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27.11.2025 13:29:21 |
Der COP hängt praktisch linear vom Hub zwischen Außentemperatur und Vorlauftemperatur ab. Es macht also z.B. etwa 20% Unterschied, ob die WP von 4° auf 33° heizt oder von 0° auf 37°. Hast Du einen Überblick, wieviel Verbrauch für den Heizstab drauf geht? Weißt Du, wie oft die Wärmepumpe taktet? Anschließend startet sie nämlich ggf. immer mit überhöhter Leistung, was wenig effizient ist.
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27.11.2025 13:40:03 |
GIbts einen Wärmemengenzähler (intern oder extern) ? Gibts einen separaten Stromzähler für die WP. DIe internen WMZ sind brauchbar. Die internen Stromzähler sind dagegen zu 99% daneben. Daher die Frage, obs einen externen Stromzähler gibt. Irgendeinen COP den die WP in einer APP anzeigt, kann keine verlässliche Zahl bringen.In aller Regel, ist die angezeigte COP Zahl der WP Kalkulation, positiv gerechnet. Man muss also eher von "noch" schlechter ausgehen. Aber... wichtiger als ein einzelner COP Wert, ist die Gesamtbilanz - Jahresarbeitszahl (JAZ) genannt. Die ist deutlich wichtiger. Alles über 4 ist schon mal gut :-)
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27.11.2025 14:08:33 |
Zitat von Handy  Zitat von Wunsen  [...] Die Werte hatte ich in meinem Planungsthread hier in Forum auch vorgestellt und damals hatte sich niemand geregt. Die Heizlast habe ich über zwei Winter beobachtet und auch eine Exceltabelle darüber geführt. Gestern Abends habe ich mir am Innengerät den Durchfluss[...] Wenn dieser Volumenstrom mit einer niedrigen Vorlauftemperatur zusammentrifft, bei HK ca. 35 °C), sollte die Wärmepumpe optimal arbeiten. Egal wie die interne COP-Berechnung zustande kommt. Was zählt ist der Stromverbrauch! Beim vom Wärmepumpendoktor beschriebenen Luxusobjekt mit Wärmerückgewinnung aus der Abluft, war der COP in Ordnung, bloß der Stromverbrauch war weitaus höher als die Heizlast. Kontinuierliche Strommessung, um die Abtautakte zu erkennen. Kapitel über Größe Rücklaufpuffer lesen. Heizstabeinsatz überprüfen. Einfluss der Warmwasserbereitung wegfiltern.
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27.11.2025 14:55:55 |
Zitat von PeterAlles  Zitat von WG_Jena  [...] Mußt Du auch den ersten Beitrag des Thread-Erstellers lesen: Zitat von Handy  [...] Wie soll er die 9,5kW durch diese dünne Hydraulik kriegen ? Mit einer Hochdruck- Pumpe ? Kleine Anmerkung: bei einem Ölverbrauch von 1.200 - 1.400 L/a hat der TE keine heizlast von 9,5 kW. Das ist ihrendwas um vielleicht 6 - 7 kW. Alles andere passt nicht zusammen. LG Eddi
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27.11.2025 16:55:05 |
Zitat von Handy  Gestern Abends habe ich mir am Innengerät den Durchfluss angesehen und der lag bei 1200l/h. Ich prüfe heute nachmittag nochmal, wo der heute liegt. Außerdem habe ich eben nochmal im Datenblatt von Vaillant nachgesehen. Dort ist der min. Vol.-Strom mit 540l/h angegeben und der max. Volumenstrom mit 1200l/h.[...]
Ich verweise auf diesen Thread: Volumenstrom Arotherm 75/6 mit HK und FBH=> "Die 75/6 hat im Auto Modus 1200l/h . Stellt man die Pumpe zwischen 50 bis 100% ein schafft sie bis 1800 Liter/h."
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27.11.2025 16:57:34 |
Zitat von Eddi Lang  Kleine Anmerkung: bei einem Ölverbrauch von 1.200 - 1.400 L/a hat der TE keine heizlast von 9,5 kW. Das ist ihrendwas um vielleicht 6 - 7 kW. Alles andere passt nicht zusammen.
