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01.12.2025 11:11:21 |
Zitat von SebDob  Wer in die Zukunft sehen kann, würde hier keine Langeweilekommentare schreiben. Niemand von all denen die hier rumrennen haben auch nur 5 Jahre in die Zunkunft prognostizieren können.
Ich werde jetzt mal hinterfragen, wie der Shelly pro 3 EM mit den Speichern kompatibel ist. Ich[...] pro3em funktioniert und ist bei Youtube in mehreren Videos gut beschrieben. Datenblatt und Infos etc. bei Google, PV Forum etc.. Warum nutzt du das Internet nicht?
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01.12.2025 11:18:11 |
Zitat von gnika7  Zitat von Kalle25  [...] J Statt den Speicher für 1000€ zu kaufen, kannst du die 1000€ auch für 2,5% fest anlegen. Nach 8 Jahren hast du dann. 1218€. Bei dem Speicher hast du in dieser Zeit dann die Kosten hereingeholt. Und vielleicht nicht mal das, weil die Politiker die Netzentgelte subventionieren wollen[...] Auch wenn ich selten deiner Meinung bin, gebe ich dir hier zu 100% Recht. Das sind Fakten und kann man auch nicht weg diskutieren. Ich werde ca.200-250€/a sparen und bin mal gespannt ob es aufgeht. Mehr wie 5kWh wären definitiv unwirtschaftlich.
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01.12.2025 11:19:31 |
Zitat von gnika7  Zitat von MarioR  [...] Der Marstek kann auch mit anderen Marstek erweitert werden. Die koordinieren sich dann. Vorteil: die dürfen auch getrennt das Lebensende erleben. Bei dem Verbrauch vom OP wäre aber eine Erweiterung eine wirtschaftliche Vollkatastrophe. Zitat von MarioR  [...] Das Problem haben eigentlich alle Speicher auf der AC-Seite. Ein getrennter WR für Speicher verbraucht halt extra Strom. Verluste liegen beim 3.0 bei knapp 20% nachgemessen mit Shellys.
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01.12.2025 11:20:51 |
Zitat von KR0815  Zitat von gnika7  [...] warum sollte das so sein? ja, der Wirkungsgrad ist etwas geringer - aber dafür sind auch die Kosten sehr viel geringer gegenüber einem WR-Tausch Ich würde wieder Victron wählen - hat dann auch gleich eine Notstromoption für 5kWh liegt das bei etwa 1100€ Hat der Marstek auch. Ich sehe beim Victron keinen Vorteil.
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01.12.2025 11:28:45 |
Zitat von Kalle25  Zitat von gnika7  [...] Bin ich absolut bei Dir, aber schlecht reden braucht man das auch nicht, erst recht nicht als wirtschaftliche Vollkatastrophe. Was ist denn für Dich dann ne Woche Malle? Wenn ich 2015 die Kohle in den Bitcoin investiert hätte hätte hätte... hätte ich heute keine PV aufm Dach.[...] Äpfel und Birnen.... Urlaub ist für den einen unbezahlbar und führ den anderen unnötig(reden sich zumindest viele ein). Einen Stromakku, wie den Marstek steckt man in die Stechdose, installiert das Smartmeter(was ich als Arbeit und nicht als Vergnügen empfinde), installiert die App, startet ihn, meldet ihn an und fertig. Und eine gute Woche Malle kostet schon 2K zu zweit. Und du hast natürlich Recht eine wirtschaftliche Katastrophe kann man damit unmöglich hinlegen bei1 K.
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01.12.2025 11:32:15 |
Zitat von SebDob  Zitat von Kalle25  [...] "Muss" Wenn dein Haus wegen Akkubrand weg ist, kommt es raus... Sonst wahrscheinlich eher nicht. Ich habe beim Netzbetreiber nachgefragt und musste ihn anmelden, obwohl er ortsveränderbar ist. Wegen EEg wollte ich auf der sicheren Seite sein. Konnte ich aber selber, da ein Stecker dran ist. Marktstammdatenregister kann man auch selbst eintragen. Kein Problem.
