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06.07.2025 21:01:08 |
Bei uns im Haus (BJ 74 vor 10 Jahren gekauft) waren 20cm styropor als Dämmung auf der Decke am Dachboden verlegt. Aufgrund einer Dach Erneuerung inkl. Dachstuhl habe ich alles runtergeäumt und jetzt soll alles wieder an seinen Platz. Das ganze lag da rund 20 Jahre oben und es gab nur dort stellen mit Kondensat wo die alten bundtram in die Decke so halb einbetoniert waren und die Folie unter dem Estrich/auf Beton unterbrochen war. Aufbau der Decke: Oben nach unten OSB Platten Styropor 20cm Aufenton/Estrich 4cm Folie (in Wahrheit alte agrarPlastiksäcke, extrem dick,.flächig verlegt...hab in den 70ern wohl nichts anderes) 4cm Styropor Wieder Folie (säcke) Ziegeldecke Putz Die löcher der mittlerweile entfernten bundtram wurden mit bauwerksabdichtung, baufolie ausgelegt und dann ausbetoniert. Nun zur eigentlichen Frage...die Stellen wo es Kondensat Bildung hab würden abgedichtet. Sollte trotzdem vor dem auflegen des styropors noch eine Dampfbremse darunter...oder reicht es dann einfach das styropor draufzulegen.
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06.07.2025 21:54:22 |
Ist das wirklich Styropor?
Iirc ist das Zeug sehr gut brennbar. Ich würde mir das nicht wieder auf die Decke legen
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07.07.2025 06:37:38 |
Ja sicher. Standard EPS..
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07.07.2025 07:03:45 |
EPS gibt es in verschiedenen Brandklassen. Altes EPS wird vermutlich keine gute haben. Aber Holz brennt auch gut und niemand sagt, bau dein Dach nicht aus Holz, das ist brennbar. In ebener Fläche eingesetzt ist das Risiko geringer als senkrecht. Aber ein Risiko ist es natürlich. Versuch es mal mit einem Gasbrenner anzuzünden.
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07.07.2025 08:26:13 |
EPS ist schon was anderes als Styropor[tm]. Aber wenn euch die Unterschiede egal sind, macht ihr mal
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07.07.2025 09:33:40 |
Zitat von godek  EPS ist schon was anderes als Styropor[tm]. Aber wenn euch die Unterschiede egal sind, macht ihr mal Naja, EPS ist nicht gleich Styropor, aber Styropor ist schon EPS Aber auch BASF stellt Styropor in unterschiedlichen Brandklassen, also zB mit und ohne Flammschutz her.
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07.07.2025 09:35:10 |
Zitat von Amdultra  Aufbau der Decke:
Oben nach unten
OSB Platten Styropor 20cm OSB-Platten: geschlossene Decke? Wenn ja, dann wäre es nicht gut. Das Ganze sollte nach oben diffusionsoffen sein.
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07.07.2025 14:27:43 |
Das Thema Schrift ein wenig von meiner eigentlich Frage ab....;) Mir geht es darum... Dampfsperre drunter, oder nicht notwendig, aufgrund beschriebenen Aufbau. Die letzten 20jahre war es den OSB Platten egal dass sie dort lagen und wie gesagt gab es nur im Bereich der durchdringungen der Folie/Decke Aufbau Kondensat. Aber ob ich die OSB über nochmal flächig drauflege weiß ich ohnehin noch nicht.
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07.07.2025 16:19:58 |
An sich würde ich vermuten, dass dein Aufbau unten dampfdicht genug ist. Die EPS -Lage wird es nicht durchgängig sein, da sie Fugen hat.
Als Daumenregel gilt: nach oben (außen) diffusionsoffener. Wenn du die OSB-Lage weg lässt, ist das sicher nicht schlecht.
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11.07.2025 08:22:09 |
Ja, die fläche wird wohl damofdicht genug sein, da gab es wie gesagt auch in letzten 20 Jahren kein Problem. Die durchdringungen sind nun weg und abgedichtet, sollte Ich kein Thema sein. Bleibt nur der "Rand Abschluss" der mir noch etwas Sorgen macht. Also übergang Estrich zu Wand. Ich gehe davon auch dass da die Folie endet und somit dazwischen Luft/Durchgang sein könnte. Wir könnte man den übergang zwischen Boden und Ziegel Wand noch abdichten ( ist eine Reihe Ziegel hoch ubermauert)
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11.07.2025 09:58:26 |
Ob man das abdichten muss und wenn ja wie, mag ich von hier nicht beurteilen.
Die Wände sind die "Verlängerungen" der Wände von unten, nehme ich an? Wenn machbar, würde ich die überdämmen. Die fungieren sonst als Kühlkörper und du verlierst unnötig Wärme. Und wenn du die dämmst, hast du auch eine geringere Gefahr, der Kondensatbildung, da die ja dann wärmer sind.
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11.07.2025 11:29:07 |
Ja, die werden auch mit Stein/glaswolle überdämmt sodass die EPs Dämmung mit der fassadendämmung sozusagen nicht unterbrochen ist.
Hm, ja wahrscheinlich ist das dann auch diffusionsoffen genug, dass falls Kondensat anfällt das auch schnell abtrocknen kann oder überhaupt keines entsteht.
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17.07.2025 06:24:50 |
Wie kritisch sind durchgehende stösse bei den EPs denn zu bewerten? Grundsätzlich möchte ich die fläche mit den Platten im Kreuzvebund verlegen.
Jedoch denke ich wäe es vielleicht sinnvoll "aussen" sozusagen einen Ring mit den Platten zu verlegen und dann die flacher erst im Kreuzvebund, dann könnte ich nachträglich sehr einfach im Randbereich Platten entnehmen falls es wo Probleme mit Kondensat geben sollte. Aber auch wenn die aneinander liegen, würde es in dem Fall einen durchgehenden Spalt bis zur Decke geben,.hmm.
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17.07.2025 07:12:14 |
Wenn die Decke dicht ist und darüber kein Wind weht, sollte das kein Problem sein. Nachteilig KANN aber sein, dass sich solche Stellen irgendwann vergrößern und man dann echte Spalte hat, durch die Wärme verloren geht. In dem Fall könnte es eine kalte Stelle geben, wo Kondensat anfällt bzw. es Schimmel gibt.
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27.12.2025 22:00:26 |
Nunja, die erste Nacht mit -7 Grad nun bei der Kontrolle musste ich leider feststellen dass im Randbereich an einigen Stellen noch kondensat auftritt (trotz berechnung mit ubakus, im vorfeld usw) Nehme na dass es hier unsichtbare Fugen unter dem estrich oder Spalten in der Mauerbank gibt wo ein wenig Dampf entweicht. Die wurde halt in den 70er nicht wo gründlich gemauert. Fraglich ist aber wie ich das noch abdichten könnte, das EPS 20cm verlegt steht etwas über die aufgemauerten Ziegel. Den Bereich zwischen EPS und Mauerbank könnte ich noch Dämmen, da ist jetzt noch keine Wolle/Styropor oder ähnliches. Würde das Problem aber wohl nur weiter nach oben verlegen, oder? Ich denke selbst wenn ich die Platten im Randbereich nochmals mühsam, entfernen würde lässt sich der Bereich schwer/schlecht luftdicht bekommen. Vielleicht noch Ideen dazu? Wäre super hilfreich, Danke!
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