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01.12.2025 19:56:28 |
Hallo zusammen, ich hoffe, Ihr könnt mir einen Tip geben. Wir wollen unsere Ölheizung durch eine Wärmepumpe ersetzen. Nach Sichtung erster Angebote wird es ein "Standardpaket" werden, also Luft-WP als Monoblock, kleiner Pufferspeicher, 200 Liter Wassertank. Vorlauf wird bei 50°-55° liegen (Altbau, Flachheizkörper), beheizte Fläche ca. 180m2. Wärmebedarf liegt zur Zeit bei ca. 20.000 kwh, davon 5.000 kwh für Warmwasser. Damit dürften wir irgendwo bei 6.xxxx kwh Strom im Jahr rauskommen. Auf dem Dach gibt es bereits eine PV Anlage mit 10 kwp. Stromspeicher ist vorhanden, nützt hier aber nicht viel. Der ist (bis auf sehr wenige Tage im Hochsommer) morgens sowieso leer. Jetzt hätte ich zwei Möglichkeiten, die WP und die PV Anlage zu koppeln: 1. Die WP wird normaler Verbraucher im Stromnetz, das EMS der PV-Anlage "sagt" der Wärmepumpe, wenn es Energieüberschuss gibt, und die läuft dann los und macht die Wasserspeicher warm (so meine naive Vorstellung) 2. Die WP bekommt einen eigenen Zähler mit WP-Stromtarif. Davor wird eine "Brücke" gebaut, so dass überschüssiger Strom aus dem Hausnetz (vor der Netzeinspeisung) der WP zur Verfügung steht, wenn sie "sowieso" laufen will. Diese Variante scheint so um die 1.500,- Euro zu kosten (?) Ich habe zwei Fragen, und vielleicht habt ihr eine Idee: a) Welchen Anteil am gesamten Strombedarf kann eine PV-Anlage (in dem Fall ohne nutzbaren Stromspeicher) überhaupt decken? b) Welche der beiden Varianten oben haltet ihr für die bessere? Vielen Dank! Günter
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01.12.2025 20:27:15 |
Zitat von Guenter9  Ich habe zwei Fragen, und vielleicht habt ihr eine Idee: a) Welchen Anteil am gesamten Strombedarf kann eine PV-Anlage (in dem Fall ohne nutzbaren Stromspeicher) überhaupt decken? b) Welche der beiden Varianten oben haltet ihr für die bessere? [...] Im Altbau mit hohen Vorlauftemperaturen und höherem Wärmebedarf würde ich mit 5 bis maximal 20% über das Jahr rechnen. Im Winter wird der vorhandene PV-Strom oft vollständig genutzt werden können. Das spricht für Variante 2 ( Kaskadenschaltung), falls man dauerhaft einen wirklich günstigen WP-Tarif bekommt. Die Mehrkosten müsste man gegenrechnen (Investition, Grundgebühr). Smarte Lösungen bringen meiner Meinung nach keinen Mehrwert.
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01.12.2025 20:50:20 |
Ich würde die WP zumindest erstmal einfach an den Hauptzähler hängen und schauen, was sie wirklich verbraucht. Ein EMS birgt nur wenig Optimierungspotenzial. Im Kernwinter, saugt die WP den PV-Strom ohnehin weg. In der Übergangszeit kann es ein wenig helfen, sich aber auch unangenehm in die Regelung einmischen. Gesunder Menschenverstand mit Warmwasserbereitung nachmittags und ggf. einer leichten Überhöhung der Solltemperaturen tagsüber ist mMn. genauso gut. Wenn die Wärmepumpe keinen gesonderten Zähler hat, bekommst Du eine pauschale Netzentgeltreduzierung von ca. 150€/a. Bei einem getrennten Zähler, der extra Grundgebühr kostet, ist die Reduzierung bei 2 bis 3 Cent pro kWh. Das lohnt sich erst bei sehr hohem Verbrauch. Genaue Preise legt der Netzbetreiber fest. Der geschätzte Verbrauch von 6000kWh/a ist im Vergleich zum Gasverbrauch vielleicht etwas üppig. Das kommt u.A. darauf an, wie effizient deine Heizung jetzt arbeitet. Sie kann z.B. 20% Verluste haben, so dass der echte Wärmebedarf nur bei 16000kWh/a liegt. Die Effizienz der WP hängt dann wesentlich von den benötigten Vorlauftemperaturen (genau genommen Differenz von Vorlauf- zu Außentemperatur) ab. Wenn Du den Volumenstrom gegenüber jetzt erhöhen kannst, sinkt die Vorlauftemperatur schonmal. Wenn zu klein dimensionierte Heizkörper durch größere ersetzt werden, kann man die VL- Temperatur ebenfalls senken. Wenn man Alle tauscht, kostet es aber vielleicht mehr, als man in 20 Jahren sparen kann. Das muss man im Rahmen der Planung mal abschätzen. Ggf.wartet man aber auch erstmal den ersten Winter ab, um zu schauen, welche Heizkörper wirklich knapp sind. Der für die WP nutzbare PV-Strom-Anteil hängt ganz wesentlich vom Haushaltsstromverbrauch ab. Du kannst ja erstmal schauen, wieviel Du derzeit im Winter überhaupt übrig hast.
