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10.12.2025 07:43:18 |
Zitat von grubsol  Zitat von MiLuRu  [...] Nachdem ich bis jetzt fleißig mitgelesen habe und schon viele wertvolle Hinweise zur Optimierung bekommen habe, möchte ich mich gerne an der Diskussion beteiligen und nochmals das Problem aufgreifen, dass auch meine Wärmepumpe (7kW ODU, TP70 IDU mit SH290 WW-Speicher) bei der[...] Gemäß der Installationsanleitung Seite 3 Tab. 4: #10 = Tauchhülse mit für Speichertemperaturfühler ... #12 = Tauchhülse für Speichertemperaturfühler (Sonderanwendungen) Gemäß der Skizze auf Seite 55 ist die #10 der obere Fühler (auf ca ¾ der Höhe). #12 ist der untere Füher auf ca ½ der Höhe. Bei mir ist der obere Fühler angeschlossen (#10).
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10.12.2025 08:45:37 |
Zitat von karstenhq2011  Irgendwie sieht das trotzdem total merkwürdig bei dir aus, oder? Es ist zwar ein bisschen weit herausgezoomt, aber mich wundert, dass die Änderungen der Kompressorleistung auf den untersten beiden Stufen 1 zu 1 unmittelbar auf der Vorlauftemperatur abgebildet werden. Das ist aber nachvollziehbar. Die PC0 ist hier am Minimum von 25%, daher die Spreizung kleiner als die eingestellten 6 K. Beim Wechsel der Modulation von 15% auf 20% steigt die Spreizung, aber nicht über die 6 K. Daher regelt die PC0 nicht nach und man sieht die Mehrleistung 1:1 auf der Spreizung und auf der VLT. Zitat von grubsol  Bei mir ist der Speichertemperaturfühler wie ursprünglich auch bei MiLuRu in der oberen Position eingebaut. Nachdem ich testweise den Fühler in die untere Tauchhülse eingebaut habe ist die mittlere Leistung während der WW-Bereitung tatsächlich auf 50-60% zurück gegangen. Bei mir ist er auch oben eingebaut gemäß Anleitung. Vielleicht gibt es da auch kein "richtig" und kein "falsch". Setzt man den Sensor nach unten, dann bekommt man wie du herausgefunden hast wohl ein besser regelbares Ladedelta. Dafür vermute ich, dass die Regelung bei WW-Entnahme früher davon ausgeht, dass wieder nachgeladen werden muss, da es weiter unten schon früher kalt wird. Vielleicht kann man das aber mit Herabsetzen der Starttemperatur wieder einfangen. Außerdem kann ich mir vorstellen, dass das WW oben noch wärmer wird, als es der unten positionierte Sensor misst. Und damit auch wärmer aus dem Hahn kommt als eingestellt. Könnte man aber mit der Stopptemperatur auch wieder einfangen, wenn auch vermutlich eher ungenau.
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10.12.2025 19:25:52 |
Zitat von BusDriver  Zitat von grubsol  [...] Gemäß der Installationsanleitung Seite 3 Tab. 4: #10 = Tauchhülse mit für Speichertemperaturfühler ... #12 = Tauchhülse für Speichertemperaturfühler (Sonderanwendungen) Gemäß der Skizze auf Seite 55 ist die #10 der obere Fühler (auf ca ¾ der[...] Buderus hat in 2018 bei der Überarbeitung der Installationsanleitung die Bezeichnung der Tauchhülsen vertauscht. D.h. die Bezeichnung in den Installationsanleitung 6720876779 (2018/06) und 6720872575 (2021/12) sind bei #10 und #12 vertauscht. Richtig ist der Einbau 6720617572 (2008/08). Zu der Zeit wurde der Speicher noch mit Temperaturfühler verkauft. Auslieferzustand: Speichertemperaturfühler in Tauchhülse A Die Tauchhülse A ist die untere. Bei meinem SH 370 RS der 07/2024 verbaut wurde war die Installationsanleitung 6720872575 (2021/21) dabei. Auf dem Speicher, jetzt unter der Isolierung, ist ein Aufkleber, bei dem die obere Tauchhülse mit B und die untere Tauchhülse mit A bezeichnet ist, exakt so wie in der Installationsanleitung 6720617572 (2008/08) beschrieben.
