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Datenschutzhinweise

Solarthermie kann Mehr
Verfasser:
Reggae
Zeit: 11.07.2025 09:50:02
0
3859654
Zitat von Haustechnikplanung Beitrag anzeigen
Stromverbrauch Thermische Solaranlage:
Dass die Thermische Solaranlage mit der Solarpumpe viel Strom verbraucht ist nicht richtig. Meine Solarpumpe läuft max. 6 Stunden am Tag mit 18W => 108 Wh/Sonnentag
Im Jahr sind das 0,018 kWh x ca. 200 Sonnentagen = 3,6[...]


PV macht Strom und verbraucht keinen

Verfasser:
DMS20
Zeit: 11.07.2025 10:03:41
2
3859660
Zitat von Reggae Beitrag anzeigen
PV macht Strom und verbraucht keinen
Doch - irgendwie schon:
- Leitungsverluste DC
- Leitungsverluste AC
- Umwandlungsverluste WR
- Eigenverbrauch des WR (daher die höchst ärgerlichen Abrechnungen mit eigenem Tarif für -bei mir- etwas unter 1kWh pro Jahr)

Verfasser:
macgyver73
Zeit: 11.07.2025 14:05:43
2
3859719
Leider zeigt diese Diskussion hier, dass es keine Diskussionskultur im Internet gibt (was das Forum letztlich überflüssig macht):

Es gibt nicht nur schwarz-weiß und auch nicht nur die eine technische Lösung.
Leider wird das Forum dominiert von Leuten, die
- nur ihre eigene Laien-Welt (aka EFH) kennen,
- die keine tieferen Kenntnisse zur (Un)Sicherheit von Wechselrichtern besitzen,
- offensichtlich wirtschaftlich nur von einer Variante oder Bauweise profitieren,
- als verdeckte PR-Leute von Herstellern hier ihren Vertriebsauftrag umsetzen und...
- über keine größeren Kenntnisse in der Energiewirtschaft verfügen.

So wird dann auch argumentiert. Physikalische, technische und wirtschaftliche Tatsachen werden bewußt weggelassen.

Meine Einschätzung:
-In Zukunft wird der wirtschaftliche Betrieb von PV-Anlagen über dem Eigenbedarf deutlich schwerer.
-Die Preise für PV-Komponenten werden spätestens dann steigen, wenn die geopolitische Lage eine Versorgung aus China stoppt oder zumindest stark erschwert.
-Die Netzbetreiber werden die Nutzung von Spannung und Frequenz als Dienstleistung in Rechnung stellen, vielleicht sogar die Einspeisung ins Netz bei Überangebot (Nennen wir es einfach "Speicherabgabe").

Sollte das alles eintreten, wird die Nutzung von Solarthermie -auch wegen anderen Vorteilen, wie sommerlich hohe Temperaturen für hygienische Warmwasserbereitung- eine Renaissance erleben.
Eine Solarthermieanlage gegenüber PV-Anlagen als Komplex zu bezeichnen, deutet auf fehlende Kenntnisse von (Leistungs-) Elektronik und Elektrotechnik generell hin. Es ist auch der Vergleich eines Industrieprodukts gegenüber einem überwiegend handwerklich gefertigtem Einzelstück. Die Langlebigkeit (Stichwort Nachhaltigkeit) müssen die PV-Anlagen der letzten ca. 15 Jahre erst noch beweisen. Wenn der Nachschub an Wechselrichtern fehlt oder auch nur (zu) teuer ist, fällt die PV-Anlage mit Netzeinspeisung weg.

Verfasser:
belzig
Zeit: 11.07.2025 15:45:56
1
3859745
Zitat von macgyver73 Beitrag anzeigen
-In Zukunft wird der wirtschaftliche Betrieb von PV-Anlagen über dem Eigenbedarf deutlich schwerer.
-Die Preise für PV-Komponenten werden spätestens dann steigen, wenn die geopolitische Lage eine Versorgung aus China stoppt oder zumindest stark erschwert.[...]

