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15.08.2025 02:03:58 |
Sorry, muss da noch etwas "böse" nachschieben.
Bitte behandelt den David freundlich - er kann nichts dafür, dass er in Mitteldeutschland aufgewachsen und sozialisiert wurde.
Jetzt glaubt er halt, er hat das Schloss seines Großvaters geerbt und das wird dann mal Millionen wert.
Aber, Besitz belastet und viel Besitz ist gefährlich (anderes Thema) - hier wohl kein viel Besitz - aber trotzdem "etwas" gefährlich, wenn er da anfängt zu investiert.
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15.08.2025 08:28:01 |
Mach dir doch nicht ständig Gedanken über Fördermittel oder deine Planung sogar davon abhängig. Das Dach muss/wird gemacht. Wenn es da was dazu gibt: Mitnehmen. Dem Dachdecker nach Möglichkeit nichts davon sagen. Erfahrungsgemäß wird es dann teurer. Für den Rest: einfach mal wirtschaftlich rechnen: Was bekomme ich an Miete für den Ist-Zustand Was bekomme ich mehr für neue FensterWas bekomme ich mehr für neue E-Installation/ Wasserleitung Was bekomme ích mehr für ein neues Heizsystem oder auch nur für einen neuen Gaskessel. Und wenn du irgendwann mal genug von Mietern hast, nicht mehr bei den Eltern wohnen möchtest, nicht mehr allein bist oder,oder und du dann selbst in das Haus reinziehen willst, kannst du immer noch sanieren
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| | Zeit:
15.08.2025 09:51:56 |
Rechne doch mal aus Mietersicht: Was ist sowas bei euch wert? 150.000€ Was kostet die Sanierung in gescheit mit EIgenleistung? 200.000€? Rechne noch Kaufnebenkosten und bisschen Puffer drauf, sagen wir für 380.000€ ist das fertig. Bei ner Vollfinanzierung zu 3,5% Zinsen plus 2% Tilgung reden wir da über ne Rate von 1600€. Bei ner Finanzierung von 300.000€ mit bisschen EK und dem Umstand, das einiges an Ausgaben ja nicht sofort kommt, reden wir noch über 1.375€ Monatsrate für jemanden der kaufen will. Was willst n jetzt an Miete nehmen? Wenn du da 1200€ dran schreibst, dann wird jeder Mieter der halbwegs solvent ist und in Frage kommt, dir sagen "für 175€ mehr kaufe ich und es gehört am Ende mir". Da kriegste doch max. n 1000er für. Jetzt hast da n Invest stehen von 150.000€ und steckst da nochmal 150.000€ rein, klein gerechnet, dann biste bei 300.000€ und bekommst auf 30 Jahre 360.000€. Von den 60.000€ die du damit theoretisch verdient hättest, musst du aber auch alle Reparaturen tragen. Verreckt die Heizung, was bei 30 Jahren Mietdauer wahrscheinlich ist, dann biste da schnell schon 15k€ los. Dann geht n Fenster kaputt, ne Türe klemmt, n paar Wasserhähne, womöglich läuft bei der Sanierung irgendwas nicht ganz grade und der Mieter beschwert sich dass der Keller feucht ist, das Gartentor klemmt, es fährt einer in deinen Zaun und haut ab, Kind schießt dir ne Scheibe ein und der Mieter sagt "weis ich auch nicht, war vielleicht n Vogel". Und "der Mieter", naja, wenn der Mieter nach 10 Jahren auszieht und dir sagt "ist abgewohnt, habe ich ja Miete für bezahlt" dann renovierst du auch nochmal auf deine Kosten. Und wenn der Garten dann zugewuchert ist, machst n Garten... Und da hast du noch keinen Katastrophenmieter erwischt... Und im allgemeinen musst du dran denken, dass Mieter mit den Sachen auch anders umgehen, es gehört ihnen ja nicht. Baust ne elektrische Rollade rein und die stellen Ihre Schuhe zum Lüften auf die Fensterbank, rufen die sich an. Wenn die Kinder mit den Fahrädern rein/raus gehen und zermacken die Türen, Zargen, Fensterrahmen, tja. Wenn die ausziehen und deine Keramik ist weg, dann ist die weg. Wenn die ausziehen und lassen ihren ganzen Müll zurück, viel Spass beim Schleppen und renovieren... Wenn du dir die 150 sparst, die Bude für 150 verkaufst, sind das 300 und die bringen bei 1,5% Zinsen schon 4500€ Festgeld im Jahr. Dafür würde ich nicht auf die Idee kommen, die Hütte fertig zu machen und zu vermieten.