Das ist richtig. Trotzdem sieht das hier einfach nicht gut aus : Zitat von Handy  Habe eben mit dem Infrarotthermometer das Delta T zwischen VL und RL gemessen. VL= 31°C RL=22°C [...] |
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27.11.2025 17:38:26 |
Fragt sich aber, wie genau diese Messung ist, und in welchem "Zustand" die Anlage da gerade war. Selbst bei nur 600l/h Volumenstrom ergäbe sich dabei eine Leistung von ca. 6kW, die auch bei ca. 0 Grad nicht benötigt werden, wenn der Heizölverbrauch stimmt.
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27.11.2025 17:49:56 |
Hier passt doch einiges nicht zusammen. Viele Angaben sind vage oder nur geraten. Spreizung 31/22 bei normalen Heizkörpern? 1000 l/h Volumenstrom ist jetzt auch nicht wirklich schlecht. Ein mäßiger COP kann bei der Arotherm auch eine Fehlmessung durch falsche Vor- oder Rücklauftemperaturen sein. Hat es es hier im Forum schon öfter gegeben. Stromverbräuche um 1100 W bedeutet ca. 40% WP-Leistung (75/6) und wäre völlig normal bei den aktuellen Temperaturen, wenn das gegebene Haus dabei warm wird. Vielleicht gibt es gar kein Problem.
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27.11.2025 18:11:33 |
Oder mal umgekehrt gerechnet: 1,1kW bei 0 Grad außen x AZ 4 ergäbe eine Heizlast von 4,4kW. Das würde zu einer Heizlast von etwa 8kW bei -10°C Außentemperatur passen - also Alles gut. Ist aber Alles nur Raterei, weil die Daten nicht wirklich zusammenpassen.
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27.11.2025 18:29:20 |
Zitat von Handy  Max Durchflussmenge: 1m³/h (dann leichtes Rauschen an manchen HK) ...
Gestern Abends habe ich mir am Innengerät den Durchfluss angesehen und der lag bei 1200l/h. Ich prüfe heute nachmittag nochmal, wo der heute liegt.
Wo stammt der erste Wert her? Vom WMZ oder von der Hydraulikstation? Und wo genau liegt das ÜSV, das für die fehlenden 200 l/h verantwortlich sein könnte? Hast du voreinstellbare Ventile (nicht Thermostate) an den Heizkörpern? Und wie sind die eingestellt? Ansonsten helfen größere Heizkörper, um mehr Durchfluß zu bekommen. Bei mir ist derzeit der tägliche Energieeffizienzwert wegen der Abtauungen auch nur zwischen 3 und 4. Bis Mitte Novenber war er noch zwischen 4 und 5.
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27.11.2025 18:58:33 |
Also, ich kam eben von der Arbeit und habe mir die Werte aus dem Innengerät geholt, u.a. aus der Fachhandwerkerebene (danke für das Passwort!) Außentemp: 5°C Vorlauftemp: 31,9°C Rücklauftemp: 29,1°C Gebäudekreis Durchfluss: 1209 l/h Gebäudekreis Wasserdruck: 1,7bar Gebäudekreispumpe Leistung: 77% Lufteinlastemp.: 4,3°C Kompressordrehzahl: 50,4 ups Betriebsstd. Heizstab: 0std Elektrische Leistungsaufnahme: 1,0kW Kompressormodulation: 42,1°C Für heute zeigt mir die App einen COP (ohne WW) von 3,19 an. Der Unterschied zwischen VL und RL ist viel geringer als angenommen. Die letzte Messung gestern hatte ich mit einem Infrarotthermometer gemacht an der Stelle, wo die Leitung von draußen in den Keller Eintritt. Die Messung scheint einfach ungenau gewesen zu sein. Was haltet Ihr von den Werten? Nein, einen externen WMZ und Stromzähler gibt es nicht. Ich hatte mich auf die Aussage von meinem Elektriker und HB verlassen. Beide meinten, die internen Messeinheiten seien genau genug. Im Zuge der Planung habe ich fasst alle HK von Typ22 gegen Typ33 getauscht Seit Anfang November läuft die WP ohne Taktung durch Alle HK haben eine Durchflussregelung im VL. Der hydraulische Abggleich wurde noch nicht durchgeführt. Dafür was es noch nicht kalt genug
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27.11.2025 19:31:00 |
Sorry, es muss natürlich heißen:
Kompressormodulation 42,1%
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27.11.2025 20:03:11 |
Zitat von Handy  Was haltet Ihr von den Werten?
Soweit unspektakulär. Interessant wäre noch Aus dem Live Monitor: VL soll Kälteleistung Aus FHE/Testmenü/Statistiken: Kompressor Starts Schaltvorgänge Vierwegeventil Letzeres gibt die Anzahl der Abtauungen an, also von Tag zu Tag notieren.