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01.12.2025 11:48:45 |
Zitat von bauhaus mg  Zitat von SebDob  [...] Ich habe beim Netzbetreiber nachgefragt und musste ihn anmelden, obwohl er ortsveränderbar ist. Wegen EEg wollte ich auf der sicheren Seite sein. Konnte ich aber selber, da ein Stecker dran ist. Marktstammdatenregister kann man auch selbst eintragen. Kein Problem. Ist es aber nicht so, dass dem Marstek irgendwas zur Anmeldung fehlt. Also -wenn der Netzbetreiber- es 100%ig genau möchte. Manche wollen nur ein Häkchen, andere wollen x Zertifikate. Oder war das nur ein Problem - wenn man den Speicher als Balkonkraftwerk angemelden wollte, da der Speicher ja bis zu 2,5kW Leistung ermöglicht.... Irgendwas war da... bei mir hätte die netzebw(enbw) da wohl lt. anderen FOristen Probleme gemacht ... da ich mir den marstek auch schon länger überlege... Zur Zeit knapp um die 1000€ teuer. Als einer der wenigen mit offener API (kein Cloudzwang)
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01.12.2025 11:55:56 |
Bin bei NEW Netz. Ich habe angefragt ob man ihn anmelden muss und darauf hin hat man mir ein Anmeldeformular zugeschickt. Habe ich ausgefüllt, nochmals mit dem Hinweis das es ein mobiler Speicher mit Schukostecker ist und nichts mehr gehört.
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01.12.2025 13:23:54 |
Zitat von sh2807  Rechnen wird sichs eher nicht. Wenn ne Lösung ohne Eli möglich ist werdens wohl die gut 1.000€. Mit Eli mehr. Anmeldung ignorier ich mal.
Einsparung bei 1-phasiger Anbindung mit 2-2,5kW Leistung und 5kWh Kapazität vielleicht 700kWh/Jahr. Bei 14-15ct/kWh im EK nach[...] OK, bei 100 Euro Einsparung ist die Kohle tatsächlich zum Fenster raus... Ja wir gucken schon jetzt ziemlich genau drauf. Beide berufstätig und Warmwasser geht über die Gasheizung. Einzig der E-Herd abends geht meist nicht auf die PV. Ist auch unser größter Stromfresser. Wenn ich den mit nem 5 KW Speicher aufgefangen bekäme würden es sicher mehr als 100 Euro. Problem ist, der Speicher müsste in den dunklen Monaten abends immer voll sein...
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01.12.2025 14:22:42 |
Zitat von Kalle25  Zitat von sh2807  [...] OK, bei 100 Euro Einsparung ist die Kohle tatsächlich zum Fenster raus... Ja wir gucken schon jetzt ziemlich genau drauf. Beide berufstätig und Warmwasser geht über die Gasheizung. Einzig der E-Herd abends geht meist nicht auf die PV. Ist auch unser größter Stromfresser.[...] Erst mit WW über ne Wärmepumpe wird das interessant, in Verbindung mit geringerem Gasverbrauch, oder überhaupt keinem Gasbedarf mehr. Im selben Zuge keine Schornsteinfegerkosten, keine etwaigen Wartungskosten.
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01.12.2025 14:25:28 |
Zitat von bauhaus mg  Zitat von gnika7  [...] Auch wenn ich selten deiner Meinung bin, gebe ich dir hier zu 100% Recht. Das sind Fakten und kann man auch nicht weg diskutieren. Ich werde ca.200-250€/a sparen und bin mal gespannt ob es aufgeht. Mehr wie 5kWh wären definitiv unwirtschaftlich. Spätestens mit variablen Stromtarifen siehts wieder anders aus. Dann sind unveränderbare 5kwh deutlich zuwenig.
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01.12.2025 14:36:42 |
Kenne noch keinen Tarif der sich lohnt und wenn er kommt kann man mit den Marsteks unkompliziert noch welche dazu stellen, da sie unabhängig voneinander funktionieren. Oder dann andere bessere günstigere Speicher. Auf jeden Fall werden sie zur Zeit immer billiger.
