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09.01.2026 00:41:53 |
Zitat von Iagash  Zitat von AndreiLux  [...] Bei einer Druckdifferenz die zwischen 4kPa (300l/h) und 30kPa(1200l/h) an der Pumpe liegt? Ich habe Zweifel (und ein schlechtes Rohrnetz). Ich würde vorschlagen kleiner Spreizung bis max Durchfluss zu arbeiten und ab dann dynamische Spreizung zu fahren für weitere Leistung, damit du bei Minimallast mehr Durchfluss kriegst, aber ich wüsste es nicht wie du das machen solltest in deinem System mit den Pumpengruppen.
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09.01.2026 00:47:12 |
Zitat von AndreiLux  Das klappt mit statischen Ventile so lange diese eine hohe Ventilautorität im System haben[...] Danke! Bisher nie davon gehört und ich muss gestehen so auf die Schnelle verstehe ich die Seite noch nicht. Heißt jedenfalls vereinfacht gesagt, in einem üblichen FBH System passt der Abgleich auch noch, wenn bei höherer AT der durchfluss nur noch 50% beträgt? Zum Rücklauf, gilt. Nicht (aus anderem Thread kopiert): „ Wenn TWR höher als THR ist, ist der Volumenstrom (WP-Vorlauf -- Weiche -- WP-Rücklauf) größer als der Volumenstrom (Heizkreis-Vorlauf -- Heizkreise -- Heizkreis-Rücklauf). In diesem Fall pumpt die UWP mehr aufgeheiztes Wasser in die Weiche als die UH aus der Weiche abnehmen kann. Ein Teil des von der WP aufgeheizten Wassers wird also sofort wieder über den WP-Rücklauf abgesaugt, daher messen wir TWR größer als THR. Das Problem ist in diesem Fall, dass die WP durch die Temperatur TWR geregelt wird. Da diese höher ist als die Temperatur THR (die ja eigentlich das Regelkriterium für die Schaltung der WP sein sollte), schaltet die WP unnötig früh wieder ab. Die Heiztakte werden unnötig verkürzt. Im Extremfall taktet die WP wie blöde.“
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09.01.2026 00:55:29 |
Der Paragraph wäre korrekt wenn die WP denken würde die solle mit der wirklichen Spreizung des HK regeln, sie weiss aber gar nichts davon und sie regelt bloß mit der Spreizung am Puffer, daher gibt es keine Reglerprobleme. lagash betreibts ja so. Takten sollte auch nicht anders sein weil von der Energiebilanz ändert sich nichts. Lambda Direktkreis mit FBH ist ja offiziell auch ein Schema, natürlich geht das mit variablen Volumenstrom sonst wär die Funktionsweise ja komplett im A.
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09.01.2026 01:22:49 |
Zitat von AndreiLux  Ich würde vorschlagen kleiner Spreizung bis max Durchfluss zu arbeiten und ab dann dynamische Spreizung zu fahren für weitere Leistung, .
Keinere Spreizung als die Lambda moechte ich ja nicht, weil sonst mein Puffer leer gezogen wird. Die 5.6°K sind das Minimum, das ich ermittelt habe. Im Bereich 4.7°K bis 5.5°K wird das ganze instabil, weil sich die Regelungen gegenseitig aufschaukeln. Gut, ich haette noch langer mit den PID-Konstanten spielen koennen, aber das dauert auch immer 1-2 Tage bis man sieht ob's wirklich stabil ist. Nun "verschenke" ich halt 0.3°K Vorlauftemperatur, aber damit kann ich leben. Vielleicht mach ich naechsten Winter was anderes. Es war halt ein Haufen Arbeit meine OpenHR20 so umzuprogrammieren, dass sie mit je zwei DS18B20 auf die Spreizung des HK regeln statt auf die Raumtemperatur, aber nun wo ich damit durch bin, bin ich erstmal zufrieden. Da ich 850L Puffer habe, reicht das in der Uebergangszeit fuer 3h, die Lambda braucht dann wieder >3h um den voll zu bekommen, ich hatte also nie mehr als 4 Takte am Tag. Meistens nur 2-3.