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01.12.2025 21:03:43 |
Es gibt durchaus Stromanbieter, bei denen der Preisunterschied zB 30,5 zu 22,5 Cent beträgt. So zB bei Greenplanet Energy (vormals Greenpeace Energy) Da rechnet sich ein zweiter Zähler dann schnell
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01.12.2025 21:24:57 |
Das muss man mal schauen, wenn man den Verbrauch näher eingrenzen kann. Derzeit gibt es auch für normalen Strom zahlreiche Anbieter mit etwa 26Cent/kWh. Dann ist das Einsparpotenzial geringer. Der Grundpreis wird mit zweitem Zähler höher und die 1500€ Investition muss man auch erstmal reinholen.
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01.12.2025 21:44:25 |
Kommt immer darauf an, wo man wohnt. Hier ist nichts unter 30,5 zu bekommen. Die 1500€ Invest sind ja auch nur eine Schätzung des TE. Bin auch schon gespannt, was auf der Rechnung unseres Elektrikers letztendlich steht ;-)
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01.12.2025 23:21:00 |
Zitat von ilchbart99  Kommt immer darauf an, wo man wohnt. Hier ist nichts unter 30,5 zu bekommen. Die 1500€ Invest sind ja auch nur eine Schätzung des TE. Bin auch schon gespannt, was auf der Rechnung unseres Elektrikers letztendlich steht ;-) Wieso sollte man den regionalen Stromanbieter nehmen? Heutzutage kann man jährlich wechseln und sich den günstigen Anbieter online aussuchen. Habe ich z.B. gerade gemacht. Naturwerke bietet gerade die kw/h für 21,13 Cent an. Da lohnt kein Wärmepumpentarif mit 2. Zähler.
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01.12.2025 23:33:53 |
Hallo, ich bin auch bei max 20% Synergie; eher weniger bei 10kWp. Die kommt dann auch hauptsächlich im Frühjahr/Herbst wenn die PV einigermassen Erträge liefert.
Die WP läuft am liebsten kontinuierlich durch; daher bin ich ein Freund von elektrischen Speichern. Potentiaal von HEMS ist gering.
Grüsse; Willy
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01.12.2025 23:39:03 |
Hallo,
hier meine halbmonatlichen Zahlen. Ob Du daraus einen WP-Anteil rausrechnen kannst? Ich versuch das erst gar nicht. Für mich zählt die Gesamtbilanz.
https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/277492/1-Jahr-PV-und-WP-halbmonatliche-Zahlen
Gruß Heinz
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02.12.2025 00:26:48 |
Bei der Vorlauftemperatur würde ich mal mit einer Bandbreite an Arbeitszahl von 2,5 bis 3 rechnen.
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02.12.2025 19:06:39 |
Zitat von Guenter9  Hallo zusammen, Auf dem Dach gibt es bereits eine PV Anlage mit 10 kwp. Stromspeicher ist vorhanden, nützt hier aber nicht viel. Der ist (bis auf sehr wenige Tage im Hochsommer) morgens sowieso leer. Ich habe zwei Fragen, und vielleicht habt ihr eine Idee: a) Welchen Anteil am gesamten Strombedarf kann eine PV-Anlage (in dem Fall ohne nutzbaren Stromspeicher) überhaupt decken? [...] Kannst Dir die Frage eigentlich selbst beantworten, wenn Du die PV-Anlage schon über einen Winter hattest. Brauchst nur zu schauen, wieviel Strom du ins Netz in den Wintermonaten abgegeben hast. Diesen Strom könntest Du "verheizen", statt ins Netz einzuspeisen. Bei mir (13 kWp) bleibt von November - Mitte Februar nahezu alles im Hausverbrauch. Überschüsse gibt es im Oktober, März und April. In diesen Monaten ist die Heizlast aber nicht so hoch und die WP könnte ohne Akku auch nur am Tag damit betrieben werden. Mehr als 10-25 Prozent wird nicht möglich sein. Die 25 Prozent werden nur mit ausreichend großem Akku zu erreichen sein.