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10.12.2025 21:37:27 |
Zitat von MiLuRu  Zitat von BusDriver  [...] Buderus hat in 2018 bei der Überarbeitung der Installationsanleitung die Bezeichnung der Tauchhülsen vertauscht. D.h. die Bezeichnung in den Installationsanleitung 6720876779 (2018/06) und 6720872575 (2021/12) sind bei #10 und #12 vertauscht. Richtig ist der[...] A oder B? Aus meiner Sicht macht A keinen Sinn, da der Sensor ja mitten im Wärmetauscher liegt.
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10.12.2025 22:17:44 |
Zitat von MiLuRu  Zitat von BusDriver  [...] Buderus hat in 2018 bei der Überarbeitung der Installationsanleitung die Bezeichnung der Tauchhülsen vertauscht. D.h. die Bezeichnung in den Installationsanleitung 6720876779 (2018/06) und 6720872575 (2021/12) sind bei #10 und #12 vertauscht. Richtig ist der[...] Ich habe es mal testweise umgesteckt, allerdings bin ich mir unschlüssig ob das so eine gute Idee ist. Die untere Tauchhülse ist deutlich kürzer und befindet sich eigentlich nur an der Außenhaut des Speichers, die obere Hülse ragt viel weiter hinein. Meine Temperatur ist nun von 53 auf ca. 49°C gefallen. Der Speicher dürfte nun mehr beladen werden. Ob das einen Einfluss auf die Ladeleistung hat, mal sehen. Wie montiert man den Fühler eigentlich richtig? Fühler in das gewinkelte Blech legen und die Klammer am Fühler zur Außenseite der Hülse, damit der Fühler "ins Blech" gedrückt wird?
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10.12.2025 22:46:13 |
Zitat von BusDriver  Zitat von MiLuRu  [...] A oder B? Aus meiner Sicht macht A keinen Sinn, da der Sensor ja mitten im Wärmetauscher liegt. Temperaturdifferenz für die Beladung ist Temperaturdifferenz zwischen Vorlauffühler (TC1) und Speichertemperaturfühler unten (TW1). Wie soll die Temperatur von TC1 höher sein als bei TW1, wenn der Temperaturfühler TW1 oberhalb vom VL im Speicher steckt und wärmeres Wasser tendenziell nach oben steigt? Wenn du das Warmwasser ungeregelt schnell warm machen willst, dann steckt du den Temperatursensor in Tauchhülse B (oberhalb des VL Anschluss). Wenn du mit einem Ladedelta das Warmwasser im Speicher machen möchtest, dann muss bei dem Speichertyp der Temperatursensor in Tauchhülse A stecken (unterhalb des VL Anschluss). Den Unterschied kann man mit Zulassen des Heizstabes für Warmwasser und niedrigen Grad-Minuten selber für sich ausprobieren.
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10.12.2025 23:18:43 |
Zitat von MiLuRu  Zitat von BusDriver  [...] Temperaturdifferenz für die Beladung ist Temperaturdifferenz zwischen Vorlauffühler (TC1) und Speichertemperaturfühler unten (TW1). Wie soll die Temperatur von TC1 höher sein als bei TW1, wenn der Temperaturfühler TW1 oberhalb vom VL im Speicher steckt und wärmeres Wasser[...] Da hast du aber einen kleinen Denkfehler oder eine ungünstige Formulierung gewählt. Auch in der oberen Position wird TC1 IMMER höher als TW1 sein. Ansonsten würde die Energie vom Puffer zurück in die Wärmepumpe fließen. Energie fließt immer von der hohen zur niedrigen Temperatur. Auch wenn Wäre aufsteigt, wird es immer einen Temperaturgradienten von Warm nach Kalt geben. Was du wahrscheinlich meintest ist, dass das Temperaturdelta zwischen TC1 und Position A größer sein wird als zwischen TC1 und Position B. Dies wiederum könnte dazu führen, dass der Speicher langsamer, mit einer geringeren TC1, beladen werden kann.
