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Vorlauf Hysterese bei Junkers Cerapur ZSB24-5
Verfasser:
Megathomas
Zeit: 11.11.2025 12:23:31
0
3895954
Hallo Forum,
nach zwei Wintern habe ich nun endlich mein Problem mit den Startschwierigkeiten meiner Junkers Cerapur ZSB24-5 gelöst. Geholfen hat das EMS-ESP, das Zugriff auf die Steuerung zulässt die mit den originalen Thermostaten wie CW400 nicht möglich sind.

Nun gibt das EMS-ESP noch weitere Eingriffsmöglichkeiten zu die Junkers/Bosch nicht zur Verfügung stellt, z.B. die Einschalt- und Ausschalthysterese. Diese steht standardmäßig auf -6K und +6K - bei eingestelltem Betrieb mit Fußbodenheizung. Normal kann man diese Einstellung nicht verändern - aber vielleicht ja im Betrieb mit Heizkörpern? Egal - nicht so wichtig.

Die Probleme mit der Heizung waren oder sind mit der Modulation verbunden die besonders beim Start hohe Leistungen loswerden muss. Da ist eine Ausschalthysterese von +6K bei gemäßigten Temperaturen nicht so toll. Da ich das nun aber mit EMS-ESP abfangen kann, frage ich mich, wie hoch denn so eine Hysterese sein sollte? Gibt es da Erfahrungswerte oder ist das nur vom eigenen System abhängig?

Ein Beispiel warum ich die Frage stelle:
Ist es kalt genug draußen, dann folgt die tatsächliche VLT der Soll-VLT. Ist es aber nicht so kalt, dann ist die gemessene VLT höher als die Soll-VLT. Bei hoher Hysterese läuft die Heizung vielleicht zu lange und der Verbrauch ist in der Übergangszeit höher als er sein müsste.

Warum ist der Wert mit -6K und +6K so hoch (n.m.M.)? Gibt es Gründe den Wert so zu belassen?

LG Thomas

Verfasser:
Chaot
Zeit: 11.11.2025 20:38:56
0
3896123
Zitat von Megathomas Beitrag anzeigen
Hallo Forum,
nach zwei Wintern habe ich nun endlich mein Problem mit den Startschwierigkeiten meiner Junkers Cerapur ZSB24-5 gelöst. Geholfen hat das EMS-ESP, das Zugriff auf die Steuerung zulässt die mit den originalen Thermostaten wie CW400 nicht möglich sind.
Nun gibt das[...]

Ohne den Aufbau Deiner Hydraulik zu kennen, wird es schwer sein, eine passende Antwort zu finden. Betreibst Du Deine Heizflächen im Direktbetrieb oder hast Du separate Heizkreispumpen? Hast Du einen Pufferspeicher? Falls ja, wie ist der eingebunden und wie groß ist der? Hast Du nur FBH, nur Radiatoren oder beides? usw. usw.

Verfasser:
Chaot
Zeit: 11.11.2025 20:53:48
0
3896136
Ziehe meinen Einwand zurück (hatte nicht gesehen, dass es um eine konventionelle Anlage geht)

Verfasser:
Chaot
Zeit: 11.11.2025 21:16:11
0
3896148
Zitat von Megathomas Beitrag anzeigen
Hallo Forum,
nach zwei Wintern habe ich nun endlich mein Problem mit den Startschwierigkeiten meiner Junkers Cerapur ZSB24-5 gelöst. Geholfen hat das EMS-ESP, das Zugriff auf die Steuerung zulässt die mit den originalen Thermostaten wie CW400 nicht möglich sind.

Warum ist der Wert mit -6K und +6K so hoch (n.m.M.)? Gibt es Gründe den Wert so zu belassen?[...]

