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01.07.2025 11:42:25 |
Moin Eddi, ich habe ja eine 3R MT ECH2O 500 biv, mit Kühlfunktion. innen ELSXB12P50EF außen ERRA08EAW1 Bei mir ist wegen der Kühlfunktion kein zusätzlicher Puffer (25l) eingebaut. Die Kühlung funktioniert hervorragend mit meinen beiden Daikin Konvektoren und dem ECH2O 500. Gestern 3 KWh Verbrauch bei 7 Std Laufzeit, nur durch WW um 15 Uhr für 45 Min. unterbrochen. VL bis 5° runter. Moduliert prima mit 50 bis 750W Verbrauch. War die beste Entscheidung beim Einbau meiner WP und 70% Förderung. Meine beiden Nachbarn, die ich auch von ECH2O überzeugen konnte, lassen jetzt die Konvektoren nachrüsten, wei das die immer wichtiger werdende günstigste Lösung einer effektiven Kühlung ist, ohne noch eine Kiste an die Fassade zu hängen. Grüße Reinhard
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01.07.2025 13:26:32 |
An alle hier im Thread, ich habe mir die beim TE eingebaute Alpha Innotec LWD 90A mal genauer angesehen. Zu meiner Überraschung bietet der Hersteller in seiner LWD-reihe nur 1 Invertergerät an: das LWDV 91-1/3 * (Inverter). Seit den 1990ern fand die Inverter-Technologie - also die stufenlose Regelung der Verdichterdrehzahl und damit der Heizleistung Einzug in die Welt der WPs. Tatsächlich gehört die LWD 90A "noch" zu den "on/off"-WPs. Funktioniert also wie eine Niedertemperatur-Öl- oder Gasheizung: sinkt die VLT des Heizkreises unter einen Schwellenwert, geht das Gerät an und liefert volle Leistung; regeln kann die WP ihre Leistung nicht. Steigt der VLT über einen Maximalwert, schaltet sie ab. Der aktuelle Regler Luxtronik 2.0/2.1 arbeitet mit einer RLT-geführten Regelung d.h. die RLT löst Start und Stopp aus, was wegen der FBH mit ihrer Estrichwärmespeicherung in der Theorie taktverlängernd wirkt. Ob der verbaute Regler aus 2016 auch eine RLT-geführte Heizlinie hat, weiß ich nicht. Legt man die Heizlastlinie in das Leistungsdiagramm der LWD90A und der Invertervariante LWDV 91-1/3 (ich habe die Leistungsdiagramme von der Grösse her so gewählt, dass beide direkt miteinender vergleichbar sind, weil die X- und Y-Achsen jetzt gleich skaliert sind) erkennt man den Schwachpunkt des ohne Frage ansonsten sicherlich qualitativ sehr hochwertigen on/off Geräts: In der meisten Zeit der Heizsaison, wo es Temperaturen zwischen 2 - 10°C hat, sind Leistungsabgabe und Heizbedarf soweit voneinander entfernt, dass es trotz der die Taktphasen verlängernden FBH viele Takte gibt: bei 5°C AT steht einem Heizbedarf von 3 kW die dreifache Heizleistung gegenüber; bei 7,5°C AT beträgt die Heizleistung das 5-fache des Bedarfs und bei 10°C AT ist es das 7 fache - hier liefert die Invertertechnik dank Modulationsuntergrenze von 3 kW "nur" das Zweifache...ich schreibe "nur", weil eine gute R290er WP der 8 kW-Klasse bei dieser AT heute bis etwa 2 kW runtermodulieren kann. Folge sind längere Takte, man kann weitere Maßnahmen ergreifen, die das Takten noch weiter reduzieren können. Gänzlich vermeiden wird man es mit der heutigen Technik nie können. Gruß - Eddi
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01.07.2025 14:30:55 |
Zitat von Bienenversteher  Moin Eddi, ich habe ja eine 3R MT ECH2O 500 biv, mit Kühlfunktion. innen ELSXB12P50EF außen ERRA08EAW1 Bei mir ist wegen der Kühlfunktion kein zusätzlicher Puffer (25l) eingebaut. Die Kühlung funktioniert hervorragend mit meinen beiden Daikin Konvektoren und dem ECH2O[...] Ja, die Konvektoren sind schon eine super Erfindung! Manche Multi-Split-Klimas arbeiten je nach Raum auch damit. Ich hatte mir schon 2011 eine Kältemittelleitung und das Steuerkabel vom Garagendach ins OG legen lassen, weil wir 2011 ein WDVS an die Fassade brachten, denn die Klinkeriemchen wölbten sich an einigen Stellen sehr verdächtig - Klopfen klang hohl. Unser OG ist mit Ausnahme des Bads quasi open-space. In 2011 hatten wir auch neue Heizkörper für die neue Gasbrennwertheizung in "überdimensioniert" einbauen lassen, Öl flog raus. In 2022 kam dann fürs OG das nötige AG und IG dazu, denn einen Abriss der HK und Einbau von Konvektoren haben wir 2022 auch aus Kostengründen dann doch verworfen. Hätten wir 2011 machen können - Chance verpasst. Und seit 2023 werkelt ja bei uns die 3R mit 5 kW auf quasi FBH-VLT-Niveau mit 4° Spreizung. Die Klima oben hat einen Strombedarf von 90 kWh/a; wir nutzen sie zw. Juni und September, wenns draussen > 27° geht. Dank einer kleinen PV sind > 80% des Strombedarfs aus Eigenerzeugung, was ich sehr ok finde.
