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Datenschutzhinweise

Kelleredeckendämmung versetzte Betonkanten
Verfasser:
Huthi
Zeit: 04.12.2025 17:10:42
0
3905654
Hallo,

ich habe vor im Altbau, angefangen in 2 Räumen, die ausreichend hoch, sind ca. 2.20m,
die Kellerdecken zu dämmen.

Wir würden wahrscheinlich auf Xps/Eps Platten gehen, ca 10cm.
Wie auf den Bildern zu sehen. gibt es zwischen den einzelnen Betondeckenelementen immer wieder ein Versatz von 2-3 cm.

Sonst ist die Decke jedoch gerade.

Dübeln ist keine Lösung für uns. Wir wollen das mit reinem Kleben hinbekommen.

Müsste hier der Höhenunterschied durch Mörtel oder Spachtel angeglichen werden oder reicht es die Platten mit genug Kleber auf die Decken zu kleben?

Und was machen wir mit den Stahlbalken? die müssten doch auch gedämmt werden da evtl. Wärmebrücken entstehen oder?

Über einen Ratschlage wäre ich dankbar. Soll alles in EL erledigt werden.





Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 04.12.2025 17:51:36
1
3905672
Die gröbsten Unebenheiten egalisierst Du indem Du in den Platten etwas rausschleifst (mit einem Bandschleifer oder einer Einhandflex mit grobem Vliesblatt) !

Zuerst vor Kleberauftrag schauen dass die Platten nicht "reiten" und mit gleichmäßigen Kleberpatzen und Stützen fixieren.

Später wenn Kleber abgebunden hat die Stöße mit dem Egalisierbrett (altes Reibbrett möglichst lang mit grobem Schleifpapier bekleben) sauber verschleifen und dann mit Netz und Klebespachtel sauber glattstreichen, fertig!

Verfasser:
Huthi
Zeit: 04.12.2025 18:23:19
0
3905682
Mit rausschleifen meinst du die herausstehenden kante, der einzelnen Betonelemente
abschleifen um den Höhenunterschied zu egalisieren?

ich könnte die mit einem Betonschleifer etwas schräg anschleifen oder gerade schleifen. Am liebsten würde ich hier an den Trägern aber ungern viel Material wegnehmen.

kann ich nicht einfach die Unebenheit mit Spachtel auffüllen und somit eine "gerade Fläche " schaffen?


"Zuerst vor Kleberauftrag schauen dass die Platten nicht "reiten" und mit gleichmäßigen Kleberpatzen und Stützen fixieren."

was meinst du, dass die Platten nicht reiten?

und dann wäre da noch die Frage der Dämmung der Stahlträger.

Lieben Dank

Verfasser:
KR0815
Zeit: 04.12.2025 18:29:22
1
3905685
am Beton nichts machen - den bekommst auch nicht so einfach weg

Du musst die Dämmplatten ausschneiden - dann sind sie halt an manchen Stellen nur 9 statt 10 cm dick

Verfasser:
Mati1
Zeit: 04.12.2025 22:06:17
1
3905751
Schleifen gibt extrem viel Dreck. Nachdem links im Bild MIlchkartons zu sehen sind, gehe ich davon aus, dass das Haus bewohnt ist, Daher wäre das für mich keine Option.
Platten auf stark unebenen Untergrund zu kleben, ist Mist. Das auszugleichen macht viel Mühe. Wenn man diese beiden Optionen ausschließt, bleibt nur noch die dritte Option:
Mit Putz oder Klebe- und Armierungsmörtel die Decke glätten und dann kleben. Die Platten selbst würde ich dann mit Schaum kleben, weil sie dann leichter sind. Macht es über Kopf einfacher.

Der Träger wird als Wärmebrücke bleiben. Wie hoch ist der? Du könntest darüber nachdenken, ihn etwas mit Dämmung zur verkoffern.

