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05.12.2025 12:08:35 |
Hallo zusammen, Eine Firma hat mir eine VAILLANT Luft/ Wasser-Heizungswärmepumpe aroTHERM plus VWL 55/8.1 angeboten, kombiniert mit folgenden wesentlichen Komponenten: Hydraulikstation VWZ MEH 97/7 uniSTOR plus VIH RW 250/2 B Warmwasserspeicher Pufferspeicher VP RW 45/2 B (vermutlich als Reihenspeicher) Heizungsregler sensoCOMFORT VRC 720/3 mit eBUS-Schnittstelle In der Angebotsposition finde ich eine zusätzliche Umwälzpumpe (Wilo Nassläufer-Hocheffizienzpumpe Yonos PICO plus 25/1-6 Rpl1 G11/2, 1x230V). Auf meine Nachfrage hin wurde mir von der Firma mitgeteilt, dass bei der neuen „Generation" der aroTHERM plus eine Zusatzpumpe erforderlich sei. Ich frage mich jedoch, ob die integrierte Umwälzpumpe in der Außeneinheit nicht ausreicht. Eckdaten zu meinem Projekt:Normheizlast des Gebäudes ca. 7,0 kW Bisheriger Gasverbrauch (Heizen, Warmwasser, Kochen): ca. 1.650 m³ (ca. 16.500 kWh) mit einer Gasbrennwertanlage von 1997 Gut gedämmtes, freistehendes Einfamilienhaus, Baujahr 1997, bislang keine Sanierung Reine Fußbodenheizung auf 220 m² verteilt über 3 Geschosse derzeit ist bei uns eine Brennwert- Gasheizung (28 Jahr) vorhanden und soll durch eine LW-Wärmepumpe ersetzt werden . Ich wäre dankbar für Eure Unterstützung und Erfahrungen zur Klärung, ob die interne Pumpe für meine Anlagensituation ausreichend ist oder eine zusätzliche Umwälzpumpe sinnvoll bzw. notwendig ist. Liebe Grüße
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05.12.2025 17:07:38 |
Wenn der mögliche Volumenstrom.deimer Hütte nicht bekannt ist, wird dir kaum jemand die Frage beantworten können. Je nachdem, wie dein Anbieter den Puffer einbinden will kann eine Pumpe nötig sein oder nicht.
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05.12.2025 17:17:33 |
Ich denke die Pumpe ist unnötig. Und überleg noch mal ob 55 ausreicht ist.
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05.12.2025 18:29:09 |
Ich würde dir auch eher die 75 iger bei den jetzigen Gebäudedaten empfehlen.
Kommt natürlich auch diverse Faktoren an.
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06.12.2025 09:42:13 |
Bei 7 kw Heizlast ist die 55 zu klein. Die 75 wäre richtig und auch die Pumpe ist etwas Grösser und reicht aus. Damit kann der geplante Trennpuffer als Reihenrücklaufpuffer genutzt werden und die 2. Pumpe entfällt. Ist wesentlich Besser für die Effizienz.
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07.12.2025 00:46:12 |
Wie kommt ihr darauf, dass bei 1650kWh inkl Warmwasser UND Kochen eine 55 zu klein ist. Ich habe bei Normheizlast von 8,8kW und 1700l Öl inkl ST Unterstützung 192qm aus 1997 auch über eine Vorgänger 55er nachgedacht. Tatsächlich liegt die Heizlast bei 6 bis 6,4kW. Zuvor war ich von 5,4 kW ausgegangen, weil meine alten WMZ das so gemessen haben (vmtl. flasch), Zum Glück hab ich die 7er Buderus genommen, die nun von -9 bis oft 15 Grad einfach durchläuft.
Aber gut, er hat alles FBH und die neue 75er kommt weiter runter. Da sollte bei der Vaillant Takten nicht das große Problem darstellen.
Genau wird man es nur mit WMZ wissen. Welche NAT?
