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Datenschutzhinweise

Leistung Lambda EU 15
Verfasser:
rhm1
Zeit: 01.12.2025 13:46:51
0
3904398
Wir reden aneinander vorbei. Auch ich bestreite ja nicht dass die Software die Leistung der Wärmepumpe begrenzt, die Frage ist nur warum.


Laut Datenbaltt liefert bei 0 Grad und 50 Grad Vorlauftemperatur

EU08L (8kw) 9,7 KW Heizleistung
EU10L (10kw) 11,0 kW Heizleistung
EU13L (13kw) 14,4 KW Heizleistung
EU15L (15kw) 18,2 KW Heizleistung

Da ich nicht glauben kann, daß die EU15L künstlich gedrosselt wurde, hat die Software ein Problem die Leistung zu erhöhen. Der wahrscheinlichste Grund ist der Volumenstrom nicht ausreichend. Eventuell hilft die Leistung der Heizkreispumpen zu erhöhen.
Wenn sich das nicht auf die Schnelle beheben lassen sollte, würde ich die Spreizung deutlich erhöhen und schauen was passiert. 5K sind für Heizkörper eh ein bischen wenig
Ein Rückruf bei Lambda könnte weiterhelfen.

Verfasser:
mkaufmann
Zeit: 01.12.2025 14:04:07
1
3904403
Zitat von rhm1 Beitrag anzeigen
Wir reden aneinander vorbei. Auch ich bestreite ja nicht dass die Software die Leistung der Wärmepumpe begrenzt, die Frage ist nur warum.


Laut Datenbaltt liefert bei 0 Grad und 50 Grad Vorlauftemperatur

EU08L (8kw) 9,7 KW Heizleistung
EU10L (10kw) 11,0 kW[...]


Das ist völlig irrelevant, was die Lambdas lt. Datenblatt bei 0°C AT und 50°C VL-Temp. liefern KÖNNTEN(!). Wichtig ist, welche Leistungskurve in der Fachmann-Ebene eigestellt ist: Leistung bei 15°C/0°C/-15°C AT. Wenn da bei AT 0°C = 10kW eingetragen wurde, dann wird die WP bis zum St. Nimmerleinstag bei 0°C max. 10kW liefern, egal, ob die VL- (bzw. RL-) Solltemp. erreicht ist, oder nicht. Wenn du die vollen 15kW der EU15 bei 0°C haben willst, musst du das ändern, dann wird die EU15 auch ihre 15kW liefern, es sei denn natürlich, sie wird die 15kW nicht los (-> Hydraulik).

Bei meiner EU10 steht bei 0°C übrigens 7kW. Und daran hält sich die WP auch brav, es werden nicht mehr als 7kW frei gegeben, egal, was die VL- bzw. RL-Temp verlangt.

Verfasser:
rhm1
Zeit: 01.12.2025 14:23:37
0
3904409
Zitat von mkaufmann Beitrag anzeigen
Zitat von rhm1 Beitrag anzeigen
[...]


Das ist völlig irrelevant, was die Lambdas lt. Datenblatt bei 0°C AT und 50°C VL-Temp. liefern KÖNNTEN(!). Wichtig ist, welche Leistungskurve in der Fachmann-Ebene eigestellt ist: Leistung bei 15°C/0°C/-15°C AT. Wenn da bei AT 0°C = 10kW eingetragen wurde, dann wird die WP bis zum St.[...]


Ich kann verstehen, daß man nachts die Lautstärke einer Wärmepumpe begrenzt
Normalerweise wird zur Steuerung eine Heizkurve hinterlegt. Das heißt welche Vorlauftemperatur bei welcher Außentemperatur gewünscht wird.
Welchen Sinn es machen soll, darüberhinaus die maximal mögliche Leistung einer Wärmepumpe, für die man schließlich viel Geld bezahlt, und die man zum Beispiel zum Aufheizen auch benötigt, künstlich nach oben zu begrenzen erschließt sich mir nicht.
Offensichtlich konterkariert so etwas die Steuerung durch eine Heizkurve.

Verfasser:
AndreiLux
Zeit: 01.12.2025 14:27:47
0
3904411
Der Sinn der Leistungslimitationskurven ist damit die WP im Taktfall immer so lange wie möglich durchläuft bei niedriger Leistung, und bei Abtauzyklen die Leistung nicht über dem realen Bedarf überschießt und dann unnötig hohe und niedrige Modulationen arbeitet wegen dem Schwanken.

Problem ist halt nur dass der HB und der Nutzer davon wissen müssen, damit es richtig eingestellt werden kann.