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| | Zeit:
15.08.2025 10:04:18 |
Zitat von Musil  PLZ kenn ich immer noch nicht... 15345 Altlandsberg Ich kenne mich in der Gegend nicht besonders gut aus, aber das ist ja schon nicht sooo weit von Berlin weg. Wie ist das denn da mit Immobilienpreisen? Also mal unabhängig von der weiteren Entscheidung?
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| | Zeit:
15.08.2025 11:32:56 |
Nur zum Vergleichen, ich hab ein EFH nähe Wien 120 m² Wohnnutzfläche voll unterkellert Bj 1970 vor 3 Jahren komplett Kernsaniert. Also Fenster neu, Türen neu, komplette Elektrik neu, Fassade mit 120 mm Dämmung neu, alle Böden neu, Dachbodendämmung neu (war nix vorhanden), alle Decken innen mit Rigips neu , Heizung mit WP neu, Sanitär und Wasserinstallation neu, Keller komplett Boden verfliest + neue isolierte Kellerfenster. Mit sehr guten Kontakten zu einigen Baufirmen und Fassadenfirmen konnte ich vernünftige Randbeschäftigungskonstellationen ausnutzen (manche Sachen wurden nicht in einem Stück sondern an verschiedenen "Resttagen" abgearbeitet). Die Gesamte Haustechnik habe ich selbst gemacht, da inzwischen Pensionist, bin aber fast ein ganzes Jahr direkt auf der Baustelle gestanden, teilweise 12 h am Stück! Die Kosten insgesamt knapp 180.000,-€ aber unter Berücksichtigung von vielen günstigen Angeboten und der hohen Eigenleistungen, wenn ich alles an Firmen zu üblichen Preisen vergeben hätte wären es locker 250 k geworden! Nebenbei bemerkt hat dieses Haus ein für das Baujahr extrem gut durchdachten Grundriss, was bei vielen Häusern aus den 60-er und 70-er jahren leider überhaupt nicht zutrifft und noch was, der Keller ist Staubtrocken also keine aufwändigen Feuchtesanierungen erforderlich!
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| | Zeit:
15.08.2025 20:27:38 |
Sorry, PLZ / Altlandsberg bei Berlin hatte ich überlesen. Das ändert natürlich etwas meine Einschätzung... Aber interessant wäre da noch die Grundstückgröße (und Bilder). Zitat vom TE: "Das Haus befindet sich im netten Ort Altlandsberg am Rand von Berlin. PLZ ist 15345. Verkaufen steht für uns eigentlich nicht zur Debatte, Man kann immer noch in ein paar Jahren verkaufen. Bin aktuell nicht auf das Geld angewiesen und das soll eine Investition in die zukunft sein. Habt vielen Dank. Arbeit is streß, so wenig Zeit" Ist ja OK - wenn man einigermaßen genug Kohle hat. Sanieren und dann vermieten würde ich (!) trotzdem bei der Hütte nicht sinnvoll sehen. Sanieren ist Streß (besser heute als Stress geschrieben - danke Herr Oberlehrer...;-). Und kostet Zeit. Vermieten ist dann noch mehr Stress und kostet dann zusätzlich Zeit (und eventuell viel Ärger). Also meine Glaskugel sagt (wenn das restliche Grundstück in Größe und Zustand einigermaßen passt): Geld ist kein Problem - also eventuell sanieren in den nächsten 5+ Jahren (ohne großen Stress). Nicht vermieten (das Sanieren kostet halt und kann mit Vermietung kaum ausgeglichen werden - Vermietung der Hütte, auch wenn saniert - es bleibt eine DDR Hütte). Das "wertvolle" dort ist eventuell das Grundstück / die Lage. Die Hütte selbst wird nie "wertvoll" durch Sanieren. Aber das kann der David nur selber entscheiden. Ich gehe mal von einem "wertvollen" Grundstück aus, Geld ist genügend vorhanden und er möchte da mal in 5+ Jahren hinziehen --> Dann abreißen und neu bauen. Die Differenz zum "Sanieren" macht da eventuell + 100 ... 250 T€ aus. Und die Hütte wird dann doch noch zum Schloss (mit trocknem (!) Keller, FBH, WP, PV, Car-port,...., englischen Park und Golfanlage...;-)).