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11.12.2025 08:48:50 |
Ich für meinen Teil werde den Fühler oben lassen und steuere die Modulation über meine Automatisierung mit dem Silent Mode abhängig von der dampedoutdoortemp. Das halte ich für besser kontrollierbar, führt zu keinen unnötigen Modulations-Überschwingern vor Erreichen des Soll-Ladedeltas, führt denke ich zum genaueren Einhalten des Temperatur-Solls und umgesetzt habe ich es ja eh schon.
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11.12.2025 14:36:28 |
Wenn ich jetzt die letzten beiden WW-Bereitungen vergleiche, scheint das durchaus etwas gebracht zu haben.
1. Vorgang (Fühler oben)
Dauer: 45 min Pth max = ca. 15 kW Pel max = ca. 5,5 kW AT = 7-8°C TC1-TC0 = bis zu 8,5 TC1-TW1 = bis zu 10K AZ ca 2,8
2. Vorgang (Fühler unten)
Dauer: 59 min Pth max = ca. 10 kW Pel max = ca. 2,9 kW AT = 9-10°C TC1-TC0 = eher 7K und wird schneller kleiner TC1-TW1 = ca 8K AZ ca 3,2
Allerdings wurde beim zweiten Vorgang auch insgesamt etwas weniger Wärme erzeugt. Darüber hinaus war es ca. 2K wärmer. Die Vorgänge sind also nicht 100% vergleichbar. Ich werde das erstmal so lassen und beobachten, ob bei der WW-Bereitung nun generell weniger Gas gegeben wird.
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11.12.2025 15:38:37 |
Zitat von Sasse  Wenn ich jetzt die letzten beiden WW-Bereitungen vergleiche, scheint das durchaus etwas gebracht zu haben.
1. Vorgang (Fühler oben)
Dauer: 45 min Pth max = ca. 15 kW Pel max = ca. 5,5 kW AT = 7-8°C TC1-TC0 = bis zu 8,5 TC1-TW1 = bis zu[...] Wie hast du den Temperaturfühler gewechselt? Einfach rausziehen und wieder reinstecken?
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11.12.2025 19:36:42 |
Zitat von Kolano  Guten Abend, ich versuche die Bosch-WP meines Vaters aus der Ferne zu optimieren. Randbedingungen: EFH, BJ 1989, Ölverbrauch ca. 1.400-2.000 Liter/Jahr, Dachboden gedämmt, sonst keine Maßnahmen, Fenster 2-fach, PV-Anlage (12 kWp, 15,5 kWh Speicher)[...] Deine Einstellungen klingen für mich schon sehr gut gesetzt. Deine Frage bringt es aber auf den Punkt bei welcher AT bzw. damit bei welcher aktuellen Leistung der WP sollte die beiden Volumenströme gleich sein? Denn der Primärkreis wird mit höhreren Leistungsanforderungen durch niedrigere AT hochgefahren und bei höhren AT eben runtergefahren. Der Sekundärkreis hingegeben ist dauerhaft konstant sofern keine ERR verbaut sind. Beeinflussen kann man sofern man VL und damit Heizkurve nicht anpackt, nur per Spreizung. Wenn man also sagt die Spreizung Primär und Sekündar sollen identisch sein um Überströmen in den Puffer zu verhindern, so wird das nur bei einer exakten AT so sein. Hier kann man das so ein wenig simulieren: https://bosch-buderus-wp.github.io/simulator Ist aber halt nur Theorie, aber dennoch schön um mit den Strömen zu spielen.
