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17.11.2025 13:34:50 |
Meine 110qm mit 5kw wp, bei -12 Tag und -16 nachts läuft 18 std als on Off Modell. Wahrscheinlich wird sie nur 4kw bei der Temperatur bringen. Es sind auch nur 16cm Dämmung verbaut und nur 24cm auf der Decke. Heizlast 3-3,5kw!? Du hast zusätzlich einen Ofen und noch llwp verbaut!? Wovor hast du Angst? Ich würde da 5kw verbauen… Du hast locker 12kw Reserve? 6kw Ofen und 6kw sicher von den llwps.
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17.11.2025 14:16:40 |
Zitat von pB  Nochwas zur Heizlast:
wird das Haus tatsächlich in einer Region leben, in der du für EINIGE Tage im Jahr (fast) durchgehend -12 bis -15°C haben könntest?
Ich glaub das nicht so recht... (wobei das bei Zentral-Kontinentalem Klima und Ostwind schon sein[...] Vielen Dank für Ihre Antwort! Nein, die kältesten Tage im Februar liegen tagsüber bei -7 °C und nachts bei -15–17 °C. Unser Problem ist das neblige Wetter, das im November und März manchmal eine ganze Woche anhält. Ich kann mich einfach nicht zwischen den 7-kW-Modellen von LG und Panasonic entscheiden. Das Panasonic-Modell ist günstiger, hat aber ein kleineres Außengerät und weniger Steuerungsmöglichkeiten. Das LG-Modell ist teurer, bietet bessere Leistungswerte, mehr Steuerungsmöglichkeiten und Modbus. Es ist relativ neu, daher gibt es noch wenige Erfahrungsberichte. Raumthermostate und Mischventile sind nicht geplant. Der Taupunktsensor soll an die Wärmepumpe angeschlossen werden. Mit dem LG-Modell ist das über Modbus möglich, aber ich kenne die Lösung von Panasonic nicht, vielleicht mit Heishamon?
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17.11.2025 14:35:19 |
Zitat von SebDob  Meine 110qm mit 5kw wp, bei -12 Tag und -16 nachts läuft 18 std als on Off Modell. Wahrscheinlich wird sie nur 4kw bei der Temperatur bringen. Es sind auch nur 16cm Dämmung verbaut und nur 24cm auf der Decke. Heizlast 3-3,5kw!? Du hast zusätzlich einen Ofen und noch llwp verbaut!?[...] Hallo! Ich mache mir keine Sorgen, plane aber lieber mit Redundanz. Die Wärmepumpe mit Heizelement soll das ganze Haus beheizen. Die Klimaanlage dient der Entfeuchtung und gelegentlichen Kühlung, wenn die Deckenheizung nicht ausreicht. Wie ich hier gelesen habe, haben 5-kW- und 7-kW-Wärmepumpen die gleiche Mindestleistung.
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| | Zeit:
17.11.2025 14:46:29 |
Hier war die Frage, warum so hohe Heizlast trotz Neubau. Der TE hat auch erklärt, dass es ein Bungalow ist. Der ist energetisch trotz aller Dämmung etwas schlechter als ein aufrecht gestellter Quader mit mehreren Etagen.
Gleichwohl bin ich auch davon überzeugt, die Meisha9 ist zu fett. Ich habe dieses Teil selbst für einen Altbunglow und realer Heizlast von 8-8.5 kW. Die Leisha ist zu schwach, und meine Meisha gerade eben noch okay mit ihrer schieren Kraft.
(Just my two cents)
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| | Zeit:
17.11.2025 15:32:50 |
Ich verstehe die Angst überhaupt nicht.
von einer heizlastberechnung kann man in der Praxis 10-20% abziehen. Ontop hat jede WP einen Heizstab.
Die wichtigen Betriebspunkte sind die Bereich -5 bis +10 Grad. Da sollte die WP möglichst passend Ihre Leistung modulieren können.
Wenn man zudem einen Ofen, und evtl. sogar noch ne Klimaanlage hat. Ja dann, gibts überhaupt keine Bedenken.
Man könnte später immer noch überlegen - oder auch gleich, ob man die WP hinsichtlich Warmwasser mit einer BWWP entlasten möchte.
Für mich ist die Kombination passende WP hinsichtlich Hydraulik + evtl. separate BWWP besser, als eine überdimensionierte WP für alles die nicht ideal laufen kann.
