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13.02.2025 21:59:48 |
Ich habe meine WSB6 auf 75% begrenzt, das hat in den Zeiten von regelmäßigen Abtauungen ein starkes Überschwingen verhindert. Mir ist aber bewusst, dass ich bei sehr kalten Tagen das Limit anpassen muss.
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13.02.2025 22:42:39 |
Gibt's dazu auch ein Modbusregister?
Ansonsten wird das schwierig, wenn ich nicht da bin, könnte das meine Frau nicht machen.
Bisher möchte ich, das die Einstellungen permanent bleiben können ohne ständig was zu oder anpassen zu müssen.
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14.02.2025 09:59:36 |
Ray, dass ist genau der Punkt. Man möchte ja möglichst eine Einstellung finden, die zu möglichst vielen Wetterbedingungen passt. Die Leistungsabgabenbeschränkung verhindert in jedem Fall dieses starke Hochfahren, allerdings nicht das Überschwingen der Vorlauftemperatur. Unsere WP ist auf NAT -10 Grad ausgelegt. Das hatten wir bisher noch nicht und erst dann wird sich zeigen, ob dauerhaft 100% notwendig ist.
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14.02.2025 13:28:14 |
Bei mir sollte die Leistung der WP nicht ganz bis NAT reichen. NAT ist -11,5°. Theoretisch sollte es irgendwo zwischen -10° und -8° liegen. Wer kennt schon so genau die echte Heizlast. Ein bisschen kann man das Überschwingen mit der Begrenzung der Leistung reduzieren, aber das führt dann natürlich zu einer viel länger Zeit, bis die VLT erreicht wird. Das kann ich ja im Ruhemodus gut nach einem Abtauvorgang sehen. Das Überschwingen bekommt aufgrund der Regelung nie richtig in den Griff, aber über die Parameter der Modulation schneller wieder runter. Leider auch schneller in der Leistung nach oben. Ist irgendwie alles ein Kompromiss. Am besten wäre es über Modbus die Leistungsbegrenzung automatisiert in Abhängigkeit der Außentemperatur zu verändern. Das würde dann quasi automatisch funktionieren, solange mein Home Assistant funktioniert.
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11.11.2025 09:59:07 |
Ich habe eine Frage zur WSB6. Meine Wärempumpe gönnt sich nach jedem Abtauvorgang eine Taktpause. Ist das normal? Eigentlich könnte sie doch auch durchlaufen.. Danke Matthias
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11.11.2025 12:56:43 |
Softwarestand bei dir ist älter als 5.3.
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11.11.2025 13:18:21 |
Bei Softwareversion steht folgendes 0202041152
Oder ich bin im falschen Menü?
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11.11.2025 14:22:38 |
Jawoll, du bist im falschen Menü. Fachmann, Info, Wärmepumpe. Da müsste es recht weit unten stehen, wenn ich mich nicht irre.
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11.11.2025 20:11:17 |
Zitat von MatthiasSonne  Ich habe eine Frage zur WSB6. Meine Wärempumpe gönnt sich nach jedem Abtauvorgang eine Taktpause. Ist das normal? Eigentlich könnte sie doch auch durchlaufen.. Danke Matthias Manchmal habe ich das auch beobachtet, aber nur ganz selten und es gibt für mich keinen ersichtlichen Grund. Software 5.3
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11.11.2025 21:10:51 |
Habe auch die V5.3 drauf. Vielleicht ist die Taktsperre nur bei besonderen Ereignissen notwendig...
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11.11.2025 23:02:05 |
Ich kann natürlich nicht in die WP reingucken. Und sicherlich werden nicht alle Sensorwerte angezeigt. Aber in den Werten die ich über Modbus loggen kann, ist absolut nichts auffälliges im Verlauf der VLT und RLT. Auch sehe ich manchmal längere Zeiten bis der Verdichter, nach dem Abtauen wieder anläuft, das sehe ich am Muster der gemessen Stromaufnahme. Das schwankt zwischen 1 Minute und 3 Minuten. Aber die Taktsperre ist dann was ganz anderes und wird ja auch angezeigt bzw. über Modbus geloggt. Meine WP, das unbekannte Wesen...
