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26.06.2025 20:50:34 |
Wo kommen denn die 30000 kWh jahresheizbedarf her? Die Heizlast hast du nur mit dem planungstool von lambda ermittelt?
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26.06.2025 22:23:33 |
Aus der Gasrechnung. Und, ja.
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26.06.2025 23:23:00 |
Zitat von Solarmon  Aus der Gasrechnung. Und, ja. Deine heizlast ist deutlich geringer. Nimm mal Schweizer Formel. WP Hersteller rechnen worst case und machen dann noch sicherheitszuschlag + Puffer drauf.
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26.06.2025 23:43:07 |
Bei 30.000 kWh, 2000 Volllaststunden, Nutzungsgrad Brennwert 100% komme ich auf 15 kW. Aber das war ja nicht meine Frage.
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10.07.2025 20:16:44 |
Life von der Baustelle: Nachdem ich mit der Lieferung erst im September nicht einverstanden war und den Betrieb freundlich Frist gesetzt habe, ab dem er in Verzug sein wird, wurde mir freudig eine Lieferung einer EU15-Außeneinheit zu gestern angekündigt. Aber weder gestern noch heute kam sie an. Der Heizi war da und bastelte an den letzten Isolierungen der Leitungen im Heizkeller, aber keine Außeneinheit wurde geliefert. Wir sind alle auf morgen gespannt. Naja noch is ja warm gell.
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11.07.2025 08:02:01 |
Nach meinen Info´s von letzer Woche haben die EU15 Außeneinheiten aktuell ca. 4 Monate Lieferzeit. Mal abwarten wann deine geliefert wird. Falls der Heizungsbauer die erst vor ein paar Wochen bestellt hat wird das wohl noch länger dauern.
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11.07.2025 08:41:18 |
Moin Solarmon, erst mal gut das du eine Lambda gekauft hast. Wenn dein Heizi und wie du schreibst dich schlau gelesen hast, müsstet du kapieren das ein 50 Rl Speicher bei 50% FBH nutzloses Zeugs ist. Daraus schließe ich, das lesen nur was bringt, wenn man es versteht. Für das Geld was du irgendwo bunkerst konntest einen WP HK mit in die Hydraulik einbinden. Bei einer WP egal welcher Art ist der Volumenstrom alles. Der mindest Volumenstrom sagt nur aus das die Wp beim Abtauen nicht sofort in Störung geht.
Gutefrage
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11.07.2025 19:08:09 |
Ich habe Glück und heute wurde die Außeneinheit geliefert! Montag wird noch fertig isoliert und der Hk1 noch mit Heizwasser betankt und wieder drangehängt und dann ist die Bauphase endlich abgeschlossen. Das Brauchwasser von 21 auf 50 Grad zu erwärmen hat die WP bei dem warmen Wetter so gar nicht angestrengt: 1 kW Strom für 6000 kW Wärme, nach einer knappen Stunde war der 500l Tank auf 50 Grad. So mag ichs! Der Heizi hatte ja eingesehen, dass ein Rücklaufpuffer besser ist als der VL-Puffer aus der Lambda-Hydraulik. Ich habe keine Ahnung warum eine Firma, die eine so effizente WP baut, so ein Schema überhaupt rausgibt. https://lambda-wp.at/wp-content/uploads/2025/05/20250521_Prinzipschemen_k7_.pdf Ganz ohne Puffer wollte der Heizi wie gesagt nicht bauen, weil das eben bei Lambda so steht.... also habe ich die Kröte eines 50l-Puffers geschluckt. Ja, ist völlig sinnlos, aber schadet dem System nicht, und die 500 € extra-Kosten sind bei Gesamtkosten von fast 40k € jetzt auch nicht der Weltuntergang gewesen. Er ist jetzt wie im Lambda-Schema beschrieben über Stichleitung im VL, aber ich habe den VL zum Puffer per Kugelhahn geschlossen. Volumenstrom-Maximum im Testbetrieb bei geschlossenem Kugelhahn und derzeit noch abgekoppelten Hk1 ist bei ca. 1900 l/h, also funktioniert die im System gebliebene HydroFixx-Weiche wie gedacht. Hk1 Radiatoren und Hk2 FBH sind über jeweils eigene Pumpen an der HydroFixx angeschlossen, wie es auch schon vorher gewesen war. Jetzt muss ich nur noch auf den Herbst warten, dann kann ich Heizkurven sowie HK-VL noch individuell einrichten. Kühlbetrieb hat er vergessen einrichten zu lassen, holt er Montag nach. Übernächste Woche solls ja endlich mal wieder heiß werden! Jupieh, welche Freude! Zwei Jahre grübeln planen ob ich mich trauen soll, jetzt ist der Sprung geschafft!