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02.12.2025 19:37:38 |
Hallo zusammen, vielen Dank für Eure Antworten und Heinz, danke für die Zahlen. Ich habe das mal auf meine PV Daten gemappt und den gleichen Verlauf des WP Strombedarfs (skaliert auf 6.200 kwh) angenommen. Ich lasse mal die lange Herleitung weg, aber in Kurzform: a) Welchen Anteil am gesamten Strombedarf kann eine PV-Anlage (in dem Fall ohne nutzbaren Stromspeicher) überhaupt decken? Rund 10%, sofern die WP auch Warmwasser bereitet und keine Solarthermie verbaut ist. Unwesentlich mehr, wenn die WP "intelligent" von der PV Anlage angesteuert wird und irgendwo einen ausreichenden Puffer hat. b) Welche der beiden Varianten oben haltet ihr für die bessere? Der eigene Stromzähler rechnet sich nicht. Ich hatte fälschlicherweise den WP-Stromtarif mit meinen aktuellen Stromkonditionen verglichen. Ein Vertrag über Haushalt+WP ist aktuell deutlich günstiger, so dass die Variante "eigener Zähler für die WP" tatsächlich etwa 200 Euro im Jahr teurer wäre. Ich mache mich jetzt an die Berechnung der Heizlast und komme bestimmt bald mit dummen Fragen wieder auf Euch zu :-) Viele Grüße Günter
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02.12.2025 19:51:20 |
Mein Sohn heizt bis geringe Minustemp sein Haus von 9:00-22:00 mit der WP, nachts ist sie aus. KfW-55 Haus, da geht das, um im Winter und der Übergangszeit wirklich jede kWh mitzunehmen. Geht aber auch nur mit etwas höherem VL und KfW-55 Haus. Bei mir, im Bestand (EnEV2002) mit HK, kann ich das bis etwa 8-10grad AT machen. Drunter wird es zu frisch. So der 12kWh Akku überhaupt voll wird, was in diesem aussergewöhnlich guten Nov 9x der Fall war, ist er kurz nach Mitternacht leer. Ist jedoch für mich nicht der entscheidende Punkt: hier zählt die Jahres-Gesamtenergiebilanz aus Haus, Wärme und Mobiltät, was sie kostet (incl AfA PV und Strombezug) und was sie konventionell (Strom Haus, Gas Wärme, Benzin Auto) gekostet hätte. Von den knapp 7.000kWh elektrischer Energie muss ich etwas über 2.000kWh zukaufen.
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02.12.2025 21:08:32 |
Nur mal als Anregung für diese ganzen Gedankenspiele: In einem wenig gedämmten Haus verteilt sich der Heizenergieverbrauch in der Regel auf einen größeren Zeitraum, weil man vielleicht schon bei 16° C AT heizt. D.h., dass die WP auch zu einem höheren Anteil in recht sonnenreichen Monaten betrieben wird. Außerdem wirkt es sich positiv auf die Jahresarbeitszahl aus, weil man oft bei recht warmen Wetter heizt. Bei gleicher Auslegungsvorlauftemperatur ist der Altbau gegenüber einem Neubau im Vorteil. Kann man im JAZ-Rechner leicht nachvollziehen, wenn man dort unterschiedliche Heizgrenztemperaturen angibt. Und die Heizgrenze ist übrigens auch wichtig, wenn man über den Daumen die Heizlast für die Dimensionierung aus dem Verbrauch abschätzen will. Ein Altbau hat aus denselben Gründen mehr Vollbenutzungsstunden - da kann man manchmal besser durch 3000 als durch 2000 teilen. Fazit: jedes Haus ist anders und irgendwelche Beispiele helfen wenig, wenn man nicht weiß wann und wieviel geheizt wird, wie groß die PV-Anlage ist und der sonstige Stromverbrauch. Also am Besten nicht zuviel erwarten und sich freuen, wenn es besser läuft
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02.12.2025 21:46:29 |
Zitat von Nippus  Zitat von Guenter9  [...] Kannst Dir die Frage eigentlich selbst beantworten, wenn Du die PV-Anlage schon über einen Winter hattest. Brauchst nur zu schauen, wieviel Strom du ins Netz in den Wintermonaten abgegeben hast. Diesen Strom könntest Du "verheizen", statt ins Netz einzuspeisen. Bei mir[...] Macht ein Akku bei einer Wärmepumpe überhaupt Sinn? Bin am überlegen mir nächstes Jahr in Eigenregie eine 10Kwp PV Anlage aufs Dach zu bauen. Habe seit April eine 5kw Bosch WP und die verbraucht cirka 3000kwh jährlich. Jetzt ist halt die Frage, Akku ja oder nein. E-Auto ist nicht vorhanden und auch nicht geplant.
