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Pelletheizung mit Split-Klima und BWWP oder ganz auf WP?
Verfasser:
Piron90
Zeit: 12.08.2025 12:08:01
0
3869164
Hallo zusammen,

nach doch sehr vielen Recherchen und auch Antworten von euch (nochmal vielen Dank dafür), bin ich mir mit einer WP leider immer unsicherer.
Leider hat das Haus (Reihenmittelhaus) ungedämmte Wände, wodurch sich eine Norm-Heizlast von ca 15,5 kW ergibt. Auch der Verbrauch von ca 3000 l Öl spricht für einen hohen Energiebedarf. Zudem glaube ich nicht, dass ich die VLT deutlich unter 55°C bringen kann.
All das lässt sich hadern, ob ich mir mit einer WP nicht eine Kostenschleuder ins Haus hole.

Daher wollte ich euch um euren Rat fragen:
Macht eine Pelletheizung Sinn, die zusätzlich von Split-Klima-Geräten (einzelne große Räume vorhanden) und einer BWWP unterstützt wird?
PV mit ca 10 kWp und 10 kWh- Speicher sind vorhanden. Daher erhoffe ich mir in der Sommer- aber auch in der Übergangszeit wenige bis keine Betriebsstunden der Pelletheizung und günstigen Strom.

Da der Umbau erst in 2026 geplant ist (keiner der Heizungsbauer hat dieses jahr noch Zeit), will ich den tatsächlichen Wärmebedarf in diesem Jahr noch tracken um eine echt Aussage treffen zu können.
Könnt ihr mir da was empfehlen? Einfache Wärmemengenzähler oder gibt es gar ein Verfahren für sowas?

Ich danke euch wie immer für eure Beiträge

Verfasser:
Gnampf
Zeit: 12.08.2025 13:06:47
1
3869185
Glauben kannste in der Kirche. Hier solltest du besser wissen... gerade bei der VL-Temp.
Gerade ein Reihenmittelhaus hat doch eigentlich einen eher geringen Verbrauch, dank der wenigen Außenfläche. Insofern ist das schon verwunderlich bei dir und sollte mal untersucht werden.
Davon aber ab sagt die Heizlast null über die nötige Vorlauftemperatur aus. Dafür müsste man dann die raumweise Heizlast und die im Raum installierbare Leistung kennen.

Wärmemengenzähler sind der richtige Weg, und dann direkt zu Beginn der Heizsaison beginnen einen thermischen Abgleich durchzuführen auf möglichst 4-5 Grad Spreizung. Dann siehst du welchen Vorlauf du wirklich brauchst, und wieviel Energie das Haus dabei bei eurer Nutzung "schluckt", statt sie zum Schornstein raus zu pusten.

Verfasser:
Wpheiz
Zeit: 12.08.2025 13:29:21
0
3869196
Wenn Du nichts dämmen oder Heizkörper tauschen willst. Keep it simple. Pelletheizung rein und gut ist 😉

Verfasser:
Fritzli
Zeit: 12.08.2025 17:21:40
2
3869238
Ich halte Geld in Heizkörperersatz und Dämmung besser investiert als in Pellets und BWWP. Splitklima kann man unabhängig davon machen, auch später noch.

Mir scheint der Verbrauch wie auch die berechnete Heizlast für ein RH sehr hoch.
Wenn das nicht nur an einer ineffizienten Heizung/Brauchwasserbereitung liegt, musst du zuerst die Wärmelöcher finden und beseitigen.

Idealerweise einen WMZ installieren, der nützt dir auch mit WP noch.

Verfasser:
Hans_1966
Zeit: 12.08.2025 17:44:11
1
3869242
Über welche Wohnfläche und NAT reden wir hier überhaupt?

Verfasser:
gnika7
Zeit: 12.08.2025 17:47:06
1
3869243
Zitat von Fritzli Beitrag anzeigen
Ich halte Geld in Heizkörperersatz und Dämmung besser investiert als in Pellets und BWWP. Splitklima kann man unabhängig davon machen, auch später noch.[...]