Vor dem Ausgleichen der Decke würde ich mal mit ner langen Latte drübergehen, ob kleine Ecken im Beton besonders weit rausragen und die mit Hammer und Meisel abklopfen.Das spart Material beim Ausgleichen und du bekommst auch weniger Probleme mit der maximalen Schichtdicke.

Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 04.12.2025 22:42:26
1
3905761
Hat einer von euch "Klugscheißer" so etwas schon gemacht ? ich glaube nicht !

Dass das Schleifen von Styropor oder Styrodur Mist macht ist wohl klar, aber der4 einzige Weg um das Ganze mit vernünftigen Aufwand über die Bühne zu bringen.

Die Situation mit dem Stahlträger muß man sich von der Machbarkeit her genau anschauen, eine Patentlösung dafür gibt es nicht!

Verfasser:
Huthi
Zeit: 04.12.2025 22:47:08
0
3905763
Danke für die guten Ideen. Ich schaue mir das die Tage mal genauer an.
Das mit Anpassen der Dämmung auf die unterschiedlichen Höhen stelle ich mir sehr schwer vor. Zumal wenn nur ca 3 cm auf horizontaler Ebene abgenommen werden müssen, da stellt sich mir die Frage womit am besten Stellen rausschneiden.

Ich muss das aber mal prüfen. Evtl. geht es doch besser als erwartet. eine gewisse Ungleichheit kann doch der Dämmstoffkleber sicher ausgleichen so 1 cm ?

Werde mal eine Latte drüberlegen, das ist ne gute Idee.
Angenommen ich gleiche die Ungleichheit mit Spachtel/Kleber aus,
Was soll ich nehmen Armierungsmörtel habe ich da.
Kann das auch normaler Inn und/außen Zementbasierter weißer Spachtel sein?

Die Stahlträger sind leider sehr niedrig. ( Höhe zwischen den Träger ist 2,1m )
bis zu den Träger sind es ca nur 1.90 würde ich sagen aber etwas ummanteln würde schon gehen. Womit fülle ich dann die Hohlräume des Doppel T- Profils aus wenn ich den Träger gerade mit den Platten ummantel?

Was würdet ihr sagen, XPS wegen der Feuchtigkeit oder doch ein anderes Material?


Lieben Dank für die Hilfe.

Verfasser:
KR0815
Zeit: 04.12.2025 22:51:48
1
3905767
nimm einen Elektrohobel um die Platten anzupassen

ja, Mega-Sauerei - aber mit einem Cuttermesser kommst da nicht weit

Verfasser:
joe115
Zeit: 05.12.2025 05:25:07
1
3905790
Zitat von Hannes/esbg Beitrag anzeigen
Hat einer von euch "Klugscheißer" so etwas schon gemacht ? ich glaube nicht !


Dann will ich mich in den Kreis der „Klugscheisser“ mal einreihen. Kann man in den Beton bohren? Dann würde ich eine Holzunterkonstruktion aus 30x50 bauen und ausrichten, Lattung und Konterlattung, zB mit Justierschrauben, Glaswolle rein analog Untersparrendämmung, und eine Lage Rigips. Mir persönlich wäre das Abschleifen oder Abhobeln von EPS/XPS und der Hantier / das Nivellieren über Kopf mit dem Kleber zu viel Rumgesaue. Nachteil: sind dann nur 6-8cm Dämmung statt 8-10cm.

Verfasser:
Huthi
Zeit: 05.12.2025 11:43:48
0
3905932
Bohren und Holzunterkonstruktion wäre hier für mich zu aufwendig und bohren in die Betonelemente ist nicht erwünscht.

Ich werde es erstmal mit Zuschneiden der Dämmplatten versuchen und ggf. füllen der Unebenheiten mit Spachtel.

Lieben Dank für die Hilfe.
Ich nehme gerne noch andere Hilfestellungen :-)

Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 05.12.2025 19:04:20
1
3906081
Da ja grundsätzlich das Problem besteht dass der Keller sowieso nicht gerade übertrieben hoch ist zählt bei solchen Aktionen jeder cm.

