Für dein Problem gibt es 3 Möglichkeiten.
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Stahl raus
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Systemtrennung-
Wasser Konditionierung und ggf Filtern.
Der Sauerstoffeintrag ist nur das eine Problem.
Denn dadurch werden in erster Linie Sedimente gelöst die es gilt in schwebe zu halten und möglichst zeitnah aus dem Wasser raus zu kriegen.
Das gelingt nur wenn dein wasser wenig reagierfreudig ist.
Das erreicht man mit einer geringen Leitfähigkeit und geringen Härte und dem daraus resultierenden PH Wert.
Durch den permanenten Sauerstpffeintrag arbeitet so ein Wasser aber permanent das es neu reagieren kann.
Somit ist bei beiden Varianten ein Wärmetauscher regelmäßig zu reinigen (je nach Material evtl. alle paar Jahre)
Ich persönlich habe gute Erfahrungen ohne Wärmetauscher gemacht mit Einer Leitfähigkeit ca 100 und Härte unter 1 sowie einer permanenten
Bypassfiltrierung.
Ob es auch 20 Jahre lang gut aus geht kann ich dir in 10 Jahren sagen.
Bei Anlagen mit hohem Schlammanteilen kommen Zusätze zum Einsatz die das Wasser stabilisieren.
Gerade bei Wärmepumpen mit Plattenwärmetauschern wird sich leider erst in Zukunft zeigen wie wichtig gutes Wasser ist.
Bei Gas hat es keiner gemerkt weil genug Leistung vorhanden war und ein siedender Wärmetauscher oft unbemerkt blieb bis er wirklich ursächlich für eine Störung war.
Ich kann nur empfehlen bei jedem Platten-WT Einsatz sein Wasser im Auge zu behalten.
Einen WT bei einer Wärmepumpe zu erneuern ist mit Aufwand verbunden und wird in Rahmen von ca 1500 bis 3000€ liegen.
Jetzt musst du selber entscheiden ob du deinem HB zutraust das er das Wasser ordentlich einstellen kann oder ob du nicht doch eine Systemtrennung einbaust.
Grüße