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07.12.2025 08:00:48 |
Zitat von Carlos41  Hallo zusammen, Eine Firma hat mir eine VAILLANT Luft/ Wasser-Heizungswärmepumpe aroTHERM plus VWL 55/8.1 angeboten, kombiniert mit folgenden wesentlichen Komponenten: Hydraulikstation VWZ MEH 97/7 uniSTOR plus VIH RW 250/2 B Warmwasserspeicher Pufferspeicher VP RW 45/2 B (vermutlich als Reihenspeicher) Ich frage mich jedoch, ob die integrierte Umwälzpumpe in der Außeneinheit nicht ausreicht. Standardmäßig wird der Pufferspeicher bei Vaillant als Trennpuffer eingebaut. Dann ist immer eine externe Pumpe im Heizkreis notwendig. Das hat jetzt nichts mit "alter" oder "neuer" Generation der arotherm zu tun. Bei meiner 55/6 werkelt ein 100-Liter-Trennpuffer. Ich achte darauf, dass die Volumenströme davor und dahinter zueinander passen. Damit sind bei mir aktuell 34,5°C VLT an der Außeneinheit und 34,8°C an der Umwälzpumpe im Heizkreis. Ich habe mir dort einen WMZ einbauen lassen, um die Volumenströme ablesen zu können. Und als UWP eine Wilo Stratos Pico Plus. Da kann man den Differenzdruck in 0,1m-Schritten einstellen und ständig die aktuellen Werte ablesen. Das ist um Klassen besser als die übliche drei Betriebsstufen anderer Hersteller. Ob die 55er reicht, hängt von deinem tatsächlichen Heizbedarf ab. Dafür kannst du dir JETZT einen WMZ in den bestehenden Heizkreis einbauen lassen. Oder den Gasverbrauch an Frosttagen täglich ablesen und durch 24h teilen. Das ist genauer als vom Jahresverbrauch zurückzurechnen. Und nebenbei hat es die 75er natürlich ein wenig leichter bei Abtauwetter. Je nach Luftfeuchtigkeit und WW-Bedarf bleibt dann der Heizkreis einige Zeit unversorgt, weil Abtauen und WW-Bereitung stets Vorrang haben.
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07.12.2025 09:46:23 |
Standardmäßig wird der Pufferspeicher bei Vaillant als Trennpuffer eingebaut. Dann ist im Das stimmt so nicht. Nur bei mehreren Heizkreisen. Wenn nur ein Heizkreis ist ist Standard Reihenrücklaufpuffer. Siehe Schemen von Vaillant.
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07.12.2025 10:37:48 |
Zitat von Heizungshelfer  Standardmäßig wird der Pufferspeicher bei Vaillant als Trennpuffer eingebaut. Dann ist im Das stimmt so nicht. Nur bei mehreren Heizkreisen. Wenn nur ein Heizkreis ist ist Standard Reihenrücklaufpuffer. Siehe Schemen von Vaillant. Dann wird aber keine externe Umwälzpumpe im Angebot nötig. Es sei denn, der HB will eine Pumpengruppe mit Mischer verkaufen, was aber auch nur für ihn finanzielle Vorteile bringt.
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07.12.2025 15:07:13 |
Zitat von cmuesei  Wenn der mögliche Volumenstrom deimer Hütte nicht bekannt ist, wird dir kaum jemand die Frage beantworten können. Je nachdem, wie dein Anbieter den Puffer einbinden will kann eine Pumpe nötig sein oder nicht. Hallo und vielen Dank für deine Rückmeldung. Den benötigten Volumenstrom für mein Haus habe ich mit der Formel „Heizlast / (Spreizung × 1,16)“ berechnet. Da ich eine reine Fußbodenheizung habe, bin ich von einer Spreizung von 5 K bei einer Vorlauftemperatur von 35 °C ausgegangen. Daraus ergibt sich bei 7 kW Heizlast ein Gesamtvolumenstrom von 7 kW / (5 K × 1,16) ≈ 1.204 l/h bzw. ca. 20,1 l/min. Für die geplante aroTHERM plus VWL 55/8.1 A gibt Vaillant folgende Daten an: Volumenstrom / Restförderhöhe der internen Pumpe bei ΔT = 5 K, Heizungsvorlauf W35: 349,7 l/h bei 261,2 mbar. Verstehe ich es richtig, dass die interne Pumpe der Außeneinheit mit diesen 349,7 l/h meinen berechneten Bedarf von rund 1.200 l/h nicht alleine abdecken kann und deshalb – insbesondere bei Einbindung eines Puffers als Trennpuffer – eine zusätzliche Heizkreispumpe im Hausnetz erforderlich ist? Oder denke ich hier zu „linear“ und der Wert von 349,7 l/h ist nur ein Arbeitspunkt auf der Pumpenkennlinie und anders zu interpretieren? Kann eine zweite Heizkreispumpe grundsätzlich auch ohne Puffer oder hydraulische Weiche eingesetzt werden? Würde die Firma mitmachen? Vielen Dank schon einmal für deine Einschätzung!
