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02.12.2025 12:52:36 |
Meine Altherma 3 R hat mir für November auch 12% mehr Stromverbrauch angegeben als der externe Shelly. Jeden Tag 1,5-2,5kWh mehr. Entsprechend schwankt auch der COP von 3,4 bis 3,9, je nachdem was ich ansetze. Die produzierte Wärmemenge ist vermutlich ähnlich ungenau und unbrauchbar, sodass ohne WMZ eigentlich nur Quatschwerte herauskommen.
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02.12.2025 14:38:25 |
Ich denke mal der Ansatz das ÜSV ganz zu schließen, die Sekundärpumpe auf Max zu stellen und zu sehen welcher Volumenstrom durch die vollaufgedrehten HKs geht, wäre nicht ganz falsch. Wenn dieser so hoch ist, daß die WP gesichert abtauen kann ist schon mal alles gut. Wenn es wirklich nur 1000l/h sind, solltest du mal prüfen, ob beim Hydraulischen Abgleich nicht zuviele HKs einfach abgewürgt wurden. Merkt man ü.a. an dem, daß sie nicht mehr bis unten warm werden. Bei den verdächtigen HKs die TVs abschrauben und die Voreinstellungen kontrollien, notieren und ggf. um eine Stufe höher einstellen. Eine Monatsarbeitszahl von 3,1 in diesem saukalten November ist aber auch erstmal kein Weltuntergang.
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02.12.2025 14:58:51 |
Das ist wahr, viele Luftpumpen (auch Vaillants ) kommen in der Vereisungszeit kaum auf eine hohe 2, wenn die Hydraulik nicht tippitoppi ist. Andererseits habe ich eine Kunden, der schafft mit der 125/6 (im kühlen Münsterland auf Radiatoren im Altbau!!) eine 4,85. Zu einer Detailbetrachtung müssen ALLE Punkte auf den Tisch, ohne hochwertige externe Meßtechnik bleibt das alles Raterei. Die betroffene VWL wäre übrigens bei weitem nicht die erste, die ein Manko im Kältekreis aufweist, da gibt es ganze Serien. Die letzte, die ich da vor kurzem analysiert habe, lief mit 29 Kelvin Überhitzung. :-) Und die Arbeitszahl war dementsprechend "nicht schön", also extern die Leistung messen, prüfen ob Drücke und Temperaturen des Kältekreises mit Quelle und Senke korrelieren. Gruß Dipl.-Ing. Anlagentechnik Frank-Rolf Roth www.waermepumpendoktor.com (Planung, Baubegleitung, Anlagen-Optimierung, Betreiberschulung) Referenz-Wärmepumpenanlage der Energieagentur-NRW So wird’s gemacht: https://www.youtube.com/watch?v=JqPpRR6vQl4
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02.12.2025 16:41:54 |
Zitat von Loxodan  Zitat von nicijan  [...] Fazit: Ohne externe genaue Messgeräte (mit qualitativ hochwertigen Daten wo man auch mal Ranbedingungen rausrechnen und normieren kann) vergeudete Zeit r[...] Volle Zustimmung! An Error Multiplied by an Error Is a Really Big Error |
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02.12.2025 16:44:12 |
Zitat von Frank_Pantry  Andererseits habe ich eine Kunden, der schafft mit der 125/6 (im kühlen Münsterland auf Radiatoren im Altbau!!) eine 4,85. [...] Monatsarbeitszahl November oder Jahresarbeitszahl?
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05.12.2025 16:26:39 |
Ich war die letzten Tage am grübeln und herumprobieren wieso die Effizienz von meiner Vaillant Arotherm plus vwl 75 nicht so berauschend ist. Hab schon einiges im Forum hier gelesen über mögliche Ursachen und keine davon schien bei mir die Ursache zu sein ( Thermischer Abgleich, Pufferspeicher, hohe Vorlauftemperatur, verdreckter Kondensator, alles kein Thema bei mir). Warüber ich bisher noch nichts gelesen hab ist ob die Effizienz evtl. bei niedriger Modulation einbricht. Meine läuft bei den aktuellen Temperaturen meist bei um die 25% Kompressorleistung, heute hab die im Dachgeschoss die Heizkörper aufgedreht und die Vorlauftemperatur von 33°C auf 35°C hoch gestellt damit es dort schneller warm wird und dadurch läuft die Wärmempumpe nun seit paar Stunden auf 45% anstatt 25% Leistung und für mich überraschend, die Effizienz hat dabei einen heftigen Sprung nach oben gemacht - von ca. ~2.8 auf ~3.7 (abgelesen zu den Zeiten wo keine Enteisung gelaufen ist und die Temperaturen im Heizkreislauf konstant waren). Gibt's bei etwas zu groß dimensionierten etwa nicht nur das Problem mit dem Takten bei höheren Außentemperaturen sondern evtl. zusätzlich auch noch das Problem dass die Effizienz bei niedriger Modulation schlechter ist ? Dachte bisher dass eine niedrige Leistung in % zumindest bei Dauerbetrieb die Effizienz besser gegenüber einem kleiner dimensionierten Gerät sein könnte.....
