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11.12.2025 06:46:46 |
Zitat von Fertig  Wenn man Pech hat, dann hat man Pech. Egal welches Auto. Zweifellos... 👍
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11.12.2025 07:14:53 |
Ich habe 8 Jahre und 160.000km Garantie auf meine Batterie. Habe ich für meine Motoren vorher nie bekommen. Warum geben die Autohersteller diese Garantie für eine Batterie aber haben nie vorher eine vergleichbare Garantie für einen Motor gegeben? Mal ganz davon ab, eine Akkuzelle in meinem ID3 oder in einem anderen VW MEB zu wechseln: Stecker ab, Stecker dran - fertig. So einfach wie eine Sicherung in einem Sicherungskasten zu wechseln. Wenn man nicht komplett talentfrei ist bekommt man das in wenigen Minuten hin. Das im wahrsten Sinne des Worte schwerste ist vorher den Akkupack vom Wagen runterzubringen damit man an die Zelle zum Zellwechsel drankommt. Ist aber erheblich einfacher und schneller einen Akkupack auszubauen als einen Motor oder ein Getriebe zu demontieren. Und Ersatzzellen gibt es für MEB auch reichlich. Das übliche im Automarkt z.B. aus Unfallfahrzeugen. Easy. WENN man ein bischen Kompetenz besitzt.
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11.12.2025 07:24:38 |
btw, mein ID.3 geht auf den fünften Geburtstag mit 100.000km zu. Bisher komplett problemfrei. Aber jetzt habe ich ein Batterieproblem - lol. Die neuen Autos haben alle so ein Unfallnotrufsystem mit einer eigenen Batterie. Also wenn man mit voller Wucht gegen einen Baum fährt und auch die 12 Volt Batterie ist kaputt, dann kann immer noch ein Notruf ausgelöst werden weil das Notrufsystem so eine eigene kleine Batterie hat. Und diese 5 Euro Batterie muss jetzt gewechselt werden - bei mir auf Garantie. Die Antriebsbatterie ist problemlos und wie neu. Die 12 Volt Batterie ist schon einmal gewechselt. Diese Bleibatterien die man von Benziner und Diesel übernommen hat (und die übrigens auch nur 2 Jahre Garantie haben -lol - warum wohl) sind einfach totaler technischer Schrott und gehören abgeschafft. Sobald verfügbar werde ich wohl eine 12 Volt Natriumionenbatterie einbauen und den Bleimist rauswerfen. Von den LifePo halte ich als Starterbatterie nicht so viel weil die bei minus 20 Grad oft genauso schwächeln wie die schrottigen Bleibatterien. Mit Natrium gibts das Problem nicht mehr.
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11.12.2025 07:26:29 |
Zitat von t_aus_h  Zitat von bricolaje  [...] Meist wird sowas vermutlich geschrieben, wenn kein Beweis möglich ist. Glückwunsch übrigens zum Auffinden eines defekten Elektroautos bei Autoscout. Nach 40tKm ist einfach heftig, war aber nicht das einzige. Ich habe nach "BJ bis 2015" gesucht um zu sehen, ob es was Brauchbares gibt. Mal war das Ladesystem kaputt, mal das PTC, mal Akku oder er war gar nicht dabei (Miete) und zwar unter relativ wenig Anzeigen. Aktuell ist jedenfalls auch der Gebrauchtwagenmarkt unattraktiv für mich. Mal in 10 Jahren schauen, ob sich die heutigen Neuwagen besser schlagen.
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11.12.2025 07:31:35 |
Zitat von HenningReich  Ich habe 8 Jahre und 160.000km Garantie auf meine Batterie. Habe ich für meine Motoren vorher nie bekommen. Warum geben die Autohersteller diese Garantie für eine Batterie aber haben nie vorher eine vergleichbare Garantie für einen Motor gegeben? [...] Weil man sich das Vertrauen der Kunden über Jahrzehnte erkämpft hatte. Es war eben nicht nötig, weil die Motoren nicht die Schwachstelle waren. Hat sich aber in den letzten Jahren auch geändert, leider. Einige Newcomer aus Asien hatten aber auch bei Verbrennern ähnliche Garantien. Eben um Vertrauen und Marktanteile zu gewinnen.