Verfasser:
rhm1
Zeit: 01.12.2025 14:30:09
0
3904412
Die Erklärung taugt nichts.
Wenn die Vorlauftemperatur und die dazu gehörige Rücklauftemperatur erreicht ist reduziert eine Inverterpumpe ganz automatisch die Leistung. Da brauchts keinen Begrenzer nach oben.
Takten entsteht, wenn die Wärmepumpe nicht tief genug gehen kann, weil eine Mindestdrehzahl des Verdichters gewährleistet werden muß. Nach oben zu begrenzen bringt garnichts

Verfasser:
mkaufmann
Zeit: 01.12.2025 14:38:22
0
3904416
Ich sehe die Möglichkeit der Leistungskurve bei verschiedenen AT lediglich als Angebot. Wenn du das nicht willst, dann kannst du ja bei allen drei Außentemp. einfach die max. Leistung eintragen (ok, Passwort notwendig). Ich habe schon festgestellt, dass die Leistungsregelung der Lambda eher träge ist und zum Überschwingen neigt. Warum also meine EU10 mit P_max nach dem Abtauen bis zur geforderten RL-Temp. laufen lassen, wenn es auch eine geringere Leistung tut? Zumal ich bezweifeln möchte, dass die WP bei 100% Leistung genau so effizient arbeitete, wie bspw. bei 60%.

Verfasser:
rhm1
Zeit: 01.12.2025 14:52:47
0
3904421
Aha, die Idee ist also eine mangelhafte Software mit einem manuellen Eingriff zu verschlimm bessern. Alles um wenige Takte zu vermeiden.

Der Punkt ist, daß die Software einer Inverterpumpe die Leistung in Abhängigkeit von gewünschtem Vorlauf und tatsächlicher Vorlauftemperatur steuern muß,
Wenn sich die Vorlauftemperatur der gewünschten annähert und schnell steigt soll sie die Leistung natürlich reduzieren, so lange die Vorlauftemperatur sich immer noch der gewünschten annähert um Takte zu verlängern und natürlich soll die Software möglichst dafür sorgen, daß die Wärmepumpe im optimalen Bereich läuft.
Wenn das mit einem manuellen Eingriff pauschal nur nach der Aussentemperatur passiert, bezweifle ich, daß so ein manueller Eingriff die Wärmepumpe effizienter macht.
Es wundert mich nicht, dass es dann ewig dauert ein kühles Haus wieder auf Temperatur zu bringen.
So etwas ist auch Komfort, wenn man die Temperatur steuern kann ohne ewig auf einen Effekt warten zu müssen.

Verfasser:
AndreiLux
Zeit: 01.12.2025 15:13:39
0
3904429
Zitat von rhm1 Beitrag anzeigen
Aha, die Idee ist also eine mangelhafte Software mit einem manuellen Eingriff zu verschlimm bessern. Alles um wenige Takte zu vermeiden.

Der Punkt ist, daß die Software einer Inverterpumpe die Leistung in Abhängigkeit von gewünschtem Vorlauf und tatsächlicher Vorlauftemperatur steuern[...]

Die Lambda moduliert aber nicht so und es dauert jeweils eine halbe Stunde hoch zu fahren und eine halbe Stunde runter zu fahren. So lange RL nicht Sollwert ist dann fährt sie zu P_max hoch; es hat aber keinen Sinn da extrem hoch zu modulieren weil du dann Überschiesst und sie dann nachher wieder unter der Nominalheizlast modulieren muss wenn wieder zu warmes RL kommt. Die Trägheit hier ist ein Feature damit der Verdichter nicht hin und her geht und vor allem beim Abtauen ist das Sinnvoll.

Verfasser:
mkaufmann
Zeit: 01.12.2025 15:23:30
0
3904433
Zitat von rhm1 Beitrag anzeigen
Aha, die Idee ist also eine mangelhafte Software mit einem manuellen Eingriff zu verschlimm bessern. Alles um wenige Takte zu vermeiden.

Der Punkt ist, daß die Software einer Inverterpumpe die Leistung in Abhängigkeit von gewünschtem Vorlauf und tatsächlicher Vorlauftemperatur steuern[...]


Daraus eine mangelhafte Software abzuleiten, ist deine persönliche Interpretation. Ich finde das Feature jedenfalls gut, dass meine Lambda nicht wegen jedem bisschen delta_T gleich auf P_max hochmoduliert. Du musst das Feature ja nicht nutzen, wenn du nicht willst.

Verfasser:
Gueho
Zeit: 01.12.2025 16:42:09
2
3904460
Die Leistungsbegrenzung der Wärmepumpe führt, richtig eingestellt, zu einem besseren COP und längeren Laufzeiten. Ob du das glaubst oder nicht, spielt dabei keine Rolle.

Zitat von rhm1 Beitrag anzeigen
Die Erklärung taugt nichts.
Wenn die Vorlauftemperatur und die dazu gehörige Rücklauftemperatur erreicht ist reduziert eine Inverterpumpe ganz automatisch die Leistung. Da brauchts keinen Begrenzer nach oben.
Takten entsteht, wenn die Wärmepumpe nicht tief genug gehen kann, weil eine[...]

Verfasser:
rhm1
Zeit: 01.12.2025 18:14:31
0
3904495
Zitat von Gueho Beitrag anzeigen
Die Leistungsbegrenzung der Wärmepumpe führt, richtig eingestellt, zu einem besseren COP und längeren Laufzeiten. Ob du das glaubst oder nicht, spielt dabei keine Rolle.