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01.12.2025 18:16:30 |
Zitat von bauhaus mg  Zitat von KR0815  [...] Hat der Marstek auch. Ich sehe beim Victron keinen Vorteil. Der große Vorteil ist in meinen Augen die Open Source Geschichte, die vielen Benutzer weltweit, das hilfsbereite Forumm die Skalierbarkeit und das es ein europäischer Hersteller ist Das Ganze zum kaum teureren Preis.... Wo sind die Vorteile von Marstek und Co?
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01.12.2025 22:52:19 |
Zitat von Kalle25  Zitat von sh2807  [...] OK, bei 100 Euro Einsparung ist die Kohle tatsächlich zum Fenster raus... Ja wir gucken schon jetzt ziemlich genau drauf. Beide berufstätig und Warmwasser geht über die Gasheizung. Einzig der E-Herd abends geht meist nicht auf die PV. Ist auch unser größter Stromfresser.[...] Wo soll das mehr herkommen? Ich hatte im November auf 10kWp hochgerechnet grade mal 190kWh Erzeugung. Ist aber auch mit SO-Ausrichtung, Nebel und morgens Sonne hinter nem Hügel ziemlich ungünstig. Davon waren 75kWh an 3 Tagen. Und an den restlichen Tagen im Schnitt 4.3kWh/Tag (6x 8-10kWh, ansonsten < 5kWh, teilweise <2kWh). Das ganze teilweise mit kurzen, hohen Peaks, die trotz geringem Tagesertrag nicht voll in den Akku gehen (begrenzte Ladeleistung). Du brauchst im Schnitt 7.3kWh/Tag. Im Winter vielleicht eher 8.5kWh und im Sommer 6kWh. Im Sommer vermutlich auch höhere direkte PV-Deckung. Bzw. im Winter bräuchtest im Schnitt so 5kWh/Tag aus dem Akku. Im Sommer eher nur 2.5kWh/Tag. Dann hast noch tageweise unterschiedliche Last, so dass auch ein randvoller 5kWh Akku nicht immer reicht. Zumal man eher nur 4kWh verwenden sollte. Mit "meinem" Ertrag und 5kWh-Akku wärens diesen November bei angenommenen 250kWh Gesamtverbrauch grob: - 190kWh Produktion - 60kWh Einspeisung - 75kWh Direktverbrauch - 55kWh in den Akku und 45kWh wieder raus (Verluste) - 130kWh Bezug Jetzt war der November eher schlecht. Aber November bis Februar wirst trotz Akku gut 400kWh Bezug haben. März/April und September/Oktober vielleicht auch insgesamt 25 Tage an denen der Akku Abends quasi noch leer ist > 100kWh Bezug. Mai-August wird der Akku Abends fast immer voll sein. Vielleicht 30kWh Bezug. Dann kommen aber noch die Tage, an denen die nutzbaren 4kWh nicht reichen weil der Braten 2 Stunden im Ofen ist, nach dem Urlaub alles gewaschen wird, ... Und die einphasige Einspeiseleistung von 2-2.5kW reicht nicht immer. Den Grill schmeißt man typischerweise an wenns schön ist und der Akku voll. Bei Sauwetter ist der Akku leer und es wird am Herd gekocht. Bleiben am Ende irgendwo 650kWh Bezug übrig bzw. 700kWh, die durch den Akku eingespart werden. Mit 10kWh-Akku reichts quasi sicher bis zum nächsten Tag und "rettet" dich ab und zu in den nächsten Tag hinein. Bringt im Winter + Übergangszeit aber kaum was, weil der Ertrag einfach nicht da ist oder mehrere schlechte Tage aufeinander folgen. 3-phasig angebunden kommen dann eben so 900kWh bis maximal 1.000kWh raus (bei deutlich höheren Kosten). Ersparnis hängt dann halt vom konkreten Tarif ab. Bei aktuell teilweise unter 25ct/kWh sinds dann nur noch 10ct/kWh aus dem Akku bei deiner Einspeisevergütung. 