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17.02.2024 23:05:49 |
Guten Tag, wir wollen im EG unseres HUF-Hauses (1993) einen Parket (85qm) verlegen und wegen der Behaglichkeit eine Fußbodenheizung fräsen lassen. In dem Estrich liegen die Lüftungsschächte für die Umluftheizung, diese soll auch erhalten bleiben. Die Beschreibung des Fußbodenaufbaus ist in den Bauunterlagen ist etwas wiedersprüchlich. Wenn ich von der INNENSEITE der Kanäle messe, so sind es 7cm bis zur Oberkannte des Estrich. Hat jemand Erfahrung mit dieser Konstellation? Gerne jegliche Art von Tips und Anmerkungen dazu posten. Vielen Dank
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17.02.2024 23:15:43 |
Ein Haus von 1993 (warum hat man damals noch keine FBH, überall gemacht?) und jetzt willst Du da in einem einzigen Raum eine FBH rein-zwinken, für etwas mehr Komfort,...?
Sonst wahrscheinlich (zu kleine) Heizkörper (HK) in vieler Zahl in der Hütte verteilt....??
Haufen Dreck, Haufen Risiko.....usw.
Und wie willst Du dann die kleine, lokale FBH und die vielen HK richtig betreiben - das wird dann auch sehr kompliziert....
Mir erschließt sich der Sinn nicht so richtig.
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
18.02.2024 08:14:25 |
keiner kann Dir sagen, was da alles mit verlegt ist. Vermutlich geht das gewaltig schief !
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18.02.2024 08:27:14 |
Zitat von Musil  Ein Haus von 1993 (warum hat man damals noch keine FBH, überall gemacht?) und jetzt willst Du da in einem einzigen Raum eine FBH rein-zwinken, für etwas mehr Komfort,...?
Sonst wahrscheinlich (zu kleine) Heizkörper (HK) in vieler Zahl in der Hütte verteilt....??
Haufen[...] Hallo Müsli, ok, ich verstehe, da muss ich weiter ausholen... Das Haus haben wir vor 7 Jahren gekauft, ja, wenn wir das Haus gebaut hätten wäre gleich eine FBH mit eingebaut worden. Es ist im EG ein offener Bereich mit Küche, Esszimmer und Wohnzimmer. Im OG (Schlafzimmer) haben wir so gut wie nie die Heizung an. Dabei gibt es überall die Umluftheizung und nur im Keller ein paar HK. Der Parkett wird dieses Jahr verlegt und wir wollen die FBH gleich mit einbauen um (neben der Behaglichkeit) auch die Möglichkeit haben später effektiv eine WP einzubauen. Den Plan die FBH einzubauen stelle ich nicht mehr in Frage, jetzt geht es mehr darum ob und welche Erfahrung es dazu aus einem HUF-Haus gibt. Besten Dank
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18.02.2024 08:36:41 |
Zitat von Musil  Ein Haus von 1993 (warum hat man damals noch keine FBH, überall gemacht?) und jetzt willst Du da in einem einzigen Raum eine FBH rein-zwinken, für etwas mehr Komfort,...?
Sonst wahrscheinlich (zu kleine) Heizkörper (HK) in vieler Zahl in der Hütte verteilt....??
Haufen[...] Hallo Müsli, ok, ich verstehe, da muss ich weiter ausholen... Das Haus haben wir vor 7 Jahren gekauft, ja, wenn wir das Haus gebaut hätten wäre gleich eine FBH mit eingebaut worden. Es ist im EG ein offener Bereich mit Küche, Esszimmer und Wohnzimmer. Im OG (Schlafzimmer) haben wir so gut wie nie die Heizung an. Dabei gibt es überall die Umluftheizung und nur im Keller ein paar HK. Der Parkett wird dieses Jahr verlegt und wir wollen die FBH gleich mit einbauen um (neben der Behaglichkeit) auch die Möglichkeit haben später effektiv eine WP einzubauen. Den Plan die FBH einzubauen stelle ich nicht mehr in Frage, jetzt geht es mehr darum ob und welche Erfahrung es dazu aus einem HUF-Haus gibt. Besten Dank
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18.02.2024 09:04:53 |
Also ich habe keinen Plan, was das für eine Heizung ist oder wie da wo Kanäle laufen. Kann man die Kanäle mit einer Wärmebildkamera sehen? Um den Bodenaufbau zu klären, kannst du auch eine kleine Kernbohrung in den Estrich machen. Später musst du die Schlitze ja eh wieder verfüllen (lassen). Wie ist denn deine Dämmung unter dem Estrich? Ist der komplette Bereich unterkellert?
