Hallo,
mir schwirrt leider etwas der Kopf da ich von verschiedenen Seiten unterschiedliche Aussagen zu meiner Situation bekomme. Darum hoffe ich, dass Ihr etwas Licht ins Dunkel bringen könnt.
Ich möchte eine Fußbodenheizung im Erdgeschoss meiner Doppelhaushälfte nachrüsten. Derzeit werden Keller, EG und OG über normale Heizkörper beheizt. Die Fläche pro Etwage beträgt ca. 70 m². Die Berechnung und Auslegung der FBH ist bereits geschehen, aber bei der Nachrüstung an der Heizungsanlage scheint es verschiedene Meinungen zu geben.
Die Heizung ist eine ca. 15 Jahre alte Buderus
Brennwert-Therme. Die Heizung hat keine interne
Pumpe weshalb bereits eine Buderus Pumpengruppe mit einer Grundfos Alpha2L 25-60 montiert ist. Die
Regelung eines zweiten Heizkreises ist mit der bestehenden Regelung leider nicht möglich weshalb für die FBH eine Mischergruppe mit separater witterungs- und Raumtemperaturgeführter Regelung vorgesehen ist. So weit so gut. Doch wie wird diese Mischergruppe korrekt in das System integriert? Natürlich soll es eine möglichst preiswerte aber auch wirtschaftliche und langlebige Lösung sein. Drei Varianten wurden mir inzwischen Vorgeschlagen:
Variante 1:Die Mischergruppe wird direkt parallel zur bestehenden Pumpengruppe intergriert ohne irgendwelche weiteren Komponenten zur
Systemtrennung. Man sagte mir, bei der kleinen Heizfläche mache das keine Probleme und die Pumpen können das ab.
Variante 2:Entkopplung über eine
Hydraulische Weiche an die beide Pumpengruppen angeschlossen werden. Zudem wird eine zusätzliche Pumpe für die Primärkreis verwendet. Dies ist die teuerste Variante und zudem soll die hydraulische Weiche die Effizient einer Brenntwert-Therme reduzieren.
Variante 3:Die Trennung des Systems über einen Plattenwärmetauscher. Erfordert zwar ein zweites Ausdehnungsgefäß aber keine dritte Pumpe im System mit ggfs. zusätzlicher Regelung.
Welche Variante ist zu bevorzugen?
Gruß Martin