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02.12.2025 11:43:18 |
Sehr interessante Untersuchung. Danke dafür.
Grüße
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02.12.2025 12:59:24 |
Zitat von crink  * Für die 23 monoenergetischen bzw. monovalenten Luft-Wasser-Wärmepumpen ergibt sich im Durchschnitt eine Jahresarbeitszahl von 3,16. Mit Heizkörpern als Wärmeübergabe und Auslegungs-Vorlauftemperaturen von bis zu 55 °C (15 Anlagen) wurde im Mittel eine Jahresarbeitszahl von 3,05 erreicht. Dabei ist zu beachten, dass in der Felduntersuchung überwiegend teilsanierte Gebäude vertreten waren und keine vollständig unsanierten Altbauten (mit einem Standard vor der ersten Wärmeschutzverordnung), die womöglich höhere Vorlauftemperaturen benötigen.
* Die sieben Erdreichwärmepumpen erreichen eine durchschnittliche Jahresarbeitszahl von mehr als 4,6 Wenn man die 3,1 der Luft WP mit 4,6 der Sole WP vergleicht, sind das bei selber Energieabgabe 48% mehr Stromeinsatz, welche die Luft WP benötigt. Das bestätigt meine pauschale These, mit Luft WP im Bestandsbau ist der Stromeinkauf immer >35%.
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02.12.2025 13:10:44 |
Der Luftpumper kann aber das gesparte Geld für eine PV einsetzen, die nicht nur die WP unterstützt. Beim Solepumper kommen die Kosten noch obendrauf wenn er PV will.
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02.12.2025 13:21:32 |
Zitat von crink  ...und Auslegungs-Vorlauftemperaturen von bis zu 55 °C (15 Anlagen) wurde im Mittel eine Jahresarbeitszahl von 3,05 erreicht. Bei 55°C VL hätte ich auch so ´ne Arbeitszahl...
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02.12.2025 13:25:25 |
Meine LWWP hat 10T€ nach Förderung gekostet, da kann die von mir aus auch mit COP 2,5 laufen, wenn die Alternative eine SWWP gewesen wäre. Nächstes Jahr wird von dem Gesparten noch das Dach mit PV voll gemacht, ein E-Auto steht eh an. Und die 55°C VL sind auch mal wieder so ein Thema...
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02.12.2025 13:25:42 |
* Für die 23 monoenergetischen bzw. monovalenten Luft-Wasser-Wärmepumpen ergibt sich im Durchschnitt eine Jahresarbeitszahl von 3,16. Mit Heizkörpern als Wärmeübergabe und Auslegungs-Vorlauftemperaturen von bis zu 55 °C (15 Anlagen) wurde im Mittel eine Jahresarbeitszahl von 3,05 erreicht. Dabei ist zu beachten, dass in der Felduntersuchung überwiegend teilsanierte Gebäude vertreten waren und keine vollständig unsanierten Altbauten (mit einem Standard vor der ersten Wärmeschutzverordnung), die womöglich höhere Vorlauftemperaturen benötigen.
* Die sieben Erdreichwärmepumpen erreichen eine durchschnittliche Jahresarbeitszahl von mehr als 4,6.Interessant aber auch, dass für die LWWP die Randbedingungen (HK, VL, etc.) in den "Key Messages" aufgeführt werden, für die SWWP nicht. Naja, steht vielleicht irgendwo in den 295 Seiten. Es bestätigt sich hier die Vermutung, dass ideale rechnerische Effizienzwerte von den Wärmepumpen im realen Betrieb in der Regel nicht ganz erreicht werden....bei 55°C. :-D
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02.12.2025 13:53:01 |
Zitat von WP_PV_ST  Der Luftpumper kann aber das gesparte Geld für eine PV einsetzen, die nicht nur die WP unterstützt. Beim Solepumper kommen die Kosten noch obendrauf wenn er PV will. Der Preisunterschied LWWP versus SWWP lag bei 2200€ zugunsten der SWWP. Eine Quelle kostet zwischen 3000-4000€ ( Eigenleistung) und 6000-7000€ kommerziell. Im Falle von Eigenleistung wird der Aufpreis somit nur 1-2 Kiloeuro betragen. Zu kommerziell betrüge der Preisunterschied etwa 4000-5000€. Kann jeder für sich selbst entscheiden, ob man es machen will oder nicht. Ich würde da noch mitgehen und mich für Erdwärme entscheiden, weil einfach deutlich effizientere Art der Heizung und Kühlung. Ich kann aber genau so jeden verstehen, der es nicht machen würde. Ist eine subjektive Entscheidung. Grüße
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02.12.2025 14:12:53 |
Wenn man es kann und die Zeit hat, dann relativiert sich so einiges. Bei 50h/Woche Arbeit + zwei Kinder + weitere Projekte wäre das in meinem Fall (und vielen anderen, allein wegen DIY) nicht umsetzbar.