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07.12.2025 15:11:57 |
Zitat von A Min  Wie kommt ihr darauf, dass bei 1650kWh inkl Warmwasser UND Kochen eine 55 zu klein ist. Ich habe bei Normheizlast von 8,8kW und 1700l Öl inkl ST Unterstützung 192qm aus 1997 auch über eine Vorgänger 55er nachgedacht. Tatsächlich liegt die Heizlast bei 6 bis 6,4kW. Zuvor war ich von 5,4 kW[...] vielen Dank für deine Rückmeldung. meine NAT beträgt -9,3 °C
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07.12.2025 15:15:25 |
Zitat von ajokr  Zitat von Carlos41  [...] Standardmäßig wird der Pufferspeicher bei Vaillant als Trennpuffer eingebaut. Dann ist immer eine externe Pumpe im Heizkreis notwendig. Das hat jetzt nichts mit "alter" oder "neuer" Generation der arotherm zu tun. Bei meiner 55/6 werkelt ein 100-Liter-Trennpuffer. Ich[...] vielen Dank für deine Rückmeldung und Hinweise bezüglich Einbau WMZ.
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07.12.2025 15:34:31 |
Zitat von Carlos41  Heizlast ein Gesamtvolumenstrom von 7 kW / (5 K × 1,16) ≈ 1.204 l/h bzw. ca. 20,1 l/min. Für die geplante aroTHERM plus VWL 55/8.1 A gibt Vaillant folgende Daten an: Volumenstrom / Restförderhöhe der internen Pumpe bei ΔT = 5 K, Heizungsvorlauf W35: 349,7 l/h bei 261,2 mbar. Verstehe ich es richtig, dass die interne Pumpe der Außeneinheit mit diesen 349,7 l/h meinen berechneten Bedarf von rund 1.200 l/h nicht alleine abdecken kann und deshalb – insbesondere bei Einbindung eines Puffers als Trennpuffer – eine zusätzliche Heizkreispumpe im Hausnetz erforderlich ist? Die arotherm 55 arbeitet standardmäßig mit 860 l/h im Auto-Modus, kann aber bis auf 100% Pumpendrehzahl angehoben werden. Wieviel Durchfluß dabei möglich ist, hängt von der Rohrreibung deiner FBH-Kreise ab. Mit meinem Trennpuffer komme ich auf 1585 l/h, die schafft mein Heizkreis mit Heizkörpern aber allenfalls mit einer größeren externen Umwälzpumpe. Aber FBH und Heizkörper sind da nur bedingt vergleichbar. Die arotherm 75 arbeitet mit 1205 l/h, passt also optimal zu deiner Heizlastberechnung (kein Wunder bei 7kW in beiden Fällen). Im Prinzip kannst du jeden Durchfluß durch die Rohre prügeln, nur nimmt die Rohrreibung (Differenzdruck) mit dem Quadrat der Fließgeschwindigkeit zu. Un ab 200 mbar Differenzdruck fangen die Ventile an zu nerven. Das kannst du mit deiner Heizlast-Durchflußberechnung aber nicht so einfach ermitteln. Wenn du Zweifel an den möglichen Durchflässen deiner Heizungsrohre hast, lass den Wärmepumpendoktor durchmessen. Der hat externes Meßbesteck, was die meisten anbietenden Heizis leider nicht haben.
