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03.07.2025 16:12:07 |
Zitat von gnika7  Eigenkapitalrendite ist nur bedingt aussagekräftig. Ansonsten, NB müsste man sein. Die regulatorischen Instrumente sind vorhanden. Nur der Wille der Exekutive fehlt seit über 20 Jahren. Eigenkapitalrendite ist Eigenkapitalrendite. Was soll daran "bedingt aussagekräftig" sein?
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03.07.2025 16:57:43 |
Denkt einfach daran, was alles nicht über Eigenkapital finanziert wird. Es gibt Netzunternehmen mit Milliardeninvests und sehr mikrigen Eigenkapital (keine VNBs) die Eigenkapitalrendite ist da so hoch, dass die VNBs bei den Werten wie Musterknaben aussehen. Und weil VNBs Monopolisten sind, ist es für die attraktiver viel über Fremdkapital zu finanzieren.
Wie auch immer... Man sollte nicht vergessen, dass viele VNBs Kommunal Unternehmen sind. Das heißt, deren Rendite ist im Grunde dann eine kommunale Steuer.
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03.07.2025 18:14:23 |
Zitat von gnika7  Denkt einfach daran, was alles nicht über Eigenkapital finanziert wird. Es gibt Netzunternehmen mit Milliardeninvests und sehr mikrigen Eigenkapital (keine VNBs) die Eigenkapitalrendite ist da so hoch, dass die VNBs bei den Werten wie Musterknaben aussehen. Und weil VNBs Monopolisten sind, ist es[...] Das Fremdkapital unterliegt ja ebenfalls einer Rendite. Wird alles vom Endkunden bezahlt. Ein riskikoarmer Renditegarant für alle Beteiligten. Unter staatlichem Schutzschirm. Auf der anderen Seite wird so etwas gerne und abfällig "Hängematte" genannt.
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03.07.2025 18:51:30 |
Der Punkt ist halt, wegen dem Hebel kannst du leicht hohe EK-Rendite mit wenig Risiko haben. Deshalb ist diese auch kein sinnvolles Maß die Gewinne der VNBs zu beurteilen. Grundsätzlich stimme ich dir zu. Nur das Argument mit EK-Rendite ist nicht besonders hilfreich. Die anderen sind aber mehr als ausreichend.
Wie gesagt, das ist so von der Exekutive gewollt. Seit über 20 Jahren. Weil auch quasi versteckte Kommunalsteuer. Wenn die wollte, könnte sie es auch anders, vgl. Banken.
Bei mir machen die Netzentgelte ca. 33% des Strompreises (25ct/kWh) aus. Damit kann ich leben, insbesondere da ich in Modul 1 ca. 100€ zurück bekomme, und im Modul 3 bei NT ca. 65% weniger habe. Hochtarif ist nur 7% teuerer als Normaltarif, wobei in der Zeit ein wenig was von PV kommt.
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04.07.2025 10:58:29 |
Zitat von Hopfengold  Zitat von Mark1234  [...] natürlich schlagen die beim Material massiv drauf, aber das machen alle... Das ist im SHK Handwerk nix anderes...kauf doch mal ne Duscharmatur oder ne Kloschüssel oder auch das ganze Kleinzeug wie Fittinge etc....einmal selber Online und einmal über den SHKler Diese[...] Also bis letztes Jahr war es so, dass der SHKler die Einzelteile nach Liste abgerechnet hat und darauf im Großhandel 40% Rabatt bekommen hat. Wenn ich selber im Großhandel einkaufe, bekomme ich auch die 40%, im Internet gibts so 44-48% und da lohnt es sich für mich nicht, irgendwelche SHK Artikel im Internet zu kaufen. Es gibt auch Firmen, die nehmen nen Aufschlag auf die UPE. Aber die Preise aus dem Angebot sind mehr als frech...
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04.07.2025 11:23:32 |
Zitat von Mark1234  Es gibt auch Firmen, die nehmen nen Aufschlag auf die UPE. Aber die Preise aus dem Angebot sind mehr als frech... [...] Das Problem... Wenn die 30% auf ihren Einkaufspreis aufschlagen, um die Kosten für Lager, etc. abzudecken, ist es ja OK. Aber wenn das Teil doppelt so teuer wird, ändern sich diese Kosten im Grunde nicht und es wird einfach weiter 30% aufgeschlagen. Da sitzen die Hersteller und SHKler in einem Boot.