Erst einmal schauen ob eine Ecke halbwegs im rechten Winkel ist und danach mit langer Wasserwaage auch schauen ob man da nicht gerade den tiefsten Punkt der Kellerdecke erwischt, dann einige Platten vorbereiten und mit Hobel etc die Stellen wo der Beton weiter vorsteht abhobeln (alles noch ohne Kleber trocken).

Am besten die Platten an der Seite mit Filzschreiber fortlaufend nummerieren und so gut als möglich an die Unebenheiten anpassen, nach etwa 5 Platten dann einen Kübel Fassadenspachtel (ist gleichzeitig Kleber und Spachtelmasse) in geeigneter Konsistenz vorbereiten und auf die Plattenränder und einige male in der Mitte etwa faustgroße Patzen auftragen und an die Decke andrücken (mit einer Alulatte oder langer Wasserwaage gehts besser).

Dann mit einem Brett und leichten Deckenstützen an die Decke drücken und über Nacht aushärten lassen!

Du wirst an den Stößen sicherlich noch einige Unebenheiten haben, diese werden wie oben von mir schon beschrieben mit einem "Schleifbrett" dann egalisiert.

Da die Kellerdecke ja kaum gröbere Belastungen haben wird (wenn verspachtelt schützt auch der ausgehärtete Kleber vor Schäden durch unabsichtliches anecken mit irgendwelchen Gegenständen, auch würde ich an deiner Stellle nicht das teure und harte Styrodur nehmen sondern einfaches B-20 Fassadenstyropor, das isoliert besser und ist mechanisch völlig ausreichend.

Bei den vorstehenden Stahlträgern seitlich in die Ausnehmungen die Platten hineinstehen lassen und darüber noch ein dünneres Styropor, die paar cm² welche dann weniger stark isoliert sind machen das Kraut auch nicht fett, wichtig ist dass man möglichst wenig an Gehhöhe verliert!

Verfasser:
Kai H
Zeit: 05.12.2025 21:14:52
4
3906106
Ich Würde die Platten einfach mit Bauklebeschaum an die Decke kleben. Macht kein Dreck. Da aber nicht gedübelt werden soll, dauert das natürlich nen bissel.

Verfasser:
Huthi
Zeit: 10.12.2025 17:10:41
0
3907645
ich traue mich an das Projekt aktuell nicht ran, weil ich generell nicht sehr entscheidungsfreudig bin.
Es fällt mir schwer hier die richtigen Maßnahmen zu identifizieren und umzusetzen.

Das Material kann ruhig etwas teuer sein.
Hauptsache es ist leicht und die Befestigung durch Kleben reicht aus. Wir schauen nochmal. Reden wir hier vom normalen Styropor als Dämmstoff? Den Aufpreis zu XPS zahle ich gerne.Dann habe ich einfach ein besseres Gefühl, gerade da es doch relativ Feucht ist und XPS resistent gegen Feuchtigkeit ist oder?
Der Keller hat ca 65% Luftfeuchtigkeit. Laut Messgerät.

Wir reden davon die Platten abzuhobeln, nicht den Beton oder?
Ist das so ein WDVS Schleifbrett welches ich benötige?

Es wurde doch erwähnt, ich kann die Unebenheiten durch Spachtel, Armierungsspachtel angeleichen.
Das kann ich doch zusätzlich machen oder?


Bauklebeschaum gleicht aber die unterschiedlichen Höhen nicht aus, da müsste ich doch trotzdem die Platten (Decken) noch höhentechnisch angleichen oder?

Wenn ich jetzt noch das WDVS von unten verputze, wird dann das Gewicht nicht zu hoch und die Verbindung kann sich lösen?


LIeben Dank....

