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Datenschutzhinweise

Mal wieder: Leistung der WP anhand der Heizlast bestimmen
Verfasser:
Nippus
Zeit: 06.08.2025 21:50:40
0
3867944
Hallo zusammen,

ich hatte Euch gefragt, ob ihr bei einer Heizungsneuinstallation das WW über die Luftwärmepumpe erzeugen würdet (via 3/2-Wegeventil), oder ein eigenes Gerät in Form einer Brauchwasserwärmepumpe bevorzugen würdet. Hier kamen sehr gute Argumente dafür bzw. dagegen. (Link)
Ich habe mich letztlich in Abwägung der Argumente gegen eine Brauchwasserwärmepumpe entschieden. Das Warme Wasser muss bei uns zukünftig die Luftwärmepumpe bereit stellen.

Nebenbei wurde von Euch angemerkt, dass das Ergebnis der Heizlastrechnung für das Gebäude zu hoch sei. Die Eckdaten sind sanierter Altbau mit 130 qm Wohnfläche. Außenwanddämmung, 3-fach verglaste Fenster, neue Haustür, Aufdachdämmung, ... im Prinzip die komplette Hülle neu. Eine Lüftungsanlage ist nicht verbaut. Wärmebedarf nach der Sanierung soll ungefähr bei 70 kWh/qm/a liegen. Heizlastberechnung (mit Annahme Bad 24°C und Räume 22°C, Küche 20°C, Schlafzimmer 20°C) ergibt 7,2 kW. NAT liegt bei -14°C.

Ich habe aufgrund der Rückmeldungen meinen Energieberater kontaktiert und nachgefragt, ob seine Heizlastrechnung nicht deutlich überschätzen würde. Tatsächlich hat er das zugegeben. Insbesondere die Annahme, dass im (unbeheizten) Treppenhaus 4°C einstellen würden, sei konservativ angenommen. Er hat eine 2. Rechnung mit höheren Werten durchgeführt und hier ergeben sich 6,7 kW unter sonst gleichen Bedingungen.

Bei einem Bivalenzpunkt von -7°C müsste die Wärmepumpe ungefähr 5,7 kW leisten, um den Wärmebedarf zu decken. Möglicherweise ist diese Leistung zu hoch angesetzt, denn sie berücksichtigt nicht, dass wir das Schlafzimmer selten heizen und hier auch keine 20°C wollen. Ausgewiesen ist der Raum mit 420 W Heizleistung. Er bekommt eine ERR.

Die Warmwassererzeugung ist in der Heizleistung noch nicht dabei. Laut lowenergy (https://www.haustechnikdialog.de/Forum/p/3848395) müsse man hierfür mit 0,1kW pro Person rechnen, womit sich 6,1 kW ergeben. Wenn wir die Heizleistung für das Schlafzimmer vergessen, dann ergeben sich wieder die ursprünglichen 5,7 kW.

Fünf, Sechs oder Sieben?
Unterm Strich kommen für unsere WP meiner Meinung nach nur 5-7kW in Frage. Da sich 5 und 7kW in der Wärmeabgabe auf niedrigster Modulationsstufe meist sowieso nicht unterscheiden, würde ich hier eher 7kW nehmen, wenn es kein 6kW Gerät gibt. Was meint ihr?

Verfasser:
Baubeginner
Zeit: 06.08.2025 21:56:13
1
3867945
Nicht nur auf Nennwerte, sondern im konkreten Fall / Datenblatt auf die gesamten Leistungskurven, v.a. auch das untere Ende und den mittleren Bereich abhängig von den AT anschauen. Oft sind die Spitzenwerte deutlich höher als die Nennwerte.

Verfasser:
Anbau78
Zeit: 06.08.2025 22:47:55
0
3867956
Thema Abtauen (oft) bei ungünstigen Witterungsverhältnissen kann auch zu einer - sinnvoll - größeren Anlage führen. Würd auch die 7 kW Liga anpeilen.

Verfasser:
joe115
Zeit: 06.08.2025 22:57:51
4
3867959
Das Schlafzimmer wird durch die anderen Räume mitgeheizt, egal ob du dort die Heizung anhast oder nicht. Insofern kannst du diese 420W nicht unter den Tisch fallen lassen.