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18.02.2024 09:50:06 |
Zitat von Apolox  ... wollen im EG unseres HUF-Hauses (1993) einen Parket (85qm) verlegen und wegen der Behaglichkeit eine Fußbodenheizung fräsen lassen. In dem Estrich liegen die Lüftungsschächte für die Umluftheizung, diese soll auch erhalten bleiben ... Ob euer Wunsch mit Parkett wirklich zu realisieren ist? 🤔 Wir haben z.b. selbst bei unserem in 1999 gebauten Einfamilienhaus leider nur im Erdgeschoss während des Neubaus unwissend eine relativ gut konstruierte Fußbodenheizung installiert, mit der die thermische Behaglichkeit bei niedrigstmöglichem mittleren Heizwassertemperaturniveau durch die gesamte Heizperiode hindurch wirklich wunschgemäß zu halten ist. Genannte wasserführende Wärmeaustauschfläche ist im gesamten "Einraumerdgeschoss" mit ca. 90 Quadratmetern als ein großer "Heizkörper" gebaut. Das auf 4 cm dicken beidseitig alukaschierten PUR-Platten mit Kunststoffkrampen getackerte 17×2 mm PE-Rohr ist in circa 7 cm dickem Calziumanhydritestrich eingegossen und steht somit an ziemlich kompletter Rohraußenoberfläche direkt mit > 6 Kubikmetern Speichermasse in Kontakt. Als Oberbelag der Estrichmasse sind für etwa 35 qm Fläche 2 mm dicke Vinyldesigndielen und auf ungefähr 45 qm Fläche keramische Platten in 10 mm Stärke direkt verklebt. Beschriebenes System besteht aus am Etagenheizkreisverteiler angebundenen 6 Einzelheizkreisen die volumnstromtechnisch gänzlich ungedrossselt und komplett ungeregelt betrieben sind. Ausschließlich durch das während der Heizperiode konsequent bedarfsgerecht variierte Heizwassertemperaturniveau funktioniert die Anlage bei einer Heizwasserdurchsatzmenge von 980 bis 1.150 Litern pro Stunde um den erforderlichen Wärmeenergieeintrag geradeso zu realisieren und dabei zudem den Selbstregeleffekt nutzen zu können, dass auch bei Fremdenergieeintrag per Sonnenschein durch die teils bodentief verglaste Südseite des Hauses nur ein in geringem Maße auftretender Innenlufttemperaturanstieg zu bemerken ist. Hast Du eventuell schon einmal zum flow30 recherchiert? Beispielsweise auf folgend verlinkter Seite ist ein Einstieg ins Thema möglich. Link 👉 http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Wie_sollte_die_W%C3%A4rmeverteilung_im_Idealfall_aussehen%3F |
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18.02.2024 19:22:13 |
Jetzt habe ich zwei Probebohrungen durchgeführt... Über den Lüftungskanälen hab ich 5cm Estrich und dann 2cm Isolierung.@TimoB, die Lüftung kommt an zwei Stellen aus dem Keller und verteilt sich dann strahlenförmig im ganzen Raum, die FBH muss zwangsweise darüber laufen. Neben den Lüftungskanäle sind es ebenfalls 5cm Estrich und dann 10cm Isolierung.Die komplette Fläche ist unterkellert (Heizungskeller, Werkstatt und zwei bewohnte Zimmer) @lowenergy Mit der "Einraumerdgeschoss", 90qm und bodentiefe Fenster, haben wir recht ähnliche Grundvoraussetzungen. Was meinst du mit: "Ob euer Wunsch mit Parkett wirklich zu realisieren ist? 🤔"Klar, deine Keramische Platten leiten die Wärme besser, Parkett ist bei einer FBH ja aber auch nicht ungewöhnlich... Die meisten "Fräser" bieten nur die 14x2 Rohre an. Daher ist unser Favorit aktuell "Pktherm" mit 16x2 Rohren PE-RT 5-Schicht - Made in Germany - Sauerstoffdicht nach DIN 4726 - geeignet für extreme Installationsbedingungen.9 Kreise mit 12,5cm Verlegeabstand Flow30 hab ich mal ausprobiert (8 Kreise) https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/flowplanner.html?id=lYTPyZQt0jke9sXwWq8vDie folgende Fehlermeldung habe ich nicht aufgelöst bekommen: "Der Kollektor (0 W) liefert zu wenig Leistung (5511 W)" (ich will ja keinen Grabenkollektor verbauen)
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18.02.2024 22:10:56 |
Hast Du mal sachverständige Personen gefragt, ob die Schwächung des Estrich durch die Fräsung kein Risiko darstellt bei darunterliegender Dämmung? Ggf. noch mit zusätzlicher Tragschicht als Überdeckung über den Rohren planen, aber den Abstand der bodentiefen Fenster berücksichtigen?