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11.12.2025 20:45:25 |
Zitat von agentsmith1612  Zitat von Kolano  [...] Denn der Primärkreis wird mit höhreren Leistungsanforderungen durch niedrigere AT hochgefahren und bei höhren AT eben runtergefahren. Der Sekundärkreis hingegeben ist dauerhaft konstant sofern keine ERR verbaut sind. Danke Dir für Deine Rückmeldung. Aktuell bewegen sich die Außentemperaturen bei ca. 5°C - 12°C. Dort passen die Einstellungen ganz gut. Der Volumenstrom im Primärkreis weicht in diesem Bereich ca. +/- 100L/h vom konstanten Volumenstrom im Heizkreis ab. Ich denke das ist akzeptabel. Wenn es wieder kälter wird, könnte ein zweiter Außentemperaturbereich bei z.B. < 5°C mit einer Anpassung der Sollspreizung im Primärkreis und des Pumpensolldrucks im Heizkreis eine Anpassung sinnvoll machen, um die Volumenströme anzugleichen. Das könnte nach Festlegung dann auch über eine Automatisierung in Home Assistant erfolgen (mit passender Hysterese, um zu häufiges Umschalten zu vermeiden). Das Schreiben auf der Entität "number.boiler_temp_diff_tc3_tc0_heat" bringt allerdings keine Übernahme in die Steuerung; das hatte ich testweise schon versucht. Laut Doku sollte dies aber möglich sein ( https://bosch-buderus-wp.github.io/docs/smarthome/entities). Klappt das bei Euch? Das Ändern der Entität number.boiler_set_differential_pressure funktioniert. Danke für den Link zum Simulator; damit hatte ich schon gespielt :)
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11.12.2025 22:26:11 |
Zitat von BrickTop87  Bei mir ist er auch oben eingebaut gemäß Anleitung. Vielleicht gibt es da auch kein "richtig" und kein "falsch". Setzt man den Sensor nach unten, dann bekommt man wie du herausgefunden hast wohl ein besser regelbares Ladedelta. Dafür vermute ich, dass die Regelung bei WW-Entnahme[...] Deine Vermutung kann ich bestätigen. Die Start- und Stop- Temperaturen müssen angepasst werden, wenn der Fühler in der unteren Position eingebaut wird (lt. Buderus für Sonderanwendungen). Da in meiner Konfiguration mit oben eingebautem Fühler der Kompressor selbst im ECO+ Modus und minimal einstellbarem Ladedelta von 6°C immer mit 90-100% Leistung läuft, werde ich den Fühler jetzt unten einbauen und die Start- und Stop-Temperaturen anpassen. Erste Versuche haben bei mir gezeigt, dass die mittlere Kompressorleistung sich fast halbiert, der COP deutlich höher ist aber natürlich auch die WW-Bereitung länger dauert. Zitat von Sasse  Wenn ich jetzt die letzten beiden WW-Bereitungen vergleiche, scheint das durchaus etwas gebracht zu haben.
1. Vorgang (Fühler oben)
Dauer: 45 min Pth max = ca. 15 kW Pel max = ca. 5,5 kW AT = 7-8°C TC1-TC0 = bis zu 8,5 TC1-TW1 = bis zu[...] Die Werte, die Sasse ganannt hat kann ich mit meiner 7kW ODU qualitativ bestätigen. Ich denke daher, dass die untere Position die energetisch günstigere ist. Damit ich die beiden Varianten besser vergleichen kann, werde ich einen zweiten Fühler in die obere Position einbauen und die Start- & Stop-Temperatur so anpassen, dass ich ein ähnliches Temperaturniveau habe wie in der ursprünglichen Anordnung um dann den COP in den beiden Konfiguration (Fühler oben vs. Füher unten) zu vergleichen. Sobald ich statistisch relevante Daten haben werde ich diese hier posten.
