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10.07.2025 21:00:02 |
Zitat von KaiPie  ... jetzt wird's langsam ernst. Nächste Woche geht es mit den Vorbereitungen für die Aufstellung des Aussengeräts los. Aktuell siehts im Vorgarten noch so aus ...
... Schotter kommt allerdings weg bzw. wird für die Drainage verwendet, die ich vor der Wärmepumpe ausgraben werde. Stattdessen wird der Vorgarten bepflanzt, um auch die WP etwas zu kaschieren - voraussichtlich mit hohen Gräsern. Dann wird's bei euch vom Haus praktisch mit Einzug der Wärmepumpe grün. Das ist sehr gut! 👍
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08.08.2025 12:31:52 |
So, der "Schotter des Grauens" wurde abtransportiert. Anschliessend habe ich eine Drainage gegraben und mit einem Teil des Schotters aufgefüllt, den ich zurückbehalten habe: |
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08.08.2025 12:36:09 |
Ich habe mich für ein Schraubfundament entschieden. Das sieht so aus: |
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08.08.2025 14:25:37 |
Zwei Pfosten des Fundaments sind eingeschraubt: Anfangs lassen die sich noch leicht schrauben, so dass man die Pfosten gut ins Wasser bekommt. Ab der Verdickung geht es dann trotz Hebelwirkung der Schraubstange ziemlich schwer. Dadurch halten die Pfosten aber auch bombenfest.
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08.08.2025 15:01:05 |
Ich hätte Sie einfach auf hohe Bigfoots gestellt. Damit gibts direkt ne Entkopplung. Aber das ist Geschmackssache. Wie legst du die Leitungen? Und warum nicht direkt mit Leerrohren vorbereitet (Elektrik, Wasserleitungen, Datenkabel)? Die Umwälzpumpe der Panasonics WP sind eigentlich potent genug. Da muss man wenig Angst haben... Probleme gibt es eher auf der anderen Seite - wenn Heizkörper anfangen zu rauschen ;-) Statt der Wasseruhr zum testen, hätte ich direkt einen Wärmemengenzähler eingebaut. Damit hast du später noch was von. Bei den Panasonics sollte man die Vorlauf/Rücklauf temperatursensoren im BEtrieb ein wenig kalibrieren - also korrigieren. Die waren bis dato um 1-1,5 grad daneben. Das kann man mit einem WMZ ganz gut gegenprüfen.
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08.08.2025 16:22:32 |
Danke für die Tips Mastermind. Die Leitungen werden nicht durch den Erdboden, sondern direkt zur Hauswand verlegt. Kommt natürlich noch eine Stütze drunter. Das ist am einfachsten, weil sich an dieser Stelle ein leerer (also unnötiger) Rolladenkasten für das Kellerfenster befindet, durch den ich leicht mit der Kernbohrung durchkomme.
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08.08.2025 16:45:35 |
Zu den Bigfoot: dafür hätte ich einen Rüttler ausleihen müssen, um den Schotter zu verdichten, bevor ich die Bigfoot draufstelle. Ich fand für mich den Ansatz mit dem Schraubfundament praktischer, zumal das so kompakt geliefert wurde, dass es mit dem normalen Paketdienst kam und nicht mal eine Spedition notwendig war.
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08.08.2025 21:27:33 |
Deine Einschraubpunktfundamente nenne ich jetzt der Einfachheithalber Bodenhülsen. Das ist eine smarte Variante die ziemlich schnell und scheinbar ohne großen Umstand montiert werden kann. Sobald die 2. Einheit mit zwei weiteren Bodenhülsen und Träger darüber am Boden fixiert sind, sowie die beiden Böcke dann mit Traversen verbunden sind, hast Du einen statischen "Tisch" und damit wohl ähnliche Voraussetzungen wie bei uns in 2014 als die Monoblockmaschine mit dem Stahlgestell auf dem Dach installiert worden ist. Daher würde ich mir an Deiner Stelle wegen meiner eigenen Erfahrungen keine Gedanken zu Geräuschen machen.