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13.11.2025 11:34:50 |
Über welchen Software-Stand redet Ihr? WWP-SG oder WWP-CPU?
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13.11.2025 12:58:48 |
Die 5.3 R09 ist die WWP-CPU Die 5.0 R03 ist die WWP-SG zumindest bei mir. Die CPU ist die Software der Regelung.
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20.11.2025 10:06:37 |
Wir haben gerade feuchte Wetterverhältnisse und Temperaturen um den Gefrierpunkt. Wie häufig taut Eure WSB dabei ab und wie lang sind die Heizzeiten zwischen den Abtauungen bei Euch? Bei uns schwanken die Heizzeiten zwischen 45 und 90 Minuten. Das empfinde ich als zu kurz.
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20.11.2025 11:05:02 |
Zitat von KaEc99  Ich habe meine WSB6 auf 75% begrenzt, das hat in den Zeiten von regelmäßigen Abtauungen ein starkes Überschwingen verhindert. Mir ist aber bewusst, dass ich bei sehr kalten Tagen das Limit anpassen muss. Die Regelung ist stellenweise unbefriedigend. Ich habe mich so langsam damit abgefunden. Ich meine in dem WBB-Erfahrungsaustausch, wurde berichtet, das der Werkskundendienst die Regelung unter Modulation von Solltemperatur auf Temperaturspreizung umgestellt hat, weil das besser funktionieren sollte? Vielleicht aber auch nur WBB typisch. Ich hatte bis jetzt 3-4 Abtauvorgänge, aber bisher hat sich gezeigt, dass die Startzeit unter Modulation, die per Default nur 60s sind, wenn diese verlängert wird, sich positiv ausgewirkt hat, wie insgesamt nach einem Takt die Leistungsanforderung gesteigert wird, auch beim Abtauen habe ich es festgestellt. Praktisch hängt die WSB nämlich von ihrer eigenen Firmware nach dem Abtauen für 4-5 Minuten bei 30Hz fest, unabhängig was die Regelung vorgibt und weil die VLT nach dem Abtauen, zumindest bei Heizkörper gut abfällt, dann nach 1 Minute schon ständig die Leistungsanforderung hochstellt. Mittlerweile glaube ich die Logik nach dem Abtauen erkannt zu haben. Die Leistungsanforderung die vor dem Abtauen angelegt hat, wird nach dem Abtauen als neuer Startwert festgelegt plus die eingestellte Startleistung. So in etwa hat das Bild die letzten Tage ergeben.
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20.11.2025 12:21:19 |
Bei mir sieht das heute gemäß Bild mit den Abtauungen aus datenlogKann man die Startzeit der Modulation über das wemportal ändern? Am Montag kommt der Kundendienst. Die sollen sich das ansehen. Bis auf diese häufigen Abtauungen bin ich noch immer sehr zufrieden.
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20.11.2025 14:18:23 |
Das weiß ich nicht, da ich kein WEM Portal habe. Ich glaube aber das ist nur im OEM Menü möglich. Als bei mir wegen Vibrationen der Werkskundendienst da war, hatte er mir diese Einstellung empfohlen und eingestellt. Konnte aber nur sagen, es würde besser laufen...
Leider hast Du keine Leistungsanforderung mit dabei, ich gehe aber davon aus, dass diese auch schnell sehr hoch geht.
Dem Log zu urteilen, hast Du keinen Reihenrücklaufspeicher?
Aber prinzipiell sehe ich erst mal kein Problem in den Abtauvorgängen. Bei entsprechender AT ist das nicht zu vermeiden. Die Zyklen von 1h oder 2h kenne ich auch.
Gestern Morgen waren die Intervalle auch ca. 2h. Das hängt eben stark vom Klima ab.
Was soll der Werkskundendienst bearbeiten?
