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14.12.2025 17:38:34 |
Hinterher ist man meistens klüger: mein BKW (4 Module, Growatt Noah + Neo800) kann leider keinen Notstrom liefern, selbst wenn der Akku (1,8kWh) prall voll ist. Hätte besser 'n Anker Solix gekauft. Aber jetzt will ich das Growatt-Zeug nicht verschrotten, sondern überlege, ob ich die für den Betrieb des Wechselrichters erforderlichen 230VAC im Notfall nicht mit einer kleinen Camping-Versorgungseinheit zur Verfügung stellen kann: Kabel vom Growatt-Neo800 in 'ne Mehrfachsteckdose, deren Stecker in die AC-Steckdose der Campingeinheit. Dann sollte ich von den verbliebenen freien Steckdosen Strom aus dem Noah beziehen können, oder?
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14.12.2025 18:59:55 |
Zu hemdsärmelig gedacht. Man kann nicht einfach 230V Geräte zusammenstöpseln wie Gartenschläuche, bloß weil der Stecker passt.
Verkauf den Speicher besser und leg dir einen mit ordentlicher Notstromdose zu.
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14.12.2025 19:44:28 |
Zitat von Wolfg. Werner  sondern überlege, ob ich die für den Betrieb des Wechselrichters erforderlichen 230VAC im Notfall nicht mit einer kleinen Camping-Versorgungseinheit zur Verfügung stellen kann: Wenn du schon einen Growatt Noah hast, dann solltest du dir mal die Erweiterung mit einem Growatt Nexa überlegen. Der Nexa ist Notstrom-fähig (Abgabeleistung über Schuko-Steckdose 800 W) und voll kompatibel zum Noah (Stapellösung). Allerdings würde ich mir von so einer Notstromlösung nicht zu viel versprechen. Im Zweifelsfall (wenn der Netzstrom ausfällt) ist der Speicher nicht voll geladen, d.h. hält nicht lange vor.
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14.12.2025 19:57:21 |
Ich empfehle dieses Gerät |
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14.12.2025 20:44:13 |
Zitat von Carsten Kurz  Man kann nicht einfach 230V Geräte zusammenstöpseln wie Gartenschläuche, bloß weil der Stecker passt. Das macht man in dem Fall ja auch, indem man den Wechselrichter an sein Hausnetz stöpselt! Die Schutzschaltung im WR sorgt dafür, daß auf dem Stecker des WR erst dann "Saft" vom WR ausgegeben wird, wenn dort Netzspannung anliegt. Stattdessen 'n Camping-Akku mit WR für Inselbetrieb ist prinzipiell das Gleiche, oder?
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15.12.2025 10:35:49 |
p. s.: der Nexa hätte den Notstrom zwar on board, aber Noah/Neo sind nunmal da.
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15.12.2025 10:41:34 |
"aber Noah/Neo sind nunmal da"
Nexa und Noah können gestappelt werden und arbeiten dann - mit Speicherkapazität von ca. 4 kWh - Hand in Hand. Nur der Neo wäre dann überflüssig.
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15.12.2025 10:58:33 |
Zitat von Wolfg. Werner  [Stattdessen 'n Camping-Akku mit WR für Inselbetrieb ist prinzipiell das Gleiche, oder? Was ist für die ein "Camping-Akku", und was macht dieser wenn auf seiner Ausgangsseite plötzlich Erzeuger hängen, deren Leistung nicht durch Verbraucher abgenommen wird? Dein Balkonkraftwerk geht davon aus alle Überschüsse im Zweifel ins Netz blasen zu können. Das Netz ist in diesem Fall dein Camping-Akku. Kann er die aufnehmen? Auch wenn er voll ist? Wenn nicht, dann wandelt er die im Zweifel im schlimmsten Fall in Rauch und Feuer um, im besten Fall schaltet er einfach nur hart das Netz aus.
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15.12.2025 11:15:13 |
Schön das ich solche Probleme mit einem Verbrenneragregat nicht habe. Weil: Wenn Not = kommt die Scheiß.... immer im Quadrat (z.B. Nachts und Akku leer) und dauert länger als gedacht. Ich kann dann Tage, Wochen, Monate so meine Einspeisung laufen lassen. Nur zum tanken mach ich kurz aus. So ein Akku der nur ein paar Stunden hält ist doch immer eine Krückenlösung. Verbrenner hin oder her - das ist für Notfälle. Ich kann auch bei Blackout im Haus Kühlen, Kochen, Heizen, Licht etc. Nur halt etwas eingeschränkt (max. 15kW Abnahme). Ich hab nichts gegen Solar und PV, nur für Notstrom versprechen sich die Meisten zu viel davon.