Ich sehe es ähnlich. Statt jetzt in Aktionismus zu verfallen sollte man sich einen Plan für die nächsten 10-15 Jahre machen. Und dieser Plan sollte eine Senkung der Heizlast beinhalten. Denn eins ist sicher, egal in welcher Form, die Energie wird nicht günstiger. (Außer wir haben in 5 Jahren Fusion:-) Damit kann dann auch der Wärmeerzeuger günstiger ausfallen.

Erst wenn man so einen Plan hat, kann man die Optionen durchgehen. Und bis zum Einbau der Heizung in 2026 kann man auch Heizlast deisen Winter ermitteln. Die 3000l Öl können am Ende auch gerade mal 18.000kWh(th.) pro Jahr bedeuten. \

Danach gibt es im Grunde nur zwei Alternativen für die Heizung: Pelleter oder WP.

Pelleter: müsste man jetzt auf die aktuelle Heizlast auslegen und später wäre es überdimensioniert. Daher lieber gleich auf die spätere Heizlast auslegen und die Lücke dann mit Splitklimas decken. Vorteil wäre, dass man die PV besser nutzen kann und man auch kühlen kann. Nachteil, Pelleter sind etwas zickig und nicht unbedingt günstiger im Betrieb als eine WP. Dazu bräuchte man dann sinnvollerweise auch eine BWWP, was die Kosten und Defektanfälligkeit des Gesamtsystems steigert. Andererseits hätte man beim Heizen (Split-Klima, Pelleter) und bei WW (BWWP, Pelleter) jeweils redundante Auslegung.

WP: analog zum Pelleter würde man diese auch auf die spätere Heizlast auslegen. Die Lücke kann man dann analog mit Heizstab oder auch mit Splitklimas überbrücken. Bei einem Heizstab kann man ja erstmal abwarten, um zu sehen, wie viel das wirklich fehlt und die Splitklimas erst 2-3 Jahre später machen. Vorteil wäre ein einfacheres und günstigeres Gesamtsystem, da im Grunde die WP alles machen kann. Durch den Heizstab hätte man auch Redundanz für den Notfall. Nachteil, im Falle längerer Nutzung des Heizstabs höhere Betriebskosten bis zur Verbesserung der Hülle.

Persönlich würde ich wegen KISS (keep it simple stupid) zu WP greifen. Auch weil es aus meiner Sicht flexibler ist. Aber auch ein Pelleter hätte seine Pros. Wäre also eher eine Frage der persönlichen Präferenz. Der Crux bei dem ganzen ist in jedem Fall die zeitnahe Senkung der Heizlast. Meine persönliche Schmerzgrenze wäre da bei ca. 7 Jahren. Denn ich gehe davon aus, dass mit den steigenden CO2-Preisen auch die Pelletpreise steigen werden.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 12.08.2025 20:52:58
1
3869310
Zitat von Piron90 Beitrag anzeigen
... Norm-Heizlast von ca 15,5 kW ...
Welches Genie hat das errechnet?
Bei ~3.000 Litern im Jahr verbrannten HEL würde ich maximal 11 kW bei pessimistischer Annahme sehen falls für Deinen Ölkessel ein überdurchschnittlicher Jahresnutzungsgrad gegeben sein sollte.
Ist der Jahresnutzungsgrad hingegen üblich in vielen Altanlagen irgendwo zwischen 70 und 50%, oder sogar noch niedriger, kann Dein Haus theoretisch auch einen realen maximalen Heizleistungsbedarf von nur 9, 7 oder 6 kW haben.

Verfasser:
Gnampf
Zeit: 13.08.2025 10:32:16
3
3869432
Zitat von Wpheiz Beitrag anzeigen
Wenn Du nichts dämmen oder Heizkörper tauschen willst. Keep it simple. Pelletheizung rein und gut ist 😉

Was jetzt, Keep it simple, oder Pellets? Mit simple haben die Pelletheizungen ja wenig zu tun. Entsprechend Wartungs- und Störungsanfällig sind sie dann halt auch. Wenn er keep it simple will, dann einen klassischen Ofen in die entsprechenden Räume (ohne Wassertasche und Co) und immer schön von Hand einfeuern. Ob man heute noch so leben möchte?