22ct/kWh hab ich auch gesehen. Dann sinds nur 7ct/kWh Ersparnis. Außerdem noch aufpassen, dass nicht der Preis pro kWh mit weniger Verbrauch steigt. Das geht dann ggf. zusätzlich vom Nutzen weg. Mir wäre die Disziplin für soviel direkten Eigenverbrauch aber zu nervig und ich würde so grob 400kWh zum Bezug dazurechnen und auch brauchen. Dann bringt der 5kWh-Akku vielleicht 850kWh Ersparnis und 10kWh 3-phasig vielleicht 1.400kWh. Immer noch schwierig. Sind zwar nur grob 200 Zyklen pro Jahr. Bei nominellen 6.000 Zyklen rechnerisch 30 Jahre. Allerdings spielt auch das kalendarische Alter ne Rolle. 20 Jahre wird das Ding da kaum alt werden. Angegeben sind beim Marstek bis zu 15 Jahre ... Aber was bis in 10 Jahren ist ist eh fraglich. Bezahlt ist der Speicher bis dahin ziemlich sicher nicht. Da kann zwischendrin der WR kaputt gehen, dann kannst nen Hybrid und Akku hinbauen. Oder du hast dann E-Auto und WP und verbaust eher 20kWp und 20-30kWh an Speicher. Wenn die Anlage unverändert weiterläuft machen dann vmtl. mind. 5kWh an Akku Sinn. Wenn du die Anlage neu aufsetzt nervt dich der gesonderte 5kWh-Akku eher nur und kommt in die Tonne.
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02.12.2025 07:58:58 |
Zitat von KR0815  Zitat von bauhaus mg  [...] Der große Vorteil ist in meinen Augen die Open Source Geschichte, die vielen Benutzer weltweit, das hilfsbereite Forumm die Skalierbarkeit und das es ein europäischer Hersteller ist Das Ganze zum kaum teureren Preis.... Wo sind die Vorteile von Marstek und[...] Die Diskussion wird keinen "Sieger" Bringen. Bei Victron benötigst du für 3 phasigen Einspeisebetrieb, 3x Victrons MPII. Ansonsten kannst du eben nur auf 1 Phase den Akku einspeisen lassen, bis zur Schieflastgrenze. 3 Phasig ist unwirtschaftlich. Wenn man die Victron lösung mit Marstek all in one vergleichen möchte, muss man zudem den MPII GX oder die separate Cerbo GX Option wählen. Ein MPII 5000 GX kostet grob 720€ Ein Pytes V5 mit 5,12kWh kostet grob 880€. Wenn du nun drei Speicher, über drei Phasen vergleichen möchtest, bist du preislich nicht günstiger. 3x 720€ MP II 5000 GX (evtl. auch 1x GX, und 2 ohne GX) 3x 880€ -> grob 2000€ für die MPs + 2.640€ für die Akkus -> zzgl. Installation durch Elektriker. Victron + Pytes Akku Invest + 5.000€vs. 3x Marstek Venus E mit jew. 5kWh 3x 1000€ 3x Marstek Venus E -> 3.000€Die Installation eines Victron egal ob mit PV, oder als AC Lösung die einen Akku laden/entladen kann, bedarf eines Elektrikers. Einen Elektriker zu finden, der das installiert ist schwierig -ohne Vitamin B- Ich war vor etwa 2 Jahren so weit, dass ich mir einen MP2 nachrüsten lassen wollte. Das Energy Meter und den Cerbo GX hatte ich schon da.... vor ich den MPII bestellen wollte, habe ich mich umgefragt. -> der Hauselektriker verbaut keine Fremdware und Victron kennt er nicht - er kenne nur Senec. andere haben direkt abgewunken. Dagegen kannst du mit Marstek (z.B. Venus E) jeden Akku auf eine Phase loslassen. Für das Energymeter findet man entweder einen Elektriker, der die Teile aufklippst, oder man wählt den optischen Sensor zum aufkleben (DIY). Marstek hat als eine der wenigen Hersteller eine offene API (lokal). D.h. keine Abhängigkeit gegenüber von Clouddiensten oder dem Hersteller, sollte es ihn in x Jahren nicht mehr geben. Die bekanntesten Smarthomelösungen haben bereits fertige Module für die Marsteks. Bei vielen anderen Akkuherstellern muss ich dir recht geben. Da ist man der hersteller APP, deren Cloud komplett ausgeliefert. Wenn die abgeschalten wird, kann man am Akku nichts mehr machen, oder verändern.