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11.12.2025 07:45:15 |
Ich habe meinen Wagen gebraucht mit 2 Jahren gekauft und habe mir vom Autohaus die Historie geben lassen. Die Historie ist recht lang für so ein junges Auto.
Es gab Probleme mit:
- Rückleuchten (Austausch) - 12V Bordnetzbatterie - Antriebsbatterie (ein Modul wurde ausgetauscht, da defekt) - Steuergerät für Unterhaltungselektronik (Austausch) - Getriebe (Austausch)
Grüße
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11.12.2025 07:56:55 |
Zitat von HenningReich  Ich habe 8 Jahre und 160.000km Garantie auf meine Batterie. Habe ich für meine Motoren vorher nie bekommen. Warum geben die Autohersteller diese Garantie für eine Batterie aber haben nie vorher eine vergleichbare Garantie für einen Motor gegeben? Mal ganz davon ab, eine[...] Doch diese "Garantien" gab es schon immer aber nur versteckt. In jeder Euro Schadstoffverordnung gibt es Anforderungen wie lange die Grenzwerte einzuhalten sind. Das ist quasi Garantie auf den Antriebstrang, denn bei modernen Motoren und den strengen Grenzwerten hat nahezu jeder Schaden oder Verschleiss direkt Auswirkungen. Nun ratet mal was hier die Vorgaben sind? 8 Jahre 160TKM. Ab Euro 7 wird diese Anforderung auch erstmalig für BEV aufgenommen: https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/abgasnormen/euro-7/#e-auto-batteriehaltbarkeit- Für Elektroautos und Plug-in-Hybride werden erstmals Anforderungen an die Haltbarkeit der Antriebsbatterien festgelegt: Nach 5 Jahren oder 100.000 Kilometern darf die Speicherkapazität der Batterie nicht unter 80 Prozent des ursprünglichen Werts fallen, nach 8 Jahren oder 160.000 Kilometern nicht unter 72 Prozent. Mindestanforderungen an die Reichweite sind noch zu definieren. Genau aus dem Grund haben alle Hersteller diese Werte schon damals als Basis in die Lastenhefte geschrieben, denn viele auch noch in Produktion befindlichen Modelle müssen aufgrund Modelljahren ja umgeschlüsselt werden.
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11.12.2025 15:04:08 |
Zitat von Fertig  Ich habe meinen Wagen gebraucht mit 2 Jahren gekauft und habe mir vom Autohaus die Historie geben lassen. Die Historie ist recht lang für so ein junges Auto.
Es gab Probleme mit:
- Rückleuchten (Austausch) - 12V Bordnetzbatterie - Antriebsbatterie (ein Modul[...] So in etwa ist es auch hier im Video zu vernehmen: Warum fast jeder deutsche Machaniker ein 15 Jahre altes Auto fährt!Es geht zwar primär um Verbrenner, aber Probleme mit der Elektrik können alle Neufahrzeuge bekommen und außerhalb der Garantie wird es teuer. Dass die Dinger eines Tages wieder länger halten werden, nur weil es möglich ist sie haltbarer zu machen, halte ich für reines Wunschdenken. Ich habe hier noch einen alten Honda CRV aus 1999 oder 2000 in der Garage stehen. Die Garage war vermietet und der Typ ist nie wieder aufgetaucht. Der Vorbesitzer hat das Auto einfach da gelassen. Wenn ich es schaffe, mache ich mir den Wagen fertig - den neuen Schrott will ich nicht mal geschenkt haben.
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11.12.2025 15:15:18 |
Ich fahre meinen Alfa 33 aus dem Jahre 1994 sehr gerne, aber nur auf der Landstraße. Ich finde es auch sehr erbaulich, daß ich da noch sehr viel selbst reparieren kann, was mir auch große Freude bereitet. Aber für den Alltag und in der Stadt ist mein E-up! einfach unschlagbar, kein Schalten, kein Kuppeln, kein Krach aka. Sound. Einfach reinsetzen ,fahren überall einen Parkplatz finden und sobald man wieder daheim ist einfach den Ladestecker einstöpseln. Ich bin genau 2 mal im Jahr an der Tankstelle -- zum Luftdruck prüfen.
