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07.07.2025 00:00:00 |
Warum sich viele mit PV-Anlagen und Steuerwirrwarr abplagen, während Solarthermie leise und effizient Heizkosten drückt? Energieberater Michael Hövel räumt im Interview mit Vorurteilen auf - und erklärt, warum gerade Mehrfamilienhäuser damit massiv sparen können. Weniger Bürokratie, mehr CO₂-Ersparnis, schnellere Amortisation. Jetzt lesen und erfahren, wo Solarthermie wirklich unschlagbar ist! |
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07.07.2025 08:28:34 |
Schöne Seitenhiebe
"Übrigens erwarte ich, dass die feste EEG-Vergütung für PV-Neuanlagen bald wegfällt. Sie ist ehrlich gesagt überflüssig geworden – die Anlagen rechnen sich auch so. Dann sollten wir PV wieder genau auf den Eigenverbrauch auslegen, und eingespeister Strom bekommt nur noch seinen Marktwert."
Hauptsache der PV Ausbau wird gestoppt?
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07.07.2025 13:11:32 |
Im MFH besonders einfach weil man mindestens 60 Grad braucht. In Summe zu dem Artikel wer rechnen kann nimmt PV schon allein wegen der Wartung |
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07.07.2025 13:44:02 |
Ich halte den Artikel für einseitig... gerade im MFH hat die Solarthermie erheblich reduzierte Wirkungsgrade da die Warmwassertemperatur ganzjährig fix sein muss. Die ganze Anlagentechnik für Solarthermie ist nicht einfacher, sondern erheblich komplexer als PV. Auch der Anwendungsfall "wo noch mit fossilen Energien geheizt wird" zeigt, es handelt sich um eine mehr und mehr bedeutungslos werdende Technik. Photovoltaik hat ganzjährig Erträge, gerade im Winter sogar höhere bei wolkenlosem Himmel höher als im Sommer... und bei Photovoltaik kann die gesamte Dachfläche genutzt werden, es gibt für nahezu jedes Dach inzwischen Lösungen, anders als bei Solarthermie, wo immer noch hohe Gewichte im Bestand zum Problem werden. Selbst eine Einfachst-Anlage, die direkt aus PV mittels Heizstab in den Warmwasserspeicher geht ist einer Solarthermie oftmals überlegen. Insgesamt verkennt der Artikel, dass die insgesamt oft sehr hohen Verluste in den zentralen Warmwasserbereitungen zwar mittels Solarthermie reduziert werden, dezentralen Versorgungen jedoch immer noch weit unterlegen sind. Ein bisschen klingt es, als wolle man das halbtote Pferd nochmal neu besatteln, um es dann noch etwas zu reiten, bevor es ganz tot ist...
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07.07.2025 15:06:00 |
Zitat von Zuviel Zeit  Ich halte den Artikel für einseitig...
Ein bisschen klingt es, als wolle man das halbtote Pferd nochmal neu besatteln, um es dann noch etwas zu reiten, bevor es ganz tot ist...
Vielleicht sollte man sich mit der Schornilobby zusammen tun? Die sehen auch ihre Felle davon schwimmen, und möchten gerne als WP-Kontrolleure weitermachen.