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02.12.2025 19:48:42 |
Zitat von KR0815  Zitat von gnika7  [...] warum sollte das so sein? ja, der Wirkungsgrad ist etwas geringer - aber dafür sind auch die Kosten sehr viel geringer gegenüber einem WR-Tausch Ich würde wieder Victron wählen - hat dann auch gleich eine Notstromoption für 5kWh liegt das bei etwa 1100€ AFAIK ist Victron nicht steckerfertig. Damit zerstört der ELI jegliche Wirtschaftlichkeit.
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02.12.2025 23:17:10 |
Zitat von Mastermind1 
Bei Victron benötigst du für 3 phasigen Einspeisebetrieb, 3x Victrons MPII. Ansonsten kannst du eben nur auf 1 Phase den Akku einspeisen lassen, bis zur Schieflastgrenze. 3 Phasig ist unwirtschaftlich. Wenn man die Victron lösung mit Marstek all in one vergleichen möchte, muss man zudem den MPII GX oder die separate Cerbo GX Option wählen.]
wozu sollte man das alles brauchen? Wir haben hier knapp 25 kWp PV , 30kWh Akku, ein E-Auto - und trotzdem nur einen einzigen MP2-3000 Ja, noch mit Raspi dran, heute würde ich einfach einen GX nehmen OK; ich helfe ihm beim Laden teilweise etwas nach mit einem Zusatznetzteil, man könnte herfür auch den 5000er nehmen Aber ich sehe keinerlei Grund warum ich 3phasig einspeisen müsste, der 3000er beim entladen zu klein ist Der MP2 lief hier das erste Jahr auch nur per Schukostecker
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| | Zeit:
03.12.2025 06:15:24 |
Egal welcher Speicher, die Amortisation und Sinnhaftigkeit ist fraglich.
Wenn ich heute einen Speicher kaufen würde, dann würde ich ausschließlich eine Netzsteckerlösung nehmen. Ja, es ist etwas ineffizienter, dafür flexibel und insgesamt günstiger (da DIY) und auch bei Austausch/Erweiterung braucht man keinen Elektriker. Man spart sich die Kosten somit mehrmals. Hybrid-WR sind auch (deutlich) teurer als normale.
Die beste Investition ist der Speicher nicht. Die Strombezugskosten sinken (bei uns vom Vertrag zu Vertrag), das drückt auch die Speicherpreise nach unten. Muss sich ja alles irgendwie rentieren, sonst kauft sie niemand.
Wir haben einen Speicher im Haus. Den habe ich aus einem einzigen Grund angeschafft - weil er billig war und weil ich meine Autarkie für das gute Gefühl erhöhen wollte. Er war so günstig, dass er schon irgendwie schafft, sich nach 10-15 Jahren abzubezahlen.
Ganz sicher war das keine gute Investition (ich schäme mich für mich selbst deswegen) und mir war das auch vor dem Kauf bewusst. Aber ich wollte mir einfach ein neues Spielzeug anschaffen. Man gönnt sich ja bekanntlich sonst nichts.