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15.12.2025 13:26:46 |
Zitat von GeoMinister  Schön das ich solche Probleme mit einem Verbrenneragregat nicht habe. Weil: Wenn Not = kommt die Scheiß.... immer im Quadrat (z.B. Nachts und Akku leer) und dauert länger als gedacht. Ich kann dann Tage, Wochen, Monate so meine Einspeisung laufen lassen. Nur zum tanken mach ich kurz aus. So[...] Wärest Du bereit, kurz zu umreißen, wie und was Du da gebaut hast für Deine Notstromversorgung?
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15.12.2025 13:46:18 |
Das Problem wird sein, wenn man wirklich drauf angewiesen ist, dann ist die Versorung mit dem fossilien Brennstoff u.u. auch ein Problem.
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15.12.2025 13:48:26 |
Zitat von Gnampf  Zitat von Wolfg. Werner  [...] Was ist für die ein "Camping-Akku", und was macht dieser wenn auf seiner Ausgangsseite plötzlich Erzeuger hängen, deren Leistung nicht durch Verbraucher abgenommen wird? Dein Balkonkraftwerk geht davon aus alle Überschüsse im Zweifel ins Netz blasen zu können. Das Netz ist in diesem Fall[...] Mal 'n echtes Argument! Konkret hab' ich 'ne https://www.ebay.de/itm/205008861140 ALLPOWERS 200W Powerstation, und die Energieabgabe des Neo kann ich parametrieren - wenn's WLAN tut. Bei vollem Akku würde der Überschuß der PV bis 800W wohl in's Netz gepumpt, allerdings nicht unbeaufsichtigt: im Falle des Netzsausfalls müsste ich erstmal umstöpseln. Im Ernstfall würde ich es aber probieren, bevor der Allpowers leer ist.
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15.12.2025 13:56:47 |
Eigentlich ganz simpel. 1. Notstromumschalter eingebaut (trennt alle Phasen und Außenleiter vom Versorgernetz und schaltet auf die Einspeisedose (32A Kraftstromsteckerdose).
2. Geeignetes Aggregat beschaft. (Der Elektriker gibt da Auskunft über die Anforderungen)
3. Starkstromkabel 32A (50m mit der Möppel nicht am Haus steht)
Ernstfall = Kabel in Aggregat und Einspeisesteckerdose - Möppel starten - Schalter umlegen - freuen.
Kosten mit Aggregat: rund 2k
Hatten bereits einmal den Ernstfall für 18 Stunden. Da hatte der Sohn eines Landwirtes einen Hauptversorgungsmast mit dem Trecker erlegt. Er hat vor lauter Handyspielerei einen Stützfuß vom Mast umgefahren und damit den gesamten Mast auf den Acker gelegt. Wir hatten als einzige im Dorf Strom - und plötzlich viele Freunde. Aber - auch wenn das böse und gemein klingt. Strom für andere hab ich nicht rausgegeben. Nur die Nachbarn von gegenüber durften unsere Küche und Bad benutzen weil sie einen 5 Tage alten Säugling hatten. (Fläschchen machen, baden, duschen, den kleinen im warmen Gästezimmer betreuen. Sonst fängt man bei einem an und hat dann ein Spinnennetz mit Mehrfachdosen durchs Dorf. Da bin ich durch den Katastrophenschutz leider abgebrüht genug um das durchzusetzen.
