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17.10.2025 12:54:39 |
Zitat von Mark1234  Beim persönlichen Kontakt geht es glaube ich weniger darum, sich eine Heizung im Laden an zu schauen sondern darum, dass der Heizungsbauer sich den Kunden anschaut. ah, damit er sieht ob der im Porsche, VW oder Dacia vorfährt, und somit die Preisbereitschaft abschätzen kann? Zitat von Mark1234  Der Kunde hat ja ein Problem und der Heizungsbauer soll dieses lösen. das kann man auch umgekehrt sehen. Der Heizungsbauer hat ein Problem, er braucht nämlich Kunden. Wer seine Kunden hingegen als Bittsteller ansieht, so wie du hier gerade... der hat dann hoffentlich demnächst wirklich ein Problem, das er auf dem Arbeitsamt vortragen kann. Zitat von Mark1234  Dafür ist es aber wichtig, dass der Auftragnehmer genau einschätzen kann, was der Kunde will und das sind nicht unbedingt nur ein paar Rohre nach Angebot, sondern es ist ja auch ein Projekt was "gemeinsam" erfolgreich umgesetzt werden soll. und wie willst du besser einschätzen was der Kunde will, als mit einem entsprechenden Anforderungskatalog in Form der Planungsunterlagen? Klar, die kann man dann ignorieren weil der Kunde im Gespräch gesagt hat "aber die Heizung sieht ja hübsch aus", weil das ist eh wichtiger und der Kunde kennt sich sowieso besser aus als der Planer. Zitat von Mark1234  Und das ist ne zwischenmenschliche Kommunikationsfrage auf 4 Ebenen die man nicht in eine EMail packen kann. der Heizungsbauer könnte ja auch anrufen und einen Termin vereinbaren, wenn ihm das so wichtig ist. Fragt sich aber schon wozu, bei einem Neubau der noch gar nicht steht. Zitat von Mark1234  Stell dir vor, du schreibst n Angebot, bekommst n Auftrag und dann kommt dein Monteur da an und der Kunde ist ne Vollkatastrophe... Bei gefülltem Auftragsbuch hat doch kein Handwerker Lust auf Scheisskunden... gerade da sollte er sich doch über die Planungsunterlagen freuen, denn wenn er die Arbeiten gemäß denen ausgeführt hat hat er nichts zu befürchten, egal was der Kunde für ein Idiot ist. Und als ob man die Idioten im Vorfeld erkennen würde, träum weiter. Zitat von Mark1234  Nicht jeder der durch eine Ladentüre geht, ist ein Kunde. Er ist ein "potentieller" Kunde. Ob er Kunde wird, entscheidet immernoch der Unternehmer. Das hätte der Unternehmer zumindest gerne so. Kunde als Bittsteller. Am Ende hat der Kunde da aber ein entscheidendes Wörtchen mitzureden. Das werden die Firmen auch noch wieder lernen. Zitat von Mark1234  Ich habe so EMail Anfragen nicht mal beantwortet... Zumal die meisten sowieso nur auf den billigsten Preis abzielen. wenn du es dir leisten kannst, dann steht dir das ja frei. Für den Anfragenden vermutlich auch besser so gewesen. Was erlaubt der sich nur, vorher wissen zu wollen wie teuer es für ihn wird und was er dafür bekommt. In der Praxis ist es dann ja meist eher so, dass du nur über Email überhaupt eine Chance hast, weil du per Telefon maximal an die Bürohilfe kommst, wenn überhaupt, die dir natürlich einen Rückruf verspricht, der niemals stattfindet. Der Chef selbst rödelt ja auswärts rum. Und wenn er dann doch mal anruft musst du natürlich sofort zur Stelle sein und Zeit haben, der König wartet doch nicht aufs Fussvolk!