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09.01.2026 10:11:11 |
Zitat von Iagash  Zitat von AndreiLux  [...] Keinere Spreizung als die Lambda moechte ich ja nicht, weil sonst mein Puffer leer gezogen wird. Die 5.6°K sind das Minimum, das ich ermittelt habe. Im Bereich 4.7°K bis 5.5°K wird das ganze instabil, weil sich die Regelungen gegenseitig aufschaukeln. Gut, ich haette noch langer mit[...] Wenn du niedrige Spreizung an der Lambda einstellst (3,3-4K) und dann die Pumpe auf gewissen Durchfluss limitierst (bestens die kälteste ofte Heizlast ohne Abtauen), dann fährt die Lambda variable Spreizung ab dem Punkt nach oben so lange es vom kalten RL getriggert wird. Damit kann man diverse Optimierungen durchführen, aber wie du das jetzt mit den Spreizungsgesteueren HKP machst wüsst ich nicht genau.
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09.01.2026 10:20:48 |
Zitat von AndreiLux  Der Paragraph wäre korrekt wenn die WP denken würde die solle mit der wirklichen Spreizung des HK regeln, sie weiss aber gar nichts davon und sie regelt bloß mit der Spreizung am Puffer, daher gibt es keine Reglerprobleme. lagash betreibts ja so. Takten sollte auch nicht anders sein[...] Kannst du das zum Verständnis mit einem Beispiel machen? Zumindest bei mir verstehe ich es so, dass FBH, Puffer und WP als soll die gleiche Spreizung haben. Real hat die WP die eingestellte Spreizung, die FBH ist von den beiden volumenströmen abhängig und der Speicher hat eher Rücklauf Temperatur, wenn die HKP stärker ist, sonst ein Mittelding.
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09.01.2026 10:48:55 |
Zitat von GreenWorld  Zitat von AndreiLux  [...] Kannst du das zum Verständnis mit einem Beispiel machen? Zumindest bei mir verstehe ich es so, dass FBH, Puffer und WP als soll die gleiche Spreizung haben. Real hat die WP die eingestellte Spreizung, die FBH ist von den beiden volumenströmen abhängig und der Speicher hat eher[...] Die Sollspreizung der FBH innerhalb der Lambda ist nur virtuell und wird nicht von der Lambda kontrolliert oder gesteuert. Master der FBH ist der Puffer, und Master vom Puffer ist die WP, es gibt dann keine direktes Verhältnis von der Spreizung der WP zur Spreizung der FBH. Lambda FBH dT = 5K Puffer übernimmt dT 5K da er Master von FBH ist WP läuft dT5 5K Aber in Realität kann FBH dT von 7K fahren und die WP wüsste nicht besser, sie regelt weiterhin als ob es 5K wäre. Deshalb schadet die Rücklaufanhebung von FBH RL auf WP RL nichts. Das ist auch gut so, denn so kannst du Durchflusslimitierte Hydrauliken fahren ohne VL Absenkungen am Sekundärkreislauf.
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09.01.2026 17:59:39 |
Zitat von AndreiLux  Zitat von Iagash  [...] Wenn du niedrige Spreizung an der Lambda einstellst (3,3-4K) und dann die Pumpe auf gewissen Durchfluss limitierst (bestens die kälteste ofte Heizlast ohne Abtauen), dann fährt die Lambda variable Spreizung ab dem Punkt nach oben so lange es vom kalten RL getriggert wird. Damit kann man[...] @AndreiLux Was meinst Du damit genau?