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| | Zeit:
27.11.2025 21:01:59 |
Zitat von ajokr  Zitat von Handy  [...] Soweit unspektakulär. Interessant wäre noch Aus dem Live Monitor: VL soll Kälteleistung Aus FHE/Testmenü/Statistiken: Kompressor Starts Schaltvorgänge Vierwegeventil Letzeres gibt die Anzahl der Abtauungen an, also von Tag zu Tag[...] VL Soll: 32°C Kälteleistung: 2,7kW Kompressorstarts: 141 Schaltvorgänge Vierwegeventil: 14h Dazu muss ich erwähnen, dass die Anlage im Oktober testweise lief. Dadurch kommen die vielen Starts zusammen. War ein Zusammenspiel aus warmen Wetter und völlig falschen Einstellungen. Seit Anfang November hat sich die Anzahl der Kompressorstarts nicht geändert. Ist die Differenz zwischen VL und RL ok, oder zu niedrig? Kann das der Grund für den schlechten COP sein, oder spinnt die App? Macht es Sinn, das Überströmventil weiter zu zu drehen?
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27.11.2025 21:37:29 |
Die APP muss nicht spinnen. Letztendlich wird der COP aus der erzeugten Wärmemenge im Verhältnis zum Stromverbrauch ermittelt. Und die Wärmemenge basiert auf der Temperaturdifferenz von Vorlauf und Rücklauf und dem Volumenstrom. Da dieser sehr hoch ist, und die Spreizung klein, führen schon kleinste Messungenauigkeiten zu deutlich verfälschten Werten. Außerdem: wenn das Wetter bei Dir ähnlich ist wie bei mir, hatte es heute auch viele Stunden Minusgrade. Die 5° C Außentemperatur waren vermutlich der heutige Höchstwert. Und es gab sicher auch viele Abtauungen. Da finde ich den angezeigten COP von 3,19 nicht besonders schlecht.
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27.11.2025 22:17:37 |
FHE/Testmenü/Statistiken:
Unter Testmodi habe ich nur Prüfprogramme und Aktortest. Statistiken (Menüpunkt zum Rücksetzen existiert) finde ich unter den Diagnosecodes 0-99 und 200-299.
Schaltvorgänge Vierwegeventil: 14h Sind das die Anzahl der Abtauungen am Tag?
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27.11.2025 22:20:49 |
Wenn alle HK immer offen sind, und also der Durchfluss permanent sichergestellt ist, würde ich das Überströmventil mal ganz zudrehen. Einfach testweise. Gucken, wie die Rücklauftemperatur sich dann ändert. Und ggf. die Heizkreispumpe ein wenig zurückregeln.
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28.11.2025 06:04:43 |
Zitat von WG_Jena  Mit meiner VWL 75/8.2 AS habe ich bei NAT eine ähnliche Vorlauftemperatur. Der COP interessiert mich nicht, da ich den korrekt gemessenen Stromverbrauch mit dem vorherigen Gasverbrauch (unter Berücksichtigung der Außentemperaturen) vergleiche. Für Heizung liegt der angezeigte Wert für November bei 3,45, mit Warmwasser bei 3,31. Das mit dem Gasverbrauch Vergleich in allen Ehren, aber ein COP ist der einzige Vergleich um zu wissen wo man steht. So kann man sich mit anderen Anwendern derselben WP Vergleichen.
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| | Zeit:
28.11.2025 07:51:32 |
Zitat von WG_Jena  FHE/Testmenü/Statistiken:
Unter Testmodi habe ich nur Prüfprogramme und Aktortest. Statistiken (Menüpunkt zum Rücksetzen existiert) finde ich unter den Diagnosecodes 0-99 und 200-299.
Schaltvorgänge Vierwegeventil: 14h Sind das die Anzahl der Abtauungen am[...] Du hast wahrscheinlich die /8.1, da sind die Menüpunkte gegenüber der /6 neu sortiert. Das Vierwegeventil habe ich da auch noch nicht gefunden. Im Sommmer schaltet das 4WV auch beim Start des Kühlbetriebs. Natürlich nicht bei Heizkörpern. Zitat von Handy  Ist die Differenz zwischen VL und RL ok, oder zu niedrig? Für 5°C AT ist das so in Ordnung. Da musst du halt an Frosttagen wieder einen Blick drauf werfen. Ebenso die Kompressorstarts und 4WV-Schaltvorgänge, jeweils von einem Tag auf den nächsten abgelesen. Eingangs hattest du mal geschrieben, bei mehr als 1m3/h gibts störende Geräusche. Nun hast du also 1200 l/h. Kannst du mit den Geräuschen nun leben? Dann wäre doch alles soweit in Ordnung. Der schlechte COP gibt sich wieder, wenn die Temperaturen wieder oberhalb der Abtauzone liegen.