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19.02.2024 09:26:25 |
5cm Estrich ist für 16er Rohr evtl. knapp, sollte jedoch machbar sein. Alternativ doch auf das 14er, dann halt VA <=10...? Muss halt auch zum durchfluss passen, nicht? Aber stimmt, die fräser bieten meist 14er an, sind aber je nach Firma mehr oder eben weniger bereit, auch enger zu legen. 10cm Isolierung NEBEN den Rohren? Wow....Respekt
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19.02.2024 20:19:29 |
Zitat von Apolox  Mit der "Einraumerdgeschoss", 90qm und bodentiefe Fenster, haben wir recht ähnliche Grundvoraussetzungen. Was meinst du mit ... Die ersten Jahre hatten wir im Wohnbereich einen Oberbelag aus schwimmend auf Holzfasertrittschalldämmung verlegtem Laminat mit insgesamt etwa 14 mm Stärke anstatt dem seit 2017 direktverklebten 2 mm dicken Vinyldesignboden und waren überrascht welcher Effekt dadurch zu realisieren war. Bei Interesse findest Du auf folgend verlinkter Seite eine Dokumentation des Systems. Link 👉 http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Anlage_lowEnergy#Nachheizkreis |
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22.02.2024 22:47:18 |
Zitat von lowenergy  Ob euer Wunsch mit Parkett wirklich zu realisieren ist? 🤔 Hat ein wenig gedauert, aber jetzt hab ich wohl dein Gedanke verstanden...
In meinem Fall rechne ich mit 5kW Heizleistung auf 80m² = 62,5W/m² Wärmedurchlasswiderstand von Fliesen = 0,01 m² K/W Wärmedurchlasswiderstand von Parkett = 0,12 m² K/W => Delta =0,11m² K/W => 62,5W/m² * 0,11m² K/W = 6,9K Bei Parkett werden gegenüber Fliesen eine um 7°C höhere Vorlauftemperatur benötigt, um die gleiche Temperatur an der Oberfläche oder im Raum zu erreichen. Höhere Vorlauftemperatur ist aber bekanntlich schlecht für den COP :-(
Faustformel für den COP = T/(T-T0)*0,5 mit T = Vorlauftemp [K] und T0= Umgebungstemp T0 nehme ich z.B. mit 0°C =273K an Mit 25°C Oberflächentemp ergibt sich
für Fliesen (mit 0,6K Tempdelta wegen Widerstand): COP=298,6K/(298,6K-273K)*0,5=5,83
für Parket COP=304K/(304K-273K)*0,5=4,9
Nicht schön, für mich aber verkraftbar Quelle: https://www.energie-experten.org/heizung/waermepumpe/waermepumpenheizung/wirkungsgrad |
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22.02.2024 23:01:24 |
Zitat von Apolox  Hat ein wenig gedauert, aber jetzt hab ich wohl dein Gedanke verstanden... Bei Parkett werden gegenüber Fliesen eine um 7°C höhere Vorlauftemperatur benötigt, um die gleiche Temperatur an der Oberfläche oder im Raum zu erreichen ... Ich habe weniger die Effizienz beim Wärmepumpen als das Niveau der thermischen Behaglichkeit im Fokus. Wegen der höheren Heizwassertemperatur ist unter Umständen der Selbstregeleffekt nicht wirkend und bei Fremdenergieeintrag steigt die Raumlufttemperatur unnötig an.
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09.03.2025 23:40:59 |
Hallo Apolox Ich überlege auch in einem HUF Haus eine Fussbodenheizung einbauen zu lassen, um die Schrag Warmluftheizung zu ersetzen. Alternativ könnte man auch die Warmluftheizung ersetzen aber ich befürchte, ich benötigen dann noch einen Spitzenlast kessel, den ich eigentlch nicht will... - Hast Du dein Projekt durchgezogen? - Wie sind deine Erfahrungen? - Gab es es irgendwelche Probleme? LG Micha
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10.03.2025 02:50:23 |
Was spricht gegen ein Kanal Klimagerät um die Schrag zu entfossilen?
