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11.08.2025 11:01:30 |
Zitat von Komfortzone  Zitat von Reenergy_66  [...] Genau. Wer sparen will, muss erstmal investieren. [...] Das ist so. Die Frage EFH ja/nein ist da zwar ein gewisser Filter, diejenigen mit "wenig bis gar nichts" fallen da raus. Aber es ist ja nicht so, dass in EFH nur Topverdiener und Multimillionäre wohnen. Für die meist jungen Familien sind diese Fördermittel sehr wichtig. Der Rentner dessen Heizung noch 10 Jahre läuft, hat einen viel geringeren Druck, die Heizung zu ersetzen, als die jungen Familien die diese Häuser dann kaufen und noch viele Jahre drin wohnen bleiben wollen. Je geringer das Einkommen, desto grösser ist die Förderung im Verhältnis dazu.
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11.08.2025 12:28:17 |
Zitat von Fritzli  Für die meist jungen Familien sind diese Fördermittel sehr wichtig. Der Rentner dessen Heizung noch 10 Jahre läuft, hat einen viel geringeren Druck, die Heizung zu ersetzen, als die jungen Familien die diese Häuser dann kaufen und noch viele Jahre drin wohnen bleiben wollen. Je geringer das Einkommen, desto grösser ist die Förderung im Verhältnis dazu. Was da immer gehofft wird, das irgendwann die Preise purzeln, ich sage, so günstig wie aktuell wird das nicht bleiben. Irgendwann wird die Förderung zurück gefahren, was sich preislich nicht kompensieren kann. Gerade der Bestandsbau sollte absehbar reagieren, denn da kostet die WP richtig Geld. Entweder beim Invest oder wenn man etwas weiter unten im Regal zugreift, dann eben im höheren Unterhalt.
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11.08.2025 14:07:49 |
Zitat von nicijan  Zitat von Fritzli  [...] Was da immer gehofft wird, das irgendwann die Preise purzeln, ich sage, so günstig wie aktuell wird das nicht bleiben. Irgendwann wird die Förderung zurück gefahren, was sich preislich nicht kompensieren kann. Gerade der Bestandsbau sollte absehbar reagieren, denn da[...] Das habe ich schon vor 2 Jahren gesagt als hoer der Aufschrei riesig war das die Wärmepumpen zu teuer sind und die Installateure sich in unmengen bereichern. Zugegeben das aktuell Goldgräberstimmung herrscht ist nicht zu leugnen. Und ja die meisten Installateure verdienen momentan einen Bonus oben drauf dank Förderung. Aber das der Kunde in Zukunft weniger bezahlt als jetzt abzüglich Förderung das wird nicht passieren. Ich habe es hier schon mal vorgezeichnet und werde es nicht wieder tun. Ein umrüsten von Gas auf Wärmepumpe kostet im Durchschnitt 28 bis 35k Von Öl auf Wärmepumpe 32 bis 38 k. ...Ja bei einigen hat es 48k gekostet bei anderen 22000. Deshalb sage ich ja im Durchschnitt! Das wird auch ohne Förderung so bleiben. Und noch etwas. Das Produkt Wärmepumpe, also das Modell selber kann ich Zweifel mal 3000 bis 6000 € Unterschied ausmachen. Mehr aber nicht. Grüße
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11.08.2025 14:31:48 |
Die Förderung hat meiner Meinung nach einige Haken.
Für ein EFH zB sind die maximal förderfähigen Kosten bei 30k gedeckelt. Bei einem Umstieg von Fossil zu WP sind die Investitionskosten jedoch meist höher. Das bedeutet 9k Förderung. Klimageschwindigkeitsbonus 20%, deckt kaum die Kosten, die über die 30k Deckelung hinausgehen.
Das Haushaltseinkommen darf 40k nicht übersteigen, also der Durchschnitt von 2022 und 2023. Wer so wenig hat, dürfte kaum überlegen für 40k und mehr eine WP anzuschaffen. Diese Förderung bekommen IMHO die wenigsten.
Schon wird klar, warum der WP Boom abflauend ist und werden die Fördermittel erst mal weg sein, wird der Markt zum Erliegen kommen, nur meine Meinung.
