| | Verfasser: Hans_Bethe | Zeit:
08.07.2025 21:01:36 |
Zitat von Paule1964  Zitat von AnMa  [...] Und noch was,D mit seinen 82Mio Einwohnern hat einen Anteil an der Weltbevölkerung (rund 8Mrd Menschen) von gerade mal 1%! Sie glauben doch wirklich nicht,dass 1%der Weltbevölkerung mit WP,PV,etc die Welt/das Klima retten? Das ist doch deutsche Hybris. Das glaubt inzwischen selbst Fridays for Future nicht mehr und schwenkt auf die Rettung des Gazastreifens um. Irgend etwas kann man immer retten!
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
08.07.2025 21:04:35 |
@Lemmi: Du musst schon lesen und vor allem verstehen...ich weiß es in einigen Jahren, ob sich die WP gelohnt hat oder nicht.
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Verfasser: Hans_Bethe | Zeit:
08.07.2025 21:05:15 |
Auch wenn es dem globalen Klima nicht hilft: Ich hab Freude an meiner Wärmepumpe. Ich kann die über eine Handy App fernsteuern, hab ein tolles Menü am Innengerät und kann an 100ten Parametern Spielen. Dazu noch neue Sicherungen und Schalter im E-Kasten. Ein tolles Spielzeug!
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
08.07.2025 21:10:55 |
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08.07.2025 21:12:09 |
Hier schaut euch mal die Geschichte an. Heizungshandwerker fordern Realismus"Aus für das Wärmepumpen-Privileg? Jetzt wird die Rückkehr der Gasheizung gefordert" |
Verfasser: Hans_Bethe | Zeit:
08.07.2025 21:15:36 |
"Für Anhänger der GEG-Reform und eines möglichst schnellen Ausstiegs aus Verbrennerheizungen mag das nach Verweigerungshaltung klingen. Tatsächlich aber liefert der Handwerksverband nur die ausformulierten Argumente zur schlichten Realität in deutschen Haushalten. Trotz Heizungsgesetz wurden 2024 mehr als 410.000 Gasheizungen in Deutschland abgesetzt, der Anteil von Wärmepumpen am Gesamtmarkt war nicht einmal halb so hoch." Die Realität kann man eine Weile aussitzen, bis die umso härter zurück kehrt.
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
08.07.2025 21:16:13 |
Interessanter Bericht, deckt sich gut mit dem was man aus der Bevölkerung wahrnimmt! Wenn schon der ZVSHK schreibt "Energiewende mit der Brechstange – das funktioniert nicht", wird das Gewicht haben.
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| | Zeit:
08.07.2025 21:41:47 |
Zitat von Technikbegeisteter  @Lemmi: Du musst schon lesen und vor allem verstehen...ich weiß es in einigen Jahren, ob sich die WP gelohnt hat oder nicht. Hab ich ausführlich gelesen und verstanden. Du wusstest also zum Zeitpunkt der Entscheidung anscheinend nicht, ob eine Ölheizung oder eine Wärmepumpe am Ende finanziell für dich die bessere Entscheidung ist und weißt es offensichtlich immer noch nicht. Trotzdem hast du dich trotz aller o.g. Gründe, die deiner Aussage nach dagegen sprechen, für die WP entschieden. Woher die 5000€ kommen weiß immer noch keiner. Musst ja gute Gründe gehabt haben!
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| | Zeit:
08.07.2025 21:42:38 |
Zitat von Hans_Bethe  "Für Anhänger der GEG-Reform und eines möglichst schnellen Ausstiegs aus Verbrennerheizungen mag das nach Verweigerungshaltung klingen. Tatsächlich aber liefert der Handwerksverband nur die ausformulierten Argumente zur schlichten Realität in deutschen Haushalten. Trotz Heizungsgesetz wurden 2024[...] eine Wärmepumpe macht sich halt nur rein - wer zuviel Geld oder Langeweile hat - aus ökologischen Gesichtspunkten - weil er es selber einbauen kann - es sich dadurch sehr schnell amortisiert Die hohen Zahlen der Gasgeräte sind für mich klar - da wohnt der alte Witwer alleine nur noch halb zurechnungsfähig, Kinder und Enkel müssen beim Heizungsproblem helfen, wollen Diskussionen aus dem Weg gehen, all zu teuer soll es nicht werden, man will selber wenig Aufwand damit, also neue Gastherme rein
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Verfasser: Hans_Bethe | Zeit:
08.07.2025 21:58:50 |
Zitat von KR0815  Zitat von Hans_Bethe  [...] eine Wärmepumpe macht sich halt nur rein - wer zuviel Geld oder Langeweile hat - aus ökologischen Gesichtspunkten - weil er es selber einbauen kann - es sich dadurch sehr schnell amortisiert Die hohen Zahlen der Gasgeräte sind für mich klar - da wohnt[...] Generell Leute, die keine Lust auf Experimente haben. Ich hab an mir selbst beobachtet, dass in mir Panikgefühle aufkamen, als die Gasheizung aus meinem Keller heraus gerissen wurde. Die wurde ziemlich unsanft zerlegt. Und da ich mich jahrelang um die gekümmert hatte, ging es mir richtig schlecht. Und obwohl ich mich monatelang mit Wärmepumpen beschäftigt hatte und die Berechnungen in und auswendig kannte, war ich mir plötzlich nicht mehr sicher, ob ich das Richtige tue.