Dennoch: eigene Berechnung lag bei 8,5kW, real sind es 4kW, gemessen mit WMZ. Oder in kWh nach realen Verbräuchen: 85kWh vs 57kWh (GBWT zu WP, aber jetzt ohne Nachtabsenkung und alle Räume mit 21-22grad Minimum)

Nimm die WP mit der kleinsten Mindestlast in der größten Ausführung. Wenn 5 und 7kW gleich weit runter kommen, nimm 7kW. Abtauvorgänge gehen schneller bzw. die VLT wird schneller wieder erreicht. WW geht schneller. Weniger Heizstab.

Verfasser:
Nippus
Zeit: 06.08.2025 23:07:19
0
3867962
Zitat von Baubeginner Beitrag anzeigen
Nicht nur auf Nennwerte, sondern im konkreten Fall / Datenblatt auf die gesamten Leistungskurven, v.a. auch das untere Ende und den mittleren Bereich abhängig von den AT anschauen. Oft sind die Spitzenwerte deutlich höher als die Nennwerte.


Leider findet man die Leistungsdiagramme über der AT nicht von allen Herstellern.

Ich glaube es gibt jetzt auch Geräte, die ihre Nennleistung in einem breiten AT-Bereich halten (Therma V).
Das hat sicherlich an anderer Stelle Nachteile (Wirkungsgrad?), aber das macht die Dimensionierung einfach.

Verfasser:
Nippus
Zeit: 06.08.2025 23:11:34
0
3867965
Zitat von joe115 Beitrag anzeigen

Dennoch: eigene Berechnung lag bei 8,5kW, real sind es 4kW, gemessen mit WMZ. Oder in kWh nach realen[...]


Bei der Berechnung wird nach irgendeiner DIN verfahren. Darin ist u.a. enthalten, dass die Luft alle 2 Stunden (komplett) ausgetauscht wird. Das führt auch zu überhöhten Heizleistungen.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 07.08.2025 07:39:52
0
3868003
Zitat von Nippus Beitrag anzeigen
... Fünf, Sechs oder Sieben?
Unterm Strich kommen für unsere WP meiner Meinung nach nur 5-7kW in Frage. Da sich 5 und 7kW in der Wärmeabgabe auf niedrigster Modulationsstufe meist sowieso nicht unterscheiden ...
Für Luft-Wasser-Wärmepumpen angegebene Verdichterleistung ist häufig auf den Betriebspunkt A7/W35 und ΔT 5 k bezogen. Wichtig wäre jedoch wohl zu wissen welche Wärmeleistung im Verflüssiger aus dem Kältemittelkreis bei anderen Bedingungen abgenommen werden kann bzw. abgenommen werden muss.

Wenn's beispielsweise -12°C Außenlufttemperatur hat und die +35°C im Vorlauf benötigt werden sind mit der 5er J-Serie von Panasonic (WH-MDC05J3E5) 5,x kW per Verdichter ins Hausheizkreiswasser einzubringen und zum Vergleich mit der 7er (WH-MDC07J3E5) bei identischen Bedingungen gerade einmal nur 6,x kW möglich.

Link zur Bildquelle 👉 https://www.photovoltaikforum.com/thread/164577-panasonic-aquarea-jeisha-geisha-wh-mdc05j3e5/?pageNo=45

Laut Aussage verschiedener User diese Forums sollen die beiden genannten Geräte eine ziemlich identische Minimalleistungsabnahme fordern. Dazu gibt's aber herstellerseitig offiziell keine Angaben.

Verfasser:
Nippus
Zeit: 07.08.2025 13:06:23
0
3868143
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
Zitat von Nippus Beitrag anzeigen
[...]
... [...]


Anhand der Diagramme und der Heizlast würde ich die 7kW Variante auswählen.

Allerdings sieht die 5 kW jedoch in einem weiten Bereich vom Wirkungsgrad deutlich besser aus. Weniger als 1000W Input bei 5kW Output oberhalb von 7°C und auch von -15 ... 0 °C bleibt die Ausgangsleistung nahezu konstant. Die Eingangsleistung steigt linear. Im Vergleich dazu die 7kW Variante: hier fällt die Heizleistung und die Eingangsleistung steigt, das ist unterm Strich schlechter.

