Leider zeigt diese Diskussion hier, dass es keine Diskussionskultur im
Internet gibt (was das Forum letztlich überflüssig macht):
Es gibt nicht nur schwarz-weiß und auch nicht nur die eine technische Lösung.
Leider wird das Forum dominiert von Leuten, die
- nur ihre eigene Laien-Welt (aka EFH) kennen,
- die keine tieferen Kenntnisse zur (Un)Sicherheit von
Wechselrichtern besitzen,
- offensichtlich wirtschaftlich nur von einer Variante oder Bauweise profitieren,
- als verdeckte PR-Leute von Herstellern hier ihren Vertriebsauftrag umsetzen und...
- über keine größeren Kenntnisse in der
Energiewirtschaft verfügen.
So wird dann auch argumentiert. Physikalische, technische und wirtschaftliche Tatsachen werden bewußt weggelassen.
Meine Einschätzung:
-In Zukunft wird der wirtschaftliche Betrieb von PV-Anlagen über dem Eigenbedarf deutlich schwerer.
-Die Preise für PV-Komponenten werden spätestens dann steigen, wenn die geopolitische Lage eine Versorgung aus China stoppt oder zumindest stark erschwert.
-Die Netzbetreiber werden die Nutzung von Spannung und Frequenz als
Dienstleistung in
Rechnung stellen, vielleicht sogar die Einspeisung ins Netz bei Überangebot (Nennen wir es einfach "Speicherabgabe").
Sollte das alles eintreten, wird die Nutzung von Solarthermie -auch wegen anderen Vorteilen, wie sommerlich hohe
Temperaturen für hygienische Warmwasserbereitung- eine Renaissance erleben.
Eine Solarthermieanlage gegenüber PV-Anlagen als Komplex zu bezeichnen, deutet auf fehlende Kenntnisse von (Leistungs-) Elektronik und Elektrotechnik generell hin. Es ist auch der Vergleich eines Industrieprodukts gegenüber einem überwiegend handwerklich gefertigtem Einzelstück. Die Langlebigkeit (Stichwort
Nachhaltigkeit) müssen die PV-Anlagen der letzten ca. 15 Jahre erst noch beweisen. Wenn der Nachschub an Wechselrichtern fehlt oder auch nur (zu) teuer ist, fällt die PV-Anlage mit Netzeinspeisung weg.