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11.08.2025 15:16:40 |
Zitat von Mille54  Das bedeutet 9k Förderung. Klimageschwindigkeitsbonus 20%, deckt kaum die Kosten, die über die 30k Deckelung hinausgehen. Das Haushaltseinkommen darf 40k nicht übersteigen, also der Durchschnitt von 2022 und 2023. Wer so wenig hat, dürfte kaum überlegen für 40k und mehr eine WP anzuschaffen. Diese Förderung bekommen IMHO die wenigsten. 70% Förderung sind beim bei Einkommen <40K, Deckel von 30K sind dann 21K Förderung. Verbleiben 9K + die Mehrkosten über 30. Das Beispiel hatten wir schonmal gerechnet. Mit Monatlich 40 Euro + den 120 € monatlichen Einsparungen gegenüber Öl und Gas ist das nach 10 Jahren mit 3,4% Zinsen bezahlt. Nach 15 Jahren ist eine 35K WP mit 3,4K im Plus, gegenüber dem Betrag wenn man nichts macht. Da kamen dann Einwände zu Bonität usw. Dem ist nicht so, die KFW stellt sogar Minimalzinsen und Kreditausfall zur Verfügung.
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11.08.2025 15:35:38 |
Zitat von Mille54  ..., nur meine Meinung.[...] Eine solide Meinung kann man sich erst bilden, wenn man auch Ahnung hat ;-) Alles Andere ist imo nicht Meinung sondern "Raten", bestenfalls "Vermutung". Da ich die aktuellen Förderbedingungen nicht kenne, scheint mir eher die Aussage von gnika vertrauenswürdig. Er scheint mehr Ahnung zu haben.
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11.08.2025 15:38:05 |
Zitat von nicijan  Zitat von Mille54  [...] 70% Förderung sind beim bei Einkommen <40K, Deckel von 30K sind dann 21K Förderung. Verbleiben 9K + die Mehrkosten über 30. Das Beispiel hatten wir schonmal gerechnet. Mit Monatlich 40 Euro + den 120 € monatlichen Einsparungen gegenüber Öl und Gas ist das nach 10 Jahren[...] Die 120€ Einsparung muss aber erstmal eintreffen. Bei mir hätte die Wärmepumpe noch 20€ monatlich hinzuverdienen..., damit deine "Berechnung" passt. Und ich kenne viele, die noch wesentlich niedrigere Heizkosten hatten.
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11.08.2025 16:04:05 |
Zitat von bricolaje  Zitat von nicijan  [...] Die 120€ Einsparung muss aber erstmal eintreffen. Bei mir hätte die Wärmepumpe noch 20€ monatlich hinzuverdienen..., damit deine "Berechnung" passt. Und ich kenne viele, die noch wesentlich niedrigere Heizkosten hatten. Das hatten wir doch schon alles: -Die JAZ muss relativ gut sein -Der Verbrauch muss hoch sein -Der JNG muss niedrig sein. -Der Strompreis muss niedrig sein Wer nicht viel bezahlt kann auch nicht viel sparen.
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11.08.2025 16:11:42 |
Eben, und deswegen ist die Aussage vom @nicijan: "Nach 15 Jahren ist eine 35K WP mit 3,4K im Plus, gegenüber dem Betrag wenn man nichts macht.", mal wieder so nicht richtig!
Es sollte heißen: "Nach 15 Jahren könnte eine 35k WP mit 3,4k im Plus sein." Sie könnte aber auch deutlich im Minus sein.
Schade, dass er sich nicht bessern will, so wird man ihm eben immer wieder widersprechen müssen.
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11.08.2025 16:44:14 |
Der WP-“Markt“ ist wegen der vielen Subventionen und politischen Regulationen in .de eben kein Markt mehr. Wen interessieren in Ostasien oder den USA die CO2-Abgaben, GHG-Potenziale,….? Welche Subventionen gibt es dort für „klimafreundliche“ Heizungen? Deshalb sind die Preise in .cn eine Größenordnung niedriger als in de. und eine WP von dort rentiert sich innerhalb eines Jahres. Für unser 5FH kommen in einer Woche 2 GW-Inverter-WPs inklusive Transport aus China mit insgesamt 25 kW Wärmeleistung für 3 k€. Die hydraulische Infrastruktur funzt seit 2005 und der Anschluß der Kabel und Rohre ist ein Fall für DIY. Die Preise für Brunnenbohrtürme sind dort inzwischen auch so niedrig, dass ich zuversichtlich bin, daß ein 2-Brunnensystem für <3000€ machbar ist.