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04.07.2025 11:51:26 |
Zitat von gnika7  Zitat von Mark1234  [...] Das Problem... Wenn die 30% auf ihren Einkaufspreis aufschlagen, um die Kosten für Lager, etc. abzudecken, ist es ja OK. Aber wenn das Teil doppelt so teuer wird, ändern sich diese Kosten im Grunde nicht und es wird einfach weiter 30% aufgeschlagen. Da sitzen die Hersteller und SHKler in[...] Die schlagen keine % auf, sondern die bekommen Rabatt. Die Listenpreise macht der Hersteller. Das man im absoluten an einem Teil mehr und am anderen Teil weniger verdient, nennt sich Mischkalkulation. An nem Fitting haste halt 1€ verdient, an ner Wasserpumpe 200€, der Aufwand ist der gleiche. Beim Fitting machste Minus, das holt man über die Pumpe wieder rein. Wenn das Teil "doppelt so teuer" wird, dann kauft man es von nem anderen Hersteller der es billiger macht. Das nennt man Marktwirtschaft.
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04.07.2025 13:50:22 |
Zitat von Mark1234  Zitat von gnika7  [...] Die schlagen keine % auf, sondern die bekommen Rabatt. Die Listenpreise macht der Hersteller. [...] Manchmal muss man nur lesen, um sich das schreiben zu ersparen: "Aufschlag auf Einkaufspreis". Und nein ein Viessmann-HB kauft das Teil dann nicht vom anderen Hersteller, der freut sich darüber, dass er beim gleichen prozentualen Aufschlag dann mehr verdient.
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04.07.2025 21:02:43 |
Zitat von gnika7  Zitat von Mark1234  [...] Manchmal muss man nur lesen, um sich das schreiben zu ersparen: "Aufschlag auf Einkaufspreis". Und nein ein Viessmann-HB kauft das Teil dann nicht vom anderen Hersteller, der freut sich darüber, dass er beim gleichen prozentualen Aufschlag dann mehr verdient. Ne, irgendwann kommt der Punkt dann verkauft er kein Viessmann mehr, sondern Vaillant oder Wolf. Oder die Kunden gehen da hin, wo man Wolf oder Junkers verkauft, weil das Angebot von dem HB der das verkauft billiger ist.
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05.07.2025 10:03:41 |
Zitat von Mark1234  Zitat von gnika7  [...] Ne, irgendwann kommt der Punkt dann verkauft er kein Viessmann mehr, sondern Vaillant oder Wolf. Ja, neee, ist klar... Offensichtlich hast du dich noch nicht wirklich mit dem Vertriebsmodell im SHK-Handwerk beschäftigt und was Markttransparenz bedeutet. Und wenn die eine Tankstelle Sprit gerade für 1,75 verkauft, tanke ich an der 200m weiter für 1,65. Komisch nur, dass die gerade dann auch 1,75 verlangt.
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05.07.2025 16:02:37 |
Zitat von gnika7  Zitat von Mark1234  [...] Ja, neee, ist klar... Offensichtlich hast du dich noch nicht wirklich mit dem Vertriebsmodell im SHK-Handwerk beschäftigt und was Markttransparenz bedeutet. Und wenn die eine Tankstelle Sprit gerade für 1,75 verkauft, tanke ich an der 200m weiter für 1,65. Komisch nur, dass die gerade dann[...] Und andere Leute tanken trotzdem an der teureren Tankstelle. Weil die blaue Farbe schöner ist, oder sie ein besseres Gefühl haben oder man dort nen Kaffee kaufen kann.
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07.07.2025 16:23:13 |
Batteriespeicher ersetzten klassische Asynchrongeneratoren für Netzstabilität und Schwarzstart ab 2026 auch in Deutschland. - Grid-forming is no longer experimental – it’s here and working - 160 MW/760 MWh entirely off-grid battery manages frequency, voltage, and power-sharing across multiple sources - incidents like the Spain blackout, having more grid-forming resources online could have helped mitigate the impact. - In the long run, grid-forming inverters offer a more cost-effective and flexible solution then generators - Germany will require inertia services from 2026 Quelle ESS News |
Verfasser: Hans_Bethe | Zeit:
07.07.2025 20:00:37 |
Zitat von HenningReich  Batteriespeicher ersetzten klassische Asynchrongeneratoren für Netzstabilität und Schwarzstart ab 2026 auch in Deutschland. - Grid-forming is no longer experimental – it’s here and working - 160 MW/760 MWh entirely off-grid battery manages frequency, voltage, and power-sharing across[...] Es gibt weder hinreichend Batteriespeicher, noch Ersatz für die Generatormassen. Wir werden faktisch erleben, dass das Aus der Kohlekraftwerke ausgesetzt wird. Die Energiewende existiert in der Welt der Powerpoint Folien. Erfolgloses Live-ExperimentMich kotzt es nur noch an, wie man verzweifelt versucht dieses Lügengebilde aufrecht zu erhalten.
