werden, obwohl das Ding bis -7° getaktet hat. Ich muss dann die Verbrauchswerte allerdings mit den Gradzahlentagen korrigieren um die Werte vergleichen zu können.
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11.02.2025 19:13:35 |
Zitat von Technikbegeisteter  Mich würde interessieren, was real (!) an Verlusten an der alten Öl- oder Gasheizung entstanden sind, wenn man: - diese schon vor der WP hydraulisch und thermisch abgeglichen hätte - diese schon vor der WP ohne ERR betrieben hätte - diese schon vor der WP mit optimierten[...] - diese schon vor der WP hydraulisch und thermisch abgeglichen hätte -> ja - diese schon vor der WP ohne ERR betrieben hätte -> ja - diese schon vor der WP mit optimierten VL- Temperaturen betrieben hätte -ja - diese schon vor der WP mit den späteren WW-Temperaturen der WP betrieben hätte ->ja - diese schon vor der WP ohne Legionellenprogramm gefahren hätte -ja Habe ich NATÜRLICH alles gemacht weil ich komplett simuliert habe ob eine Wärmepumpe bei mir funktionieren wird. Genau mit diesen Einstellungen hat die moderne Vaillant Aurotherm Gasbrennwertheizung 4000kWh von 18.000kWh = 20% durch den Schornstein (oder sonstwohin) verschwendet.
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11.02.2025 20:35:28 |
Gaspreis steigt auf höchsten Stand seit zwei JahrenMomentan ist es ein wenig blöd mit Vergleichen, weil die Preise momentan wieder explodieren. Der Strom ist ebenfalls deutlich teurer geworden. Die Nutzer von dynamischen Tarifen können es sicherlich bestätigen. Die bestehenden Gasverträge laufen noch zu festgelegten Preisen. Ich meine, dass mein Nachbar auch was von 6,x Cent/kWh gesprochen hat, die er für Gas bezahlt hat. Mal sehen, wie es sich weiterentwickelt. Aktuell wir die Energie wieder deutlich teurer. Grüße
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11.02.2025 21:09:53 |
Zitat von Fertig  Aktuell wir die Energie wieder deutlich teurer. Nicht aus eigener PV oder Gasquelle.
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11.02.2025 21:11:06 |
Ich weiß gar nicht wo das Gerücht der steigenden Strompreise her kommt. Ja die dynamischen, weil derzeit viel mit Fossilen Brennstoffen geheizt wird, Kohle und Gas. Dann wirds nun mal teuer. Sobald der Frühling kommt, ist tibber wieder der beste Anbieter. Dann will man vom Winter nichts mehr wissen. Ich habe gerade einen 1 Jahresvertrag bei naturwerke zu 27 Cent die kWh abgeschlossen.
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11.02.2025 21:15:13 |
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11.02.2025 21:16:36 |
Naja, wegen Merit Order ist der Strompreis sensitiv zu Gaspreis, wobei die Sensitivität davon abhängt wie viel Gas man schlussendlich verstromen muss. Also keine Überraschung. Jedoch, je höher der Beitrag der EE desto kleiner die Sensi. Beim Gasheizen ist die Sensi jedoch 100%.
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11.02.2025 22:23:21 |
Strom: 20€/Monat Wartung, Schornstein, Grundgebühr, Gasleitung: 0€ PV Anteil Wärmepumpe: 30%, 10kWp ohne Akku Wärme: 6000kWh, JAZ 5 Invest: 16t€ inkl. FBH Neubau 2017 Alles ca. und gerundet und alles nur dank diesem Forum. Und weil es hier aufkam: Autarkie Haus 50-55% sowohl mit als auch ohne E-Auto.
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11.02.2025 22:51:17 |
Zitat von gnika7  Zitat von KR0815  [...] Die Berechnung ist eigentlich trivial. Und warum soll es ihn nicht geben? Klar. Verbraucher die nach Erzeugungsprofil gesteuert werden erhöhen die Autarkie. 2024 lag mein Autarkiegrad bei 55% und das für HH-Strom+Wärme+Mobilität. Mit einem Verbrenner und Gasheizung wäre die[...] Und was bringt Dir dieser "Autarkiegrad"? Er ist ein Wert ohne jeglichen Nutzen, ok, vielleicht bringt es am Stammtisch Anerkennung Autarkie ist für mich z.B.das ich weiss ich habe es warm in der Bude auch wenn morgen das Stromnetz ausfällt Da bringt mir auch keine Prozentrechnung was, entweder ich bin autark oder nicht, was habe ich von 26% Autarkie? Dein dummer überheblicher Kommentar das man das in der Grundschule lernt - da solltest Dich echt mal an die eigene Nase fassen, Du hast glaub ziemlich wenig davon verstanden
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12.02.2025 06:54:45 |
Ich sehe es auch so. Entweder ist man autark oder nicht autark. In Deutschland kann man gar nicht autark sein, zumindest was Energie betrifft. man wird immer an einen Netzbetreiber angewiesen sein. Was gemeint ist, ist der Unabhängigkeitsgrad. Wir sind auch irgendwo bei 2/3 "Strom unabhängig", 1/3 wird nach wie vor "importiert". Das liegt natürlich hauptsächlich an der Wärmepumpe und am Elektroauto sowie den dunklen deutschen Wintern. Grüße
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12.02.2025 07:15:01 |
Zitat von Fertig  Was gemeint ist, ist der Unabhängigkeitsgrad. Also Unabhängigkeitsgrad ist okay, Autarkiegrad nicht? Könnte es eventuell sein, dass die Bedeutung dieser Begriffe dieselbe ist? ;-)
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