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15.09.2025 08:35:20 |
Zitat von Fertig  Mein Kumpel hat letzte Woche einen neuen Dienstwagen bekommen. Diesen nutzt er zugleich ganz normal privat, so wie bisher. Er hat auch ein großes Haus mit PV und Stromspeicher. Sein neues Auto ist ein Diesel. Auf meine Frage hin, warum denn kein Elektroauto, antwortete er "Es ist[...] Soso also wo bei der Abrechnung eines Fahrzeuges abhängig vom Antrieb etwas "schwerer" oder "einfacher" sein soll leuchtet mir nicht im geringsten ein, jedes auch nur so einfache Freeware Personalprogramm kann sowas machen. Auch das Argument mit der Tankkarte ist doch nicht einleuchtend, wenn er ein BEV nimmt bekommst du halt eine Ladekarte. Wenn er dann zuhause lädt bekommt er sogar noch den Strom erstattet und das geht tatsächlich meist so das die Arbeitgeber den aktuellen Durschnitstrompreis nehmen der relativ hoch liegt, weil sonst jeder ständig seinen Stromvertrag einreichen müsste mit aktuellen Kosten, das wäre wirklich umständlich.
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15.09.2025 08:59:33 |
Ich gebe nur das weiter, was mir gesagt wurde.
Grüße
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15.09.2025 09:18:08 |
Zitat von Loxodan  weil sonst jeder ständig seinen Stromvertrag einreichen müsste mit aktuellen Kosten, das wäre wirklich umständlich. [...] Mein Strompreis ist "leider" unter dem Durchschnitt und bei uns muss man tatsächlich den aktuellen kWh-Preis abrechnen. Der Aufwand liegt eigentlich nur bei mir und nicht beim Arbeitgeber. Das läuft alles automatisiert auf der AG-Seite. Bin aber gespannt, was der macht, wenn der erste einen variablen Strompreis abrechnen muss 😂😂😂 Zitat von Fertig  Ich gebe nur das weiter, was mir gesagt wurde. Viele Menschen haben einfach keine Ahnung. Deshalb lieber nicht einfach nachplappern, egal wie sehr es zu der eigenen Meinung passt. Ansonsten diskrediert man sich selber und die eigene Meinung, egal wie valide diese ist.
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15.09.2025 09:52:31 |
Zitat von gnika7  Zitat von Loxodan  [...] Mein Strompreis ist "leider" unter dem Durchschnitt und bei uns muss man tatsächlich den aktuellen kWh-Preis abrechnen. Der Aufwand liegt eigentlich nur bei mir und nicht beim Arbeitgeber. Das läuft alles automatisiert auf der AG-Seite. Bin aber gespannt, was der macht, wenn der erste einen[...] Zitat von Fertig  [...] Viele Menschen haben einfach keine Ahnung. Deshalb lieber nicht einfach nachplappern, egal wie sehr es zu der eigenen Meinung passt. Ansonsten diskrediert man sich selber und die eigene Meinung, egal wie valide diese ist. Kommt drauf an wie groß die Bude halt ist. Bei uns erkennt das Fahrzeug einen Heimladevorgang weil man die Ladestelle angeben muss, erfasste Energie wird vom Fahrzeug an die Lohnbuchhaltung gesendet und im nächsten Monat kommt der Ausgleich direkt in die Abrechnung. Aufwand Nutzer: Einmalig den oder die (meine bis 3 gehen) Heimladepunkte eingeben und das wars, einfacher geht es nicht :-) Jedes Quartal passt das Unternehmen sofern nötig den Betrag an der offiziell ermittelt wird.
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15.09.2025 10:10:10 |
Zitat von Loxodan  Zitat von gnika7  [...] Kommt drauf an wie groß die Bude halt ist. Bei uns erkennt das Fahrzeug einen Heimladevorgang weil man die Ladestelle angeben muss, erfasste Energie wird vom Fahrzeug an die Lohnbuchhaltung gesendet und im nächsten Monat kommt der Ausgleich direkt in die Abrechnung. Aufwand[...] Die Bude ist hier nicht so klein. Die Option kenne ich auch. Gibt einige Anbieter am Markt, die das für Firmenflotten anbieten. Mein Arbeitgeber ist aber etwas geizig(er) und der Aufwand bei den MAs kostet ihm ja nix ;-) Also wozu für sowas einen Dienstleister noch extra bezahlen? Der Arbeitgeber hat ja nix davon. Naja, zumindest solange bis der erste Mitarbeiter das zu sehr ausarbitriert ;-)
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15.09.2025 10:34:03 |
Zitat von gnika7  Viele Menschen haben einfach keine Ahnung. Deshalb lieber nicht einfach nachplappern, .