Zitat von rhm1 Beitrag anzeigen
[...]


Das ist keine Glaubensfrage sondern ob Sie das durch Messungen auch nachweisen können. Dafür bräuchte es einen Prüfstand, auf denen Sie exakt gleiche Bedingungen simulieren können und das für utersciedliche Konstellationen. .
Und wenn dem so wäre, wäre die Software sicher verbesserungswürdig.
Das ist komplexe Software fast immer, aber so simpel ist es selten.

Mich würde interessieren was Lambda dazu sagt.

Verfasser:
Gueho
Zeit: 01.12.2025 22:46:25
1
3904577
In vielen Fällen hilft auch Erfahrung :-)
Und manche Leute wissen wenig, aber alles besser !

Zitat von rhm1 Beitrag anzeigen
Zitat von Gueho Beitrag anzeigen
[...]


Das ist keine Glaubensfrage sondern ob Sie das durch Messungen auch nachweisen können. Dafür bräuchte es einen Prüfstand, auf denen Sie exakt gleiche Bedingungen simulieren können und das für utersciedliche Konstellationen. .
Und wenn dem so wäre, wäre die Software sicher[...]

Verfasser:
stefha
Zeit: 02.12.2025 08:59:12
0
3904643
Um einige der offenen Fragen aufzuklären: In 2022 zeichnete sich ab, dass die Gastherme verenden würde. Da es im Bekanntenkreis eine gut funktionierendeWärmepumpenheizung gab und eine neue Gasheizung so wie die alte aufgrund veränderter Vorschriften nicht mehr gebaut werden konnte, wollte ich auf WP umstellen.

Die Lambda erschien mir richtig und ich fragte beim Hersteller an, wer denn in meinem PLZ-Gebiet 98663 das bauen könnte. Mir wurde eine Firma aus Umkreis Leipzig empfohlen, der Inhaber ist sogar auf der zewotherm webseite als offizieller Fachberater gelistet.
Der Fachberater war dann 2023 mal da, sich das Haus anschauen und beurteilte es als für WP geeignet, also hatte ich ihm den Auftrag erteilt.

Der Winter 2023/2024 war dann der letzte mit Gas, im Sommer 2024 wurde auf WP umgestellt und im Winter 2024/2025 hatte es zufriedenstellend funktioniert mit insgesamt geringeren Kosten als vorher die Gasheizung.

Aktuelle Zwischenmeldung: Die WP meldet jetzt gerade 2. 12. 2025 um 08:25 Uhr:
Abgabeleistung 9,8KW, AUfnahmeleistung 2,8 KW, COP 3,86, Vorlauf 54,1 Grad.

Im Haus gibt es: Heizkreis Büro des Mieters 50QM gross, anderer Heizkreis ein unvermieteter kleiner Laden 28QM, war mal ein Frisör, läuft nur auf Frostschutz mit, da ungenutzt. Beides renoviert und mit Heizung ausgestattet im Jahr 1999.

Restliches Haus von mir selbst renoviert seit Hauskauf in 2018. Erste Etage Wohnung 108 QM, isoliert und mit Heizung ausgestattet in 2022. Fussbodenheizung aus Gründen der Bauweise des Hauses unmöglich. Momentan kann ich dort auch mit Holzofen heizen, der hat max. Leistung 4,5KW, das reicht locker aus, um die 108 QM gemütlich warm zu kriegen. Zweite Etage renoviert und mit Heizung ausgestattet ab 2023. Die zwei "Einheiten" im EG sowie die Etagen sind jeweils eigene Kreise direkt angeschlossen und haben Wärmemengenzähler, da ich die teure Abrechnerei mit einer Ablesefirma und Einzelzählerchen an jedem Heizkörper loswerden wollte.
Erste Etage läuft aktuell auf Frostschutz mit, in der zweiten Etage ist das Wasser noch nicht in Betrieb gegangen, Heizung ist daher abgestellt.

Noch ist mein Lebensmittelpunkt 450km davon entfernt am Alpenrand. Ende 03-2026 will ich in Rente gehen und dann dorthin umziehen, Grenzgebiet Oberfranken-Thüringen. Dann will ich noch das Nebengebäude sanieren, momentan noch Totalruine, da kommen dann nochmal etwa 60 QM dazu, das soll auch Heizung bekommen. Die Abzweige dorthin sind schon gebaut.

Da Heizungsrohre durch absolut unbeheizbare Bereiche des Hauses führen und die Stromversorgung unzuverlässig ist (ab und zu Stromausfall) ist die Heizung sicherheitshalber mit Frostschutzgemisch befüllt. Inklusive des 500 Liter Puffers sind insgesamt etwa 800 Liter Frostschutzgemisch im Umlauf.

Das ist mal die Gesamtsituation.