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11.08.2025 17:42:36 |
Zitat von bricolaje  Es sollte heißen: "Nach 15 Jahren könnte eine 35k WP mit 3,4k im Plus sein." Sie könnte aber auch deutlich im Minus sein. Wirkungsgrad Fossil 70%, vorheriger Verbrauch 20000KWh + Schorni + Messung + Strom 1800 + 200 + 120 = 2120 €/A Jaz der WP 3,5 20000 x 0,7 /3,5 = 4000 KWh Strom x 0,28 Euro = 1120 Euro Somit 95 Euro monatlich die man einspart 3,33% Kredit von 14000 = 120 x 136,50 - 95 Euro = 41,5 Mehrbelastung In 15 Jahren Gas = 31800 in 15 Jahren WP = 16380 Kredit + 16800 Heizkosten = 33180 Verglichen mit dem aktuellen Öl & Gaspreis 9cent/KWh würde eine JAZ von 3,5 noch kein Plus erwirtschaften. Dagegen mit einer Erdwärmeanlage bei einer JAZ von 4,5 und einem KFW Kredit bei 1,8% wäre ein Überschuss zutreffend. Jaz der WP 4,5 20000 x 0,7 /4,5 = 3115 KWh Strom x 0,28 Euro = 872,20Euro/a Heizkosten in 15 Jahren WP = 15308 Kredit + 13083 Heizkosten = 28541 Jetzt können wir wegen dem Wirkungsgrad diskutieren, man kann als Gegenrechnung dann CO2 Bepreisung mit berücksichtigen, würde sagen geschenkt man kann über die Bonität und die Zinsen diskutieren .... ich habe seit letzten Freitag ein aktuelles Beispiel, das von der Bank so abgewickelt wird, und ja, die Erdwärmeanlage geht zu dem Preis
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11.08.2025 22:19:06 |
Dann frage ich mich, warum nicht noch viel mehr Erdwärme-Anlagen gebaut werden.
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12.08.2025 11:18:24 |
Zitat von bricolaje  Dann frage ich mich, warum nicht noch viel mehr Erdwärme-Anlagen gebaut werden. Weil der unbelesene Kunde Luft WP in der Annahme Effizienz auf Augenhöhe kauft.
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12.08.2025 11:25:48 |
Zitat von nicijan  Weil der unbelesene Kunde Luft WP in der Annahme Effizienz auf Augenhöhe kauft. Das ist nicht korrekt. Die Ursache liegt einfach darin, dass eine EWP-Installation i.A. deutlich teuerer ist als eine LWWP. Da die JAZen bei beiden in letzten Jahren hochgegangen sind und der Wärmebedarf der Häusern niedriger geworden ist, ist die absolute Differenz beim Stromverbrauch immer kleiner geworden. Dazu kommt dann ggfs noch eine Teildeckung durch PV. Das heißt, die Ersparnis durch niedrigere Betriebskosten einer EWP ist auch immer kleiner geworden, sodass diese oft genug die höheren Installationskosten nicht aufwiegt. Bei 300kWh Ersparnis pro Jahr kann die EWP nicht wirklich teuerer sein als LWWP, wenn das das einzige Argument ist. So zu tun als ob die Kunden nicht rechnen können, zeugt eher von Überheblichkeit als vom Verständis für Kundenwünsche. Die meisten Kunden können durchaus rechnen. Sie greifen dann deshalb zu LWWP, weil die Angebote für EWP meistens deutlich überteuert sind. Warum auch immer.
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12.08.2025 11:39:43 |
Zitat von gnika7  Die Ursache liegt einfach darin, dass eine EWP-Installation i.A. deutlich teuerer ist als eine LWWP... ...und auch längst nicht bei jedem Interessenten überhaupt installiert werden kann. Wasserschutzgebiet, Grundstück zu klein für RGK.
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12.08.2025 11:45:00 |
Zitat von gnika7  Zitat von nicijan  [...] Das ist nicht korrekt. Die Ursache liegt einfach darin, dass eine EWP-Installation i.A. deutlich teuerer ist als eine LWWP. Da die JAZen bei beiden in letzten Jahren hochgegangen sind und der Wärmebedarf der Häusern niedriger geworden ist, ist die absolute Differenz beim Stromverbrauch immer[...] Interessieren die Argumente den der sie verkauft? Wenn ich Kartoffeln verkaufe sag ich auch nicht "Reis schmeckt auch gut und ist billiger...."