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09.01.2026 20:22:46 |
Heute Nacht: 2,5 Std. "normaler" Heizbetrieb bei -2°C, danach 10min Abtauversuch und Fehlermeldung "Maximale Abtauzeit überschritten" mit anschließendem kurzzeitigem Abschalten und demzufolge 30min Sperrzeit. Danach wieder 2 Std normaler Heizbetrieb mit demselben Szenario. Nach der nächsten Sperrzeit wieder 3,5 Std. Heizbetrieb (dann habe ich zur Sicherheit verfrüht eine manuelle Abtauung gestartet).
Frage: Die Abtauungen scheinen doch an sich gut geklappt zu haben, wenn die WP nach Sperrzeit wieder mehrere Stunden durchlaufen kann. Warum schaltet die Lambda dann schon beim ersten Überschreiten der Abtauzeit ab und erzwingt eine Sperrzeit? Weiter abtauen wird bei -2°C in der Sperrzeit wohl nichts und der Raumtemperatur ist die (meiner Meinung nach unnötige) Sperrzeit auch nicht zuträglich.
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09.01.2026 20:36:29 |
Zitat von AndreiLux  Zitat von GreenWorld  [...] Die Sollspreizung der FBH innerhalb der Lambda ist nur virtuell und wird nicht von der Lambda kontrolliert oder gesteuert. Master der FBH ist der Puffer, und Master vom Puffer ist die WP, es gibt dann keine direktes Verhältnis von der Spreizung der WP zur Spreizung der[...] Aber regelt nicht so ziemlich jede WP so? Hier der andere Thread: https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/126104/Schadensbegrenzung-bei-bei-Betrieb-von-Waermepumpen-ueber-hydraulische-Weiche-oder-Parallelpuffer Bisher klang das für mich schlüssig und der Thread hat viel Zuspruch erhalten. Konkret bei mir aktuell, Vorlauf 31°, Rücklauf 27°. Vorlauf FBH 30°. Die meiste Zeit (höhere Außentemperaturen) ist die Differenz noch deutlich grösser. Also FBH viel kälter als WP Vorlauf. Du würdest also die HKP deutlich drosseln und siehst dadurch keinen Nachteil?
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09.01.2026 21:12:20 |
Zitat von GreenWorld  [Konkret bei mir aktuell, Vorlauf 31°, Rücklauf 27°. Vorlauf FBH 30°. Die meiste Zeit (höhere Außentemperaturen) ist die Differenz noch deutlich grösser. Also FBH viel kälter als WP Vorlauf. Du würdest also die HKP deutlich drosseln und siehst dadurch keinen Nachteil?[...] Solange Du dadurch schaffst, bei gleicher WP-VLT die FBH-Mitteltemperatur hochzuziehen, hast Du die Möglichkeit, die Heizkurve abzusenken. Selbst wenn Du den Volumenstrom so weit absenkst, dass die Mitteltemperatur gleich bleibt und Du die Heizkurve nicht absenken kannst, sparst Du Pumpenstrom. Bei Dir wäre das ein FBH-VL mit 31°C und 5 Grad Spreizung, also nur 60% des Volumenstroms und eine Reduktion der HKP-Leistung auf weniger als die Hälfte.
