| | | | Zeit:
27.10.2025 15:40:05 |
Wir haben eine Dunstabzugshaube, die die Luft nach außen bläst. Ist natürlich blöd, so ein Loch in der Wand zu haben, weil es drinnen einfach kalt wird dadurch. Wir wollen auch Umluft umsteigen, aber die Einsätze sind verdammt teuer. Die Vekleidung nach oben würde sowieso bleiben. Kann man nicht in das bestehende Abluftrohr (was an der Wand nach oben läuft) einen Filter einbauen? Gibt es sowas zu kaufen (für 150er Rohre). Das wäre dann praktisch standardisiert und wäre sicher günstiger. Welche nimmt man da?
|
| | Zeit:
27.10.2025 17:37:15 |
Vielleicht tut's auch eine Rückstauklappe? Sollte die kalte Luft draußen halten.
|
| | Zeit:
27.10.2025 17:55:55 |
Zitat von DerBayer2022  Wir haben eine Dunstabzugshaube, die die Luft nach außen bläst. Ist natürlich blöd, so ein Loch in der Wand zu haben, weil es drinnen einfach kalt wird dadurch. Wir wollen auch Umluft umsteigen, aber die Einsätze sind verdammt teuer. Die Vekleidung nach oben würde sowieso bleiben.[...] Unsere Abluftdunstabzugshaube fördert Luft von innnen nach außen. Warum ist das bei dir umgekehrt? Ich würde niemals ohne Not auf den Abluftbetrieb verzichten wollen. Jeder Ferienwohnungsaufenthalt mit Umlufthauben, die den Kochmief emsig in Küche und Wohnung verquirlen, bestätigt mir die Richtigkeit der damaligen Entscheidung zur Ablufthaube (mit Außenmotor). Ärgern tut mich allerdings, dass die Kochwärme auch gleich mit nach draußen verschwindet, die hätte ich in der Heizsaison schon gerne im Hausinnern behalten. Mit Umlufthauben, die mehrere Filter- und Adsorber-Schichten nutzen, habe ich allerdings keine Erfahrung, weiß aber, dass die Effektivität stark von guter Wartung und rechtzeitigem Filterwechsel abhängt. Diese Filter sind teuer, der bei uns eintretende Energieverlust ist nach einer Überschlagsrechnung preiswerter. Die verbauten mehrlagigen Edelstahlgitterfilter kommen regelmäßig in die Spülmaschine und halten seit dreißig Jahren.
|
| | Zeit:
27.10.2025 22:27:31 |
warum will man bewusst auf den Luxus verzichten? Wegen den paar € Energiekosten? . da sind die Aktivkohlefilter meist teurer Wir haben bewusst mehrere Abluftventilatoren im Haus, auch im Bad wegen Feuchtigkeit, in der Werkstatt wegen Rauch,... Ich kenne mehrere Leute die nach ein paar Jahren im KFW-40 Haus entnervt doch eine Abzugshaube eingebaut haben die ins Freie bläst
|
| | Zeit:
28.10.2025 06:21:01 |
Hatte vor vielen vielen Jahren eine Umluft-Abzugshaube. Mietwohnung. Teuer und wartungsaufwändig. Alle naslang mussten Fett- und Aktivkohle-Filter gewechselt werden. Gerochen hat es trotzdem. Seit dem ersten Eigentum nur noch Abluft. Natürlich muss die nach draußen beförderte Luft wieder nachströmen, also Fenster auf. Und natürlich geht Energie verloren. Dennoch würde ich da niemals drauf verzichten wollen (genauso wenig wie auf die Ablüfter in den Toiletten/Bädern; Komfort kostet)
|
| | Zeit:
28.10.2025 07:59:02 |
Ich hab das vor Jahrzehnten mal in einer Mietwohnung gemacht, die hatte aber kein Rohr nach aussen. In das senkrechte Abflussrohr, etwa 50cm, hab ich Säcke mit Aktivkohle für Aquarienfilter reingeschmissen, hat einigermaßen funktioniert.