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12.08.2025 12:27:37 |
Zitat von t_aus_h  Zitat von gnika7  [...] ...und auch längst nicht bei jedem Interessenten überhaupt installiert werden kann. Wasserschutzgebiet, Grundstück zu klein für RGK. Das habe ich bewusst nicht erwähnt, da es um Kosten ging. Aber in der Tat, ich hätte hier auch gerne eine EWP gehabt. Durfte wegen Wasserschutz nicht. Hätte aber fast zum gleichen Preis wie LWWP (RGK in DIY) hinbekommen. Allein schon wegen - Passiv Cooling (auch in der Nacht aus PV-Speicher) - Innenaufstellung- Höhere erwartete Standzeit - Höherer Betriebskomfort (keine Gefahr der Vereisung, einfachere/schnellere Reparatur bei Defekt) - Bessere Nutzbarkeit mit variablen Stromtarifen/Netzentgelten. wäre das top. Das alles wäre mir sogar 5k€ Aufpreis Wert gewesen. Die höhere JAZ ca. 5,3 statt 4,5 wäre eher ein schöner Nebeneffekt mit ca. 300kWh(el) Bezugersparnis, da PV bereits viel abdeckt. Ich empfehle hier den meisten auch eine EWP, wenn Kollektor in DIY möglich oder der Aufpreis nicht unverschämt ist. Die bessere JAZ ( in einem neuen Haus mit vielleicht 12.000-16.000kWh(th.) Wärmebedarf) habe ich dabei nie wirklich als ein relevantes Argument gesehen.
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12.08.2025 14:41:44 |
Zitat von gnika7  Zitat von nicijan  [...] Das ist nicht korrekt. Die Ursache liegt einfach darin, dass eine EWP-Installation i.A. deutlich teuerer ist als eine LWWP. Da die JAZen bei beiden in letzten Jahren hochgegangen sind und der Wärmebedarf der Häusern niedriger geworden ist, ist die absolute Differenz beim Stromverbrauch immer[...] Ich schätze deine Beiträge grösstenteils, aber beim Thema LWWP vs. SWWP kann ich mich des Eindruckes nicht erwehren, dass du da zu sehr von deiner Erfahrung Schlüsse für die Allgemeinheit ableitest. Jeder muss für sich entscheiden, ob es ihm die Mehrkosten Wert ist. Dieses Forum ist leider etwas LWWP-lastig.
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12.08.2025 15:17:30 |
Zitat von Fritzli  Jeder muss für sich entscheiden, ob es ihm die Mehrkosten Wert[...]
Sehe ich auch. Mir ist eine EWP, um die 5k€ an Mehrkosten Wert. Aber nicht wegen Effizienz. Wenn man aber nur die Kosten (Ersparnis wegen Effizienz) betrachtet, darf die EWP nicht wesentlich teurerer sein als LWP. Deshalb kann man auch nicht wirklich mit Kosten/Effizienz für eine EWP argumentieren. Weil das einfach nicht ausreicht um die Mehrkosten zu rechtfertigen.
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12.08.2025 17:17:48 |
Zitat von gnika7  Das ist nicht korrekt. Die Ursache liegt einfach darin, dass eine EWP-Installation i.A. deutlich teuerer ist als eine LWWP. Da die JAZen bei beiden in letzten Jahren hochgegangen sind und der Wärmebedarf der Häusern niedriger geworden ist, ist die absolute Differenz beim Stromverbrauch immer[...]
Neubau mit Erdwärme sind 2000Kwh/a Strom mit Luft WP 2400. 120 Euro mehr im Jahr. Bestandsbau mit Erdwärme 5000 KWh Luft WP 8000, was dann schon 900 Euro im Jahr sind. Mit Premium Luft WP kann Erdwärme preislich konkurrieren, und gewinnt im 15 Jahresvergleich auch gegen günstigere Modelle. Verbraucher bekommen Luft Wp mit besserer Effizienz als Erdwärme genannt, siehe SCop im BWP Rechner. In der Praxis ist Luft im Unterhalt mindestens 1,4 mal den Erdwärmeverbrauch.