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| | Zeit:
11.03.2025 19:24:24 |
Hallo Micha, ja, wir haben die Fußbodenheizung von der Firma JK fräsen lassen. Die haben eine gute Arbeit gemacht, die kann man nur empfehlen. (beste Grüße an Herrn Scheuler) 85m² mit 10 Kreise und 10cm Verlegeabstand. Estrichstärke war mit 6...7cm überall ausreichend. Das Verspachteln hat der Fliesenleger gemacht und dabei gleich ein Armierungsgewebe eingebracht. Für den Heizkreisverteiler haben wir die Rückseite einer Holzständerwand (von der Vorratskammer) aufgemacht und dort eingebaut. So hat man keine hässlichen Kasten oder Klappe im Wohnraum. Das größte Problem ist, das wir die FBH leider noch nicht in Betrieb nehmen konnten denn uns hat der Heizungsbauer sitzen lassen und wir finden niemanden der uns die bereits gelieferte Bosch CS6800 hier installieren will. Aber das ist eine andere Geschichte, da werde ich dann einen neuen Beitrag aufmachen. Bei speziellen Fragen gerne noch mal melden. Zitat von m_mikel  Hallo Apolox Ich überlege auch in einem HUF Haus eine Fussbodenheizung einbauen zu lassen, um die Schrag Warmluftheizung zu ersetzen. Alternativ könnte man auch die Warmluftheizung ersetzen aber ich befürchte, ich benötigen dann noch einen Spitzenlast kessel, den ich eigentlch nicht[...] |
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18.03.2025 22:25:16 |
Zitat von Apolox  Hallo Micha, ja, wir haben die Fußbodenheizung von der Firma JK fräsen lassen. Die haben eine gute Arbeit gemacht, die kann man nur empfehlen. (beste Grüße an Herrn Scheuler) 85m² mit 10 Kreise und 10cm Verlegeabstand. Estrichstärke war mit 6...7cm überall[...] Zitat von m_mikel  [...] Hallo Apolox, Vielen Dank für deine Rückmeldung. 1) Über den Verteilstationen der Warmluftheizung auch genügend Estrich vorhanden um die Rohre der FBH darüber legen zu können? 2) Du schreibst von Fliesenleger. Also hast du Fliesen legen lassen. Du hattest ja zuvor auch Holzparkett in Betracht gezogen... 3) Welche Rohrabmessungen hat die Firma JK verlegt? 4) Könntest du ein Foto von deiner Lösung für den Heizkreisverteiler mir zukommen lassen? 5) Du hast die FBH nur im Erdgeschoss legen lassen? Dann musst du die Schrag Heizung für das Obergeschoss aber weiter betreiben, oder hast du für des OG eine andere Lösung? Ich möchte die Warmluftheizung eigentlich komplett ersetzen, also auch im OG LG Michael
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| | Zeit:
28.03.2025 18:11:14 |
Hallo Michael, zu deinen Fragen... 1) ja, wir haben an mehreren Stellen die Estrichdicke angesehen und überall 6...7cm gemessen. 2) Wir haben uns wegen den folgenden Argumenten von Parkett auf Fliesen umentschieden: - bessere thermische Leitfähigkeit -> 10K geringere Vorlauftemperatur -> bessere Selbstregulierung der Zimmertemperatur wenn es draußen wärmer wird (beim Parkett ist die Deltatemperatur zwischen Estrich und Zimmertemp höher, daher überhitzt es leichter wenn mal die Sonne rauskommt, hoffe das ist verständlich formuliert) - Fliesen sind robuster gegen verkratzen, besonders im Bereich der Terassentüre - keine Probleme mit Feuchtigkeit oder Flecken in der Küche und Esszimmer - keine Lust alle paar Jahre den Boden nachzuölen Nachteil: - Fliesen auf der Holztreppe hat nicht funktioniert. Da kommt jetzt Eichenparkett drauf - Look and Feel gefällt mir echtes Holz schon etwas besser. 3) 10cm Verlegeabstand, JK Flextube 14x2mm 4) https://ibb.co/b5CW6D4p5) Ja, aktuell nur im EG, wie du auf dem Bild siehst haben wir einen Abgang nach oben vorbereitet, wahrscheinlich lassen wir in 1..2 Jahren auch das Bad machen. In die Galerie im DG kommt noch eine Split Klima, das sollte auch ausreichen wenn man noch etwas heizen will, aber hauptsächlich sind es eh nur ungeheizte Schlafzimmer. Beste Grüße, Bernd Zitat von m_mikel  Zitat von Apolox  [...] 1) Über den Verteilstationen der Warmluftheizung auch genügend Estrich vorhanden um die Rohre der FBH darüber legen zu können? 2) Du schreibst von Fliesenleger. Also hast du Fliesen legen lassen. Du hattest ja zuvor auch Holzparkett in Betracht gezogen... 3) Welche Rohrabmessungen hat die Firma JK verlegt? 4) Könntest du ein Foto von deiner Lösung für den Heizkreisverteiler mir zukommen lassen? 5) Du hast die FBH nur im Erdgeschoss legen lassen? Dann musst du die Schrag Heizung für das Obergeschoss aber weiter betreiben, oder hast du für des OG eine andere Lösung? Ich möchte die Warmluftheizung eigentlich komplett ersetzen, also auch im OG |