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| | Zeit:
08.07.2025 21:59:15 |
Zitat von Hans_Bethe  Gääähhhn:
"Klimaziele gab es zwar schon früher, aber sie waren nicht verbindlich. Heute überwacht ein Expertenrat, ob Deutschland im Plan ist beim Klimaschutz. Und der glaubt nicht, dass Deutschland seine Ziele[...] Und die nächste Lüge :-( Du schriebst Zitat von Hans_Bethe  Unser unüberlegte Aktionismus (insb. Abschaltung AKWs) hat ja sogar dafür geführt, dass wir das Primärziel der CO2 Redizierung grandios verfehlt haben. FR: ca. 20 gr/ kWh, DE: ca. 200 gr/ kWh. [...] = Vergangenheit und versuchst Dich jetzt mit Bedenken zur Zeit NACH 2030 heraus zu reden. Billig. In der Sache sind wir uns vermutlich einig, dass die deutschen Ziele überzogen sind und insbesondere auch die Ziele der Ampelregierung. Einsparen ist wichtig und gut, aber wenn man es übertreibt, erreicht man das Gegenteil. Das heißt noch lange nicht, dass irgendeine Wende gescheitert ist (die stehen ja definitionsgemäß eh noch am Anfang), aber dass man die überambitionierten Ziele abhaken musste. Ich hoffe, dass die neue Regierung einen besseren Mix aus Ambition und Realismus umsetzen wird.
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Verfasser: Hans_Bethe | Zeit:
08.07.2025 22:03:27 |
@totto: Was kommt Du immer mit dem Vorwurf der Lüge?
Die 20 gr hab ich mir aus den electricitymaps geholt.
Heute 8. Juli 2025 21:00 sah es noch beschissener aus:
FR: 21 gr/ kWh. DE: 394!!!! gr/ kWh
Egal. Was die Chinesen können, können wir schon lange.
"Das heißt noch lange nicht, dass irgendeine Wende gescheitert ist (die stehen ja definitionsgemäß eh noch am Anfang)"
Du bist ja lustig: Uns bleiben noch genau 20 Jahre bis 2045!
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| | Zeit:
08.07.2025 22:30:41 |
Zitat von Hans_Bethe  Generell Leute, die keine Lust auf Experimente haben. Ich hab an mir selbst beobachtet, dass in mir Panikgefühle aufkamen, als die Gasheizung aus meinem Keller heraus gerissen wurde. Die wurde ziemlich unsanft zerlegt. Und da ich mich jahrelang um die gekümmert hatte, ging es mir richtig schlecht/quote] die Gastherme bleibt hier weiterhin an der Wand hängen, den Gastank habe ich mittlerweile rausgekauft Ich habe mitlerweile verstanden - ich brauche die Gastherme weieterhin im Winter - sie ist da sehr angenehm, die Kosten überschaubar Aber dank der Wärmepumpe ist die Gastherme jetzt halt nur noch 4 Wochen im Jahr in Betrieb, den Rest übernimmt die WP, meist mit PV-Unterstützung
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| | Zeit:
08.07.2025 22:30:46 |
Du redest immer noch an Deinen eigenen Aussagen über die Vergangenheit vorbei.
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| | Zeit:
08.07.2025 22:33:14 |
Lieber Technikbegeisterter,
Ich fürchte, Du verstehst es einfach nicht. Du hast behauptet, dass die DIY-er von Wärmepumpen die Wirtschaft des Landes und die Arbeitsplätze gefährden. Und dann weißt Du nicht einmal, wie viele Wärmepumpen-Besitzer die WP im DIY-Verfahren eingebaut haben.
Schwach. Also Du stellst eine Behauptung auf und verweigerst gleichzeitig, konkrete Zahlen zu nennen, die das unterlegen können. Ausweichen auf andere Themen nützen Dir nichts.
