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26.02.2025 19:41:58 |
Zitat von Technikbegeisteter  Zitat von HenningReich  [...] Na dann...Invest billiger, Wartung billiger, Ersatzteile billiger....da wird der bisher völlig ausgebliebene Boom sicher bald kommen (im ganz eigenen Universum)! Aber aber, wir haben doch alle gemeinsam festgestellt, dass der Absatz von Wärmepumpen von 2017 zu 2023 um ca. 450% (78.000 auf 356.000 in Zahlen) gestiegen ist. Krasser Boom! Also solche Zahlen können andere Wärmeerzeuger nicht vorweisen.
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
26.02.2025 19:48:11 |
Ja sicher, die Wärmepumpenhersteller sind bekanntermaßen immer noch am Feiern, die haben glatt das Produzieren "vergessen" bei der enormen Nachfrage! Aber schön, dass das völlig ohne Selbstreflektion nach dem Sonntag hier einfach so weiterläuft. Das ist die Garantie, dass die jetzigen Realitäten noch lange so bleiben werden...also gerne weiter so!
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26.02.2025 20:04:25 |
Das ist doch kein Wärmepumpen spezifisches Problem des letzten Jahres und wie so oft ist es diese absolut eindimensionale Betrachtung, die du als Grundlage deiner Aussagen wählst. Zu deiner angesprochenen Realität gehört doch, dass die Nachfrage nach Gasheizungen sogar noch ein klein wenig stärker nachgelassen hat. In absoluten Zahlen sogar deutlich mehr. Was hat das jetzt mit Sonntag zu tun?
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
26.02.2025 20:29:50 |
Jo, wenn vier von sieben Heizungskunden lieber auf Gas setzen und nur zwei auf WP (von denen einer bis zwei durch Zwangsvorgaben bei Neubau quasi gar nicht anders konnte), dann kann man das auch etwas anders bewerten.
Aber alles gut, wenn sich jemand (im Kontext einer sog. "Wärmewende") über einen Zuwachs in solch homöopathischer Dosis am deutschen Heizungsbestand freut, schenke ich jedem diese doch sehr genügsame Freude gerne und das darf natürlich in den entsprechenden Kreisen auch als durchschlagenden Erfolg gebührend gefeiert werden.
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26.02.2025 20:44:22 |
Zitat von Technikbegeisteter  Jo, wenn vier von sieben Heizungskunden lieber auf Gas setzen und nur zwei auf WP (von denen einer bis zwei durch Zwangsvorgaben bei Neubau quasi gar nicht anders konnte), dann kann man das auch etwas anders bewerten.
Aber alles gut, wenn sich jemand (im Kontext einer sog.[...] Danke für die Zahlen. Schließlich waren es ja bis vor kurzem noch 6 von 7, die auf Gas gesetzt haben und kaum einer auf WP. Jetzt sind es nur noch 4 von 7, die auf Gas setzen. Und das in so kurzer Zeit! Da wendet sich aber schon einiges. Gutes Beispiel!
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
26.02.2025 21:11:50 |
Ist doch super - Du bist zufrieden, ich bin es auch. Passt doch perfekt zusammen!
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26.02.2025 21:49:14 |
Die Zufriedenheit merkt man dir aber nicht an
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
26.02.2025 22:10:04 |
Was Du wieder alles zu wissen glaubst...keine Sorge, ich bin sehr zufrieden. Regelt sich doch einiges von ganz alleine, genau nach meinem Geschmack.
Wenn Du jetzt auch noch zufrieden bist, sind wir schon zu dritt. Da tritt ja ungeahnte Harmonie hier auf, das finde ich sehr gut.
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26.02.2025 23:05:48 |
Zitat von Technikbegeisteter  Was Du wieder alles zu wissen glaubst...keine Sorge, ich bin sehr zufrieden. Regelt sich doch einiges von ganz alleine, genau nach meinem Geschmack.