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28.11.2025 13:31:11 |
Zitat von nicijan  Zitat von WG_Jena  [...] Das mit dem Gasverbrauch Vergleich in allen Ehren, aber ein COP ist der einzige Vergleich um zu wissen wo man steht. So kann man sich mit anderen Anwendern derselben WP Vergleichen. Spieglein, Spieglein an der Wand, wer hat den Größten im ganzen Land... Was soll ich mit einer Zahl anfangen, die mit einer fehlerhaften Strommessung berechnet wurde? Durch die Temperaturkalibrierung während des Entlüftungsprogrammes sollten grobe Fehler in der Bestimmung der Wärmemenge bei Vaillant inzwischen Geschichte sein. Am COP-Schw...vergleich beteilige ich mich nicht. Deshalb habe ich 22er, über 50 °C im WW-Speicher, eine Raumtemperatur von 21-23 °C und nicht die beste(teuerste) Wärmepumpe. Im Gegensatz zu den Leuten, die bei > 5 glänzende Augen bekommen, freue ich mich, wenn meine WP bei > 2 °C 2 bis 6 mal am Tag taktet. Dann habe ich meistens eine einstellige Zahl beim Stromverbrauch.
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| | Zeit:
28.11.2025 20:06:48 |
Zitat von WG_Jena  Spieglein, Spieglein an der Wand, wer hat den Größten im ganzen Land... Was soll ich mit einer Zahl anfangen, die mit einer fehlerhaften Strommessung berechnet wurde? [...]
Naja, wenn andere mit derselben Anlage und derselben "fehlerhaften Strommessung" deutlich weniger Strom verbrauchen als Du, bei gleicher Wohnfläche, dann kannst Du das gerne ignorieren.
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28.11.2025 23:39:40 |
Zitat von PeterAlles  Zitat von WG_Jena  [...] Naja, wenn andere mit derselben Anlage und derselben "fehlerhaften Strommessung" deutlich weniger Strom verbrauchen als Du, bei gleicher Wohnfläche, dann kannst Du das gerne ignorieren. Anlagen mit derselben Wärmepumpe und identischer Anlagenkonfiguration sind hinsichtlich des Stromverbrauchs nicht vergleichbar! Um Verbräuche mit konventionellen Wärmeerzeugern vergleichbar zu machen, gibt es seit 2009 den Klimafaktor entsprechend den Postleitzahlen. Es gibt zahlreiche Institutionen, die sich mit sinnlosen Berechnungen beschäftigen. Ein Klimafaktor für Luft- Wasser-Wärmepumpen wäre ein sinnvolles Aufgabengebiet. Die Temperaturabhängigkeit des COP wird auch durch die Messwerte des WP-Weltmeisters dokumentiert, die im Bereich von 2,93 bis 10,29 liegen und daraus einen SCOP von 6,02 ermitteln. Allein in meinem Heimatort gibt es beträchtliche Temperaturunterschiede. Meine niedrigste Temperatur war bisher -11,4 °C, die mit den -11,3 °C eines HA-Datenlieferanten korrespondiert. Bei der offiziellen Station des DWD waren es nur -8,9 °C. Ich denke, dass ich bis auf Ebusd und WMZ, die am besten überwachte WP besitze und nach Förderung einen Spitzenplatz im unteren Preissegment belege. Alle weiteren Infos im Link. Vaillant |
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29.11.2025 00:32:05 |
Zitat von WG_Jena  Zitat von PeterAlles  [...] Anlagen mit derselben Wärmepumpe und identischer Anlagenkonfiguration sind hinsichtlich des Stromverbrauchs nicht vergleichbar! Um Verbräuche mit konventionellen Wärmeerzeugern vergleichbar zu machen, gibt es seit 2009 den Klimafaktor entsprechend den Postleitzahlen. Es[...] Ja... Die ganzen Diskussionen Sole- vs Luft als Wärmequelle, auch hier im Forum, lassen meistens die Außentemperaturen außen vor. Ich habe mal nachgeschaut. Im November 2024 gab es im Bundesschnitt 7,2 Frosttage (an dem die minimale Tagestemperatur unter 0 °C liegt). Die Tage in meiner Region angeschaut und es waren 4 Tage.