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11.12.2025 16:12:02 |
Korrektur: Mit dem Alfa tanke ich auch noch 2-3 mal im Jahr.
Also 5 Tankstellenbesuche
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11.12.2025 20:33:57 |
Toyota bietet auf Motoren, Getriebe und fast alles am Auto was so kaputt geht, 15 Jahre / 250.000km Garantie, wenn man das Fahrzeug einmal im Jahr zur Inspektion hin bringt. Besser noch, wenn man einen gebrauchten Toyota kauft oder nicht rechtzeitig zur Inspektion kommt oder die Inspektion mal in einer freien Werkstatt oder selber macht, in dem Moment wo man wieder zu Toyota zur Inspektion geht, ist man wieder in der Relax Garantie zurück. Erfahrungen kann ich aber noch nicht berichten, denn bisher war an der Karre noch nichts kaputt...
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11.12.2025 20:49:45 |
Toyota weiß schon warum. Ich hatte mal einen Prius 3. Der hatte nach 7 Jahren 265000km und in der gesamten Zeit ist nur einmal das Headupdisplay ausgefallen. Wurde auf Garantie getauscht. Sonst hat er nur jedes Jahr Inspektion bekommen. Wer kann der Macht auch was für seine Kunden. Zum Id4. Ich habe ein Modell 2024 und habe jetzt letzte Woche die 55000km geknackt. Er war noch nichtmal in der ersten Inspektion und läuft wie ne Eins. Erste Inspektion ist nach 24 Monaten Kilometerunabhängig. Trotzdem höre ich um Umgeld öfter mal was schlechtes zum id4. Aber kennen tue ich keinen der Probleme mit seinem E-Renner hat. Wir haben als Zweitwagen jetzt einen Cupra. Der hat aber erst 3200km. Wir haben jetzt keinen Verbrenner mehr. Bis jetzt bin ich sehr glücklich mit der Entscheidung. Der id4 hat auch schon 2 Auslandfahrten hinter sich und es war hier ebenfalls Problemlos. Allerdings musste man etwas Zeit in die Planung investieren was aber nur vorsorglich war. Es hat sich gezeigt das wir auch ohne Planung hätten los fahren können. Aber mit Frau und 2 Kindern möchte ungern irgendwo stranden. Grüße
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11.12.2025 20:49:51 |
Nebenbei: Eine Bleibatterie hat auch heute noch eine Berechtigung im Verbrenner. Die verträgt es sehr gut, schnell auch bei tiefen Temperaturen hohe Ströme ab zu geben, wie sie für den Start eines Verbrennungsmotors gebraucht werden. Ne Lipo Batterie z.B. ist zu empfindlich auf Kälte, das klappt bei -30°C nicht. Eine AGM hat den Vorteil, dass sie neben geringer Kälteempfindlichkeit Dauerströme abgeben kann. Das mögen konventionelle Bleisäurebatterien nicht so. Hochwertige Fahrzeuge haben daher 2 verschiedene Batterien drin, 1x Bleisäure zum starten und AGM als Komfortbatterie (Ruhestromverbraucher). So Batterien werden bei Mercedes / BMW in der Erstausrüstung im Mischbetrieb ohne Probleme 10-15 Jahre alt.
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11.12.2025 21:04:05 |
Konzernschrott (VW) gibts nicht bei uns. Ford sowieso nicht. BMW kann man fahren, gefällt aber irgendwie keinem.
Wir sind ne Daimler Familie, bei uns fährt eigentlich jeder Mercedes, nur, die neuen kannste nicht mehr kaufen... Also entweder kauft man nen alten oder keinen... Mag aber nicht jeder "Oldtimer" fahren. Sonst kann ich da Volvo auch empfehlen, wenn es einfach nur fahren soll und keine Probleme machen soll.
Wo es hieß "Keinen" haben wir es mit Opel versucht, hat Vorteile, war aber zuletzt auch keine tolle Leistung... 8 Jahre, 90.000km Loch im Motor, tja... Lag nicht am Öl, das von der Autobahn fegen zu lassen hat 400€ gekostet... Auto Totalschaden.
Jetzt haben wir den ersten Japaner, einen Toyota Yaris Cross Hybrid. Mal sehen wie der sich schlägt. Ausgesucht habe ich den ... ^^
Das erste E Auto ist auch bestellt, aber nur wegen Firmenwagenversteuerung...