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08.07.2025 11:51:06 |
Hallo zusammen, ich habe seit Jahren eine Solarthermieanlage 6,18 m² auf dem Dach meines Einfamilienhauses. Nach 29 Jahren funktioniert die auch noch immer sehr gut. 2020 habe ich die Heizungs- und Solarregelung mit einer neuen RESOL-DeltaSol MX- Regelung erneuert, so dass die Heizung/WWB/Solaranlage gut abgestimmt mit allen Komponenten regelt. Die Solarheizung geht auf den Pufferspeicher und versorgt Raumheizung und Warmwasserbereitung. Wenn die Sonne nicht scheint wird mit dem Ölkessel die Raumheizung und die WWB nachgeheizt. Mein gemessener Jahressolarwärmegewinn ist 3500 kWh/Jahr. 2023 habe ich mir eine kleine PV-Anlage mit 6 PV-Module 1719 x 1144 mm -> 11,8 m² (6x 410W= 2460 W) mit Batteriespeicher 2x3072 Wh -> 6,1 kWh für den Eigenbedarf auf das Dach gebaut. Diese versorgt ausgewählte Verbraucher (Kühlschränke, Biokläranlage, Internetrouter, HO-Computer, Waschmaschine, Trockner) über eine parallel aufgebaute Stromversorgung. Wenn der PV-Anlagenstrom nicht ausreicht, schalten die Verbraucher über einen Umschalter automatisch auf Landstrom um. Mein PV-Stromgewinn ist 1000 kWh/Jahr. Wenn ich die Effektivität der PV-Anlage mit der der Thermischen Solaranlage über das Jahr vergleiche, dann ist die Thermische Solaranlage wesentlich effektiver als die PV-Anlage. Thermische Solaranlage: 3500 kWh/ 6,18 m² = 566 kWh/m²a PV-Anlage: 1000 kWh / 11,8 m² = 85 kWh/m²a Es macht deshalb bei dem Verhältnis nur bedingt Sinn überschüssige elektrische PV- Energie über eine Heizpatrone in die WW-Bereitung zu stecken. Ich kann deshalb nicht bestätigen, dass die Thermischen Solaranlagen ein totgerittenes Pferd sind. Die Argumentation entspricht dem derzeitigen Zeitgeist, der politisch gewollt ist und mit Fördermitteln gelenkt wird. Der Vergleich zeigt aber, dass diese politische Richtung nicht der tatsächlichen Effektivität entspricht. Ich hoffe, dass irgendwann wieder die Vernunft einkehrt, denn auch die Fördermittel werden aus Steuern aller finanziert. Der Eigenheimbauer sollte deshalb selber nachdenken, was für ihn der Richtige Weg ist und dauerhaft Bestand haben wird. Die PV-Netzeinspeisung der übergroßen PV-Dachanlagen wird die Refinanzierung nicht sichern. Besser eine PV-Anlage entsprechend dem Eigenverbrauch installieren. Und auch mal selbst nachrechnen und zu prüfen was einem suggeriert wird. Soviel zum totgerittene Pferd Solarthermie.
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08.07.2025 12:00:48 |
Es ist einfach, billige Solarmodule mit einem Elektrokabel an den Boiler anzuschließen. Der Boiler braucht keine große, preistreibende Heizschlange. Vakuumröhrenkollektoren- über Rohrleitungen, frostsicher mit Umwälzpumpe verrohrt, was für ein irrsinniger Aufwand. Wenn die Elektroenergie aus den Solarmodulen für das Warmwasser reicht, ist es doch gut. Da brauche ich keine Berechnungen anzustellen, was die Solarthermie leisten könnte, auch wenn ich es nicht brauche.
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08.07.2025 12:05:12 |
... echt jetzt? Du schließt "billige Solarmodule" (Gleichstrom, um die 60V, ...) direkt mit einem Elektrokabel an einen handelsüblichen " Boiler" an?
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08.07.2025 14:56:12 |
Ja, echt! Die Heizpatrone heizt auch mit Gleichstrom. (Lichtbogenlöschung beim Übertemperaturbegrenzer beachten).Der ist das absolut Wurst! Ich gehe allerdings über Wechselrichter und gestaffelte, mehrstufige Heizpatronenleistung. Verheize nur den Überschuß meiner Mini-Anlage.
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08.07.2025 15:09:12 |
Zitat von Lauwarmduscher  ... Ja, echt! Die Heizpatrone heizt auch mit Gleichstrom ... So ein Solarmodul funktioniert bestimmt auch ganz prima an einem Festwiderstand wie es eine Heizpatrone letztlich darstellt?! Mit Wechselrichter usw. (wie von Dir beschrieben) ist es eben keine supereinfache und preiswerte Installation mehr. Darauf will ich hinaus ... In dem Artikel, der im Startbeitrag verlinkt wurde, ging es übrigens um Mehrfamilienobjekte. Dort muss in aller Regel ein hoher energetischer Aufwand rund um's Jahr betrieben werden, um die 60°C an den Entnahmestellen zu gewährleisten. Für diese Fälle ist Solarthermie m.E. durchaus eine überlegenswerte Altenative, weil dort -im Gegensatz zum EFH-Sektor- auch im Sommerhalbjahr ein hoher Bedarf an Heizenergie besteht.