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07.12.2025 15:38:38 |
Zitat von Carlos41  Hallo zusammen, Eine Firma hat mir eine VAILLANT Luft/ Wasser-Heizungswärmepumpe aroTHERM plus VWL 55/8.1 angeboten, kombiniert mit folgenden wesentlichen Komponenten: Hydraulikstation VWZ MEH 97/7 uniSTOR plus VIH RW 250/2 B Warmwasserspeicher Pufferspeicher VP RW[...] Zur Veranschaulichung meiner Frage stelle ich das Angebot der Firma hier ein. Die angefragte externe Heizkreispumpe (Wilo Nassläufer-Hocheffizienzpumpe Yonos) ist unter Position 1.2 aufgeführt. |
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07.12.2025 16:54:03 |
Mit der 75/8.1 hättest du nicht so viel Kopfzerbrechen, kein Trennpuffer, keine sekundäre Heizkreispumpe, kein Heizstabeinsatz, moduliert ausreichend tief.
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07.12.2025 17:08:17 |
Man kann nicht von einem gemittelten rechnerischen Wert auf die realen Properties des Rohrnetzes schließen (eine Spreizung "meinen") , das gehört vorher sauber mit einer bekannten Kennlinie der aktuellen UWP (auf Höchstleistung gestellt) durchgemessen und zwar Strang für Strang, um die raumndividuellen spezifischen Massenströme zu ermitteln. Erst da sieht man, wo man mehr Druck benötigt, wieviel absolut und wo man hinterher landet und ob es überhaupt gut werden kann So etwas legen üblicherweise Ingenieure aus (TGA) weder mit "meinen" (Hausbesitzer) noch mit "gut meinen" (Heizungsbauer) ist die Funktion sicherzustellen, das das Gewerk auch passt. Gruß Dipl.-Ing. Anlagentechnik Frank-Rolf Roth www.waermepumpendoktor.com (Planung, Baubegleitung, Anlagen-Optimierung, Betreiberschulung) Referenz-Wärmepumpenanlage der Energieagentur-NRW So wird’s gemacht: https://www.youtube.com/watch?v=JqPpRR6vQl4
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07.12.2025 18:44:44 |
Zitat von Carlos41  Zitat von Carlos41  [...] Zur Veranschaulichung meiner Frage stelle ich das Angebot der Firma hier ein. Die angefragte externe Heizkreispumpe (Wilo Nassläufer-Hocheffizienzpumpe Yonos) ist unter Position 1.2 aufgeführt. Ich vermute sehr, dass damit die Trennpufferhydraulik angeboten wird, ohne Pumpengruppe oder Mischer.
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19.12.2025 16:26:12 |
Zitat von ajokr  Zitat von Carlos41  [...] Ich vermute sehr, dass damit die Trennpufferhydraulik angeboten wird, ohne Pumpengruppe oder Mischer. Hallo zusammen, heute habe ich mit meinem Heizungsbauer ein aufklärendes Gespräch zur geplanten Hydraulik und zur vorgesehenen zweiten Heizkreispumpe als Sekundärpumpe geführt. Nach seiner Aussage wird der 45‑Liter‑ Pufferspeicher in der Vorlaufleitung nach der Hydraulikstation VWZ MEH 97/7 eingebunden, und danach sitzt die zweite Heizkreispumpe. Diese Sekundärpumpe soll über die in der Hydraulikstation integrierte Regelung angesteuert werden. Laut Heizungsbauer gab es diese Möglichkeit zur Ansteuerung einer Sekundärpumpe bei der Vorgängerversion VWZ MEH 97/6 noch nicht. In seinem ersten Angebot (vor etwa einem Jahr) war deshalb eine aroTHERM plus VWL 55/6 mit Hydraulikstation VWZ MEH 97/6 und einem 45‑Liter‑Pufferspeicher als Reihenspeicher vorgesehen – damals ohne zusätzliche Sekundärpumpe. Auf meine Frage, ob er die Wärmepumpe in meinem Fall (reine Fußbodenheizung) auch ohne Pufferspeicher und ohne zweite Heizkreispumpe installieren würde, hat er klar verneint. Begründung: übliche Argumente wie Sicherstellung des Mindestvolumenstroms, Abtauvorgänge der Außeneinheit, Vermeidung von Betriebsstörungen sowie mögliche Auswirkungen auf Garantie/Gewährleistung seitens Vaillant. Jetzt meine Fragen an euch: Haltet ihr diese Hydrauliklösung mit 45‑Liter‑Pufferspeicher im Vorlauf plus Sekundärpumpe für insgesamt noch effizient? Ist ein 45‑Liter‑Pufferspeicher in so einer Konstellation aus eurer Sicht ausreichend dimensioniert oder eher grenzwertig? Ich freue mich auf eure Erfahrungen und Meinungen und bedanke mich schon jetzt für eure Unterstützung.