Bisher war nur die gebaut habende Firma an der Steuerung dran. Im Sommer 2025 war ein neuer. junger Heizungsbauer rein informativ da, hat sein Geschäft in 10km Entfernung und ist leider erst 2024 auf den zewotherm-Zug aufgesprungen, zu spät für mich. Der konnte zwar mangels Passwort auch nicht in die Fachmannebene der Steuerung rein, aber schon das, was er zugänglich sehen konnte, fand er seltsam eingestellt.

Ich überlege, ob ich ihn die Anlage neu einstellen lasse. Sich aufzuregen und die Leipziger Firma, die mich offensichtlich loswerden will, dreht nochmal über Fernwartung dran herum und es kommt wieder nichts rechtes dabei heraus ist vielleicht nicht die optimale Lösung.

Andererseits: Ich gebe nach Fördergeldabzug € 25 000.- für eine neue Heizung aus und kriege was hingestellt, was nicht so funktioniert, wie es soll und soll dann hinterherinvestieren, damit die Anlage vernünftig ersteingestellt wird?

Verfasser:
Tobias_K
Zeit: 02.12.2025 09:34:45
0
3904658
Irgendwo am Anfang wurde geschrieben : "... an 3 von 7 Tagen beheitzt..."
Das ist jetzt nicht gerade die übliche Nutzung von einem Gebäude, deshalb passen dafür die Einstellungen einfach nicht. Ob der HB das damals überhaupt wusste und was man denn einstellen sollte kann man nur raten.
Wenn die Anlage per Internet erreichbar ist kann der HB aus der Ferne problemlos in 2-3 min. die Einstellungen anpassen.
Ob das dann ausreicht um nur 50m² Fläche von einem 270m² Gebäude und das an nur 3 Heiztagen in der Woche zu beheizen wird sich dann zeigen.

Verfasser:
mkaufmann
Zeit: 02.12.2025 11:04:36
0
3904705
Ich gehe mal davon aus, dass es bei deiner letzen Ablesung ebenfalls um die 0°C AT oder weniger gehabt hat. Leider fehlen andere Daten wie z.B. aktuelle Spreizung, bzw. die Angabe, ob die Leistung von 9,8kW kontinuirlich abgegeben wird. Sollten die Daten aber ähnlich sein, wie in deinem 3. Post hier beschrieben würde ich davon ausgehen, dass die WP mit 9,8kW wieder in der Begrenzung der Leisungskurve hängt. Das muss auch nicht unbedingt schlimm sein, vermutlich würden die knapp 10kW ausreichen das Haus auf Temperatur zu halten, wenn es denn erst mal durchgewärmt wäre.

Dass deine Startegie mit "Heiztagen" und "Frostschutz" nicht unbedingt optimal ist für den Betrieb einer WP, haben ja schon einige hier geschrieben. Ich habe jetzt lt. deiner Beschreibung mindesten drei Heizkreise gezählt. Ich würde an deiner Stelle erst mal anfangen zu schauen, wohin sich die 10kW aktuell verteilen. Das ist ja nicht gerade wenig Wärmeenergie. Ich gehe mal davon aus, dass die Heizkreise nicht jeweils über ein Ventil mechanisch gesperrt sind. Demnach würde ich erwarten, dass (trotz der Einstellung "Frostschutz") ein nicht unerheblicher Teil der 10kW in eben diese Heizkreise gedrückt wird, dort aber auf Grund der heizfreien Tage erst mal quasi im Nichts verpuffen, da die Räume viel zu kalt sind.

Ob es für deine aktuellen Anforderungen (heizfreie Tage/ Heiztage) überhaupt eine sinnvolle Parametrisierung gibt, möchte ich mal bezweifeln. Vielleicht solltest du einfach mal die WP machen lassen, wofür sie geplant war: Das komplette Haus zu heizen, 24/7. Und dann mal schauen, ob sich deine aktuellen Probleme von selbst lösen, wenn das Haus erst mal auf Temperatur gebracht wurde. Hier noch ein Thread, der von ähnichen Problem bez. VL-Temp. in unterschiedlichen Heizkreisen berichtet, bei dem das Problem wohl auch ein nicht durchgeheiztes Haus war (s. letzter Eintrag): https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/289902/Lambda-EU13L-funktioniert-nicht-richtig

Verfasser:
rhm1
Zeit: 02.12.2025 11:07:11
0
3904706
Zitat von Gueho Beitrag anzeigen
In vielen Fällen hilft auch Erfahrung :-)
Und manche Leute wissen wenig, aber alles besser !

Zitat von rhm1 Beitrag anzeigen
[...]


Wenn Behauptungen in den Raum gestellt werden ohne jeglichen Nachweise und die Argumente ausgehen, dann wird man halt patzig...
Ich bin kein Heizungsbauer und will es auch nicht werden, aber ich habe wahrscheinlich von Physik mehr Ahnung als manche andere hier, die meinen die Weisheit gepachtet zu haben...

Fakt ist, daß eventuelle Vorteile erheblichen Nachteilen gegenüberstehen.