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09.08.2025 13:54:56 |
Danke lowenergy, das beruhigt mich
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14.08.2025 18:20:44 |
Das Fundament stelle ich die nächsten Tage fertig, wenn die Temperaturen hier mal wieder runter gehen. Denn das Einschrauben ist ziemlich schweißtreibend … Zwischenzeitlich habe ich mich mit der Planung für die Elektroinstallation beschäftigt - unter anderem auch mit den Voraussetzungen, um $14a EWG zu erfüllen. Wir haben drei Geräte, die für $14a relevant sind: eine Wallbox, ein Klimaanlagen-Außengerät mit 5 angeschlossenen Innengeräten und die Wärmepumpe. $14a EWG fordert nicht, dass alle 3 Geräte einzeln steuerbar sein müssen. Sondern dass die drei Geräte zusammen maximal 10,5 kW beziehen, wenn das Steuersignal zur Leistungsreduzierung kommt. Klimaanlage (ca. 10 kw thermisch) und Wärmepumpe (9 kW thermisch) zusammen werden in der Praxis kaum über die 10,5 kW elektrische Leistung kommen. Ich gehe davon aus, dass es also genügt, wenn ich die Wallbox abschalten lasse, sobald das Steuersignal eintrifft. Meine Wallbox ist dafür bereits vorbereitet. Bei Klimaanlage und Wärmepumpe kann ich mir das also voraussichtlich sparen. Die 10,5 kW berechnen sich folgendermassen: 4,2 kW + (Anzahl Geräte -1) * Gleichzeitigkeitsfaktor * 4,2 kW Bei drei Geräten beträgt der Gleichzeitigkeitsfaktor 0,75 Also: 4,2 kW + 2 * 0,75 * 4,2 kW = 10,5 kW Die Elektroinstallation habe ich so geplant, dass im Zählerschrank alle drei Geräte über eine gemeinsame Leitung versorgt werden. Diese kann später bei Bedarf über den Zähler des Netzbetreibers geführt werden, um die Gesamtleistung der Geräte zu messen. Außerdem ist der notwendige Platz für die Steuereinrichtung des Netzbetreibers vorgesehen (voraussichtlich ein Relais, das dann einen Eingang der Wallbox schaltet).
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14.08.2025 23:57:45 |
Für §14a zählt die Leistung die auf dem Typenschild steht, es zählt also auch der in der Inneneinheit verbaute Heizstab mit. Soweit ich weiß hat die 9 kW "M" einen 9 kW Heizstab.
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15.08.2025 08:05:55 |
Es zählt nur, ob die Wärmepumpe mehr als 4,2 kW Leistung hat. Ob das dann 5 oder 10 kW sind, ist für 14a irrelevant. Es gibt noch mal eine etwas andere Berechnung bei Wärmepumpen > 11 kW. Da ich aber auf den Heizstab verzichte, spielt die für mich keine Rolle.
Panasonic hat die M-Serie sehr flexibel gestaltet. Man kann die komplett ohne Innengerät und nur mit dem Display betreiben was ich für meine Anlage plane.
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21.08.2025 14:30:25 |
Als nächstes bestelle ich das Verbundrohr und die Fittings. Ich habe mich für folgende Hydraulik entschieden: Wie stark legt man denn die Rohre aus, wenn die Wärmepumpe ca. 5 Meter vom Heizungskeller entfernt steht ? DN32 oder ist das übertrieben bzw. hat irgendwelche Nachteile ? Die Kupferrohre haben einen Außendurchmesser von 28 mm.
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21.08.2025 18:38:16 |
Wir hatten bei uns 1999 beim Neubau im Haus mit 28×1 mm (DN26) Kupfer beginnend verrohrt. Den Luft-Wasser-Wärmepumpenmonoblock habe ich in 2014 auf den 8 m mit 40×3,7 mm (DN32,6) PE-HD-Rohr angebunden. Vorteilhaft ist bei dem PE-HD-Rohr, dass in den Fittings dazu keine Querschnittsreduzierung gegeben sind. Während der Verdampferabtauungen sausen etwa 1.800 Liter Wasser pro Stunde durch die Leitungen und dabei ist keinerlei Geräusch zu hören.