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19.12.2025 17:01:05 |
Zitat von Carlos41  Diese Sekundärpumpe soll über die in der Hydraulikstation integrierte Regelung angesteuert werden. Laut Heizungsbauer gab es diese Möglichkeit zur Ansteuerung einer Sekundärpumpe bei der Vorgängerversion VWZ MEH 97/6 noch nicht. Wenn das nach wie vor die Wilo Yonos Pico Plus sein soll: Die wird bei der arotherm /6 von dem Modul VR71 on/off gesteuert. In der neuen Hydraulikstation gibt es den Menüpunkt: D.525 Externe Heizungspumpe An, Aus Regeln im Sinne einer PWM- Steuerung kann man die Pico Plus damit ohnehin nicht, dazu hat sie einen Drehknopf zur Handbedienung. Was dir angeboten wird, ist der klassische Trennpuffer. Vielleicht solltest du noch einen anderen Heizi kontaktieren.
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19.12.2025 18:31:48 |
Zitat von ajokr  Zitat von Carlos41  [...] Wenn das nach wie vor die Wilo Yonos Pico Plus sein soll: Die wird bei der arotherm /6 von dem Modul VR71 on/off gesteuert. In der neuen Hydraulikstation gibt es den Menüpunkt: D.525 Externe Heizungspumpe An, Aus Regeln im Sinne einer PWM- Steuerung kann man die Pico[...] Danke dir für deine Rückmeldung und die Einschätzung zur geplanten Hydraulik, das hilft mir sehr bei der Einordnung. Leider ist es bei mir so, dass wirklich alle Heizungsbauer im näheren Umkreis, von denen ich ein Angebot bekommen habe, nur Hydrauliken mit Pufferspeicher anbieten. Begründung ist im Prinzip immer die gleiche: Mindestvolumenstrom, Abtaureserve, weniger Störanfälligkeit – und vor allem „danach haben wir unsere Ruhe“. Eine wirklich effiziente, möglichst schlanke Hydraulik ohne Puffer scheint hier niemanden ernsthaft zu interessieren. Daher noch eine konkrete Nachfrage an dich (und die Runde): Was würdest du an der vorgeschlagenen Hydraulik (45‑l‑Trennpuffer im Vorlauf + Sekundärpumpe) am ehesten verbessern? Wäre es aus deiner Sicht z.B. ein sinnvoller Schritt, statt der einfachen Yonos Pico Plus eine eigenständig drehzahlgeregelte Sekundärpumpe mit Differenzdruckregelung einzusetzen, die nur über „Ein/Aus“ von der MEH 97/7 geschaltet wird und ansonsten ihren Differenzdruck selbst regelt? Damit könnte man den klassischen Trennpuffer-Aufbau zwar nicht komplett vermeiden, aber die Hydraulik im Sekundärkreis wenigstens etwas effizienter und „intelligenter“ machen. Vielen Dank schon mal für deine/eure Einschätzung!
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| | Zeit:
19.12.2025 19:30:03 |
Zitat von Carlos41  Wäre es aus deiner Sicht z.B. ein sinnvoller Schritt, statt der einfachen Yonos Pico Plus eine eigenständig drehzahlgeregelte Sekundärpumpe mit Differenzdruckregelung einzusetzen, die nur über „Ein/Aus“ von der MEH 97/7 geschaltet wird und ansonsten ihren Differenzdruck selbst regelt?