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07.07.2025 20:37:46 |
Zitat von Hans_Bethe  Zitat von HenningReich  [...] Es gibt weder hinreichend Batteriespeicher, noch Ersatz für die Generatormassen. Wir werden faktisch erleben, dass das Aus der Kohlekraftwerke ausgesetzt wird. Die Energiewende existiert in der Welt der Powerpoint[...] Schön, dass du erneut entsperrt wurdest, Hans! Vielleicht hättest du die Zeit nutzen sollen, dich abseits des Springer-Konzerns weiterzubilden. Die Energiewende ist ganz real, echt jetzt! Dein (hinter einer Paywall) verlinkter Artikel bezieht sich auf die Ergebnisse des Weltenergierats, der Experten aus über 50 Ländern befragt. Konkret wird dort in der Tat die Balance zwischen Energiewende und Wettbewerbsfähigkeit kritischer gesehen als zum Zeitpunkt der letzten Umfrage. Energiewende oder die Abkehr von Kohlekraftwerken werden dort aber nicht angezweifelt. Das musst du schon richtig lesen: "Mehr als 80 % der Befragten sind der Ansicht, dass die deutsche Energiepolitik – zumindest in Teilen – als Referenz für andere Länder dienen kann. Außerhalb Europas liegt dieser Wert bei über 90 %. Besonders das Ende der Kohleverstromung sowie Maßnahmen zur Flexibilisierung der Industrie gelten unter den EU-Staaten als besonders relevant." Umfrage WeltenergieratWer hat dich denn belogen? Voll gemein!
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08.07.2025 07:18:19 |
Zitat von Hans_Bethe  Zitat von HenningReich  [...] Mich kotzt es nur noch an[...] Das sind starke Gefühle die Du hast. Kannst Du es zur Abwechslung eventuell auch mit Zahlen, Daten, Fakten und sachlichem Verstand probieren? Wenn Du meinen verlinkten Fachartikel gelesen und fachlich verstanden hättest, dann könntest Du jetzt Länder nennen die in Bezug auf Ersatz der Synchcrongeneratoren durch Batteriespeicher bereits technisch weiter entwickelt sind als Deutschland. Lieber Hans, und hier bitte ergränzen warum fachlich und / oder wirtschaftlich gesehen grid forming Batteriespeicher Deiner Ansicht nach keinen Sinn machen mit Berechnung und / oder Verweis auf seriöse Quelle: 1. 2. 3.
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08.07.2025 09:13:03 |
Wir steigen in absehbarer Zeit aus keiner Kohleverstromung aus. Die erneuerbaren Energien können die klassische Stromproduktion nur ergänzen und zu einem "großen" Teil ersetzen, die Kapazitäten für Wasserkraft sind aber ausgeschöpft, PV funktioniert halt nur wenn die Sonne scheint und nicht im Winter und wenn im Winter kein Wind weht, dann ist das mit EE ziemlich vorbei. Die einzige realistische Möglichkeit, aus der Kohleverstromung aus zu steigen, wären Gaskraftwerke. Unabhängig davon kann bei unser aktuell vorhandenen Technik eine gewisse Grundlast auch wenn genug Sonne scheint, nicht 100%ig durch EE erzeugt werden, weil wir eine gewisse Grundlast durch Turbinengetriebene Kraftwerke halten müssen. Wir haben eine Netzfrequenz von 50 Herz und die lässt sich nur mit einer Turbine machen. Die EE Sachen kann man darauf bis zu einem gewissen Prozentsatz aufschalten, aber die Grundlast und Netzstabilität muss aus einer Turbine kommen.