Verwechselst du nicht gerade "zitieren" mit "nachplappern"? Wo liegt für dich ein Unterschied zwischen den beiden Verben? Zitat von gnika7  ....egal wie sehr es zu der eigenen Meinung passt. Aha. Und die wäre? Grüße
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15.09.2025 10:42:56 |
Zitat von Loxodan  Zitat von gnika7  [...] Kommt drauf an wie groß die Bude halt ist. Bei uns erkennt das Fahrzeug einen Heimladevorgang weil man die Ladestelle angeben muss, erfasste Energie wird vom Fahrzeug an die Lohnbuchhaltung gesendet und im nächsten Monat kommt der Ausgleich direkt in die Abrechnung. Aufwand[...] Keine Ahnung, wie groß die Firma ist. Der Sitz ist irgendwo außerhalb des Bundeslandes. Laut Wikipedia etwa 4000 Mitarbeiter, Jahresumsatz circa 500 Mio. Ich könnte schwören, dass das nächste Auto in dem Haus ein Elektroauto sein wird. Musste letzte Woche selber blöd schauen, dass man sich für die nächsten 4 Jahre wieder an einen Verbrenner gebunden hat (man bekommt ein neues Auto immer für 4 Jahre). Aber was will man machen? Der Arbeitgeber bezahlt es, also hat er darüber zu entscheiden. Mein Kumpel ist nur der Nutzer/Fahrer, ihm ist es egal (sagt er - Zitat, kein Nachplappern). Grüße
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15.09.2025 10:58:45 |
Zitat von Fertig  Aber was will man machen? Der Arbeitgeber bezahlt es, also hat er darüber zu entscheiden. Mein Kumpel ist nur der Nutzer/Fahrer, ihm ist es egal (sagt er - Zitat, kein Nachplappern).[...] Wenn der AG nur Verbrenner zahlt und man selber keine Kosten hat, dann muss man da nicht nachdenken. Würde ich auch Verbrenner nehmen. Das Problem ist, wie gesagt, die AG sind teilweise auf dem Wissenstand von vor 3-5 Jahren. Wegen ESG steigen aber die Kosten für Unternehmen, wenn die das so machen. Wenn nicht direkt, dann indirekt, weil für die Banken Darlehen an solche Kunden auf Dauer teuerer sind. Teilweise habe ich aber Unternehme erlebt, die trotz besseren Wissens auf Verbrenner gesetzt haben. Leider aus rein idealogischen Gründen. Ob Idealogie da ein guter Ratgeber ist?
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15.09.2025 11:05:21 |
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15.09.2025 11:11:33 |
Ich vermute in der Tat, dass ein Verbrenner für die Firma einfach billiger war.
Aber das ist nur meine Vermutung.
Grüße
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15.09.2025 11:21:03 |
Zitat von gnika7  Zitat von Fertig  [...] Wenn der AG nur Verbrenner zahlt und man selber keine Kosten hat, dann muss man da nicht nachdenken. Würde ich auch Verbrenner nehmen. Das Problem ist, wie gesagt, die AG sind teilweise auf dem Wissenstand von vor 3-5 Jahren. Wegen ESG steigen aber die Kosten für Unternehmen, wenn die das so[...] Selbstverständlich hast du als Dienstwagenfahrer mit Privatnutzung Kosten, es ist ja Bestandteil deines Vergütungsmodelles. Die 0,25% gelten rückwirkend ab Juli bis BLP jetzt 100k€, also da einen "günstigeren" Verbrenner zu finden ist nahezu unmöglich :-)
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15.09.2025 13:07:50 |
Zitat von Loxodan  Zitat von gnika7  [...] Selbstverständlich hast du als Dienstwagenfahrer mit Privatnutzung Kosten, es ist ja Bestandteil deines Vergütungsmodelles. Die 0,25% gelten rückwirkend ab Juli bis BLP jetzt 100k€, also da einen "günstigeren" Verbrenner zu finden ist nahezu unmöglich :-) Klar... Aber diese sind immer noch deutlich niedriger als wenn ich mir privat ein E-Auto nehme.