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11.12.2025 22:55:17 |
Zitat von BusDriver  Zitat von Sasse  [...] Wie hast du den Temperaturfühler gewechselt? Einfach rausziehen und wieder reinstecken? Ja, du kannst den Temperaturfühler einfach rausziehen und in die andere Tauchhülse einstecken. Da die untere Hülse deutlich kürzer ist, war bei mir für diese auch ein kürzeres Einlegeblech für den Fühler dabei. Da der Fühler beim Wechseln schnell auskühlt und die Start-Temperatur der WW-Bereitung unterschreitet und folglich der Kompressor zur WW-Bereitung startet, solltest du diese vorher ausschalten oder den Fühler in einem Zeitraum wechseln, wo die WW-Bereitung deaktiviert ist.
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12.12.2025 07:59:48 |
Einen Nachteil von der unteren Position kann ich schon feststellen. Bei jedem Start der WW-Bereitung sinkt die gemessene Temperatur um ca. 2K ab, da der Fühler tiefer sitzt und somit misst, dass am Anfang Wärme entzogen wird, bevor die Temperatur im Primärkreis über die Speichertemperatur angestiegen ist. Das hat für die WW-Bereitung keine negativen Konsequenzen, könnte es aber für die Abtauvorgänge mit Energie aus dem WW-Speicher haben. Bei den Abtauvorgängen erwarte ich einen noch größeren Untertaucher, so dass die Gefahr besteht unmittelbar eine WW-Bereitung zu triggern und gleichzeitig den Heizstab für die Abtauung zu verwenden.
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12.12.2025 19:02:08 |
Hallo Zusammen Ich habe zwar vor ca. 40 Seiten schon mal Fragen zu einem Thema gestellt, denke aber - wenn jetzt mehr mitmachen möchte - ich sollte Mich mit meinem Setup kurz vorstellen. Unser Reihenendhaus, 1 1/2 geschossig, 125 m² von 1992 wurde bis zum letzten Winter mit einer Gasheizung von '92 beheizt (nur Heizkörper, Jahresverbrauch am milden Niederrhein 8-10 tsd kWh) Es gibt eine 9,35kWp PV-Anlage mit 1/3 Ost- und 2/3 Westausrichtung und einen 10kWh Senec Speicher (V3/LFP) und zum Spielen einen Ecoflow AC Pro. Seit April ist Ist eine 7kW Buderus 186i mit 120l Puffer verbaut. Bei den Heizkörpern haben wir bisher noch nichts verändert und probieren erstmal so einen Winter lang aus, da wir 3 Splitklimageräte in Reserve haben. Die Heizungskennlinie ist auf 30-53° eingestellt und die Soll-Raumtemperatur (ohne Thermostat auf 21°. Mit diesen Einstellungen sind die Temperaturen für uns jetzt noch gerade so ok, aber ein schrittweiser Tausch von HK ist durchaus geplant. In die Steuerung greife ich über Home Assistant/EMS-ESP ein. Bisherige Automationen:In der Übergangszeit, wenn die WP zum takten neigt, schalte ich die Soll-Raumtemperatur immer um 1° hoch, wenn die Abstand zwischen Soll- und Ist- Vorlauftemperatur 3° überschreitet. Damit läuft die WP dann sehr schön bei 15% konstant durch, erreicht gute COP deutlich über 4 und die höhere Vorlauftemparatur kommt unseren zu schwach dimensionierten Heizkörpern etwas entgegen. Dazu lege ich über Nacht und ggf auch tagsüber längere Abschaltzeiten ein, nach denen die WP wieder mit 21° RT startet. Gegen das Überschwingen und Abschalten nach dem Enteisen habe ich eine relativ neue Routine, die bei einer größeren Differenz zwischen Soll- und Ist-Vorlauf die Raumtempartur schrittweise absenkt, so dass die WP weniger stark hochfährt. Danach fahre ich die RT dann wieder schrittweise auf den vorherigen Sollwert hoch. Die ersten Abtauvorgänge hat das funktioniert, aber dann wurde es bei uns zu warm.... werde das also weiter beobachten Aktuell in Planung:Deckeln der Hochlaufspitzen durch aktives Steuern des Silent-Modus. Idee ist hier aud diesem Thread geklaut und hört sich interssant an. Ferner warte ich gerade auf die Freischaltung unseres Octopus Heat Tarifs mit 2x 4h Niedirgtarif und 1x 3h Hochtarif. Das Smartmeter ist schon montiert und in Kombination mit der Tempartursteuerung über den Tag und dem Zwangsbeladen des PV-Speichers müsste sich da eigentlich noch was machen lassen. Falls Ihr bis hierhin dabei gebleiben seid, Danke für die Geduld. Ich werde dann mal weiter fleißig mitlesen und mich bei Fragen oder Fortschritten wieder hier melden
