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Datenschutzhinweise

Ölverbrauch um 25-35% höher nach Heizungstausch
Verfasser:
woodi
Zeit: 18.12.2025 19:58:09
2
3910064
Zitat von Moriatan Beitrag anzeigen
Ich war heute mal vor Ort und habe doch tatsächlich was gefunden, was meine Herzdame übersehen hatte:

Schraube

Ist da doch eine Schwerkraftbremse unter der Ladepumpe verbaut? Und[...]


Hallo,
das ist die Schwerkraftbremse und der Schlitz sollte waagerecht stehen.

Gruß
woodi

Verfasser:
Anton35
Zeit: 19.12.2025 11:40:12
0
3910208
In dieser Schrägstellung der Schwerkraftbremse wird die Speicherladeleitung im Heizbetrieb aktiv durchströmt und schnell entladen.

Verfasser:
Moriatan
Zeit: 19.12.2025 12:43:46
0
3910232
Der Schlitz lässt sich nur 45 Grad nach links oder 45 Grad nach rechts einstellen. Weder ganz waagerecht noch ganz senkrecht. Unterlagen geben nichts her. Haben sie nun mal von 45 Grad links auf 45 Grad rechts gedreht und beobachten

Verfasser:
Moriatan
Zeit: 19.12.2025 12:46:37
0
3910233
Zitat von Anton35 Beitrag anzeigen
In dieser Schrägstellung der Schwerkraftbremse wird die Speicherladeleitung im Heizbetrieb aktiv durchströmt und schnell entladen.

Danke für die Info.

Ich habe das physikalisch noch nicht ganz verstanden.. der Heizkessel ist oben, der WW Speicher ist unten. Wenn der Heizkessel schon auf 75 Grad ist und das WW auf 55 Grad, ist die Speicherladepumpe aus. Dann muss es ja zur selbstätigen Konvektion kommen, sonst würde das WW nicht sofort sinken. Da aber das Wasser OBEN heisser ist als unten, verstehe ich nicht, wie das physikalisch passt? Nicht dass ich deine Ausage bezweifle, ich verstehe nur die Physik hier nicht so wirklich.

Verfasser:
Anton35
Zeit: 19.12.2025 13:53:44
0
3910256
Der Kessel der Heizung, der Heizungskreis und der Ladekreis des Speichers sind alle drei parallel geschaltet.

Gäbe es keine Schwerkraftbremsen und würde nur die Heizungspumpe laufen, würde sie das Wasser durch den Kessel und durch die parallel dazu liegende Ladeleitung des WW-Speichers pumpen.
Wenn die Schwerkraftbremse im WW-Ladekreis in Sperrrichtung etwas durchlässig ist, fließt beim Betrieb der Heizungspumpe etwas Wasser durch die WW-Ladeleitung.

Wenn der Brenner im Heizungsbetrieb nicht läuft, wie so die Wärme des Kessels und die Wärme des Speichers in den Heizungskreis abgegeben.

Verfasser:
Anton35
Zeit: 19.12.2025 14:25:58
0
3910265
Zitat von Moriatan Beitrag anzeigen
Der Schlitz lässt sich nur 45 Grad nach links oder 45 Grad nach rechts einstellen. Weder ganz waagerecht noch ganz senkrecht. Unterlagen geben nichts her. Haben sie nun mal von 45 Grad links auf 45 Grad rechts gedreht und beobachten


Es gibt einen Test, um die richtige Position heraus zu finden.

Die richtige Betriebsposition ist die Position mit der Ventilfunktion. Die andere Position ist die Offenstellung des Ventils, welche bei einer Befüllung der Anlage sinnvoll ist.

Zum Test:

Am besten stellt man für den Test die Heizungspumpe auf die höchste Leistung.
Der Brenner der Heizung sollte aus akustischen Gründen möglichst nicht laufen, es sei denn, die Heizung und die Schwerkraftbremse des WW-Ladepumpenkreises sind weit voneinander entfernt.

Der Test besteht darin, dass man die Schlitzschraube mit einem Schraubendreher schnell von einer Stellung in die andere Stellung dreht. Dann kurz warten und wieder zurück usw.

Beim (schnellen) Einstellen der Schwerkraftbremse in die normale Betriebsstellung müsste ein dumpfes Geräusch zu hören sein. Das Geräusch kommt von dem schnellen Abbremsen der fließenden Wassersäule, die dann einen Druckschlag im System erzeugt.

Das Geräusch wird umso kräftiger ausfallen, je länger der Kreis der Ladeleitung ist.