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02.12.2025 17:06:50 |
Zitat von Fertig  Kann jeder für sich selbst entscheiden, ob man es machen will oder nicht. Ich würde da noch mitgehen und mich für Erdwärme entscheiden, weil einfach deutlich effizientere Art der Heizung und Kühlung. Wenn man die Rechnungen des Versorgers bekommt fühlt man sich mit Sole einfach wohler. Ebenfalls beim Kühlen im Sommer ohne Geräusch der WP.
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02.12.2025 17:19:49 |
Bei uns liegen die Kosten der Erdwärmebohrung bei 16.000€. Bei nem Heizbedarf von ca. 15-20.000KWH, wann will man die denn wieder rein heizen?
Das geht sich nicht auf.
Bevor ich so viel Geld für ne Heizung drauf legen würde, würde ich mir nen Kamin und meiner Frau ne Axt kaufen...
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02.12.2025 17:20:52 |
Zitat von Fertig  Zitat von WP_PV_ST  [...] Der Preisunterschied LWWP versus SWWP lag bei 2200€ zugunsten der SWWP. Eine Quelle kostet zwischen 3000-4000€ ( Eigenleistung) und 6000-7000€ kommerziell. Im Falle von Eigenleistung wird der Aufpreis somit nur 1-2 Kiloeuro betragen. Zu kommerziell betrüge der[...] ja DIY kann man einrechnen, aber das ist natürlich am Markt vorbei. Vor 6 Jahren hat mich meine Pana 2000,-Euro gekostet, vom Staat gab es 1500,- Förderung pauschal. Dazu noch 3000,- Euro für Kleinteile und Brauchwasserspeicher. Vor 3 Jahren kam dann die 12 KWp PV plus Speicher aufs Dach für 14000,-Euro. Somit hat mein ganzes Projekt PV + WP gerade mal 17500,- Euro gekostet. Das ist natürlich unschlagbar, und nie würde sich da eine Sole schönrechnen. Ich finde den Gedanken PV statt Sole eine Überlegung wert. Das schmälert den Vorteil der Sole, und zusätzlich gibt es Strom für BEV und Haushalt. Wenn Geld keine Rolle spielt ist es natürlich egal.
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02.12.2025 20:25:12 |
Zitat von WP_PV_ST  Somit hat mein ganzes Projekt PV + WP gerade mal 17500,- Euro gekostet. Das ist natürlich unschlagbar, und nie würde sich da eine Sole schönrechnen. Du kannst ja dann deine Betriebsdaten mit extern gemessenem Stromzähler mal vergleichen. Das hat schon seinen Grund, warum vernünftige WP, Luft oder Sole, deutlich mehr kosten. Ich brauche mit der Sole so wenig Strom, dass sich ein PV nicht rechnen würde. Für Einspeisung gibt es nicht viel oder man wird weg geschaltet, wenn der Stromverbrauch am größten ist, steht die geringste Stromernte zur Verfügung. Ich glaube du rechnest dir das schön, meine ganz persönliche Meinung.
