| | | | Zeit:
01.12.2025 16:18:13 |
Hallo, Ich bin gerade darüber, details zu Planen was die Bodenplatte und die Baggerarbeiten für unser Neubauprojekt betrifft. Die Hausdaten werden sein. Ein Bungalowhaus EH40 mit 123m² beheizte Fläche Heizlast liegt bei 2,6kW. Es kommt eine LWWP Thermia Itec ECO 5. NAT -14°C im fränkischen Bergland. In der Übergangszeit wird wohl mit sehr viel Nebel zu rechnen sein da ein Fluss in der nähe und das Haus im Tal gebaut wird. Die Außentemperaturen werden im Winter durchaus regelmäßig frostig sein. Ich habe zwei Möglichkeiten das Kondenswasser abzuleiten. Entweder mit einem Kiesbett per Versickerung oder über einen beheiztes Rohr mit Sifon in die Retitenszisterne. Warum muss ich das jetzt wissen? Wenn der Erdaushub gemacht wird, kann dann direkt das Abwasserrohr entsprechend verlegt werden. Jetzt die Frage zu was ratet ihr? Danke schon mal.
|
| | Zeit:
01.12.2025 16:37:55 |
Kiesbett. Lowtech - kann nicht kaputt gehen und funktioniert immer. (Abflußrohr und R290?)
Wenn du es genau wissen willst - ich habe mit einer 5kW Wärmepumpe mit folgender Lösung: NICHTS. Das normale Blumenbeet was vorher auch schon da war und funct / versickert seit Jahren problemlos. Bayern, viel Nebel und NAT -15
|
| | Zeit:
01.12.2025 16:46:38 |
Es ist noch das alte R32 Gerät. Von dem her wäre dies kein Problem.
Es ist ein Neubau, heißt es wird eh alles andere neu angelegt somit bin ich unabhängig vom System.
|
| | Zeit:
01.12.2025 17:04:17 |
Ich würde die Planung von der zu erwartenden Wassermenge und dem Bodenstatus abhängig machen. Die Kondenswassermenge hängt natürlich stark von der absoluten Luftfeuchte und der Energiemenge ab, aber ich stelle jetzt mal 24 Liter Wasser in 24 Stunden in den Raum. Stell dich einfach auf dein Grundstück mit einer Gießkanne und gieße einen Liter Wasser innerhalb einer Stunde auf den Boden, also rund ein Schnapsglas pro Minute.... Ähnliches gilt auch für das WP-Fundament. Leute, ihr lauft jeden Tag zehnmal an dem Sockel vorbei. Falls sich da wirklich was durch Auffrieren heben sollte einfach mal an den Stellfüßchen nachjustieren. Es gibt übrigens weltweit Wärmepumpen, und in Deutschland eine DIN 1054. Dass in anderen Ländern Wärmepumpen wie Dominosteine umfallen weil sie nicht auf einem 80 cm tief auf Schotter gegründeten Betongusssockel in U-Bootbunkerqualität stehen ist mir nicht bekannt.
|
| | Zeit:
01.12.2025 17:47:54 |
Was die Versickerungsfähigkeit des Boden, betrifft so ist dieser nicht optimal laut Bodengutachten. Den Gieskannentest kann ich schlecht machen weil kein Wasser in der nähe. Noch nicht.
|
| | Zeit:
01.12.2025 18:26:09 |
Wenn dicht am Haus und es ein Grünstreifen ist mache ich auch, genau nichts. Im Winter kann sich schonmal eine Eisfläche bilden. Wen stört es?
Wenn es doll friert wird das Abtauen weniger und wenn es viel Abtaut ist dicht am Haus kein Frost.
Und selbst wenn du es an einen Abfluss anschließt. Ohne Begeitheizung ist das eh alles genauso n halber Kram als wenn du nichts machst.
Grüße
|
| | Zeit:
01.12.2025 18:49:37 |
Der Anschluss eines Abflussrohres würde mit einer Rohrbegleitheizung ausgestattet. Die Wärmepumpe wäre nach Vorgabe maximal Dicht an der Hauswand. Bloß mit einer Wärmestrahlung von Haus wird man nicht in dem Maß zu rechnen sein.