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08.07.2025 15:11:41 |
Thermische Solaranlage: 3500 kWh/ 6,18 m² = 566 kWh/m²a PV-Anlage: 1000 kWh / 11,8 m² = 85 kWh/m²a Vorneweg: mir geht es nicht darum pro oder kontra ST zu argumentieren. Ich möchte auf evtl Lücken in deiner Argumentation hinweisen. Stimmt: PV kommt mit ca. 20% Wirkungsgrad, ST mit ca. 80%. Kannst du die Aufwände für Strom Pumpe usw. beziffern? Die müsstest du von den 3.500kWh subtrahieren. Und da wird es jetzt kompliziert: mit einer WP machst du aus einer kWh elektrischer Energie mindestens 3kWh thermische Energie. Wenn du nur einen Heizstab im Boiler hängen hast, dann nicht. Du schreibst: "wird umgeschaltet aus Landstrom". Ist das die beste Lösung für PV? Eher nicht, weil du dann 100% aus dem grid beziehst, wenn die PV weniger liefert, als gerade konsumiert wird. Je nach Größe der Verbraucher wird das häufig der Fall sein. Was passiert dann mit der von der PV theoretisch generierten Energie, wenn du umschaltest? Deswegen wird eine PV auch als Einspeise-Überschuss-Anlage konzipiert; jede kWh wird entweder selbst verbraucht und reduziert deinen Bezug oder wird zumindest für >7,x ct eingespeist (bei meiner Anlage trägt die EEG Vergütung ca. 40% zur Amortisation bei, als Beispiel). Nebenbei: ich habe 2003 eine neue GBWT installiert und, weil wir das Haus eh komplett nackig gemacht hatten, eine ST-Leitung vom Keller aufs Dach legen lassen. Bis ich die GBWT 2023 in den Ruhestand geschickt habe, habe ich alle 3-5 Jahre gerechnet, ob ich die ST in Betrieb nehmen soll: Kollektoren aufs Dach, Pufferspeicher, Steuerung, Solarflüssigkeit.. und wann sich das rechnet. Ich bin immer auf Zeiträume >18 Jahre gekommen, ohne Reparaturen und Wartung. Und habe mich jedes Mal dagegen entschieden, bis dann zeitgleich mit der WP auch PV Einzug hielt. Ich bin absolut von dieser Lösung überzeugt, gebe jedoch zu, dass der Bcase ausschließlich für PV (also ohne eingespartes Gas durch die WP, ohne eingespartes Benzin durch das BEV) sich nie gerechnet hätte. TL;DR: ich würde eine laufende ST nicht ersetzen. Bei einer Neuinvestition muss man genau rechnen und den Bcase umfassend betrachten.
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08.07.2025 15:51:37 |
Zitat von godek  Schöne Seitenhiebe
"Übrigens erwarte ich, dass die feste EEG-Vergütung für PV-Neuanlagen bald wegfällt. Sie ist ehrlich gesagt überflüssig geworden – die Anlagen rechnen sich auch so. Dann sollten wir PV wieder genau auf den Eigenverbrauch auslegen, und eingespeister Strom bekommt nur[...] Die feste Einspeisevergütung ist nicht überflüssig,sie ist asozial! Wohlhabende EFH-Besitzer hauen sich ihre Dachfläche voll mit PV,hochsubventioniert vom Steuerzahler,von März bis Oktober brauchen sie den meisten Strom nicht und wollen dann auch noch hochsubventioniert eine feste Einspeisevergütung. Bezahlen tut das die Masse der Menschen,die trotz harter Arbeit,sich nie ein EFH mit PV leisten können,meist ihr Leben lang in Miete wohnen. Deshalb ist das richtig,PV-Anlagen müssen sich am Bedarf des Hauses orientieren. Eigentlich sollte die Einspeisevergütung für EFH-PV komplett abgeschafft werden,wie bei Balkonkraftwerken auch,da gibt es auch nichts.
