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08.11.2025 15:42:35 |
Hallo Forum, ich (Laie) habe seit einem Jahr eine Lambda-Wärmepumpe und wollte den Schlammabscheider reinigen. So sieht der Schlammabscheider aus: Ich würde hier unten einfaach aufdrehen und etwa soviel Wasser ablaufen lassen, wie es in des Volumnes des Abscheiders entspricht. Wie oft sollte man dies eigentlich machen (Heizkörper, kein Puffer, keine FB)? Danach wollte ich Heizwasser nachfüllen. Als im Winter nach der Inbetriebnahme mein Anlagendruck auf etwa 0.7 bar abgesackt war, meinte mein HZB ich kann mit Leitungswasser auffüllen (wir haben hier sehr harten Wasser). Wie ich im Forum gelesen habe, ist dies nicht das beste Vorgehen. Zumindest künftig möchte ich daher geeignetes Wasser verwenden. Ich habe gelesen, dass man entmineralisiertes Wasser nehmen und dabei aber auf den pH achten soll. Ich habe keine Möglichkeit selbst zu testen und will die Sache nicht übermößig verkomplizieren. Könnt ihr mir eine Patrone zum Nachfüllen und ggf. benötigtes Equipment empfehlen? Hier im Forum wurde an einer Stelle auf diese verwiesen, aber ich bin offen für Alternativen Besten Dank!
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08.11.2025 18:04:40 |
Am Anfang alle paar Wochen, danach sollte es zumindest in einer neuen Anlage nur noch wenig Verschmutzung geben. Falls auch ein Magnetitabscheider verbaut ist, bei vielen muss man für das Spülen den Magnet entfernen.
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08.11.2025 19:36:40 |
Wenn das wie beim Spirotrap ist, dann kann man den schwarzen Ring oben auf dem Bild nach unten abziehen, da ist der Magnet drin. Das sollte ab während man unten Wasser ablässt.
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08.11.2025 23:13:14 |
Bei mir ist auch noch im Vorlauf vom Außengerät kommend ein Filter mit einem kleinen Magneten verbaut. sieht so aus |
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10.11.2025 17:26:27 |
Danke, das hilft mir schonmal weiter. Könntet ihr mir noch sagen, welche Patrone ich zum Heizwasser auffüllen verwenden soll? Ich weiß, dass keinn Nachfüllen allein durch die Reinigung des Schlammabscheiders nötig sein wird, aber ich möchte trotzdem gerne eine Patrone auf Reserve haben.
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10.11.2025 17:55:47 |
Das hängt ja davon ab was jetzt drin ist an Wasser. Wenn es Leitungswasser ist, dann brauchst Du jetzt auch nichts anderes. Wenn es behandeltes Wasser ist, dann reicht ggf eine Patrone nicht. Und niemals durch den Schlammabscheider auffüllen!
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10.11.2025 19:47:54 |
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11.11.2025 23:17:59 |
Zitat von Joerchi  Das hängt ja davon ab was jetzt drin ist an Wasser. Wenn es Leitungswasser ist, dann brauchst Du jetzt auch nichts anderes. Wenn es behandeltes Wasser ist, dann reicht ggf eine Patrone nicht. Und niemals durch den Schlammabscheider auffüllen! meinst du damit, dass man dann mehrere Patronen braucht bzw eine Aufbereitungsanlage? ich erinnere mich, ich hatte während der Installation der WP mit dem hzb über Enthärtungsanlagen gesprochen. Er meinte das Wasser wird durch die WP nicht stark genug erhitzt, dass Kalk ein Problem wäre (ich habe VLT bis 45, max 50°C°C; 20°dH). Ist das richtig? Leider kann ich den hzb nicht mehr erreichen. Deshalb weiß ich nicht, ob mit aufbereitetetem Wasser befüllt wurde. Eine Enthärtungsanlage ist nicht verbaut. Die verlinkte Entkalkungsanlage kann ich selbst nicht installieren (wollte den Aufwand gering halten). Außerdem wird der pH vermutlich sinken.