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12.08.2025 17:31:54 |
Zitat von nicijan  Zitat von gnika7  [...] Neubau mit Erdwärme sind 2000Kwh/a Strom mit Luft WP 2400. 120 Euro mehr im Jahr. Bestandsbau mit Erdwärme 5000 KWh Luft WP 8000, was dann schon 900 Euro im Jahr sind. Mit Premium Luft WP kann Erdwärme preislich konkurrieren, und gewinnt im 15 Jahresvergleich[...] naja, deine Zahlen sind jetzt einfach mal aus der Hüfte geschossen. Ich liege im Bestand mit HK und Billigpumpe bei 3500 bis 4000Kwh Da kann ich mir Erdwärme einfach nicht schön rechnen. Wenn ich jetzt neu bauen würde wäre Erdwärme bestimmt eine Überlegung, weils mit in die Finanzierung einginge, aber im Bestand sehe ich das nicht.
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12.08.2025 17:58:25 |
Zitat von WP_PV_ST  maja, deine Zahlen sind jetzt einfach mal aus der Hüfte geschossen. Wenn man bei der ENBW ist, bekommt man mit der Rechnung den Durchschnitt/a eines 4 Personen Haushaltes Heizstrom / Hausstrom zum Vergleich, der ist bei 5400+-.
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12.08.2025 18:24:00 |
aber das sind nichts sagende Zahlenspiele. Dann setzte ich meine 3500KWh Luftwärme gegen deine 5000KWh Erdwärme. Also lohnt die Erdwärme nicht im Bestand. Das muß in jedem Einzelfall errechnet werden.
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12.08.2025 18:31:27 |
Zitat von nicijan  Zitat von gnika7  [...] Neubau mit Erdwärme sind 2000Kwh/a Strom mit Luft WP 2400. 120 Euro mehr im Jahr. Bestandsbau mit Erdwärme 5000 KWh Luft WP 8000, was dann schon 900 Euro im Jahr sind.[...] Du musst hier nicht die Werte aus deinen Verkaufsgesprächen zum Besten geben. Die Zahlen sind einfach nicht ernst zu nehmen. Und sogar bei 400kWh(el.) Unterschied im Neubau sind es mit PV 200kWh(el.) Unterschied im Bezug. Hier wären das gerade mal 50€ Unterschied pro Jahr. Damit kann ich hier auch bei 40 Jahren nicht den Aufpreis für EWP bezahlen. Innsbesondere dann nicht, wenn ich das auch noch finanzieren muss. Und was Bestandsbau angeht. Kannst du eine EWP mit allem drum und dran für unter 35000€ im Bestansbau hinstellen? Die Ersparnis würde da bei ca. 900kWh(el.) ohne PV legen. Beziehungsweise 225€/a. Auf 20 Jahre wären das 4500€. Rein monetär betrachtet, darf eine EWP dann nicht mehr als 4500€ Aufpreis haben. Und da die LWWP die Förderung bereits ausschöpft, wäre der Mehrpreis für EWP komplett durch Auftraggeber zu bezahlen. Ganz ehrlich, deine Argumentation für EWP gleicht extrem der Argumentation, die hier früher ein Verkäufer immer für DV-WPs gemacht hat. Der hat auch immer mit der besseren JAZ als eine SEWP für eine DV-WP argumentiert. Trotzdem hat es nix genützt. Deshalb sollte man bei SEWPs ehrlich sein, und die Vorteile in den Vordergrund stellen, die wirklich relevant ist. Z.B. die längere Standzeit. Wenn man in 35 Jahre die WP durch HB nur einmal tauscht, statt zweimal ist es (bei aktuellen Preisen) ein Unterschied von über 10k€. Das heißt, da sind die Mehrkosten schon fast drin.
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12.08.2025 18:40:20 |
Zitat von WP_PV_ST  Dann setzte ich meine 3500KWh Luftwärme gegen deine 5000KWh Erdwärme. Also lohnt die Erdwärme nicht im Bestand. Das muß in jedem Einzelfall errechnet werden. Ich habe 2600Kwh/a mit der Erdwärme. Davor die 9 Jahre Luft WP waren 5600 KWh a. Bei mir hat sich der vorzeitige Defekt voll ausbezahlt. Lies nochmal ob ich zuvor meinen Verbrauch geschrieben habe? Luft dominiert den Markt und hebt den Durschnitt nachteilig an. @gnika Selbe Heizkennlinie, selbe Bedingungen beim selben WP Hersteller ist Luft immer 1,4 schlechter, weil die Energiequelle schlechter ist. Das liegt in der Natur der Sache.
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