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Austausch Gastherme im Dachboden durch Wärmepumpe / Getrennte Brauchwasserwärmepumpe sinnvoll?
Verfasser:
3dbruce
Zeit: 18.11.2025 14:30:36
0
3898728
Hallo zusammen,

wir planen nächstes Jahr unsere dann 25 Jahre alte Gasheizung durch eine Wärmepumpe zu ersetzen. Aktuell sammle ich dafür Einiges an Vorabinformationen und habe auch bereits mittels heiz.report und den vorhandenen Bauplänen eine Heizlastberechnung durchgeführt. Unser Haus ist ein klassisches Reihenhaus BJ 2001, recht gut gedämmt und obwohl wir nur Heizkörper und keine FBH haben, besagen die Ergebnisse der Berechnung, dass wir lediglich vier Heizkörper austauschen müssen um eine Vorlauftemperatur von 45°C bei unserer Normaußentemp. von -8°C zu erreichen. Das sieht also alles eigentlich erst mal ziemlich unkritisch für eine Umrüstung auf Wärempumpe aus.

Allerdings befindet sich unsere aktuelle Gastherme mit einem 150l WW-Speicher im Dachgeschoss und damit scheinen einige zusätzliche Herausforderungen verbunden zu sein, zu denen ich mir von den Experten hier ein paar Ratschläge erhoffe.

Option 1, die Gastherme an gleicher Stelle im Dachboden durch eine Wärmepumpe zu ersetzen hätte den Vorteil, die komplette Verrohrung für Heizung und WW unverändert weiter nutzen zu können. Großer Nachteil scheint aber zu sein, dass wir dann eine sehr lange Leitung außen am Haus bis hinunter zur Außeneinheit ziehen müssen, da wir diese ja wegen Lärm und Vibrationen nicht direkt auf das Dach setzen können, richtig? Bei dieser Variante wäre auch vermutlich eine Split-Wärmepumpe angeraten, richtig? D.h. die Leitungen außen am Haus wären dann lediglich für das Kältemittel.

Option 2 wäre daher die Wärmepumpe in den Keller zu verlegen. Dort ist ein Heizkörper im Flur vorhanden und dessen Vor- und Rücklauf mit 22mm Rohren (außen gemessen) im Waschraum könnten wir dann evtl. nutzen um die WP dort in den Heizkreislauf zu setzen. Allerdings ist die Warmwasserleitung heute nur vom DG bis in das Obergeschoß verlegt, sodass uns eine WW-Leitung bis in den Keller erst mal fehlt. Heute verläuft aber natürlich noch eine Gasleitung vom Keller bis in das DG zur Gastherme, die dann ja nicht mehr notwendig wäre. Könnte man diese evtl. für WW nutzen indem man diese dann im OG mit der WW-Leitung verbindet? Kleiner zusätzlicher Nachteil dieser Variante wäre auch, dass das Warmwasser dann bis zu unseren Bädern im 1. OG und DG einen längeren Weg zurücklegen muss. Wir haben aktuell keine Zirkulationsleitung und warten schon mal 30s bis das warme Wasser kommt. Das würde dann also noch mal deutlich länger dauern, richtig?

Option 3: Eine reine Brauchwasser-Wärmepumpe würde an die heutige Stelle der Gastherme im Dach gesetzt und nutzt dort die vorhandene WW-Verrohrung. Der Heizkreislauf im Dach wird kurzgeschlossen und im Keller wird eine reine Heizungswärmepumpe installiert und dort an den Heizkreislauf angeschlossen. Nachteil dieser Variante wären natürlich erst mal höhere Kosten für die zusätzliche BW-WP, allerdings vermute ich entsprechende Kosteneinsparungen im Gesamtprojekt, weil wir die existierenden Rohre nahezu unverändert nutzen können.

Gäbe es noch weitere Vor- und Nachteile der beschriebenen Optionen, die ich noch gar nicht auf dem Schirm habe? Gäbe es noch Alternativen? Was übersehe ich noch an grundsätzlichen Schwierigkeiten? Falls noch relevante Informationen fehlen, die euch eine Einschätzung erleichtert liefere ich die gerne nach. Bevor ich im Frühjahr die Heizungsbauer kontaktiere wollte ich mich aber gerne jetzt schon so weit wie möglich schlau machen um deren Lösungsvorschläge dann besser einschätzen zu können.

Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe!