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08.07.2025 17:40:20 |
Zitat von Paule1964  Deshalb ist das richtig,PV-Anlagen müssen sich am Bedarf des Hauses orientieren. Eigentlich sollte die Einspeisevergütung für EFH-PV komplett abgeschafft werden,wie bei Balkonkraftwerken auch,da gibt es auch nichts. Ich bekomme Einspeisevergütung - würde ich keine bekommen, ich hätte die PV-Anlage trotzdem gebaut Sie hat 24,9kWp - ich decke damit ca. 7-8 Monate den kompletten Bedarf ab Wir speisen rel wenig ein, bekommen ca. 600€ pro Jahr Ich leiste mir bei Wetter wie die letzten Wochen den Luxus mehrerer Klimaanlagen Eine davon ist meine Wärmepumpe - um die zu schonen oder weil sie Kaltwasser macht wird im Sommer das Brauchwasser per Heizstab erhitzt Ich bin sehr froh meine ST-Anlage vor 2 Jahren abgebaut zu haben, wurde durch PV ersetzt
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08.07.2025 18:01:24 |
Ich werde das Gefühl nicht los, Dietmar würde neben mir stehen.
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08.07.2025 18:08:17 |
Ich habe vor 12 Jahren auch eine ST Anlage mit 14m2 auf 2400 Liter Puffer gebaut. Es hat sich so ergeben weil es damals noch 2800 Euro Förderung für mich gab. Und das die Materialkosten gedeckt hat. Da ich selber montiert habe war es keine Frage ob ich es machen. Die Solaranlage läuft seitdem Störungsfrei. Durch die großen Puffer kocht sie auch sehr selten.
Da ich von Fach bin weiß ich aber auch das gerade ST Anlagen in Mehrfamilienhäusern sehr sehr viele Probleme machen wegen Stagnation. Die Anlagen kochen, sind falsch geplant und werden nicht fachgerecht gewartet. Und in den Sommerferien kochen die 6 Wochen am Stück so das sich Teer bildet und die Anlagen danach eigentlich auf den Schrott gehören.
Schade. Viele Heizungsbauer haben keine Ahnung wie sie der Lage Herr werden sollen.
Aus diesem Grund der hohen Nebenkosten ist eine ST Anlage im Mehrfamilienhäuser eine schlechte Wahl.
Eine gut gebaute Anlage die verschattet werden kann oder die Wärme Nachts verbraucht das es nicht zu ständiger Stagnation kommt ist unverhältnismäßig teurer und lohnt sich oft nicht.
So sieht es in vielen Mehrfamilienhäusern aus die ST mal bekommen haben.
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08.07.2025 18:55:45 |
Zitat von Ruediger1931  Eine gut gebaute Anlage die verschattet werden kann ich hatte mir damals auch überlegt eine elektrische Markise darüber zu bauen Ich bin sehr froh das nicht gemacht zu haben In der Anfangszeit bin ich bei Schönwetterperioden hoch geklettert und habe teilweise eine Plane drauf gemacht
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08.07.2025 20:56:19 |
Solange die STA noch funkt, laufen lassen. Neu bauen ist wirtschaftlicher und energetischer Schwachsinn.
Der einzige Bereich wo man heute noch STA rechtfertigen könnte,wäre ein Freibad.
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09.07.2025 08:11:17 |
@ Haustechnikplanung Deine PV Anlage sollte etwa 2500kWh/a liefern. Sie liefert aber nur 40% davon. Warum?
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09.07.2025 08:19:10 |
Zitat von Paule1964  Die feste Einspeisevergütung ist nicht überflüssig,sie ist asozial! Wohlhabende EFH-Besitzer hauen sich ihre Dachfläche voll mit PV,hochsubventioniert vom Steuerzahler,von März bis Oktober brauchen sie den meisten Strom nicht und wollen dann auch noch hochsubventioniert eine feste[...]
Kann man so sehen. Aber ich finde es nicht besser das keine private PV so gross mehr gebaut wird das sie einspeist. Die Alternativen sind nämlich entweder das PV im grossen Stil von den etablierten Energieversorgern gebaut wird und die weiterhin viel Einfluss haben. Oder das eben nur wenig PV gebaut wird und wir weiterhin fossile Energie verbrennen.
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09.07.2025 09:30:12 |
meine STA ist von 2007 und läuft noch bestens. Die PV ist drumherum gebaut worden. Als nebenbei laufender kostenloser Energielieferant bin ich auch bereit dort bei Defekt nochmal zu investieren.
