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26.02.2025 09:13:27 |
Zitat von t_aus_h  Zitat von Lauwarmduscher  [...] Also bei uns in Ostwestfalen scheint die Sonne auch im Winter. Nicht so lange, zugegeben, aber immerhin. Außerdem hat ´ne PV-Anlage bei kalten Temperaturen die größere Effizienz. Meine 10kWp-Anlage hat bspw. im Januar 190kWh produziert im Februar (also in 9,5 Tagen) bis jetzt etwas über 130kWh, die verheize ich doch gerne...^^ [...] Im Oktober, November, Dezember und Januar waren die Sonennstunden zu gering. So fehlten bei uns 465 kWh zum Verheizen. Wie soll man denn Spaß beim Heizen haben, wenn die Sonne nicht vorher lacht.
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26.02.2025 09:20:51 |
Zitat von Technikbegeisteter  Och, wenn die Peripherie noch für 8-10 Jahre taugt und man sich 1:1 ein neues Brennwertgerät für kleines Geld hinhängen kann statt 30k€ oder noch mehr für eine WP auszugeben, der hat vielleicht schon ausreichend exakte Informationen zur erwartbaren Wirtschaftlichkeit - zumindest für 8-10[...] Dieser Vergleich wurde doch jetzt schon in so vielen Threads widerlegt. Niemand hat in letzter Zeit 30.000€ für eine WP ausgegeben. Als nächstes kommst du wieder mit der Mär der neuen GBWT deines Bekannten, die inkl. Montage etc. 3.000€ bezahlt haben… Meine WP hat mich 12.000€ gekostet inkl. allen Nebenkosten (auch Fundament/Elektro). Eine neue GBWT inkl. aller Nebenkosten hätte ca. 10.000€ gekostet. Dies sind echte Zahlen, mit denen sich die Wirtschaftlichkeitsrechnung für mich persönlich, da der Austausch der alten Therme wegen Defekt nötig war, erübrigt. Ersetzt man eine funktionierende GBWT weit vor Fälligkeit, wie beim Beispiel von @Fertig, ist das selbstverständlich weniger wirtschaftlich. Aber das ist halt auch kein repräsentatives Beispiel und in der Regel nicht zu empfehlen.
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26.02.2025 09:27:01 |
Zitat: Sehe ich anders! Sicherlich wird Gas irgendwann keine Rolle mehr spielen und teurer werden, aber noch ist es nicht soweit und in absehbarer Zeit ist es auch nicht zu erwarten. Also kann man relativ risikofrei nochmal Gas nehmen. Bei vergleichsweise geringer Investition, hält sich der mögliche Schaden in Grenzen. Hier geht es um Technik, die begrenzte Lebenserwartung hat und deshalb würde ich persönlich nicht in größeren Zeiträumen planen als die voraussichtliche Nutzungsdauer. Das sehe ich auch so. So schnell werden nicht alle Nutzer aus den Gasnetzen "rausrennen" können. Wir haben hier bei uns Fernwärmepreise von über 30 Cent / KWH und trotzdem hängen noch etliche an der Fernwärme dran... Gibt genug die den drive zu ner Gasheizung nicht schaffen... Oder denen schlicht weg das Geld fehlt. Das jetzt ohne Ende Leute aus den Gasnetzen raus gehen, sehe ich nicht. Das wird passieren, aber ob das mittelfristig die Kosten hoch treibt bleibt ab zu warten, die Investitionen in die Netze werden ja auch abnehmen... Und in 15 Jahren kauft man eh nochmal ne Heizung, egal ob man jetzt ne Gasheizung oder ne Wärmepumpe kauft.
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26.02.2025 09:30:19 |
Zitat von Weissnixx  Wie soll man denn Spaß beim Heizen haben, wenn die Sonne nicht vorher lacht. Gerade geguckt. Im Januar 26% solare Deckung für HH+Wärme+Mobilität hier. Stell dir mal vor das hätten wir deutschlandweit und das nur mit PV. Wie krass wäre das? Und dann noch Wind dazu. Dann müssten wir uns keine Gedanken um den Gasspeicherstand machen oder die Gaspreise. Und all die fossile Wertschöpfung, die aktuell im Ausland stattfindet, würde in Dtl. bleiben. In Deutschland sehen wir viele Sachen einfach zu negativ und jammern sogar über gute Sachen. Dabei geben uns EE/PV so viele Möglichkeiten und Chancen...