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12.07.2025 00:21:57 |
Jetzt bräuchte ich von Euch noch Tips, wie ich die Brauchwasser-Ladezeiten am besten einstelle. Ecomodus von 23 Uhr bis 4 Uhr? Der Heizi meinte, besser sein lassen, je weniger Grad-Unterschied die WP wieder hochzeizen muss, desto effizienter. Andererseits denke ich mir: Wenn sie schon anspringt, dann lieber seltener und dafür länger; das spräche wieder für den Ecomodus.
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12.07.2025 06:53:41 |
Wieso denn Ecomodus und wieso nachts. Warmwasser macht man am günstigsten, wenn es draussen warm und damit der COP hoch ist und außerdem die PV den Strom dafür produziert. Dann musst du noch schauen, wie der Bedarf ist, ob einmal täglich aufheizen reicht oder 2 Aufheizzeiten benötigt werden. Die Dauer der Aufheizzeit hängt unter anderem davon ab, welche Wärmepumpenleistung du bei der Wassererwärmung angegeben hast. Wenn du deinen 500l Friwa Puffer beispielsweise um 10 Grad erwärmen musst, braucht deine WP dazu bei niedriger Leistung ( 5 kw) ne Stunde, mit 10 kw Leistung geht es doppelt so schnell.
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12.07.2025 13:38:33 |
Für warmwasser habe ich im Sommer zum aufheizen ein Warmwasserfenster (normal modus) von 13:00-15:00 eingestellt. Restzeiten im Absenkbetrieb (eco modus). Als Absenkung habe ich 10 Grad eingestellt.
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13.07.2025 10:34:47 |
Im Sommer habe ich die günstige Energie am Tag, im Winter habe ich sie über einen Stundentarif in der Nacht. Aber in der Tat, nachts Brauchwasser aufheizen wenn es draußen am kältesten ist, dürfte den günstigen Strom wieder neutralisieren. Also ist die Frage eher generell: Was ist besser, immer nur wenige Grad gleich wieder hochheizen, oder ordentlich von 50 bis zB 42 Grad warten und erst dann "in einem Schwung" wieder hochheizen? Tatsächlich sehe ich nach dem ersten Tag/Nach-Zyklus, dass die Lambda das WW bis 44 Grad runterfallen lässt und dann erst wieder hochheizt. Im System ist eine Einschalthysterese von -6 Grad hinterlegt, das passt also. Damit hat sich die Frage eigentlich beantwortet, die Lambda-Ingenieure haben scheinbar ab Werk auf die zweite Option hin optimiert. Ich komme gerade mit der Anzeige am Lambda-Steuermonitor nicht klar: Aus dem Brauchwasserpuffer zur FriWa ist eine %-Annzeige, und wenn gerade gezapft wird, zeigt es da 25% an. Am unteren Teil der FriWa ist eine Temperaturanzeige, die zeigt den RL aus dem FriWa-Wärmetauscher an. Die %-Anzeige bezieht sich wohl auf die Leistung der Pumpe; ich hätte da lieber aber die VL-Temperatur angezeigt, oder irgendeine Anzeige ob die Z gerade läuft. Generell habe ich das Gefühl, dass die Zirkulationspumpe nicht funktioniert. Trotz aktiver Intervallzeit merke ich keinen Unterschied in der Zapfdauer. Es dauert viel zu lange bis WW gezapft werden kann. Leider sehe ich nirgens, ob und wann die Z in Betrieb ist und auch die Temperatur von Z sehe ich nicht, obwohl auf der Platine bei X39 ein Z-Temperaturfühler angeschlossen ist. Noch was ist mir aufgefallen: Der Rücklaufpuffer hat sich auf 32 Grad erwärmt, obwohl gar kein Heizbetrieb ist. Also gerät irgendwie warmes Wasser im Primärheizkreis aus der WW-Bereitung in den Bereich, der zu den beiden Hk führt. Ist das normal? Da muss morgen der Heizi nochmal ran.