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09.07.2025 09:32:35 |
Zitat von Ruediger1931  Da ich von Fach bin weiß ich aber auch das gerade ST Anlagen in Mehrfamilienhäusern sehr sehr viele Probleme machen wegen Stagnation. Die Anlagen kochen, sind falsch geplant und werden nicht fachgerecht gewartet. Die Frage ist doch warum die ST- Anlagen bei den Mehrfamilienhäusern so oft in Stagnation gehen. Die Antwort haben Sie sehr treffend selbst gegeben. Die Anlagen sind falsch geplant und falsch gebaut. Und da liegt Grund für diese Stagnation. Eine große ST Anlage macht bei Mehrfamilienhäusern durchaus Sinn - vorausgesetzt sie sind richtig geplant und gebaut. Der Grundgedanke hinter einer solchen Anlage muß doch sein die Überschußenergie im Sommer (die gibt es zuhauf) so zu speichern, dass sie im Winter genutzt werden kann. So ist bei einer ST für Mehrfamilienhäuser ein ausreichend großer Langzeitspeicher - ob Erd-, großer Erdwassertank oder Eisspeicher - eine Voraussetzung. Dann werden auch die Wirkungsgrade von Wärmepumpen (Sole- Wasser, Wasser-Wasser) deutlich erhöht. Ein System, was schon länger sehr erfolgreich bei Mehrfamilienhäusern und Wohnquatieren mit Nahwärmeversorgung eingesetzt. In Verbindung mit PV für die Stromversorgung - auch für die Wärmepumpen - kommen wir einer möglichen Autarkie einen kleinen Schritt näher.
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09.07.2025 10:33:51 |
Zitat von godek  Zitat von Paule1964  [...] Kann man so sehen. Aber ich finde es nicht besser das keine private PV so gross mehr gebaut wird das sie einspeist. Die Alternativen sind nämlich entweder das PV im grossen Stil von den etablierten Energieversorgern gebaut wird und die weiterhin viel Einfluss haben. Oder[...] Ich kann Paule nur beipflichten. Dieses Jahr hat Deutschland im Sommer schon fast eine Woche lang Strom zu negativen Preisen exportiert, weil der PV-Strom weg muss. Im Winter dagegen wurde mehr Atom- und Kohlestrom importiert als je zuvor! Der Flächenverbrauch für PV ist 30 mal größer als bei Windkraft, und Wind gibt es auch im Winter. Durch den enormen PV-Zubau werden teure Windräder abgeschaltet. Und während die PV-Betreiber eine Vergütung erhalten bekommen die Windradbetreiber eine Entschädigung. Und der Strom muss verschenkt werden, sonst drohen solche Dinge wie neulich in Spanien! Denn eine Turbine kann Lastschwankungen ausgleichen, für PV bedarf es einer komplexen und ausfallsicheren Infrastruktur zur Aufrechterhaltung der Netzstabilität. Ja, die Hauptschuld trifft aber nicht die Hausbesitzer, sondern die Betreiber von Solarparks! Das ganze ist volkswirtschaftlicher Unsinn, und die Masse der Stromkunden sponsert diejenigen, die sich sich ein Eigenheim mit PV leisten können, und obwohl der Strom ganz billig erzeugt wird sind die Folgekosten enorm. Grundsätzlich dürften PV-Anlagen nur noch für den Eigenverbrach zugelassen oder über einen Speicher betrieben werden.
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09.07.2025 11:03:27 |
Wir haben bei der PV nur ein Lastverteilungsproblem. Heute werden die ganzen Heimspeicher bereits am vormittag voll gemacht und sind dann mittags und nachmittags nicht mehr in der Lage die Überschüsse aufzunehmen. Genauso bei den E-Autos, die werktags am Arbeitsplatz stehen und nur selten dort geladen werden können. Sobald es genug Anreize gibt, die Heimspeicher erst ab 12:00 zu beladen und man die E-Autos auch günstig am Arbeitsplatz laden kann, ist das Problem stark abgeschwächt. Wenn dann noch die Möglichkeit geschaffen wird, daß man die Heimspeicher nachts ins Netz zu höherer EInspeisevergütung einspeisen lässt, wird sich das sogar nochmal positiver auswirken. Mit AGNES hat die Bundesnetzagentur schon ein paar Lösungsvorschläge zur Diskussion gestellt. Um beim Thema zu bleiben: Mit STA ist das alles nicht möglich. STA kann weniger...
