Hallo Forum,
wir haben die Auflage, bis Ende des Jahres den uralten
Heizwertheizölkessel auszutauschen. Ich bin schon ne Weile am mitlesen hier im Forum, jetzt wollte ich einmal nachfragen, ob das, was wir uns überlegt haben, Sinn ergibt oder ob wir vollständig auf dem Holzweg unterwegs sind...
Die Randbedingungen des Hauses:
1967, ~150m²
zweischalig mit 5cm Styropor,
Fenster doppelt verglast
damit Heizölverbraucht ca. 3500l/a
Oberste Geschossdecke und Kellerdecke sollen noch gedämmt werden, für den Stand mit diesen umgesetzten Dämmungen liegt eine
Heizlastberechnung vor mit 7kW. Erscheint mir fast zu optimistisch(?)
Keine Fußbodenheizung, Heizkörper haben wir 2022 erneuert und dann größtenteils Typ33 eingebaut, derzeit bei 0°C außen 50°C Vorlauf mit Reserve, mit umgesetzer Dämmung und ohne Reserve sollten 45°C Vorlauf bei 0°C außen drin sein denke ich.
Schleswig-Holstein, unter 0°C außen gibt's fast nie.
PV gibt's noch nicht, ist aber für 2026 geplant, werden voraussichtlich um die 10kWp auf Satteldach süd-süd-ost.
Das Haus ist wird an Monteure vermietet, bis zu 12 Personen, die u.U. jeden Tag duschen wollen, wir habe also einen deutlich höheren Warmwasserbedarf als die typische Familie im Einfamilienhaus.
Die Idee wäre jetzt, eine Wärmepumpe einzubauen mit 3-Wege-Ventil, einem großen
Pufferspeicher (~1000l) nur für Warmwasserbereitung mit
Frischwasserstation und einem kleinen Puffer für den Heizkreis.
Warum Heizkreispuffer?
Durch die Vermietung haben wir ständig wechselnde Heizbedingungen und fangen auch auf Kipp gelassene Fenster mit zufahrenden Heizköperthermostaten ab. Ich weiß, dass das nicht so toll ist und am besten alle Heizkörper durchgehend voll offen sein sollten, alles hydraulischen abgeglichen und die
Temperatur im Haus über die
Vorlauftemperatur eingestellt werden sollte, das lässt sich bei uns aber nicht umsetzen, wir brauchen die
Einzelraumregelung.
Warum großer Warmwasserpuffer mit FriWaStation?
Den großen Puffer möchten wir mittags / nachmittags vollladen und abends können die den dann leerduschen. Im Sommer lädt die WP also (bestenfalls mit PV) tagsüber den Speicher auf und bleibt abends aus. Im Winter lädt sie auch tagsüber (wenn niemand zuhause ist) den Speicher auf und kann dann abends durchheizen.
Wäre das ein brauchbares Konzept für das Haus oder sollte man das anders angehen?
Danke!
Björn