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02.12.2025 22:05:35 |
Akku und auch PV in Eigenregie macht beides keinen Sinn.
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02.12.2025 22:23:53 |
Kommt drauf an ; -) Ich würde den Akku vor Allem für den Haushaltsstromverbrauch auslegen. Also ca. 1.5kWh Kapazität pro 1.000kWh Jahresverbrauch. Ein größerer Akku für die WP bringt kaum etwas - es sei denn, Du heizt schon im September und noch im Mai.
Wenn die PV nach Süden ausgerichtet ist, würde ich ihn noch etwas größer machen, weil Du die Mittagsspitzen schlechter verbrauchen kannst und auch nicht beliebig einspeisen (s. Solarspitzengesetz).
Spätestens, wenn Du mehr kWh Akkukapzität hast als Kwpeak auf dem Dach, wird er im Sommer nie leer und im Winter nie voll. Das ist auch nicht so gut für Wirkungsgrad und Haltbarkeit.
Ob es sich finanziell lohnt, hängt von den Anschaffungskosten ab, u.A. auch, ob Du ihn für Notstrom nutzen willst. Hier gibt es Lösungen nur mit einer Notstromsteckdose oder kompletter Hausversorgung. Und dann ist ja noch die große Frage, wie sich die Strompreise entwickeln.
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02.12.2025 22:44:00 |
Zitat von HondaBiker  Zitat von Nippus  [...] Macht ein Akku bei einer Wärmepumpe überhaupt Sinn? Bin am überlegen mir nächstes Jahr in Eigenregie eine 10Kwp PV Anlage aufs Dach zu bauen. Habe seit April eine 5kw Bosch WP und die verbraucht cirka 3000kwh jährlich. Jetzt ist halt die Frage, Akku ja oder nein.[...] Im Winter gibts 2 Probleme mit der PV (bei Südausrichtung): 1. zu wenig Sonne 2. wenn die Sonne scheint dann kurz und stark. Hat der Akku im Sommer von 8 bis 19 (11 Stunden) um vollzuwerden ists in den dunklen Monaten eher halb so lang (und das auch nur ein paar Tage im Monat). Braucht viel Ladeleistung für ein paar Tage im Jahr. Meine 15kWp Anlage hat im November 500kWh produziert. 70kWh sind ins Netz gegangen. 415kWh (direkt + Batterie) Eigenverbrauch und 15kWh ins Auto. In den Batteriespeicher: 181kWh (entgangene Einspeisevergütung ~18€) Aus dem Speicher: 148kWh (gesparte Stromkosten ~37€). Also bestenfalls 19€ gespart. Im Dezember und Januar kommt noch weniger runter, ab Februar geht die Produktion wieder leicht hoch. Mein Batteriespeicher hat nur 3kW Ladeleistung, deswegen geht im Winter trotzdem prozentual "einiges" ins Netz. In absoluten € Zahlen bewegt sich das aber alles im Bereich 1-2 Döner und ist keine große Investition Wert. Im Sommer wird der Akku eh voll. Daher: Speicher für den Sommer Nachtverbrauch auslegen, bei einem üblichen Haushalt irgendwas im Bereich 3-5kWh. Schätze damit lässt sich dann im Bereich ~600-900kWh im Jahr sparen. Ob sich das lohnt muss jeder für sich wissen.
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02.12.2025 22:47:06 |
Zitat von chbie  Akku und auch PV in Eigenregie macht beides keinen Sinn. hä? Warum nicht? Gerade in Eigenregie sollte sich mindestens die PV lohnen. Ggf auch der Stromspeicher. Kommt natürlich alles auf den Preis an.