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17.10.2025 12:57:44 |
Ich verstehe die extreme Abneigung gegen die ERR nicht. Sie kann nur zum Problem werden, wenn der Durchfluss zu stark gedrosselt wird, so dass die WP anfängt zu takten. Das lässt sich aber durch ein Bypassventil auch ohne Puffer bei einer guten hydraulischen Auslegung doch weitgehend vermeiden. Ohne ERR werden zwangsweise alle Räume voll beheizt, was oft nicht sinnvoll ist. Mit guter Auslegung und ERR hat man die Möglichkeit einzelne Räume auch mal weniger zu beheizen, ohne das man sie entweder bei Bedarf nicht wärmer bekommt oder die komplette Anlage mit höherer Vorlauftemperatur versorgen muss. Ich baue mir alles selber ein, dann muss man sich nicht mit gierigen und/oder inkompetenten Heizungsbauern rumärgern. Entscheidend ist eine saubere Berechnung des Bedarfs und der Hydraulik. Die Ausführung kriegt jeder einigermaßen begabte Hobbyhandwerker auch hin.
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17.10.2025 13:15:57 |
Im modernen Neubau (KFW55) ist die Heizlast so gering und die Dämmung so gut, daß ein stundenweises Abschalten der Heizung kaum Temperaturänderungen zur Folge hat, und dazu die WP überhaupt keine Aufheizreserve hat. ERR als Temperaturregulierung unter Tags oder zur Nachtabsenkung geht da nicht. Man kann dann wohl Gebäudeteile unbeheizt lassen. Die brauchen dann aber in der Heizsaison mehrere Tage, bis die dann wieder auf Temperatur sind. Oliver
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17.10.2025 13:32:57 |
Zitat von Mark1234  Das ist wahrscheinlich einfach dein Problem. Wer "schreibt denn Firmen an"? Ein gescheiter Handwerksbetrieb hat die Auftragsbücher gut gefüllt. Ein normaler Kunde ruft an oder kommt zur Türe rein. EMail Anfragen kommen nur von Leuten die für irgendwas den[...] Hallo Mark 1234, die HLS-Betriebe wurden durch den Architekten angeschrieben (der Architekt arbeitet mit den Betrieben seit Jahren zusammen). Der Architekt hat aber auch keine Ahnung von modernen Heizungen.
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17.10.2025 13:42:44 |
Auch das Abschätzen der Preisbereitschaft gehört zur Einschätzung von dem was der Kunde haben will. Für den Daciafahrer schaut man vielleicht, was man in der Planung noch irgendwo einfacher und günstiger machen könnte, beim Porschefahrer was man noch besser oder komfortabler machen könnte und wenn der VW n Skoda ist, dann schaut man auf die Ärmel vom billigen Anzug, auf die Brille vom Discounter, aufs Handy und weis das man auf jeden Fall für alles Vorkasse nimmt... Meine Handwerkskollegen können sich wie ich mir auch, die Kundschaft aussuchen und ja, man bekommt mit den Jahren ein Gespür dafür wie jemand der vor einem steht tickt und bevor man sich da Ärger ein handelt, lässt man es lieber bleiben. Und bei EMail Anfragen ist die Ausschussquote oft so hoch dass es sich für Handwerksbetriebe gar nicht lohnt, sich damit überhaupt zu beschäftigen. Der Kunde will auch nicht das was in dem Anforderungskatalog steht, sondern der Kunde will ein warmes Haus. Man muss also erst einmal prüfen, ob die Planung überhaupt realistisch umsetzbar ist und zu dem Ergebnis führt, was der Kunde wünscht. Das "stumpf" für einen Endkunden zu bauen weil es so in Auftrag gegeben wurde, würde ich NIEMALS machen. Wenn das hinterher nicht klappt wie es soll und beim Bauherren die Kasse leer ist, dann kommt die Rechtsschutzversicherung und dann hast als Handwerker erstmal die Niete gezogen... Und bei der heutigen Verbraucherfreundlichkeit interessiert der Rest dann vorm Landgericht auch nicht mehr. Deswegen ist es ganz wichtig die Kunden persönlich aus zu sieben und lieber 3 zu viel wegjagen, als eine Niete zu ziehen. Deswegen gibts auf EMail Anfragen so wenige Antworten... Bei mir im Laden kamen auch schon Leute rein mit Ideen die nicht umsetzbar sind und haben nicht eingesehen, dass das nicht geht. Habe ich dann nicht gemacht, hätte doch eh nur Ärger gegeben. Vor allem wenn die dann noch von anderen Leuten mit nem Plan und am besten noch dem Internetpreis aus Mc Vorpommern kommen...
