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07.11.2025 14:00:20 |
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07.11.2025 14:01:39 |
Schön, dass die Quelle direkt mit angibt, dass für eine Reduktion der Heizkosten um 2.000 CHF mit einer Investition von 100.000 CHF zu rechnen ist. Leben werde ich in 50 Jahren vielleicht noch. Erleben würde ich die Rentabilität meiner Investition vermutlich aber nicht.
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07.11.2025 14:18:23 |
Zitat von Tiii  Schön, dass die Quelle direkt mit angibt, dass für eine Reduktion der Heizkosten um 2.000 CHF mit einer Investition von 100.000 CHF zu rechnen ist. Leben werde ich in 50 Jahren vielleicht noch. Erleben würde ich die Rentabilität meiner Investition vermutlich aber nicht. ;.D
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07.11.2025 15:23:36 |
Zitat von PeruanischesDrachenket  Oh und noch eine ganz andere Frage zu dem Thema... Angeboten wurde jetzt ein Pufferspeicher von 100 Litern. der sollte ja ausreichend sein oder ist das eventuell überdimensioniert? Auch ist die Überlegung ob der Vaillant Tower oder ein separater Trinkwasserspeicher besser wäre. Der PV-Heizstab käme nur in Frage um die Pumpe im sommer möglichst auslassen zu können. Ob sich das alles lohnt... Keine Ahnung. Den 100-Liter-Puffer habe ich auch. Wird hier gerne verschrieen, aber ich komme damit doch noch auf eine Arbeitszahl kanpp unter 5. Laß dir auf jeden Fall einen Wärmemengenzähler in den Heizkreis einbauen. Dann kannst du die Umwälzpumpe des Heizkreises so einstellen, dass der Volumenstrom vor und hinter dem Puffer annähernd gleich ist. Dadurch hast du die geringsten Verluste durch den Puffer. Als Umwälzpumpe kann ich die Wilo Yonos Pico oder Stratos Pico empfehlen. Die zeigen dir die aktuellen Betriebswerte an, und die Regelung ist stufenlos. Da hinken andere Hersteller noch hinterher. Wozu der Heizstab im TW-Speicher? Die WP muß auch im Sommer mindestens einmal am Tag starten, damit die Umwälzpumpen nicht festrosten. Und dann kann sie auch gleich das Wasser warm machen. Meine braucht gerade mal 1kWh Strom für eine Ladung, das bekommst du sogar mit nem Balkonkraftwerk hin. Und den übrigen Strom kannst du immer noch einspeisen. Der Tower spart Platz im Heizungskeller, braucht aber etwas mehr Raumhöhe. Damit war der bei mir raus. Deine Heizlastberechnung (heizreport nehme ich an?) rechnet gerne mit VL/RL 55/45°C. Die Wärmepumpe arbeitet aber lieber mit Spreizungen von weniger als 10 Grad. Insofern wird sich auch für weniger als 55°C eine Lösung finden. Wenn du das Schlafzimmer nicht voll beheizen willst, setzt die Raumtemperatur auf deine Wohlfühltemperatur runter. Das spart wiederum an der Heizlast. Außerdem macht die berechnete Ventileinstellung keinen Sinn, wenn der Heizkörper die notwendige Heizleistung nicht erreicht. Wenn du dem Heizi sagst, du willst auf jeden Fall die 55er fürs Abtauen, wird er das wohl auch akzeptieren. Dafür darf er einen eventuell angebotenen Mischer weglassen, den brauchst du nur, wenn es neben Heizkörpern noch eine FBH gibt. Und das hier: Zitat: Lüftungswärmeverluste durch Leckagen, ALD oder Nutzung oder Mindestwert 2.289 W ist leider ein Bug im Heizreport. Für Altbauten setzt der viel zu große Lüftungsverluste an. Setzt du das Baujahr auf 2010, kommt da nur noch die Hälfte oder noch weniger raus. Insofern kannst du bezüglich der notwendigen Heizlast beruhigt durchatmen.