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26.02.2025 09:31:09 |
Zitat von Arne_  Zitat von psy.35i  [...] ...Wie kommt man mit PV auf 40% Eigenerzeugung für die WP? ... Nunja, auf das ganze Jahr gerechnet decken wir 88,8% (2024) des gesamten Bedarfs ab. In den Wintermonaten Jan, Feb, Nov und Dez lagen wir bei 69,6%, selbst im Dezember waren es noch 45,8%. Bei den Zahlen geht es um den Gesamtstrombedarf in den Zeiträumen. Unsere WP benötigt in den 4 Monaten 57% Ihres Jahresverbrauchs.
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26.02.2025 09:38:37 |
Zitat von Mark1234  Das jetzt ohne Ende Leute aus den Gasnetzen raus gehen, sehe ich nicht.
Das hat niemand behauptet. Die Aussage war, dass die Anzahl der Netzkunden im Zeitverlauf immer niedriger wird. Zitat von Mark1234  Das wird passieren, aber ob das mittelfristig die Kosten hoch treibt bleibt ab zu warten,
Die NBs begründen bereits jetzt die Erhöhung er Netzentgelte mit abnehmender Anzahl der Anschlüssen. Und das, obwohl der Marktanteil der WPs im Bestand noch sehr niedrig ist. Zitat von Mark1234  die Investitionen in die Netze werden ja auch abnehmen... Der Rückbau der Netze ist auch nicht umsonst und die NBs müssen dazu entsprechende Rückstellungen aufbauen, die von immer weniger Endkunden aufgebracht werden muss. Deshalb gibt es ja sogar die Überlegung diese Kosten auf alle/Steuerzahler umzulegen, obwohl die NBs über Jahrzehnte nicht schlecht verdient haben. Aber kennen wir nicht anders, Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren.
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26.02.2025 09:39:33 |
Zitat von MD2000  Zitat von Arne_  [...] ...Einschränkend muss ich aber zugeben, das dieses Jahr der PV-Ertrag im Winter besonders gut war...[...] ...und bei uns war es der schlechteste Wert in den letzen 3 Jahren. Wie stark sich das doch lokal auswirkt! Und es war der kälteste Winter bei uns seit 3 Jahren. (Nov. 2024 - Feb 2025.)
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26.02.2025 09:40:56 |
Ich glaube, die nächsten 20 Jahre wird hier gar nix zurück gebaut...
Sollte es zu einem Netzrückbau kommen, wird der wahrscheinlich eh aus Staatsmitteln finanziert werden.
Aktuell plant unsere neue Regierung aber Ökogas, da wäre dann auf Jahre wieder alles beim alten :)
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26.02.2025 09:49:25 |
Zitat von psy.35i  Zitat von Arne_  [...] ...In meinem Neubau von 2020 komme ich mit 30kWp und 5kWh Speicher auf 70% Abdeckung der WP ... Neubau 2020 19,3 kWp, 11 kWh Speicher schafft bei uns genausoviel. Leider bekommen wir nicht mehr auf Dach. 5 kWh Speicher ist gut, so nach meinen Hochrechungen. Darüber läßt sich das nur noch sehr wenig steigern, was von den Gesamtbedingungen abhängig ist. |
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26.02.2025 09:52:31 |
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26.02.2025 09:54:45 |
Zitat von Mark1234  Ich glaube, die nächsten 20 Jahre wird hier gar nix zurück gebaut...[...] MVV und so bereits vergessen?
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26.02.2025 09:54:51 |
Die 190.000 WP sind gelandet in Neubauten, wo die WP im Grunde genommen Pflicht ist, die sind gelandet bei Leuten wie Ginka wo WP im Vergleich zu Gas beim Totalschaden der WP einfach gepasst hat und bei denen, die umbedingt das Neuste haben mussten, für die Nachbarn.
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26.02.2025 09:56:27 |
Zitat von Mark1234  Ich glaube, die nächsten 20 Jahre wird hier gar nix zurück gebaut... Gut, dass wir in Dtl. Glaubensfreiheit haben.
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26.02.2025 10:03:29 |
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26.02.2025 10:09:08 |
Zitat von Technikbegeisteter  Zitat von Eddi Lang  [...] ...Das sind sicher 2 oder eher 3 neue WP, die in dieser Zeit benötigt werden....[...] Wir gehen bei uns von 40.000 Starts bzw. 100.000 Betriebsstunden aus. Nach gut 35 Jahren haben wir rechnerisch die Betriebsstunden und nach über 60 Jahren die Starts erreicht. Wir halten eine Lebensdauer von 40 Jahren für wahrscheinlich, ggf gibt es eine Verdichter Reparatur, die wir mit 4.000 Euro unten noch einpreisen müßten. Wir haben unsere Anlagen (Isoierung, PV, WP, Bohrung, ZLA, EWT, E-Auto nur Betrieb) bilanziert und zum Vergleich unser Haus als KfW 100 Variante nur mit Gasheizung gegengerechnet. Nach 22 Jahren hat sich das Invest amortisiert. Auch der CO2 Abdruck durch den Neubau haben wir in der Zeit kompensiert.