- zum Beispiel dass es mit Wärmepumpe noch länger dauert Warmwasser wieder bereitzustellen oder wie hier ein Haus oder Wohnung aufzuwärmen, wenn die Soll Vorlauftemperatur deutlich von der tatsächlichen abweicht. Das ist im Vergleich zu anderen Heizungen nicht die Stärke einer Wärmepumpe, die von Haus aus schon knapp ausgelegt wird. Ob es wirklich sinnvoll ist die Leistung einer Wärmepumpe mit solch ruden Methoden weiter zu drosseln darf man getrost anzweifeln.

- Wir erleben hier oft genug das selbst angebliche Fachleute unfähig oder zu bequem sind die Parameter zur Steuerung der Wärmepumpe auf den tatsächlichen Gebrauch anzupassen. Um das alles noch schwieriger zu machen, darf der Kunde zwar seine Wärmepumpe bezahlen und in Besitz nehmen, aber relevante Parameter werden dann vor ihm per Passwort geschützt und wenn der so genannte Fachman im Besitz des Passwortes dann nicht anrückt, dann bleibt die Bude halt kalt.

Spricht alles nicht für den Umstieg auf Wärmepumpe. Heizung ist kein Spielzeug für Tüftler, die meinen auch noch das letzte Promille an Effizienz herausholen zu müssen. .

Verfasser:
Gueho
Zeit: 02.12.2025 11:49:45
1
3904724
Du redest hier sehr theoretisch über Physik, hast aber mutmaßlich noch nie eine Lambda konfiguriert. Welchen Sinn soll es also machen, sich mit dir hier über ein Thema zu unterhalten, dass du dir allenfalls theoretisch erschlossen hast. Genauso gut kann ich mit einer Kuh darüber diskutieren, wie man Mäuse fängt.

Zitat von rhm1 Beitrag anzeigen
Zitat von Gueho Beitrag anzeigen
[...]


Wenn Behauptungen in den Raum gestellt werden ohne jeglichen Nachweise und die Argumente ausgehen, dann wird man halt patzig...
Ich bin kein Heizungsbauer und will es auch nicht werden, aber ich habe wahrscheinlich von Physik mehr Ahnung als manche andere hier, die meinen die[...]

Verfasser:
rhm1
Zeit: 02.12.2025 12:31:18
0
3904746
Zitat von Gueho Beitrag anzeigen
Du redest hier sehr theoretisch über Physik, hast aber mutmaßlich noch nie eine Lambda konfiguriert. Welchen Sinn soll es also machen, sich mit dir hier über ein Thema zu unterhalten, dass du dir allenfalls theoretisch erschlossen hast. Genauso gut kann ich mit einer Kuh darüber diskutieren, wie[...]
Zitat von rhm1 Beitrag anzeigen
[...]


Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich
Physik ist nichts Theoretisches, sondern Grundlage unserer gesamten modernen Technik und Voraussetzung für ein Verständnis was machbar ist und wo die Grenzen des Machbaren liegen.
Der Thread ist nicht von mir eröffnet worden und weist, falls die Vermutungen hier richtig sind, ein gravierendes Problem in der Praxis auf, was pssiert wenn man eine Wärmepumpe drosselt bei Außentemperaturen, die über dem Bivalenzpunkt liegen.
Ich habe diese Lambda nicht konfiguriert sondern vermutlich einer dieser Heizungsbauer mit Erfahrung aber begrenztem physikalischem Verständnis.

Verfasser:
Chaot
Zeit: 02.12.2025 18:39:53
1
3904896
Zitat von rhm1 Beitrag anzeigen
Zitat von Gueho Beitrag anzeigen
[...]


Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich
Physik ist nichts Theoretisches, sondern Grundlage unserer gesamten modernen Technik und Voraussetzung für ein Verständnis was machbar ist und wo die Grenzen des Machbaren liegen.
Der Thread ist nicht von mir eröffnet worden und[...]

Hmmm, wenn Du vorher eine andere Heizquelle hattest, die deutlich mehr Leistung abgeben konnte, sollte die Physik dir Doch sagen, dass die Lambda für den gleichen Energieumsatz mehr Zeit benötigen wird...
Dass Theorie und Praxis häufig nicht übereinstimmen, weil die komplexe Realität nicht vollständig erfasst und damit nicht genügend berücksichtigt wurde ist (leider) keine Ausnahme. Und dann hilft Erfahrung ungemein. Selbst in der Theorie wirst Du herausfinden, dass ein Regler, der nur innerhalb eines vorgegebenen Spektrums arbeiten darf, bei richtig gewähltem Spektrum schneller ins Ziel kommt. Und nichts anderes ist der Ansatz den Lambda sinnvollerweise gewählt hat.
Dass die Standardeinstellung der Lambda ab Werk nicht für jeden Anwendungsfall die beste Konfiguration ist, sollte auch einleuchten, sie ist aber ein guter Ausgangpunkt für individuelle Anpassungen oder Optimierungen. Wenn Dein Anlagenerbauer sich nicht genügend darum kümmert, hat das nichts mit der Anlage zu tun.
Falls Deine sehr spezielle gewünschte Betriebsweise vielleicht nicht zur gewählten Wärmepumpengröße passen sollte, könnte das ggf. daran liegen, dass der Anlagenersteller diese aus seiner Sicht spezielle Anforderung nicht kannte, weil Du sie ihm nicht mitgegeben hast, weil sie für Dich ja "normal" war.
Wenn Du in diesem Forum Hilfestellung erwartets, solltest Du meiner Meinung nach etwas mehr Vertrauen in die Dir von den Fachleuten gegebenen Anregungen legen. Das sind vielleicht nicht alles Physiker aber viele trotzdem erfahrungs- und nicht nur theoriebasiert mit Wissen ausgestattet, das Dir fehlt.