Also gib Deinem Herzerl ein Stoßerl und sag endlich, wie hoch der Gefährdungsgrad der DIY-WP-Einbauer für die Wirtschaft und die Arbeitnehmer ist.
Und was Deine Verwirrung oder Inkompetenz bezüglich Account-Namen betrifft, habe ich Dir schon einmal gesagt, wenn Du unter Verwechslungswahn leidest, wende Dich doch an die Forums-Leitung. Ich nehme an, das bißchen Mut wirst Du doch noch aufbringen können - oder traust Du Dich nicht?
Ganz liebe Grüße
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
08.07.2025 22:38:02 |
Zitat von Lemmi85  Hab ich ausführlich gelesen und verstanden. Nö, hast Du leider immer noch nicht, da ich nicht die Öl- und Stromkosten der Zukunft kenne. Ich hatte ja schon mehrfach geschrieben, dass ich mich für neue Technik interessiere...die 5k€ Mehrpreis wären einfach die sichere Abwinkgrenze gewesen, bei 2k€ mehr hätte ich vielleicht nochmal nachgedacht, da ich mit aktuellen Energiepreisen maximal um die 200€/a Energiekosten spare...auch wenn mir das als Hobby Spaß macht, irgendwo gibts dann auch Grenzen. Hast aber Recht, kann gut sein dass die WP ein totaler Griff ins Klo wird...tut mir ehrlich gesagt auch nicht weh, das buche ich halt unter Hobbykosten ab...da habe ich einiges, was wirtschaftlich eigentlich keinen Sinn ergibt. @ Flachkollektoren: Wird langweilig...
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
08.07.2025 22:49:26 |
Zitat von totto  In der Sache sind wir uns vermutlich einig, dass die deutschen Ziele überzogen sind...Ich hoffe, dass die neue Regierung einen besseren Mix aus Ambition und Realismus umsetzen wird. Immerhin ein erster Erkenntnisgewinn, das ist doch schonmal was. Ging wohl auch gar nicht mehr anders, die lausigen WP-Zahlen lassen sich halt nicht schön reden, die kann ja jeder öffentlich nachschauen. 3 von 4 Hausbesitzer entscheiden sich trotz saniertem Haus incl. Heizungstausch gegen eine Wärmepumpe, auch das kann jeder nachlesen.
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09.07.2025 06:41:27 |
Zitat von Technikbegeisteter  3 von 4 Hausbesitzer entscheiden sich trotz saniertem Haus incl. Heizungstausch gegen eine Wärmepumpe, auch das kann jeder nachlesen. Wo denn?
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09.07.2025 07:03:09 |
Zitat von Technikbegeisteter  Interessanter Bericht, deckt sich gut mit dem was man aus der Bevölkerung wahrnimmt! AuszugJetzt meldet sich das Heizungshandwerk zu Wort und appelliert an die Bundesregierung, realistisch auf die Lage in deutschen Heizungskellern zu blicken. Denn in vielen Fällen sei der Ad-Hoc-Umbau etwa von einer Gasheizungs- zur Wärmepumpenanlage umständlich und teuer, manche Hausbesitzer seien trotz Förderung überfordert. Zwischen den Zeilen räumt der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) auch erstmals ein, dass längst nicht jeder einzelne Handwerksbetrieb eine perfekt konfigurierte Wärmepumpe anbieten kann.Auszug Ende Ich finde die 65% Regel in jedem Gebäude in D umsetzbar. Zumindest habe ich noch kein anderes zu Gesicht bekommen. Begründung Langjährige Statistiken der Gas u. Ölverbände zeigen, 45% des Jahresenergieverbrauchs müssen in den Kernwintermonaten Dez, Jan und Feb erzeugt werden. 100 - 45 = 55% die verbleiben, in jedem Fall keine >55°C Vorlauf benötigen und mit einer Luft WP mit JAZ 3 erzeugt werden können. In vielen Gebäuden bietet der einfache Austausch der Fenster bereits ausreichend Kapazität, die fehlenden 10% zu kompensieren. Das mit der perfekt konfigurierten Wärmepumpe ist natürlich eine Hürde, die den SHK Beruf anspruchsvoller macht, als nur ein Gerät mit Flamme zu installieren und den wirtschaftlichen Betrieb kann eh niemand nachvollziehen. Öl und Gas sind halt ohne Jahresarbeitszahl "immer wirtschaftlich". Ich würde die Hausbesitzer machen lassen was die wollen. Wenn wieder eine Gas- oder Ölkrise kommt, oder die CO2 Bepreisung zuschlägt, gibt es keine Subventionen und kein Umlegen auf die Mieter.