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12.12.2025 16:16:23 |
Man muss einfach mal ein bisschen, ein kleines bisschen optimistischer sein und vielleicht mal daran denken das das, was uns täglich für schreckliche Nachrichten untergejubelt werden nicht immer repräsentativ ist und der Algorithmus verstärkt viele herrschenden Meinungen leider ohne das diese "Nachrichten" wirklich ein riesen Problem darstellen. Mal selber tief durchatmen und sich selber mal fragen warum man eigentlich "gegen" etwas ist. Hat man wirklich selber schlechte Erfahrungen gemacht? Will mir eigentlich jemand etwas böses? Warum nochmal bin ich gegen eine neue Technologie? Warum kochen ich mit Strom und nicht mit Feuer? Ich bin grundsätzlich ein positiver Mensch der sich mit sachlichen Argumenetn gerne überzeugen lässt etwas mal anders zu machen oder etwas altgewohntes neu auszuprobieren. Bestes Beispiel beim Essen. Ich probiere gerne mal aus beim Kochen. Aber es gibt eben sehr viele Menschen die essen ihr Leben lang das gleiche. 😂 Ich hatte vor Jahren ein einschneidendes Erlebnis mit einem Schulfreund der Ingenieur in einem Atomkraftwerk war und der nach 2011 seinen Job verloren hat. Es hat mich stark beeindruckt wie er sich kurz gestreckt hat und was neues angefangen hat. Und zwar nix mit Atomkraft. Er ist jetzt Verfahrensingenieur für Verpackungsmaschienen aus nachhaltigen Rohstoffen. Wenn ich mit ihm über früher rede sagt er immer, das beste was passieren konnte. Diese Atomkraft war sowieso ein Wahnsinnsaufwand für das bisschen Strom was da raus kam. Und das ist doch die Antwort auf fast alles im Leben. Es geht immer besser und effizienter. Naja. Will hier nicht politisch werden. Aber mir fällt es ganz schwer jemanden zu verstehen der partu auf Verbrenner bleiben möchte oder der sagt Erneuerbare Energie ist Mist. Sei der Weg dorthin holprig und steinig und sicher auch nicht komfortabel. Aber am Ende muss dich jeder einsehen das kochen mit Holz... äh elektrisch Auto fahren, in fast allen belangen die überlegene Technik ist. Optimistische Grüße
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12.12.2025 16:42:01 |
Zitat von Ruediger1931  Man muss einfach mal ein bisschen, ein kleines bisschen optimistischer sein und vielleicht mal daran denken das das, was uns täglich für schreckliche Nachrichten untergejubelt werden nicht immer repräsentativ ist und der Algorithmus verstärkt viele herrschenden Meinungen leider ohne das diese[...] Schöner Beitrag! In DE scheint es einfach einen besonders hohen Anteil Menschen zu geben, die Angst vor Veränderungen haben. Nicht umsonst ist 'german angst' mittlerweile ein international gebräuchlicher Terminus: "German Angst" ist ein internationaler Begriff, der die deutsche Tendenz zu Vorsicht, Zögerlichkeit und Pessimismus in Sicherheits-, Umwelt- und Zukunftsfragen beschreibt, oft als kulturelles Stereotyp wahrgenommen, das sich aus historischen Traumata (z. B. NS-Zeit, Weltkrieg) speist, aber auch konkrete Sorgen wie Digitalisierung, Infrastruktur und politische Instabilität widerspiegelt. Es äußert sich in einer Abneigung gegen Risiken, einer Überbetonung von Gefahren und einer Skepsis gegenüber Neuem, aber auch in einer gewissen Ernsthaftigkeit im Umgang mit Krisen." Einige Forenexemplare sind da einfach Paradebeispiele!