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| | Zeit:
15.08.2025 20:47:04 |
Aktuell vermieten wir die Bude an Bauarbeiter und bekommen auch kein schlechtes Geld dafür. sind ca.1500 im Monat abgl. aller Nebenkosten und Anteil der Firma die vermietet. Selbst wenn ich darüber nachdenke die Hütte zu verkaufen, würden wir das sicher noch ein paar Jahre so laufen lassen mit den Bauarbeitern. Das lohnt sich definitiv. Ich denke stand jetzt würden sich welcher Einziehen, Angebote gab es schon, aber sicher nicht mehr als 900 Euro kalt. *Heizung muss in den nächsten 2 jahre sowieso erneuert werden,und Innen alles saniert. Bei 150000 Euro Kredit Kfw - 30000 (Maximal Tilgung)+ Eigenkapital hätten wir knapp 200000k zur Verfügung. Bleiben 120.000 übrig zum Abzahlen mit einem guten Zinstsatz. Das würde evtl. 12 Jahre dauern dann würden gewinnen enstehen. Das Haus wurde ca 250000 Euro geschätzt, und der MIetspiegel ist ziemlich hoch. Ich habe vom Prinzip keine "große emotionale Bindung " an das Haus. aber niemand weiß wie sich die Grundstückspreise entwickeln, verkaufen kann man immernoch Ich würde wirklich nur viel Zeit investieren wenn ich den großen Nutzen sehen würde, im Sinne von das haus auf einen halbwegs modernen Stand bringen. aber das könnte durchaus auf ein Nullnummergeschäft hinauslaufen über die ganzen jahre betrachtet. Die lage ist sehr gut am Speckgürtel von berlin LIeben Dank
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| | Zeit:
16.08.2025 19:31:12 |
Hallo David,
unsere Glaskugeln haben ja jetzt aus der Ferne alles beleuchtet...
Jetzt muss Du Dich entscheiden.
Die Lage scheint ja gut zu sein (Grundstücksgröße und Grundstücksbeschaffenheit kennen wir hier nicht).
Die Preise fürs Grundstück werden mit den Jahren steigen (nehme ich mal stark an).
ABER das Haus entspricht absolut nicht mehr heutigen Standard - auch wenn Du da alles erneuerst - ist dann eben eine "DDR-Laiche" mit modernen "Herzschrittmacher".
Wenn da jemand mieten möchte, wird er aufs Haus schauen und dann erst aufs Grundstück. Die Mieteinnahme von einer Familie wird da sehr überschaubar bleiben.
(Ich (!) würde da, wenn ich da unbedingt mieten wollte, maximal (!) 800 € kalt zahlen)
Die Variante mit den Bauarbeitern klingt ja nicht schlecht - wenn die da noch einige Jahre wohnen.
In 5...10 Jahren dann verkaufen - da zählt fast nur der Grundstückspreis - weil dann wird die Hütte auch da einfach weg gerissen und neu gebaut.
Solche Objekte sind bei uns sehr begehrt - da kann man schön einen "Wohnsilo" für "Großfamilien" dann hinsetzen.
Sorry für die Anführungszeichen bei "Großfamilien" - ist aber bei uns so.
Dafür sind 250 T€, dann nur fürs Grundstück, wohl möglich.
Gruß Musil
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| | Zeit:
16.08.2025 22:33:49 |
Komplett an Handwerker funktioniert nur solange die Hütte innen halbwegs aussieht. Wenn die Wände und Möbel runtergerockt sind klappt das nicht mehr.
Danach wird es sehr teuer. Wenn die Heizung stirbt gleich doppelt.
Die ganzen verkaufen-kann-man-ja-später Ideen sind kompletter Unsinn da man bald Geld reinstecken muss. Wenn man da jetzt Murks macht ist es doof wenn man doch nicht verkauft. Wenn man verkauft war jeder investierte Euro einer zu viel.