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Verfasser: Hans_Bethe | Zeit:
09.07.2025 07:35:35 |
Zitat von nicijan  Zitat von Technikbegeisteter  [...] Auszug[i]Jetzt meldet sich das Heizungshandwerk zu Wort und appelliert an die Bundesregierung, realistisch auf die Lage in deutschen Heizungskellern zu blicken. Denn in vielen Fällen sei der Ad-Hoc-Umbau etwa von einer Gasheizungs- zur Wärmepumpenanlage umständlich und teuer,[...] "Ich würde die Hausbesitzer machen lassen was die wollen. Wenn wieder eine Gas- oder Ölkrise kommt, oder die CO2 Bepreisung zuschlägt, gibt es keine Subventionen und kein Umlegen auf die Mieter." Genau so soll es ja gemacht werden. Es ist sinnlos kleinteilige Gesetze zu erlassen, welche versuchen bis ins Detail den Heizungskeller zu regeln. Der CO2 Preis soll steigen und jeder soll gucken, wie er damit klar kommt. Die einen schwenken auf eine Wärmepumpe, dem anderes ist es egal und er zahlt, ein 3. heizt nur noch die Küche usw. Ich hab Anfang 2023 eine PV Anlage und Anfang 2025 eine WP installieren lassen. Ich habe ein Flachdach im Südwesten mit perfekter Ausrichtung. Trotzdem hab ich erst die PV Anlage installieren lassen, nachdem die Strompreise stark gestiegen sind, so dass die Investition ein No-Brainer war.
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| | Zeit:
09.07.2025 08:07:05 |
Zitat von Technikbegeisteter  [...] @ Flachkollektoren: Wird langweilig... Endlich kann ich dir mal uneingeschränkt zustimmen 😉 Zum Zitat (@Nicijan) zur Stellungnahme des SHK Handwerks (... zwischen den Zeilen erstmalig Zugabe der Überforderung...) Ein erster Schritt..... wenn das HW so überfordert ist, und kaum Gelegenheit findet, sich entsprechend weiterzubilden, aus welchen Gründen auch immer, braucht man sich doch nicht wundern.... Wir hatten ebenfalls solchen HW vor Ort, dessen Expertise war, das sein Betrieb schon seit über 70 Jahren Heizungen einbaut, bereits in der 4.ten Generation.... für den Chef war es Expertise genug. Allerdings sind nahezu 100% der in dieser Zeit verbauten Wärmeerzeuger wohl mit Flamme betrieben worden. Das die FBH auch (teilweise) unter Dusche geplant war, war bullshit, sowas macht man doch nicht... Weiters: hat n Kumpel vor,Kurzem n Haus gekauft. Ölheizung im Keller, noch „relativ neu“, Ende der Neunziger, Anfang der Nuller Jahre....(aussagen bei der Besichtigung). Vergangene Woche war der Schorni da, Messung. Alles picobello, Effektivität von >95% bescheinigt. Also...? Wozu wechseln? Seitenlang geht es hin und her über Boom oder nicht Boom. Seit mindestens 2 Jahren liegt die Wirtschaft hier brach, die Zahlen vermelden nix gutes, auch mit der CxU bislang noch nichts (außer Ansagen, Hoffnung). Wenn der AN nicht weiß, ob er sein evtl. Weihnachtsgeld noch vom selben AG bekommen wird, ist es doch logisch und nachvollziehbar, dass nicht „einfach so“ mal für 25...50k€ ne neue Heizung geordert wird, wie bezahlen, wenn der Betrieb den Bach runter geht? Die Baubranche klagt seit Jahren, also Neubau entfällt ebenso, typische Domäne der WP. Die vielen noch aktiven Baustellen der Großimmo-Firmen, die Straßenzugweise ganze Blöcke sanieren, sind auf sparkurs, da wird das billigste Angebot reingedrückt, Effizienz zählt da nicht die Bohne, das zahlt der Mieter oder eben die Sozialkasse, somit WP nahezu ausgeschlossen. Aus eigener Erfahrung meine ich: alles, wirklich alles rund um Hausbau und Sanierung wird und wurde um gut 1/3 teurer als veranschlagt, sei es der Gaspreis vor Jahren (Ziegel, Fliesen), der Ukrainekrieg (Holz, Baustoffe), die „angespannte wirtschaftliche Situation“ bei allem möglichen, und dazu die pauschale Aussage „wird doch eh gefördert....ach, bei Ihnen nicht? Schade aber auch....“ Das die WP zu den effizientesten Arten der Wärmeerzeugung gehört, wurde bereits vor 200 Seiten beschrieben und erklärt, das nicht jeder genügend auf der hohen Kante liegen hat, ist inzwischen auch angekommen, das der schicke SUV vor der Hütte mehr Eindruck macht als so n teil hinterm Haus würde auch oft erläutert, und die Maledivenbräune bringt auch mehr Neider auf als n surrender Kasten neben der Garage. Daran ändert sich aber auch die kommenden Jahre nicht von jetzt auf nachher was, erst recht nicht, solange das SHK-Handwerk weiter so unterbelichtet und ewiggestrig durch die Heizkessel dieser Republik schleicht. Neue Männer braucht das Land, dies gilt schon seit der NDW. Nur ist die Geschwindigkeit in Good old Germany in manchen Dingen nicht gerade Rekordverdächtig...
