Hallo zusammen,
wir haben ein Haus aus den 60er Jahren erworben und sind derzeit fleißig am Renovieren.
Im Haus sind 2 Wohnungen vorhanden (Keller und Erdgeschoss), jeweils mit einer eigenen Gas-
Brennwerttherme. Die Therme im Keller ist bereits über 20 Jahre alt, die andere etwa 10 Jahre.
Kommendes Jahr soll noch das Dachgeschoss ausgebaut werden. Dazu wird das Dach komplett neu eingedeckt und nach aktuellem Standard gedämmt. Hier soll zusätzlicher Wohnraum entstehen (wir sind eine "Großfamilie"). Die Wohnung im Erdgeschoss und im Dachgeschoss soll dann zusammen selbst genutzt werden. Die Wohnung im Keller vermietet werden.
Im Erdgeschoss haben wir den
Estrich entfernen lassen um eine Fußbodenheizung zu installieren (Trockenbausystem wegen nur sehr geringer Aufbauhöhe). Da die Fußbodenheizung in 3 Räumen nicht die erforderliche
Heizleistung bringt, soll ein Teil der vorhandenen Heizkörper weiterverwendet werden.
Da die vorhandene Gas-Brennwerttherme im Erdgeschoss völlig überdimensioniert ist (24 kW Therme für 8 kW Heizlast) überlege ich diese für das gesamte Haus zu nutzen. Eventuell wurde dies vom vorherigen Eigentümer auch schon so geplant.
Langfristig soll eventuell die Gas-Brennwerttherme durch eine Wärmepumpe ersetzt werden, dafür sind jedoch noch weitere energetische Sanierungen der Fassade nötig, für welche uns derzeit das Budget fehlt.
So könnte ich mir die Hydraulik vorstellen:
Was haltet ihr davon? Geht es eventuell auch einfacher?