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12.11.2025 06:05:48 |
Naja. Das ist nicht ganz richtig. Die Wärmepumpe geht ja direkt mit dem Heißgas in den Wärmetauscher rein. Und dort können sehr wohl Temperatur des Heißgases von über 60 Grad auftreten. Die Härte setzt sich dann im Wärmetauscher ab. Es kommt aber hier natürlich auf dein Gesamtwasservolumen an. Die VDI2ü35 beschreibt hier Grenzvolumen mit Härten die als unproblematisch gelten. Allerdings sind Pakttenwärmetauscher immer kritisch und der Hersteller wird dazu in der Anleitung Angaben gemacht haben. Diese sind zu beachten. Jetzt ist es allerdings egal. Das Wasser ist drin. Wenn dein PH Wert nicht zu gering wird und du ein Sauerstpffdichtes System hast welches keine große Leitfähigkeit mehr aufweist dann würde ich auch das Qasser drin lassen und beobachten. Das schlimmste was du machen kannst ist einfach eine Patrone (Entsalzung) kaufen und das dort einfüllen! Man muss schon wissen in welche Richtung das Wasser eingestellt werden soll und das dann auch überwachen und beproben. Grüße
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12.11.2025 09:01:42 |
Wesentliche Wasserwerte und ihre BedeutungWasserhärte (Härtegrad in °dH): Gibt den Gehalt an Calcium und Magnesium an. Abhängig von der Anlagenkapazität und dem verwendeten Werkstoff ist eine Enthärtung ab mittlerer Härte notwendig, sonst kann sich Kesselstein bilden. Elektrische Leitfähigkeit (µS/cm): Spiegelbild für den Gesamtsalzgehalt. Bei Werten über 100 µS/cm wird meist eine Entsalzung nötig – dies senkt das Korrosionsrisiko. Bei niedrigeren Werten reicht oft Enthärtung aus. pH-Wert: Muss meist im Bereich 8,2 bis 10 liegen (bei Aluminium max. 9,0). Entsalztes Wasser führt üblicherweise zu stabileren pH-Werten; dieser Wert ist entscheidend für Korrosionsschutz. Sauerstoffgehalt (mg/l): Sollte möglichst niedrig sein (<0,02 mg/l), damit Korrosionsgefahr reduziert wird. Der Sauerstoffgehalt beeinflusst bei höheren Leitfähigkeiten, ob diese toleriert werden. Entscheidungskriterien für Enthärtung oder EntsalzungEnthärtung ist vor allem dann ausreichend, wenn nur die Härtebildner (Calcium, Magnesium) entfernt werden müssen und die Leitfähigkeit nicht übermäßg hoch ist. Entsalzung ist nötig, wenn der Gesamtsalzgehalt (Leitfähigkeit) zu hoch ist oder wenn gewisse Anlageanforderungen bestehen, vor allem bei empfindlichen Materialien oder hohem Korrosionsrisiko. Typische Grenzwerte für die Heizwasseraufbereitung Parameter Grenzwert ( VDI 2035) Gesamthärte 0 - 0,3 °dH Elektrische Leitfähigkeit < 100 µS/cm pH-Wert 8,2 – 10 (bei Al max. 9,0) Sauerstoffgehalt < 0,02 – 0,1 mg/l sagt mir mein chatgpt.... Ontop sollte man das material der Heizrohre und komponenten berücksichtigen ( Kupfer, Edelstahl, .....)
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13.11.2025 08:46:10 |
danke an alle. Zitat von Ruediger1931  Jetzt ist es allerdings egal. Das Wasser ist drin. Wenn dein PH Wert nicht zu gering wird und du ein Sauerstpffdichtes System hast welches keine große Leitfähigkeit mehr aufweist dann würde ich auch das Qasser drin lassen und beobachten. Danke, das klingt pragmatisch. Wenn nur Leitungswasser benutzt wurde, sind die Kennzahlen laut Wasserversorger wie folgt: el. Leitfähigkeit b. 25°C 792 µS/cm pH 7,22 Härte 20°dh Sauerstoff: 6,1 mg/L Ich kaufe mir pH und Härtegrad Teststreifen und ein günstiges Leitfähigkeitsmessgerät, um zu prüfen ob der HZB das Wasser aufbereitet hat. Wie würdest du weiter vorgehen und woher weiß ich ob das System sauerstoffdicht ist?
