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Datenschutzhinweise

Neue Kellerfenster statt Kellerdeckendämmung
Verfasser:
levitation
Zeit: 14.07.2025 21:44:20
0
3860507
Hallo zusammen,

ursprünglich hatte ich mal angedacht unsere Kellerdecke zu dämmen.

Jetzt haben wir aber ein WDVS einschließlich Sockeldämmung anbringen lassen und der Energiesparkommissar sagt, dass eine Sockeldämmung + neue Kellerfenster quasi den gleichen Effekt wie eine Kellerdeckendämmung hat.

https://youtu.be/AkkxC5Hj_xY?si=eNbl9EHEx2f7wlZ1 (ab Minute 29:03).

Daher überlege ich jetzt einfach nur die Kellerfenster und die Nebeneingangstür im Keller erneuern zu lassen. Ist denke ich günstiger und einfacher und der Keller wird nicht so kalt.

Lüften muss man vermutlich sowohl mit einer Kellerdeckendämmung als auch mit neuen dichteren Kellerfenstern ab und zu, um kein Problem mit der Feuchtigkeit zu bekommen. Oder seht ihr da bzgl. Feuchtigkeit unterschiedliche Risiken?

Was haltet ihr von der Idee? Hab ich was übersehen?

Verfasser:
KleinTheta
Zeit: 14.07.2025 22:28:19
2
3860522
Der Youtuber ist der esoterischem Fraktion zuzuordnen.

Verfasser:
joe115
Zeit: 15.07.2025 04:54:23
1
3860538
Zitat von levitation Beitrag anzeigen
Jetzt haben wir aber ein WDVS einschließlich Sockeldämmung anbringen lassen und der Energiesparkommissar sagt, dass eine Sockeldämmung + neue Kellerfenster quasi den gleichen Effekt wie eine Kellerdeckendämmung hat.


Hab ich auch. 2/3 des Kellers steckt im Erdreich, Rest ist mit der übrigen Fassade gedämmt. Keine Kellerdeckendämmung, da der Keller auf 18-19grad beheizt wird. Fenster gleicher Standard wie sonst im Haus. Hab es nie selbst berechnet, was der theoretische Unterschied wäre, da für mich irrelevant, obwohl jeder EB und jedes Onlinetool reflexartig „Kellerdeckendämmung“ schreit und meint, nochmal 1.000 kWh pa einsparen zu können.

PS: der Energiesparkommisar ist nicht den Esoterikern zuzuordnen; im Gegenteil: ein sehr praxisnaher und pragmatischer Mensch.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 15.07.2025 06:43:54
0
3860546
Link zur Bildquelle 👉 https://www.sofatutor.com/physik/videos/zweiter-hauptsatz-der-thermodynamik

Werden unbeheizte Räume per Dämmung von der thermischen Gebäudehülle abgetrennt ist dadurch logischerweise ein ganz anderer Effekt eintretend als wenn den innerhalb der thermischen Gebäudehülle befindlichen unbeheizten Räumen nur neue Fenster und eine Außenwanddämmung verpasst wird.

Das dürfte einfach nachvollziehbar sein wenn man sich vorstellt, dass das innerhalb der thermischen Gebäudehülle zu beheizende Raumvolumen mit kompletter Entkopplung sämtlicher unbeheizter Räume um einiges kleiner würde und somit insgesamt für das Gebäude ein geringerer Wärmeenergieeintragsbedarf gegeben ist.

Verfasser:
ajokr
Zeit: 15.07.2025 06:59:37
0
3860550
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen


Das dürfte einfach nachvollziehbar sein wenn man sich vorstellt, dass das innerhalb der thermischen Gebäudehülle zu beheizende Raumvolumen mit kompletter Entkopplung sämtlicher unbeheizter Räume um einiges kleiner würde und somit insgesamt für das Gebäude ein geringerer Wärmeenergieeintragsbedarf gegeben ist.




Der Wärmeenergieeintragsbedarf richtet sich aber nicht nach dem Luftvolumen, sondern nach der Außenhülle in Größe und U-Wert. Insofern macht die Vergrößerung der Hülle schon Sinn. Im Gegenzug braucht man die Heizungsrohre im Keller nicht mehr zu dämmen, und heizt damit (und mit einem evtl WW-Speicher und PV-Batteriespeicher) die Kellerräume mit.

Konsequenterweise muß dann natürlich auch die Bodenplatte als Teil der Hülle mit angesetzt werden. Die wird im Gegensatz zu den Außenwänden nur wenig gedämmt sein, hat aber an der Gegenseite auch nicht die NAT anliegen.