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| | Zeit:
02.12.2025 10:04:21 |
Zitat von WG_Jena  Anlagen mit derselben Wärmepumpe und identischer Anlagenkonfiguration sind hinsichtlich des Stromverbrauchs nicht vergleichbar! [...]
Ich denke, Du bist des Lesens mächtig. Schau genau hin. Zitat von PeterAlles  Naja, wenn andere mit derselben Anlage und derselben "fehlerhaften Strommessung" deutlich weniger Strom verbrauchen als Du, bei gleicher Wohnfläche, dann kannst Du das gerne ignorieren.
Natürlich hängt das auch an der Aussentemperatur / NAT. Und beeinflußt selbstverständlich auch die reale JAZ. Und dennoch kann man vergleichen wenn man die Randbedingungen kennt. Aber solange Du zufrieden bist ..
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02.12.2025 10:40:39 |
Zitat von nicijan  Zitat von WG_Jena  [...] Das mit dem Gasverbrauch Vergleich in allen Ehren, aber ein COP ist der einzige Vergleich um zu wissen wo man steht. So kann man sich mit anderen Anwendern derselben WP Vergleichen. Servus. Also ich befinde mich auch im ersten Erprobungsjahr in einem Bestandsbau 1977 mit einer DIY Altherma 3M und als Ingenieur bin ich Datengeil und habe mir volle Transparenz mit allen Daten in hoher Qualität erzeugt um das wirklich sauber bewerten zu können nach der Heizperiode: 1: Abgriff CAN Bus der Altherma mit Espaltherma 2: 3 Phasen Leistungsmesser für die WP (separater1 phasen Heizstab wird berechnet da digital 3000W wenn ein und das berechne ich einfach) 3: WMZ in VL und RL mit WMBUS und sendet im Minutentakt , Temperaturen , Volumenströme und eben auch verbrauchte Energie. Das ganze läuft dann zur Analyse und Steuerung in Homeassistant zusammen. Worauf will ich hinaus:1: Singulär den COP in Momentaufnahme zu betrachten ist Zeitverschwendung, denn zu viele Parameter wirken kufri darauf ein auch wenn 2 vermeidliche gleiche Anlagen vorliegen mit einem vergleichbaren anderen Objekt von der Größe. 2: Woher willst du wissen wie diese interne Cop Messung appliziert ist und was die berücksichtigt? Werden Warmwassererzeugung und Abtauvorgänge richtig verrechnet? Wie oben schon geschrieben, die Bordeigenen Sensoren für Stromverbrauch sind meisten grottenschlecht, da greift die goldene Regel "Shit in Shit out", meint wenn die Stromsignale von den 3 Phasen schon schlecht sind und eine reine Wirkleistungsbestimmung meist geschätzt ist kann auch nur der COP Wert nur qualitativ schrottig sein. Die internen Daten der Altherma sind einfach nur schlecht, denke das wird woanders nicht besser sein. Was ich mache: Meine kleinste Zeiteinheit welche ich zur Bewertung berechnen lasse ist Tag, dann Woche, Monat und Jahr. Dazu nehme ich ganz einfach die Wärmemenge des genauen WMZ und verrechne es mit den Verbräuchen des genauen Stromzählers und erst dann bekommt man gute brauchbare gemittelte Werte mit denen man auch mal einen Quervergleich zu anderen Objekten und/oder Anlagen ziehen kann. Es ist ja am Ende auch eine Frage was man sehen will? Für dich mag ein CoP von 3 "schlecht" sein, aber da ich im Moment ein Kostenverhältnis von 2,5 von Strom zu Gas habe ist das für mich der Beweis das ich immer noch besser fahre als wenn ich die Gasheizung benutzen würde. Ich lasse das parallel berechnen was ich an Gaskosten hätte und das ist für mich der Maßstab über "gut" oder "schlecht" Am Ende zählt für mich dann einzig die Betrachtung der Heizperiode, maximal Monatsebene. Also viel geschrieben aber nur mal ein Denkanstoss wie man das betrachten kann :-) Fazit: Ohne externe genaue Messgeräte (mit qualitativ hochwertigen Daten wo man auch mal Ranbedingungen rausrechnen und normieren kann) vergeudete Zeit
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