Verfasser:
Nobert_Dutz
Zeit: 18.11.2025 15:00:13
1
3898736
Zitat von 3dbruce Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

wir planen nächstes Jahr unsere dann 25 Jahre alte Gasheizung durch eine Wärmepumpe zu ersetzen. Aktuell sammle ich dafür Einiges an Vorabinformationen und habe auch bereits mittels heiz.report und den vorhandenen Bauplänen eine Heizlastberechnung durchgeführt. Unser[...]


Ich würde Option 3) wählen. Die BWWP wird mit gefördert, wenn die Bestandteil einer Gesamtlösung ist.

Verfasser:
Reggae
Zeit: 18.11.2025 15:56:19
0
3898758
Schau Dir mal diese an von Pollmann

Da geht auf alle Fälle was

Verfasser:
godek
Zeit: 18.11.2025 16:27:23
0
3898765
Zitat von 3dbruce Beitrag anzeigen
Option 2 wäre daher die Wärmepumpe in den Keller zu verlegen. Dort ist ein Heizkörper im Flur vorhanden und dessen Vor- und Rücklauf mit 22mm Rohren (außen gemessen) im Waschraum könnten wir dann evtl. nutzen um die WP dort in den Heizkreislauf zu setzen.


Und wo kommt die Wärme her? Die WP erzeugt die ja nicht, die muss die aus einem Medium entnehmen. Kellermontage mit Luftschläuchen ist entweder Gebastel oder ein eher unmodernes Nischenprodukt.

22mm aussen? Ist selbst bei Kupfer ziemlich mau für die Wassermengen die eine WP braucht

Verfasser:
3dbruce
Zeit: 18.11.2025 16:57:54
0
3898777
Zitat von godek Beitrag anzeigen
Zitat von 3dbruce Beitrag anzeigen
[...]


Und wo kommt die Wärme her? Die WP erzeugt die ja nicht, die muss die aus einem Medium entnehmen. Kellermontage mit Luftschläuchen ist entweder Gebastel oder ein eher unmodernes Nischenprodukt.

22mm aussen? Ist selbst bei Kupfer ziemlich mau für die Wassermengen die eine[...]


Da hab ich mich wohl mißverständlich ausgedrückt. Ich rede bei der Heizungs-WP natürlich bei allen Optionen von einer Luft-Wasser WP mit einer Außeneinheit die eben draußen steht. Option 2 oder 3 bedeutet eben nur, dass wir die im Keller an Vor- und Rücklauf der Heizungsrohre anbinden würden.

Und was die 22mm angeht: Das ist genau eine der Unklarheiten, die ich noch habe. An die 22mm Rohre käme ich halt einfach dran. Möglich, dass die Hauptleitungen im Versorgungsschacht der vom DG bis in den Keller geht noch etwas dicker wären, aber die dafür nötigen Umbauen wären dann eben auch deutlich aufwändiger.

Verfasser:
THS
Zeit: 18.11.2025 17:01:16
0
3898780
Bei unserem EFH stand die Gastherme im Bad im OG.
Ich habe daher Option 1 gewählt. Die 2 Leitungen vom AG gehen etwa 3m außen an der Außenfassade hoch und dann weiter unter der Dachschräge bis auf den Spitzboden. Von dort aus dann vom oben kommend ins Bad (statt dem bisherigen Abgasrohr) zur Inneneinheit mit WW-Speicher.
Unter der Dachschräge liegen die isolierten Rohre ja zusätzlich unter der Dachdämmung, also innerhalb der thermischen Hülle das Hauses. Die Gesamtlänge beträgt etwa 11m.

Verfasser:
3dbruce
Zeit: 18.11.2025 17:20:03
0
3898789
Zitat von THS Beitrag anzeigen
Bei unserem EFH stand die Gastherme im Bad im OG.
Ich habe daher Option 1 gewählt. Die 2 Leitungen vom AG gehen etwa 3m außen an der Außenfassade hoch und dann weiter unter der Dachschräge bis auf den Spitzboden. Von dort aus dann vom oben kommend ins Bad (statt dem bisherigen Abgasrohr) zur[...]


Gut zu wissen, dass die Option dann auch machbar zu sein scheint. Aktuell hängt unsere Gas-Therme in einem sehr kleinen abgetrennten Raum im DG mit dem WW-Tank davor. Könnte dann evtl. nur etwas eng werden, wenn dort ein größerer WW-Tank plus Inneneinheit mit Pufferspeicher hin müssen. Die Leitungsführung von dort nach außen wäre aber möglich und die Gesamtlänge auch in ähnlicher Größenordnung.

Wie dick sind die Kühlmittelleitungen, die dann am Haus hochgehen etwa?