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07.11.2025 18:17:29 |
Zitat von ajokr  Zitat von PeruanischesDrachenket  [...] Den 100-Liter-Puffer habe ich auch. Wird hier gerne verschrieen, aber ich komme damit doch noch auf eine Arbeitszahl kanpp unter 5. Laß dir auf jeden Fall einen Wärmemengenzähler in den Heizkreis einbauen. Dann kannst du die Umwälzpumpe des Heizkreises so einstellen, dass der[...] ist leider ein Bug im Heizreport. Für Altbauten setzt der viel zu große Lüftungsverluste an. Setzt du das Baujahr auf 2010, kommt da nur noch die Hälfte oder noch weniger raus. Insofern kannst du bezüglich der notwendigen Heizlast beruhigt durchatmen. Erstmal danke für die sehr ausführliche Antwort. Der Grundgedanke bei dem PV Heizstab war, dass die Heizung im Sommer ausbleiben kann, ja und dass die Heizung dann etwas weniger Verschleiß hat. Wenn das aber wohl problematisch ist bezüglich rostender Teile, dann macht das natürlich wenig Sinn. Bezüglich des Pufferspeichers.. ich hatte jetzt ein Video gesehen in dem wurde eher die Parallelschaltung als Reihe empfohlen. Warum weiß ich leider nicht mehr. Was sagst du dazu? Oh und hat es einen Vorteil wenn ich den Tw Speicher solitär da hin stelle? Platz wäre genug. Und wegen den Lüftungsverlusten, ja, das ist der Heizreport, danke für die Anmerkung. Also du würdest dann mit dem 55er Gerät gehen?
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07.11.2025 18:51:25 |
Ich bekomme demnächst den Unitower, weil wir Platz sparen wollen. Einen Pufferspeicher bekommen wir mit 200L nur als Reihenpuffer in den Rücklauf, da würden wahrscheinlich auch 100L reichen, aber das kümmert mich nicht. Der Heizungsbauer kann Dir graphisch den Bivalenzpunkt für beide Wärmepumpen darstellen, also die Außentemperatur, ab der der Heizstab mithilft und die Frühlings- bzw. Herbsttemperatur ab der die Wärmepumpe taktet. Damit ist dann die Entscheidung eigentlich klar. Und das soll er nicht für 55Grad machen sondern besser für 50 oder 45Grad. Dann lieber ein paar Heizkörper tauschen.
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07.11.2025 18:54:03 |
Die Reihenschaltung erfordert ein ÜSV für den Fall, das die Thermostate schließen und der Kreislauf damit unterbrochen wäre. Allerdings ist das ÜSV wie alle anderen technischen Geräte nicht für die Ewigkeit gebaut. In dem nebenan verlinkten Video vom Wärmepumpendoktor kommt das Teil nicht gut weg. Alternativ kann man noch eine Stichanbindung des Parallelpuffers vorsehen. Das ist hier anschaulich erklärt. In der Schweiz ist das ein gängiges Schema, das auch von Vaillant CH so verbaut wird. Allerdings tut sich Vaillant in DE schwer damit, weil in deren Regelung die Temperatur im Puffer kontrolliert wird. Und bei der Stichanbindung bleibt der leider kalt, woraufhin die Regelung dann den Heizkreis abdreht, um erst mal den Puffer aufzuheizen. Deshalb habe ich zwar diesen Bypass, aber abgeklemmt. Man kann das Problem lösen, indem der Temperaturfühler vom Puffer an das Vorlaufrohr verlegt wird. Ob dein Heizi das mitmacht, ist eine andere Frage. Sonst bist du mit dem einfachen Parallelpuffer besser bedient, wenn du die Volumenströme von Heizkreis und Wärmepumpe synchron einstellst. Ein separater WW-Speicher hat den Vorteil, dass man bei einer Gerätehavarie nicht den ganzen Tower austauschen muß. Korrosion kann auch in neuen Geräten vorkommen. Andersrum, wenn die WP hinüber ist, kannst du den Speicher noch weiter verwenden. Ohne Tower brauchst du aber auf jeden Fall die Hydraulikstation.