.
Letzten Endes ist es so, daß jeder PV-Betreiber seinen Eigenbedarf steigern kann, wenn er einen Heisstab im Warmwasserspeicher installiert.
Sofort sind 2 bis 6 kW Elektrische Energie in Wärme umgewandelt.

STA kann nicht einfach 6 kW Wärme in elektrische Energie umwandeln.
Die STA Wärme lässt sich auch nicht einfach dem Nachbarn zur Verfügung stellen.

Ob direktelektrische Wärmeanwendungen stinnvoll sind steht auf einem anderen Blatt, aber es wird vermutlich so sein, daß wenn es z.B. wirklich keine Einspeisevergütung im Sommer mehr gibt, der PV Anlagen Betreiber zumindest noch sein WW elektrisch erhitzen und so Gas sparen kann.

Auch das Thema mit den Preissteigerungen für PV Komponenten bei einem Wirtschaftskrieg mit China, halte ich für unrealistisch.
Sollte das in der nächsten Zeit passieren, haben wir vermutlich ganz andere Probleme als PV. Zudem steigert die EU selbst gerade die PV-Modul Produktionskapazitäten, so daß zukünftig bis zu 40% der Module aus Europa kommen sollen.
Ob das realistisch ist, wird sich zeigen.

Verfasser:
WP_PV_ST
Zeit: 11.07.2025 16:23:37
1
3859754
eine STA ist ja auch nicht dafür gedacht um Strom zu erzeugen, sie soll Wasser warm machen und sonst nichts.
Mit meiner PV kann ich ja auch nicht den Garten umgraben
Der Invest bei einer STA ist bei DIY gar nicht so hoch.
Der Invest aus PV warmes Wasser zu machen ist bei DIY auch nicht hoch.
Muss ich mir einen Fachhandwerker/ Firma dazu holen ist beides sehr teuer.

Verfasser:
DMS20
Zeit: 11.07.2025 18:00:59
2
3859774
Zitat von macgyver73 Beitrag anzeigen
Leider zeigt diese Diskussion hier, dass es keine Diskussionskultur im Internet gibt (was das Forum letztlich überflüssig macht):

Es gibt nicht nur schwarz-weiß und auch nicht nur die eine technische Lösung.
Leider wird das Forum dominiert von Leuten, die
- nur ihre eigene Laien-Welt ...
- ...keine tieferen Kenntnisse ...
- ... wirtschaftlich ... profitieren,
- ... verdeckte PR-Leute ...
- ... keine größeren Kenntnisse in der Energiewirtschaft ...

... Tatsachen werden bewußt weggelassen.

... Meine Einschätzung ...
Und jetzt kommt eine hochdifferenzierte, kenntnisreiche Abhandlung über "Solarthermie kann Mehr" - dachte ich.

Kam aber nicht.
Stattdessen auch nur eigene Laien-Welt, keine tieferen Kenntnisse und eine ganz persönliche Einschätzung usw.

Eben auch nur ein ganz normaler Forist und Mensch in all seiner Begrenztheit.

Verfasser:
Ruediger1931
Zeit: 11.07.2025 22:00:04
3
3859824
Wenn ich mir anschaue das ich fast 2,5 Monate im Jahr ausschließlich mit meiner ST Anlage heize ist das schon ziemlich cool.

Wenn ich jetzt aber berücksichtige das ich in der Zeit auch den PV-Strom locker zur Verfügung hätte um das heizen durch die Wärmepumpe erledigen zu lassen habe ich keinen echten Vorteil mehr.

Wenn ich jetzt bedenke das ich für die ca 14m2 Dachfläche in den Wintermonaten so gut wie keine Wärme nutzen kann aber die evtl 150 Watt zusätzlich bei bewölktem Novemberhimmel mit Kusshand nehmen würde, dann überlege ich schon sehr ernsthaft ob ich die ST am Leben erhalten werde, wenn ein größerer Defekt auftaucht.


Im Jahresschnitt in Norddeutschland habe ich mit der ST eher Nachteile. Im Sommer muss ich Nachts Strom zu kaufen für das Rückkühlen.
Im Winter würde ich lieber den Strom nehmen auf der ST Fläche.