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13.07.2025 10:53:29 |
Ok das ist echt schräg. Gerade habe ich ein grünes Dreieck bei Z aufleuchten sehen, gleichzeitig sprang die FriWa- Pumpe auf 25%. Also ist das die Anzeige die ich gesucht habe, das grüne Dreieck zeigt an, wann Z an ist. Schräg ist nur: Das passiert gerade jetzt, nachdem ich Z durchgehen von "Zeitintervall" auf "Anforderung" gestellt habe, und zwar wenn gerade WW gezapft wird. Ist es normal, dass Z anspringt wenn gezapft wird? Ich dachte Z hat mit dem Zapfvorgang nichts zu tun, sondern sorgt unabhängig für WW im Kreislauf? Wenn ich jetzt ein "Zeitintervall" einstelle, dann müsste doch Z anspringen? Tut sie aber nicht. Im System ist für "Zeitintervall" hinterlegt: Laufzeit 10 min, Stehzeit 25 min. Stelle ich Stehzeit auf 0 min, dann zeigt der Monitor, dass die FriWa-Pumpe anspringt, aber nicht das grüne Dreieck auf der Z-Seite.
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13.07.2025 11:07:34 |
Sorry viele Fragen gerade, alles neu. Legionellenbetrieb ist deaktiviert, Heizi sagte, das braucht man bei FriWa nicht. Aber was ist mit dem WW in Z? Das schwankt ja immer zwischen 21 und 50 Grad, muss man da nicht auch einmal die Woche mal 60 Grad durchjagen? WW ist generell auf 50 Grad gestellt.
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13.07.2025 11:53:40 |
Legionellen bilden sich gerne in warmem und stehendem Wasser. Dadurch, dass du eine Friwa nutzt, hast du den anteil an warmem stehendem Wasser schon auf ein minimum gegenüber einem Ww- Boiler reduziert. Vielen, die nicht so große angst vor Legionellen haben - z. B. weil sie zu keiner Risikogruppe gehören - reicht das schon völlig. du musst also zunächst für dich ergründen, wie deine einstellunfg zu dem thema ist. Gestzliche vorgaben für das EFH bzw. ZFH gibt es keine, für größere Objekte besagt die gesetzliche Vorgabe lediglich, dass alle 3 Jahre eine Legionellenprüfung erfolgen muss. Durch eine Zirkulation kannst du stehendes Wasser weiter verringern, hier kannst du wählen, ob du das über Zeitfenster machst oder durch anforderung. Wenn du keine angst vor Legionellen hast, reicht auf Anforderung, das funktioniert entweder über einen Schalter in der Leizung, der auf den Druckabfall bein Öffnen das WW-Hahnes reagiert oder etwas weniger komfortabel durch einen Taster neben jeder Entnahmestelle, mit der du die Zirku für ein paar minuten starten kannst.
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13.07.2025 12:33:17 |
Ich glaube da bin ich auf etwas Wichtiges gestoßen. Die pauschale Annahme "FriWa braucht keine 60 Grad WW", die mein Heizi da getätigt hat, ist sehr irreführend, wenn man eine Zirkulation hat. Und die meisten EFH dürften eine Z haben. Hinzu kommt, dass die WW-Leitungen in meinem Haus schlecht isoliert sind. Ich merke das im Winter immer daran, dass auch bei Kaltwasser erstmal eine Minute lang warme Suppe aus der Leitung kommt. Diese Suppe ist perfekte Bedingung für Legionellen. Meine bisherige Gastherme hatte also nicht ohne Grund das WW auf 60 Grad eingestellt. Ich habe nun wie folgt eingestellt: WW im Puffer auf 60 Grad. Z wird über die FriWa nun durchspült von 5-7 Uhr, 12-14 Uhr, 18-22 Uhr, und zwar ohne "Standzeit" läuft die Pumpe da durch. Das sind also nun 7 Stunden am Tag, an denen die Legionellen auch in der Z keine Chance mehr haben. Das kostet wahrscheinlich mindestens 80% mehr Energie als die vorige Einstellung von 50 Grad Puffer und immer nur 10 zu 25 Minuten Laufzeit in den sieben "Zirkulationsstunden". Aber sicher ist sicher, mit der Gesundheit meiner Familie spare ich nicht. Die Lambda EU 15 kann auch 70 Grad, aber auf ein zusätzliches Legionellenprogramm einmal die Woche bei 70 Grad verzichte ich erstmal; das dürfte wirklich nur für die großvolumigen Wassersuppen notwendig sein.
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13.07.2025 12:50:46 |
Wenn du mich fragst, wirfst du da Geld mit der Schippe aus dem Fenster. Es dürfte außer ein paar absoluten Legionellenpanikern keinen Menschen geben, der sein WW im Puffer auf 60 Grad erhitzt. Das größte Risiko für Legionellen ist auch nicht warmes Wasser, sondern stehendes warmes Wasser. Und wenn ihr nicht zur Risikogruppe der Personen mit deutlich geschwächter Immunabwehr gehört, müsst ihr euch da auch keine Sorgen machen. aber am Ende ist es deine Entscheidung und dein Geld.
