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17.11.2025 12:27:35 |
Hallo, nach nur 3 Jahren (drei!) Jahren funktioniert unsere Solarthermieanlage nicht mehr. Laut Heizungsbaufirma ist die Ursache ein Leck am Kollektor. Verbaut sind zwei Flachkollektoren der Firma Vissmann, Typ Vitosol 200-FM. Zwar würde der Hersteller den defekten Kollektor ersetzen, die Kosten für den Austausch soll ich aber komplett selbst übernehmen! Das ist der Löwenanteil und verschiebt die Rentabilität meiner Anlage auf den Saktnimmerleinstag. Meines Erachtens müsste Vissmann auch die Kosten für den Austausch tragen. Sehe ich das vielleicht falsch? Kennt jemand ähnliche Fälle? Falls ja, wäre ich sehr an den Erfahrungen interessiert. Beste Grüsse, Georg
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17.11.2025 12:42:39 |
nach nur 3 Jahren (drei!) Jahren funktioniert unsere Solarthermieanlage nicht mehr. Laut Heizungsbaufirma ist die Ursache ein Leck am Kollektor. Verbaut sind zwei Flachkollektoren Zwei Flachkollektoren gleichzeitig nach so kurzer Zeit defekt? Dann hat der der Errichter irgendwas falsch gemacht! Dann solltest Du froh sein wenn die vom Hersteller ersetzt werden. Der Einbau sollte in Eigenarbeit recht einfach zu bewerkstelligen sein, sofern bei Dacharbeiten auf die Absturzsicherheit geachtet wird. Ist kein Hexenwerk.
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17.11.2025 12:58:17 |
Es liegt der Verdacht nahe, dass der HB / Installateur damals "fehler" gemacht hat. Die Solarkollektoren der großen Heizungshersteller halten normalerweise deutlich länger. Aber je nach Installationsqualität schafft man es wohl auch in kurzer Zeit :-) Es stellt sich eher die Frage, was hat der HB evtl. falsch gemacht. Und wie kann man sicherstellen, dass dies nicht nochmals passiert.Evtl. könnte man das auch als Anlass nehmen und auf PV umsteigen. Gutschrift von Viessmann heranziehen. Viessmann bietet PV Module + Akkuwechselrichter samt Akku an.Verdient der Heizungsbauer halt nichts mehr ;-) und die sollte deutlich länger halten.
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17.11.2025 13:03:43 |
Evtl. könnte man das auch als Anlass nehmen und auf PV umsteigen.
Unsinn. Auf der gleichen Fläche bekommst Du höchstens ein drittel der Leistung eingefangen. Eine gleichwertige PV erfordert einen deutlichen Mehraufwand an Montagearbeiten.
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17.11.2025 13:10:40 |
Wenn man nicht gerade einen Swimmingpool im Garten hat, ist eine Solarthermieanlage gegenüber einer PV immer im Nachteil, v.a. weil man den Hauptertrag im Sommer hat, wenn man nicht so viel Wärme braucht. Strom kann man immer brauchen und den Rest kann man verkaufen.
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17.11.2025 13:12:40 |
Da eine Kilowattstunde Strom erheblich mehr wert ist als 3 Kilowattstunden Wärme wäre das doch völlig in Ordnung.
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17.11.2025 13:23:01 |
Ja, den Quatsch lese ich immer wieder. In der Übergangszeit heize ich mit meinen 10m² Kollektoren. Auch an klaren Wintertagen. Einzig die beiden Umwälzpumpen brauchen Strom, Einspeisung direkt in den Heizkreis. Im Sommer macht es Warmwasser, auch ohne Heizung.
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17.11.2025 13:37:16 |
Zitat von Rainer4x4  Im Sommer macht es Warmwasser, auch ohne Heizung. Wenn man eine Wärmepumpe hat, geht das mit Photovoltaik genauso. In der Übergangszeit reicht der PV-Ertrag häufig zum Heizen, an klaren Wintertagen auch. Im Sommer gibt's Warmwasser ebenfalls zum Nulltarif (bzw. Investitionskosten). Nur mit dem Unterschied, dass man seine Überschüsse verkaufen kann.
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17.11.2025 13:43:58 |
Zur eigentlichen Frage des TE: Die gesetzliche Gewährleistungszeit für eine Solarthermieanlage beträgt grundsätzlich 2 Jahre ab Lieferung bzw. Abnahme, wie es für technische Geräte im BGB üblich ist. Wurde die Anlage jedoch als Teil einer Bauleistung im Rahmen eines Werkvertrags (zum Beispiel durch einen separat beauftragten Handwerksbetrieb) installiert, beträgt die Gewährleistungsfrist 5 Jahre. Das heist der Heizungsbauer kriegt den kaputten Kollektor vom Hersteller ersetzt und muß sich darum kümmern, daß dieser wieder aufs Dach kommt. Vorausgesetzt die Kollektoren sind nicht anderweitig , sondern direkt beim HB im Rahmen des Werkvertrages gekauft worden.