Ja die Bedenken zum Thema das ST in anderen Anwendungsfällen mehr Sinn macht gehe ich mit.

Allerdings habe sich auch gezeigt das Solarhäuser ala Jenni und Co nicht so wirklich eingeschlagen sind.
Die Wärmepumpe ist in diesen Bereichen die Wollmilchsau und wird es meiner Meinung nach auch noch bleiben.

ST Anlagen machen dagegen in der Prozesswärme und bei Fernwärme sehr wohl Sinn und sind Wirtschafftlich darstellbar.

Aber das ist in diesem Forum nicht das Thema.


PS.
Für mich in meinem 2 Familienhaus fliegt ST wohl eher raus und wird durch PV ersetzt.


Grüße

Verfasser:
Guteluft
Zeit: 27.12.2025 18:22:32
0
3912507
Liebe Leser,

Auf unserem Dach arbeitet seid über 15 Jahren eine Solarthermieanlage mit 2 Flachkollektoren und einem 300 Liter Speicher und eine Gastherme für die Heizung. Ertrag stabile 2000 kWh pro Jahr.
Aufgrund der kleinen nutzbaren Dachfläche macht der hohe Wirkungsgrad der Solarkollektoren im Vergleich zu einer Pv Anlage einen großen Unterschied.
Gute 6 Monate im Jahr ist die Gastherme aus da die Sonne unseren Bedarf deckt. Wenn das Wasser mal nur 45 Grad hat ist das für uns okay.
Die Spülmaschine und die Waschmaschine nutzen direkt den Warmwasseranschluss und sparen dadurch Strom.

Stagnation war bisher nie ein Problem.

Im Winter findet zumindest eine Vorerwärmung des kalten Leitungswasser Statt, was uns Gas spart.

Wir sind damit sehr zufrieden.

Jeder muss für seine spezielle Situation prüfen was am besten zum Gebäude und der Nutzung passt.

Gruß

Verfasser:
KR0815
Zeit: 27.12.2025 19:39:51
1
3912552
Zitat von Guteluft Beitrag anzeigen
Ertrag stabile 2000 kWh pro Jahr.


ich glaube hier ist bereits Dein Rechenfehler - woher hast Du diesen Wert?
Wird er so in der ST-Steuerung angezeigt?

Das wären pro Tag im Schnitt 5,5kWh

Im Winter wenig bis nichts, im Sommer deutlich mehr - wo sollen die hingehen?

Eine kleine Familie braucht am Tag 4-8kWh für WW

Verfasser:
interessierter65
Zeit: 27.12.2025 19:50:16
2
3912559
Bei ST spielt das gute Gefühl Primärenergie einzusparen eine größere Rolle als die tatsächliche Kostenersparnis.
Zudem wird der Anteil der WW Bereitung am Gesamtenergieverbrauch oft überschätzt und somit auch das Sparpotenzial einer ST.

Verfasser:
Guteluft
Zeit: 06.01.2026 17:57:56
0
3916890
Meine Anlage hat einen Zähler verbaut.

Verfasser:
Guteluft
Zeit: 24.01.2026 10:49:28
0
3924948
Kleine Ergänzung,

In dieser Woche hatten wir mehrere Tage mit Erträgen über 4kW.

Der Heizungsbauer hatte die Zieltemperatur im Warmwasserspeicher auf 60Grad eingestellt. Das bringt zwar Komfort, verringert aber den Ertrag der Kollektoren.

Im Sommerhalbjahr ist unsere Heizung aus und macht auch kein Warmwasser. Wenn die Sonne länger nicht scheint sinkt die Temperatur dann auch auf 40 Grad (in 2025 2x) .

Und im Winter ist die Zieltemperatur 45 Grad. So bleibt immer genügend kaltes Wasser im Speicher um auch geringe Solarerträge zu generieren.

Verschiebbare Verbraucher wie unsere Waschmaschine mit Warmwasseranschluss oder Geschirrspüler sollte man dann Warmwasser-Angebotsorientiert starten.

Bei PV Strom würde ich die Maschinen auch bei eigenen Strom starten..

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