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15.09.2025 13:13:56 |
Zitat von Fertig  Ich vermute in der Tat, dass ein Verbrenner für die Firma einfach billiger war. Es gibt schon einige Unternehmen, die aus Kostengründen nur E-Autos machen. Die Kosten sind ja nicht nur Leasingraten und Steuern. Unternehme haben auch ESG Pflichten (und damit verbundene Finanzierungskosten, etc.). KMUs sind erst ab 2026 in der Pflicht. Die KMUs mit einem Plan haben natürlich frühzeitig begonnen ihre Firmenflotten zu dekarbonisieren. Deshalb darf man bei uns z.B. seit 2025 nur E-Autos nehmen. Ist blöd, wenn man 2027 feststellt, Kacke wir haben 70% Verbrenner in unserer Flotte und das kostet dann schlußendlich richtig Asche. Wobei bei KMUs der Impakt natürlich deutlich schwächer ist als bei börsennotierten Unternehmen. Und natürlich hängt er vom Geschäftsmodell und wie stark die Firmenflotte sich überhaupt auswirkt auf den CO2-Footprint. Bei einem Kohlekraftwerk würde das im Rauschen untergehen ;-)
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15.09.2025 16:57:58 |
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15.09.2025 18:00:06 |
Zitat von passra  KMU? Kleine und mittlere Unternehmen und bezeichnet Unternehmen in der EU, die bestimmte Schwellenwerte bei Beschäftigtenzahl, Umsatz und Bilanzsumme nicht überschreiten. (Das ganze ist etwas komplizierter wegen verbundener Unternehmen, aber die Definition ist gut genug) Unter anderem gibt es bei Banken dafür Erleichterungen für Eigenkapital, sodass diese Unternehmen sich günstiger (re)finanzieren können. Ähnliches gibt es im Zusammenhang mit ESG, da Banken seit neuestem ihre Risikoframeworks um ESG erweitern bzw. erweitert haben. Begonnen hat es im Grunde damit, dass man festgestellt hat, dass die Ausfallwahrscheinlichkeiten für Häuslekredite mit besserem Energiestandard niedriger sind (auch nachdem man andere Faktoren herausrechnet). ESG führt dazu, dass das Ganze auf ein höheres Level gehoben wird und regulatorisch getrieben wird. Ich habe schon vor einigen Jahren hier geschrieben, dass die Regulatorik im Hintergrund bei den Banken schlußendlich sich auch auf Unternehmen auswirken wird. Nur die wenigsten KMUs haben das überhaupt auf dem Radar. Und noch wenigere können die Auswirkung überhaupt quantifizieren. Wenn sie Glück haben, informiert sie die Bank ein wenig darüber. Die Banken haben aber selber Probleme das sauber abzugrenzen.
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16.09.2025 08:45:10 |
Es gibt anscheinend auch vernünftige/pragmatische Stimmen in der deutschen Autobranche GolemZitat: Audi-Chef Gernot Döllner hat den anhaltenden Streit über die Neuzulassung von Verbrennerautos nach 2035 als "kontraproduktiv" bezeichnet. "Ich kenne keine bessere Technik als das Elektroauto, um in den nächsten Jahren bei der CO2-Reduzierung im Verkehr voranzukommen. Aber auch abgesehen vom Klimaschutz ist das Elektroauto einfach die bessere Technologie", sagte Göllner auf der IAA 2025 [...] Anstatt die Vorzüge der E-Autos zu betonen, würden immer neue Debatten um den Erhalt des Verbrenners losgetreten – "das ist kontraproduktiv und verunsichert die Kunden", sagte Döllner. Er wünsche sich von der Politik stattdessen "verlässliche, langfristige Rahmenbedingungen, statt andauernder Diskussionen mit wechselnden Vorzeichen".
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16.09.2025 13:50:59 |
Zitat von gnika7  Zitat von Fertig  [...] Es gibt schon einige Unternehmen, die aus Kostengründen nur E-Autos machen. Die Kosten sind ja nicht nur Leasingraten und Steuern. Unternehme haben auch ESG Pflichten (und damit verbundene Finanzierungskosten, etc.). KMUs sind erst ab 2026 in der Pflicht. Die KMUs mit einem Plan haben[...] Na, dann wird das bei uns (700 MA, 110Mio Umsatz) noch ein böses Erwachen geben. Der E-Auto-Anteil in der Flotte liegt bei uns unter 10% und diese Autos sind auch nur die Autos von ein paar Prokuristen, die das selbst wollen und durchgeboxt haben...von oben kommt da nix, obwohl viele der Fahrzeuge nur in einem Umkreis von 100km bewegt werden.