Verfasser:
KR0815
Zeit: 10.12.2025 20:27:58
2
3907706
das hält mit dem heutzutage angebotenen Montagekleber locker

An der Decke sollst nix abhobeln- einfach die Dämmplatten so anpassen das eine einigermaßen gerade Oberfläche entsteht

Du wirst die Platten lallerdings beim trocknen des Klebers unterstützen müssen - Dachlatten usw drunter

Verfasser:
Didi-MCR52
Zeit: 10.12.2025 20:46:50
1
3907712
Wenn jeder Zentimeter zählt, würde ich PUR verwenden, das hat nen deutlich besseren Dämmwert. Miz Alukaschierung würd ich das dann auch einfach so als Oberfläche lassen. Spart den Putz, Gewicht, und wieder Höhe.

Verfasser:
Mati1
Zeit: 10.12.2025 22:00:14
0
3907724
Die Idee von Kai (einfach mit Schaum kleben) mal weitergedacht: Wenn du die Platten quer zu deinen unebenen Fugen klebst, müsstest nachträglich Platte für Platte die Holräume noch gut ausschäumen können. Du brauchst dann eigentlich nur mehr Schaum, einige Teleskop-Montagestützen (oder Latten und Keile) und einen vernünftigen Atemschutz. Im Innenraum ist Bauschaum aller Art während der Verarbeitung nicht wirklich gesund. Formal bist du da oft bei einem teurern AX-Filter, der nach ca. 2 Stunden gewechselt werden müsste, Aber bei guter Belüftung (!) und einmaliger Aktion würde ich das nicht so genau nehmen.Achte auch darauf, dass die Gase nicht in die Wohnräume ziehen.
Geht am schnellsten und macht keine Sauerei.
Die Decke musst du vorher aber in jedem Fall reinigen, so dass es gut haftet und du nicht nur den Dreck der Decke an die Platten klebst.

Wenn du vorher noch nicht mit Schaum geklebt hast: Achte darauf, dass der Schaum dafür geeignet ist, und lass ihn 2-3 Minuten auf der Platte "antrocknen" bevor du die Platte klebst. Sonst drückt er sich auf 0 zusammen und kannst die Platte nicht kleben.

Verfasser:
Panorama
Zeit: 11.12.2025 08:23:03
2
3907783
Ich bin aktuell dabei meine Kellerdecke zu dämmen. Bei mir ist die Kellerdecke nur leicht uneben. Ich verwende PIR-Platten in einer Stärke von 14 cm. Unebenheiten gleiche ich durch unterschiedlich starken Auftrag von Dämmstoffkleber (ich verwende Soudal Dämmstoffkleber) aus. Es handelt sich um einen PU-Schaumkleber.

WICHTIG: Es muss umlaufend am Rand eine Kleberaupe gesetzt werden. Zusätzlich verbinde ich den äußeren Schaumrand noch durch zwei quer über die Platte laufende Kleberaupen. So entstehen drei "abgeschlossene Räume". Einzelne Klebepunkte sind nicht fachgerecht. Dies führt zu Luftzirkulation hinter den Platten.

- Decke mit einem Besen abfegen
- Dämmstoffkleber aufbringen
- mit Sprühflasche die Flächen zwischen den Kleberaupen leicht befeuchten (der Kleber erhärtet durch Luftfeuchtigkeit)
- 3 - 5 Minuten ablüften lassen
- an die Decke drücken und mit Teleskopstangen und Latten an der Decke fixieren
- nach 2 - 3 Stunden können die Stangen abgenommen werden

Ich schneide die Platten mit einer Astsäge von Wolf zu. Diese ist extrem scharf und schneidet die Platten sehr gut.

Ich habe es auch mit Montagekleber (Verbrauch zu hoch und gleicht keine Unebenheiten aus) und mineralischem Klebemörtel (dadurch werden die Platten extrem schwer und lassen sich nicht mehr fixieren) versucht.

Mit der oben beschriebenen Methode funktioniert es sehr gut. Man sollte jedoch zu zweit sein.