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| | Zeit:
09.07.2025 08:14:33 |
Ach ja, der oben erwähnte Kumpel mit dem fast neuen Öler hat nun auch schon 3 IR-Panels verbaut. Dem Verkäufer hat schon gereicht, das der Kumpel nebenbei erwähnte, das vielleicht noch PV aufs Dach soll... ich hab die Unterlagen samt Berechnung gesehen...toll.... übertrieben gesagt hast am Ende MIT den Panels sogar (fast) noch mehr Strom also ohne. Und Wärme sowieso...
Da kannst labbern was de willst, da wird dem Verkäufer mehr geglaubt, obwohl Kumpel eigentlich n Realist ist und aus der nahen IT-Brache stammt.... naja, nun heizt er im Keller eben mit IR... Hauptsache, sein Biervorrat steht nicht davor....
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Verfasser: Hans_Bethe | Zeit:
09.07.2025 08:16:25 |
"Seitenlang geht es hin und her über Boom oder nicht Boom. Seit mindestens 2 Jahren liegt die Wirtschaft hier brach, die Zahlen vermelden nix gutes, auch mit der CxU bislang noch nichts (außer Ansagen, Hoffnung). Wenn der AN nicht weiß, ob er sein evtl. Weihnachtsgeld noch vom selben AG bekommen wird, ist es doch logisch und nachvollziehbar, dass nicht „einfach so“ mal für 25...50k€ ne neue Heizung geordert wird, wie bezahlen, wenn der Betrieb den Bach runter geht?"
Seltsam. Nichts anderes schreiben wir von Anfang an und werden dafür geteert und gefedert.
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| | Zeit:
09.07.2025 08:26:37 |
Gestern Abend hab ich mit einem Nachbarn gesprochen, der seit einem Jahr versucht das Haus seiner verstorbenen Eltern zu verkaufen. Erst hat er es mit der alten Gasheizung erfolglos versucht. Immer der Hinweis auf die alte Gasbüchse. Dann hat er es nach seinen eigenen Worten verschlimmverbessert, indem er für rund 11.000 Euro eine neue Gasbüchse einbauen lies. Für die Interessenten war das eine zu lange Bindung ans Gas. Jetzt versucht er die Bude mit einer Wallbox zu verbessern. Er bereut es nicht auf WP gesetzt zu haben. Die jüngeren Generationen sind technologieoffen und wollen klimaschonend heizen. Das ist klar die Zukunft. Omas und Opas werden das nicht aufhalten.
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| | Zeit:
09.07.2025 08:28:31 |
Zitat von Hans_Bethe  [...] Ich hab Anfang 2023 eine PV Anlage und Anfang 2025 eine WP installieren lassen. Ich habe ein Flachdach im Südwesten mit perfekter Ausrichtung. Trotzdem hab ich erst die PV Anlage installieren lassen, nachdem die Strompreise stark gestiegen sind, so dass die Investition ein No-Brainer war. Hans, warum? Seit über 15 Jahren kaute ich meinem Vater n Ohr ab wegen PV auf seinem Dach. Erst jetzt, als ich das Haus übernehmen konnte/musste, liegt PV drauf..... ok, der Invest war gehörig, da das Dach auch gleich modernisiert wurde, aber jetzt läuft es (ebenfalls im Südwesten der Republik, mit Südausrichtung) und es kommen jeden Monat Mengen vom Dach, die in MWh gezählt werden können, selbst im Dezember 0,7MWh... vor 10 Jahren hätte es auch noch richtig Schotter dafür gegeben... wer das (damals) mal rechnen lies, der kam eigentlich nicht drum herum.
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