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| | Zeit:
17.08.2025 07:35:32 |
Danke Euch. Also von dem "Traum" der großen Kompleettsanierung würde ich mich tendentiell verabschieden. Klar, die Wohnsilos sind bei uns hier im Dorf auch sehr begehrt. Es muss doch aber auch Familien geben, die gerne ein Altbau übernehmen. Dann machen doch Teilsanierungen sinn oder nicht um ? Und wenn ich das Haus jetzt noch, sagen wir ein paar Jahre so mit den Bauarbeitern laufen lasse, ( Kleinstreparaturen,Möbel und Schränke etc. können ja immer noch kostengünstig erneuert werden,) was wäre wenn ich dann schonmal anfange das Dach zu sanieren, ggfl. innerhalb der nächsten 2 Jahre eine neue Brennwerttechnik einsetzte. Würde ja den Wert etwas steigern, Keller außen Abdichten um die Bausubstanz zu schützen. Das würde ich in den nächsten 1-2 Jahren in Eigenleistung machen. Dann müsste ich nicht sofort verkaufen, würde zumindest die Bausubstanz verbessern und hätte mehr Optionen in der Zukunft. ( Wäre natürlich blöde wenn ich anfange das Dach zu sanieren ggf. Heizung ) und der neue Verkäufer würde dann sowieso das Haus abreißen wollen. -> Dann eher einen Liebhaber finden. der dann den Rest selber saniert. Ich will nur nicht zu voreilig den Entschluss fassen zu verkaufen, wenn das Haus noch erhaltenswert wäre, aus rein ökonimisch und ökologischer Sicht. Auch im Bezug auf energetische Sanierung Förderung . Nur Brainstorming freunde :-) habt einen schönen Tag.
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| | Zeit:
17.08.2025 08:44:47 |
Dach halbherzig machen steigert den Wert nicht. Wenn die CO2 bepreisung 2027 kommt ist Brennwert keine Wertsteigerung.
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| | Zeit:
17.08.2025 09:08:26 |
Wir würden hier ja nicht von einer halbherzigen Dachsanierung, sondern nach GEG / Bafa = 0,20 W/(m²K). reden :-). Klar wäre hier die Gastherme langfristig im Nachteil aber Würde für mich ja evtl. Sinn machen um wir für die Zukunft mehrere Optionen offen zu halten und um nicht gleich auf Kfw 55 Eeh sanieren zu müssen, was laut vielen Aussagen keinen Sinn mehr macht zumindest nur für die Vermietung. die Gaskosten gehen runter für den Fall ich vermiete noch ein paar Jahre an die Bauarbeiter, ggf mit der Option auf verkaufen -> könnte der neue Käufer ja erstmal alles andere (energetisch) sanieren. Gaskosten würde dann auch sinken. Wo ist mein Denkfehler hier? VG
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| | Zeit:
17.08.2025 11:19:25 |
Dein Denkfehler ist: a) Das was du machen willst, ist nicht unbedingt das was der nächste Käufer sich vor stellt. Wenn du n neues Dach drauf machst, er aber die Fassade gedämmt haben will, was Aufstocken will, etc. und dass dann alles nicht passt, dann ist das neue Dach was du bezahlt hast für ihn nicht viel wert. Wenn der neue Käufer ne Wärmepumpe haben will, dann ist ihm auch egal ob du ne neue Brennwerttherme eingebaut hast oder ne Heizung von 1985 drin gelassen hast, das hat für ihn beides keinen Wert. Du hast also "investiert", er bezahlt es dir aber nicht mit. b) Die meisten sehen bei solchen Investitionen nicht die realen Kosten und verkalkulieren sich. N neues Dach ist in 10 Jahren ja auch nicht mehr neu, sondern erst 10 Jahre alt. Selbst wenn wir annehmen das es "neu" ist, steht der nächste Eigenheimkäufer davor und sieht n Dach was für ihn nen Schätzwert von 30.000€ hat. In Wirklichkeit kostet das aber keine 30.000€, sondern 40.000€. Du hast also schon 10.000€ mehr bezahlt, als er einschätzt und überhaupt bereit ist ein zu preisen. Ich hoffe du verstehst, was ich meine... Wenn du n neues Badezimmer einbaust was dich 25k€ kostet, dann kommt der Immobilenkäufer der ja in der Regel keine Erfahrung hat und meint, das gibt es für 15. Dann verkaufst ihm doch besser die Immobilie 20 billiger, hast selbst 5 gespart und lässt ihn die Erfahrung machen dass das alles teurer ist als er dachte und die 25k€ hinterher ausgeben. Ich hab n Haus aus den 70ern, ich will nicht mal sagen "kernsaniert", sondern nur "renoviert" und da 100k€ rein gesteckt. Wenn ich einem vorher gesagt habe das da 100.000€ rein gehen, hat der Marmorböden und goldene Wasserhähne im Kopf gehabt. Wenn ich einem heute sage, dass da 100.000€ rein gegangen sind, dann sagt jeder der nicht vom Fach ist "wo sind n die geblieben???". Tja, nix Marmor, nix goldene Wasserhähne, Ideal Standard und Laminat liegt da aufm Boden... Bei Laminat hat der normale Anfänger 10€ / m2 im Kopf. Tja, kaufen tut man dann doch das für 13€. Was er aber nicht weis, ist das für Übergangsleisten, Trittschalldämmung, Fußleisten, Schrauben, Dübel, etc. nochmal die gleiche Summe fällig ist. Das ist aber halt das, was du zahlen musst, was er nicht rechnet und deshalb dir nicht bezahlen wird. Von daher ist es am besten, wenn man das verkaufen will, einfach NICHTS zu investieren. Vermiete das als Bauarbeiterbude weiter, bis alles abgewrackt ist und dann verkaufst es, bekommst wahrscheinlich das gleiche Geld raus wie jetzt.