Wenn Du jetzt auch noch zufrieden bist, sind wir schon zu dritt. Da tritt ja ungeahnte Harmonie hier auf, das finde ich sehr gut. Der passiv aggressive Unterton lässt leider auf viel aufgestauten persönlichen Frust schließen. Eine neue Regierung wird da nicht helfen.
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
26.02.2025 23:23:50 |
Träum mal schön weiter, ich wünsche Dir eine gute Nacht.
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26.02.2025 23:34:16 |
Zitat von Mark1234  Ja, mag sein dass man bei der "Erstwärmepumpeninstallation" einige Kosten als "wesentliche Umbaukosten" abtun kann, aber bei der zweiten Wärmepumpe fliegt trotzdem wieder alles raus, weil es dann nicht mehr kompatibel ist, der HB dafür nicht die Gewährleistung übernehmen kann oder es einfach heist[...] Moin Mark, da habe ich andere Erfahrungen gemacht: Als 2018 die Luft-WP von 2002 ersetzt wurde durch eine Sole-WP, musste an der Heizungshydraulik nichts gemacht werden - bis auf eine neue Speisungsmöglichkeit und ein neues MAG. Vorher ohne Pufferspeicher, nachher ohne Pufferspeicher, alles easy. Nun auch ohne Überströmventil, Kiss-Prinzip. Die alte WP funktionierte zu dem Zeitpunkt noch, war aber technisch ziemlich veraltet und der Kollektor im Garten war fertig und wollte genutzt werden. Ich mache mir keine Sorgen, wenn in 15-20 Jahren die inzwischen nicht mehr ganz so neue WP platt ist und ersetzt werden muss: Sowohl der Kollektor als auch die vorhandene Heizungshydraulik können ohne Probleme weiter genutzt werden, nur der Kasten dazwischen muss ausgetauscht werden. Den größten Aufwand wird der Transport in den Keller machen - obwohl die nun langsam kommenden kleinen R290-Sole-WP auch das erleichtern werden. Viele Grüße crink
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27.02.2025 06:57:25 |
Zitat von crink  langsam kommenden kleinen R290-Sole-WP[...] R290 im Kelle langsam kommend? Hast du Infos dazu?
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27.02.2025 09:07:07 |
Zitat von Lauwarmduscher  Ja, sie funktioniert. In einem neuen, gut gedämmten Haus mit Niedrigtemperaturheizflächen toll. Da gehört nichts Anderes rein. Wenn die Vorlauftemperaturen hochgehen, wird es immer unwirtschaftlicher. Ich wundere mich immer wieder, dass ich in meiner alten Hütte noch nicht erfroren bin und dennoch günstiger heize als vorher mit Gas.
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27.02.2025 09:31:55 |
Zitat von Technikbegeisteter  Zitat von totto  [...] Ja klar, "tausende €" für die mickrige Platine einer GBWT, aber WP haben ja vieeel weniger Bauteile und die sind sagenhaft günstig und können DIY eingebaut werden, vor allem am thermisch am meisten beanspruchten Kältemittelkreis. Schau Dir mal die Platinen (!) einer modulierenden WP[...] Also nur faktenfreies Geraune. Hatte ich so erwartet von dem User, der superzufrieden ist und dem das Thema völlig egal ist und der aus reiner Langeweile mittlerweile über 1000 Beiträge hier geschrieben hat. Alles klar :-D
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27.02.2025 10:30:54 |
"Ich wundere mich immer wieder, das ich in meiner alten Hütte noch nicht erfroren bin und dennoch günstiger heize als vorher mit Gas." Erfroren ist noch niemand. Auch nicht, wenn man mit einem Heizlüfter oder Kachelofen heizt. Rein rechnerisch kann ich bis zu 500 € im Jahr an Heizenergie sparen. Wenn der Zwangs- Würgegriff der CO2 Bepreisung immer stärker wird, evtl. etwas mehr. Wann bin ich in der Gewinnzone? Lebt die WP dann noch?