Bei einem sehr langen Kreis (vom Dachboden bis zum Keller) würde ich die Umschaltung der Schwerkraftbremse erst langsam vornehmen und dann die Geschwindigkeit steigern, bis man etwas hört.

Verfasser:
Moriatan
Zeit: 19.12.2025 16:22:33
0
3910295
Neuer Stand:

Die Schwerkraftbremse war schlicht offen. Bei dem Modell hier ist "Schlitz zeigt nach links oben = offen"und "Schlitz zeigt nach rechts oben = Zu (Betrieb)". Der Monteur brauchte eine Weile um das mit der Zirkulation durch den Speicherkreis überhaupt zu "kaufen" und dann noch ne Weile bis er einfach mal das Ding nach rechts gedreht hat und wir dann die WW Temperatur verfolgt haben. Ergebnis siehe oben.

Damit sind wir runter von 0,1 Grad / 1 Min auf 0,1 Grad / 5-7 Min. Der Kessel soll laut Aufdruck 1,2 kWh / Tag an Energie verlieren, wir sind damit noch immer beim 3-4fachen.

Wenn man den WW-Kreis zum Haus absperrt, kommt man auf 0,1 Grad / 10-11 Min (damit wären wir dann um oder knapp unter 2kWh / d, was ich akzeptieren könnte).
Die Zirkulationsleitung ist egal, ob offen oder zu hat keinen Einfluss auf den Wärmeverlust im WW Speicher.

Er hat dann auch noch ein vergessenes Rückschlagventil oberhalb der Zirkulationspumpe eingebaut, was aber leider keinen Effekt auf die verbliebene Abkühlung hatte.

Wir haben damit noch irgendeinen Abkühlungsprozess in der WW Leitung zum Haus, den wir nicht behoben bekommen haben. Da die Zirkulationsleitung abgestellt war und niemand WW gezapft hat, bleibt als einzig logische Erklärung noch ein Wärmeverlust in der WW Leitung (wir haben keinen Wasserverlust). Ich tippe noch immer auf eine Eigenzirkulation in der WW Leitung, die der Monteur bei den dünnen Leitungen aber derzeit noch ausschliesst. Auch meine Frage nach dem Einbau einer Wärmefalle ("Siphon") hat er als nicht hilfreich abgelehnt.

Hat noch jemand ne Idee?

Was die horrende Taktung angeht, so hat er das rein auf die fehlerhafte Einstellung der Schwerkraftbremse zurückgeführt. Auch mein Hinweis auf nur 3 Minuten dauernde Brennphase durch die vermutlich zu üppigen 30 kW des Brenners wurde damit begründet, dass man die auf jeden Fall zur WW-Bereitung benötigen würde, wenn man zeitgleich heizt. Das habe ich auch nicht akzeptiert und gebeten, dass er das mal mit seinem Chef diskutiert.

Bei der Angebotsanfrage haben wir damals 4500l Öl/p.a. angegeben, daraus hätte man damals schon ca 22 kW Heizlast ableiten können. Nun sind wir bei 3500l, also rund 16kW. Ein GB125-18 wäre also vermutlich der passende Brenner gewesen.

Dabei ist mir aufgefallen, dass mein Eingangsnarrativ falsch war, bitte um Entschuldigung. Wir haben nicht von der alten zur neuen Heizung 25% mehr, sondern vom letzten auf dieses Jahr zwischen 25 und 35% mehr im Monatsvergleich. Sorry für diese Fehlaussage.


Auf jeden Fall danke für eure Unterstützung bei der Detektivarbeit.

Danke und Gruss
Frank

Verfasser:
Musil
Zeit: 19.12.2025 16:40:17
0
3910307
Hallo,

meine laienhaften Gedanken dazu:

1. Isolation der Speicher ausreichend gut?
2. Isolation der Rohre ausreichend gut?
3. Wozu Zirkulation (im EFH?)?
4. Ein Thermosyphon könnte fehlen --> ständige Beheizung der WW Leitung?

Gruß Musil

Verfasser:
Musil
Zeit: 19.12.2025 16:54:14
0
3910310
PS:

Dein neuer Kessel kann wohl nicht runtermodulieren (sorry, wenn ich mich da irre). Er ist dazu dann noch massiv überdimensioniert mit 18...20 kW.

Was soll das arme Teil dann wohl machen: Es wird wild takten --> also, einfach auf richtig kalte Temperaturen warten (war jetzt Galgenhumor von mir).