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12.12.2025 20:39:59 |
Zitat von Sasse  Einen Nachteil von der unteren Position kann ich schon feststellen. [Bild]
Bei jedem Start der WW-Bereitung sinkt die gemessene Temperatur um ca. 2K ab, da der Fühler tiefer sitzt und somit misst, dass am Anfang Wärme[...] Das Verhalten kann ich bei mir auch beobachten, allerdings sinkt die Speichertemperatur am Fühler bei mir nur um ca. 1°C ab. Da bei der Inneneinheit mit TP70 Pufferspeicher die Abtauenergie aus dem Pufferspeicher und nicht aus dem WW-Speicher entnommen wird, sollte die von dir geschilderte Befürchtung in der Konfiguration interner Pufferspeicher und externer WW-Speicher eigentlich nicht eintreten.
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12.12.2025 20:49:53 |
Nein, da muss ich dir widersprechen. Ob interner oder externer Pufferspeicher ist irrelevant. Die Umschaltung auf WW-Speicher erfolgt in Abhängigkeit der TC3 Temperatur. Wenn die unter 19 °C fällt, wird auf WW-Speicher umgeschaltet. Das hängt also rein von deinem Temperaturniveau im Heizkreis ab, nicht von der Art der Inneneinheit.
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12.12.2025 21:41:29 |
Zitat von Sasse  Einen Nachteil von der unteren Position kann ich schon feststellen. [Bild]
Bei jedem Start der WW-Bereitung sinkt die gemessene Temperatur um ca. 2K ab, da der Fühler tiefer sitzt und somit misst, dass am Anfang Wärme[...] Hallo Sasse, vielleicht irre ich mich, aber hast du nicht einen 200l Pufferspeicher? Wenn laut Bosch Thermotechnik eigentlich der 70l Pufferspeicher der TP70 Inneneinheit genügt Wärmeenergie für die Abtauung hat, wie soll dann bei einem 200l Speicher der Warmwasserspeicher für die Abtauung nötig sein? Das einzige wäre, dass man einen Pufferspeicher beim VL und RL im Stich einbindet. Meiner Meinung nach ist bezgl. Abtauenergiebereitstellung das Schweizerische Schema die technisch sinnvollere Einbindung. D.h. VL mit Stich und RL immer durch den Speicher, so dass der Speicher mindestens mit RL Temperatur des Heizkreises beladen wäre.
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12.12.2025 21:50:38 |
Das liegt gar nicht an der Größe oder der Anbindung vom Speicher. Die Temperatur im Speicher sinkt während der Abtauung nicht nennenswert ab. Das Problem ist aber, dass auf TC3 geschaut wird, und das ist die Temperatur NACH dem Wärmetauscher in der Außeneinheit. Das heißt, dem Wasser wurden hier bereits mehr als 10kW Leistung entnommen, bevor es an TC3 vorbei kommt. Durch die hohe Leistung beim Abtauvorgang ist die Spreizung entsprechend groß, und wenn mein Rücklauf ohnehin nur bei ~25°C ist, rutsche ich mit negativer Spreizung ganz schnell unter die 19°C an TC3. Ein verschlechternder Umstand ist hier wahrscheinlich auch, dass meine PC0 maximal ca. 1400 l/h fördern kann. Mit mehr Volumenstrom könnte ich die Spreizung verringern und die Umschaltung ggf. verhindern. Alternativ wäre es hilfreich die Leistung während der Abtauung zu verringern, aber dafür kenne ich auch keinen Trick.