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| | Zeit:
17.08.2025 12:01:16 |
Ich verstehe was du meinst. Das Dach würde aber schon wie gesagt ordentlich gedämmt mit Überständen für zukünftige Fassadendämmungen. Eine noch neue Gasheizung würde ich wohl als "neuer Käufer" auch noch drin lassen und erst später austauschen--> Bei einer Teilsanierung und Vermietung muss ja der Mieter sowieso die Nebenkosten tragen. ( ist ja keine 30 jahre alte mehr) Was mich noch interessieren würde wäre, ob es nicht sinn macht, ( wenn es eine sehr gute Bausubstanz hat, bisher noch nicht 100% sicher) Kein Vermögen zu investieren, Dach neu, Heizung, Elektrik, Sanitär müsste sowieso neu gemacht werden. Keine Fassadendämmung also auch kein EEH Dann wäre ich finanziell bei bestimmt ca. 110.000 Euro. Das wäre mit Eigenkapital +Bausparer noch stemmbar mit kleinem Kredit. Neue Badezimmer, Türen innen, Laminat, neue Küche etc. in einem guten Vermietbaren Zustand. und selbst wenn ich "nur" 1000 Miete kriegen würde, könnte ich relativ schnell den Kredit abzahlen und. Mieter findet man wohl immer auch wenn das Haus ausreichend modernisiert ist. * Meine Aussagen sind nur sehr naiv und laihenhaft gesprochen.Falls sich hier jemand über meine fehlende Logik beschwert, seht es mir nach. Ich will nur für mich die beste Lösung finden. Ob da ein Bausachverständiger nochmal drüber schauen sollte und das ganze Objekt besser zu bewerten?
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| | Zeit:
17.08.2025 19:39:10 |
Hallo David, träum weiter... In die nostalgische DDR Hütte brauchst Du heute nichts mehr zu investieren - höchstens Du willst es mal selber (!!!) bewohnen und das nostalgische "Schloss" spricht Dich emotional an. Ein potentieller Käufer wird da sehr wahrscheinlich keine nostalgischen Erregungen spüren - der hat dann ganz andere Vorstellungen, wie er das nutzen möchte. Bei der Hütte zählt nur die Lage, die Grundstücksgröße / Grundstückzustand. Aber dann "zählt" dann fast absolut nichts, was da an "Herzschrittmachern" noch in Zukunft eingebaut wird von Dir. Auch wenn Du da auf die Hundehütte (sorry!) ein neues Dach drauf baust (und sonstige Kleinigkeiten), wird das einen zukünftigen Käufer Null dazu bewegen, einen höheren Preis zu bezahlen - der hat dann seine eigenen Vorstellungen (und er weiß, dass er da noch zusätzlich >> 100 T€ in die Hand nehmen muss), die sich kaum mit Deinen Illusionen "decken" werden. Du kannst Dich einfach noch nicht in die Mentalität eines zukünftigen Käufers hinein versetzen (Würde auch schwierig werden, weil die sehr unterschiedliche "Mentalitäten" haben (könnten) - aber sehr wahrscheinlich wird nicht Deine Mentalität dabei sein. Der sagt eventuell: Die Hütte ist zu klein - Ausbau, Aufstocken, Dach neu. Ich möchte eine WP, PV, Carport,... FBH überall ist ein muss - plus Wandheizung im Bad. Ein Bad ist mir zu wenig. Da müssen die Wände dann auch noch im Inneren weg / versetzt. Größe der Räume / Ausrichtung der Räume. Schrägdach - Nein danke. Keller muss absolut trocken sein. Und, und, und..... ( Fenster, Türen, Bodenbeläge,....) Gruß Musil
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| | Zeit:
17.08.2025 19:49:25 |