Verfasser:
stefha
Zeit: 02.12.2025 18:45:25
0
3904897
Immer noch bin ich ein Lernender.
Was die Heizstrategie betrifft:
Fakt ist, das Haus ist in Renovierung befindlich und noch bis April 2026 unbewohnt bis auf das vermietete Büro, wo an drei Wochentagen Bürobetrieb ist.

Es ist mir einfach finanziell nicht möglich, ein leerstehendes Haus Tag und Nacht nonstop durchzuheizen als ob es voll bewohnt wäre. Die Heizkosten für meine aktuelle Mietwohnung in 450km Entfernung vom Haus und die laufenden Renovierungskosten muss ich ja auch noch bezahlen.

Momentan habe ich die vorherige Einstellung "Frostschutz" ersetzt durch "ECO-Betrieb", was abgesenkte Temparatur bedeutet. in der Praxis ist die Temperatur aber dann nicht abgesenkt sondern fast genauso hoch wie im Normalbetrieb.
Durch den absoluten Tag- und Nacht Dauerbetrieb ist die VL-Temperatur aber inzwischen bei in etwa 50° Grad angekommen und der Mieter ist zufrieden.
Die einzelnen Heizkreise sind mit Kugelhähnen im Strang per Hand absperrbar. Momentan ist nur die zweite Etage abgesperrt, weil da gibt es noch keine aktive Wasserinstallation und in der Baustelle darf es kalt sein.

Ich versuche, so schnell wie möglich dazuzulernen, um Einstellungen im Rahmen meiner Möglichkeiten im Nicht-Passwort-Bereich anpassen zu können. Aber ich drehe nicht an Einstellungen herum, ohne genau über deren Funktion und Auswirkungen Bescheid zu wissen. Das traue ich mich nicht. ich will die Sache ja nicht verschlimmbessern.

Fragen z.B. nach der Spreizung kann ich noch nicht beantworten, weil ich noch nicht weiss, was das ist und wo ich das ablesen könnte.

Verfasser:
Chaot
Zeit: 02.12.2025 21:15:13
0
3904955
Zitat von stefha Beitrag anzeigen
Es ist mir einfach finanziell nicht möglich, ein leerstehendes Haus Tag und Nacht nonstop durchzuheizen als ob es voll bewohnt wäre.[...]

Die Theorie besagt, daß das beheizte Büro an allen Flächen, die an kältere Umgebung angrenzen, Wärme abgibt. Leider stimmen hier Theorie und Praxis überein.
Da Du bereits dann, wenn alle Räume beheizt werden, mit relativ hohen Vorlauftemperaturen arbeiten musst, kann durchaus sein, dass es mit einer Wärmepumpe nicht mögliche ist, die Vorlauftemperatur soweit zu erhöhen, dass genügend zusätzliche Wärme im Büro abgegeben wird, um die Verluste Richtung der unbeheizten Räume auszugleichen.
Das kann Dir ohne weitere Details über Deine tatsächliche Bausituation aber niemand beantworten und letztlich wirst Du es auch ohne Kenntnis des Aufbaus der Grenzflächen herausbekommen (ganz ohne Theorie, einfach durch die sich einstellende Realität).
Ausschließlich an ausgewählten Tagen und nur das Büro zu heizen, wird ziemlich sicher nicht funktionieren!
Vielleicht klappt aber, nur das Büro, aber dafür dauerhaft zu heizen.
Zitat von stefha Beitrag anzeigen
Momentan habe ich die vorherige Einstellung "Frostschutz" ersetzt durch "ECO-Betrieb", was abgesenkte Temparatur bedeutet. in der Praxis ist die Temperatur aber dann nicht abgesenkt sondern fast genauso hoch wie im Normalbetrieb.[...]

Den Unterschied zwischen ECO und Normalbetrieb kannst Du als "Anwender" im Dialog des Heizkreises unter "Nachtbetrieb Temperaturabsenkung" einstellen.
Mit Sicherheit ist aber besser, erst einmal herauszuarbeiten, mit möglichst wenig dauerhaft auf "normal" beheizten Räumen das Büro auf Temperatur zu halten (im Idealfall ist das nur das Büro mit ggf. erhöhter Vorlauftemperatur).
Zitat von stefha Beitrag anzeigen

Die einzelnen Heizkreise sind mit Kugelhähnen im Strang per Hand absperrbar. Momentan ist nur die zweite Etage abgesperrt, weil da gibt es noch keine aktive Wasserinstallation und in der Baustelle darf es kalt sein.[...]