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09.01.2026 21:34:25 |
Zitat von GreenWorld  Zitat von AndreiLux  [...] Aber regelt nicht so ziemlich jede WP so? Hier der andere Thread: https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/126104/Schadensbegrenzung-bei-bei-Betrieb-von-Waermepumpen-ueber-hydraulische-Weiche-oder-Parallelpuffer Bisher klang das für mich schlüssig und der Thread hat viel[...] So lange du eine fixe HKP hast, wirds immer unoptimal mit der Lambda, PWM Pumpen Volumensynchronisiert, oder halt wie lagash Spreizungsgesteuert sind da viel viel besser. Der andere Thread da die labern andauernd über Sole WP, aber generell die meisten WP fahren fixen Volumenstrom und variable Spreizung. Zitat von richard10  Zitat von AndreiLux  [...] @AndreiLux Was meinst Du damit genau? Ich experimentier damit und es läuft gut. Nehmen wir mein Haus an: 8,5kW Gebäudeheizlast, 1820l/h maximaler Volumenstrom. Was ist meine minimale Spreizung die ich mit der WP laufen kann? Nach einfacher naiver Rechnung sollte es ja (8500 / 1,163) / 1820 = 4,01K sein. Aber was ist mit WW Rekuperation? Was ist mit Abtauvorgängen? Die WP kann ja 11kW wenn nötig und das will ich nicht auf dem Tisch liegen lassen. Man würde dann denken die Rechnung sollte dann (11000 / 1,163) / 1820 = 5,19K sein, also müsste ich mit 5,19K Spreizung fahren damit das System funktioniert. Zwar läuft die Lambda mit variablem Volumenstrom und sie ist Rücklaufleistungsgesteuert, aber sie kann dennoch hochmodulieren in der Leistung trotz einem gekappten Volumenstrom. Was ich jetzt bei mir fahre, ist ich fahr 3,3K Spreizung, was die Minimaleinstellung ist. Theoretisch wär ja das System bei 1820 * 1,163 * 3,3K = 6987W limitiert, stimmt aber nicht in der Realität. So lange wie der RL unter dem Sollwert unterschreitet, egal ob jetzt durch Abtauungen oder normaler Heizbedarf, moduliert sie dann hoch. Also kann ich trotzdem 9,6kW Leisten bei 3,3K statt 7kW weil die Spreizung zwischen Ist-RL und Soll-VL weit über der Soll-Spreizung sein kann. Und weil der Durchfluss dann limitiert ist, dann fährt die WP halt in dem Szenario eine höhere Spreizung als was eingestellt ist und alles ist gut. Das bedeutet man kann variablen Volumenstrom mit fixer Spreizung bis zu einem gewissenen Volumenstrom fahren und dann fixer Volumenstrom variable Spreizung darüber. Also so lange der VL hoch genug ist um die Wärmeabnahme im System zu gewährleisten damit der RL kalt genug ankommt für die Leistung, kann man eigentlich ohne grosse gewissen einfach kleinere Spreizungen fahren ohne Angst zu haben vorm limitiertem Durchfluss. Ich hab ja relativ hohen Durchfluss jetzt in meinem System, aber jemand der bei 1000l/h liegt, könnte gut von dem Wissen vorteilhaft die Einstellungen ändern. Das würde dann insbesondere bei kleiner oder mittel-Leistungen hilfen weil der RL kann ja nicht zu nahe an der Raumtemperatur liegen weil sonst da quasi die Wärmeübertragung zu schlecht wird. Das ist auch alles sehr einfach im Direktkreis, aber quasi nicht umzusetzen wenn man noch HKP hat.
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09.01.2026 22:04:10 |
Zitat von AndreiLux  Das ist auch alles sehr einfach im Direktkreis, aber quasi nicht umzusetzen wenn man noch HKP hat.[...] Aber auch mit Parallelpuffer kann man dafür sorgen, dass die Spreizung der Heizkreise sich vom RL nach oben oder vom VL nach unten bewegt. Nach dem Abtauen ist Abstützung auf dem RL besser, weil die zum "Aufholen" stärker pumpende Ladepumpe den VL überschwingen lässt. Der Preis ist, dass man mit permanent zu hoher VLT arbeitet. Alternativ kann man bei Abstützung am VL die Heizkurve für "ohne Abtauen" einstellen und in den Zeiten mit ordentlich Abtauungen den HK-Offset etwas hochsetzen. Wenn man mit nur einer HKP-Einstellung arbeiten will, könnte eine gute Einstellung sein, genau bei 0°C die Spreizung der WP zu erreichen. Für AT darüber muss die Heizkurve dann etwas steiler sein. (siehe Zitat von Chaot  [...] und folgende)
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09.01.2026 22:17:28 |
Zitat: Alternativ kann man bei Abstützung am VL die Heizkurve für "ohne Abtauen" einstellen und in den Zeiten mit ordentlich Abtauungen den HK-Offset etwas hochsetzen. Wenn man mit nur einer HKP-Einstellung arbeiten will, könnte eine gute Einstellung sein, genau bei 0°C die Spreizung der WP zu erreichen. Für AT darüber muss die Heizkurve dann etwas steiler sein. Ich hab jetzt schon im HA einen dynamischen +1°C bei Abtautemperaturen eingestellt, hatte noch keine Zeit das jetzt klüger zu machen und hatte Probleme mit den HA Trigger, aber Idee war den Offset zu pendeln um dann den delta zwischen Ist-Durchschnitts-VL und Ziel-VL zu schließen. Meine Heizkurve ist noch flach von 0°C/35°C zu -22°C/36°C, insofern funktionierte das noch, aber will da nicht zu sehr jetzt optimieren bis ich mit allen Heizkörpern im Haus fertig bin, ich warte da noch auf Adapter um die 160cm breiten von Seitenanschluss auf Wechselseitig umbauen zu können.