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02.12.2025 20:54:42 |
Der Gamechanger bei Erdsonden ist passiv Kühlung. 2008 haben uns 380 m Erdsonden 35 k€ gekostet. Für 18 kW Heizlast. Für 12 kW Kühlleistung brauchen wir 400 W Pumpenleistung. Kühlung aktuell pa 12'000 kWh. Alle Werte geschätzt, Stromzähler geeicht & Gruss delta97
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02.12.2025 21:28:22 |
Zitat von nicijan  Zitat von WP_PV_ST  [...] Du kannst ja dann deine Betriebsdaten mit extern gemessenem Stromzähler mal vergleichen. Das hat schon seinen Grund, warum vernünftige WP, Luft oder Sole, deutlich mehr kosten. Ich brauche mit der Sole so wenig Strom, dass sich ein PV nicht rechnen würde. Für Einspeisung[...] ist doch Ok, meine unvernünftige WP läuft jetzt seit 6 Jahren. Mag sein das meine Pumpe keine lange Lebensdauer hat, die AZ wird auch nicht an eine vernünftige WP ran kommen, aber bei lächerlichen 500,- Euro für das Gerät nach Förderung bin ich da recht entspannt. Heizung ist halt nicht mein Hobby.
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02.12.2025 21:32:05 |
Ich hatte nur so 3000-35000kWh Stromverbrauch im Jahr mit meiner LWWP, Heizkörper mit 45°C bei Auslegungstemperatur, Haus aus 1994, pre-enev, 110m2, trotzdem AZ mit Luftpumpe über 4, kannst du gerne nachgucken in der wp verbrauchsdatenbank, die 2424 ist meins. Die letzte paar Jahre ist mein Verbrauch geringer, eher nur so 2500-3000 weil ich längere Zeit in Dezember/Januar nicht da bin und dann die Temperatur reduziere und die Auslegungstemperatur von -.10°C hier in Nord-Baden nicht mehr erreicht wird. Die 5kW Pana kostete insgesamt so 4000 in DIY (inkl. 2000 Förderung, ohne wären es 6000 insgesamt inkl. neuer Puffer, TA Friwa, HKV, Filter, WMZ, Sicherheitsgruppe, Ausdehnungsgefäß, Kuppferrohre, etc), da kann eine SWWP nicht dagegen, auch nicht in eigenleistung wegen Kosten für Bohrung (mit nur 227m2 Grundstück viel zu wenig platz für Körbe oder RGK). Ich könnte mit einer SWWP vielleicht 500-1000kWh im Jahr sparen, viel zu wenig dass sich das jemals lohnt.
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03.12.2025 07:03:21 |
Zitat von WP_PV_ST  Zitat von Fertig  [...] ja DIY kann man einrechnen, aber das ist natürlich am Markt vorbei. Vor 6 Jahren hat mich meine Pana 2000,-Euro gekostet, vom Staat gab es 1500,- Förderung pauschal. Dazu noch 3000,- Euro für Kleinteile und Brauchwasserspeicher. Vor 3 Jahren kam dann die 12 KWp PV plus[...] Das Problem ist, dass sich alle auf LWP konzentrieren. Die Technologie wird in Masse genutzt und entsprechend günstig hergestellt. Mit Sole will sich aktuell niemand beschäftigen. Somit ist die Technologie auch für Billig-China-Hersteller uninteressant. Der Markt dafür ist eben klein und man muss tief in die Tasche greifen, um es nutzen zu können, weil in der Regel nur Markenhersteller passende Produkte anbieten. An sich ist ja bei einer SWWP nichts dabei. Zum Herstellen wäre sie gar einfacher als eine LWWP und man könnte auch eine Made-in-China-SWWP für 2000€ bauen. Erdwärme (insgesamt) ist halt komplizierter zum Herstellen. Luft geht einfach, schneller und ist viel flexibler. Also Massenmarkt, hohe Stückzahlen, mehr Gewinn et cetera. Grüße
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03.12.2025 08:01:16 |