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27.02.2025 10:42:16 |
"Wann bin ich in der Gewinnzone? Lebt die WP dann noch?" Die Frage ist berechtigt und die kann sich natürlich jeder stellen. Es gehören aber einige Daten mehr zu einer vernünftigen Mittelrückfluss- Rechnung. Die Investitionskosten müssen individuell über ihre jeweils erwartete Lebensdauer abgeschrieben werden und können dann mit den jährlichen Betriebskosten verrechnet werden. So kann man verschiedene Alternativen ganzheitlich finanziell bewerten und vergleichen. Das gilt sowohl für alternative Technologien als auch für unterschiedliche Anbieter derselben Technologie (aber z.B. mit unterschiedlichen Preisen und Effizienzen). Da die Berechnungen aber weit in die Zukunft gehen, liegt in der Natur der Sache, dass insbesondere die zukünftigen Betriebskosten nur grob abgeschätzt werden können. Je nachdem, welche Annahmen man (z.B. bzgl. künftiger Strom- und Gaspreise inkl. Gebühren) trifft, kann man zu deutlich unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Das hat in Summe eine Komplexität aus Technik, Finanzen und Politik, die die meisten überfordert. Je nach Mentalität bleiben dann recht viele aus reiner Unsicherheit bei alten "bewährten" Lösungen, denen aber leider tendenziell natürlich die Zukunftsfähigkeit abgeht.
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27.02.2025 11:09:37 |
Das Ergebnis kann man nicht ausrechnen, weil man die Energiepreise der Zukunft, egal ob Strom, Gas, Öl, Pellets, Holz, usw. usf. nicht kennt. So genau kennt man ja nicht einmal die Richtung die unsere Politik dabei gehen will. Zum Beispiel "Heizen mit Holz", war vor ein paar Jahren super Klimaneutral, heute sieht das in der Betrachtung schon wieder anders aus, da gibt es Stimmen von wegen Dreckig, Feinstaub, etc. Einer der Hauptfaktoren mal unabhängig davon wie sich die Brennstoffkosten tatsächlich entwickeln, ist erstmal der Verbrauch. Und der zweite Hauptfaktor in zumindest meinem persönlichen Berechnungsmodell sind die Einmalinvestitionskosten. Wenn ich wenig verbrauche, ist halt das absolute Einsparpotential recht gering. Wenn jemand 6.000l Heizöl im Jahr verbrennt, dann sieht ne Wärmepumpe die "billiger" läuft natürlich anders aus als wenn jemand nur 1500€ Heizöl verbrennt. Selbst wenn man die Hälfte im Jahr sparen würden, ist die Hälfte bei dem der viel verbraucht 3.000€ im Jahr, bei dem der wenig verbraucht aber nur 750€ im Jahr. Und bzgl. der Einmalinvestitionskosten sind die ja auch nicht ganz "einmalig", sondern egal was man kauft hat ja eine begrenzte Lebensdauer. Das heist, egal ob man eine Gasheizung, eine Wärmepumpe oder sonstwas kauft, man muss die Investitionskosten auf die Lebensdauer umrechnen und wenn man von 15 Jahren ausgeht, dann ist das sinnfrei 15.000€ zu investieren, um dann 750€ im Jahr zu sparen. Und der Punkt ist zumindest in meinen Modellen bei "überschaubaren" Verbräuchen immer der entscheidende Hebel. Und der lässt sich in meinen Modellen nur pro Wärmepumpe schieben, wenn man davon ausgeht dass ich sowieso eine neue Heizung kaufen muss. Wenn die Kosten einer Gasheizung bei 10k€ liegen, einer Ölheizung bei 12k€ und einer Wärmepumpe abzgl. Förderung bei 15k€, dann verschiebt sich das Ganze schnell pro Wärmepumpe. Nur wenn die Kosten der Wärmepumpe bei 15k€ liegen und der Fossilen Heizung bei 0, weil sie da ist und die "Restlebensdauer" noch nicht erreicht ist, dann ist das in der Regel finanziell schwierig darstellbar. Das kann man dann wirklich nur noch über das Subventionsprogramm schön rechnen nach dem Motto "jetzt bekomme ich Fördergeld, wer weis wie lange noch".