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| | Zeit:
17.11.2025 16:03:11 |
BWWP würde ich nur empfehlen wenn das Teil NICHT innerhalb der thermischen Hülle steht. Sonst kühlt es die Bude und konterkariert die Heizungsbemühungen
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Verfasser: pB | Zeit:
17.11.2025 16:56:51 |
Ob du dir für einen pissigen Taupunktfühler Modbus antun möchtest, der bei andren einfach ein Widerstandsfühler ist, kannst du selber entscheiden. Was du mit tausendundeiner Einstellmöglichkeit in einer Heizungsanlage machst, die einmal eingestellt "nie wieder" angefasst wird.... - ebenso. Die 7kW Heisha, die ich dir empfehlen würde, ist mit Sicherheit noch überdimensioniert, hat gegenüber der 5er aber den Vorteil des größeren Verdampfers. Wichtig ist in meinen Augen: Gute, ausgefeilte Technik (R32) gegen neue, sagen wir vorsichtig, Herstellerabhängig noch nicht fertig gereifte Technik (R290) Was aber wieder die Split/Mono-Diskussion lostritt.... kann dir - mit Schein - egal sein. Aber du hast Recht, Größe zählt ;-)) Mindestabgabe sind so ca. 2 kW, also eigentlich zu stark. Das haben wir jetzt lang genug erzählt; alle anderen sind vieeel zu groß, das wisssen wir jetzt auch schon.... Die 7er hätte aber, bei den angenommenen -15 etwa die nötigen 5 kW. Und müsste nach den Abtauorgien im Nebel auch nicht immer ein Aufholrennen starten. Die Redundanz ist ja nett, aber eben ein Zuckerle. Ich würde eine "automatische" Heizung bei Vorhandensein einer "manuellen" immer Monovalent auslegen.... Dasselbe bei der Klima, die ist eine tolle Ergänzung als Entfeuchtung im Sommer und optimal um in der Übergangszeit das Takten zu reduzieren, oder "halt mal schnell" ein zwei Räume aufzuheizen... Schlaf noch mal drüber, du hast eigtl. bisher vieles richtig gemacht, in dem du hier zuhörst....
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| | Zeit:
18.11.2025 08:37:48 |
Zitat von pB  Ob du dir für einen pissigen Taupunktfühler Modbus antun möchtest, der bei andren einfach ein Widerstandsfühler ist, kannst du selber entscheiden. Was du mit tausendundeiner Einstellmöglichkeit in einer Heizungsanlage machst, die einmal eingestellt "nie wieder"[...] Vielen Dank für die Antwort! Ich habe alle Beiträge im Forum zu „Leisha, UB40, Panasonic R290, L-Serie usw.“ gelesen. Eine Frage, die mir noch nicht ganz klar ist, betrifft die minimale Modulationsleistung. Ich weiß, dass sie aus der Keymark- Zertifizierung abgeleitet wird, bin mir aber nicht ganz sicher, wie genau. Die Panasonic Leisha hat eine minimale Ausgangsleistung von ca. 1,8–2 kW, während die LG R290 laut Forumbeiträgen bei ca. 2–2,5 kW liegt. Die Vaillant Arotherm 8.2 mit 7,5 kW hat ebenfalls eine minimale Leistung von 2 kW.
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| | Zeit:
18.11.2025 08:41:01 |
Was sagt der Geräuschpegel der wahlmöglichkeiten??
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| | Zeit:
18.11.2025 08:42:28 |
Zitat von Privatmann2020  BWWP würde ich nur empfehlen wenn das Teil NICHT innerhalb der thermischen Hülle steht. Sonst kühlt es die Bude und konterkariert die Heizungsbemühungen Irrelevant! Die Heizung hat mehr Power und das Defizit bei der WW Bereitung ggf. abtauen ist deutlich geringer. Dafür bekommt man ein Gerät was besser auf die WW Bereitung abgestimmt ist.
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| | Zeit:
18.11.2025 09:12:52 |
Zitat von SebDob  Was sagt der Geräuschpegel der wahlmöglichkeiten?? Der Nachbar hinter der Maschine wohnt 7 m entfernt, durch einen 1,8 m hohen grünen Zaun abgetrennt. Auf der Vorderseite ist mein Fenster etwa 10 m entfernt. Die Gegend ist sehr ruhig, daher ist der Lärm der Maschine dennoch relevant.