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17.10.2025 13:43:46 |
Zitat von TechMeister99  Zitat von Mark1234  [...] Hallo Mark 1234, die HLS-Betriebe wurden durch den Architekten angeschrieben (der Architekt arbeitet mit den Betrieben seit Jahren zusammen). Der Architekt hat aber auch keine Ahnung von modernen Heizungen. Dann sollte es doch eigentlich möglich sein, das ganze am Tisch zu klären.
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17.10.2025 15:20:49 |
Zitat von Daikin_WP_2023  Ich verstehe die extreme Abneigung gegen die ERR nicht. ich würde mir hier jetzt auch keinen Kopf um die ERR machen, im Zweifel soll halt das billigste was es gibt verbaut werden, und wird dann stillgelegt. Zitat von Daikin_WP_2023  Sie kann nur zum Problem werden, wenn der Durchfluss zu stark gedrosselt wird, so dass die WP anfängt zu takten. Das lässt sich aber durch ein Bypassventil auch ohne Puffer bei einer guten hydraulischen Auslegung doch weitgehend vermeiden. Das stimmt so nicht, ein Überströmventil verhindert kein Takten, eher sogar im Gegenteil, da die WP dann schnell ihren eigenen Vorlauf zurück bekommt. Zitat von Daikin_WP_2023  Ohne ERR werden zwangsweise alle Räume voll beheizt, was oft nicht sinnvoll ist. Mit guter Auslegung und ERR hat man die Möglichkeit einzelne Räume auch mal weniger zu beheizen, ohne das man sie entweder bei Bedarf nicht wärmer bekommt oder die komplette Anlage mit höherer Vorlauftemperatur versorgen muss. wenn du das System ohne ERR komplett thermisch abgeglichen, und dann die ERR drauf geflanscht hast und sehr wenige Räume ein wenig eindrosselst, dann mag das gehen. Es wird aber recht schnell dazu führen, dass in allen Räumen der Durchfluss zeitweise gedrosselt oder ganz abgedreht wird. Was es der Pumpe dann auch erschwert mit konstanter Leistung durchzulaufen. Zitat von Daikin_WP_2023  Ich baue mir alles selber ein, dann muss man sich nicht mit gierigen und/oder inkompetenten Heizungsbauern rumärgern. Nicht jeder hat die Zeit und die Fähigkeiten dazu. Zitat von Mark1234  Auch das Abschätzen der Preisbereitschaft gehört zur Einschätzung von dem was der Kunde haben will. Für den Daciafahrer schaut man vielleicht, was man in der Planung noch irgendwo einfacher und günstiger machen könnte, beim Porschefahrer was man noch besser oder komfortabler machen könnte und wenn der VW n Skoda ist, dann schaut man auf die Ärmel vom billigen Anzug, auf die Brille vom Discounter, aufs Handy und weis das man auf jeden Fall für alles Vorkasse nimmt... Kann man so machen, ist dann halt dämlich. Da kommt dann der Dacia-Fahrer, dem seine Karre komplett egal ist, und möchte eigentlich eine Hightech-Heizung mit Smarthome-Fähigkeit & Co haben, und bekommt von dir das Angebot für eine offene Feuerstelle im Wohnzimmer, weil der sich in deinen Augen eh nicht mehr leisten kann. Komplett am Kunden vorbei. Dafür verkaufst du dem Porschefahrer dann das teuerste Hightech-Teil, und stellst am Ende fest das der Porsche nur geleased ist, und seit 5 Monaten die Raten nicht gezahlt wurden, und auch 7 weitere Gewerke immer noch auf ihr Geld warten. Zitat von Mark1234  Der Kunde will auch nicht das was in dem Anforderungskatalog steht, sondern der Kunde will ein warmes Haus. ja, in etwa so, wie meine Beschwerde bei der Deutschen Bahn über diverse Änderungen bei denen. Als Antwort hieß es dann "der Kunde will das so". War mir als Kunde nur halt nicht bewusst, gut das die DB / der Heizungsbauer mir mitgeteilt hat was ich will. Den Planer hat der Kunde ja auch nur beauftragt, weil er zuviel Geld hatte, und nicht wusste wohin damit. Zitat von Mark1234  Wenn das hinterher nicht klappt wie es soll und beim Bauherren die Kasse leer ist, dann kommt die Rechtsschutzversicherung und dann hast als Handwerker erstmal die Niete gezogen... ahja, dann nenn mir mal eine Rechtschutzversicherung, die sowas abdecken würde. Ich vermute ja eher, dass in diesem Fall der Handwerker nicht die Niete gezogen hat, sondern die Niete ist. Zitat von Mark1234  Deswegen gibts auf EMail Anfragen so wenige Antworten... Komisch, da hatte ich kein Problem mit. Zitat von Mark1234  Dann sollte es doch eigentlich möglich sein, das ganze am Tisch zu klären. und was willst du mit einem Handwerksbetrieb noch klären, der kommentarlos ein völlig unpassendes Angebot erstellt und damit seine Inkompetenz bestens zur Schau stellt?