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05.12.2025 16:48:39 |
Ja, ist bei meiner Altherma 3 ähnlich. Die Leistungsaufnahme ist am unteren Modulationsbereich von ca. 1,6kW recht niedrig (unter 400W), der COP aber auch etwas geringer. Ist bei den Althermas 4/6/8 aber überall die selbe Modulationsgrenze, da ist eine Überdimensionierung nicht so wild. Die Heizkörper kriegen bei 33°C VL die Wärme verständlicherweise auch nicht so gut weg wie mit mehr VL, trotz Lüfterleiste. Also entweder mit weniger Stromverbrauch einen etwas geringeren COP fahren (und weniger Wärme), oder mit etwas mehr Leistung raus aus dem untersten Modulationsbereich und dafür mehr Wärme. Aber 2,8-3,7 klingt so oder so niedrig, außer ihr habt dauerhaft um die 0°C herum.
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05.12.2025 16:55:34 |
Dass, die niedrigste Modulationsstufe nicht die beste Effizienz hat, habe ich auch schon gehört, aber das bewegt sich bei meiner Stiebel-WP in einem Bereich, der vermutlich nur unter Laborbedingungen zu erkennen wäre. Einen Sprung von 2,8 auf 3,7 und das trotz höherem VL halte ich unter sonst identischen Bedingungen fast für unmöglich.
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05.12.2025 17:19:29 |
Zitat von hkfsns  Gibt's bei etwas zu groß dimensionierten etwa nicht nur das Problem mit dem Takten bei höheren Außentemperaturen sondern evtl. zusätzlich auch noch das Problem dass die Effizienz bei niedriger Modulation schlechter ist ? Dachte bisher dass eine niedrige Leistung in % zumindest bei Dauerbetrieb die Effizienz besser gegenüber einem kleiner dimensionierten Gerät sein könnte.....[...] Der Monoblock von Vaillant hat minimal 25% Kompressorleistung. Das ist nicht wirklich niedrig. Viele andere WP (v.a. Split-Geräte) modulieren deutlich tiefer aber mit einem gewissen Effizienzverlust. Meine 75/6 läuft praktisch nur im untersten Teillastbereich und hat dabei gute Werte. Im Dezember liege ich aktuell bei 5,2 (AZ Heizen) bei durchschnittlich 3,6°C AT und 28 bis 30°C VLT.
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05.12.2025 18:05:40 |
Zitat von hkfsns  Ich war die letzten Tage am grübeln und herumprobieren wieso die Effizienz von meiner Vaillant Arotherm plus vwl 75 nicht so berauschend ist. Hab schon einiges im Forum hier gelesen über mögliche Ursachen und keine davon schien bei mir die Ursache zu sein ( Thermischer Abgleich, Pufferspeicher, hohe[...] Das ist ganz normal für Thermodynamische Kreisprozesse und hier noch in Verbindung mit elektrischen und elektronischen Komponenten. Der Wirkungsgrad ist am Ende ein Kennfeld und nicht überall identisch. Beim Verbrennungsmotor ist das z.B. über Last und Drehzahl aufgespannt und meist liegt der beste Punkt im unteren Drittel, das ist der Punkt wo dein Getriebe immer versucht bestmöglich hinzukommen. Im Standgas (niedrige Last) ist der Wirkungsgrad extrem schlecht.
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05.12.2025 18:27:06 |
Zitat von Loxodan  Zitat von hkfsns  [...] Das ist ganz normal für Thermodynamische Kreisprozesse und hier noch in Verbindung mit elektrischen und elektronischen Komponenten. Der Wirkungsgrad ist am Ende ein Kennfeld und nicht überall identisch. Beim Verbrennungsmotor ist das z.B. über Last und Drehzahl[...] Aber hat mich echt auf eine Idee gebracht, ich versuche mal in Grafana ein 3 Achsen Kennfeld aufzuspannen über : Aussentemperatur, Vorlauftemperatur und Stromaufnahme
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