Verfasser:
Reenergy_66
Zeit: 15.07.2025 07:00:32
1
3860551
Ob nun neue Fenster und Tür(en) günstiger als Deckendämmung sind, hängt wohl davon ab, ob man es machen lässt, oder selbst macht.
Und du schreibst ja oben quasi.
Hängt natürlich auch davon ab, ob der Keller beheizt ist oder nicht. Im ersten Fall würde ich „quasi“ von ähnlichem Ergebnis ausgehen, im zweiten Fall wäre Decke eher angebracht. Auch wenn neue Fenster und Türen das eine oder andere grad bringen werden.
Auch wir hatten den Reflexruf des EB’s, aber ich hab stattdessen alle Fenster und Türen gemacht. Die Räume, die gesamt im Boden sind (tendenziell unbeheizt) hatten kleine einfach verglaste Lichtschachtfenster, 75x100cm. Sind nun allesamt 3-Fach mit „fettem“ Rahmen, das ist schon n Unterschied im Winter. Musst aber bisschen einkippen im Sommer, Zwangslüftung, geht bei neuen Fenstern ja easy mit verschiedenen, arretierbaren Kippwinkeln.
Die „Wohnräume“ im Keller bekamen ebenfalls neue 3-fache Fenster, auch wegen verbessertem Einbruchschutz. Und die Tür, die bereits aufgebrochen wurde, ist nun ebenfalls mit U<1 deutlich aufgewertet (ist ne normale Haustür mit Dämmung, einbruchsicherem Beschlag, Zapfen usw, welche ich günstig gefunden hatte, definitiv besser als jede Nebeneingangstür, war ne Muster-Messetür, die bis auf 2cm genau gepasst hatte -was nicht passt, wird passend gemacht-).
Ich finde, es hat sich gelohnt. Und in der Höhe im UG ging nichts verloren!

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 15.07.2025 07:27:50
1
3860559
@ajokr.
Bei der Begrifflichkeit "Keller" gehe ich von unbeheiztem Raum aus. Bei beheiztem Raum unterhalb des Erdgeschosses würde ich "Untergeschoss" nutzen.

Verfasser:
ajokr
Zeit: 15.07.2025 07:35:26
0
3860566
Für mich sind alle Räume gleichberechtigt mit den Raumtemperaturen, die man dort haben möchte. Und Heizung kann neben HK und FBH dann auch Heizungsleitungen, Batterie- oder WW-Speicher sein.

Verfasser:
lukashen
Zeit: 15.07.2025 08:43:53
2
3860584
Hi,
die Tür und die Kellerfenster so einbauen, das anschließend eine Kellerdeckendämmung problemlos möglich ist. Umentscheiden (für eine Dämmung) kann man sich später immer noch.
Ich habe selbst nur zwei Fenster mit Gitter und 3mm Plexiglas durch 3-fach Fenster vom Versender getauscht und der Effekt war erheblich.

Gruß

Verfasser:
KarinaS
Zeit: 15.07.2025 11:50:55
0
3860663
Würde ich auch so machen.

Wir haben vor 2 Jahren die Fassade samt Sockel gedämmt und dabei die alten komplett undichten Metall-Kellerfenster durch neue ersetzt.
Der Keller war danach im Winter zwar wärmer, aber erheblich feuchter da der "Durchzug" gefehlt hat. Lüften ist da Pflicht.
Trotzdem war der Fußboden im EG noch nicht so angenehm, zur Außenwand hin und besonders vor bodentiefen Fenstern und der Haustüre waren mehrere Grad Unterschied zu Raummitte (mit Infrarot-Thermometer gemessen).

Haben dann zusätzlich noch eine Kellerdeckendämmung gemacht (haben genug Raumhöhe gehabt), und das war dann nochmal ein Riesen Unterschied.
Lag aber vielleicht auch daran, dass unsere Kellerdecke aus 14cm Stahlbeton mit 4 cm Zementestrich besteht, mit nur 1cm zusammengedrückter alter Trittschalldämmung...

Verfasser:
toemu
Zeit: 15.07.2025 12:36:43
0
3860686
Also wenn du die Sockeldämmung schon hast, dann sind anständige Kellerfenster doch Pflicht.

Eine Dämmung der Kellerdecke erhöht deren U-Wert. Aber solange im Keller nicht geheizt wird, sinkt dort anschliessend die Temperatur. Der Wärmeverlust berechnet sich aus dem Produkt von U-Wert und Temperaturdifferenz. Ein Teil der Energieeinsparung geht flöten, weil die Temperaturdifferenz grösser wird. Weil es kälter wird sind Feuchteprobleme vorprogrammiert. Richtig, Lüften sollte man immer, aber bei kaltem Keller wird es viel schwieriger.

Im Sommer kann eine ungedämmte Kellerdecke helfen, dass es oben nicht so schnell warm wird. Die meist ungedämmte Bodenplatte ist ein thermischer Puffer.

Optimal ist bei nicht vollständig gedämmten Perimetern meiner Meinung nach, wenn man die Temperatur im Keller schwanken lassen kann. Ein bisschen temperiert im Winter hilft Feuchteprobleme zu vermeiden und macht den Keller nutzbar zum Arbeiten, sofern man sich richtig anzieht.

Verfasser:
levitation
Zeit: 20.07.2025 11:02:32
0
3862171
Vielen Dank für eure Antworten!

Ich lese heraus, dass einige der Meinung sind, dass die Kellerdeckendämmung noch etwas mehr bringen könnte, aber auch neue Kellerfenster einen Effekt haben werden.
Ich denke, dass ich dann ruhig die neuen Fenster einbaue und falls mir der Effekt zu gering ist, kann ich ja immer noch die Decke dämmen.

Bzgl. der Feuchtigkeit könnte ich mir zwei gegenläufige Effekte vorstellen: einen negativen durch die Luftdichtheit und einen positiven durch den wärmeren Keller, warme Luft kann ja schließlich mehr Feuchtigkeit aufnehmen.

Bei einer Kellerdeckendämmung sehe ich bzgl. der Feuchtigkeit eigentlich nur einen negativen Effekt, und zwar, dass der Keller kälter wird.

Sehe ich das richtig oder übersehe ich was?

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