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15.12.2025 14:09:04 |
Zitat von MichaelN2  ... Das Problem wird sein, wenn man wirklich drauf angewiesen ist, dann ist die Versorung mit dem fossilien Brennstoff u.u. auch ein Problem. Man wird bei derartigen Überlegungen ja gerne in die Prepper-Ecke verbannt. Die Zeiten haben sich leider dennoch insofern wieder gedreht, dass Gewalt und Terror auch in Europa wieder denkbar und z.T. auch Alltag sind. In Relation dazu ist die Widerstandsfähigkeit der Infrastruktur sträflich unterentwickelt. Bei gleichzeitig umfassender Abhängigkeit von der ununterbrochenen Versorgung mit elektrischer Energie: Kommunikation, Licht, Heizen, Kochen, medizinische Geräte (Heimbeatumung) usw. In einem kg Propan (Flüssiggas) sind rund 13kWh Heizwert enthalten. Verfeuert man das in einem kleinen WKK-Modul, kann man z.B. 3kWh Strom und 9kWh Wärme "ernten". Mit einer 33kg-Propanflasche käme man damit bei (sehr) sparsamem Umgang mit der Energie zwei Wochen weit. Ein relativ kleiner 1000kg-Tank reicht dann für ein Jahr. In einer echten Massenproduktion schätze ich ein solches Aggregat auf max. 5000€. Im Zusammenspiel mit zunehmend verbreiteten Batteriespeichern würde die Nutzung sogar noch flexibler. In relativ kurzer Zeit wäre eine flächendeckende, doppelte, inselfähige Stromversorgung umsetzbar. Perspektivisch sogar eine weitgehend großkraftwerksfreie elektrische Infrastruktur mit integrierter " Dunkelflaute"resistenz. Aber -wie schon geschrieben- für so etwas gibt es erst Bewusstsein, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Dabei geht es dabei nicht um Luxus sondern um Krisenvorsorge. Wie THW, Notfallreserven, Zwei-Wochen-Notrationen im Haus usw.
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15.12.2025 14:23:06 |
Das stimmt. Ich hab das bei der Sanierung nach dem Hochwasser 7/2021 mit installiert. Ich hab einen 10.000 Liter Heizöltank im Vorgarten - also fossilen Brennstoff für lange Zeit genug vor Ort. Ich wurde auch belächelt und in die Prepperecke gestellt. Aber ansich ist das OK. Prepper kommt von prepare, also von vorbereiten. Und ich bin eben vorbereitet. Über die Kommentare dazu kann ich nur lachen, denn genau die, die da was gesagt haben sind die ersten die ankommen und Hilfe wollen. Das kann ich aus Erfahrung bestätigen. OK Triange ist je nach Thema ein heikles Ding, aber ich hab im Katastrophenschutz gelernt zu unterscheiden und notwendige Prioritäten zu setzen und durchzusetzen.
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15.12.2025 18:54:21 |
Zitat von fiete  Nexa und Noah können gestappelt werden und arbeiten dann - mit Speicherkapazität von ca. 4 kWh - Hand in Hand. Nur der Neo wäre dann überflüssig.
Wär' 'ne echte Überlegung. Hier ist zwar selbst die Mittelspannung "unter Putz" verlegt, aber auch da beisst schonmal 'n Bagger rein. Frage: Kann der Nexa Inselbetrieb, d. h. Laden aus PV funktioniert auch bei Netzausfall, oder nur Notstrom?
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16.12.2025 06:34:55 |
moin,
man sollte sich auch fragen was man wie lange mit dem Notstrom betreiben will. Dann findet man ein Konzept was passt und keine Spielerei.
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16.12.2025 09:39:13 |
Wenn man mit PV anfängt! Wenn die Anlage da ist und um ein feature erweitert werden soll, nutzen diese schlauen Beiträge nix. Leider wird auch der Nexa nicht auf den Noah passen: zwei Master aufeinander???
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16.12.2025 10:18:23 |
Zitat von Wolfg. Werner  Leider wird auch der Nexa nicht auf den Noah passen: zwei Master aufeinander??? Doch: Nexa passt auf den Noah und damit ist ein Master (Nexa)-Slave (Noah)-Betrieb möglich (der Slave wird dann nicht im WLAN angemeldet). Es soll aber auch möglich sein, gestappelte Nexa/Noah getrennt jeweils als Master zu betreiben. Zitat von Wolfg. Werner  Frage: Kann der Nexa Inselbetrieb, d. h. Laden aus PV funktioniert auch bei Netzausfall, oder nur Notstrom? Ein Nutzer berichtete im PV-Forum, dass das funktionieren soll.
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16.12.2025 11:23:26 |
Zitat von WP_PV_ST  man sollte sich auch fragen was man wie lange mit dem Notstrom betreiben will. Mit einem Batteriespeicher an einem BKW kommt man bestimmt nicht weit. Ich würde es auch nur als Notlösung z.B. zum Betrieb der Heizung im Winter in Erwägung ziehen. Und das klappt als Notstromversorgung für begrenzte Zeit auch nur, wenn der Speicher weitgehend aufgeladen ist. Insbesondere in der Sonnen-armen Zeit müsste dann mit Zusatzmaßnahmen (Stromversorgung des Speichers z.B. mit Netzteil) gewährleistet werden, dass das zutrifft. Auf der anderen Seite: Speicher mit integriertem WR für BKW und MIT Notstromfähigkeit kosten aktuell nicht mehr als eine getrennte Speicher-WR Lösung OHNE Notstromfähigkeit. Warum soll man dann nicht die erste Lösung wählen? Und bei einem voll ausgebauten BKW würde ich heute nicht mehr auf einen DC-Batteriespeicher verzichten wollen.
