Privatsphäre-Einstellungen
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit einem Klick auf "Alle akzeptieren" akzeptieren Sie die Verwendung der Cookies. Die Daten, die durch die Cookies entstehen, werden für nicht personalisierte Analysen genutzt. Weitere Informationen finden Sie in den Einstellungen sowie in unseren Datenschutzhinweisen. Sie können die Verwendung von Cookies jederzeit über Ihre anpassen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.
Privatsphäre-Einstellungen
Um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu bieten, setzen wir Cookies ein. Das sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite. Hier können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen:
Privacy Icon
Erforderliche Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Dies umschließt die Reichweitenmessung durch INFOnline (IVW-Prüfung), die für den Betrieb des HaustechnikDialogs unerlässlich ist. Wir benutzen Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu ermitteln. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Privacy Icon
Optionale analytische Cookies
Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen.Sie ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten pseudonymen Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unserer Webseite zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Privacy Icon
Dienste von anderen Unternehmen (Google AdSense)
Beim akzeptieren dieser Option erlauben Sie unserer Webseite Google AdSense zu verwenden. Google AdSense verwendet Cookies, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen, die auf Ihren Interessen basieren können.Bitte beachten Sie, dass durch das Akzeptieren der entsprechenden Cookies Daten an Google LLC in den USA übermittelt und dort verarbeitet werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.
Datenschutzhinweise

Austausch Heizöl gegen WP, ergibt unser Vorhaben Sinn?
Verfasser:
Bjoern Tiedemann
Zeit: 07.07.2025 17:08:16
0
3858554
Hallo Forum,

wir haben die Auflage, bis Ende des Jahres den uralten Heizwertheizölkessel auszutauschen. Ich bin schon ne Weile am mitlesen hier im Forum, jetzt wollte ich einmal nachfragen, ob das, was wir uns überlegt haben, Sinn ergibt oder ob wir vollständig auf dem Holzweg unterwegs sind...

Die Randbedingungen des Hauses:
1967, ~150m²
zweischalig mit 5cm Styropor, Fenster doppelt verglast
damit Heizölverbraucht ca. 3500l/a
Oberste Geschossdecke und Kellerdecke sollen noch gedämmt werden, für den Stand mit diesen umgesetzten Dämmungen liegt eine Heizlastberechnung vor mit 7kW. Erscheint mir fast zu optimistisch(?)

Keine Fußbodenheizung, Heizkörper haben wir 2022 erneuert und dann größtenteils Typ33 eingebaut, derzeit bei 0°C außen 50°C Vorlauf mit Reserve, mit umgesetzer Dämmung und ohne Reserve sollten 45°C Vorlauf bei 0°C außen drin sein denke ich.
Schleswig-Holstein, unter 0°C außen gibt's fast nie.

PV gibt's noch nicht, ist aber für 2026 geplant, werden voraussichtlich um die 10kWp auf Satteldach süd-süd-ost.

Das Haus ist wird an Monteure vermietet, bis zu 12 Personen, die u.U. jeden Tag duschen wollen, wir habe also einen deutlich höheren Warmwasserbedarf als die typische Familie im Einfamilienhaus.

Die Idee wäre jetzt, eine Wärmepumpe einzubauen mit 3-Wege-Ventil, einem großen Pufferspeicher (~1000l) nur für Warmwasserbereitung mit Frischwasserstation und einem kleinen Puffer für den Heizkreis.

Warum Heizkreispuffer?
Durch die Vermietung haben wir ständig wechselnde Heizbedingungen und fangen auch auf Kipp gelassene Fenster mit zufahrenden Heizköperthermostaten ab. Ich weiß, dass das nicht so toll ist und am besten alle Heizkörper durchgehend voll offen sein sollten, alles hydraulischen abgeglichen und die Temperatur im Haus über die Vorlauftemperatur eingestellt werden sollte, das lässt sich bei uns aber nicht umsetzen, wir brauchen die Einzelraumregelung.

Warum großer Warmwasserpuffer mit FriWaStation?
Den großen Puffer möchten wir mittags / nachmittags vollladen und abends können die den dann leerduschen. Im Sommer lädt die WP also (bestenfalls mit PV) tagsüber den Speicher auf und bleibt abends aus. Im Winter lädt sie auch tagsüber (wenn niemand zuhause ist) den Speicher auf und kann dann abends durchheizen.

Wäre das ein brauchbares Konzept für das Haus oder sollte man das anders angehen?