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02.12.2025 22:51:57 |
Wir haben einen Altbau 1958 (Dach neu, Fenster neu, Fassade ungedämmt) bei 45°C bei -15°C Außentemperatur. Ich hatte 2024 einen PV Anteil von 22,2%. Aktuell für 2025 liege ich bei 27%, wo allerdings noch der Dezember dazu kommt und ich denke dann bei 25% lande... Maßnahmen: Warmwasser nur einmal am Tag zwischen 11:30 und 13:00 Uhr auf 48°C erwärmt. In der Übergangszeit von 22 Uhr bis 6 Uhr Heizung aus und dann über den Tag am laufen mit +1-2°C Erhöhung der Parallelverschiebung. Speicher hängt einfach nur vom Preis des Einbaus etc. ab ob sich das rechnet. Kannst du dir ja ggf. ausrechnen
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02.12.2025 23:18:01 |
Zitat von chbie  Akku und auch PV in Eigenregie macht beides keinen Sinn. Wie kommst darauf, hast Du Zahlen? Ich habe mir eine 12kWp Anlage mit 5kwh Speicher für etwas unter 8.800 Euro installiert. Elektrisch habe ich alles selbst gemacht, die Module und Unterkonstruktion hat mir eine Firma aufs Dach installiert. Die Modulpreise sind in der Zwischenzeit gefallen. Ich habe insgesamt 8 Mikrowechselrichter wegen Süd + Nord-Ostausrichtung und wegen Beschattung eingesetzten. Wenn man eine einheitliche Dachfläche hat und nur einen WR wird es noch wesentlich günstiger. Bei mir (WP + E Auto) hat sich die Anlage nach spätestens 8 Jahren amortisiert, ohne Speicher schon nach 7 Jahren. Meine erste PV Anlage mit 2 kWp aus dem Jahr 2020 ist 23 Jahre ohne eine einzige Störung durchgelaufen. Diese habe ich abgebaut und verschenkt. Also ich denke, gut angelegtes Geld. Mir selber ist aber ehrlich gesagt, die Rendite nicht wichtig.
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02.12.2025 23:19:43 |
Ein paar Daten von mir bzgl. PV und Haushalt + WP. Ich werde meine finalen Daten im Thread von Heinz einstellen, wenn ich meine Dezember-Werte auch habe. Rund 15kWp OSO + SSW, Dachneigung 18 Grad, 10kWh Speicher. 7500kWh Verbrauch: 3200 Haus + <2000 Sole-WP + 2300 E-Auto. 2025 bis dato 75% Autarkie, 1700kWh Zukauf. Bis Ende 2025 werden es voraussichtlich rund 70% Autarkie und 2200-2400kWh Zukauf. Also 5500kWh aus PV. Dabei kommen ca. 2000kWh aus dem Speicher. D.h. selbst ohne Speicher fast 50% Autarkie. Der Speicher verursacht allerdings auch einige Kosten. Neben dem Invest auch noch sonstige Verluste/Verbräuche. Aber das ist ein anderes Thema. An deiner Stelle würde ich, je nach Ausrichtung, eher über evtl mehr PV nachdenken. Gerade beim nicht zu verachtenden Verbrauch, den du planst. Im Winter wenn die WP viel braucht ist die Ernte allerdings eingeschränkt. Eine gut ausgerichtete, schattenfreie Anlage in guter Gegend kann aber auch da brauchbar liefern. Wo ist denn die Anlage und welche Dachausrichtung, Dachneigung?
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03.12.2025 07:08:31 |
Das hört sich gut an. Ohne Wärmepumpe wärst Du vermutlich komplett autark. Und wenn das annimmt, kann man grob sagen, dass Du die 1700kWh für die WP zukaufen musstest. Es verbleiben 300kWh PV-Strom für die 2000kWh WP = 15% Deckungsrate.
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03.12.2025 07:30:35 |
Anbei meine Daten (2024). Gesamtverbrauch 8900kWh, davon: - Wallbox 4000kWh (18000km/Jahr) - WP 2500kWh - Haus 2400kWh Zugekauft 2300kWh, 6600kWh selbst erzeugt. 24kWp PV Anlage mit 5kWh Speicher. Grüße
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03.12.2025 08:15:03 |
// off topic - krass hoher Stromverbrauch vom Auto
Ansonsten Glückwunsch zur Gesamtlösung
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