Grüße
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| | Zeit:
03.12.2025 06:53:02 |
Zitat von Kalle25  Zitat von gnika7  [...] Ich war bei ca 6 Jahren Amortisierung, so ähnlich war auch damals die Kalkulation für die PV Anlage. Bei 1000€ ist das wirtschaftlich sicher grenzwertig, aber keiner weiß wie die Entwicklung des Strompreis ist. Nur weil die Entgelte sinken heißt das nicht das wir 2028 nicht bei 0,40€ sein könnten.[...] Du beantwortest deine Frage doch selber. Da du nicht weißt, wie die Strompreise sich entwickeln, musst du eben mit den jetzigen rechnen + Tendenzen/Entwicklungen berücksichtigen. Wenn du das Zweite tust, merkst du, dass die Tendenz in Richtung "Strom wird tendenziell immer billiger" geht. Natürlich kannst du auch das Gegenteil annehmen, wäre aber komisch. Passieren kann es auch, keine Frage. Nur brauchst du eben etwas, womit du kalkulieren kannst. Vor 6-8 Jahren haben die PV Verkäufer mit Speicher geworben und mit jährlich steigenden Energiepreisen argumentiert. Damals waren die Preise €/kWh etwa 5x so hoch. Den damaligen Prognosen nach müsste der Strompreis jetzt irgendwo bei 40-45 Cent liegen. In Wirklichkeit liegen wir aktuell für unsere PLZ bei 25-27 Cent/kWh bei Neuabschluss. Soll ich fortführen oder leuchtet es jetzt ein? Grüße
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| | Zeit:
03.12.2025 08:32:53 |
Zitat von KR0815  Zitat von Mastermind1  [...] wozu sollte man das alles brauchen? Wir haben hier knapp 25 kWp PV , 30kWh Akku, ein E-Auto - und trotzdem nur einen einzigen MP2-3000 Ja, noch mit Raspi dran, heute würde ich einfach einen GX nehmen OK; ich helfe ihm beim Laden teilweise etwas nach[...] Bei einer einphasigen Ladestrategie muss man sich aber schon vorher schlau machen. Schieflastgrenze von +-4,6kW. Nun solltest du genau auf dieser Phase keinen großen Verbraucher haben. Bedeutet im Zweifel weiteren Umbauaufwand für einen Elektriker. Die Wirtschaftlichkeit wird durch einen Elektriker eben "torpediert". Das ein Nachrüst AC Akku wie ein Marstek wirtschaftlich auch mehr als grenzwertig ist, liegt auf der Hand. Die Kombination 25kWp und 30kWh AKku und das Einphasig halte ich für ne "komische" Kombination. Wenn ich sehe, welche kurzen Spitzen die 20kWp PV meiner Mutter im Winter liefert. Da ballert es den DC Akku eben mit 7,7kW voll, statt den 4,6kW wie bei Victron 3000 + Akku. Und auch die Entladeleistung ist höher. Aber... jeder wie er möchte. Wir sollten hier aber auch kommerzielle Produkte vergleichen, kein DIY lifepo4 Akku vs. All in One AC Akku mit Stecker.
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| | Zeit:
03.12.2025 09:42:27 |
Zitat von KR0815  Zitat von Mastermind1  [...] wozu sollte man das alles brauchen? Wir haben hier knapp 25 kWp PV , 30kWh Akku, ein E-Auto - und trotzdem nur einen einzigen MP2-3000 Ja, noch mit Raspi dran, heute würde ich einfach einen GX nehmen OK; ich helfe ihm beim Laden teilweise etwas nach[...] Du hast eine teurere Bastellösung die für die meisten nicht in Frage kommt. Ist dein Akku, so wie er ist, auch angemeldet? Ich habe auch eine 24,6kWh PV Ost/West 10Grad Neigung. Ich frage mich, womit du die Akkus im Winter lädst? Ich habe mit 5kWh Akku, Hybrid und Wärmepumpe nur gut 100kWh seit Anfang Oktober einspeisen können. Aktuell bekommt der Speicher noch viel weniger ab. Solltest du also ein einigermaßen übliches Verbrauchsprofil haben sind 30kWh vollkommen oversized.