Ich hab auch eine etwas größere Hütte und schätze mal 6 kW HL müssten trotzdem reichen - habe aber eine Gas BWT (max 19 kW), die auf 2 kW runter modulieren kann. Und zur Zeit meist bei 2 kW (selten höher - WW Bereitung) fast durchrennt (2..4 Takte am Tag)....

Verfasser:
Moriatan
Zeit: 19.12.2025 16:59:42
0
3910318
Zitat von Musil Beitrag anzeigen
Hallo,

meine laienhaften Gedanken dazu:

1. Isolation der Speicher ausreichend gut?
2. Isolation der Rohre ausreichend gut?
3. Wozu Zirkulation (im EFH?)?
4. Ein Thermosyphon könnte fehlen --> ständige Beheizung der WW Leitung?

Gruß Musil

1 und 2 sind nagelneu bzw. Werkszustand

3 Die Leitung ist eben drin und sollte wohl aus Hygienegründen dann auch gespült werden, wenn man sie nicht stillegen will. Aber wie ich schrieb, die scheint nicht das Problem zu sein

4 Ja, siehe mein Post, das wäre meine Idee. Der Heizer hält das aber für Unsinn. Schaun wir mal, was er im neuen Jahr noch für Ideen hat, oder ob er am Ende doch einen Thermosyphon einbaut ;-)

Verfasser:
Musil
Zeit: 19.12.2025 17:09:44
0
3910323
"4 Ja, siehe mein Post, das wäre meine Idee. Der Heizer hält das aber für Unsinn. Schaun wir mal, was er im neuen Jahr noch für Ideen hat, oder ob er am Ende doch einen Thermosyphon einbaut ;-)"

Kann man das nicht selber mal mit einem IR-Thermometer (oder als Luxus - IR Kameramodul fürs Handy) nachverfolgen / prüfen.

"1 und 2 sind nagelneu bzw. Werkszustand"

Das sagt jetzt aber nichs, ob das wirklich gut und ausreichend ist...??

"3 Die Leitung ist eben drin und sollte wohl aus Hygienegründen dann auch gespült werden, wenn man sie nicht stillegen will. Aber wie ich schrieb, die scheint nicht das Problem zu sein"

Ist das "Gott gegeben"? Und ob das ein Problem ist, glaubst Du nicht ("scheint nicht"). Mit einem Glauben gehe ich nicht mal in eine Kirche.

Ob etwas "eben" "drin" ist - das ist kein "Argument" - wenn es halt Blödsinn sein sollte ("sollte" - bitte meinen Konjunktiv beachten - kann ja sinnvoll sein, dort).

Wissen ist Macht!

Sorry, aber in AT sagt man da: ""Hätt i, könnt i, wollt i"...................

Verfasser:
Moriatan
Zeit: 19.12.2025 20:38:03
1
3910368
Zitat von Musil Beitrag anzeigen
"4 Ja, siehe mein Post, das wäre meine Idee. Der Heizer hält das aber für Unsinn. Schaun wir mal, was er im neuen Jahr noch für Ideen hat, oder ob er am Ende doch einen Thermosyphon einbaut ;-)"

Kann man das nicht selber mal mit einem IR-Thermometer (oder als Luxus - IR[...]


Warum auf einmal der vorwurfsvolle Ton ? ("kann man nicht mal..."). Könnte man, wenn man noch vor Ort wäre.

Da beim Absperren der Zirkulationsleitung die WW Temperatur nicht schneller oder langsamer abgesunken ist als wenn diese offen war, "schien" mir die wohl nicht das Problem zu sein. („Scheint mir“ bedeutet im Kern: „Nach meiner subjektiven Wahrnehmung / Einschätzung, ohne Anspruch auf absolute Sicherheit.“)

Wie ich schrieb: wenn die WW Leitung abgesperrt wird, verlangsamt sich die Abkühlrate auf fast die Hälfte. Ergo wird da wohl der Hund begraben liegen. Daher mein Vorschlag an den Heizer, der Thermosyphon einzubauen. Der wird das wohl mit seinem Chef besprechen und der mit mir.. dann sehen wir, ob sie noch ne magische Idee haben, oder doch den Syphon einbauen.