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27.02.2025 11:29:49 |
Das stimmt teilweise, teilweise nicht. Natürlich kann und muss man die zukünftigen Betriebskosten berechnen, sonst macht Alles keinen Sinn. Wie immer bei der Zukunft muss man mit Annahmen benutzen (Lebensdauer weiß man ja auch nicht), die zugegebenermaßen in unserem aktuell sehr bewegten Umfeld mit höheren Unsicherheiten behaftet sind. Um gerade dazu verlässlichere Prognosen abgeben zu können, hilft es, den politischen Kontext zu kennen, aber den kennen natürlich die wenigsten. Aber sicher und wohl auch jedem bekannt ist, dass Elektrifizierung und Dekarbonisierung grundsätzlich langfristige Trends sind. Hoher Verbrauch => höheres Einsparpotential Das stimmt. Dem stehen aber oft auch höhere Investkosten gegenüber, insbesondere bei der WP. Bei den Investkosten darf man, wie bereits geschrieben, nicht die Gesamtsumme über die WP-Lebensdauer abrechnen, weil der wesentliche Teil der Heiz-Infrastruktur (bei uns Rohre, Speicher, Entkalker, Abrüstung Öltank+Heizung, Fundament, Bohrung, Elektroanschluss) kaum altert.
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27.02.2025 11:43:23 |
Zitat von totto  Hoher Verbrauch => höheres Einsparpotential Das stimmt. Dem stehen aber oft auch höhere Investkosten gegenüber, insbesondere bei der WP.[...] Die Investkosten skalieren aber nicht mit dem Verbrauch. Die meisten Fixkosten sind sogar fast konstant, also egal ob man 10000kWh oder 30000kWh Wärmebedarf hat.
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27.02.2025 11:52:52 |
Zitat von Lauwarmduscher  Erfroren ist noch niemand. Auch nicht, wenn man mit einem Heizlüfter oder Kachelofen heizt. Bei Heizungen verlangen hier ja immer alle, dass sie sich finanziell rechnen (anders als bei anderen Anschaffungen). Deswegen hatte ich ja extra dazuerwähnt, dass ich nicht nur nicht erfroren bin, sondern sogar günstiger heize als vorher. Zitat von Lauwarmduscher  Rein rechnerisch kann ich bis zu 500 € im Jahr an Heizenergie sparen. Wenn der Zwangs- Würgegriff der CO2 Bepreisung immer stärker wird, evtl. etwas mehr. Wann bin ich in der Gewinnzone? Lebt die WP dann noch?
Ohne CO2-Seitenhieb geht´s wohl nicht... :-) Also meine WP lebe noch und befindet sich bereits seit Tag 1 in der Gewinnzone. Klappt natürlich nicht bei jedem, ist mir klar. Wollte ich trotzdem nochmal kurz erwähnt haben.
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27.02.2025 13:22:19 |
Zitat von t_aus_h  Klappt natürlich nicht bei jedem, ist mir klar. Wollte ich trotzdem nochmal kurz erwähnt haben. Vielleicht sollte sich endlich mal jemand melden, bei dem es nicht geklappt hat. Bis jetzt haben wir nur diejenigen, bei denen es geklappt hat. Sogar diejenigen, die dagegen bashen behaupten, es ist bei ihnen wirtschaftlich.
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27.02.2025 15:09:06 |
Zitat von totto  Das stimmt teilweise, teilweise nicht.