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| | Zeit:
07.11.2025 19:48:22 |
Ein neues Überströmventil kostet vielleicht mit Einbau 150€. Das Risiko eines Defektes gehe ich gerne ein.
Da ich die Anlage sowie mit offenen Thermostaten betreiben möchte, werde ich das Überströmventil dann einfach auf maximal stellen.
@Stumi hat statt ÜV ein Umschaltventil eingebaut, dass zum Abtauen dann nur über den Puffer geht. Ist aber keine Vaillant bei Ihm.
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07.11.2025 20:05:11 |
Hallo, ich würde auch die 55iger empfehlen. Wenn genug Platz ist würde ich einen externen TW Speicher mit min. 200l, möglichst großer Wärmetauscherfläche und guter Dämmung nehmen. Und wenn es dir wichtig ist die Möglichkeit zum Einbau eines PV Heizstabs. Die Liste der Voreinstellungen der Heizkörper kannst du direkt in die Tonne werfen. Warum? Die meisten Heizkörper sind mit Rücklauf um die 30°C gerechnet, also wenn du mit 50°C Vorlauf rechnest mit einer Spreizung von 20°C (totaler Unsin). Der errechnete Gesamtvolumen im Heizkreis soll 230 l/h betragen, das ist viel zu wenig da muss mindestens das Doppelte durch um den Mindestvolumenstrom der 55iger zu erreichen. Richtig wohl fühlt die Anlage sich mit 860 l/h. Das sollte das Ziel sein. Viel bringt auch die Betrachtung der Mitteltemperatur der Heizflächen : VL / RL 43 / 37 bringt nahezu das gleiche wie 50 / 30. Gibt es bei dir eventuell Probleme mit einer ungünstigen Hydraulik im Heizkreis, ich sehe in der Planung DN 10 Heizkörperventile, diese würde ich auf jeden Fall nicht einbauen lassen, auch wenn die Rohre am Heizkörper nur DN 10 sein sollten (also 12mm Aussendurchmesser). Rauschen der Ventile ist sonst vorprogrammiert. Die Diskussion um ÜSV / Reihenrücklaufspeicer Versus Parallelpuffer Ist hier im Forum schon hundertfach geführt worden. Beide Schemen haben ihre Vor und Nachteile. Aus der Liste der Heizkörpervoreinstellungen, kann man auch die zu kleinen Heizkörper herauslesen. Diese würde ich mir mal genauer ansehen und optimieren. Willst du später smarte Thermostatventile zur einstellen der Raumtemperatur nutzen oder die Räume dauerhaft auf definierter Temperatur halten ohne den Eingriff über irgendwelche Thermostate? Grüße
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| | Zeit:
07.11.2025 20:06:52 |
Zitat von Kristine  Ein neues Überströmventil kostet vielleicht mit Einbau 150€. Das Risiko eines Defektes gehe ich gerne ein.
Die Austauschkosten sind nicht das Problem, sondern der unbemerkte Wärmeverlust, wenn man das ungewollte Überströmverhalten nicht kontrolliert. Die Kontrolle durch einen WMZ kostet dann auch wiederum Geld. Aber ich wollte es dir nicht ausreden.
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| | Zeit:
07.11.2025 20:11:58 |
Ich habe auch hin und her überlegt, ob Unitower oder externer Speicher.
Ich bin ja in der Bauleitung tätig und aus diesem Grund ist meine Erfahrung, dass gerade im SHK-Bereich das Niveau der Ausführung wirklich immer schlechter geworden ist. Die normalen Heizungsbauer haben überhaupt keine Ahnung mehr, was die da so zusammenbauen. Darum werden Fühler falsch platziert oder Speicher falsch angeschlossen und noch vieles andere mehr.