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21.08.2025 19:08:57 |
Danke lowenergy, dann mache ich das ebenfalls mit DN32 ...
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29.08.2025 12:39:54 |
Neue Frage: spricht was dagegen, das MV-Rohr bis vor die Hauswand außen zu verlegen und die Flexschläuche komplett draußen anzuschliessen ? Das Außengerät wird mehr als einen Meter von der Hauswand aufgestellt - platztechnisch also kein Problem. Aber gibt es andere Nachteile ?
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01.09.2025 17:29:54 |
Kleines Update für alle Interessierten: Fundament ist fertig. Der Vorgarten wurde erst mal mit Holzhackschnitzeln aufgefüllt. Bepflanzt wird er dann im nächsten Frühjahr. Der (Elektro-)Hauptverteiler ist um RCD und LSS für das Außengerät erweitert und die Leitung zum Trennschalter gelegt. MV-Rohr und Fittings sind bereits geliefert worden. Heute habe ich bei Robert eine Panasonic M-Serie mit 9 kW plus Zubehör bestellt. Jetzt wird's ernst ...
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13.09.2025 13:28:06 |
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13.09.2025 14:40:15 |
Zitat von KaiPie  Das Aussengerät steht ... Schick! Wie sieht es von innen durch die beiden auf dem Foto sichtbaren Fenster aus?
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13.09.2025 19:27:01 |
Ungewohnt 😁
Man sieht die Rückseite. Dort ist aber die Küche, dort stört uns der Anblick nicht …
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14.09.2025 12:09:43 |
Jetzt geht's erst mal 4 Wochen in Urlaub. Anschliessend verlege ich die restlichen Rohre vom Aussengerät in den Heizraum. "restlich", weil ich die Rohre durch die Kellerwand (bzw. den Rolladenkasten) bereits verlegt habe, bevor wir das Aussengerät aufgestellt haben. So hat das Aussengerät beim Durchbohren mit dem langen Bohrer nicht im Weg gestanden.
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05.11.2025 17:44:04 |
Nach dem Urlaub habe ich die Rohre innen weiter bis zu den Füll- und Spülamarturen gelegt und auch an die Wärmepumpe angeschlossen. Den Durchgang der Füll- und Spülamarturen kann man absperren. So konnte ich heute die bisher verlegten Rohre zwischen Wärmepumpe und Füll- und Spülamartur auf Dichtigkeit testen. Wasser reingelassen und die Rohre so lange gefüllt, bis das Sicherheitsventil in der Wärmepumpe ausgelöst hat. Gott sei Dank ist alles dicht ... Strom und Verbindungskabel zum Innen-Display (Fernsteuerung genannt) sind ebenfalls am Außengerät angeschlossen. Im nächsten Schritt werden die Rohre der Gasheizung zu den Absperrhähnen der Fussbodenheizung und der Heizkörper entfernt und stattdessen die Füll- und Spülamarturen angeschlossen. So lange wird mit Klimaanlage und Ofen geheizt ...
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08.11.2025 16:02:08 |
Die Wärmepumpe (Monoblock) ist jetzt komplett angeschlossen und die Aussenleitungen bereits isoliert. Die Isolierung wird noch mit einem Gewebeband zum Schutz umwickelt - was nimmt man denn da am besten ? Die Panasonic M-Serie sieht Innen übrigens so aus: |
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08.11.2025 16:05:00 |
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08.11.2025 16:10:28 |
... in den Heizungsraum: Am Freitag wird's dann ernst: Kupferrohre unterhalb der Absperrhähne entfernen, Rohre der Wärmepumpe stattdessen anschliessen, spülen, Anlage mit aufbereitetem Wasser auffüllen, beten ...
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