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16.09.2025 14:46:22 |
Verbrenner sind für die Firma in der Regel günstiger als E Autos. Ob die Strom oder Diesel bezahlen bleibt sich gleich, bei E Kisten erwarten die Firmenwagennutzer ne Wall Box zu Hause, die Anschaffungskosten sind höher und die Wertverluste auch erheblich höher. Der Grund warum viele Betriebe E Autos kaufen, liegt bei den kleinen und mittelständischen Betrieben im Steuervorteil. Die Mitarbeiter zahlen für n E Auto halt deutlich weniger Steuern auf den Geldwerten Vorteil. Bei Großbetrieben steht neben dem Umstand tatsächlich das CO2 Thema vorne dabei. Bei meinem Kumpel in nem großen Betrieb ist es so, dass die derzeit alle mit Privatfahrzeugen auf KM Basis fahren. Nun muss man demnächst den CO2 Ausstoß für seine Tätigkeit an Drittbetriebe übermitteln. Das heißt z.B. wenn ich derjenige Betrieb bin, welcher der deutschen Bank das Papier liefert, dann muss ich der deutschen Bank Auskunft darüber geben wie hoch der CO2 Anteil am Produkt ist. Da fällt dann natürlich das Fahrzeug welches der Papiervertreter nutzt auch mit rein und wenn der dann zu den Geschäftsterminen auf KM Geld mit seiner Privaten S Klasse fährt, dann ist das halt schlecht. Deshalb kriegen die in naher Zukunft alle Elektrofirmenwagen...
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16.09.2025 14:59:39 |
Zitat von passra  Zitat von gnika7  [...] Na, dann wird das bei uns (700 MA, 110Mio Umsatz) noch ein böses Erwachen geben. [...] Wenn man das überhaupt merkt. Je nach Kapitalstruktur und Bilanz ist es ggfs. gar nicht so transparent bzw. hat wenig Auswirkung. Wie stark ein bestimmter Betrieb da betroffen ist, ist sehr individuell. Bei uns sind im Grunde die Reisen und die Firmenautos die einzige mögliche CO2-Quelle. Deshalb sind die Auswirkungen besonders stark. Auch weil im B2B das bei uns immer wichtiger wird. In anderen Branchen ist es aber ggfs. weniger wichtig, da kleinerer Impakt. Zitat von Mark1234  Das heißt z.B. wenn ich derjenige Betrieb bin, welcher der deutschen Bank das Papier liefert, dann muss ich der deutschen Bank Auskunft darüber geben wie hoch der CO2 Anteil am Produkt ist.[...] Ja, die Banken haben da sinnvollerweise/unfreiwilligerweise die Vorreiterrolle. Man kann dazu stehen wie man will, aber der Trick das über die Regulatorik in diesem Bereich zu machen ist schon ziemlich geschickt. Hätte man das früher gemacht, hätten die meisten Menschen gedacht, dass die Unternehmen die Transformation freiwillig machen und hätten sich da gar nicht über irgendwelche Idealogien aufgeregt.
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16.09.2025 16:57:11 |
Zitat von gnika7  Bei uns sind im Grunde die Reisen und die Firmenautos die einzige mögliche CO2-Quelle. Deshalb sind die Auswirkungen besonders stark. Auch weil im B2B das bei uns immer wichtiger wird. Wir sind ja auch quasi ein großes Ingenieurbüro und da sind die Reisen und die 80 Poolfahrzeuge, von denen jedes im Jahr im Schnitt 30000km fährt, schon auch der überwiegende Anteil. Dazu Flugreisen in die ganze Welt, vor allem Asien und Amerika. Der an den Standorten verbrauchte Strom dagegen wird über eine große Freiflächen- und mehrere Dach-PV abgedeckt, die rechnerisch mehr Strom liefert als verbraucht wird. Wie unsere Kunden (50% Automobilbauer, 20% Zulieferer, 30% sonstige) das sehen, keine Ahnung?