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16.12.2025 12:23:19 |
Wenn man ländlich wohnt, kann man über eine Notstromversorgung nachdenken. Bei uns im Ruhrgebiet uninteressant... Wenn dein BKW Akku 12V hat, kannst du du nen 12V Campingwechselrichter dran hängen. Das BKW in den Wechselrichter stecken, dass wird aber glaube ich nicht klappen... Also nutzen ja, laden neun. Bei einem Flächendeckenden Stromausfall ist die Frage, was du dann damit betreiben willst. Irgendwas erwärmen / heizen wird nicht wirklich funktionieren.
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16.12.2025 16:44:47 |
Zitat von Mark1234  Wenn man ländlich wohnt, kann man über eine Notstromversorgung nachdenken. und in der Stadt braucht man sowas nicht, weil es da genug andere Haushalte gibt die man im Zweifel überfallen kann? Oder fehlt den Städtern in deinen Augen die Fähigkeit über sowas nachzudenken? Zitat von Mark1234  Bei uns im Ruhrgebiet uninteressant... da ist man ja Dunkelheit gewöhnt, weil man eh unter Tage gearbeitet hat? Zitat von Mark1234  Wenn dein BKW Akku 12V hat, kannst du du nen 12V Campingwechselrichter dran hängen. der dann ohne Rücksicht auf Verluste den Lithium-Akku tiefentlädt, so das man ihn wegwerfen kann. Oder, falls er doch wieder aufgeladen wird, womöglich die Bude abfackelt. Zitat von Mark1234  Das BKW in den Wechselrichter stecken, dass wird aber glaube ich nicht klappen... Ja, das hat man gemerkt, dass du bei dem ganzen Thema maximal "Glauben" beitragen kannst. Nur im Gegensatz zum Glauben in der Kirche sind deine Tips hier halt leider gefährlich. Also lieber zurückhalten wenn man keine Ahnung hat! Zitat von Mark1234  Bei einem Flächendeckenden Stromausfall ist die Frage, was du dann damit betreiben willst. Irgendwas erwärmen / heizen wird nicht wirklich funktionieren. Nach Sinn oder Unsinn hatte er aber nicht gefragt.
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16.12.2025 17:34:22 |
Hast du eine Vorstellung was in so einem Ballungsgebiet bei einem länger anhaltenden Strom Ausfall passiert? Da haust du besser ganz schnell ab, solange die Horden noch damit beschäftigt sind den Aldi zu plündern.
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| | Zeit:
16.12.2025 19:40:38 |
Und wieder ein Grund im Dorf zubleiben. Ich fahre bequem alle Rolladen runter, das Garagentor zu und mache nur das nötigste an Licht an um nicht aufzufallen. Flächendeckender Stromausfall bedeutet Chaos pur. Beim Hochwasser 7/2021 haben wir das hier ja gehabt. Keine Tankstelle, keine Geschäfte - einfach nichts. Nur die "Spinner" die vorgesorgt hatten waren auf einmal gefragte Leute. Ich hab in der Regel immer min 5-10k Liter Heizöl, was ja auch im Dieselfahrzeug funktioniert und 120 Liter E10 und ca. 2000,-€ Bargeld zu Hause. Ich hätte den Liter E10 für 50,-€ verkaufen können. Hab ich aber nicht rausgegeben. Das THW hat der Tanke Strom gegeben damit Rettungs- und Katastropfenschutzfahrzeuge tanken konnten. Der Stino hat nichts bekommen. Alle Geldautomaten - aus. Wenn ein Laden offen hatte dann nur mit Cash. Da hat die Generation PayPal ganz schön dumm da gestanden.
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16.12.2025 20:16:58 |
Prepperquatsch, Ich war schon da, wo mehrmals täglich der Strom aus fällt. Dann sitzt man kurz im Dunkeln bis der Atlas Dieselgenerator rein springt, das dauert so 23, 24, 25 und fertig. Bei uns im Ruhrgebiet ist das Stromnetz so stark, dass wenn es zu nem Ausfall kommt, dann weil n Bagger n Kabel erwischt hat und das wird am gleichen Tag gefixxt... Das habe ich in 40 Jahren 2x erlebt... Dafür kaufe ich kein Stromaggregat...
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