|
| | Zeit:
28.10.2025 11:10:18 |
Ich kenne zwei Beispiele, wo die Fortlufthaube nach kurzer Zeit in Umluft umgebaut wurde, weil 10°C in der Küche waren für die Familie nicht akzeptabel. Tatsache ist, wenn eine Absaughaube funktionieren soll, dann muss sie je nach Größe des Kochfeldes 300 bis 400 m³/h mindestens Absaugleistung haben. Diese Leistung erreicht sie aber nur, wenn die gleiche Luftmenge ungehindert über ein Fenster nachströmen kann, das sich zwar im gleichen Raum, aber nicht in unmittelbarer Nähe zur Kochstelle befinden muss. Eine undichte Gebäudehülle ist nicht ausreichend, da der Volumenstrom zu stark einbricht, wenn der Widerstand zu hoch wird. Für 300 bis 500 m³/h sind Rohrdurchmesser von mind. 150 mm notwendig, ein DN125 Anschluss ist zwar einfacher unterzubringen, aber da geht der Volumenstrom nicht durch. Wer eine KWL besitzt, der weiß, dass die Gerüche kein Problem darstellen, Aktivkohle ist unnötig. Die Haube hat dann nur die Aufgabe das Fett abzuscheiden, und das funktioniert mit Umluft genau so gut. Wer thermisch eher unempfindlich ist, kann auch auf Fortluft setzen, muss aber für die ausreichende Außenluftnachströmung sorgen.
|
| | Zeit:
28.10.2025 11:29:03 |
Uns wurde bei der Küchenplanung gesagt, dass das 15erRohr bei heutigen AH kaum mehr ausreicht, zumal a) über Dach entlüftet, und dadurch b) mehrere Bögen im Weg sind. Und bei ner 20er-Wand war einfach kein 20er-Rohr einbaubar... Wenn man mal die nach unten absaugenden Teile anschaut, wie die angeschlossen sind... 😲
|
| | Zeit:
28.10.2025 12:18:45 |
Zitat von leitwolf  ... Ich kenne zwei Beispiele, wo die Fortlufthaube nach kurzer Zeit in Umluft umgebaut wurde, weil 10°C in der Küche waren für die Familie nicht akzeptabel. Tatsache ist, wenn eine Absaughaube funktionieren soll, dann muss sie je nach Größe des Kochfeldes 300 bis 400 m³/h mindestens Absaugleistung haben. Diese Leistung erreicht sie aber nur, wenn die gleiche Luftmenge ungehindert über ein Fenster nachströmen kann, das sich zwar im gleichen Raum, aber nicht in unmittelbarer Nähe zur Kochstelle befinden muss. Eine undichte Gebäudehülle ist nicht ausreichend, da der Volumenstrom zu stark einbricht, wenn der Widerstand zu hoch wird. Für 300 bis 500 m³/h sind Rohrdurchmesser von mind. 150 mm notwendig, ein DN125 Anschluss ist zwar einfacher unterzubringen, aber da geht der Volumenstrom nicht durch. Wer eine KWL besitzt, der weiß, dass die Gerüche kein Problem darstellen, Aktivkohle ist unnötig. Die Haube hat dann nur die Aufgabe das Fett abzuscheiden, und das funktioniert mit Umluft genau so gut. Wer thermisch eher unempfindlich ist, kann auch auf Fortluft setzen, muss aber für die ausreichende Außenluftnachströmung sorgen ... Das ist nicht schlüssig: Entweder sind 300 bis 400 m³/h Mindest-Absaugleistung bei Dunstabzug nötig, um den entstehenden Dunst wegzufangen oder nicht. Ob diese Luftmenge dann gleich nach draußen befördert wird oder gründlichst gefiltert und "gereinigt" und dann "frisch und geruchsfrei" wieder in den Raum zurück geblasen wird, ist für die Wirkung gleichgültig. Letzteres ("gereinigt") ist mit veretretbarem Aufwand bloß nicht zu gewährleisten. Übliche KWL (siehe https://www.komfortlüftung.at/) sind ausgelegt für Kochnische/Küche 45/60 m³/h - ca. ein Zehntel einer leistungsfähigen Dunstabzugshaube. Das ist formal ungefähr ein Luftwechsel pro Stunde. Ein echter Luftwechsel ist das ja nicht, eher eine kontinuierliche Verdünnung. Und ja: wer eine KWL betreibt, weiß, dass es dauert, bis per KWL einmal in die Räume gelangte Gerüche wieder abgeklungen sind - Verdünnung eben. Alles andere wäre auch eher Zauberei. Ja, Räume könnten bei Betrieb eines leistungsfähigen Dunstabzugs mehr oder weniger abkühlen. 10°C mag auch 'mal hinkommen, wenn es draußen bitter kalt ist und man das Gerät lange laufen lässt und womöglich das Küchenfenster dabei geöffnet hat. Bei uns holt sich die DAH die Zuluft aus dem ganzen Haus. Da ensprechen dann die 400m³/h ungefähr einem Hausluftwechsel pro Stunde. Da das Haus parallel beheizt war und ist, merkt man den Betrieb an den Raumtemperaturen gar nicht - allerdings hört man es im ganzen Haus leise zischen. Und: eine Stunde lang musste die DAH bei uns noch nie ununterbrochen auf Höchstleistung laufen, schon gar nicht im Winter ... ;-)
|
| | Zeit:
28.10.2025 12:35:45 |
... upss: doppelt versendet ...