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08.07.2025 12:02:28 |
Moin Mark, Dein letzter Beitrag ist mit vielen in meinen Augen ziemlich zweifelhaften Aussagen gespickt, da sind einige Korrekturen erforderlich: Zitat von Mark1234  Die erneuerbaren Energien können die klassische Stromproduktion nur ergänzen und zu einem "großen" Teil ersetzen Nein, EE-Wechselrichter sind ohne weiteres in der Lage, Spannung und Frequenz eines Netzes zu stabilisieren. Siehe beispielsweise Werbung von SMA. So lange nur genug EE-Strom zur Verfügung steht, kann damit zu 100% ein Netz aufgebaut und betrieben werden. Zitat von Mark1234  PV funktioniert halt nur wenn die Sonne scheint und nicht im Winter Nein, auch bei Wolken und auch im Winter liefert PV Strom. Nicht so viel wie im Juni bei Sonnenschein, aber durchaus noch ein nennenswerter Beitrag. Deshalb ist es durchaus sinnvoll, eine PV-Anlage nicht auf den Maximal-Ertrag im Juni auszulegen, sondern stattdessen den möglichen Winterertrag im Blick zu behalten. Zitat von Mark1234  und wenn im Winter kein Wind weht, dann ist das mit EE ziemlich vorbei. Nein, denn neben der PV, die tagsüber auch im Winter etwas beitragen kann, gibt es noch die von Dir schon genannte Wasserkraft (mit wenig Ausbau-, aber etwas Flexibilisierungspotential), Biomasse und Geothermie. Zusätzlich besitzen dann noch Batteriespeicher, Lastverschiebung und Rückverstromung von EE-Fuels Zukunftspotential. Warum beispielsweise soll ich mein Auto während einer potentiellen Strommangelphase aufladen, wenn ich schon drei Tage vorher darauf hingewiesen werde und zu dem Zeitpunkt günstigere Strompreise nutzen kann? Die meisten E-Auto-Akkus reichen eine Woche und bieten somit wunderbar die Möglichkeit der Lastverschiebung. Zitat von Mark1234  Die einzige realistische Möglichkeit, aus der Kohleverstromung aus zu steigen, wären Gaskraftwerke. Naja, verbrannt werden wird auch nach 2045 noch was für Phasen mit wenig direkt erzeugtem EE-Strom, entscheidend ist dabei allerdings, worum es sich dabei handelt. Gas im Sinne von heutigem fossil gefördertem klimaschädlichem Methan wird es hoffentlich nicht mehr sein. Zitat von Mark1234  Unabhängig davon kann bei unser aktuell vorhandenen Technik eine gewisse Grundlast auch wenn genug Sonne scheint, nicht 100%ig durch EE erzeugt werden, weil wir eine gewisse Grundlast durch Turbinengetriebene Kraftwerke halten müssen. Naja, technisch ist es überhaupt kein Problem, beispielsweise jedes einzelne Windrad zur Netzstabilisierung zu nutzen, zumindest neuere Anlagen bekommen das per Software-Update hin. Das Problem ist mal wieder die Regulatorik, Details siehe WindEurope. Zitat von Mark1234  Wir haben eine Netzfrequenz von 50 Herz und die lässt sich nur mit einer Turbine machen. Die EE Sachen kann man darauf bis zu einem gewissen Prozentsatz aufschalten, aber die Grundlast und Netzstabilität muss aus einer Turbine kommen. Aha, dann funktioniert ein Inselwechselrichter also nicht? Interessant. Du merkst: Technisch alles kein Problem, an vielen Stellen fehlt "nur" die passende Regulatorik bzw. ein passendes Markt-Design. Wenn die Regierung denn wollte, könnte sie schnell Abhilfe schaffen. Viele Grüße crink
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08.07.2025 14:03:34 |
Der Kohleausstieg ist bis 2038 geplant. Den vorgezogenen Termin 2030 kann man wahrscheinlich jetzt schon knicken. Insofern wird es noch länger große Generatoren im deutschen Stromnetz geben. Bis 2038 sind die Grid-Forming-Inverter längst Standard-Technik. Ob wir dann immer noch 20 GW Gaskraftwerke für die Dunkel-Flaute brauchen, oder ob bis dahin bei uns die Biogasanlagen oder SMRs in den Nachbarländern einspringen, wird die Zeit zeigen.
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08.07.2025 14:27:51 |
@crink: Ein Inselwechselrichter ist was ganz anderes. Der braucht auch nichts "Stabilisieren", weil er elektronisch alles selber macht.
Für den Rest der Themen ist die theoretische Technik möglich, wird aber noch gar nicht verbaut. Und wenn wir anfangen das zu verbauen, wird es Jahrzehnte dauern bis alles fertig und umgerüstet ist.
