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Datenschutzhinweise

Hohe TOC Werte im Leitungswasser
Verfasser:
geocast
Zeit: 15.07.2025 22:46:36
0
3860846
Hallo zusammen


Ich habe ich einen Wassertest von unserem Leitungswasser gemacht und es kam ein DOC-Wert von 15mg/l zurück (der maximale Wert sollte 1,5mg/l sein laut Wasserwerk)

Ich schickte das Ergebnis an unseren örtlichen Wasserversorger, und der kam sofort mit seinen eigenen Prüfern und testete es. Deren Test ergab einen TOC-Wert von 0,88 mg/l, was in Ordnung ist.

Abgesehen davon, dass der eine DOC und der andere TOC testet, besteht der Unterschied zwischen den Tests darin, dass der von mir bestellte Test besagt, ich solle mein Wasser mindestens 4 Stunden lang in den Leitungen stehen lassen, während die Wasserwerke es vor dem Test eine Weile laufen ließen.
Sie haben es direkt am Hauseingang gestestet und an dem gleichen Wasserhahn.

Offensichtlich interessieren sie sich nur für das, was aus ihren Leitungen kommt, aber ich frage mich immer noch, was diesen hohen Wert verursacht, wenn es erst einmal abgestanden in unseren Leitungen steht.

Unsere Rohre bestehen aus Kupfer und sind etwa 30 Jahre alt. Wir haben eine Menge Kalk mit 4,87 mmol/L also ca 28dH

Was man dazu sagen muss. Wir haben eine entkalkungsanlage vor 5 Jahren installiert und sind auf 6dH runter.

Ich habe unseren Test bereits zweimal an verschiedenen Wasserhähnen durchgeführt (Badezimmer oben und Badezimmer unten). Einer kam mit 17mg/l zurück, der andere mit 15mg/l. Beim zweiten Test habe ich die entkalkungsanlage abgeklemmt für 2 Wochen bevor ich den Test gemacht habe.


Ich habe jetzt einen dritten Test bestellt, der relativ nah am Einlass in unserem Haus ist. Wir haben nur den üblichen Hauswasserfilter (Honeywell fk06 1aa), der vor ein paar Jahren ausgetauscht wurde, aber abgesehen davon könnte nichts anderes dies stören, also vermute ich, dass es aus den Leitungen kommen muss.

Ich werde diesen letzten Test abwarten, um zu sehen, ob es in der Nähe des Einlasses besser ist, aber hat jemand anderes sowas beobachtet oder kann es sich erklären?

Verfasser:
TimoB
Zeit: 16.07.2025 06:42:36
3
3860859
Der Unterschied zwischen DOC und TOC ist nicht der Spüldauer, sondern dass DOC vor der Analyse filtriert wird.
TOC ist der gesamte (= total) und DOC der gelöste (= dissolved) organische Kohlenstoff. Der TOC beinhaltet auch immer den DOC.

Der Unterschied in der Probenahme (spülen bzw. stehen lassen) begründet sich im Hintergrund der Untersuchungen. Wie du schon korrekt bemerkt hast, interessiert sich der Wasserversorger nur für die Wasserqualität an sich (dafür ist er direkt verantwortlich) und weniger dafür was in deinen Leitungen damit passiert. (Auch wenn das theoretisch die Qualität im Netz beeinflussen könnte.)

Soweit ist die Probenahme des Wasserversorgers aus meiner Sicht korrekt.

Also deutet es tatsächlich darauf hin, dass in deinen Leitungen etwas mit dem Wasser passiert.
Nun ist TOC ein Summenparameter, der alles mögliche bedeuten kann, von Bakterien bis Gewindefett.
Ich komme aus dem Labor und bin daher kein Fachmann für Sanitärtechnik und ich weiß auch nicht, was normal ist, wenn man das stehende Wasser in den Leitungen beprobt.

Sind die Flaschen im Test enthalten oder stellst du die selbst? Wenn doch letzteres, was war vorher drin?

Verfasser:
Wolf S
Zeit: 16.07.2025 11:24:59
0
3860929
Zitat von geocast Beitrag anzeigen
Ich habe jetzt einen dritten Test bestellt, der relativ nah am Einlass in unserem Haus ist. Wir haben nur den üblichen Hauswasserfilter (Honeywell fk06 1aa), der vor ein paar Jahren ausgetauscht wurde, aber abgesehen davon könnte nichts anderes dies stören, also vermute ich, dass es aus den Leitungen kommen muss.

Vielleicht kannst du mal ne Skizze machen, wo genau du beprobst
Wann wurde der Filter zuletzt ausgetauscht? Vor ein paar Jahren klingt unappetitlich

Verfasser:
geocast
Zeit: 16.07.2025 16:44:25
0
3861005
Die Flaschen werden gestellt. Mache es beim Raiffeisen Labor

Der Filter ist ein Rückspülbarer der auch ca. alle 2-3 Monate gespült wird. Vom Wasserwerk kam sogar lob, dass sie selten einen so sauberen gesehen haben (um mir selbst Lob zu geben).

Ich warte mal auf die Ergebnisse vom Hahn, der 3 Meter hinterm Filter ist, wenn es dort auch Hochgeht, muss ich evtl. doch mal den Filter anschauen.

Verfasser:
geocast
Zeit: 19.07.2025 19:53:48
0
3862061
Also der Test ist mit 1.9 mg/l zurück gekommen am Hahn im Keller, ca 3-4 Meter nach der Uhr. Wie gesagt das einzige was dawischen ist, ist der Hausfilter.

Muss jetzt schauen was ich daraus mache.

Vielleicht muss man das dazu sagen. Als das Wasserwerk es getestet hat, haben sie direkt vor der Wasseruhr gemessen und 0.88 mg/l als Wert. Sie haben dann noch am unteren Bad und dort 1.29 mg/l rausbekommen. Was bedeutet das irgendetwas da ist, was den Wert schnell erhöhen lässt.

Komme aber leider echt nicht drauf was sowas auslösen kann bzw. wen man dazu jetzt befragen kann...

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