|
| | Zeit:
28.10.2025 20:31:11 |
Hallo, wenn ich das richtig verstehe, geht es um das Loch in der Wand, wo auch bei Nichtbetrieb der Abzugshaube kalte Luft in den Raum strömt? Die Angst hatte ich auch und mich dagegen entschieden und trotzdem die Abluft nach draussen geführt. Den größten möglichen Flachkanal angeschlossen und über das kleinste Küchenfenster geführt. Oben ein Umlenkblech gebastelt. Wenn man das Fenster auf Kipp stellt, bläst es zum Fenster raus. Und ich mach noch woanders im Haus ein Fenster leicht auf, damit die kalte Luft nicht nur aus dem offenen Küchenfenster nachgesaugt wird. Ist ein Kompromiss, aber sehr tauglich. Und das "guckt sich weg"- genauso wie eine Split-Klima im Raum. Viele Grüße, Achim
|
| | Zeit:
28.10.2025 21:07:16 |
Zitat von leitwolf  Ich kenne zwei Beispiele, wo die Fortlufthaube nach kurzer Zeit in Umluft umgebaut wurde, weil 10°C in der Küche waren für die Familie nicht akzeptabel. Tatsache ist, wenn eine Absaughaube funktionieren soll, dann muss sie je nach Größe des Kochfeldes 300 bis 400 m³/h mindestens[...] Super endlich ein konkretes Beispiel statt nur Meinungen. Warum ist Aktivkohle unnötig? Klar, Fettabscheidung bringt schon viel. In der Mietwohnung, in der ich vorher gelebt habe, war eine sehr leistungsfähige Umlufthaube. Die war etwas teurer, haben wir aber so ausgesucht. Hat aus meiner Sicht so gut funktioniert wie die Fortlufthaube bei meinem Vater. Nur wenn der Aktivkohlefilter nach ca. 3 Jahren ausgetauscht wurde, hat man das schon gemerkt, also rein nach Gefühl (messen ist schwierig) war da ein Unterschied zu merken. Wie kommst Du also zur These, Aktivkohle sei unnötig?
|
| | Zeit:
28.10.2025 22:03:10 |
Zitat von Reenergy_66  Uns wurde bei der Küchenplanung gesagt, dass das 15erRohr bei heutigen AH kaum mehr ausreicht, zumal a) über Dach entlüftet, und dadurch b) mehrere Bögen im Weg sind. Und bei ner 20er-Wand war einfach kein 20er-Rohr einbaubar... Wenn man mal die nach unten absaugenden Teile anschaut,[...] wo ist das wie definiert? Kommt ja auch drauf an was man wie oft kocht? Wir brauchen hier wegen Holzofen einen Fensterwächter - ich habe einen 2. im Wohnzimmer angebracht so das bei intensivem Kochen die Luft durch die Küchentür gesaugt wird, nicht den kurzen Weg vom Küchenfenster zur Abzugshaube nimmt
|
| | Zeit:
29.10.2025 07:20:48 |
Zitat von KR0815  Zitat von Reenergy_66  [...] wo ist das wie definiert? Kommt ja auch drauf an was man wie oft kocht? Wir brauchen hier wegen Holzofen einen Fensterwächter - ich habe einen 2. im Wohnzimmer angebracht so das bei intensivem Kochen die Luft durch die Küchentür gesaugt wird, nicht den kurzen[...] Was meinst du mit „wo wie definiert“? Das mit „über Dach“? Das ist bauseitig definiert.... ;-) da ist einfach schon n Rohr in der Wand, von Küche zu Dach. Und vermutlich ist selbst wenn der Querschnitt nach oben reichen würde, die Bremse am Dachentlüfter, denn der ist ja gedeckelt, damit es nicht rein regnet. Wenn da mit zb 50m3 