Verfasser:
bricolaje
Zeit: 11.12.2025 15:26:24
0
3907907
Hab hier eine Wand mit XPS-Platten und mit XPS-Pistolenkleber gedämmt. Normalerweise müsste es sogar schneller trocknen können, sodass man problemlos jeden Abend paar Platten nach der Arbeit dran kriegen kann.

Nur wenn der Hohlraum zu groß ist, dann drückt das Zeug etwas länger nach.
Auf jeden Fall mit Pistole arbeiten. Ist viel einfacher zu dosieren und trocknet nicht ein.

Verfasser:
Huthi
Zeit: 15.12.2025 17:23:50
0
3909027
Gerade in den beiden Anbau-Kellerräumen habe ich nach oben eigentlich genug Platz. Würde mich aber auf so 10 cm festlegen wollen. Gerade weil zu dicker Dämmstoff ja auch zuviel Gewicht mitbringt um nur zu kleben.

Soudal Dämmstoffkleber(Schaum) mit der Pistole. k.a wie gut der ist. Den gibt es jedenfalls bei Ebay im paket mit der Pistole.

Wenn ich nochmal eine Frage beantwortet kriegen könnte?

SO würde ich das jetzt anfangen:
Kleinere Unebenheiten kann man gut mit dem Klebeschaum egalisieren.
Also wenn ich dann mit Armierungsmörtel oder ähnlichem versuche die unterschiedlichen Kanten in der Decke auszugleichen und mit der Wasserwaage prüfen ob die Fläche halbwegs in der Waage liegt, (Zur Wand) dann kann ich die Platten entsprechend mit dem Schaum befestigen.


Auftragen des Klebers kann ich ja draußen machen, dann stehe ich nicht in dem giftigem Chemiwolken :-)
Wulst-Punkt Verfahren ist doch auch am besten zum Auftragen, auch mit Schaum ja?


VG David

Verfasser:
Panorama
Zeit: 16.12.2025 15:02:12
2
3909317
Zu deinen Fragen:
- ich verwende den Soudal Dämmstoffkleber Genius Gun. Dafür benötigt man keine Klebepistole (ist quasi mit eingebaut). Vorteil: Man muss die Klebepistole nicht reinigen und diese Dosen sind günstiger (pro Liter Inhalt) als die, zu denen man zusätzlich eine Klebepistole benötigt + Klebepistolenreiniger. Habe meine bei H...bach gekauft. Bei 15 Stück kosten die 9,95 Euro. Die Frage ist natürlich, ob du soviele benötigst.
- Das Gewicht einer dickeren Platte spielt keine Rolle. Solange der Kleber noch nicht abgebunden hat, musst du die Platte ohnehin fixieren. Sobald der Kleber abgebunden hat, trägt der m.E. auch eine 20 cm Platte
- bei mir habe ich Unebenheiten von bis zu 1 cm. Diese lassen sich durch unterschiedlich starken Kleberauftrag ausgleichen
- Anhand der Beschreibung im technischen Merkblatt, dachte ich zunächst auch, dass die Geruchsbelästigung und evtl. Beeinträchtigung sehr stark ist. Tatsächlich riecht man fast nichts und ich habe an mir auch keine Sinneseintrübung o.ä. festgestellt. Allerdings habe ich auch permanent gut gelüftet. Ein Problem ist da eher der feine Staub, der beim Schneiden der Platten entsteht. Hier habe ich mir vorgenommen, bei den noch verbleibenden (Fein-)Arbeiten, eine FFP2 Maske o.ä. zu tragen.
- ich habe rundum eine Klebewulst gesetzt und das dadurch entstehende Feld nochmals mit einer oder zwei Wulsten geteilt (wie bei einem Fussballfeld die Mittellinie). Ziel muss es sein, jegliche Luftzirkulation hinter den Platten zu unterbinden.
- bevor ich an der Decke irgendetwas mit Armierungsmörtel auszugleichen versuche, würde ich erstmal testen, ob sich Unebenheiten nicht durch stärkeren Klebeschaumauftrag ausgleichen lassen. Auch hier gilt natürlich, dass am Ende keine Luft hinter den Platten zirkulieren darf. Es dürfen aber Hohlräume mit einer sog. "ruhenden Luftschicht" vorhanden sein.