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01.07.2025 15:44:41 |
Von der Madoka war noch nicht die Rede, ebenso welche der beiden ECH20 Geräte (bezüglich Pumpe). Ich denke, dass wird sich beim nächsten Vor-Ort-Termin klären. Die Verbindung zwischen IG und AG ist kurz. Ca 1-1,5 Meter. Der Hydrauliktower steht vor der Kernbohrung im Keller, da gehen die Rohre durch und direkt hoch zum AG. Also ein sehr kurzer Weg. In der ELW sind alle Thermostate auf. Das habe ich mit dem letzten Mieter so ausgemacht. Den hat es nicht gestört. Ich habe nur im Schlafzimmer die Temperatur an die Bedürfnisse angepasst. Das mit den 25 Litern ist gut zu wissen. Ob ich das Kühlen nutzen werde, weiß ich noch gar nicht, aber wenn man es einmal macht, dann vielleicht gleich mitmachen. Das AG steht auf der Ost-Seite im Haus. Es hat Vormittag Sonne, dann ab dem Mittag fällt es in den Schatten. Ist also nicht der ganzen Zeit voll die Sonne ausgesetzt. Die LWD 90a ist meiner Meinung nach ganz gut. Mein Problem ist nur, dass ich eher die LWD 70 gebraucht hätte, der Hydrauliktower Mist ist (mit 62 L Pufferspeicher) und dass das ÜV stört. Hir gab es auch schon Streit, da ich es zugedreht hatte und Diskussionen über Gewährleistungen. Aktuell ist sie wieder offen (und taktete in der Übergangszeit). Zudem ist die Umwälzpumpe für meine Hydraulik nicht ganz geeignet. Das ist jedoch nur ein kleinerer Teil der Problematiken. Wäre es richtig geplant und umgesetzt worden, hätte ich null Probleme, zumal Luxtronik sehr bedienfreundlich ist.
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13.07.2025 21:19:10 |
Hallo zusammen, hier mal ein kleines Update. Der Projektleiter war da (nun für 2 Wochen im Urlaub) und ist mit mir alles durchgegangen. Die Rohre zwischen AG und IG werden getauscht, sind doch nur 22er. Hier fehlt es deutlich an Volumenstrom. Ein ÜV ist angedacht. Die Firma verbaut Heimeier. Da ich aber alle Raumthermostate offen habe, wir ein Bestandhaus und kein Neubauhaus sind und ein paar Ventile in den Haupträumen entfernt werden könnten, damit der Mindestfluss gegeben ist, wird er eventuell das ÜV weglassen. Hier gibt er nochmal Rückmeldung. Der kleine Pufferspeicher wird nicht verbaut. Der Projektleiter hat mir eher von der Kühlung abgeraten (es sei denn, man hat bei einem Neubau es schon geplant), da sie schon zwei Fälle hatten, dass es Kondensatprobleme gab. Hydraulikschema hat er die 5300 mitgebracht. War nur etwas anders dargestellt (mit mehr Bildern im Schema) als beim o.g. Link. Das Schema wirkt insgesamt einfach und überschaubar. Ech20 passt nicht durch unsere Kellertür Oo Zum Glück haben wir aber wir ein großes Treppenhaus, wo man sehr gut durchkommt. Er will irgendwie nochmal eine Simulation laufen lassen (?) ob das System mit der Pumpe mit 8m oder 12m Förderhöhe für unser Haus besser geeignet ist. Das Außengerät wird nicht an der Wand montiert (wie aktuell). Hier habe ich beim lesen mal was von Schraubenfundamenten gehört. Diese würde er sich mal anschauen, verbaut haben sie es noch nicht. Klassisch halt immer auf solchen Sockeln. Da ratz fatz 2 Stunden rum waren, wird es noch einen zweiten Termin geben, um alles weitere zu klären. Gibt es eigentlich neben klei......en weitere Möglichkeiten gebrauchte LWP zu verkaufen? Bin da nicht wirklich fündig geworden. Grüße RalfiWP
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14.07.2025 17:40:51 |
Zitat von RalfiWP  Hallo zusammen, hier mal ein kleines Update. Der Projektleiter war da (nun für 2 Wochen im Urlaub) und ist mit mir alles durchgegangen. Die Rohre zwischen AG und IG werden getauscht, sind doch nur 22er. Hier fehlt es deutlich an Volumenstrom. Ein ÜV ist[...] Klingt alles SEHR gut bislang... Gruß - Eddi PS: kannst Du dein 5300er Diagramm hier mal einstellen?