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20.11.2025 15:49:09 |
Der Kundendienst kommt, weil im letzten Winter bei mehreren Tagen mit Feuchtigkeit und um den Gefrierpunkt im Haus ein bis zwei Grad verloren gingen. Das sah dann wie untenstehend aus. Mit Weishaupt wurde vereinbart, dass man sich das im Winter bei der jetzigen Wetterlage das ansieht. febr 2025Da kam die WP quasi nicht mehr ins Laufen, sondern steckte im Dauerabtauen. Pufferspeicher haben wir nicht.
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20.11.2025 17:26:15 |
Hmm, letztes Jahr war es auch bei uns sehr extrem. Sah zwar schön aus wie Büsche und Bäume mit einer schönen dicken Reifschicht überzogen waren, aber für die LW-WP eine kleine Katastrophe war. Auch ich hatte auch stellenweise Abtauzyklen unter 45 Minuten. Ich bin mal gespannt was der Werkskundendienst da machen kann. Im Prinzip kannst Du die Ausfallzeiten nur durch höhere VLT ausgleichen. Der Reihenrücklaufspeicher hilft, das beim Abtauen VLT und RLT nicht so stark abfallen, muss dann aber natürlich auch wieder aufgeladen werden. Den Volumenstrom könnte man noch anpassen, falls er zu hoch ist. Ich sag mal so, aktuell haben wir -0.3° und nur eine Absolute Luftfeuchtigkeit von 4,13 g/m³, also sehr trocken und ist keine bisschen Reif auf dem Verdampfer. Die WP läuft mit ca. 40% bei etwa 2,6kW Wärmeabgabe.
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21.11.2025 08:58:42 |
Ich hatte die Leistungsanforderung auf 80%. Die habe ich jetzt zum Testen auf 75% reduziert. Meine Hoffnung ist eigentlich, dass man aus den Kundenreaktionen bei Weishaupt etwas lernt und die Regelung anpasst. Das scheinen andere bisher besser zu können. Bei einer LLWP von Panasonic habe ich diese kurzen Laufzeiten zwischen den Abtauungen nicht. Ich werde berichten, ob es einen neuen Software-Stand gibt.
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21.11.2025 11:32:11 |
Puh. Sind das wirklich alles Abtauungen ?! Bis gestern Mittags wars hier auch so trocken, dass sie gefühlt alle 5-6 Stunden abgetaut hat, aber Reif oder Eis habe ich nie gesehen. Heute nacht verringerte sich das Intervall deutlich. Aber öfter wie alle 3 Stunden braucht meine Biblock (nicht Split) nie.
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21.11.2025 11:45:01 |
Ja, die VLT und RLT-Werte sprechen eine eindeutige Sprache, leider.
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21.11.2025 13:11:51 |
Zitat von Tiii  Puh. Sind das wirklich alles Abtauungen ?! Bis gestern Mittags wars hier auch so trocken, dass sie gefühlt alle 5-6 Stunden abgetaut hat, aber Reif oder Eis habe ich nie gesehen. Heute nacht verringerte sich das Intervall deutlich. Aber öfter wie alle 3 Stunden braucht meine Biblock (nicht Split)[...] Na ja, erstens ne andere WP und zweitens vermutlich andere Umweltbedingungen? In einem andere Thread gab's auch BiBlocks die kurze Intervalle zwischen den Abtauvorgängen hatte. Die WSBs haben allerdings die Lamellen relativ dicht zusammen um vermutlich eine größere Fläche zu erzeugen, damit werden aber Vereisungen begünstigt. Es kommt auch darauf an, wie viel Leistung aus dem Verdampfer entzogen wird und vor allem wie viel Wasser in der Luft ist, die Luftfeuchtigkeit ist nur teilweise an Gradmesser. Ich habe die Erfahrung gemacht, es ist eher die relative Luftfeuchtigkeit in g/m3. Ich hatte schon Frostnächte da hat sie exakt alle 4h Abgetaut, obwohl so gut wie kein Eis drauf war. Ich denke das ist eine Art Schuzt, der bei mir aber nur bei Temperaturen unter 0° zu sehen