Zumindest an der Volllast scheint die Effizienz der 5kW Variante besser zu sein. Hier würde ich die WP nur bei einer bewussten Unterdimensionierung betreiben. Weiß man, wieso die kleinere Leistungsklasse an der Volllast besser ist, als die nächst größere Leistungsklasse? Ist das generell so, oder nur bei Panasonic?

Gibt es Erkenntnisse, wie es in der Teillast oder an der unteren Modulationsgrenze aussieht? Drehen sich hier die Verhältnisse?

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 07.08.2025 17:56:04
1
3868213
Bei den Monoblockmaschinen von Panasonic ist das für die jeweilige Reihe verwendete Material (u. a. Verdichter, Verflüssiger und Verdampfer) bei den verschiedenen Modellen (5er, 7er und 9er) identisch. Bedeutet praktisch bei der WH-MDC05F3E5 ist das Gerät an sich identisch wie die WH-MDC07J3E5 und auch die WH-MDC09J3E5 gebaut und diese sind jeweils per vom Hersteller installierter Software konfiguriert. Aus dem Grund ist das kleinste Modell der Baureihe wohl auch mit relativ optimalen Effizienzwerten dastehend.
Auch bei der aktuellen L-Serie ist das ebenso. Z.b. im Shop von Robert kannst Du dir bei Interesse einen gewissen Überblick zu den einzelnen Kombinationen dieser Baureihe verschaffen. 👉 https://www.rjtec-shop.eu/de/luft-wasser-wp/gen-l/
In seinem Blog ist ab und an auch das ei n oder andere wissenswerte Detail zu erfahren.
👉 https://rjtec.eu/blog/

Verfasser:
Nippus
Zeit: 10.08.2025 13:54:53
0
3868736
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
Bei den Monoblockmaschinen von Panasonic ist das für die jeweilige Reihe verwendete Material (u. a. Verdichter, Verflüssiger und Verdampfer) bei den verschiedenen Modellen (5er, 7er und 9er) identisch. [...]


Danke für die Info. Heißt dann vermutlich bezogen auf Effizienz und Lärmemissionen, dass die 5 kW Maschine optimal ist.
Die 7 kW Maschine liefert eine höhere Heizleistung, aber lässt etwas in der Effizienz im Vollastbetrieb nach. Unterhalb von 5 kW müssten die 5 und 7 kW Maschinen wieder identisch sein.

Was mir noch aufgefallen ist: Die Panasonic WP sind zum Teil erheblich leichter (um die 100 kg) als andere Geräte (130-160 kg) derselben Leistungsklasse (Viessmann, Wolf). Woran liegt das?

Verfasser:
smoker59
Zeit: 10.08.2025 14:12:34
1
3868739
Zitat :"Unterhalb von 5 kW müssten die 5 und 7 kW Maschinen wieder identisch sein."

Leider nicht ganz denn die Unterschiede finden sich in der Steuerung, also in der Software.
Ich habe eine WH-MDC 09J3E5, also eine 9 kW "Jeisha". Verdichter und Verdampfer sind also baugleich mit der 7 und 5 kW Version. Die höhere Leistung bringt meine Jeisha nur durch eine höhere Verdichter Frequenz und bei einer Wärmeanforderung startet sie auch mit dieser hohen Frequenz und Leistung. Bei einer zu kleinen Wärmesenke die diese Energie dann nicht vollständig abnehmen kann würde das zu einem vorzeitigen Abschalten führen weil die Ziel VL Temperatur sehr schnell erreicht wird.
Bei mir passt das denn ich heize mit meiner Jeisha einen (sanierten) Altbau von 1921 mit 250 qm beheizter Fläche.

Zitat :"Was mir noch aufgefallen ist: Die Panasonic WP sind zum Teil erheblich leichter (um die 100 kg) als andere Geräte (130-160 kg) derselben Leistungsklasse (Viessmann, Wolf). Woran liegt das?"

Wolf und z. B auch die "große" Jeisha "T-CAP" haben andere Komponenten drin... größere Verdampfer, andere Verdichter etc. Deshalb schwerer. Bei der Jeisha ist das von 5 bis 9 kW alles gleich, die Mehr-Leistung kommt da von der höheren Verdichter Frequenz.

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