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09.01.2026 23:15:53 |
Zitat von Chaot  Heute Nacht: 2,5 Std. "normaler" Heizbetrieb bei -2°C, danach 10min Abtauversuch und Fehlermeldung "Maximale Abtauzeit überschritten" mit anschließendem kurzzeitigem Abschalten und demzufolge 30min Sperrzeit. Danach wieder 2 Std normaler Heizbetrieb mit demselben Szenario. Nach der nächsten[...] Hatte meine auch beim ersten Schneefall letzte Woche. Hab mich bei Lambda beschwert und sie haben die Abtauparameter angepasst. Letzte Nacht und heute hat es fast durchgaengig geschneit und sie hat sauber alle 50-70min abgetaut ohne den Fehler.
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09.01.2026 23:26:59 |
Zitat von Chaot  Zitat von GreenWorld  [...] Solange Du dadurch schaffst, bei gleicher WP-VLT die FBH-Mitteltemperatur hochzuziehen, hast Du die Möglichkeit, die Heizkurve abzusenken. Selbst wenn Du den Volumenstrom so weit absenkst, dass die Mitteltemperatur gleich bleibt und Du die Heizkurve nicht absenken kannst, sparst Du Pumpenstrom. Bei[...] Ich sehe bei mir noch mehr Potential im hydraulischen Abgleich. Problem dabei, der durchfluss je Kreis ist so minimal, dass sich der nicht vernünftig ermitteln lässt. Was haltet ihr davon mit einem IT Thermometer dort jeweils vor und vor allem Rücklauf zu messen und dann die Kreise so anzupassen, dass der Rücklauf überall ähnlich ist, sprich Kreise mit hohem Rücklauf zu drosseln? Wobei ich mich bei Anlagen mit ERR frage, ob die nicht auch indirekt für einen halbwegs brauchbaren HA sorgen
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10.01.2026 09:52:33 |
Zitat von GreenWorld  Was haltet ihr davon mit einem IT Thermometer dort jeweils vor und vor allem Rücklauf zu messen und dann die Kreise so anzupassen, dass der Rücklauf überall ähnlich ist, sprich Kreise mit hohem Rücklauf zu drosseln?