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17.11.2025 23:06:26 |
Zitat von Rainer4x4  Ja, den Quatsch lese ich immer wieder. In der Übergangszeit heize ich mit meinen 10m² Kollektoren. Auch an klaren Wintertagen. Einzig die beiden Umwälzpumpen brauchen Strom, Einspeisung direkt in den Heizkreis. Im Sommer macht es Warmwasser, auch ohne Heizung. Der Invest in ne ST Anlage hat hier genau 3 Jahre Ertrag geliefert. eine PV Anlage läuft in aller Regel deutlich länger ohne grosses zu tun. Und es verdient Geld. Im Kontext mit ner WP, hat man im Sommer WW umsonst. Man hat in der Übergangszeit genug Strom zum Heizen. Alles was nicht verbraucht wird, bringt Geld. Und genau hier ist das Problem mit ST. Zuviel Wärme - vor allem im sommer- bringt 0€. Die ST Zeit ist einfach vorbei. Die wirklich guten Anlagen kosten Geld. Alles andere sind eben Eintagsfliegen. Und selbst die haltbaren Anlagen bekommen HB schnell kaputt durch Installationsfehler.
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18.11.2025 10:54:49 |
Zitat von Georghaeussler  Leck am Kollektor. Typ Vitosol 200-FM.
[...] Gibt es da genauere Infos oder Bilder? Ist das Leck im Kollektor oder an den Verbindungen? Habe nämlich die gleichen Kollektoren seit 2017, selbst installiert und darauf geachtet am Dach alle Verbindungen mit metallisch dichtenden Verschraubungen zu machen und bisher keine Probleme. Fand das System mit den Wellrohrstutzen und den doppelten Gummidichtungen die einfach nur in das Rohrende geschoben werden nicht schlecht.
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05.12.2025 12:15:05 |
Zitat von Rainer4x4  nach nur 3 Jahren (drei!) Jahren funktioniert unsere Solarthermieanlage nicht mehr. Laut Heizungsbaufirma ist die Ursache ein Leck am Kollektor. Verbaut sind zwei Flachkollektoren Zwei Flachkollektoren gleichzeitig nach so kurzer Zeit defekt? Dann hat der der Errichter[...] Hallo, es ist nur ein Kollektor defekt. Da sie zusammenhängen funktioniert logischer Weise die ganze Anlage nicht mehr.
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05.12.2025 12:44:44 |
Zitat von Georghaeussler  Verbaut sind zwei Flachkollektoren der Firma Vissmann, Typ Vitosol 200-FM. Zwar würde der Hersteller den defekten Kollektor ersetzen, die Kosten für den Austausch soll ich aber komplett selbst übernehmen! Das ist der Löwenanteil und verschiebt die Rentabilität meiner Anlage auf den Saktnimmerleinstag. Bei allem Respekt, aber eine Mikro-Solathermie mit zwei Kollektoren hat eh überhaupt keine Rentabilität. Aber egal. Viessmann dürfte da im Rahmen einer Herstellergarantie den Austausch des Materials ohne Einbau anbieten, und das wird deren Garantiebedingungen entsprechen. Eingebaut haben werden die die Anlage ja nicht, und du wirst die Kollektoren auch nicht direkt bei denen gekauft haben. Das alles wird doch über einen Solaranlagenfachbetrieb gelaufen sein. Bei dem hat du (eventuell noch) Gewährleistung, inkl. dann kostenlosem Austausch. Also lies deinen Kauf-/ Werkvertrag oder das Angebot. Wenn du nicht weißt was du überhaupt abgeschlossen hast, hilft ein Fachkundler resp. Anwalt. Oliver
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02.01.2026 17:09:55 |
Zitat von Georghaeussler  Hallo, nach nur 3 Jahren (drei!) Jahren funktioniert unsere Solarthermieanlage nicht mehr. Laut Heizungsbaufirma ist die Ursache ein Leck am Kollektor. Verbaut sind zwei Flachkollektoren der Firma Vissmann, Typ Vitosol 200-FM. Zwar würde der Hersteller den defekten[...] Da Viessmann die Asorbermaterialdaten absichtlich verschleiert nehme ich an es handelt sich dabei um einen Kupfer / Alu Absorber. die werden gerne undicht.
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02.01.2026 17:15:16 |
Solarthermie ist seit Jahrzehnten ausentwickelte Technologie. Da jetzt irgend etwas über „XY wird gerne undicht“ zu halluzinieren läuft wohl unter Fake News.
Oliver
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