Zitat von Huthi  Ich verstehe was du meinst. Das Dach würde aber schon wie gesagt ordentlich gedämmt mit Überständen für zukünftige Fassadendämmungen. Eine noch neue Gasheizung würde ich wohl als "neuer Käufer" auch noch drin lassen und erst später austauschen--> Bei einer Teilsanierung und Vermietung[...] Zitat: "Ich verstehe was du meinst. Das Dach würde aber schon wie gesagt ordentlich gedämmt mit Überständen für zukünftige Fassadendämmungen. Eine noch neue Gasheizung würde ich wohl als "neuer Käufer" auch noch drin lassen und erst später austauschen--> Bei einer Teilsanierung und Vermietung muss ja der Mieter sowieso die Nebenkosten tragen. ( ist ja keine 30 jahre alte mehr) Was mich noch interessieren würde wäre, ob es nicht sinn macht, ( wenn es eine sehr gute Bausubstanz hat, bisher noch nicht 100% sicher)" Für mich als imaginären "Käufer" ist das alles von Dir (Die Hütte würde ich natürlich kaum kaufen - höchstens es gibt einen "Schlossgarten" gratis dazu): Bla, bla, bla - Du wirst halt nicht der Käufer sein. Trenn Dich mal (langsam) von Deinen "Vorstellungen".
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| | Zeit:
17.08.2025 19:58:27 |
Zitat:
"wenn es eine sehr gute Bausubstanz hat,.."
ist bei der DDR Hundehütte doch völlig egal!!!
Und sehr wahrscheinlich auch nicht. Das Alter der Hundehütte spricht da etwas dagegen.
Und selbst wenn - ein zukünftiger Nutzer stellt da noch ganz andere Ansprüche.
War also wieder eine Sinn befreite Nachfrage von Dir.
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| | Zeit:
17.08.2025 20:02:11 |
ich kann das alles nachvollziehen und ich danke dir für deine Ehrlichkeit Viele werden das so sehen aber es wird sicher Leute geben die, ein sagen wir mal eine "Hundehütte" mit Herzschrittmacher bevorzugen. Der Immobilien Typ wird dort 2 fette Wohneinheiten drauf bauen, wo 8 Mietparteien sich um 1000m² Grundstück auf die Füsse treten.--> Abartig in meinen Augen. Oder jemand baut dort ein haus im Bungalowstil drauf für 1 Familie. Es gibt 2 Badezimmer, ausreichen Platz 120m², klar mit Dachschräge oben aber ganz ehrlich für eine Familie ist das immer noch genug Platz, zumal der Plan war, zwischen den beiden Haupträumen ein Durchbruch zu machen würden, für einen großen Raum, den der Wohnmittelpunkt darstellt. 2 Badezimmer sind vorhanden. Man muss es nicht jedem Recht machen, es kauft nur Einer. Es wird doch sicher jemand geben der ein Altbau ggf. teilsaniert übernehmen will und selbst mit oder ohne Kfw energetisch saniert. Ich sage ja nicht dass du Unrecht hast. Es geht mir im Prinzip darum das Objekt noch einige Jahre zu behalten, Vermietung an Bauarbeiter und dann ggf. in 3-5 Jahren eventuell doch noch komplett modernisieren mit kleinem Kredit. Der Mietspiegel hier ist ca. 11,86€ pro m², selbst wenn ich dann etwas weniger kriege könnte, dürfte das den Kredit abbezahlen. Keller würde ich dann in den nächsten Jahren in EL abdichten. Wie gesagt, das ist nur die Überlegung im Familienumfeld, Falls diese Projekt nicht wirtschaftlich erscheint wird die DDr-Leiche verkauft. :-) aber da gibt es viele verschiedene Meinungen, nicht nur Eine Viele Grüße
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| | Zeit:
17.08.2025 20:14:17 |
Hallo David,
Du kannst da natürlich machen, was Du möchtest.