geschoben würde, denk ich, staut es sich am Entlüfter massiv. Bei mehr Schub, wie oben schon in zahlen genannt, natürlich noch viel mehr. Und die vorhandenen 90Grad Bögen tun ihr übriges, nicht? Und wegen „was man wie oft kocht“ sag ich mal: Wasserdampf gibt es quasi immer, und wenn der nicht weggeht, schlägt er sich auf Möbel und Wand nieder, also ist das Teil quasi immer an, selbst beim Eier kochen. Und bei Pfannennutzung sowieso. Ich komme nicht aus Berlin, wo es zum Teil nur Schauküchen gibt, weil man im Restaurant isst, bei uns wird die Küche im eigentlichen Sinne genutzt, nicht nur als Treffpunkt um den Kühlschrank
|
| | Zeit:
29.10.2025 10:07:24 |
"Aktivkohle ist unnötig", wenn man eine KWL hat. Diese übernimmt den Luftaustausch und somit die Geruchsabfuhr. Ein Aktivkohlefilter im Zusammenspiel mit Dampf ist nicht ganz unproblematisch, da der Wasserdampf die Aktivkohle sättigt und somit die Geruchsabsorption stark vermindert. Wenn man Pfannengerichte mit wenig Wasserdampf kocht, geht es auch mit Aktivkohle-Umluftfiltern ganz gut. Gute Geruchsabfuhr funktioniert durchgängig nur mit 1.) KWL und Umlufthaube 2.) mit Fortlufthaube und gekipptem Fenster mit den beschriebenen Nachteilen beim Komfort Und es gibt Verfechter, die ganz von einer Dunstabzugshaube abraten, da diese angeblich die fettige Luft nur aufwirbeln und verteilen. Die feinen Fetttröpfchen sollen angeblich durch die Abkühlung von selbst wieder nach unten sinken. Ich kann diese Theorie nicht widerlegen, habe aber Zweifel.
|
| | Zeit:
29.10.2025 11:50:42 |
Zitat von leitwolf  Und es gibt Verfechter, die ganz von einer Dunstabzugshaube abraten, da diese angeblich die fettige Luft nur aufwirbeln und verteilen. Wir kochen sehr viel und da gibt's öfter Kurzgebratenes - da "fliegt" viel Fett durch die Luft und ohne Ablufthaube würde sich über die ganze Küche ein Fettfilm legen. An der Wirksamkeit der Metallfettfilter zweifle ich da schon immer: die kommen regelmäßig in die Spülmaschine und trotzdem sifft das ganze Fett den Innenaufbau der Haube immer wieder voll. Es wird also sehr wohl viel Fett in die Haube reingezogen. Regelmäßig nehme ich das Fett, was am Lüftergehäuse und an den Lampengehäusen hängt, dann mit Papiertüchern auf. Spätestens wenn es auf die Kochfläche tropft wird man erinnert, dass man die Haube innen lange nicht gereinigt hat. Ist übrigens eine Küppersbusch, also ein Markengerät. Die Filterwirkung der Metallfilter ist jedenfalls eine Zumutung. Aber die restliche Küchenausstattung wird schon gut geschützt. Die siffende Haube nehmen wir da in Kauf. Wichtig ist -wie schon weiter oben erwähnt - eine lange Strömungsstrecke durch die ganze Küche
|
| | Zeit:
29.10.2025 11:55:15 |
Es gibt Abluftöffnungen als KiemenblechUnd es gibt Abluftöffnungen mit beweglichen Lamellen als RückschlagklappeBei letzterem werden die Lamellen durch die Luftströmung geöffnet, und sind bei abgeschalteter DAH geschlossen. Somit ist das Eindringen kalter Aussenluft verhindert.