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10.07.2025 14:18:55 |
Stromverbrauch Thermische Solaranlage: Dass die Thermische Solaranlage mit der Solarpumpe viel Strom verbraucht ist nicht richtig. Meine Solarpumpe läuft max. 6 Stunden am Tag mit 18W => 108 Wh/Sonnentag Im Jahr sind das 0,018 kWh x ca. 200 Sonnentagen = 3,6 kWh/Jahr Vermeidung der Überhitzung der Thermischen Solaranlage: Die handelsüblichen Solarregler der Kollektorhersteller haben leider meist nicht die Funktion der Speicherabkühlung in den Nachtstunden über die Kollektoren im Programm. Das hat mich schon immer gewundert. Vermutlich damit sie früher ausgetauscht werden müssen. Es gibt aber Regelungshersteller, wie RESOL, die können das. Damit gibt es im Urlaub oder Ferienzeit bei Nullwärmeabnahme auch keine Überhitzung der Anlage. Auch ist die Vergrößerung der Pufferspeicher nicht notwendig. Zur Info der Auszug aus der Bedienungsanleitung RESOL- Regler DeltaSol MX Seite 43 Speicherkühlung: Die Speicherkühlung dient dazu, stark erhitzte Speicher während der Nacht wieder herunterzukühlen, um für den folgenden Tag Wärmeaufnahmekapazität zu gewinnen. Wenn die Speicherkühlung aktiviert ist, wird die Solarpumpe eingeschaltet, falls bei überschrittener Speichertemperatur die Kollektortemperatur unter die Speichertemperatur fällt. Die Solarpumpe bleibt aktiv, bis die Speichertemperatur wieder unter die eingestellte Speichermaximaltemperatur fällt. Die Reihenfolge der Kühlung ist die gleiche wie bei der Überladung durch System- oder Kollektorkühlung. Die Urlaubsfunktion arbeitet wie die Speicherkühlung und dient dazu, in Phasen ohne Warmwasserabnahme den Speicher weiter herunterzukühlen, um für den folgenden Tag Wärmekapazität zu gewinnen. Die Urlaubskühlung kann nur aktiviert werden, wenn die Speicherkühlung aktiviert ist. Die Urlaubsfunktion kann entweder manuell aktiviert werden, wenn eine Phase ohne Warmwasserabnahme beginnt, oder es kann ein Zeitraum voreingestellt werden, in dem sie aktiv werden soll. Bei der Einstellung manuell kann ein Eingang ausgewählt werden. Wird an diesen Eingang ein Schalter angeschlossen, so fungiert dieser als Ein- / Ausschalter für die Urlaubsfunktion.
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10.07.2025 15:43:41 |
Zitat von belzig  Sobald es genug Anreize gibt, die Heimspeicher erst ab 12:00 zu beladen und man die E-Autos auch günstig am Arbeitsplatz laden kann, ist das Problem stark abgeschwächt.[...] Nicht zu vergessen... Durchleitungsregelung für eigenen Strom, um an einer öffentlichen Wallbox/Säule eigenen PV-Strom tanken. Zumindest bei der LKW-Ladeinfrastruktur hat man bereits bei der Ausschreibung daran gedacht. Nicht zu vergessen, die Umsetzung der Richtlinie zu Energiegemeinschaften. Da ist Deutschland bei der Umsetzung mal wieder das Schlusslicht. Sogar Österreicher sind da weiter ( https://energiegemeinschaften.gv.at/) Wir sind, was Innovationen und Synergien bei Infrastruktur angeht leider nicht die schnellsten. Stattdessen versuchen wir eine veraltete Technologie mit beschränktem Nutzen (ökonomisch, gesellschaftlich, technisch) irgendwie uns schönzureden und am Leben zu halten. Zitat von belzig  Um beim Thema zu bleiben: Mit STA ist das alles nicht möglich. STA kann weniger... Oder anders gesagt, ST hätte auch gerne die gleichen Probleme/Möglichkeiten.
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