Es gibt also nur 2 Heizkreise und Kugelhähne? Falls nein wiederhole ich die Frage die vorher schon gestellt wurde. Wo enden die anderen geöffneten Heizkreise?

Verfasser:
rhm1
Zeit: 02.12.2025 22:46:12
0
3904996
Zitat von Chaot Beitrag anzeigen
Zitat von rhm1 Beitrag anzeigen
[...]

Hmmm, wenn Du vorher eine andere Heizquelle hattest, die deutlich mehr Leistung abgeben konnte, sollte die Physik dir Doch sagen, dass die Lambda für den gleichen Energieumsatz mehr Zeit benötigen wird...
Dass Theorie und Praxis häufig nicht übereinstimmen, weil die komplexe Realität[...]


Ich bestreite doch nicht dass praktische Erfahrung wertvoll ist und richtig ist sicherlich auch dass Praxis und Therie nicht immer übereinstimmen.
Ich habe auch zu keinem Zeitpunkt Lambda kritisiert.
Ich war der erste hier, der einen Thread über die neuen Lambda Wärmepumpen aufgemacht hat, weil die deutlich bessere Performancewerte in der BFA Lista aufwiesen als die Konkurrenz.
Aber wen die Physik dir sagt eine Lambda braucht mehr Zeit für den gleichen Energieumsatz als eine fossile Heizung, dann kommt es mir fragwürdig vor, die Lambda auch noch bewußt zu drosseln. Ich weiß nicht ob das eine Werkseinstellung ist, mir erscheint das nicht plausibel.
Eine Halbierung der möglichen Leistung bei einer Wärmepumpe, noch dazu wenn wir Temperaturen um den Gefreirpunkt haben ist schon eine Ansage.
Ich halte es durchaus für möglich, dass die Leistung der Wärmepumpe für das Haus angemessen ist, aber mit der Drosselung die benötigte Vorlauftemperatur nicht in angemessener Zeit - wenn überhaupt - erreicht werden kann.

Verfasser:
Chaot
Zeit: 02.12.2025 23:23:58
0
3905011
@stefha: erstmal Entschuldigung! Ich hatte gedacht, Du und nicht rhm1 hätten die Zeilen geschrieben.

Zitat von rhm1 Beitrag anzeigen
Aber wen die Physik dir sagt eine Lambda braucht mehr Zeit für den gleichen Energieumsatz als eine fossile Heizung[...]

Nein, die Physik sagt, dass die Wärme das Zeitintegral über die Leistung ist und damit auch, dass ein deutlich stärkerer fossiler Wärmeerzeuger schneller die Wärmelücke schließen kann. Meine Gastherme im 2012 bezogenen Neubau kann bereits fast 15kW mit >50°C erzeugen und ich gehe davon aus, dass der Wärmeerzeuger der vorher in dem denkmalgeschützten Haus gewerkelt hat deutlich mehr Leistung hatte als die jetzt verbaute EU15.
Zitat von rhm1 Beitrag anzeigen
...kommt es mir fragwürdig vor, die Lambda auch noch bewußt zu drosseln. Ich weiß nicht ob das eine Werkseinstellung ist, mir erscheint das nicht plausibel.[...]

Ja, als Werkseinstellung ist eine Begrenzung bzw. ein temperaturabhängiger Korridor eingestellt und jeder HB wird diesen bestenfalls etwas weiter oder enger um die Leistungsbedarfskurve spannen, aber sofern er sein Gewerk beherrscht nie komplett über den gesamten Temperaturbereich aufreißen.
Warum ist das ab Werk so konfiguriert und warum macht das Sinn? Naja, weil sich das Regelverhalten bei üblichem Betrieb verbessert, wenn die WP nur einen sinnvollen Korridor um die im eingeschwungenen Zustand für die jeweilige AT benötigte Leistung herum nutzen darf. Wenn man die WP unüblich betreiben will, dann muss man die Standardeinstellung eben ändern.
Um es am Beispiel der Abtauungen deutlich zu machen: Ich habe meinen Leistungskorridor so eingestellt, dass die Überschwinger nach dem Abtauen recht genau die für das Abtauen entzogene Energie und die minimale Heizlücke kompensieren. Wer lieber seiner Regelung komplette Freiheit geben will, der kann das ja tun, indem er den Korridor auf Min/Max-Werte setzt.
Zitat von rhm1 Beitrag anzeigen
Eine Halbierung der möglichen Leistung bei einer Wärmepumpe, noch dazu wenn wir Temperaturen um den Gefreirpunkt haben ist schon eine Ansage. Ich halte es durchaus für möglich, dass die Leistung der Wärmepumpe für das Haus angemessen ist, aber mit der Drosselung die benötigte Vorlauftemperatur nicht in angemessener Zeit - wenn überhaupt - erreicht werden kann.[...]
Bei üblichem Betrieb muss keine Wärmepumpe ein total ausgekühltes, weil unbeheiztes Haus in kürzester Zeit auf Wohntemperatur bringen.
Wenn die Soll-VLT auch nach sehr langer Zeit nicht erreicht wird, dann ist der Korridor nicht passend konfiguriert.
Ich denke, wir sollten dieses Nebenthema beerdigen oder in einen der Lamda-Fäden auslagern, damit es nicht die Problemlösung von stefha überlagert