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14.07.2025 22:06:48 |
Hey! Klar, kann ich das machen. ich habe es leider nur als Papierform. Link ist hier: Daikin HydraulikschemaNach seinem Urlaub will er mir auch nochmal rückmelden, ob es die besagte Schemanr. ist. Grüßle Ralfi
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18.08.2025 19:29:49 |
Sodele... Ein kleines Update, da mein Projektleiter zurück aus dem Sommerurlaub ist: 1. ÜV bleibt weg, sofern einige Stellantriebe wegkommen, mir klar ist dass diese Räume immer beheizt werden und ich es schriftlich bestätige. Hier verstehe ich, dass die Heizungsfirma sich absichern möchte. 2. Thema war noch das Fundament. Meine jetzige WP hängt an der Wand und das will ich nicht mehr. Jetzt hätte ich die Möglichkeit dass man neben einem klassischen Betonfundament ein Schraubenfundament bei mir erstmalig verbaut. ZB die Marke Maxero. Im Forum finde ich nicht viel dazu. Hat jmd Erfahrung mit einem Schraubenfundament für WP? Grüße Daniel 👋
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19.08.2025 14:07:16 |
Zitat von RalfiWP  Sodele... Ein kleines Update, da mein Projektleiter zurück aus dem Sommerurlaub ist: 1. ÜV bleibt weg, sofern einige Stellantriebe wegkommen, mir klar ist dass diese Räume immer beheizt werden und ich es schriftlich bestätige. Hier verstehe ich, dass die Heizungsfirma sich absichern[...] Zu 1.: ja, ist nachvollziehbar und würde ich wohl auch so machen. Zu 2.: ich hab mir die Dinger mal angesehen - hier: Gut: - 360° Platte zum Ausgleich von Schiefe nach dem Eindrehen. - Vertikale Tragkraft 250 kg - selbst bei leicht schiefem Eindrehen sollte das noch passen, denn die Daikin Altherma 4 Ausseneinheit wiegt 180 kg. "?".: - wie bekommt man die Dinger im von Daikin empfohlenen Abstand von 30 cm zur Wand mit der 60 cm langen Stange gedreht? - die Eindrehdinger haben ihre Grenze bei größeren Steinen im Untergrund. - das Außengerät hat eine Montageschiene mit 2 Schraubschlitzen zum Befestigen. Typischerweise erfolgt das in der Hutschiene eines "Big Foot"- Schwingungsdämpfers. Und der aus Kautschuk bestehende schwarze Teil des Dämpfers wird mit Schrauben auf einem Fundament oder 2 Blockstufen festgedübelt. Ich frage mich: Wie nun bekommt man diese Big Foots auf den Aufnahmeplatten der Eindrehfundamente befestigt? Bei mir habe ich die klassische Blockstufenlösung installiert. Wenn Du möchtest, stelle ich hier gern 1 Foto ein und beschreibe, wie es ausgeführt wurde. Gruß - Eddi
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19.08.2025 19:51:01 |
Hey Eddi, der Heizungsbauer hat bisher keine WP mit Schraubenfundament verbaut, ich wäre sozusagen das Versuchskaninchen. Er habe aber schon Mal ein Projekt begutachtet und es sah gut aus. Man muss ein Loch schon vorbohren. Der Boden besteht aus KFT, etwas Lehm und ein paar Muschelkalksteinen. Von daher sollte es klappen. Mehr konnte er auch noch nicht sagen, würden es aber nächste Woche Mal bequatschen. Ein klein wenig Bauchweh habe ich schon, da es vom Betrieb noch nicht selber erprobt wurde. Bisher habe ich noch alle Optionen offen. Wenn es dir nichts ausmacht, würde ich gerne deine Blockstufenlösung sehen. Hier im Umfeld haben alle ein großes gegossenes Fundament oder Wandmontagen. Grüße Ralfi
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