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13.07.2025 12:58:31 |
Naja, es ist eine ideale Variante. Und es ist nunmal so, dass das Wasser in den WW Leitungen steht, vor allem in der Z. Wenn ich könnte, würde ich den WW Puffer auch nur dann auf 60 Grad heizen solange Z läuft und den Rest des Tages auf 50 Grad bleiben. Ich weiß aber im Moment nicht ob und wo ich das bei der Lambda einstellen kann.
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13.07.2025 13:29:20 |
Das ist extrem spannend gerade.
1. Der WW Puffer ist jetzt fast auf 60 Grad im VL und RL. In der Lambda wird bei der FriWa ein RL von 56 Grad angezeigt: Das deutet ja wohl eher auf den RL aus Z statt aus der FriWa in den Puffer, denn sonst wäre der RL des Puffers nicht bei 59 Grad. Das muss mir morgen der Heizi nochmal bestätigen.
2. Die VL von meinen beiden inaktive Heizkreisen sind nun plötzlich nicht mehr bei 21 Grad, sondern bei 25 Grad! Logische Folgerung: Extremer Wärmeverlust aus Z, der sich auf die Heizleitungen überträgt. [Edit: Ne, kann auch sein dass die WP da gerade fertig ist und die Restwärme in den RL-Puffer im Heizkreis geschickt hat.]
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13.07.2025 14:49:03 |
Wenn du möchtest, dass das dauerhaft so funktioniert, muss dein friwa Puffer während der zirkulationszeiten dauerhaft auf 60 Grad geheizt werden. Es darf keine einschalthysterese o. Ä. Dafür geben, da sonst zwischenzeitlich ja die puffertemperatur um 5 oder mehr grad absinkt.
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13.07.2025 15:20:49 |
Ja. Habe gerade den ersten Durchgang beobachtet, wobei der ja das Hochheizen von den vorher eingestellten 50 Grad mit umfasste. Das muss ich die nächsten Tage nun weiter testen. Folgende Gedanken dazu: WW-Puffer hatte bislang eine Hysterese von -6 Grad, die habe ich auf -7 Grad gesetzt; also bei 53 Grad soll die WP wieder auf 60 Grad nachheizen. Ziel: Möglichst kein Nachheizen bis zu dem Zeitpunkt, in der Z wieder anspringt. Wenn Z anspringt, wird das verbleibende WW-Pufferwasser schnell abkühlen, dadurch die Hysterese auslösen. Dadurch wird die WP anspringen und wahrscheinlich erst wieder ausgehen, wenn Z ausgeht. Denn das Pufferwasser muss von 53 Grad wieder auf 60 Grad gebracht werden und gleichzeitig auch das kühlere Z Wasser auf 60 bringen. Wenn der Puffer schneller wieder auf 60 Grad ist, wäre das aber auch nicht so schlimm, solange Z lang genug (60 Minuten?) mit ca. 57 Grad (das ist der RL aus Z, den ich im ersten Testlauf gesehen habe) durchspült worden ist. Falls die Hysterese vor dem nächsten Z-Intervall ausgelöst wird, dürfte das auch nicht schlimm sein, denn wenn Z dann anspringt, dürfte das die Hysterese auf jeden Fall auch wieder auslösen. Denn Z ist nach 4 - 6 Stunden stillstand sicher wieder auf so 35 Grad abgekühlt, wird also viel Wärmeenergie aus dem Puffer ziehen. Noch einfacher wäre es natürlich, wenn das Aktivieren von Z auch die WP anwirft. Allerdings ist es ja gerade das Wesen des WW-Puffers, dass das einem eigenen Rhythmus folgt und folgen kann. Wenn das so nicht klappt, müsste ich es genau so wie Du sagst, also anders herum, versuchen, d.h. kleine Hysterese, so dass während Z läuft immer die hohe Temperatur durch Z spülen.
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| | Zeit:
13.07.2025 16:48:25 |
Zitat von Solarmon  Edit: Ne, kann auch sein dass die WP da gerade fertig ist und die Restwärme in den RL-Puffer im Heizkreis geschickt hat "Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Ich gehe davon aus das der Puffer mode auf Automatik bei Dir steht. Dann wird das Verhalten so wie von Dir beschrieben sein. Siehst Du auch wenn Du Dir in den Diagrammen die. Brauchwassertemperatur oben sowie Puffer Temperatur oben anzeigen läßt.
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13.07.2025 22:02:31 |
Ich weiss nicht, ob du mit dem ganzen viel erreichst. Mit dem Erhitzen auf 60 Grad im Puffer tötest du die Legionellen in der Frischwasser und der Zirkulationsleitung nicht sicher ab, zumal die einen Teil der Zeit, wenn der Puffer auf 53 Grad runtergeht, ohnehin nur auf 50 oder 51 grad aufgeheizt werden.