Verfasser:
stefha
Zeit: 03.12.2025 07:49:02
0
3905039
Guten Morgen,

zuerst die Kugelhahnfrage:
Es gibt: Heizkreis Büro, immer an, Thermostaten alle auf voll auf gedreht; absperrbar vor und nach dem Wärmemengenzähler, um diesen tauschen zu können.
Dasselbe im seit 10 Jahren ungenutzen Mini-Laden auf der rechten Flurseite gegenüber, immer an, läuft nur auf Frostschutz (Stufe 1 an den Thermostaten) , da dort Wasserinstallationen sind. Beide genannten Räume haben je zwei Aussenwände und eine Innenwand zu nicht heizbaren Bereichen und je eine Wand zu beheiztem Bereich. Aussenwände isoliert.

Neuer Heizkreis zukünftige Wohnung 1. Etage, fertig seit 2023, absperrbar, ist aber offen und Heizkörper nur auf Frostschutz Stufe 1, ebenfalls wegen Wasserinstallation.
Neuer Heizkreis "Wohnung 2. Etage", fertig seit 2025, abgesperrt, da die Wohnung noch Renovierungsbaustelle ohne funktionsfähige Wasserinstallation ist, da kann nichts einfrieren.
Dazukommender neuer Heizkreis Nebengebäude, derzeit nur in Planung, da das Nebengebäude an sich noch Totalruine ist und ich das erst anfange, wenn ich 2026 dorthin umgezogen bin. Aber die Abgänge für den dortigen Heizkreis sind schon anschlussfertig gebaut.

Nötige Gesamtleistung: Mit einem 4,5KW Werkstattofen bekomme ich die 108 QM im ersten Stock locker warm, wenns mal warm ist sogar bei wenig Feuer im Ofen. Ein Brikett reicht für über Nacht und am Morgen ist noch Glut da. Werkstattofen wird nächsten Sommer durch 7KW Kaminofen ersetzt. Innenisolieren mit steicoflex und darauf Lehmbauplatten hat sich gelohnt. Aussenisolierung war im Denkmalschutzgebiet nicht genehmigungsfähig.

Die vorherige Gastherme, 1999 gebaut für Büro und Ladengeschäft im EG (vorher Einzel-Ölofen) hatte 11KW Leistung und als 2023 die Heizung im 1. Stock fertig war und die Gasheizung noch funktionsfähig, hatte ich die Etage mal probehalber dazugeschaltet und die 11KW waren ausreichend, um es auch dort warm zu kriegen.

Insgesamt scheint mir alles nur eine Einstellungssache zu sein, aber mein Hintergrundwissen zur Bedienung der WP-Heizung ist noch zu gering, als dass ich da einfach waghalsig daran herumbasteln würde, sofern überhaupt möglich ohne ein Fachhandwerker-Passwort.

Mein Traum wäre, nach Eintreten in die Rente nächstes Frühjahr und theoretisch etwas mehr Freizeit an einer Art Seminar oder Lehrgang teilzunehmen, um all das Wissen zu lernen, was mir noch fehlt, um mit der Anlage zurecht zu kommen.

Verfasser:
A Min
Zeit: 03.12.2025 08:51:50
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Frag dich bitte mal, ob du es dir leisten kannst, Teile nicht und das Büro nur zeitweise zu beheizen. Der Schuss kann nach hinten losgehen, weil du im geheizten Bereich eine so hohe Vorlauftemperatur benötigst und damit wohlmöglich mehr Strom verbrauchst. Vor allem, wenn die unbeheizten (Frostschutz) Bereiche über den beheizten nur durch eine dünne Decke getrennt sind.

Und wenn man sich die vorherigen Werte alle aufschreibt, kann man auch mal was verstellen und notfalls wieder zurück. Oder hast du an der Gastherme auch nie was verstellt und immer mit 70 Grad geheizt?

Wie groß sind eigentlich die Heizkörper in dem Büro, was sagt die Heizlastberechnung für diesen Raum und wie passt die Leistung des Heizkörpers dazu.
Schon mal geprüft, ob irgendwo Luft drin ist?

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elelom2 schrieb: Im Bekanntenkreis wird mittelfristig der Ersatz der Gasheizung durch eine WP geplant. 120m² Bungalow aus 2002, Gasverbrauch ca 10.000 kWh, Heizkörper. Erstmal habe ich an VL/RL/WW/Aussen Temperatursensoren...
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