Verfasser:
DMS20
Zeit: 16.12.2025 17:22:05
1
3909350
Zitat von Panorama Beitrag anzeigen
... Anhand der Beschreibung im technischen Merkblatt, dachte ich zunächst auch, dass die Geruchsbelästigung und evtl. Beeinträchtigung sehr stark ist. Tatsächlich riecht man fast nichts und ich habe an mir auch keine Sinneseintrübung o.ä. festgestellt. Allerdings habe ich auch permanent gut gelüftet. Ein Problem ist da eher der feine Staub, der beim Schneiden der Platten entsteht. Hier habe ich mir vorgenommen, bei den noch verbleibenden (Fein-)Arbeiten, eine FFP2 Maske o.ä. zu tragen.
Wenn im technischen Merkblatt Vorsichtmanahmen angeraten werden, sollte man sich unbedingt daran halten.

Weder Geruch(losigkeit) noch "Sinnestrübungen" sind hinreichende individuelle Hinweise darauf, ob eine Substanz unbedenklich ist oder nicht.

Nicht umsonst gibt es für viele Subsanzen umfangreiche toxikologische Untersuchungen hinsichtlich aller relevanten Organsysteme und darauf fußende Verarbeitungshinweise.

Verfasser:
Huthi
Zeit: 16.12.2025 20:10:52
0
3909386
LIeben, Dank

mit "hinter den Platten" meinst du sicherlich zwischen der Betondecke und dem Platten richtig?

den Klebeschaum unterschiedlich dick Auftragen erschließt sich mir noch nicht, wie das funktionieren soll.
Ich denke mal mehr Schaum auf die einzelnen Streifen auftragen oder?

Wenn ich die Platten in einzelne ruhende Luftschichten unterteile ist es doch egal ob in dem einen "Spielfeld" etwas mehr "Spiel" bzw Luft durch die Unebenheiten ist oder nicht. Dort wo mehr Luft ist, nehme ich dann einfach mehr Schaum zum Ausgleichen

und Sicherheit ist äußerst wichtig. Die Platten werden im Garten vorbereitet ggf. geschnitten.

Hat jemand Erfahrung mit solchen Schleifbrettern Raspelbrett für Polystrol? kann man damit alles bearbeiten, (XPS,EPS, )
Da würde ja PUR ausfallen, da die mit Aluminium Kaschierung nicht gehobelt werden können oder?

VG

Verfasser:
bricolaje
Zeit: 16.12.2025 21:48:12
0
3909412
Zitat von Panorama Beitrag anzeigen
Zu deinen Fragen:
- ich verwende den Soudal Dämmstoffkleber Genius Gun. Dafür benötigt man keine Klebepistole (ist quasi mit eingebaut). Vorteil: Man muss die Klebepistole nicht reinigen und diese Dosen sind günstiger (pro Liter Inhalt) als die, zu denen man zusätzlich eine Klebepistole[...]

Den Soudal-Schaum mit dem Röhrchen habe ich auch verwendet. Die Dosierung ist etwas besser als bei manchen anderen Herstellern, kommt an einer Pistole aber bei weitem nicht ran.

Es quillt immer etwas aus dem Röhrchen aus und wenn man nicht aufpasst gibt es eine Sauerei. Kleinstmengen sind kaum zu entnehmen. Der Schaum im Röhrchen trocknet trotz Verschlußfunktion relativ schnell ein. Manchmal drückt der Schaum zu stark und der Stopfen fliegt weg... dreckige Finger sind vorprogrammiert und mit den ollen Handschuhen kann man gar nicht arbeiten.