|
| | Zeit:
29.10.2025 12:33:28 |
Zitat von leitwolf  ... "Aktivkohle ist unnötig", wenn man eine KWL hat. Diese übernimmt den Luftaustausch und somit die Geruchsabfuhr. Da halte ich nach wie vor gegen: Zuerst verteilt man die Gerüche mit der Umlufthaube "perfekt" im Raum. Anschließend sorgt die KWL mittels eines Luftwechsels von formal ungefähr einmal pro Stunde für eine allmähliche Verdünnung der Gerüche. Das dauert naturgemäß. Denn nach einer Stunde ist ja nicht wirklich die komplette Luft ausgetauscht - oder? Dann doch lieber gleich den größten Teil des Gesamtmiefs intitial nach draußen befördern oder zumindest z.T. in Aktivkohle binden (ja: der Einwand mit dem Dampf ist völlig berechtigt). Zitat von leitwolf  Gute Geruchsabfuhr funktioniert durchgängig nur mit 1.) KWL und Umlufthaube 2.) mit Fortlufthaube und gekipptem Fenster mit den beschriebenen Nachteilen beim Komfort Zu 1) ja, wenn schon Umlufthaube, dann hilft eine KWL ungemein. zu 2) Das mit dem "gekippten Fenster" stimmt eben nicht (immer) - das habe ich schon dargelegt. Bei uns funktioniert das auch ohne gekipptes Fenster sehr gut. Am Besten ist die Kombination aus Ablufthaube und KWL, da lassen die Restgerüche dann auch noch ohne Dauerlüftung per Kippfenster einigermaßen bald nach (Verdünnungskurve, s.o.). Die KWL muss mit diesem passageren Druck- und Flos-Wechsel allerdings umgehen können. Ist das ein Problem, das sich schwer oder nicht lösen lässt? An dieser Stelle nochmals meine Frage aus einem anderen Thread: Du "vertrittst" hier die Firma leit-wolf.at? Oder ist das eine zufällige Namensgleichheit?
|
| | Zeit:
29.10.2025 17:06:15 |
Du sagst, die KWL muss mit den Druckverhältnissen umgehen können. Der KWL ist das relativ egal, wie du deine Haube betreibst, ob mit geschlossenem oder offenem Fenster. Der KWL Ventilator ist im Regelfall konstantvolumenstromgeregelt. Er dreht höher, um den höheren Unterdruck zu kompensieren. Der Ventilator der Dunstabzugshaube ist aber nicht konstantvolumenstromgeregelt, d. h. der Volumenstrom nimmt stark, ab wenn Unterdruck im Haus herrscht und damit ist die Funktion eingeschränkt. Eine Fortlufthaube benötigt daher in einem Haus mit Dichtungen in Fenstern und Türen immer eine ausreichend große Nachströmung. P.S.: Ich bin GF der Fa. leit-wolf und versuche hier im Forum eine beratende Rolle einzunehmen, die möglichst neutral informiert und Missverständnisse rund um das Thema Lüftung und Klima ausräumt. Gleichzeitig interessieren mich die Anliegen, Anforderungen und Trends von Bauleuten, wenn es um Neubau und Sanierung geht.
|
| | Zeit:
29.10.2025 20:44:24 |
Zitat von leitwolf  Und es gibt Verfechter, die ganz von einer Dunstabzugshaube abraten, da diese angeblich die fettige Luft nur aufwirbeln und verteilen. So einer bin ich. Ich habe so einen Abzug nach unten, der nach draussen führt. Niemals würde ich auf eine Dunstabzugshaube wechseln wollen. Niemand, den ich kenne und so ein System hat ist unzufrieden damit. Wenn man gut auswählt, ist es sogar günstiger als Kochfeld mit Dunstabzugshaube. Der Luftverlust bei ausgeschalteter Anlage kann ein Problem sein in windiger Gegend. Eine Rückstauklappe wirkt ja nur bei Winddruck. Das Klappern der Rückschlagklappenflügel kann sehr störend sein. In dem Fall gibt es spezielle Mauerkästen mit Motor-Tellerventil. Oder man baut eine normale Klappe ein mit einem Federmotor. So braucht es im geschlossenen Zustand keinen Strom.
|
| | Zeit:
29.10.2025 21:56:13 |
Zitat von toemu  Niemand, den ich kenne und so ein System hat ist unzufrieden damit. Du meinst vermutlich Bora? Natürlich ist niemand unzuftieden damit - nur, ob es den Mehrpreis wert ist? Niemals wird jemand sagen ich habe viel Geld ausgegeben aber das bisherige war fast genau so gut - man würde sich ja selber als Depp hinstellen
|