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17.10.2025 17:28:33 |
Zitat von Fritzli  Oder ganz pragmatisch:
Einen WP-Hersteller suchen, der für solche Fälle Schemata ohne Puffer hat. Dann einen Heizungsbauer suchen der diesen Podukte verbaut und offerieren lassen. Wenn er ERR will, zu überzeugen versuchern, dass man das nur in den Schlafzimmern verbaut. Abklemmen kannst[...] ... wie zum Beispiel hier dieser.....im link auf "weiter", dann auf "Einzelgerät" -> Außengerät: "Altherma 4H (Hydrosplit)" -> Innengerät: ECH2O -> hydr. Trennung: "Nein" -> das Hydraulikschema kann man runterladen. Montagehinweise beachten (da muss man dem HB auf die Finger schauen!) - u.a. Vorgabe der Hauptstrangquerschnitte etc.. Der Hersteller akzeptiert bei Inbetriebnahme demontierte ERR bzw. Stellantriebe - sie sind mit Blick auf stets ausreichenden Durchfluss sogar sehr erwünscht. Gruß - Eddi In einer Installation bei meinen Verwandten haben wir den Hauptstrang in DN32 wie vorgegeben realisiert: kein Puffer, keine Weiche, ÜV eggelassen und auch den niedlichen Reihenrücklaufpuffer. Nur auf 4 der 11 Wärmeübertrager sind ERR. Wir haben knapp 30 L/min Durchfluss erreicht. Das ist Bestandteil der Inbetriebnahme durch den Firmen-Techniker. Anlage blieb trotz einiger Zusatzmaßnahmen wie z.B. 2 größere Heizkörper und umfangreiche Bestandisoliermaßnahmen unter 30.000 €....
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17.10.2025 17:49:37 |
Zitat von Daikin_WP_2023  Ohne ERR werden zwangsweise alle Räume voll beheizt, was oft nicht sinnvoll ist. Mit guter Auslegung und ERR hat man die Möglichkeit einzelne Räume auch mal weniger zu beheizen, ohne das man sie entweder bei Bedarf nicht wärmer bekommt oder die komplette Anlage mit höherer Vorlauftemperatur versorgen muss.[...] Das stimmt nicht so ganz aus meiner Sicht. Durch die voreinstellbaren Ventileinsätze an den HK bzw. die Voreinsteller an den FBH-Kreisen lässt sich in der Praxis jede gewünschte Temperatur einstellen - also z.B. auch die 18° im Schlafzimmer, die viele unter uns schätzen. Nur bei Räumen wie z.B. Gästezimmer, die bei Belegung auf 20°C beheizt werden und ansonsten bei 18°C parken, machen ERR Sinn. Das sind bei mir 2 Gästeräume. Überall sonst im Haus gbts keine ERR. Zu den 18°, die aus der Regel "maximal 2°C Differenz zwischen Nachbarräumen" stammt: damit saugt ein so temeprierter Raum eine gerade noch akzeptable Wärmemenge von den benachbarten Räumen durch die meist dünnen bzw. ungedämmten Innenwände/Böden/Decken ab und erhöht so den Heizbedarf in den Nachbarräumen ebenfalls gerade noch akzeptablem Ausmaß. Akzeptabel heisst, dass man in der Konsequenz nicht die VLT erhöhen muss, damit die Nachbarräume noch gut beheizt bleiben. Gruß - Eddi
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17.10.2025 19:26:41 |
Zitat von Mark1234  Auch das Abschätzen der Preisbereitschaft gehört zur Einschätzung von dem was der Kunde haben will. Für den Daciafahrer schaut man vielleicht, was man in der Planung noch irgendwo einfacher und günstiger machen könnte, beim Porschefahrer was man noch besser oder komfortabler machen könnte und wenn[...] Du hast schon verstanden, dass der Kollege hier eine TGA Planung hat? Warum man da nicht so kalkulieren kann, dass man dem in wenig Zeit die Heizung ohne schnickschnack hinknallt mit höherer Marge kann ich nicht verstehen. Verantwortung für die Funktion trägt doch der Planer!