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31.03.2025 15:13:57 |
Hallo Michael,aktuell die beste Variante, denke ich, im Huf Haus ist:1.) Schragheizung behalten, Wärmetauscher umrüsten, Steuerung erneuern, gibt es günstig als Komplettpaket von einem Individualbauer, extra für HufHäuser.2.) Die Warmluftheizung aufgrund des neuen WT mit einer niedrigen Vorlauftemp. zu befahren und entsprechend mit einer Wärmepumpe zu realisieren (max. VT 44C) im Huf 2000 Typ A BJ 1979, ohne weitere Modernisierung möglich.Warum? Es muss nichts umgebaut oder abgestemmt werden. Die Estrichhöhen betragen je nach Haustyp nur 4cm+ darunterliegenden Trockenbeton in dem die Schrag- Flachkanäle liegen. Darin werden auch alle Kabel verlegt, da man aufgrund der Balkenkonstruktion nicht an die Decken kommt. Wird so ein Kabel angefräst, musst Su so großzügig aufstemmen, dass du mehr Ärger als nutzen hast. Ab der Reihe Art, Mitte der 90er, ist der Aufbau etwas höher, hier könnte man auch Fräsen.Der Umbau auf WP inkl. Umrüstung der Schraganlage ist für 30.000€, abzüglich der Förderung von 55% bei Propananlage möglich und wirtschaftlich.Außerdem nicht den Vorteil der Kühlung im Sommer vernachlässigen, die ja jetzt schon super ist, später dann aber als echte Klimaanlage funktioniert.Evtl. kannst Du mehr Informationen zum Haus geben, sodass ich dir eine fundierte Antwort geben kann. Viele Grüße
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| | Zeit:
31.03.2025 15:44:40 |
Ein weiterer Kessel für Spitzenlasten wird jedenfalls nicht benötigt! Das war aus technischer Sicht vor 4-5 Jahren noch anders. Eine Wärmepumpe ist mit einer modernisierten (Schrag) Luftheizung genauso effizient, wie mit einer FBH.
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| | Zeit:
31.03.2025 21:57:51 |
Ich habe noch ein Bild einer Situation in einem Huf Typ2000 gefunden. (siehe Link) Hier ist sehr gut dargestellt, was ich im oberen Beitrag mit der Kabelführung meine. Teilweise liegen die nämlich, gerade im Bereich der Kanäle direkt im Estrich, 2-3cm unter OK Fußboden…, das war dann später (Anfang/Mitte 90er) deutlich besser gelöst. Aber wie gesagt, bei weiteren Details zu Deinem HufHaus, kann ich Dir sagen, ob ich das Risiko eingehen, oder 100%ig vermeiden würde. Es gibt in den bestehenden und sehr individuellen (auch wenn sie seriell gefertigt sind) HufHäusern, abgesehen von der Estrichstärke noch viel viel mehr Details, die in Abhängigkeit zur Frage stehen: FBH oder Warmluft. https://www.pic-upload.de/view-37482213/IMG_5638.jpg.html
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| | Zeit:
03.08.2025 20:02:14 |
Zitat von Gerrit0511  Ich habe noch ein Bild einer Situation in einem Huf Typ2000 gefunden. (siehe Link) Hier ist sehr gut dargestellt, was ich im oberen Beitrag mit der Kabelführung meine. Teilweise liegen die nämlich, gerade im Bereich der Kanäle direkt im Estrich, 2-3cm unter OK Fußboden…, das war dann[...] Hallo Gerrit, ja, dann haben sie wohl zwischen 1979 und 1993 noch etwas geändert. Meines nennt sich auch HUF Fachwerkhaus 2000, in der Baubeschreibung (gültig ab 1.4.1990) steht: Betonkellerdecke: 70,0 mm Wärme- und Trittschalldämmung 60,0 mm Zementestrich schwimmend verlegt Aber ich gebe Dir recht, ohne die tatsächliche Situation zu begutachten, würde ich das auch Niemanden blind empfehlen.
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Verfasser: Lobatsch Marina | Zeit:
03.09.2025 11:02:21 |