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26.02.2025 10:11:43 |
Zitat von Mark1234  Die 190.000 WP sind gelandet in Neubauten, wo die WP im Grunde genommen Pflicht ist, die sind gelandet bei Leuten wie Ginka wo WP im Vergleich zu Gas beim Totalschaden der WP einfach gepasst hat und bei denen, die umbedingt das Neuste haben mussten, für die Nachbarn. Also in unserem Wohngebiet sind fast nur alte Häuser, die kaum saniert sind. Ca. 10% haben trotzdem bereits jetzt schon eine WP.
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26.02.2025 10:16:02 |
Ist ja nicht anders als bei Gasbrennwertthermen damals. Am Anfang waren die im Neubau. Im Bestand hat man darüber geschimpft, rentiert sich nicht, Umrüstung zu teuer, etc. Und jetzt? Bei WPs wiederholt sich die Geschichte. Und wenn in 20 Jahren wieder was Besseres kommt, wird man das Bessere auch zuerst im Neubau sehen. Im Bestand wird es dann wieder heißen, rentiert sich nicht, Umrüstung zu teuer, etc. Ist nichts anderes als das übliche Gejammere der Frustrierten.
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26.02.2025 10:19:05 |
Zitat von Lauwarmduscher  ...Das Balkonkraftwerk als Feldversuch, ob sich Solar für mich (!) lohnt. ....[...] Hier ein paar Daten für Dich. Anlage 19,3 kWp mit 11 kWh Speicher. Standort NRW |
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26.02.2025 10:21:35 |
Zitat von k4st  ... Wie soll eine Wärmepumpe mit einer vernünftigen az laufen bei mehr als 60 Grad vorlauf? Gegenmittel: Isolieren.
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26.02.2025 10:23:44 |
Zitat von Benn1904  Zitat von Realisto  [...] 11ct teuer; 21ct billig ; AZ 5,7 traumhaft AZ für welchen Bilanzraum?
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26.02.2025 10:25:25 |
Zitat von k4st  Wie soll eine Wärmepumpe mit einer vernünftigen az laufen bei mehr als 60 Grad vorlauf? Und wie immer erstmal Thermostate ab, Vorlauf runter und mal abwarten.
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26.02.2025 10:27:51 |
Zitat von gnika7  Ist ja nicht anders als bei Gasbrennwertthermen damals. Am Anfang waren die im Neubau. Im Bestand hat man darüber geschimpft, rentiert sich nicht, Umrüstung zu teuer, etc. Und jetzt? Bei WPs wiederholt sich die Geschichte. Und wenn in 20 Jahren wieder was Besseres kommt, wird man das Bessere auch zuerst im Neubau sehen. Im Bestand wird es dann wieder heißen, rentiert sich nicht, Umrüstung zu teuer, etc. Ist nichts anderes als das übliche Gejammere der Frustrierten. Jup. Am Stammtisch (oder im Forum) meckern macht ja auch Spaß. Hab mal gehört, dass die Leute früher mal Autos sch... fanden, weil die laut waren und gestunken haben. Ich sehe heute dennoch relativ wenige Pferdekutschen im Straßenverkehr.
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26.02.2025 10:30:09 |
Zitat von psy.35i  Zitat von RayKrebs  [...] Nein, der SMA Sunny home manager 2.0 rechnet das aus Der misst im 200ms Takt Die gesamt Autarkie liegt bei 48% Und bei mir im Neubau bei knapp 80% Nur 1700kWh Bezug bei 8000kWh Verbrauch Inkl Mobilität ist das Das ist ein sehr guter Wert bei Dir. Wir lagen mit 460 kWh Bezug bei 4.118 kWh Verbrauch mit kleinem E-Auto bei über 88%. Unser E-Auto bekommt nur zuhause Strom und auch nur, wenn es PV-Überschuß gibt. Soweit wir den Verbrauch verdoppeln würden, würde der Anteil beim Zukauf nicht linear steigen! Ich schätze wir würden mehr als Du zukaufen müssen.
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26.02.2025 10:38:07 |
Zitat von gnika7  Und wenn er sich noch PV aufs Dach legt... ... und noch ein bischen isoliert ...
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26.02.2025 10:40:11 |
Zitat von Fertig  Zitat von Paul84  [...] ...Leg mal das Geld an und kannst alleine vom jährlichen Erlös diese 30% Kostenunterschied abdecken....[...] Hmm, das Klima zahlt keine Zinsen ...
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