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| | Zeit:
08.07.2025 15:34:37 |
Zitat von Mark1234  Für den Rest der Themen ist die theoretische Technik möglich, wird aber noch gar nicht verbaut. Und wenn wir anfangen das zu verbauen, wird es Jahrzehnte dauern bis alles fertig und umgerüstet ist. [...] Ich vermute mal, dass du das nicht alles ernst meinst... z.B. => Im Moment ist es ziemlich bedeckt, fast schon am Regnen, keine Sonne in Sicht, aber meine PV erzeugt durchaus Strom... (TA-Solarstrahlungsmessung: 52W, PV 7,44kWp 350W Ertrag) Und die Technik ist von 2013 !!! LG jogi
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| | Zeit:
08.07.2025 17:19:42 |
Zitat von jogi54  Zitat von Mark1234  [...] Ich vermute mal, dass du das nicht alles ernst meinst... z.B. => Im Moment ist es ziemlich bedeckt, fast schon am Regnen, keine Sonne in Sicht, aber meine PV erzeugt durchaus Strom... (TA-Solarstrahlungsmessung: 52W, PV 7,44kWp 350W Ertrag) Und die Technik ist von 2013[...] Die PV bringt aber keinen durch den Winter... Und da sind 3 Monate, wo aus ner PV fast nichts raus kommt.
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| | Zeit:
08.07.2025 17:38:51 |
Theoretisch weht im Winter aber der Wind stärker. Praktisch hatten wir im Winter 2024/5 aber mehrere Wochen Dunkelflaute, mit extremen Börsenstrompreisen, die mir den Tibber gründlich verleidet haben. Ich habs ja schon öfter geschrieben, der Ausstieg aus den Steinkohlekraftwerken, die bislang immer im Winter liefen, ist wahrscheinlich volkswirtschaftlich und fürs Klima eher unsinnig. Die Ersatz-Gaskraftwerke müssen erst noch gebaut und finanziert werden und die sind zudem seit LNG nicht mehr klimafreundlicher als die SteinkohleKW, wenn man die ganze Lieferkette betrachtet.
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08.07.2025 18:04:51 |
Ihr schaut immer nur Deutschland an!
Das Stromnetz ist aber Europäisch!
Wenn in D gerade kein Wind weht und Wolken am Himmel sind, kann das in Frankreich, Spanien, Kroatien, Italien, . . . ganz anders ausschauen.
Das muss man viel globaler sehen!
Technisch läuft das schon (OK Spanien ist etwas schwach ans Europäische Netz angebunden, das wird sich aber ändern).
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| | Zeit:
08.07.2025 18:50:06 |
Global sehen kann man nur, wenn Leitungen mit ausreichender Kapazität von A nach B gehen.
Momentan klappt das nicht mal innerdeutsch, v.a. wenn die Österreicher und Schweizer wieder Windstrom aus Schleswig-Holstein kaufen.
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08.07.2025 20:00:37 |
Zitat von belzig  Global sehen kann man nur, wenn Leitungen mit ausreichender Kapazität von A nach B gehen.
Momentan klappt das nicht mal innerdeutsch, v.a. wenn die Österreicher und Schweizer wieder Windstrom aus Schleswig-Holstein kaufen. Wenn es nicht funktioniert, wie können die Österreicher und Schweizer den Norddeutschen Strom kaufen? Wird der dann mit dem Tankwagen gebracht? Oder „runter-gebeamt“? Scotty, beam me one MegaWatt...? Vielleicht ist das Netz noch nicht auf aktuelle Kapa ausgelegt bzw erneuert, aufgebohrt, aber vorhanden ist es dennoch. Halt noch auf dem Stand der Siebziger oder so. Waren halt viele Jahre solche Regierenden am Werk, die diesbezüglich kaum Verständnis hatten, denn deren Strom kam ja simpel aus der Steckdose, wozu noch weitere Leitungen ziehen, wozu EE? Und wie so oft, wiederholt sich solche Geschichte wieder, da „die anderen“ böse waren, lauter Hämmer verteilt haben, nur Geld rausgeworfen haben, unnötige Subventionen verstreut haben usw.... hätten die nur schon früher zum Beispiel nen 500Mrd-Kredit aufgenommen und verteilt.... ach ne, da war doch noch was... sowas gelbes... so ne „ferner-liefen-Partei“...und so blaue... und Pink-Purpurne oder so.... Auch in der Politik gilt leider „Es kommt selten was besseres nach...“
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