Wobei ich mich bei Anlagen mit ERR frage, ob die nicht auch indirekt für einen halbwegs brauchbaren HA sorgen[...] Meinst Du mit "je Kreis" die einzelnen Stränge der FBH? Die sollten doch eher so eingestellt sein, dass die Räume alle auf Wunschtemperatur gehalten werden können. Wenn die aber total unterschiedliche Spreizungen haben, bekommst Du das Problem, dass Du eigentlich für jeden Strang (oder zumindest jeden Raum) eine eigene Heizkurve brauchen würdest. Stell dir vor, die Spreizung in Raum1 ist bei 10°C nur 2K, in Raum2 aber 3K. Nun wird es bitter kalt und bei -10°C steigt die Spreizung auf 6K bzw. 9K. Bei "Abstützung auf der VLT" wäre die Mitteltemperatur bei 10°C in Raum1 nur 1K unterhalb der Heizkurve, in Raum2 1,5K. Bei -10°C sind es dann schon 3 bzw. 4,5K. Der Raum2 bekommt also eine etwas flachere Heizkurve präsentiert als Raum1. Ist zugegeben kein Riesenunterschied, aber trotzdem ginge es optimaler. Bei HK regeln die ERR typischerweise nicht ON/OFF sondern drosseln genauso wie die voreinstellbaren Ventile. Wenn keiner an den ERR dreht, stellt sich automatisch die passende Hydraulik ein. Zumindest meine FBH verhält sich im super gedämmten Haus mit total überdimensionierter Gastherme anders. Da gehen in den "starken" Räumen die Ventile für ein paar Std. auf und dann wieder für etliche Stunden zu. Das ganze zwischen den Räumen natürlich nicht synchronisiert. Dementsprechend habe ich beliebige Zwischenzustände zwischen 0 und 100% Volumenstrom im Heizkreis. [Edit] Ach ja, die RLT schwanken dann natürlich auch. Dicht nach Öffnen der Ventile und ausgekühltem Estrich ist natürlich anders als nach 2 Std. Heizen.
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10.01.2026 09:53:41 |
Zitat von Iagash  Zitat von Chaot  [...] Hatte meine auch beim ersten Schneefall letzte Woche. Hab mich bei Lambda beschwert und sie haben die Abtauparameter angepasst. Letzte Nacht und heute hat es fast durchgaengig geschneit und sie hat sauber alle 50-70min abgetaut ohne den Fehler. Danke! Dann werde ich Mo mal den Service kontaktieren
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10.01.2026 11:34:17 |
Zitat von Iagash  Zitat von Chaot  [...] Hatte meine auch beim ersten Schneefall letzte Woche. Hab mich bei Lambda beschwert und sie haben die Abtauparameter angepasst. Letzte Nacht und heute hat es fast durchgaengig geschneit und sie hat sauber alle 50-70min abgetaut ohne den Fehler. Kannst du dann uns mitteilen was die geändert haben? Siehst du im Logbuch.
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10.01.2026 12:24:10 |
Zitat von Chaot  Zitat von GreenWorld  [...] Meinst Du mit "je Kreis" die einzelnen Stränge der FBH? Die sollten doch eher so eingestellt sein, dass die Räume alle auf Wunschtemperatur gehalten werden können. Wenn die aber total unterschiedliche Spreizungen haben, bekommst Du das Problem, dass Du eigentlich für jeden Strang (oder zumindest[...] Genau deswegen der Gedanke die nach Spreizung abzugleichen. Wahrscheinlich wird es dann trotzdem Ausnahmen geben, vor allem im Bad rechne ich damit, dass man besser aufgedreht lässt bei dann höherer Rücklauf Temperatur, aber die meisten Räume hätten so dann die gleichen Rücklauf Temperaturen?