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13.11.2025 09:11:19 |
Hallo Niklas, mir hat der Heizungsbauer im Rahmen der Umstellung auf SoleWP eine Aufbereitungsanlage von UWS eingebaut. Für die Erstbefüllung ging die erste Harzkartusche drauf aber für Nachfüllung sollte die neue Kartusche jetzt lange reichen. Es gibt eine Anzeige die zeigt zu wieviel % das Harz verbraucht ist, aber man sieht es auch grob an der Verfärbung vom Harz. Es gibt auch einfachere Systeme mit Harzpatronen aber man muss ja auch die Werte korrekt einstellen bzw. prüfen. Das ist bei meinem UWS System über die integrierte Steuerung einstellbar, hat aber die Heizungsfirma eingestellt. Für die bei dir erforderliche Minimenge kannst du vermutlich einfach einen Schluck normales Wasser nachfüllen. Wenn der Druck sich überhaupt ändert.
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13.11.2025 15:32:35 |
Hallo Georg, danke für die Nachricht. Ich habe keine Aufbereitungsanlage bekommen und weiß auch nicht, welches Wasser der hzb benutzt hat. Der Schluck Wasser zum Nachfüllen nach der Reinigung des Schlammabscheiders kann gerne Leitungswasser sein. Aber ich wollte gerne herausfinden, welches Wasser initial benutzt wurde, ob sich daraus Folgeschäden ergeben können und ob ich tätig werden muss
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29.11.2025 15:30:10 |
Hallo liebe Leute, heuer melde ich mich mit einem zu meiner Fragestellung zurück. Zitat von Ruediger1931  Man muss schon wissen in welche Richtung das Wasser eingestellt werden soll und das dann auch überwachen und beproben. u.a. Rüdigers und Joerchis Kommentare habenmich dazu bewogen Teststeifen und ein Leitfähigkeitsmessgerät zu erstehen. Vorweg: Ich habe Wasser am Heizkörper gemessen ( Vorgehen richtig?). Zuerst einige Milliliter ablaufen lassen, danach mit einer sauberen Tasse aufgefangen. Zum Vergleich habe ich gleichzeitig Leitungswasser in einer anderen Tasse vermessen. pH- und Härtegradstreifen habe ich nach 1 min abgelesen, den elektronischen Leitfähigkeitsmesser nach Stabiliserung des Wertes. Messwerte Leitungswasserel. Leitfähigkeit 734 bei 20°C (lt Versorger 792 µS/cm bei 25°C) pH 7 bis 8 (lt Versorger 7,22) Härte 20 bis 25 °dH (lt Versorger 20°dH) Das passt recht gut Messwerte Heizungswasserel. Leitfähigkeit 368 bei 23,5°C pH 6 bis 7 Härte 0 bis 5 °dH Die LW-Werte passen recht gut zu den Versorgerwerten Es sieht so aus als hätte der HZB (der noch immer nicht zu erreichen ist) das Wasser enthärtet, den pH aber nicht angepasst?? Hintergrund: Meine Anlage wurde 2024 in Betrieb genommen. Im Winter desselben Jahres war der Anlagendruck nur noch bei 0,7 bar. Damals hat mir der HZB gesagt, ich solle mit Leitungswasser auffüllen, was ich getan habe. Heute bin ich mir nicht mehr so sicher, ob das die beste Lösung war. Fragen an euch: Wie soll ich weiter verfahren, wenn ich wieder Wasser nachfüllen muss? Sollte ich vorher schon etwas tun, um den pH zu erhöhen?