Verfasser:
gnika7
Zeit: 13.08.2025 11:17:12
0
3869447
Zitat von Gnampf Beitrag anzeigen
Zitat von Wpheiz Beitrag anzeigen
[...]

Was jetzt, Keep it simple, oder Pellets? [...]

Ich denke, damit war eher gemeint, man soll die Gedanken simple halten. Und da ist ein Pelleter die einfachste Lösung ohne viel nachzudenken.

Verfasser:
Gnampf
Zeit: 13.08.2025 12:33:04
2
3869473
auch ein einfacher Gedanke: wer vorher nicht nachdenkt sollte später ohne nachzudenken (und hinzusehen) die Brieftasche öffnen. Lieber am Anfang ordentlich planen, und dafür am Ende sorgenfrei und günstig leben, egal mit welcher Anlage, als einfach zu irgendwas greifen, was schon warm macht ohne das man sich Gedanken machen muss. Auf die Art arbeiten schon genug Heizungsbauer, wo die WP wie ein Verbrenner behandelt wird, schön die Heizstäbe 50% der Arbeit erledigen, etc.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 13.08.2025 13:54:06
0
3869497
Zitat von Gnampf Beitrag anzeigen
Auf die Art arbeiten schon genug Heizungsbauer, wo die WP wie ein Verbrenner behandelt wird, schön die Heizstäbe 50% der Arbeit erledigen, etc. [...]

Das ist aber wiederum ein Argument, dass man sich mit einem Pelleter das Leben einfacher/leichter macht.

Verfasser:
Mark1234
Zeit: 13.08.2025 15:21:52
2
3869516
Pelletheizungen haben in der Regel halt das Problem, dass sie recht Wartungsintensiv sind. Das ist keine Heizung die man sich wie ne Gasheizung oder Ölheizung in den Keller stellt und einmal im Jahr dran denkt.

Pellets müssen ran kommen, Förderschnecken verklemmen sich schonmal und verschleißen, bei Sauggezumpel gehen die Gebläse und die Schläuche kaputt, Asche muss raus, also wer da nicht bereit ist selbst dran zu basteln, der zahlt sich beim Heizungsbauer mittelfristig dumm und dämlich...

Da ist mir persönlich n Ölbrenner lieber.

Verfasser:
Gnampf
Zeit: 13.08.2025 15:31:05
1
3869522
das einfachste ist da wohl eine Elektro-Direktheizung. Da brauchts null Wartung, man muss nur kräftig den Strom bezahlen. Am besten IR-Heizstrahler, keine Heizlüfter, Heizstäbe im wasserführenden System oder Nachtspeicheröfen, denn die Heizstrahler haben am wenigsten Teile.
Ist mit dem Tip jetzt wirklich irgend jemandem geholfen?

Und auch bei einem Pelleter sollte man wohl einen kompetenten Heizungsbauer haben, damit bei Störungen nicht gleich wild drauf los getauscht wird. Da sollte man dann auch schon wissen was das Problem ist, und wie man es kostengünstig behebt oder gar vorbeugt damit es gar nicht aufkommt.

Verfasser:
Mark1234
Zeit: 13.08.2025 15:52:13
0
3869531
Das stimmt, ne Stromdirektheizung ist am zuverlässigsten :D

Nen kompetenten Heizungsbauer braucht man für nen Ölbrenner auch, aber dann laufen die Dinger ohne Probleme. Gas ist natürlich noch einfacher und simpler.

An ner Peletheizung hat man halt viel mehr mechanische Verschleißteile, die Erfahrungsgemäß auch verschleißen.
'
Wenn ich im Winter im Urlaub bin, dann muss die Heizung 100% zuverlässig laufen. Da kann ich sowas nicht gebrauchen. Also ne Pelletheizung würde ich nur jemandem empfehlen, der bereit ist da auch selbst Hand an zu legen. Das ist nix wo man die Kellertüre zu macht und 15 Jahre Ruhe hat.