Dann lieber ein Gerät, welches im Werk schon komplettiert wurde und wo wirklich nur noch das nötigste angeschlossen werden muss. Auch wenn das im Zweifel bei einem Defekt dann etwas komplizierter ist.
So hat eben alles seine Vor- und Nachteile, man muss das individuell entscheiden.
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| | Zeit:
07.11.2025 20:13:45 |
Zitat von PeruanischesDrachenket 
1. OG - Büro (2) 0 Heizkörper - x 54.9 °C 0 l/h 0
Dieser Einstellwert macht auch keinen Sinn, und deswegen wird da wohl auch keine kleinere Spreizung vom Programm gerechnet worden sein.
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08.11.2025 00:01:26 |
Hallo zusammen,ich saniere mein Haus (neue Fenster und Kerndämmung) und suche eine passende Wärmepumpe. Meine berechnete Norm-Heizlast liegt bei 8,584 kW.Meint ihr, die Vaillant aroTHERM plus VWL 75/6 A (Nennleistung A-7/W35: 7,0 kW) passt hier noch, oder sollte ich zur nächstgrößeren greifen?Die vorhandenen Heizkörper in Kombination mit der FBH im EG liefern laut Berechnung folgende Leistungsdaten:🏡 Gebäudedaten (nach Sanierung)• Projekt: Jan Prinz // mit neuen Fenster und Kerndämmung • Norm-Heizlast (\Phi_{HL}): 8.584 W • Spezifische Werte: 42 W/m² bzw. 17 W/m³ • Nettogrundfläche: \approx 203~m^{2} • Bruttovolumen: 513~m^{3} • Wärmeverlustkoeffizient Summe (\Sigma H): 291 W/K • Transmission: 246 W/K • Lüftung: 45 W/K 🔥 Heizkörper- und Fußbodenheizungsübersicht (Auszug)Die Auslegung erfolgte für die Norm-Heizlast und die vorhandenen Heizflächen:Lfd.Nr. Raumbezeichnung GeschossHeizlast[W] Heizflächentyp [°C]tRΔpungnisWert- flußBemerkung75/65 °CQHK/QR[m³/h][mbar][l/h]1 Bad EG 780 HK 5 Platte22/500/110024 1573 62,1 0,002 32 02 Kind EG 1367 HK 3 Platte22/500/230031 3360 2,5 0,182 32 333 Kind 2 EG 944 HK 4 Platte22/500/140034 2045 2,2 0,138 32 254 Küche EG 1659 HK 2 Platte33/500/100056 2124 1,3 0,725 32 1305 Schlafen EG 763 HK 6 Platte22/500/180025 2630 3,4 0,088 32 166 WC-Raum EG 181 HK 1 21 1298 7,2 0,019 32 37 Wohnen EG 2505 HK 7 38 1450 1,9 0,128 32 23HK 8 Platte22/350/300038 3306 1,9 0,288 32 518 Arbeitszimmer Keller 372 HK 9 Platte22/900/60019 1604 4,3 0,037 32 7Lfd.Nr. Raumbezeichnung GeschossHeizlast[W] Verteiler HeizflächentyptR[°C]Normleistung50/40 °CVerhältnisQHK/QRKv-Wert[m³/h]Δp[mbar]Durch- fluß[l/min]Bemerkung1 Bad EG 780 FBH 1 /Verteiler 1Fußbodenheizung 139 496 1,3 0,611 8 0,93FBH 1 /Verteiler 1Fußbodenheizung 239 636 1,3 - 0 1,192 Wohnungsflur EG 1240 FBH 1 /Verteiler 1Fußbodenheizung 129 2233 3,8 0,179 11 0,31FBH 1 /Verteiler 1Fußbodenheizung 229 2456 3,8 0,215 9 0,34Danke für euren Input!