Danke!
Björn

Verfasser:
GeoMinister
Zeit: 07.07.2025 17:18:04
1
3858555
Moin,

Ich saniere gerade ein Haus aus 1967 mit erwa gleichen Randbedingungen. Die Raumweise Heizlast kam bei mir auf 7,6 kW. Bei 36er Hochloch-Bimswänden mit (demnächst) 140mm EPS 0.032 und 240mm EPS auf der obersten Geschossdecke.
Ich werde 2x 6kW Systeme einbauen. Damit kann ich jede Wohnung einzeln bedienen und die Mieter haben durch ihr Heizverhalten den Stromverbrauch selbst in der Hand. Im DIY-Verfahren kosten mich die beiden WP mit jeweils 200l Pufferspeicher zusammen unter 15k.
Warmwasser gibt es mit DLE - keine Zirkulation, keine Legionellen.

Sollte alo bei euch auch passen.

Verfasser:
Tiii
Zeit: 07.07.2025 17:20:43
0
3858556
45°C VL bei 0°C AT ist immernoch zu viel. Gekippte Fenster bekommst du los, indem die Vorlauftemperatur zu gering ist um dann noch eine angenehme Zimmertemperatur zu erhalten.

Heizlast könnte gut passen. Frischwasserstation wird immer höhere Temperaturen benötigen wie direkt. Aber gerade bei Vermietung und wenn es dann wirklich so umgesetzt werden kann (PV-Ladung) kann es Sinn machen.

Verfasser:
Gelöschter Nutzer
Zeit: 07.07.2025 17:24:36
0
3858557
Mit den Randbedingungen würde ich nix anderes machen als erstmal wieder eine Ölheizung einbauen...da kommt man alleine durch Brennwerttechnik um einiges am Verbrauch herunter. Die lädt noch beim Duschen WW nach wenn es knapp wird und hat mit Takten bei wenig oder wechselnder Wärmeabnahme kein nennenswertes Problem.

Viel WW-Verbrauch, ERR und/oder gekippte Fenster hören sich nicht nach einem halbwegs effizienten und haltbaren Betrieb einer WP an.

Verfasser:
totto
Zeit: 07.07.2025 17:25:12
0
3858558
Hört sich schon recht gut an, finde ich :-)

Verfasser:
Gueho
Zeit: 07.07.2025 17:50:39
0
3858567
Mit der VLT bei 0 Grad solltest du schon noch auf 40 Grad runter. Fenster teilweise auf Kipp und geschlossene Thermostate werden ohnehin ihren Tribut bei der Effizienz fordern. Dazulernen bei den mietern kannst du kaum erwarten, da die wohl häfig wechseln. Und such dir auf jeden Fall ne WP, die du von daheim aus übers Web oder die App bedienen kannst. ansonsten würde ich in dem Fall 1000l Puffer als Reihenrücklaufspeicher mit Überströmventil verbauen, um das Takten in den Griff zu bekommen.

Verfasser:
WP_PV_ST
Zeit: 07.07.2025 18:41:03
0
3858584
mit der WP und der Beheizung des Hauses sehe ich keine Probleme.
Die Brauchwassergeschichte sehe ich da etwas schwieriger. Zugegeben fehlt mir das Fachwissen in Punkto Frischwasserstation, aber gehe mal davon aus das es knapp wird mit 1000l Pufferwasser für die Friwa bei grob 600 L Duschwasser pro Abend.
Die WP wird auch den größten Teil des Tages damit beschäftigt sein das Brauchwasser zu erhitzen.
Wieviel Duschen gibt es den im Haus, und ist es stark frequentiert oder nur gelegentlich vermietet?

Verfasser:
Gueho
Zeit: 07.07.2025 18:55:07
0
3858590
In einer Stunde bekommt eine WP mit 10 kw Leistung ca. 1000l Wasser um 10 Grad nacherwärmt. Und wenn ein großer Heizungspuffer vorhanden ist, wird die Vorlauftemperatur in dieser Zeit nicht allzu sehr absinken.

Verfasser:
Ruediger1931
Zeit: 07.07.2025 19:19:05
0
3858597
Ist das mit den 12 Personen dann als Standart anzusehen? Alternativ würde ich persönlich die Beladung des WW- Puffers auf 2 oder 3 Ebenen einbinden. So kannst du bei 4 Personen nur 300 Liter erwärmen.
Ich habe sowas auch mal für eine FeWo gebaut mit einer einfachen WLan Steckdose und ULV die der Vermieter dann schalten konnte wenn sich viele Personen angemeldet haben.
Hat super funktioniert und etwas Energie gespart.


Grüße

Aktuelle Forenbeiträge
Redaktion HTD schrieb: Die anhaltende Uneinigkeit in der bundesdeutschen Förderpolitik...
inki schrieb: Mein Heizungsbauer hat mich gerade informiert, dass Lambda nun...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
ENERGIE- UND SANITÄRSYSTEME
Hochleistungsfähige, intelligente Systeme und Produkte für Bad und Sanitär
Armaturen und Ventile für die Heizungstechnik
Website-Statistik