Höre ich doch gerne, dass jemand vollauf zufrieden ist mit der Anlage.
Daher tausche ich mich auch gerne mit anderen aus, die sich auskennen und Erfahrungen mit der Anlage gesammelt haben.
Um die Funktionsweise und den Einspareffekt objektiv überprüfen zu können braucht es aber sehr objektive Daten, nämlich Frischwasserverbrauch der Anlage aber auch zur Reinigung der Anlage,
Grauwasserverbrauch, Stromverbrauch und
Wartungskosten (ggf. auch Zeitaufwand).
Erst seit der Erfassung des Stromverbrauchs und des Frischwasserverbrauchs (mittels eines
Wasserzählers) konnte ich berechnen, dass die Einsparung pro Jahr pro Haushalt (insgesamt 8) bei ca. 50 EUR liegt - günstigstenfalls, sprich wenig Reparaturkosten und keine Wartungskosten, da die Wartung selbst gemacht wird.
Die Stromkosten liegen bei angenommenen 23 Cent pro kWh schon bei min. 250 EUR, allein die
Luftpumpen laufen ca. 2/3 des Jahres. Dies entspricht allein 65 cbm Wassereinsparung bei 3,80 EUR pro cbm Wasser. Das heißt, wenn Du weniger als 65 cbm Grauwasser pro Jahr verbrauchst, bist Du allein hier schon im roten Bereich auch wenn die Anlage noch so tadellos läuft.
Weiter kann man einen Grauwasserverbrauch von 65 cbm auf ca. 190 cbm Gesamtwasserverbrauch hochrechnen, wenn man annimmt, dass 1/3 des
Trinkwassers (Dusche, Handwaschbecken, nicht Küche und Toilette) zu Grauwasser verarbeitet wird. Das sind ganz harte Fakten.
Wie hoch sind denn Deine Verbräuche Grauwasser und Trinkwasser-gesamt, wenn ich mal fragen darf?
Zum Frischwasserzähler:
Allein am Frischwasserzähler sehe ich sofort, ob die Anlage richtig läuft. Der Frischwasserzähler ist der erste und wichtigste
Inspektionsblick. Wenn der sich bewegt hat, geht der nächste Blick in die Tanks. Wenn z. B. Stufe 1 annähernd voll ist, Stufe 2 aber nicht, dann ist das unlogisch und es könnte was faul sein.
Eine Schätzung, wie oft die TW-Nachspeisung angeht ist praktisch unmöglich, weil man ja nicht die ganze Zeit neben der Maschine steht. Da kann man sich schwer täuschen.
Zu den Damenstrumpffiltern:
Mich interessiert die Tauglichkeit der Damenstrümpfe. Die
Pumpen von Stufe 1 und Stufe 2, schalten jeweils eine konstante Zeit (20 Minuten) ein. Diese Zeit braucht es ziemlich genau um z. B. Tank 2 von min auf max aufzufüllen,
aber nur wenn die Pumpe ungehindert pumpen kann. Wenn jedoch der Filter (Damenstrumpf) zu ist, dann
kann in der selben Zeit nur weniger Wasser von Stufe 1 nach Stufe 2 umgepumpt worden sein. Im Endeffekt kann das dazu führen, dass in jedem Batchlauf weniger Grauwasser erzeugt, als verbraucht wird. TW-Nachlauf richtet es wieder - auf Kosten der Trinkwassers. Man freut sich sogar über das super saubere Grauwasser.
Sehr verdächtig ist es, wenn Tank 3 über längere Zeit auf sehr niedrigem Niveau steht! Gut (und bei uns normal) ist, wenn Tank 3 immer halb voll bis fast ganz voll ist und selten unter 1/3 fällt.
Unser Problem ist, dass Tank 3 nicht sauber, sondern relativ schnell arg verschlammt ist. Daher kommt mein Interesse an Deiner Erfahrung mit den Damenstrümpfen.