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| | Zeit:
08.11.2025 10:37:41 |
Zitat von Jan Prinz  Hallo zusammen,ich saniere mein Haus (neue Fenster und Kerndämmung) und suche eine passende Wärmepumpe. Meine berechnete Norm-Heizlast liegt bei 8,584 kW.Meint ihr, die Vaillant aroTHERM plus VWL 75/6 A (Nennleistung A-7/W35: 7,0 kW) passt hier noch, oder sollte ich zur nächstgrößeren[...] Jan, mach doch bitte ein eigens Thema auf für dein Haus. Sonst blickt hier keiner mehr durch, was nun zu deinem Haus gehört, und was zum PeruanischenDrachen. Und üb mal ein wenig Formatierung, das ist ja kaum zu lesen.
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08.11.2025 18:46:44 |
Zitat von PeruanischesDrachenket  Das schlimme ist, dass diese Heizungsbaufirma von Vaillant selbst empfohlen wurde und dass auch das Tool von Vaillant selbst die 3,5kw Pumpe ausspuckt. Und darauf beharrt der Heizungsbauer jetzt halt :-D Dann werde ich wohl oder übel noch eine andere Firma suchen müssen. Nervt mich alles. Bei mir war es umgekehrt. Die 3,5 kW Pumpe habe ich genommen, um abzuschätzen, wie lange ich mit der 5 kW Pumpe im reduziertem Modus heizen kann. Da im Nebenhaus eine 7 kW Pumpe verbaut wurde, haben mir die besten Diagramme nicht geholfen, eine 5 kW Pumpe zu bekommen. Zumindest beim Schaltschema konnte ich meine Wünsche durchsetzen und das Schaltschema mit FBH auch für meinen Fall mit Heizkörpern einsetzen, entgegen den Empfehlungen von Vaillant. Dass meine WP oberhalb von 2 °C natürlich nur 2 bis 6 mal am Tag taktet, ist der Unterstützung von HA zu verdanken. Nähere Infos im beigefügten Link. Vaillant |
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09.11.2025 19:23:12 |
Zitat von Jan Prinz  33 Kind 2 EG 944 HK 4 Platte22/500/140034 2045 2,2 0,138 32 254 Küche EG 1659 HK 2 Platte33/500/100056 2124 1,3 0,725 32 1305 Schlafen EG 763 HK 6 Platte22/500/180025 2630 3,4 0,088 32 166 WC-Raum EG 181 HK 1 21 1298 7,2 0,019 32 37 Wohnen EG 2505 HK 7 38 1450 1,9 0,12 kasnefncd lkmdsvon oasja akom lamsjwHED LLLD:
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10.11.2025 08:52:40 |
Zitat von Hugo 123  Hallo, ich würde auch die 55iger empfehlen.
Wenn genug Platz ist würde ich einen externen TW Speicher mit min. 200l, möglichst großer Wärmetauscherfläche und guter Dämmung nehmen. Und wenn es dir wichtig ist die Möglichkeit zum Einbau eines PV Heizstabs.
Die Liste der[...] Platz ist genug da für einen externen Speicher. Unsicher bin ich noch wegen dem PV Stab. Hier wurde ja schon angemerkt, dass das ungünstig sein könnte wegen einrosten bestimmter Teile wenn die WP im Sommer nicht läuft. Der Heizungsbauer möchte nur die tw Speicher von Vaillant einbauen. Der mit Anschlussmöglichkeit für den Stab hat aber 260 oder 280 Liter. Der kleinere leider nicht. Soviel heißes Wasser benötigen wir aber nicht. Wir sind nur zu zweit. Das lohnt sich dann ja vermutlich nicht? Die angegebenen Ventile sind die die aktuell verbaut sind. Das ist ja der Report der unser aktuelles Setting enthält. Bezüglich der Spreizung... Ich habe leider keine Ahnung wovon du redest weil technisch wirklich nur rudimentär im Thema. Ändern denn Spreizung und die Ventile irgendwas an unserer heizlast? Ändert der falsche Mindest Volumenstrom etwas an der heizlast? Bezüglich smarter Ventile... Würde ich schon gerne nach und nach verbauen. Muss das bei der Planung dann auch berücksichtigt werden? Bitte entschuldigt, wenn ich hier ein paar doofe Fragen stelle, aber ich bin wirklich kein Heizungsbauer und versuche mit dem Halbwissen was ich mir zusammen trage eine gute Entscheidung zu treffen.