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16.09.2025 17:15:44 |
Ich habe das Gefühl das hier viele nicht den Unterschied zwischen einem "Firmenwagen" und einem "Dienstwagen" kennen, bzw. nicht wissen das diese 2 Paar Schuhe sind :-) 1. Firmenwagen (allgemeiner Begriff) Ein Firmenwagen ist jedes Fahrzeug, das im Besitz oder Leasing einer Firma ist – unabhängig davon, wer es fährt und wofür es genutzt wird. Gehört dem Unternehmen Kann von verschiedenen Mitarbeitenden genutzt werden Dient dem betrieblichen Zweck Muss nicht einem bestimmten Mitarbeiter zugewiesen sein ➡️ Beispiel: Ein Lieferwagen eines Handwerksbetriebs ist ein Firmenwagen – er wird rein beruflich genutzt und ist Eigentum der Firma. 2. Dienstwagen (individueller Bezug) Ein Dienstwagen ist ein spezieller Typ von Firmenwagen, der einem bestimmten Mitarbeiter zur ständigen Nutzung überlassen wird – häufig auch privat. Wird einem Mitarbeiter vertraglich zugewiesen Oft Teil des Gehalts oder ein Vergütungsbestandteil Private Nutzung möglich → hat steuerliche Folgen (Stichwort: 1%- Regelung) Kann auch „Firmenwagen mit Privatnutzung“ genannt werden ➡️ Beispiel: Ein Außendienstmitarbeiter bekommt einen Dienstwagen, den er auch privat fahren darf. Dafür muss er ggf. Geldwerten Vorteil versteuern.
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16.09.2025 18:02:58 |
Zitat von Loxodan  Ich habe das Gefühl das hier viele nicht den Unterschied zwischen einem "Firmenwagen" und einem "Dienstwagen" kennen, bzw. nicht wissen das diese 2 Paar Schuhe sind :-)[...] Für die obige Diskussion ist es nicht relevant welches paar Schuhe das ist. Es sind Schuhe.
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17.09.2025 10:33:33 |
Zitat von gnika7  Es gibt anscheinend auch vernünftige/pragmatische Stimmen in der deutschen Autobranche GolemAudi-Chef Gernot Döllner hat den anhaltenden Streit[...] Passend dazu, der internationale Energieexpert von BloombergNEF (weder grün noch Klimaaktivist)Zitat: E-fuels? No way will they ever be cheap enough to replace petrol or diesel or to compete with electrification. It’s obvious, really, because you can’t make something from electricity which is cheaper than electricity. Germany needs to stop the charade of Technologieoffenheit (technology openness) before it witnesses the implosion of its entire automotive industry.
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17.09.2025 10:59:12 |
Das CO2 Thema betrifft alle Großbetriebe, da waren nicht "Banken" die Vorreiter, sondern es betrifft auch sämtliche Industriebetriebe, etc. und wird auch dort umgesetzt. Selbst bei KFZ Prüforganisationen ist das Thema angekommen. Man kann das gut finden, im Ende ist es aber ein riesiges Bürokratiemonster welches viele Arbeitsplätze schafft die nichts sinnvolles Produzieren, sprich für uns alle Endkunden wird das produzierte Produkt teurer. Wenn deine Hauptuntersuchungsgebühren steigen, weil der Prüfer demnächst CO2 neutral in die Werkstatt fahren muss, dann ist das ein Ergebnis der CO2 Politik. Wenn deine Zahnbürsten teurer werden, weil die Firma Evonik 50 Mitarbeiter mehr einstellen muss die die CO2 Zertifikate verwalten, die Zertifizierung der Firma Evonik teurer geworden ist, weil beim TÜV Süd die Kosten gestiegen sind weil dort wiederum Mitarbeiter eingestellt werden müssen die den CO2 Ausstoß der Zertifizierungsleistung ermitteln und an die Firma Evonik weiterleiten, dann wirst auch du das in der Tasche spüren. Ob das am Ende wirklich dem Umweltschutz dient bleibt fragwürdig. Auf jeden Fall ist es viel zusätzliche Bürokratie die wir als Endverbraucher am Schluss alle bezahlen müssen. Im Ende verlagern wir den CO2 Ausstoß dann einfach nach China, setzen uns alle auf die Wiese und fühlen uns grün. Uns fehlen nur irgendwann die Produkte die wir noch nach China exportieren können, um deren Zahnbürsten zu kaufen... Ich glaube unsere Bürokratie ist da nicht so der Exportschlager.
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17.09.2025 12:20:10 |
Zitat von gnika7  Zitat von Loxodan  [...] Für die obige Diskussion ist es nicht relevant welches paar Schuhe das ist. Es sind Schuhe. Selbstverständlich ist das relevant und sogar der zentrale Punkt. Beide Arten haben ganz andere bilanztechnische und steuerliche Aspekte, wenn ein BEV als Flottenauto des internen Fuhrparks unattraktiv sein sollte, kann das als Vergütungsbestandteil für einen Mitarbeiter ganz anders aussehen. Außerdem macht es einem Unterschied welchem Unternehmensbereich das in der Nachhaltigkeitsberichterstattung zugerechnet wird.
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