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17.10.2025 19:29:17 |
Da bin ich mir nicht so sicher. Der Kunde hat nen Vertrag mit dem Heizungsbauer und der Heizungsbauer mit dem Kunden, nicht mit dem Planer.
Klappt das nicht, kann der Kunde sich auf die Gewährleistung des Heizungsbauers berufen:
Und kein HB hat Lust, hinterher einen unzufriedenen Kunden stehen zu haben...
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17.10.2025 20:07:00 |
Hach wie schön. Der Heizi will das Auto kontrollieren und danach seine Preise anpassen?
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17.10.2025 21:25:52 |
Zitat von Mark1234  Da bin ich mir nicht so sicher. Der Kunde hat nen Vertrag mit dem Heizungsbauer und der Heizungsbauer mit dem Kunden, nicht mit dem Planer.
Klappt das nicht, kann der Kunde sich auf die Gewährleistung des Heizungsbauers berufen:
Und kein HB hat Lust, hinterher einen[...] Der Vertrag besagt, ich bau Heizung wie vom TGA Planer beschrieben. Auf Abweichungen von den Normen und sonstiges muss man natürlich den Kunden informieren: Bedenkenhinweispflicht des Auftragnehmers nach § 4 Nr. 3 VOB/B, dannsollte das Problem Puffer oder ERR fehlt, nicht dein Problem sein.
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17.10.2025 21:35:08 |
JaJa, und hinterher sagt der Richter vom Landgericht das der Kunde nicht erkennen konnte was das für ihn heißt und du die Nacharbeiten trotzdem bezahlen musst....
Nebst deinem Anwalt, den Prozesskosten und 3 Sachverständigen die für 6.000€ pro Nase irgend n Schwachsinn geschrieben haben, den keiner gelesen hat...
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17.10.2025 21:43:18 |
Die Autowerkstatt meines Vertrauens hat auf Kundenwunsch entgegen der Herstellervorgaben nen Zahnriemen ohne Wasserpumpe erneuert, Sie hat sich nen Zettel unterschreiben lassen dass dies auf Kundenwunsch geschieht, der Hersteller vorschreibt das die Wasserpumpe mit gewechselt werden muss und es bei einem Zahnriemenriss zu einem Motorschaden kommen kann. Es kam der Wasserpumpendefekt, es kam der Motorschaden, es kam der Prozess vorm Landgericht und am Ende hat die Firma 16.000€ bezahlt. Die Belehrung des Kunden war "unzureichend" weil der Kunde nicht wissen konnte welche finanziellen Folgen ein Motorschaden für ihn bedeutet... Für 150€ die der Kunde gespart hat... Ist doch klar das niemand Sonderwünsche umsetzt... Der ganze Opel Astra war eigentlich nur 3.000€ wert...
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17.10.2025 21:56:32 |
Tolle Storys aber da fehlt der TGA Planer, wo hat der Kunde eine solche Reperaturplanung vom Fachmann vorgelegt? Gibt es nicht hier! Völliger Standard TGA planungen umzusetzen! Und wieso glaubst du eigentlich OPs Kram würde nicht funktionieren.