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10.11.2025 09:34:34 |
Welchen Sinn macht der PV-Heizstab? Der Heizstab kostet einen Betrag x zusätzlich. Mit dem Heizstab machst du aus 4 kWh PV-Strom 4 kWh warmes Wasser. Mit der WP machst du aus 1 kWh PV-Strom 4kWh warmes Wasser, und speist die restlichen 3 kWh für 8 ct je kWh ein, oder speicherst sie im Batteriespeicher für die Nacht. Und das jeden Tag. Dreisatzaufgabe: Wann hast du die Mehrkosten für den Heizstab wieder raus? Antwort: Nie. Noch Fragen? Zu der Spreizung und Volumenstrom: Die Wärmemenge, die durch die Rohre von der WP zum Heizkörper fließt, ist 1,16 * Volumenstrom * Spreizung Spreizung ist die Differenz zwischen Vorlauftemperatur und Rücklauftemperatur. Wird der Volumenstrom verdoppelt, halbiert sich die Spreizung. Die WP hat ein Interesse daran, möglichst wenig Spreizung nachheizen zu müssen, deswegen soll der Volumenstrom so groß wie möglich sein. Wenn du aber die Ventile für einen niedrigen Volumenstrom einstellst, wie in deiner Berechnung, kommt halt eine große Spreizung heraus. Das kostet im Endeffekt dein Geld durch eine schlechtere Jahresarbeitszahl. An der Gebäudeheizlast oder Größe der WP ändert das nichts. Smarte Thermostate (nicht Ventile!) sind nur was für Spielkinder, die keine Modelleisenbahn haben. Die effizienteste Art, eine WP zu betreiben, ist der thermostatfreie Betrieb. Denn es macht wenig Sinn, draußen Wärme zu produzieren, die drinnen durch Thermostate abgewürgt wird. In begrenztem Rahmen machen Thermostate Sinn, wenn es in manchen Räumen durch Sonneneinstrahlung zu warm wird ("Fremdwärme"), während andere Räume auf der sonnenabgewandten Seite nichts davon abbekommen. In allen anderen Fällen überlässt man besser der AT-geführten Regelung der WP die Kontrolle über die Wärmemenge.
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| | Zeit:
10.11.2025 09:55:37 |
Zitat von ajokr  Welchen Sinn macht der PV-Heizstab? Der Heizstab kostet einen Betrag x zusätzlich. Mit dem Heizstab machst du aus 4 kWh PV-Strom 4 kWh warmes Wasser. Mit der WP machst du aus 1 kWh PV-Strom 4kWh warmes Wasser, und speist die restlichen 3 kWh für 8 ct je kWh ein, oder[...] Der Heizstab würde mir als "Lebensverlängerung" der WP dienen quasi, weil wird weniger benutzt. Also wenn ich das richtig sehe kann ich ja dann den hydraulischen Abgleich den der Energie-Berater gemacht hat in die Tonne kloppen und muss den neu machen lassen mit anderen werten? Empfehlung wäre ja dann die zwei Heizkörper im Ankleidezimmer und im Schlafzimmer zu tauschen damit ich auf eine niedrigere VL Temperatur komme und dann, wenn ich das richtig verstanden habe eine Spreizung von äh 43/37 Grad?