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30.11.2025 11:24:40 |
hat niemand eine Idee? etvl sollte ich ein neues Thema eröffnen. Die ketzige Frage hat janichts mehr mit nachfüllen nach Reinigung des Schlammabscheiders zu tun
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01.12.2025 06:45:38 |
Man kann hier sehr schön sehen das der HB nur Stadtwasser eingefüllt hat. Dein PH Wert sinkt und man sieht das der Grund die fallende Leitfähigkeit ist weil Teile deiner Anlage in Lösung gehen. Der Korrosionsprozess hat begonnen. Dein PH Wert von 6 ist zu gering. Und da noch eine große Mange Restleitfähigkeit vorhanden ist wird der PH Wert weiter sinken. Hier sollte man gegensteuern. Ebenso weil die Härte mit 20 zu hoch ist. Dein Stadtwasser ist nicht geeignet als Heizungswasser für große Wasservolumen. Wieviel Heizungswasser ist denn in deinem System. Wie ich bereits schrieb gibt es frei Mengen. Aber aufgrund deiner Hohen Rohwasserwerte wird es eng. Wenn du es selber machen möchtest was ich empfehlen würde weil kaum ein HB sich damit wirklich auskennt, dann lies dich zum Thema ein und nimm die Alkalisierung selber vor. Evtl. Macht auch ein Wassertausch Sinn. Grüße
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01.12.2025 08:38:46 |
Ich würde nochmal mit dem Heizungsbauer sprechen. Er hat ja anscheinend nicht nach Norm aufgefüllt und sollte das nun nachträglich in Ordnung bringen. Ob dein Wärmetauscher schon was angesetzt oder deine Rohrleitung geschädigt wurde, kann natürlich niemand einfach feststellen. Der Wärmetauscher wird nicht morgen ausfallen, aber wenn sich dort Kalk absetzt oder sich was ablagert, senkt es deinen Wirkungsgrad und für den Austausch bist du später zuständig. Die alten Brenneranlagen waren da deutlich toleranter, aber die neue Technik ab Brennwert ist empfindlicher. Du kannst ja mal in die Anleitung der Anlage schauen, ob was zur Wassergüte drinsteht.
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02.12.2025 22:16:48 |
danke für eure Antworten. Davor hatte ich mich gefürchtet Zitat von Ruediger1931  Man kann hier sehr schön sehen das der HB nur Stadtwasser eingefüllt hat.
Ich dachte die geringe Härte im Heizungswasser im Vergleich zum Stadtwasser sei ein Zeichen dafür dass der HZB eine Enthärtung vorgenommen hat? Oder hat sich die Härte bereits irgendwo im System festgesetzt und deshalb ist das Wasser weicher? Zitat von Ruediger1931  Wieviel Heizungswasser ist denn in deinem System.
Der Pufferspeicher hat 480 Liter und ist laut HZB zur Hälfte gefüllt, er wird seiner Aussage nach aber ausschließlich zur Trinkwassererwärmung über die FriWa genutzt. Ich denke daher, das Heizungswasservolumen setzt sich zusammen aus Heizungsrohrvolumen und der Volumina der 15 Heizkörper (genauer kann ich es leider nicht sagen). Zitat von Ruediger1931  Wenn du es selber machen möchtest was ich empfehlen würde weil kaum ein HB sich damit wirklich auskennt, dann lies dich zum Thema ein und nimm die Alkalisierung selber vor.
Könntest du mich hierbei etwas anleiten? Hast du evtl. einen Link für mich, der das Vorgehen Schritt für Schritt erklärt? Zitat von Georg Ich würde nochmal mit dem Heizungsbauer sprechen. Er hat ja anscheinend nicht nach Norm aufgefüllt und sollte das nun nachträglich in Ordnung bringen. Ob dein Wärmetauscher schon was angesetzt oder deine Rohrleitung geschädigt wurde, kann natürlich niemand einfach feststellen. Der Wärmetauscher wird nicht morgen ausfallen, aber wenn sich dort Kalk absetzt oder sich was ablagert, senkt es deinen Wirkungsgrad und für den Austausch bist du später zuständig.
Selbst wenn der HZB nochmal zu erreichen sein sollte, er war schon zuvor immer abwehrend und ich habe leider nicht das Wissen argumentativ entgegenzuhalten. Während der WP-Montage hatte ich mit ihm aber schon darüber gesprochen, ob eine Entsalzungsanlage Sinn macht. Er verneinte (Begründung geringe Temperaturen führen nicht zu Kalkablagerungen). Ich möchte dem HZB kein Unrecht tun. Die Heizungsrohre dürften schon ziemlich alt. Macht hier eine Alkalisierung trotzdem (oder gerade deshalb) Sinn oder kann man in diesem Fall mit normalem Leitungswasser arbeiten? Vielleicht hilft es auch zu wissen, dass das Wasser bei Reinigung des Schlammabscheiders nach ein paar Millilitern klar war.
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08.12.2025 06:44:34 |
Hallo, ich wollte nochmal nachhaken. Sind wir uns sicher, dass der HZB nur Stadtwasser eingefüllt hat? Könntet ihr mir bitte nochmals beimeinen Fragen weiterhelfen?
vielen Dank!
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