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12.12.2025 18:20:39 |
Ich sehe das eher anders herum. In Deutschland machen viele immer das neuste und aktuellste mit und rennen jedem Trend hinterher. Woanders auf der Welt wie in Afrika und auch in Südamerika da macht man das was sich bewährt hat ewig. Sonst hätten die da drüber nicht ewig Käfer, T3 Busse und Mercedes Hauben LKWs gebaut. Ok, letztere bauen sie im Iran heute noch. Die bauen noch Technik von vor 60 Jahren... Exportschlager von Daimler Trucks ist der Actros MP3, obwohl wir mitlerweile bei 6 sind und in Serbien baut man noch die Mercedes LKW Kabinen von 1973... Es gibt also durchaus Gegenden auf der Welt, die nicht klein sind und wo man ein Produkt was gut war und sich bewährt hat, wieder kauft... Wenn sich was bewährt hat, dann mache ich das weiter. Wenn es etwas neue gibt, dann lasse ich das erst einmal andere ausprobieren und gucke mir die Ergebnisse an. Dann kann ich mir immer noch überlegen, "mit der Zeit" zu gehen. Vieles was neu ist ist halt auch irgendwie Quatsch... Mein Akkuschrauber ist übrigends mitlerweile über 10 Jahre alt und nen großen Leistunngsverlust der LiIo Akkus konnte ich noch nicht feststelen. Auch andere Akkugeräte die ich schon viele Jahre habe, die Akkus halten... Warum sollten die in nem Auto "kaputt" gehen? Die gehen nicht kaputt. Nicht öfters als man nen Motorschaden hat. Bei den paar KM die ich fahre, lohnt sich aber kein Elektroauto. Und bei den paar Litern Öl die ich verbrenne, lohnt sich keine Wärmepumpe... Also werde ich das -vorerst- nicht kaufen.
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16.12.2025 11:48:23 |
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16.12.2025 12:44:51 |
Zitat von OttoB  https://www.youtube.com/watch?v=xUSZLD3_q2IEr regt sich zu recht mal wieder auf; es gibt kein Grund warum es unterschiedliche Tarife beim gleichen Ladeanbieter geben soll, das gibt es bei der Tanke auch nicht. Regt der sich immer so "schön" auf? Wenn beim Laden an öffentlicher Ladestruktur nicht heftig regulatorisch eingegriffen wird, wird dieser Wildwuchs bleiben. Man kann ja noch nicht einmal aus der Ferne sehen, was das Laden kosten soll. Das ist bei jeder Tankstelle Pflicht und man darf nicht auf Apps&Co verwiesen werden. Ich habe 'mal versucht als Nicht-BEV-Fahrer an einem Ladepunkt herauszufinden, was der Strom dort kosten würde (ich hatte eine unerwartete 15-minütige Wartezeit an einem kleinen Bahnhof mit recht vorbildlichem P&R-Parkplatz mit einigen Ladepunken). Es ist mir nicht gelungen. Auch nicht, als ich die dort per QR-Code verlinkte App installiert habe. Ich hätte mich erst durch den gesamten Anmeldeprozess incl. Hinterlegung von Zahlungsmittelen arbeiten müssen. Man stelle sich vor, das müsste man auch bei Tankstellen erst hinter sich bringen, bis der Preis genannt würde und eine Eneergielieferung beginnen könnte. Für mich ist das europäische Roaming beim mobilen Telefonieren ein Paradebeispiel. Erst als die EU -wesentlich durch das Engagement von Viviane Reding angetrieben- dort regulatorisch eingegriffen hat, haben sich die Preise auf niedrigem Niveau eingependelt. Und die Firmen machen immer noch Gewinn. Ich befürworte nach wie vor, dass jeder mit dem Tarif seines heimischen Stromvertrags auch an öffentlich zugänglichen Ladesäulen laden kann. Das wäre übersichtlich und fair. Über einen geringen Preisaufschlag für die Abschreibung der Ladesäulen kann ja diskutiert und entschieden werden. Das wäre kalkulatorisch relativ leicht zu berechnen. Der Ladeinteressierte ohne heimischen Stromvertrag (Touristen, Durchreisende u.ä.) erhalten einen fairen Preis, der sich z.B. aus dem durchschnittlichen Börsenstrompreis und den diversen Abgaben und einer marküblichen Gewinnspanne berechnet. Oder aus dem durchschnittlich bezahlten Strompreis an öffentlichen Ladepunkten, der sich dann letztlich aus dem durchschnittlichen Strompreis aller Stromlieferungsverträge in D ergibt.