Verfasser:
belzig
Zeit: 13.08.2025 16:04:20
3
3869535
WIe alt ist die Ölheizung?
Ist das ein Reihenhaus mit einem offenen Grundriss/Treppenhaus?
Hast du schon mal versucht mit 45° VLT durch den Winter zu kommen (Sog WP-Simulation)?
Wieviel leute leben im Haus?
Wieviele Bäder hast du?
Wo steht das Haus?
Welche Art von Heizkörpern hast du?

Verfasser:
Mark1234
Zeit: 13.08.2025 16:10:44
0
3869539
Selbst mit 55°C Vorlauftemperatur ist das mit ner WP mehr als Grenzwertig. Ideal sind 35, akzeptabel 45, 55°C ist eher so ne Schmerztemperatur beim Vorlauf.

Aber 3.000l sind viel, muss ja ein großes Reihenhaus sein, oder überall durch ziehen...

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 13.08.2025 16:12:01
0
3869540
Bevor ihr euch zu 🔥-Kanonen heißdiskutiert wartet doch erstmal ab was die Immobilie des Themenstarters letztendlich an realem Heizleistungsbedarf hat und wie warm das Wasser im Hausheizkreis bei richtiger Nutzung der Heizkörper überhaupt gehalten sein muss.

Verfasser:
erbes
Zeit: 14.08.2025 07:00:20
1
3869661
Also grundlegende Angaben die bereits gefordert wurden, sind noch nicht angegeben.
Erst danach macht es doch Sinn weiter zu diskutieren, oder?
Also
WO steht das Haus? PLZ oder NAT machen da Sinn.
Welches Baujahr?
Wohnfläche?
Modellbezeichnung der jetzigen Heizung (Öler, schon klar, aber Brennwert oder eher nicht?)
Dann kann man doch erst hier weiter Ratschläge verteilen.
So ist es fischen im Trüben.

Dann halt die Standardsachen durchackern:
Pumpenleistung hochsetzen und schauen, welchen Pumpleistung ohne Geräusche möglich sind.
Momentan natürlich eher nicht.
Bei mehr als 30°C braucht das natürlich keiner.

Aber wenn dann das Heizen wieder startet:
thermischen Abgleich starten und optimieren, optimieren optimieren....

Wir haben ein RMH (eigentlich ne DH) und sind mit einer Gasbrennwertheizung mittlerweile auf ca. 40°C im Vorlauf bei 0°C.
Spreizung VL zu RL liegt bei 5K.
Natürlich sind die Heizkörper nicht mehr so heiss wie früher, aber warm ist die Bude trotzdem.

Verfasser:
Hans Wegner
Zeit: 14.08.2025 11:04:00
0
3869723
Keep it simple wurde ja schon mehrfach angeregt. Mein Vorschlag wäre WP und Kaminofen. Letzterer funktioniert immer, auch bei Stromausfall und hat keinen Wartungsaufwand. Deckt sowohl die Übergangszeit als auch Spitzenbelastung ab, wenn es mal richtig kalt wird

Wir wohnen im Reihenmittelhaus mit genau dieser Kombination und sind sehr zufrieden damit. Und wenn man den Nachbarn was Gutes tun will, verheizt man kein Holz sondern Holzbriketts. Die haben ebenso wie Pellets eine deutlich geringere Restfeuchte und führen damit zu weniger Emisssionen. Lassen sich auch einfacherer und platzsparender lagern.

Verfasser:
Fritzli
Zeit: 14.08.2025 11:35:17
1
3869741
Zitat von erbes Beitrag anzeigen
Also grundlegende Angaben die bereits gefordert wurden, sind noch nicht angegeben.
Erst danach macht es doch Sinn weiter zu diskutieren, oder?
Also
WO steht das Haus? PLZ oder NAT machen da Sinn.
Welches Baujahr?
Wohnfläche?
Modellbezeichnung der jetzigen[...]


Sehe ich auch so.

Verfasser:
Mark1234
Zeit: 14.08.2025 12:14:34
2
3869754
Von nem Holzofen muss man halt auch Fan sein.
Bei nem Einzelfeuerungsofen bekommt man die meisten Häuser nicht warm, sondern nur den Raum und das macht viel "Wartungsaufwand"; das macht jede Menge Dreck und Arbeit. Wir haben unseren Kaminanschluss einfach zugemauert, wir leben nicht mehr im 18. Jahrhudert wo wir Bock haben, Kohle oder Holz zu schleppen...