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| | Zeit:
03.12.2025 19:16:49 |
Zitat von sh2807  Zitat von Kalle25  [...] Wo soll das mehr herkommen? Ich hatte im November auf 10kWp hochgerechnet grade mal 190kWh Erzeugung. Ist aber auch mit SO-Ausrichtung, Nebel und morgens Sonne hinter nem Hügel ziemlich ungünstig. Davon waren 75kWh an 3 Tagen. Und an den restlichen Tagen im Schnitt[...] OK, meine 10KW Anlage, Süd Ausrichtung ohne Verschattung hatte 480KW Erzeugung und nur an 7 Tagen unter 5 KW Einspeisung. Bedeutet der Akku wäre an 23 Tagen voll geladen gewesen. Bei ca 46KW Bezug ausm Netz wären sicher 20-25KW vom Speicher gekommen... Nochmal mir gehts nicht um Sinn oder Unsinn, aber als Groschengrab kann man das einfach nicht bezeichen
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| | Zeit:
03.12.2025 21:09:10 |
Zitat von Mastermind1  [Bei einer einphasigen Ladestrategie muss man sich aber schon vorher schlau machen. Schieflastgrenze von +-4,6kW. Nun solltest du genau auf dieser Phase keinen großen Verbraucher haben. Bedeutet im Zweifel weiteren Umbauaufwand für einen Elektriker.
Das hat doch mit 1phasig nichts zu tun? Warum keine Verbraucher auf der gleichen Phase? Schieflast zählt pro Gerät - und gerade wenn ein 1phasiger Speicher an der gleichen Phase wie die WP angeschlossen ist - ist doch ideal fürs Netz? Zitat von bauhaus mg  Zitat von KR0815  [...] Du hast eine teurere Bastellösung die für die meisten nicht in Frage kommt. Ist dein Akku, so wie er ist, auch angemeldet? Ich habe auch eine 24,6kWh PV Ost/West 10Grad Neigung. Ich frage mich, womit du die Akkus im Winter lädst? Ich habe mit 5kWh Akku,[...] wieso teuer, wieso Bastellösung woher weisst Du das? Ja, der Akku ist selber zusammen gebaut - heute würde ich einfach einen oder mehrere Pylontech kaufen Ich lade die Akkus im Winter kaum Aber ich habe irgendwann festgestellt das ich in der Übergangszeit tags viel Strom einspeise weil der Akku voll ist - nachts dann dank WP der Akku bereits um 2 wieder leer ist Die Erweiterung von 15kWh auf 30kWh hat mich 1100€ gekostet - also warum nicht Ohne groß zu basteln sind das auch bei Pylontech "nur" ca. 2200€ Rechne ich mit 100 Tagen im Jahr wo ich das nutzen kann 12 kWh x (30-8 Cent = 22 Cent) x 100 Tage --> 264€ pro Jahr Somit selbst mit Pylontech Amortisation in 8 Jahren, bei mir in ca, 4 Jahren Das ist aber nur die halbe Wahrheit - es gibt auch im Sommer viele Tage wo nachts die Klimaanlagen durchlaufen, es gibt Tage wo man das E-Auto nachts laden muss,... Dann bin ich froh über den großen Speicher
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03.12.2025 22:58:16 |
Zitat von KR0815  Aber ich habe irgendwann festgestellt das ich in der Übergangszeit tags viel Strom einspeise weil der Akku voll ist - nachts dann dank WP der Akku bereits um 2 wieder leer ist Es gibt zwei Möglichkeiten so ein Problem zu lösen 1. die smarte, durch Verschiebung der Last 2. die brutalistische, durch mehr Akku.
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03.12.2025 23:04:49 |
Zitat von Fertig  Da du nicht weißt, wie die Strompreise sich entwickeln, musst du eben mit den jetzigen rechnen + Tendenzen/Entwicklungen berücksichtigen.
Wenn du das Zweite tust, merkst du, dass die Tendenz in Richtung "Strom wird tendenziell immer billiger" geht. Natürlich kannst du auch das Gegenteil annehmen, wäre aber komisch[...] Oder einfach mit dem aktuellen Preis rechnen und dann die Entwicklung der Preise beobachten. Wenn diese wirklich (stark,) nach oben gehen, kann man immer noch reagieren und einen Speicher kaufen, der bis dahin dann auch noch günstiger geworden ist. Dann. Spart man sich auch die Anfangsphase mit niedrigen Strompreisen und schlechtere Rentabilität. Und zumindest bei Speicherpreisen ist die Richtung klar.
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