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16.12.2025 12:50:45 |
Zitat: Der Ladeinteressierte ohne heimischen Stromvertrag (Touristen, Durchreisende u.ä.) erhalten einen fairen Preis, der sich z.B. aus dem durchschnittlichen Börsenstrompreis und den diversen Abgaben und einer marküblichen Gewinnspanne berechnet. Oh ja, super Idee, du willst den privaten Betreibern von Ladesäulen die Gewinnspanne vorgeben :D Das mit der Planwirtschaft hat schon letztes Mal nicht geklappt...
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16.12.2025 13:01:00 |
... Falsch.
Ich will faire Marktbedingungen.
Und die sind auf dem derzeitigen Ladestrommarkt nicht gegeben.
Weitgehend fehlende Preistransparenz. Und das Ganze ohne Not, weil die allermeisten Ladeinteressierten bereits einen Stromliefervertrag eingegangen sind.
Du hast Dir aus meinem Beitrag einmal mehr den Ausnahmefall herausgepickt; dafür gäbe es sicher auch andere und vielleicht bessere Lösungen. Es betrifft aber auch nur einen sehr kleinen Teil der Kunden.
Belies' Dich (vielleich erstmals) über "Planwirtschaft". Dann wirst Du vielleicht zurückhaltender mit der ständigen Wiederholung dieses von Dir offenbar unverstandenen Begriffes. Regulatorik hat mit Planwirtschaft erst'mal nichts zu tun.
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16.12.2025 13:19:42 |
Zitat von DMS20  Zitat von OttoB  [...] Regt der sich immer so "schön" auf? [...] Ja, vor allem beim "Ladewucher der Woche" ;-)
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17.12.2025 10:03:15 |
Zitat von Mark1234  Ich sehe das eher anders herum. In Deutschland machen viele immer das neuste und aktuellste mit und rennen jedem Trend hinterher. Woanders auf der Welt wie in Afrika und auch in Südamerika da macht man das was sich bewährt hat ewig. Sonst hätten die da drüber nicht ewig Käfer, T3[...] Wo bitte soll der MP3 noch gebaut werden und welche Aggregate sollen da drinnen sein?
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17.12.2025 10:25:32 |
Zitat von DMS20  Zitat von OttoB  [...] Regt der sich immer so "schön" auf? Wenn beim Laden an öffentlicher Ladestruktur nicht heftig regulatorisch eingegriffen wird, wird dieser Wildwuchs bleiben. Man kann ja noch nicht einmal aus der Ferne sehen, was das Laden kosten soll. Das ist bei jeder Tankstelle[...] Eine Tankstelle als Relikt aus vergangenen Zeiten als Maßstab zu setzen kann doch jetzt nicht ein Schritt nach vorne sein?? Willst du jetzt an jede Ladesäule so einen hässlichen Turm bauen wo irgendwelche Preise draufstehen? Man merkt auch das du kein BEV fährst, denn in meiner Anzeige im Fahrzeug kann ich sofort sehen was ich mit meinem Tarif dort zahlen muss, außerdem weiß ich es sowieso weil es sehr transparente und einfache Tarife gibt die man sich auch zwischen den Ohren merken kann. Das einzige was ich mache ist Stecker reinstecken und weglaufen. Ja klar, ich soll also an einer HPC Säule wo ich mit 300kW Leistung lade und mir ein Anbieter die teuren Anlagen und Infrastruktur bereit stellt dieses tun zu können, dann nur meine 27 Cent/kWh zahlen müssen die ich in irgend einer Region des Landes zahle? Ja damit erzeugt man ganz sicher Motivation von Unternehmen hier aktiv zu werden und den Ausbau voranzutreiben..
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17.12.2025 10:39:46 |
Zitat von Loxodan  Zitat von Mark1234  [...] Wo bitte soll der MP3 noch gebaut werden und welche Aggregate sollen da drinnen sein? ' Soweit ich weis in Sao Bernado do Campo Brasilien und in Baijing für China. Ob Aksary in der Türkei den noch baut, weis ich nicht. Ich habe dazu nur spärliche Informationen, aber in der Regel werden Mercedes Benz Trucks & Motoren auf der Welt noch Jahrzehnte weiter weiter gebaut, obwohl sie bei uns schon raus sind.
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