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06.11.2025 16:58:49 |
eine weitere Möglichkeit wäre zu schauen ob man den Strang / die Stränge verkürzen kann. Ich konnte bei unserem 1-Rohr-Strang z.B. 3 Heizkörper leicht mit neuen Leitungen versorgen und auf 2-Rohr umbauen. An der Stelle wurde das 1-Rohr dann einfach gebrückt. So blieben dann nur noch 3 statt 6 Heizkörper und alles ließ sich auf viel niedrigere VLT auslegen, bei gleichzeitig kleiner Spreizung.
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06.11.2025 18:49:06 |
@Frank_Pantry Ich habe an den HK das E-Z-System von Heimeier verbaut. Damit lässt sich die Aufteilung zwischen HK und Bypass einstellen. Zusammen mit den Strangregulierventilen der einzelnen Einrohrkreise habe ich die Verteilung ganz gut hinbekommen. Einige Heizkörper bekommen nur sehr wenig Anteil (30%), da die Räume durch die Steigrohre in der Wand schon mit beheizt werden. Andere wiederum 60%. Aber nochmal zurück zu meiner Eingangsfrage: brauche ich für das System (mit Heizlast 7,5 kW @ -11°C inkl. WW und relativ großer Spreizung von 10 K bei Maxilmallast) nun einen besonders großen Puffer oder reichen auch z.B. die 70 l wie in der Hydraulikkiste von Bosch/Buderus? Da gehen die Aussagen der Anbieter leider sehr auseinander.
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06.11.2025 22:33:16 |
Bei 1400l p.a. , NAT -11°C und 2 Personen WW-Verbrauch, hast du eine Heizlast von zwischen 5,6 und 6,1 kW.(letzeres wenn du schon einen Brennwertkessel hast) Wenn du eine WP mit 7,5 kW kaufst wird die vermutlich etwas zu groß sein. D.h. entweder WP eine Nummer kleiner oder einen Puffer mit 200-300l Allerdings bei nur 10 Flachheizkörpern und EInrohr-Verrohrung hast du ohnhin wenig Heizungswasservolumen im System, da wäre dann der Puffer mit min 200l v.a. als Reihenrücklaufspeicher ohnehin zu empfehlen . Überströmventil kannst du dir sparen, da du ja die Bypässe hast. Wenn weniger als 1000l/h durchgehen, sollte das mit einer Vaillant Arotherm vwl 75/8.1 einigermaßen passen. Wenn es unter 900l/h sind, solltest Du einen Parallelpuffer in Sticheinbingung in Betracht ziehen. Siehe Seite 3 von https://www.vaillant.ch/downloads/wpsm/wpsm-ausfuehrungsunterlagen-arotherm-plus-2408087.pdf
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06.11.2025 23:58:21 |
Sollte: Wenn NICHT weniger als 1000l/h durchgehen, sollte das mit einer Vaillant Arotherm vwl 75/8.1 einigermaßen passen. heißen
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07.11.2025 09:04:42 |
Ich habe hier auch eine Einrohrheizung in einem REH von 1984. Haus hat eine Wärmedämmung. Sind 2 Kreise, EG und OG. Flachheizkörper sind insgesamt auch 10 Stück verteilt, und zwar eher dünne schwache Dinger. Sind auch mit recht dünnen Leitungen angeschlossen. Trotzdem habe ich keinen Puffer eingebaut, sondern die 5kW-Jeisha einfach an den vorhandenen Heizkreis "angetackert". Lediglich ein Überströmventil habe ich mir geleistet, weil ich mir wegen des Volumenstroms nicht sicher war. Aber es werden im Normalbetrieb ca. 10l/Minute durchgepumpt, ohne dass was zu hören ist. Wenn die WP startet oder abtaut, gehen schon mal 14-15l/Minute durch, aber man hört auch nichts. Die Abtauvorgänge laufen mit dem wenigen Wasser problemlos. An einigen Heizkörpern habe ich lediglich noch Heizkörperlüfter angebracht, um die Wärmeabgabe zu verbessern. Derzeit läuft die Anlage mit 38Grad VL bei 0 Grad AT. Ist mollig warm in der Bude, es gibt keinerlei Beschwerden ;-) . Die Heizkurve steht derzeit bei 42Grad bei -14Grad AT. Da kann es sein, dass ich noch nachjustieren muss, wenn es mal wirklich kälter wird. Die letzten Winter gingen die Temperaturen einfach nicht mehr so weit runter, dass ich da an der Heizkurve was hätte einstellen können.
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07.11.2025 09:40:01 |
Zum Thema Pufferspeicher ja/nein. Wir hatten dieselbe Fragestellung. In Absprache mit meinem Heizungsbauer haben wir meine neue Anlage testweise ohne Puffer verbaut. Der Fachmann meinte, im Zweifel können wir nachrüsten. Mit der alten Gas hatten wir einen Volumenstrom von 700l/h - die neue LWWP läuft mitunter mit 1.800l/h. Die Anlage läuft trotzdem einwandfrei (leichte Fließgeräusche in 2 von 15 Heizkörpern). Wenn du und dein Heizungsbauer die Option auch sieht - vielleicht einfach testweise ausprobieren. Bin aber Laie.
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| | Zeit:
07.11.2025 09:59:54 |
Zitat von Norbert H.  Aber nochmal zurück zu meiner Eingangsfrage: brauche ich für das System (mit Heizlast 7,5 kW @ -11°C inkl. WW und relativ großer Spreizung von 10 K bei Maxilmallast) nun einen besonders großen Puffer oder reichen auch z.B. die 70 l wie in der Hydraulikkiste von Bosch/Buderus? [...] wie ich oben schon schrieb: Unsere Einrohranlage läuft mit 62 l-Reihenpuffer und Überströmventil problemlos, trotz sehr dünner Heizungsrohre.
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07.11.2025 10:08:20 |
und wie er schon geschrieben hat muss er mit 10K Spreizung planen, da ansonsten die Anlage das Rauschen anfängt. Was also bringen irgendwelche HInweise, wo die Anlage 1800l/h durchs System presst, wenn hier schon feststeht das er sowas nicht hinbekommt?
Einzig "sinnige" Option hier ist in meinen Augen ein Parallelpuffer aufgrund der hohen Spreizung. Wirklich sinnige Option wäre dafür zu sorgen das die Spreizung auf max 5K gesenkt werden kann, da der Parallelpuffer zusammen mit den Volumenstromunterschieden eben nicht effizient arbeitet.
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