Die Yonos Pico Plus macht das aber auch schon. Sie regelt nicht ganz selbst, sondern hält das, was du eingestellt hast. Ich habe mich für die Stratos Pico plus entschieden, weil die ein besseres Display hat, und man kann den Differenzdruck in 0,1m-Schritten vorgeben (geht bei der Yonos wohl auch). Dann habe ich mir dahinter einen WMZ einbauen lassen, mit dem ich den Durchfluß im Sekundärkreis mit dem im WP-Kreis bestmöglich abstimmen kann. Eigentlich wollte ich eine Stichanbindung. Diese war mir anfangs zugesagt worden, aber beim Einbau wusste der Monteur natürlich nichts davon. Er hat mir dann nach Rücksprache mit Vaillant einen Bypass mit zwei Absperrventilen eingebaut. Allerdings taugt das nichts, solange der Temperaturfühler im Pufferspeicher sitzt. Der wird nämlich in der Stichanbindung nicht warm, die WP schaltet daraufhin den Sekundärkreis ab, und will erst man den Puffer auf Temperatur bringen. Also habe ich die Umschaltventile auf den Standardweg durch den Puffer gestellt. Jetzt habe ich eine Temperaturdifferenz vor und hinter dem 100-Liter-Puffer von 0,3°C, was wohl im Rahmen der Meßtoleranz liegt. Insofern ist die Trennpufferanordnung halbwegs unschädlich, wenn du die Durchflüsse angleichen kannst. Ob der Puffer fürs Abtauen wirklich besser ist, kann ich mangels direkter Vergleichsmöglichkeit nicht beurteilen. Er ist für den Heizi aber "idiotensicher", weil er nicht sicher sein kann, ob die interne Pumpe genug Förderhöhe für den vorhandenen Heizkreislauf hat. Im Neubau wird für sowas eine Rohrnetzberechnung gemacht, aber das kostet den Heizi nur Zeit und Nerven. Denn was an Rohren in der Wand verbaut ist, sieht man ja nicht mehr. Alternativ kann man das Rohrnetz durchmessen, dafür hat der Heizi aber auch kein passendes Equipment. Da könnte der hier bekannte Wärmepumpendoktor aushelfen, wenn du im Westen der Republik wohnst. Kostet natürlich auch wiederum Geld.
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19.12.2025 22:17:39 |
Dein Heizi soll bei Vaillant einfach das Schema 20250603854 für FBH, was den Puffer im Rücklauf vorsieht, anfordern. Da ist auch nirgends die Rede von einer zweiten Pumpe |
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20.12.2025 13:46:56 |
Zitat von ilchbart99  Dein Heizi soll bei Vaillant einfach das Schema 20250603854 für FBH, was den Puffer im Rücklauf vorsieht, anfordern. Da ist auch nirgends die Rede von einer zweiten PumpeHallo und vielen Dank für den Hinweis auf das Vaillant-Hydraulikschema. Ich habe leider online kein Schema mit der Nummer 20250603854 gefunden, das zu meinem Aufbau mit reiner Fußbodenheizung und einem im Rücklauf eingebundenen Pufferspeicher passt. Bist du sicher, dass die Nummer stimmt oder hättest du eventuell einen Link zu dem Schema? Viele Grüße
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| | Zeit:
20.12.2025 15:02:44 |
Zitat von Carlos41  Zitat von ilchbart99  [...] Hallo und vielen Dank für den Hinweis auf das Vaillant-Hydraulikschema. Ich habe leider online kein Schema mit der Nummer 20250603854 gefunden, das zu meinem Aufbau mit reiner Fußbodenheizung und einem im Rücklauf eingebundenen Pufferspeicher passt. Die Hydraulikschemen von Vaillant sind nur für Fachhandwerker zugänglich.
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20.12.2025 15:54:15 |
Zitat von ajokr  Zitat von Carlos41  [...] Die Hydraulikschemen von Vaillant sind nur für Fachhandwerker zugänglich. Danke für deinen Hinweis
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