Zitat von Fertig  Das Problem ist, dass sich alle auf LWP konzentrieren. Die Technologie wird in Masse genutzt und entsprechend günstig hergestellt. Das Problem ist, dass sich alle auf LWP konzentrieren. Die Technologie wird in Masse genutzt und entsprechend günstig hergestellt. Die Technologie wird auch widersprüchlich der Praxis dargestellt. Suggeriert werden fast doppelt so hohe Effizienzen, als diese in der Praxis erreicht werden, siehe WP JAZ Rechner des BWP. Hier ist wieder so ein Bericht, - Überschrift Effizienz - , wenn jemand einigermaßen Ahnung hat, weiß dieser dass eine Jahresenergieerzeugung mit 21000 KWh zu 6000 KWh Stromeinkauf, kein Ergebnis ist, das effizienten Wärmepumpenbetrieb darstellt. Auszug aus dem Bericht Mit Fußbodenheizung erreichen die Geräte im Test Arbeitszahlen (COP) um 5 bei +7 Grad Außentemperatur, bei –7 Grad liegen sie noch bei etwa 3. Mit klassischen Heizkörpern sinkt die Effizienz, weil die Wärmepumpe höhere Vorlauftemperaturen liefern muss. Über das Jahr kommen die Anlagen in diesem Szenario auf eine durchschnittliche Arbeitszahl von rund 3,3 Für das Modellhaus im Test ergibt sich ein jährlicher Wärmebedarf von rund 21.000 Kilowattstunden. Die beste Wärmepumpe im Feld benötigt dafür ungefähr 6.000 Kilowattstunden Strom.Ich würde wegen 21K zu 6K keine Umrüstung angehen. Meine Benchmark läge <5K Strom, was einer JAZ von 4,2 entspricht. Dafür muss man schon ein wenig Geld in die Hand nehmen. Da reicht es bei Luft WP nicht, nur den Wärmeerzeuger zu tauschen. Sole hingegen ermöglicht den wirtschaftlichen Betrieb bei Heizkörpern ohne Heizkörpertausch.
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03.12.2025 09:47:24 |
<Somit ist die Technologie auch für Billig-China-Hersteller uninteressant. Der Markt dafür ist eben klein und man muss tief in die Tasche greifen, um es nutzen zu können, weil in der Regel nur Markenhersteller passende Produkte anbieten.> Seit 09/25 werkeln bei uns zwei inverter-WPs aus .cn und sollen laut dort gemessenen COP=6,~ jeweils 12,5 kW Wärme bereitstellen. Kosten: 2x1500€. Das Kontroll-Menü ist gespickt mit Parametern, die für Klimageräte, Luft-WPs und WW-Speicher wichtig sind aber ohne Bedeutung für diese GW gefütterte WP. Immerhin laufen beide schon mal allein. An der Parallelschaltung arbeite ich noch mit Hilfe der Vertriebsbeauftragten per mail.
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03.12.2025 10:05:53 |
Zeig mal bitte die Webseite von dem Hersteller. Interessiert mich, wie die Dinger aussehen.
Danke & Grüße
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03.12.2025 18:10:45 |
Ich glaube nicht, dass es einen WP Markt für WP Direktimport aus China gibt. Besser wäre eine Konsolidierung der WP Hersteller in Europa und Preise halbieren & Gruss delta97
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03.12.2025 18:47:37 |
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03.12.2025 18:49:28 |
<in Europa und Preise halbieren> wie soll das gehen mit den Lohnkosten und "staatlichen" Abgaben in .eu?
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03.12.2025 20:04:05 |
WP Hersteller können fusionieren. Das spart Entwicklungskosten und ergibt Skaleneffekte in der Produktion & Gruss delta97
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04.12.2025 07:08:46 |
Zitat von delta97  WP Hersteller können fusionieren. Das spart Entwicklungskosten und ergibt Skaleneffekte in der Produktion & Gruss delta97 Die Illusion, dass der Pauschal Jahresurlaub einer Familie teurer sein darf, als einmal in 20 bis 25 Jahren eine neue Heizung einzubauen ist..... Bitte vervollständige den Satz
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04.12.2025 07:40:35 |
Meinst du jetzt den Urlaub für ein Jahr oder für die 20-25 Jahre zusammen? Pauschal Urlaub für 30k€ ist doch eher die Ausnahme, denke ich, weiß aber natürlich nicht wie du Urlaub machst.
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