|
| | Zeit:
01.12.2025 19:09:08 |
Zitat von Stone82  Der Anschluss eines Abflussrohres würde mit einer Rohrbegleitheizung ausgestattet. Die Wärmepumpe wäre nach Vorgabe maximal Dicht an der Hauswand. Bloß mit einer Wärmestrahlung von Haus wird man nicht in dem Maß zu rechnen sein. Nein Wärmestrahlung nicht. Aber bis das Erdreich am Haus einfriert muss es schon ordentlich frieren. Je nachdem wo du in Deutschland wohnst kommt es mal alle paar Jahre bis nie vor oder jedes Jahr. Grüße
|
| | Zeit:
01.12.2025 21:23:30 |
| |
| | Zeit:
01.12.2025 21:57:07 |
Meine WP steht mit ca. 1,2m Abstand von der Hauswand im Vorgarten. Bei uns ist alles Sand, trotzdem wollte ich auf Nummer sicher gehen und vermeiden, dass Wasser ans Haus läuft, ist Altbau und mit keiner weißen Wanne ausgestattet. Ich habe nur ein 100er KG Rohr bis unterhalb der Bodenplatte gegraben/gebohrt. Dann noch 20cm Kies ins Rohr und fertig. Ich wollte keine Verbindung zum Kanal. War so für mich die einfachste Lösung. Bild vom Einbau |
| | Zeit:
02.12.2025 13:40:39 |
Hängt eben auch vom Haus ab. Am Berg/ Aufwärts/Abwärts Gut ist es wenn keiner ausrutscht
|
| | Zeit:
02.12.2025 13:55:23 |
Meine 3,5kW Mitsubishi steht auf zwei Betonblockstufen, die 'einfach so' auf der Terrasse liegen. Das Kondenswasser verschwindet einfach. Bei Frost bildet sich etwas Eis.
|
| | Zeit:
02.12.2025 18:33:56 |
Bedenken beim versickern habe ich weil die Wärmepumpe maximal Dicht nach Herstellerangaben an der Hauswand steht. Es wäre doch suboptimal wenn die Bodenplatte dabei angegriffen wird.
|
| | Zeit:
02.12.2025 19:16:30 |
Die Kondenswassermenge der Wärmepumpe ist Peanuts im Vergleich zu einem kräftigen Regenfall. Ich gehe mal davon aus Dein Haus ist regenfest.
|
| | Zeit:
02.12.2025 23:00:26 |
Der riesige Aufwand den manche treiben ist völlig überflüssig. Wie schon erwähnt kommt bei einem starken Regenguss ein vielfaches der Wassermenge herunter. Und wenns schneit wird es ja auch glatt. Die WP-Hersteller machen in ihren Unterlagen dazu völlig überflüssige Vorgaben und der pflichtbewusste Heizungsbauer sieht sich genötigt dem zu folgen wie auch bei unnötigen Pufferspeichern. Ich habe das mal gemessen: das waren ca max 2-4L pro Abtauvorgang.. Das fließt bei mir auf Steinplatten und versickert in den Fugen.
|
| | Zeit:
03.12.2025 08:25:41 |
German overengineering wo man hinschaut. Aber die Baukosten sind so hoch. Und die Politik ist schuld daran - NICHT? Oder sind wir auch alle selber dran schuld als Bauherrn, als Handwerker usw? // off topic - diese atombombensicheren Wärmepumpenfundamente sind auch so ein Beispiel. Warum fallen mit nur so ein paar dutzend Länder ein wo man es auch einfacher und kostengünstiger und schneller hinbekommt...
|
| | Zeit:
03.12.2025 08:31:56 |
Zitat von Geisha2021  Der riesige Aufwand den manche treiben ist völlig überflüssig. Wie schon erwähnt kommt bei einem starken Regenguss ein vielfaches der Wassermenge herunter. Und wenns schneit wird es ja auch glatt. Die WP-Hersteller machen in ihren Unterlagen dazu völlig überflüssige Vorgaben und der[...] Der Starkregen gefriert aber im Normalfall nicht, bevor er versickern kann. Frisch gefallener Schnee hat auch nicht die Rutschgefahr einer Eisbahn, und ist besser erkennbar. Die WP-Hersteller wollen sich nur jegliche Haftungsansprüche vom Hals halten.
|
| | Zeit:
03.12.2025 11:53:24 |
Mein privater Gehweg ist 5 Zentimeter vor meiner Wärmepumpe die keinerlei Kiesbett oder Abfluß hat. Das einzige Glätteproblem auf diesem Gehweg ist seit Jahren der Schneefall hier im kalten Bayern. Es könnte in der Praxis nichts egaler sein als die Wärmepumpe.
Ich kann nur sagen - wir werden alle sterben.
Total durchgeknalltes overengineering von Herstellern, Handwerkern und paranoid vorsichtigen Kunden. Aber die Politik ist zu 100% und immer schuld an den hohen Kosten -lol.
|
| | Zeit:
08.12.2025 20:16:49 |
Also ich habe mich entschieden das ich die Kiesbett Versickerungsvariante nehmen werde.
|
| | Zeit:
08.12.2025 21:50:17 |
Ich habe dazu groben Splitt 16-32 genommen. Durch die kantige Form gibt das eine noch bessere Versickerung und eine geringere Vereisungsgefahr.
|