Natürlich kann und muss man die zukünftigen Betriebskosten berechnen, sonst macht Alles keinen Sinn. Wie immer bei der Zukunft muss man mit Annahmen benutzen (Lebensdauer weiß man ja auch nicht), die zugegebenermaßen in unserem aktuell sehr[...] Da liegt dein Trugschluss. Nicht alle sind der Meinung, dass das der Trend ist. Die ganze Diskussion hier dreht sich im Kreis weil die eine Seite ökologische Aspekte berücksichtig und die andere Seite nicht. Wenn man das ganz Thema Klimawandel ignoriert (berechtigt oder nicht beurteile ich jetzt nicht) oder abtut dann gibt es keinen Grund sich mit Elektrifizierung (dazu zählt WP) zu beschäftigen. Dann sind CO2 Preise und aktuelle Energiepreise unnötige Ein-/Übergriffe. Da interessiert auch eine vermeintliche Ersparnis nicht da diese nur aus dem "Unnötigen" resultiert und man nach der Wahl davon ausgeht, dass es nur temporär war/ist. Die andere Seite berücksichtigt die ökologischen Aspekte und bewertet den Klimawandel anders dadurch entsteht eine Notwendigkeit der Elektrifizierung und die Überzeugung, dass es wirtschaftlicher sein wird/ist. Kurz gefasst ist es eine Frage der Perspektive. Und das meine ich ohne Stellung zu beziehen. Das führt aber dazu das die Seiten grundlegend andere Basis haben und deswegen auch kein Konsens entstehen kann.
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27.02.2025 15:30:21 |
Und warum rechnet keiner den Austausch eines alten Brennwertgerätes gegen ein neues? Da ist die Investition egal. Rausholen am Ende gegen 0. Aber da ist alles ok. PV aufs Dach am besten groß und noch größer. Ausgaben ohne Ende. Da interessieren keine 15 K. Muss ich haben. Bei mir ist es warm, sag ich immer. Wenn bei anderen anderes wichtiger ist bleibts halt kalt.
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27.02.2025 15:40:41 |
Na weil man irgendwann ne Heizung halt erneuern muss weil man sonst friert? Wieso eigentlich Brennwert? Ich hab letztes Jahr noch im November n neues Heizwertgerät einbauen lassen :D Meine PV muss sich auch rechnen, die hat keine 15 gekostet und keinen Speicher, weil sich letzteres nicht rechnet und Amortisationszeit sollte bei ca. 6-7 Jahren liegen. Natürlich muss sich nicht alles im Leben rechnen, es gibt auch Hobbys, wie meine Klimaanlage. Die rechnet sich nie, aber die erhöht halt den Wohnkomfort. Macht eine neue Heizung halt nicht, die macht auch nur warm und ob mit oder ohne PV, der Strom kommt trotzdem aus der Steckdose. Ein neuer Mercedes, der rechnet sich auch nicht aber davon hat man wenigstens was. Davon hat man besser gesessen und ist besser gefahren.
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27.02.2025 15:49:24 |
Zitat von Donjupo  Wenn man das ganz Thema Klimawandel ignoriert (berechtigt oder nicht beurteile ich jetzt nicht) oder abtut dann gibt es keinen Grund sich mit Elektrifizierung (dazu zählt WP) zu beschäftigen.[...] Das ist ein Trugschluss. WP ggfs. mit PV ist nachweislich günstiger als Gas. Wenn man insbesondere die geopolitsche Lage, Erpressungspotential und die Abhängigkeit der Wirtschaft von billigen Energieexporten anguckt, dann ist es ein No-Brainer, wie eine sinnvolle langfristige Wirtschaftsstragie aussehen muss. Klimafragen kann man vollkommen ignorieren. Aber das Themenkomplex ist gut dazu geeignet viel Aufregung bei bestimmten Menschen zu erzeugen, um so die wirtschaftliche und energetische Unabhängigkeit Deutschlands und EU solange wie möglich zu behindern. Und die Menschen machen sich dann noch freiwillig zu deren Lakeien. USA und Russland wollen nur eins, dass Deutschland/EU deren Energie abkaufen soll statt das Geld bzw. die Wertschöpfung dazu im Land zu halten. Energie- und Wirtschaftspolitisch sind wir eher auf der Seite von China, da sie im Grunde genau die gleiche Ausgangslage haben. Nur wird dort nicht viel lamentiert sondern das Ziel energiepolitische Unabhängigkeit konsequent verfolgt. Und dabei still und heimlich wirtschaftliche Dominanz in wichtigen Märkten aufgebaut. Und USA haben Schieß davor. Wenn EU das genauso konsequent durchzieht, dann....
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