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10.01.2026 12:28:58 |
Zitat von AndreiLux  Kannst du dann uns mitteilen was die geändert haben? Siehst du im Logbuch. Ich kann nicht genau sagen, was sie wegen was geaendert haben. Ich habe ja scheinbar Laeuse und Floehe. Meine EU10L vereist bei Tagesdurchschnitstemperaturen < -3°C zunehmend im unteren Bereich. Dort bildet sich am Rahmen ein dicker Eispanzer, der nach oben waechst und dabei duenner wird. Daher hatte ich mehrmals Kontakt mit Lambda und das Problem ist auch noch nicht weg, aber besser. 28.11.2025: WP taut trotz Temperaturen > 5°C noch haeufig ab Aenderung durch Lambda: Freigabe EQin-Temp. fuer Abtauen mit Ventilator: -1.0 [°C] -> 5.0 [°C] 19.12.2025: Selbststaendige Aenderung durch Lambda: Freigabe EQin-Temp. fuer Abtauen mit Ventilator: 5.0 [°C] -> 10.0 [°C] 29.12.2025: WP vereist in den unteren 10-15cm bei Tagesdurchschnittstemperaturen < -3°C Aenderung durch Lambda: Abtauungen ohne inversen Ventilator: 3 [x] -> 2 [x] 05.01.2025 WP vereist immernoch im unteren Bereich und hat bei Schneefall zwei mal den Fehler "Waermepumpe maximale Abtauzeit ueberschritten" getriggert Aenderung Lambda: Abtauende Y2 (@ 9 Min.):: 20.0 [°C] -> 15.0 [°C] Abtauungen ohne Ventilator: 3 [x] -> 2 [x] Heizbetrieb Abgabeleistung bei 15°C:: 3.0 [KW] -> 5.0 [kW] 07.01.2025 WP vereist immernoch im unteren Bereich Aenderung Lambda: Nachheizzeit Heizband: 10 [min] -> 20 [min]
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10.01.2026 13:35:22 |
Danke. Das mit der Heizband Nachlaufzeit bezweifel dass es was bringt und könntest du wieder zurücksetzen, ist nur 150W Verschwendung für 10 Min extra. Ich hab selber auch das Problem mit dem Eis, konnte es einigermaßen kontrollieren indem ich Abtausoll Kd auf 40°C stellte. Ich hab gerade meine zufällig beim Abtauen erwischt, das sieht so aus von innen: https://youtu.be/1qWNpvfDvvMDas war jetzt eine kurze Abtauung ohne EqM/ Ventilator. Man sieht hier auch wie das Heizband verlegt ist, sollte eigentlich OK sein aber würde mir wünschen das wäre mit Aluband an der Alublende geklebt sein damit das mehr Wärmeübertragung an der Lippe da gewährleisten sein würde. Du siehst auch ganz am Ende des videos dass nicht das ganze Eis unten an den Lamellen auf der Außenseite weggeschmolzen werden konnten.
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10.01.2026 14:27:12 |
Zitat von AndreiLux  Ich hab selber auch das Problem mit dem Eis, konnte es einigermaßen kontrollieren indem ich Abtausoll Kd auf 40°C[...]
Ja danke fuer das Video, hast du das mit einer Endoskopkamera gemacht? Wenn ja, welche, wollte mir auch schon mal immer eine besorgen. Bei mir ist das Eis aussen unten am Rahmen inzwischen 2cm dick. An den Lamellen steht es ca. doppelt so hoch wie bei dir. Ich behalte den Tip mit den 40°C mal im Kopf, will aber nun erstmal nicht dem Lambda Support dazwischen funken. Vielleicht kommen sie ja selber auf die Idee. Vielleicht steht meine Lambda auch nur schief, bei mir wirkt es als ob mehr Wasser aussen ablaeuft als innen. Schau ich mir mal an, wenn der Schnee wieder weg ist.
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10.01.2026 16:33:30 |
https://www.amazon.de/s?k=endoscope+camera+usb-cWenn das Eis 2cm dick ist, schmilzt es manuell weg. Es hat keinen Sinn mit den Einstellungen zu experimentieren so lange das Eis da ist, erst danach siehst du ob die Einstellungen wirken damit es sich nicht mehr bildet.
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11.01.2026 00:28:23 |
Hi AndreiLux, Zitat von AndreiLux  Ich hab jetzt schon im HA einen dynamischen +1°C bei Abtautemperaturen eingestellt, hatte noch keine Zeit das jetzt klüger zu machen und hatte Probleme mit den HA Trigger
Nutzt du dafür das Modus Register 5050 offset:flow_line_temp.setpoint?
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