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12.12.2025 23:20:51 |
@MiLuRu: Der Puffer im Stich ist mindestens auf Rücklauftemperatur, wenn der Heizkreis mehr abnimmt als PC0 pumpt. Wenn PC0 mehr pumpt geht er sogar auf Vorlauftemperatur. Da beim Abtauen, die PC0 stark hoch fährt, sollte da schon einiges aus dem Puffer entnommen werden auch in Stichanbindung.
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12.12.2025 23:33:20 |
Zitat von Sasse  Das liegt gar nicht an der Größe oder der Anbindung vom Speicher. Die Temperatur im Speicher sinkt während der Abtauung nicht nennenswert ab. Das Problem ist aber, dass auf TC3 geschaut wird, und das ist die Temperatur NACH dem Wärmetauscher in der Außeneinheit. Das heißt, dem Wasser[...] Deine 1400l/h der PC0 bei der Abtauung passen zum 7 kW Verdampfer, der in der 4kW, 5kW und 7kW Außeneinheit verbaut isr. Bei meiner 12kW ODU habe ich 2350l/h bei der Abtauung und nur den TP70 Pufferspeicher. Aber aufgrund Heizkörper und der damit benötigen Heizkurve, den Pufferspeicher auf einer höheren Temperatur. Bei mir wird nur bei der Superabtauung auf den Warmwasserspeicher geschaltet. Ein Hauptproblem bei den Buderus/BOSCH Wärmepumpen ist die Superabtauung, die die vierfache Wärmeenergie aus dem Heizsystem saugt, die für eine Abtauung der Eismenge auf dem Verdampfer notwendig wäre. Wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe, wurde die Abtauung im Winter 2023/2024 "optimiert" ( glaube zu dem Zeitpunkt wurde die Superabtauung implementiert). Im Winter 2024/2025 wurde die Ansteuerung der Expansionsventile angepasst, da bei jeder Superabtauung die Wärmepumpe in Störung ging beim Umschalten Abtauung auf Heizbetrieb.
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12.12.2025 23:42:50 |
Die 1400 l/h liegen bei mir an der Hydraulik des Primärkreises. Ein Sündenbock ist der WMZ, der leider "zu klein" gewählt wurde und den Rohrquerschnitt an der Stelle verengt. Das kostet mich ca. 200 l/h. Alles Weitere wird an den Leitungen verloren gehen. Die sind zwar insgesamt nicht lang, haben aber einige Bögen drin, und die Schleife zum externen Puffer ist auf jeden Fall ein relevanter zusätzlicher Strömungswiderstand im Vergleich zur TP70. Meine FBH ist einfach zu gut ausgelegt und damit das Temperaturniveau zu niedrig. :-)
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13.12.2025 07:20:58 |
Zitat von Sasse  Die 1400 l/h liegen bei mir an der Hydraulik des Primärkreises. Ein Sündenbock ist der WMZ, der leider "zu klein" gewählt wurde und den Rohrquerschnitt an der Stelle verengt. Das kostet mich ca. 200 l/h. Alles Weitere wird an den Leitungen verloren gehen. Die sind zwar insgesamt nicht[...] Hallo Sasse, heißt das, dass du eine 10kW ODU hast und mit 1400 l/h die Abtauung funktioniert? Hast du dann bei Superabtauungen um die 8K Temperatur Spreizung von RL zu VL?
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13.12.2025 08:15:14 |
Zitat von Sasse  .......Alternativ wäre es hilfreich die Leistung während der Abtauung zu verringern, aber dafür kenne ich auch keinen Trick. [...] Wenn ich das bei mir richtig beobachtet habe ist die zentrale Steuergröße die Differnz zwischen Soll- und Ist-Vorlauftemparatur. Sobald der Ist-Wert den Sollwert um (wenn ich mich recht erinnere) 4° unterschreitet wird die Heizleistung hochgefahren. Der Sollwert läßt sich indirekt über die Soll-Raumtemparatur beeinflußen - in dem Fall also z.B. absenken.
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