Mein Kumpel ist Holzfan und hat nen zentralen Holzofen mit Wasserführung und das funktioniert in den Übergangszeiten nicht, weil der kleinste Holzofen zu viel Leistung hat. Das klappt nur wenn es klirre kalt ist und es bleibt bei Dreck und Holz schleppen...

Ich würde mal überlegen ob eine neue Heizung überhaupt Sinn macht oder ob man nicht mal bei den 3.000l Ölverbrauch anfängt. Da ist sicherlich noch einiges an Optimierungspotential drinnen, dazu kann man ne BWWP einsetzen und dann hat man ggfls. schonmal ne Menge Geld gespart...

Bezüglich Splitklimaanlage würde ich die zum kühlen auf jeden Fall einbauen, zum Heizen in der Übergangszeit mit PV, naja, bei ner 10KWP Anlage mit 10KW Speicher funktioniert das, aber die riesen große Ersparnis würde ich mir davon nicht versprechen.

Unser Heizölverbrauch in den Übergangsmonaten war bei unserer 20 Jahre alten Außentemperaturgeführten Niedertemperaturheizung ehrlich gesagt nicht sooo hoch.
Der Hauptheizungsverbrauch lieht in den Wintermonaten und da kommt auch bei 10KWP nichts mehr an Strom raus was man realistisch verheizen könnte.

Verfasser:
Reiner.E
Zeit: 14.08.2025 13:34:26
2
3869783
Hallo,
Zitat von Mark1234 Beitrag anzeigen
Mein Kumpel ist Holzfan und hat nen zentralen Holzofen mit Wasserführung und das funktioniert in den Übergangszeiten nicht, weil der kleinste Holzofen zu viel Leistung hat. Das klappt nur wenn es klirre kalt ist und es bleibt bei Dreck und Holz schleppen...[...]


da hat dein Kumpel hat den falsche Ofen den es gibt einige die nur 10-20% an die Umgebung abgeben und da klappt das auch in der Übergangszeit das kann ich aus eigener Erfahrung sagen.

Sonnige Grüße Reiner

Verfasser:
sonnemondundsterne
Zeit: 14.08.2025 21:58:51
0
3869904
Zitat von Piron90 Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

nach doch sehr vielen Recherchen und auch Antworten von euch (nochmal vielen Dank dafür), bin ich mir mit einer WP leider immer unsicherer.
Leider hat das Haus (Reihenmittelhaus) ungedämmte Wände, wodurch sich eine Norm-Heizlast von ca 15,5 kW ergibt. Auch der[...]


...das könnte auch eine Platzfrage werden. Ein Pellets-Kessel braucht einen Puffer und der sollte nicht klein sein. Eine BWWP braucht auch Platz und ein Pellets-Silo (selbst kleine) brauchen auch Platz. Ginge das bei Dir?

Viele Grüße, Achim

Verfasser:
Fritzli
Zeit: 14.08.2025 22:24:10
0
3869909
Zitat von Mark1234 Beitrag anzeigen
[…] Mein Kumpel ist Holzfan und hat nen zentralen Holzofen mit Wasserführung und das funktioniert in den Übergangszeiten nicht, weil der kleinste Holzofen zu viel Leistung hat. Das klappt nur wenn es klirre kalt ist und es bleibt bei Dreck und Holz schleppen...[...]


Wer sich sowas einbaut, ist selber schuld….

Verfasser:
godek
Zeit: 14.08.2025 22:33:12
0
3869913
Die Heizis haben halt sofort die Dollarzeichen in den Augen wenn man nach wassergeführtem Ofen fragt. Das wird dann gerne zusätzlich 5-stellig.

Daher bekommt man auch ziemlich abenteurliche Geschichten zu hören. Wassergeführter Ofen der bei Stromausfall retten soll zum Beispiel.

Ehrlich wäre eine LLWP anzubieten. Oder einen nicht wassergeführten Ofen zu vermitteln wenn es im Notfall helfen soll.

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