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| | Zeit:
17.10.2025 23:20:49 |
Zitat von Mark1234  Die Autowerkstatt meines Vertrauens hat auf Kundenwunsch entgegen der Herstellervorgaben nen Zahnriemen ohne Wasserpumpe erneuert, Sie hat sich nen Zettel unterschreiben lassen dass dies auf Kundenwunsch geschieht, der Hersteller vorschreibt das die Wasserpumpe mit gewechselt werden[...] Hallo, ist ja super gelaufen - für einen 3.000 € Astra -16.000 € kassiert...!!! Ein super Geschäftmodell. Vor meiner Ausfahrt (viele Mietwohnungen da noch - also eine Straße von rechts) habe ich extra von der Gemeinde ein Schild anbringen lassen: "Rechtsvorfahrt beachten". Kein "Schwein" berücksichtigt das. Wenn ich mal ein neues Auto brauche, dann gebe ich mal im richtigen Moment Gas - aber ob dann ein neues Auto (vergleichbar mit meinem 530 BMW Allrad mit allen Blink-Blink aus 2006) rausspringt - ich glaube es halt nicht). Gruß Musil
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| | Zeit:
18.10.2025 07:00:28 |
Zitat von Mark1234  JaJa, und hinterher sagt der Richter vom Landgericht das der Kunde nicht erkennen konnte was das für ihn heißt und du die Nacharbeiten trotzdem bezahlen musst.... Aus zweimaligen, eigenen negativen Erfahrungen, der Kunde ist nicht immer der Bauherr, sondern der Grundstückseigentümer oder der beauftragte Vertreter z. B. Architekt. FG. Schmitt
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| | Zeit:
18.10.2025 09:10:34 |
Zitat von Musil  Zitat von Mark1234  [...] Hallo, ist ja super gelaufen - für einen 3.000 € Astra -16.000 € kassiert...!!! Der Astra kam auf 3.000€, der Rest ist in den Prozesskosten versenkt worden. Anwälte, Amtsgericht, 2 vom Gericht in Auftrag gegebene Sachverständigengutachten und Ausfallgeld bekam der Kunde natürlich auch noch 3.000€ zugesprochen... Am Ende kam raus, er hat ne Arbeit gemacht die lt. Herstelleranweisung nicht fachgerecht war und muss dafür in vollem Umfang haften. Ob der Kunde das so wollte, interessierte nicht. In nem Neubau auf "Stumpf" ne Heizung bauen die wer anderes geplant hat obwohl die Hersteller das anders vorschreiben, puh... Würde ich mir genau überlegen... Stell dir vor die Wärmepumpe verreckt vorzeitig weil dabei irgendwas übersehen wurde und du überwirfst dich als Handwerker mit dem Kunden. Der Kunde bestellt nen anderen Handwerker, der sagt wie Scheisse alles ist, macht einmal alles neu für 40.000€ und dann stehst du vorm Landgericht gegenüber nem Kunden der dir sagt dass das gegen das Hydraulikschema des Herstellers war und deshalb seine Frau und sein Kind fast erfroren sind. Mit nem schwindeligen Sachverständigen der dann irgendwelche Seiten ausdruckt die keiner liest für 16.000€, Anwälten und Gericht biste dann am Schluss bei 80.000€ die du zahlen kannst... Bei einigen Leuten ist es auch Volkssport den anderen zu bescheißen. Am einfachsten Leute die man nicht kennt und vor allem wenn bei denen die Tasche leer ist, bei Bauherren ist die am Schluss meistens leer. Da macht man doch keine Aufträge für Leute die man nicht mal gesehen hat ^^
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18.10.2025 09:29:15 |
Zitat von Mark1234  Da bin ich mir nicht so sicher. Der Kunde hat nen Vertrag mit dem Heizungsbauer und der Heizungsbauer mit dem Kunden, nicht mit dem Planer.
Klappt das nicht, kann der Kunde sich auf die Gewährleistung des Heizungsbauers berufen:
Und kein HB hat Lust, hinterher einen unzufriedenen Kunden stehen zu haben... [...]
Ignoranz und Inkompetenz sind leider weit verbreitet. Es geht dem Handwerk zu gut, sodass man es sich einfach machen kann. Die Mär von der Verantwortung. Handwerker sind fast so erfolgreich sich aus allem heraus zu reden, wie Versicherungen.
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18.10.2025 09:41:07 |
Zitat von Fritzli  Zitat von Mark1234  [...] Die Mär von der Verantwortung. Handwerker sind fast so erfolgreich sich aus allem heraus zu reden, wie Versicherungen. Glaub mir, manche Kunden sind so abgezockt, so krumm kannst du garnicht denken und der der die Überweisung tippen muss, sitzt am längeren Hebel...