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| | Zeit:
18.11.2025 09:16:54 |
Dein Zaun spielt keine Rolle.
Du solltest deine wp Auswahl im Rechner eingeben inkl der Punkte für den Aufschlag.
Das macht keiner für dich. Wir machen das für deinen Nachbarn wenn der hier auftaucht…
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| | Zeit:
18.11.2025 09:36:47 |
Zitat von SebDob  Dein Zaun spielt keine Rolle.
Du solltest deine wp Auswahl im Rechner eingeben inkl der Punkte für den Aufschlag.
Das macht keiner für dich. Wir machen das für deinen Nachbarn wenn der hier auftaucht… Ich habe die Schallkriterien bereits berechnet, und sie erfüllen die deutschen Vorgaben, aber in unserem Land gibt es noch keine Lärmschutzgesetze. Mein anderer Nachbar hat eine billige Gree Versati 10kW nur 4 m von meinem Fenster entfernt installiert. Die ist laut … Meine ThermaV oder Aquarea, die 8–10 m entfernt stehen, sind es nicht.
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| | Zeit:
18.11.2025 09:40:28 |
Zitat von SebDob  Zitat von Privatmann2020  BWWP würde ich nur empfehlen wenn das Teil NICHT innerhalb der thermischen Hülle steht. [...] Dafür bekommt man ein Gerät was besser auf die WW Bereitung abgestimmt ist. Erklär mal bitte, inwiefern eine invertergesteuerte LWWP mit EEV nicht auf die WW-Bereitung abgestimmt ist. Bis die Erklärung folgt, sollte der TE auf die BWWP innerhalb der thermischen Gebäudehülle verzichten. Es sei denn, es gibt ein Konzept zur Abluftnutzung.
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| | Zeit:
18.11.2025 09:50:47 |
16cm Dämmung ist "nur"? Was bauen sich Leute denn heutzutage so an Dämmung dran? 2 Meter? :)
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| | Zeit:
18.11.2025 10:25:31 |
Zitat von hanssanitaer  Zitat von SebDob  [...] Erklär mal bitte, inwiefern eine invertergesteuerte LWWP mit EEV nicht auf die WW-Bereitung abgestimmt ist. Bis die Erklärung folgt, sollte der TE auf die BWWP innerhalb der thermischen Gebäudehülle verzichten. Es sei denn, es gibt ein Konzept zur Abluftnutzung. Ja, kann sie genauso gut, nur begründen sich die Nachteile aus der Aufstellung. Damit ist die bwwp klar im Vorteil, erst recht im Winter.
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| | Zeit:
18.11.2025 10:26:42 |
Zitat von voon  16cm Dämmung ist "nur"? Was bauen sich Leute denn heutzutage so an Dämmung dran? 2 Meter? :) Angesichts dessen, dass der Materialpreis gering ist, tut es nicht weh, wenn man Dämmung verbaut diese auch stärker auszuführen.
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| | Zeit:
18.11.2025 10:34:01 |
Zitat von pB  Ob du dir für einen pissigen Taupunktfühler Modbus antun möchtest, der bei andren einfach ein Widerstandsfühler ist, kannst du selber entscheiden. Was du mit tausendundeiner Einstellmöglichkeit in einer Heizungsanlage machst, die einmal eingestellt "nie wieder"[...] Was meinen Sie, welche R32-Split-Wärmepumpe wäre die beste Wahl? Die Mitsubishi Power Inverter 8kW ist preislich ähnlich wie die zuvor erwähnten R290-Hydrosplit-Geräte, hat aber einen höheren Geräuschpegel.
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Verfasser: pB | Zeit:
18.11.2025 12:25:52 |
Die hier ist meiner (!) Meinung nach für DEIN Projekt am Besten geeignet. Falls du möchtest, auch mit Kombi-Innenteil (incl. WW-Speicher)
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| | Zeit:
18.11.2025 13:02:13 |
Zitat von pB  Die hier ist meiner (!) Meinung nach für DEIN Projekt am Besten geeignet. Falls du möchtest, auch mit Kombi-Innenteil (incl. WW-Speicher) Können Sie mir sagen, wie ich den minimalen Modulationsbereich aus dem Keymark-Zertifikat ablesen kann? Ist er für die Modelle 7 und 9 gleich, wie bei den Monoblock-Geräten?