Pistolenreiniger braucht man eigentlich gar nicht wenn man die verbrauchte Dose erst abschraubt wenn eine Neue dran kommt. Paar Monate kann die angefangene Dose an der Pistole dran bleiben, ohne auszutrocknen.

Bei mir war es erst nach etwas mehr als einem halben Jahr soweit, dann habe ich die Pistole zerlegt und wieder gangbar gemacht. Bei einem Preis von etwa 7€ für eine Neue, war es aber mehr Liebhaberei als notwendig.

Das Gewicht der Platten wird jeder Schaum halten, wenn der Untergrund fest und staubfrei ist. Der Kleber dehnt sich aber nicht so stark aus wie der einfache Bauschaum und wird meiner Meinung nach etwas schneller hart. Wobei die Ausdehnung stark von der Intensität des schüttelns abhängig ist. Wie mehr man schüttelt umso mehr schäumt es.

Verfasser:
Panorama
Zeit: 17.12.2025 07:45:47
1
3909470
Zitat von bricolaje Beitrag anzeigen
Zitat von Panorama Beitrag anzeigen
[...]

Den Soudal-Schaum mit dem Röhrchen habe ich auch verwendet. Die Dosierung ist etwas besser als bei manchen anderen Herstellern, kommt an einer Pistole aber bei weitem nicht ran.

Es quillt immer etwas aus dem Röhrchen aus und wenn man nicht aufpasst gibt es eine Sauerei.[...]


Danke für die Info zur Handhabung mit der Pistole. Das ist vermutlich die professionellere Methode. Ich bin mit der beschriebenen Genius Gun gut zu recht gekommen. Die Dosierung - auch kleinerer Mengen - funktionierte. Eingetrocknet ist jeweils nur die Spitze. Habe die dann gegen eine neue getauscht. Das setzt natürlich voraus, dass man eine weitere Dose in Gebrauch nimmt. Es tropft nach jeder Anwendung etwas Schaum vorne raus. Ich habe die Dose auf einer Folie abgestellt. Dadurch hielt sich die "Sauerei" in Grenzen. Ein Grund die Genius Gun und keine Pistole zu verwenden, waren auch die geringeren Kosten. Obwohl die Dosen, zu denen eine Pistole gekauft werden muss, größer sind, liegt der Preis pro Liter höher.

Was die Frage des TS zum abhobeln der Platten betrifft: Ich würde es erstmal so versuchen (also Ausgleich der Unebenheit durch Schaum). Ich vermute fast, es wird auch so funktionieren. Abhobeln ist eine enorme Sauerei und sehr Aufwändig. Mit etwas Übung, lässt das sich durch geschickte Schaumdosierung auch lösen. Mein Vorschlag: Besorg dir ein Paket Platten und eine Schaumdose (bei Hagebau kosten die Einzeldose genauso viel wie bei Abnahme von 12 Stück bei Hornbach) und mache erste Versuche.

Verfasser:
bricolaje
Zeit: 17.12.2025 11:16:16
0
3909544
Zitat von Panorama Beitrag anzeigen
Zitat von bricolaje Beitrag anzeigen
[...]

Ein Grund die Genius Gun und keine Pistole zu verwenden, waren auch die geringeren Kosten. Obwohl die Dosen, zu denen eine Pistole gekauft werden muss, größer sind, liegt der Preis pro Liter höher.[...]

Interessant wie sich der Markt unterscheidet. Hier ist der Pistolenschaum in der Regel günstiger oder wenigstens gleich teuer wie der normale. Der Preis war ursprünglich auch für mich der Treiber auf Postole zu setzen. Jetzt will ich nichts anderes mehr.

Ich war gerade im örtlichen kleinen Baumarkt hier in der Nähe und habe zwei 750ml-Dosen Pistolen-Dämmstoffkleber eines anderen Herstellers (Flexy Nex) zu je 4,45€ gekauft. Da kann man nicht meckern, denke ich.

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