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| | Zeit:
18.10.2025 10:48:02 |
dann möchte ich aber mal sehen, wie der Kunde mit seinen leeren Taschen dann den Anwalt und die Gerichtskosten vorstreckt. Denn nein, eine Rechtschutzversicherung greift bei Bauleistungen im Regelfall NICHT, weil die nämlich auch wissen das es da verdammt teure Prozesse mit oft unklarem Ausgang gibt. Dann hinkt das Beispiel, weil an der von der Herstellervorgabe abweichenden Hydraulik die Wärmepumpe nicht zeitnah verreckt, sondern schlecht läuft oder die Bude nicht warm bekommt. Wo man dann aber leicht herausfinden wird ob es ein Planungsfehler war, und somit der Planer haftbar ist, oder ein Ausführungsfehler, und somit berechtigt auf die Kappe des Heizis geht. Deinen Argumenten nach müsste der Heizi das Haus übrigens komplett selbst bauen. Denn als Handwerker bist du ja für die Abnahme des Vorgewerks zuständig. Wenn da also dann irgendwann der Putz von der Decke fällt könnte man ja den Heizi verantwortlich machen, weil der das nicht fachgerechte Verputzen nicht gemeldet hat bevor er die Heizung verbaut hat. Was ist übrigens das einfachste, um einen Prozess zu vermeiden? Sauber und ordentlich arbeiten und ein mängelfreies Gewerk leisten. Das fällt nur leider vielen heutzutage ja schwer, schmälert es doch den Gewinn, oder fehlt einem einfach die Fähigkeit dazu.
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| | Zeit:
18.10.2025 10:55:33 |
Da irrst du dich. Bauherren haben öfter eine Bauherren Rechtsschutzversicherung, Unternehmer in der Regel nie. Manche planen auch beim Bau gleich mit ein, die Handwerker um XX% ab zu zocken...
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18.10.2025 11:48:13 |
Tja, dann ist das wohl wie bei der Deutschen Bahn, wo auch einige gleich planen sie bei der Fahrt abzuzocken... es klappt eben nur, wenn das Gegenüber einem auch die Gelegenheit dazu liefert. Bei Bahn wie Handwerkern also nur wenn die Schlechtleistung planbar ist. Es mag dann tatsächlich Kunden geben, die sich gezielt schlechte Handwerker aussuchen... verstehen kann ich es jedoch nicht, da sich damit alles um Jahre verzögert und jede Menge Nerven kostet. Selbst wenn das finanzielle Risiko in Sachen Anwalts- und Gerichtskosten gedeckt wäre, worauf man sich auch nicht verlassen kann, denn Versicherungen denken auch als allererstes an sich selbst, und geben keine Deckung wenn die Geschichte nicht erfolgsversprechend ist, oder wenn sie davon ausgehen müssen am Ende Verlust zu machen. Nicht umsonst steigen die Prämien der Rechtschutzversicherungen Jahr für Jahr kräftig an, bei gleichzeitig höheren Selbstbeteiligungen.
Aber gut, wer den Rechtsstaat in Deutschland derart verkorkst sieht wie du, dem kann man eigentlich nur empfehlen auszuwandern. Am Ende bleibt es aber meist bei Gejammer und wählen der AfD, damit alles richtig den Bach runter geht.
Inzwischen sind wir allerdings meilenweit vom Thema abgedriftet...
Nachtrag: woher weisst du sowas eigentlich alles? Du sagtest doch, du hast so eine tolle Menschenkenntniss, dass du derartige Kunden gar nicht angenommen hast. Also alles nur wildes Hörensagen?
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18.10.2025 12:05:03 |
Zitat von Mark1234  Und kein HB hat Lust, hinterher einen unzufriedenen Kunden stehen zu haben... [...]
Ich habe bislang kaum Handwerker kennengelernt, die sich ernsthaft Sorgen darum machen, ob ihr Kunde unzufrieden ist. Die Mitarbeiter erkennen durchaus, was für'n Mist verzapft wurde, und bemühen sich redlich. Der Chef labert aber dann um den Brei herum, und läßt einen am Ende doch im Regen stehen.
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