Die Isolation der Rohre und Anschlüsse "erschien" mir als Laie gut. Ob der Kessel intern nach deinen Ansprüchen als "gut´" gelten darf, kann ich leider nicht beantworten. Ich darf aber davon ausgehen, dass die Isolation gut genug ist, damit sie den auf dem Typenschild aufgedruckten max. Energieverlust pro Tag auch sicherstellen kann. Als er die Heizkreispumpe deaktiviert hatte, die Zirkulations- und WW-Leitung zugedreht und wir dann den WW Speicher beobachtet haben, hat der in 18 min nur 0,1 Grad verloren. Ich darf daher auch hier davon ausgehen, dass das Problem extern auftritt und nicht innerhalb der Heizung. Was mich zur Eigenzirkulation in der WW-Leitung als einzig logisch verbleibende Erklärung des Problems brachte.

Zitat von Musil Beitrag anzeigen
Ob etwas "eben" "drin" ist - das ist kein "Argument" - wenn es halt Blödsinn sein sollte ("sollte" - bitte meinen Konjunktiv beachten - kann ja sinnvoll sein, dort).


Was hat dich den bei dem Teil des Posts gestochen? Ich hatte hier im Forum zu dem Thema recherchiert und die Aussagen gefunden, dass man das Wasser in dieser Leitung eben nicht einfach stehen lassen soll. Wenn du ne andere Meinung oder Erfahrung dazu hast ist das doch ok, aber kein Grund mich so anzufauchen?

Also, keine Glaubensproblematik hier, nur internationale, sprachliche Missverständnisse "wie es für mich scheint"....

Cu

Verfasser:
Anton35
Zeit: 20.12.2025 11:19:59
0
3910459
Als er die Heizkreispumpe deaktiviert hatte, die Zirkulations- und WW-Leitung zugedreht und wir dann den WW Speicher beobachtet haben, hat der in 18 min nur 0,1 Grad verloren. Ich darf daher auch hier davon ausgehen, dass das Problem extern auftritt und nicht innerhalb der Heizung. Was mich zur Eigenzirkulation in der WW-Leitung als einzig logisch verbleibende Erklärung des Problems brachte.


Der Versuch ist ja eine gute Ausgangsbasis. Um die Ursache weiter einzugrenzen würde ich drei Versuche machen. Dabei würde ich jeweils eine Ursachenquelle aktiv lassen und zwei Ursachenquellen ausschließen.

Versuch 1: Die Heizkreispumpe laufen lassen, die Zirkulationsleitung und die WW-Leitung abstellen.

Versuch 2: Die Zirkulationsleitung offen lassen und die Heizkreispumpe sowie die WW-Leitung abstellen.

Versuch 3: Die WW-Leitung offen lassen und die Heizkreispumpe sowie die Zirkulationsleitung abstellen.


Mit diesen Versuchen erhält man die einzelnen Beiträge der drei potentiellen Quellen für die Abkühlung des Speichers.


Mein Tipp: Die Heizkreispumpe hat den größten Einfluss, da Schwerkraftbremsen auch in Sperrrichtung noch etwas Wasser durchlassen. Dieses ist aber nicht sehr tragisch, da der Wärmeabfluss im Heizkreis landet. Im Sommerbetrieb gibt es diesen Effekt dann nicht.

Verfasser:
woodi
Zeit: 21.12.2025 13:06:57
0
3910792
Hallo,
ich hatte auch mal einen Wärmeverlust den ich mir nicht erklären konnte, auch wenn alle Pumpen abgeschaltet waren. Der Kessel hat selbst soviel Wärme verloren.
Letztlich war es der Kamin, der durch seinen Sog die Luft durch den Brenner, den Brennraum in den Kamin gezogen hat.
Dann habe ich eine el. Nebenluft-/Abgasklappe in das Abgasrohr eingebaut und der Spuk war vorbei.
Die gibt es fertig konfektioniert und werden el. einfach zwischen den Brenneranschluss im Heizkessel gesteckt. Wenn die Brenneranforderung kommt, dann öffnet zuerst die Klappe den Abgasweg. Ist der Abgasweg offen wird das Signal zum Brenner weiter geschaltet. Wird die Anforderung weggenommen, "schließt" die Klappe den Abgasweg automatisch.

Du kannst ja mal den Putzschieber vom Kamin öffnen wenn der Brenner nicht läuft und die Pumpen abgeschaltet sind und den Wärmeverlust beobachten.

Gruß
woodi

Verfasser:
Moriatan
Zeit: 21.12.2025 13:22:18
0
3910799
Zitat von woodi Beitrag anzeigen

Letztlich war es der Kamin, der durch seinen Sog die Luft durch den Brenner, den Brennraum in den Kamin gezogen[...]


Oh, krass. Danke für die Idee, die kommt auch noch auf die Liste der zu prüfenden Themen.

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