ist. In extrem Situation letzte Heitsaison war die kürzeste Laufzeit 42 Minuten, es war eine Phase der größten Heizlast am Morgen mit viel Wasser in der Luft. Das große Problem bei so kompakten WPs ist dann wenn sie dann etwas knapp mit der Leistung ist. Würde sie nicht vereisen könnte meine bei 0° mit etwa 40-45% durchlaufen, aber durch das Abtauen muss sie danach die abgesackte VLT/RLT wieder hochziehen und muss dann entsprechend viel mehr Wärme aus dem Verdampfer entziehen, was wiederum zu schnellerer Vereisung führt. Dann kann es dazuführen, dass sie von einem in den anderen Abtauvorgang stolpert. Da auch jeder Abtauvorgang Wärme entzieht und es auch eine Zeit dauert bis die VLT erreicht wird, ist natürlich eine Unterdeckung der Heizlast in dieser Zeit, was dazuführen kann, wie Mauk beschrieben hat, die Raumtemperatur nicht mehr erreicht wird. Fast schon generell kann man sagen, knapp ausgelegte WPs können Problem mit dem Abtauen haben, laufen aber länger bis in hohe Plusgrade durch. WPs die mehr Leistungsreserven haben, haben weniger Probleme beim Abtauen, können aber Probleme mit dem Takten verursachen.
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21.11.2025 13:33:45 |
Bei uns bin ich mir gar nicht sicher, ob die 75 oder 80% Leistungsanforderung nach dem Abtauen erforderlich sind. Man könnte ja auch mit 60% versuchen und schauen, ob sich die Laufzeiten und Raumtemperaturen verändern. Ich habe den Eindruck, dass die hohe Anforderung das häufige Abtauen begünstigt. Dieses "Überziehen" nach dem Abtauen hatten wir schon einmal besprochen. Die Modulation kann man im WEMportal nicht einstellen oder ich habe es nicht gefunden.
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21.11.2025 14:46:45 |
Pauschal lässt sich das nicht direkt beantworten. Es darf halt nicht vergessen werden, gerade nach dem Abtauen wo VLT und RLT stark gesunken sind ein gewisser Nachholbedarf vorhanden ist. Ich sag mal so, es ist wie beim Autofahren, fahre ich mit konstant 100km/h verbrauche ich z.B. 5l konstant. Hat sich die WP eingependelt bei 0° auf vielleicht 50% mit 3kW Wärmeabgabe und jetzt steht ein Abtauvorgang an, fällt meistens auch schon die VLT um ca. 1 bevor es losgeht. Jetzt ist es quasi so, wie wenn Du mit dem Auto von 60km/h wieder auf 100km/h beschleunigen willst, dann kannst Du versuchen mit konstant 5l wieder auf 100km/h zu beschleunigen, das wird aber ziemlich lange dauern, oder Du beschleunigst und verbrauchst dabei 10-15l, bist aber wieder eher auf 100km/h. Ich war auch relativ überrascht welche Leistung in meinen Heizkreis nach dem Abtauen verschwindet, noch extremer wenn vorher WW für 45 Minuten oder länger noch eine Heizpause dazu kam. Statt etwa 2,6-3kW sind über 7kW verschwunden, das ist sogar mehr als die WSB6 überhaupt bei 0° liefern kann. Es kommt da auf mehr Fakten an. Ich sehe das durch den externen WMZ. Daher läuft die Leistungsanforderung manchmal derart hoch. Aber in einem stimme ich schon zu, die Regelung übertreibt beim hochfahren weil sie bis zum erreichen der Soll-VLT ständig die Leistung erhöht, je näher sie dem Ziel kommt, zwar in kleineren Schritten, aber wenn die Leistung vom Heizkreis mittlerweile die Startphase überwunden hat und schon wieder weniger Leistung abnimmt, wird bei mir auch stellenweise die VLT um 2-3° überschritten. Das müsste eigentlich nicht sein. Es gibt ja noch jede Menge Parameter im OEM Menü, aber bisher wollte oder konnte mir keiner vom Kundenservice eine genaue Erklärung geben.
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