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Verfasser: pB | Zeit:
18.11.2025 15:13:46 |
das geht nicht. Prinzipiell nicht. Bei Pana ist die Min- Modulation bei etwas um die 20% --> je nach Lufttemperatur, so um die 1,6 - 2 kW (therm.)
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| | Zeit:
18.11.2025 15:34:58 |
Zitat von pB  das geht nicht. Prinzipiell nicht. Bei Pana ist die Min- Modulation bei etwas um die 20% --> je nach Lufttemperatur, so um die 1,6 - 2 kW (therm.) Wird es also einfach aus der Nennheizleistung und der Kompressorfrequenz berechnet?
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Verfasser: pB | Zeit:
18.11.2025 16:41:49 |
Im Prinzip ja, Pana gibt "ca. 20%" an.... Das deckt sich etwa mit den gemachten Erfahrungen. Kleinste Frequenz ist bei Pana 19 Hz. Die obere Modulationsgrenze wird, anhängig von der Lufttemperatur, bei Überschreiten der nominellen Leistung abgeregelt. D.h. wesentlich über z.B. 7kW (bei o.g. Maschine) bekommst du nicht, auch bei 32° AT nicht.
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Verfasser: pB | Zeit:
18.11.2025 16:47:02 |
P.S.: die untere Modulationsgrenze ist bei R290 Maschinen (momentan?) etwas höher, da es hier scheinbar Schmierungsprobleme gibt. Deshalb haben versch. Hersteller durch ein Update u.ä., nach sich häufenden Schäden, die Min-Drehzahl hochgezogen.....
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| | Zeit:
18.11.2025 17:50:32 |
Zitat von SebDob  Zitat von hanssanitaer  Zitat von SebDob  Zitat von Privatmann2020  BWWP würde ich nur empfehlen wenn das Teil NICHT innerhalb der thermischen Hülle steht. Sonst kühlt es die Bude und konterkariert die Heizungsbemühungen Irrelevant! Die Heizung hat mehr Power und das Defizit bei der WW Bereitung ggf. abtauen ist deutlich geringer. Dafür bekommt man ein Gerät was besser auf die WW Bereitung abgestimmt ist. Erklär mal bitte, inwiefern eine invertergesteuerte LWWP mit EEV nicht auf die WW-Bereitung abgestimmt ist. Bis die Erklärung folgt, sollte der TE auf die BWWP innerhalb der thermischen Gebäudehülle verzichten. Es sei denn, es gibt ein Konzept zur Abluftnutzung. Ja, kann sie genauso gut, nur begründen sich die Nachteile aus der Aufstellung. Damit ist die bwwp klar im Vorteil, erst recht im Winter. Entweder hast du einen Denkfehler, Verdienst am Verkauf von BWWP oder hast das perpetuum mobile gebaut. Der erste thermodynamische Hauptsatz gilt auch hier. Die Energie, welche die BWWP aus der Raumluft gewinnt, muss insbesondere in der Heizperiode von der Heizungswärmepumpe in die thermische Gebäudehülle eingebracht werden. Wenn hier aber die Raumluft als extrem schlechter Wärmespeicher und -tauscher zwischen WP1 und WP2 fungiert, dann ist das unter keinen mir bekannten Umständen effizienter, als wenn die WW Bereitung direkt mit einer invertergesteuerten LWWP erfolgt. Du nimmst erhebliche Exergieverluste und damit einen Effizienzverlust in Kauf. Auf die Vereisung des Verdampfers hat die WW Bereitung bei korrekt dimensionierter WP keinen Einfluss. Die Vereisung ist negativ proportional zum Wärmequellenstrom (hier Luftmasse) und dem Saugdruck der Verdichters. Letzterer ist bei vollelektronisch gesteuerten LWWP zugunsten größtmöglicher Effizienz gewählt. Die BWWP ist niemals im Vorteil, wenn eine zur WW Bereitung geeignete Heizungswärmepumpe vorhanden ist. Der COP dieser ungewollten Kaskade liegt niedriger, als bei direkter WW Bereitung mittels LWWP. Im Kernwinter: COP LWWP: 3,5 (3,5 kWh thermisch bei 1 kWh elektrisch) COP BWWP: 3,5 (ebenso 3,5 kWh thermisch bei 1 kWh elektrisch) 3,5 kWh thermische Energie brauchen jetzt 2 kWh elektrische Energie. Macht einen GesamtCOP von 1,75. Die LWWP macht dir das WW aber immer noch mit >2.
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