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13.07.2025 22:23:31 |
Also was ich bis jetzt über Legionellen im Internet gelesen habe: - sind immer im Wasser in geringen Mengen - bei 25-45 Grad und stehendem Wasser verdoppeln die sich ca. alle 4 Stunden - sind ggf. aber auch schon in " Biofilm" in den Rohren vorhanden - 50-55 Grad hindert die Vermehrung - 60 Grad tötet sie ab, auch im "Biofilm" - Grundsätzlich sind geschätzt ca. 100 Liter Wasservolumen in der Zirkulationsleitung. - Wenn die Leitung 8 Stunden steht, zB über Nacht, dann ist noch lange keine gefährliche Konzentration erreicht. - Ein Tagesverbrauch an WW wechselt diese 100 Liter locker aus. - Je nach Alter und Pflege der Rohre könnte aber ein Biofilm (Schmutz, Schleim) in den Rohren vorhanden sein, welcher den Legionellen auch einen gewissen Schutz gibt - deshalb sind 60 Grad grundsätzlich die "sichere" Temperatur, nicht 55 Grad. Ich fahre gerade die zweite Testkurve. Die FriWa überträgt von den 60 Grad im Puffer etwa 3 Grad weniger auf das Frischwasser/die Z. Also herrschen in Z maximal 57 Grad und je nach Hysterese (derzeit habe ich 7K eingestellt) geht das runter bis zu 50 Grad. Wenn ich drei Phasen am Tag habe, an denen ich die Zirkulation für je 2-3 Stunden anschalte, dann wird da sehr wahrscheinlich mindestens eine Stunde am Tag, wenn nicht sogar wesentlich mehr, dabei sein, wo das Wasser in Z auch wirklich 57 Grad hat. Das müsste reichen um "sicher" durchzuspülen und so Legionellenkonzentrationen im Biofilm zuverlässig dauerhaft zu verhindern. Wie hier schon geschrieben wurde, kann man angesichts der geringen Wassermenge von ca. 100 Litern auch weniger vorsichtig sein. 55 Grad mag auch noch reichen; das wären dann 52 Grad im Frischwasser, bis runter auf 45 Grad. Aber bei 50 Grad im WW-Puffer, wie das der Heizi mir hinterlassen hat, das ist mir definitiv zu wenig: Die Kurve im Frischwasser reichte da laut des bei Lambda integrierten Kurvendiagramms von 47 Grad bis runter zu 30 Grad.
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13.07.2025 23:10:27 |
Ich weiss nicht, ob du immer die richtigen Quellen gelesen hast......oder richtig verstanden. Das Bundesumweltamt merkt etwa an, dass zwischen dem Verhindern des Wachstums (ab 55 bzw. 60 Grad Celsius) und dem Abtöten (min. 70 Grad Celsius) vorhandener Legionellen zu unterscheiden ist.Selbst bei Quellen, die ds noch nicht berücksichtigen, wird von min 60 Grad für min 30 Minuten für das sichere Abtöten gesprochen. Ein Rohr mit einem Innendurchmesser von 10 mm und einer Länge von 1 m enthält ca 80 ml Wasser. Die Aussagen, dass eine Zirkuleitung locker 100 l Wasser enthält, sind aus meiner Sicht völliger Blödsinn. Der DVGW spricht in seinem Arbeitsblatt 551 von einer Kleinanlage, wenn der inhalt der trinkwasserleitung zwischen erwärmung und entnahmestelle nicht mehr als 3 !!! Liter beträgt. Kleinanlagen Kleinanlagen sind im DVGW-Arbeitsblatt W 551 definiert als Speicher-Trinkwassererwärmer und zentrale Durchfluss-Trinkwassererwärmer in: • Einfamilienhäusern und Zweifamilienhäusern – unabhängig vom Inhalt des Trinkwassererwärmers und dem Inhalt der Rohrleitung, • Anlagen mit Trinkwassererwärmern mit einem Inhalt kleiner oder gleich 400 Liter und einem Inhalt kleiner oder gleich 3 Liter in jeder Rohrleitung zwischen Abgang Trinkwassererwärmer und Entnahmestelle. Dabei wird die eventuelle Zirkulationsleitung nicht berücksichtigt.In vielen unserer Nachbarländer gibt es diesen Blödsinn mit der 60 Grad - Regelung nicht. Sie wurde vom Fachhandwerk ins Leben gerufen und sorgt in erster Linie für mehr Umsatz bei demselben |