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10.11.2025 10:13:41 |
Zitat von PeruanischesDrachenket  Der Heizstab würde mir als "Lebensverlängerung" der WP dienen quasi, weil wird weniger benutzt. Das ist nicht sehr sinnvoll. Wer rastet, der rostet quasi. Und Spreizung von 6K ist grenzwertig. Meist läuft es auf 5K oder noch weniger hinaus
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10.11.2025 10:27:22 |
Die Frage ist, ob ich mit den neuen Heizkörpern in den beiden genannten Zimmern diese niedrigen Werte überhaupt schaffe
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10.11.2025 10:32:28 |
Zitat von PeruanischesDrachenket  Also wenn ich das richtig sehe kann ich ja dann den hydraulischen Abgleich den der Energie-Berater gemacht hat in die Tonne kloppen und muss den neu machen lassen mit anderen werten? Empfehlung wäre ja dann die zwei Heizkörper im Ankleidezimmer und im Schlafzimmer zu tauschen damit ich auf eine niedrigere VL Temperatur komme und dann, wenn ich das richtig verstanden habe eine Spreizung von äh 43/37 Grad? Ja, sag dem EB, dass du deine WP nicht mit 18 Grad Spreizung betreiben möchtest. Ebenso die Raumtemperatur im Schlafzimmer reduzieren, wenn ihr es dort lieber kühler habt. Aber die große Spreizung kommt auch durch den viel zu kleinen HK im Schlafzimmer als Ergebnis raus. Da hätte er von sich aus auf das "nicht OK" reagieren müssen. Insofern kein Argument für Zusatzkosten seinerseits. Alternativ zu weiteren Heizkörpern könnte man das DG mit einer Klimaanlage versehen. Die könne im Winter auch zuheizen. Dann kann die Raumheizlast zwischen HK und Klima aufgeteilt werden. Die Frage ist, ob ich mit den neuen Heizkörpern in den beiden genannten Zimmern diese niedrigen Werte überhaupt schaffeIst nur eine Frage der Dimensionierung. Typ33 600x1800 sollte im Schlafzimmer passen, und Typ33 500x1200 im AKZ.
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10.11.2025 10:55:25 |
Zitat von ajokr  Zitat von PeruanischesDrachenket  [...] Ja, sag dem EB, dass du deine WP nicht mit 18 Grad Spreizung betreiben möchtest. Ebenso die Raumtemperatur im Schlafzimmer reduzieren, wenn ihr es dort lieber kühler habt. Aber die große Spreizung kommt auch durch den viel zu kleinen HK im Schlafzimmer als Ergebnis raus. Da hätte er[...] Vielen Dank für die vielen Tipps 🙂👌
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10.11.2025 14:06:38 |
Kleiner Tipp zum Schluß: Die Raumweise Heizlastberechnung im Bestand ist eigentlich nur für den Hydraulischen Abgleich sinnvoll. Im Bestandsgebäude hat man normalerweise Vorjahresverbräuche und mit denen lässt sich die Heizlast viel genauer mir der tatsächliche Nutzung des Gebäudes berechnen. DIe Vaillant Systemplanung ist normalerweise extrem konservativ und empfiehlt immer viel zu große Wärmepumpen, wenn die bei dir die 35er empfehlen, haben die wahrscheinlich falsche Daten bekommen. Anbei ein Link zum bwp Online Rechner https://www.waermepumpe.de/#tab-energyConsumptionHeatingLoadCalculator |
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10.11.2025 16:36:06 |
Zitat von belzig  Kleiner Tipp zum Schluß: Die Raumweise Heizlastberechnung im Bestand ist eigentlich nur für den Hydraulischen Abgleich sinnvoll. Im Bestandsgebäude hat man normalerweise Vorjahresverbräuche und mit denen lässt sich die Heizlast viel genauer mir der tatsächliche Nutzung des Gebäudes berechnen. Unzureichende Heizflächen bekommst du damit aber nicht aufgezeigt. Daher sollte man immer beides machen, und sich bei abweichenden Ergebnissen irgendwo in der Mitte treffen. Denn Gas- und Ölverbräuche ignorieren die Schornsteinverluste.
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