Anders als bei Wärmepumpen hat die Absenkung der Vorlauftemperatur in der Übergangszeit keinen sooo starken Einfluss. Wesentlich ist, dass man unter die Kondensationstemperatur des bei der Verbrennung entstehenden Wasserdampfs kommt, um die Kondensationsenergie zurückzugewinnen.
Bei z.B. 40°C Abgastemperatur ist nur noch relativ wenig Wasserdampf in der Luft enthalten, so dass eine weitere Absenkung der Abgastemperatur um ein paar Grad durch geringere Vorlauftemperaturen nur noch wenig zusätzliche Energie bereitstellt.
Gerade in der Übergangszeit, wo die Therme taktet und Du beobachtest, dass die Temperatur über die Vorlaufsolltemperatur steigt, bis die 6K Abweichung überschritten sind, hast Du niedrige Vorlauftemperaturen, so dass die 6K Überhöhung verkraftbar sind.
Ich habe unsere Heizung seinerzeit auf 30°C statt wie üblich auf 35/36°C auslegen lassen und später enttäuscht nachgerechnet, dass das den Jahresverbrauch um weniger als 2% verbessert.
Wäre es möglich, die Hysterese einzustellen, könnte damit die Taktung erhöht werden und die Therme schneller den Geist aufgeben. Die Hersteller gehen also den Weg "keep it simple and stable"

Verfasser:
Chaot
Zeit: 11.11.2025 21:38:04
0
3896157
Zitat von Megathomas Beitrag anzeigen
Hallo Forum,
nach zwei Wintern habe ich nun endlich mein Problem mit den Startschwierigkeiten meiner Junkers Cerapur ZSB24-5 gelöst.
Warum ist der Wert mit -6K und +6K so hoch (n.m.M.)? Gibt es Gründe den Wert so zu belassen?[...]

Aufgrund meiner niedrigen Vorlauftemperaturen hatte ich anfänglich ebenfalls Probleme mit der fest eingestellten Hysterese (bei meiner Anlage sogar 8K). Bei Vorlauf-Solltemperaturen von 27°C schaltete die Heizung erst bei 19°C, also viel zu spät wieder ein.
Bei meiner Anlage gibt es die Möglichkeit, eine Mindestvorlauftemperatur festzulegen. Damit habe ich die negative Hysterese in der Übergangzeit nach unten beschneiden können. Ob so etwas auch bei Deiner Anlage möglich wäre, weiß ich allerdings nicht.

Verfasser:
Megathomas
Zeit: 12.11.2025 10:31:33
0
3896282
Hallo Chaot,
vielen Dank für deine vielen Antworten!

Ohne den Einblick mit der neuen Software habe ich in den letzten beiden Wintern immer nur Probleme mit den Übergangszeiten gehabt. War es kalt genug, lief die Anlage klaglos. Aber um die Übergangszeiten eben auch mit Heizung zu schaffen war die Wahl nur zwischen ständigen manuellen Eingriffen oder aber Erhöhung der Heizkurve. Das erste ist nervig und zudem bekommt man meist erst mit, dass was nicht läuft, wenn es schon zu spät ist. Das andere kostet Gas.

Jetzt sehe ich unterschiedliche Szenarien. Ist es kalt, stimmen Soll VL und Ist VL fast überein. Ist es aber wärmer als 10°C draußen liegen diese Werte schon beim Start 3K oder 4K auseinander. Die Anlage läuft dann trotzdem lange, weil die Hysterese mit 6K hoch ist. In der Übergangszeit halte ich den Wert für zu hoch und im Winter braucht man ihn nicht. Die 6K könnten natürlich auch die Antwort von Junkers/Bosch auf die Startprobleme sein, denn jeder Start beginnt mit 58% der Maximalleistung. Dann fällt der Wert auf die Minimalleistung von 13%, um dann erst auf den Wert nach Heizkurve wieder anzusteigen. Dieser Vorgang dauert so lange, dass die VLT über die Heizkurve steigt und der Brenner schaltet sich wieder aus. Mit dieser Problematik habe ich mir schon über 7000 Starts eingehandelt bei 6400 Betriebsstunden - aber jetzt soll das anders werden.