Verfasser:
THS
Zeit: 18.11.2025 17:42:32
0
3898800
Ich habe eine Monoblock-WP, also keine Splitt.
Die 2 Leitungen sind je 32mm mit Isolierung drum. Jede Leitung ist im Außenbereich mit einem Regenfallrohr 130mm Durchmesser verkleidet.
Ich habe also einfach neben dem vorhandenen Regenfallrohr jetzt noch 2 weitere.

Es gibt aber auch entsprechend große "Kabelkanäle" aus Metall, wo man dann die beiden Leitungen und auch gleich die benötigten Kabel usw. reinpacken kann).

Verfasser:
flinke_wiesel
Zeit: 19.11.2025 18:24:27
0
3899253
Ich habe eine sehr ähnliche Situation (DHH Bj. 1998 m. 150qm Wohn/Nutzfläche) und deine Option 1 gewählt, also eine Split-WP mit Inneneinheit und neuem 200l-WW-Speicher im Dachgeschoss mit 2,56qm Wärmetauscherfläche.
Die Kältemittelleitung (17m) läuft sehr unauffällig in einem Metall-Kabelkanal 110x60mm außen nach oben (stattdessen ein zusätzliches Regenfallrohr war eine Option, die noch unauffälliger gewesen wäre) und in der Abseite zum Innengerät.

Verfasser:
LibiA
Zeit: 19.11.2025 22:26:43
0
3899347
Gastherme auf dem Dach hatten wir auch. War ja um die Jahrtausendwende der Top-Tipp in jeder Bauzeitschrift. Kamin gespart und Solarthermie direkt nebenan.

Jetzt mit dem Umbau auf Wärmepumpe haben wir den Keller gewählt mit neuen 26mm Steigleitungen (Innenmass) bis an die Steigleitungen im Erdgeschoss.
Warmwasserleitung ging glücklicherweise schon bis in den Keller.

Der Umbau hat zwar extra gekostet, aber keine wasserführende Leitung, keinen 200 Liter Wasserspeicher und keine Gasleitung mehr bis auf den Dachboden zu haben, war uns das wert.
Freunde haben das Aussengerät (Viessmann) an der Wand im ersten Stock und da sie schon mal einen lecken WW-Speicher hatten eine Leckagewanne unter den Inneninstallationen (im ersten Stock).
Das kann gut gehen, aber ich hätte Angst vor Vibrationen und Pumpgeräuschen.

Ich würde den Keller nehmen und die WW-Wärmepumpe sparen.
Wird es in Zukunft noch Split Wärmepumpen zur Auswahl geben können, wenn die meisten Hersteller auf R290 setzen? Und was wenn eure mal ausgetauscht werden muss? Warmes Wasser von der Monoblock auf den Speicher pumpen?

Verfasser:
Crash0r
Zeit: 20.11.2025 13:10:16
0
3899539
Wie wurden denn hier die beiden 32er Leitungen isoliert und wie dick?


Zitat von THS Beitrag anzeigen
Ich habe eine Monoblock-WP, also keine Splitt.
Die 2 Leitungen sind je 32mm mit Isolierung drum. Jede Leitung ist im Außenbereich mit einem Regenfallrohr 130mm Durchmesser verkleidet.
Ich habe also einfach neben dem vorhandenen Regenfallrohr jetzt noch 2 weitere.

Es gibt[...]

Verfasser:
fg100
Zeit: 20.11.2025 15:37:01
0
3899605
WP in den Keller. Da ihr Heizkörper habt werdet ihr eh nur Angebote und eine Ausführung vom HB mit parallelen Pufferspeicher (vermutlich 200l) bekommen.
Passt auch, da ihr mit Reihenhaus und entsprechenden Baujahr keinen all zu großen Wärmebedarf habt. Lasst euch da nicht wegen der Effizienzoptimierung verrückt machen.
Das müsste dann mit der 22 mm Leitung ins DG gut gehen, wenn das Kupfer, C-Stahl oder Edelstahl ist.
Wenn möglich den Puffer in Stich anbinden.

Vorher noch die Heizlast und den bisherigen Verbrauch auf Korrelation überprüfen. Falls möglich noch kurzfristig einen Wärmemengenzähler einbauen lassen um die WP passend zu Dimensionieren.

Zum WW. Wäre da nicht Durchlauferhitzer in den Bädern sinnvoller, als ein Speicher mit bis zu 30s Laufzeit bis warmes Wasser kommt. Günstig in der Anschaffung und auch sparsam, da keine Breitstellungsverluste.
Einzig der passende Stromanschluss muss halt gegeben sein.
Ggf. Alternativ: Es gibt auch kleine BWWP mit 50 oder 80 l die man direkt ins Bad hängen kann.

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