Ich hatte nur meine Aspekte (anderer "Blickwinkel") zu Deinen Überlegungen hinzugefügt (man kann es so oder so sehen).
Mir ist es doch egal - ich werde da nicht kaufen oder mieten.
Ich wünsche Dir da aber viel Glück!
Und wenn es mal funktioniert (teilweise, wie Du es Dir heute vorstellst), dann berichte hier wieder.
Gruß Musil
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| | Zeit:
18.08.2025 07:16:30 |
Zitat von Huthi  Es gibt 2 Badezimmer, ausreichen Platz 120m², klar mit Dachschräge oben aber ganz ehrlich für eine Familie ist das immer noch genug Platz, zumal der Plan war, zwischen den beiden Haupträumen ein Durchbruch zu machen würden, für einen großen Raum, den der Wohnmittelpunkt darstellt. 2 Badezimmer sind vorhanden. Völlig ab von dem was Leute heute wollen. Lies doch mal hier. Die bauen sich eine KfW40+ Hütte mit 300 und mehr m2 als EFH mit maximal 2 Kindern. Die zu heizen kostet auch weniger als dein Schloss
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| | Zeit:
20.08.2025 06:01:02 |
Zitat von godek  Zitat von Huthi  [...] Völlig ab von dem was Leute heute wollen. Lies doch mal hier. Die bauen sich eine KfW40+ Hütte mit 300 und mehr m2 als EFH mit maximal 2 Kindern. Die zu heizen kostet auch weniger als dein Schloss Verstehe, leisten können sich das am Ende nur die Wenigsten. Ich lasse erstmal nochmal ein Bausachverständigen drüber schauen. Der kann die Situation hoffentlich besser einschätzen und ggf. ein Ratschlag geben. Dann kann ich gerne eine Info geben :-)
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| | Zeit:
20.08.2025 08:14:12 |
Zitat von Huthi  Verstehe, leisten können sich das am Ende nur die Wenigsten.) Nein, du verstehst eben nicht. Achte drauf das der Berater keinen finanziellen Vorteil hätte wenn du sanierst.
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| | Zeit:
20.08.2025 08:27:51 |
...Ich würde ein Verkehrswertgutachten machen lassen von einem gerichtlich zugelassenen Gutachter, somit hast Du alles aus einer Hand und endlich Fakten auf dem Tisch. Ich habe leider schlechte Erfahrungen machen müßen mit sogenannten Bausachverständigen die natürlich gleich für alles die passende Firma kennen und empfehlen :-) Da ich selbst vor kurzem in Strausberg ( Kaserne ) war, konnte ich mich von den dortigen Preisen und dem sehr geringen Angebot überzeugen. Allein der Bodenrichtwert beginnt bei Dir bei 118 Euro.
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20.08.2025 20:09:00 |
Ich werden nochmal einen geprüften Sachverständiger drüber schauen lassen. Dann habe ich zumindest ein besseres Gefühl, kann den Wert der Immobilie besser beurteilen. Wird dann weiterhin die nächsten Jahre an die Bauarbeiter vermietet und in ein paar Jahren sehen wir dann weiter.
Ich danke allen für ihre Ratschläge. Auch wenn teilweise einige etwas herablassende Aussagen getroffen wurden. Damit kann ich umgehen, entscheidend ist die richtige Entscheidung für die Zukunft zu treffen.
Bleibt gesund und habt eine schöne Zeit.
VG David
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| | Zeit:
21.08.2025 07:47:12 |
Ich würde das Haus über die nächsten 1 bis 2 Jahre zum Höchstpreis versuchen zu verkaufen. Anschließend das Geld anlegen oder mit deinem vorhandenen Eigenkapital in eine (moderne) Eigentumswohnung investieren (so ab Baujahr 2000, wo es zumindest bereits fbh gibt). Zum sanieren brauchst du leidenschaft, Kraft, Ausdauer und viel Geld. Dieses Haus zu sanieren und Vermietern wird dir keine/wenig Freude bringen und auch keine bzw. keine hohe Rendite. Dafür braucht es vermutlich auch keinen Sachverständiger. Auch wenn das schwer zu glauben ist und du dennoch sanieren solltest, wirst du diese geschriebene Zeilen in 2 bis 4 Jahren besser verstehen.
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