Wenn ich dich richtig verstehe, ist der Wert nicht so wichtig, dass ich was kaputt machen könnte. Ich kann also experimentieren welcher Wert vielleicht ein wenig besser harmoniert. Bisher habe ich auf 4K gesenkt - bei 3K gibts ein anderes Verhalten.

Meine Energiesparsuche ist eher auf der Heizkurve die ich vielleicht nun weiter senken könnte. Oder aber Zeiten in denen nicht geheizt werden muss. Aktuell ist die Anlage auf 36°C bei -8 NAT eingestellt.

Kann man eigentlich mit Hilfe der Rücklauftemperatur noch etwas steuern? Das bietet die Anlage nicht an, aber ich habe einen externen Sensor der diese Daten liefert.

LG Thomas

Verfasser:
Chaot
Zeit: 12.11.2025 19:37:44
0
3896502
Zitat von Megathomas Beitrag anzeigen
...die Hysterese mit 6K hoch ist. In der Übergangszeit halte ich den Wert für zu hoch und im Winter braucht man ihn nicht.[...]

Ja, genau. Die aus Heizbedarfsicht zu hohe Vorlauftemperatur hast du nur in den warmen Zeiten der Heizperiode. Dann arbeitet der Brenner bei der kleinsten Leistung, bis zu der er heruntermodulieren kann und das ist eben immer noch mehr als das Haus abnimmt. Also geht der Überschuss in das umlaufende Wasser und dessen Temperatur steigt und steigt. Das ist bei jedem so!
Wenn Du Sorge hast, dadurch richtig viel Energie zu verschenken kann ich Dich beruhigen. Zum einen tritt dieser Effekt nur für den kleineren Teil der Heizperiode auf und in dieser Zeit ist die Heizleistung auch noch am niedrigsten. 1-2% Effizienzverlust bei geringer Last und das auch im kleineren Teil der Heizperiode führt zu Gesamtverlusten deutlich unter 1%. Wenn Du nur deshalb die Hysterese ändern möchtest und dadurch mehr Starts gewinnst, kann das ggf. nach hinten losgehen. Es dauert eine Zeit bis der Brenner stabil und effizient läuft. Die Startphase ist also weit weg von effizientem Betrieb. Mit zusätzlichen Starts verschlechterst Du also die Effizienz.

Zitat von Megathomas Beitrag anzeigen
Meine Energiesparsuche ist eher auf der Heizkurve die ich vielleicht nun weiter senken könnte. Oder aber Zeiten in denen nicht geheizt werden muss. Aktuell ist die Anlage auf 36°C bei -8 NAT eingestellt.[...]
In der Übergangszeit schafft der Brenner ohnehin nicht, die eingestellt VL-Temperatur zu halten, der Temperaturverlauf im Vorlauf wird sich also vermutlich nicht ändern, nur das eine tiefere Soll-Temperatur zu früherem Erreichen der Ausschaltschwelle führt, sofern du sie nicht um denselben Wert erhöhst, um den Du die Heizkurve runtergesetzt hast (dann würde ich identische Temperaturverläufe in der Übergangszeit erwarten).
Die Heizkurve so einzustellen, dass sie bei 10 Grad und darunter genau ausreicht, um den kältesten Raum bei voll aufgedrehtem Heizkörperthermostat oder ständig offener FBH auf Zieltemperatur zu halten, macht trotzdem Sinn. Das kostet nichts, man gewinnt aber ein wenig Effizienz.
Zitat von Megathomas Beitrag anzeigen
Kann man eigentlich mit Hilfe der Rücklauftemperatur noch etwas steuern? Das bietet die Anlage nicht an, aber ich habe einen externen Sensor der diese Daten liefert.
Da fällt mir spontan nichts ein, aber vielleicht hat jemand anderes eine Idee

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